Posts Tagged ‘krautsalat’

Kartoffel-Frischkäsetaschen auf Ratatouille & Quarkdip [13.10.2016]

Thursday, October 13th, 2016

Auf Taohoo Tod – Tofu gebacken auf Bratgemüse mit Koriandersoße oder Gaeng Ped Gai – Hühnerfleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in Kokosmilchsoße von der Asia-Thai-Theke oder den Paprikarahmgulasch mit Butternudeln aus dem Abschnitt Globetrotter der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants hatte ich ebenso wenig Appetit wie auf den Abgebräunten Leberkäse mit Bratensauce und Kartoffelsalat bei Tradition der Region oder die Reste der Spinat-Ricotta-Lasagne von gestern, die zum verminderten Preis angeboten wurde. Die Kombination von Leberkäse und Kartoffelsalat hätte ich mir noch gefallen lassen, aber mit heißer Bratensauce und dann auch noch ohne Spiegelei – da verzichtete ich lieber. Blieben also nur noch die Kartoffel-Frischkäsetaschen auf Ratatouille und Quarkdip, die heute bei Vitality angeboten wurde. Dazu nahm ich mir noch ein Schälchen Krautsalat von der Salattheke, da ich befürchtete dass ich von den Kartoffeltaschen nicht richtig satt werden würde.

Potato cream cheese bags with ratatouille & curd dip / Kartoffel-Frischkäsetaschen auf Ratatouille & Quarkdip

Beim Krautsalat handelte es sich um die gleiche Zubereitung mit Speck und Kümmelsamen wie ich sie bereits gestern gegessen hatte – aber Krautsalat hält sich ja glücklicherweise sehr lange und es gab auch heute nichts daran auszusetzen. Die Kartoffeltaschen, die mit einem cremigen Kräuter-Frischkäse gefüllt waren, erwiesen sich als außen angenehm knusprig und insgesamt sehr schmackhaft. Dazu passte sehr gut der cremige Quarkdip und das fruchtige Ratatouille aus Tomaten, Auberginen, Zucchini, Paprika und Zwiebeln. Allerdings war das Gemüse, vor allem die Auberginen, sehr grob geschnitten und die Auberginen waren auch etwas zu bissfest für meinen Geschmack. Daher kann ich hier heute leider keine volle Punktzahl geben. Aber in der Summe ein sehr leckeres Gericht und mit 416kcal auch ein angenehm leichter Genuss. Und satt geworden bin ich alle Mal.
Als ich mich auf den Tabletts der anderen Gäste umsah, meinte ich erkenne zu können dass es heute wohl der Paprikarahmgulasch war, der am häufigsten gewählt worden war. Damit gebührt diesem Gericht heute der erste Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala. Auf Platz zwei folgten die Asia-Gerichte, die aber nur einen knappen Vorsprung vor dem Leberkäse auf dem dritten Platz aufzeigten. Und auch der Abstand zu den viertplatzierten Kartoffel-Frischkäsetaschen waren nur sehr gering.

Mein Abschlußurteil:
Kartoffel-Frischkäsetaschen: ++
Ratatouille: +
Quarkdip: ++
Krautsalat: ++

Wiener Backhendl mit Zitronenecke & Pommes Frites [12.10.2016]

Wednesday, October 12th, 2016

Während ich die Asia-Thai-Gerichte wie Gebratene Mienudeln mit verrschiedenem Asiagemüse in Hoi Sin Sauce oder Nua Pad Pram – Rindfleisch mit Brocooli und Karotten in Austernsauce ausschloss, ließ mich das dritte Asia-Gericht mit Ente doch zumindest kurz überlegen, ob ich nicht mal wieder hier zugreifen sollte. Doch auch die Angebote der regulären Küche auf der heutigen Speisekarte unseres Betriebsrestaurants bot einiges interessantes. Die Spinat-Ricotta-Lasagne mit Bechamelsauce bei Globetrotter reizte mich zwar weniger, aber sowohl das Wiener Backhendl mit Zitronenecke und Pommes Frites bei Tradition der Region als auch der Kabeljau auf sizilianische Art mit Ciabatta bei Vitality besaßen einen großen Reiz für mich. Letztlich war es wohl die Tatsache, dass ich mal wieder nicht gefrühstückt hatte und daher größeren Hunger verspürte, die mich zum Backhendl greifen ließ. Die Pommes Frites garnierte ich mir noch mit etwas Ketchup, außerdem gesellte sich noch ein Schälchen Krautsalat von der Salattheke.

Vienna baked chicken with french fries / Wiener Backhendl mit Pommes Frites

Das Backhendl, ein paniert gebackenes Stück Hähnchenbrust, sah zwar etwas dunkel aus, die Panade war aber nicht angebrannt und auch nicht zu “knusprig” und das angenehm große Stück Geflügel im Inneren erwies sich als nicht zu trocken und schön zart, so dass ich hier volle Punktzahl zu geben gedenke. Natürlich garnierte ich mir das Backhendl vor dem Verzehr außerdem mit dem Saft der beiliegenden Zitronenecken. Dazu die schön knusprigen Pommes Frites, die sich nach dem Nachwürzen mit etwas Salz ebenfalls als Genuss erwiesen – vor allem gemeinsam mit dem fruchtigen Ketchup. Und auch der mit Kümmelsamen und Speckstückchen versetzte Krautsalat gab keinerlei Grund zu irgendwelcher Kritik. Kein leichter Genuss und kulinarische auch nicht sonderlich ausgefallen, aber dennoch ein sehr leckeres Gericht. Ich war mit meiner Wahl zufrieden.
Die Geschmäcker der anderen Gäste waren heute mal wieder sehr weit gestreut, was das Aufstellen einer Allgemeinen Beliebtheitsskala etwas erschwerte, aber ich würde dennoch sagen dass es heute das Backhendl war, welches mit einem kleinen Vorsprung den ersten Platz für sich ergattern konnte. Auf Platz zwei folgte der sizilianische Kabeljau, der aber nur um eine Haaresbreite vor den Asia-Thai-Gerichten auf dem dritten Platz lag. Und auch die Lasagne sah man recht häufig, dennoch würde ich ihr heute nur den vierten Platz zubilligen wollen.

Mein Abschlußurteil:
Wiener Backhendl: ++
Pommes Frites: ++
Krautsalat: ++

Putenrollbraten mit Pilzrahmsauce & Röstis [07.10.2016]

Friday, October 7th, 2016

Zuerst überlegte ich heute, beim altbekannten Klassiker im Bereich Globetrotter, dem Panierten Seelachs mit Remoulade und Kartoffelsalat zuzugreifen. Aber auch die Reiberdatschi mit Apfelmus im Abschnitt Tradition der Region auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants weckten ein gewisses Interesse in mir, denn obwohl ich ja normalerweise kein Freund von Süßspeisen als Hauptgericht bin, mache ich bei Kartoffelpuffern gerne eine Ausnahme. Die Asia-Thai-Gerichte wie Gebackene Ananas und Banane oder San Sei Chop Suey – Verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Spezialsauce interessierten mich dafür aber weniger. Als ich jedoch den Putenrollbraten mit Pilzrahmsauce und Röstis aus der Sektion Globetrotter sah, entschied ich mich spontan für dieses Gericht, denn es sah heute mal wirklich lecker aus. Normalerweise wird der Putenbraten ja mit Vollkornreis serviert, was mir nur bedingt zusagt, aber mit Röstis lasse ich ihn mir gerne gefallen. Dazu gesellte sich noch ein Schälchen Krautsalat von der Salattheke – bereits das dritte Mal diese Woche – ich liebe dieses Zeug nun mal.

Turkey roast with mushroom cream sauce & roestis / Putenrollbraten mit Pilzrahmsauce & Röstis

Davon dass es sich um einen Rollbraten handelte konnte ich nichts erkennen, es erschien sich eher um einen “gewöhnlichen” Putenbraten zu handeln, aber das war aus meiner Sicht nicht weiter schlimm, denn die beiden nur leicht durchwachsenen, fingerdicken Scheiben zarten und saftigen Fleischs erwiesen sich als überaus gut gelungen. Und auch die Pilzrahmsauce mit ihren zahlreichen Scheiben von braunen Champignons erwies sich nicht nur als dazu gut passend, sondern auch als geschmacklich gut gelungen. Dazu noch die heißen und knusprigen Mini-Röstis und der einfache, aber wie immer schön frische und knackige Krautsalat und fertig war ein sehr gelungenes Mittagsmahl zum Abschluss dieser Woche.
Auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala lieferten sich heute der Putenbraten und der Seelachs ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen um den ersten Platz und es fiel mir heute sehr schwer, hier einen klaren Favoriten auszumachen. Daher billige ich mal Ausnahmsweise beiden Gerichten diesen Platz zu. Auf den zweiten Platz folgten schließlich die Reiberdatschi mit Apfelmus und Platz drei belegten die Asia-Gerichte.

Mein Abschlußurteil:
Putenbraten: ++
Pilzrahmsauce: ++
Röstis: ++
Krautsalat: ++

Schweineschnitzel “Wiener Art” mit Pommes Frites [06.10.2016]

Thursday, October 6th, 2016

Die Parpadelle mit Blattspinat und Kren bei Vitality kamen für mich nicht in Frage kam, da ich Kren (Meerrettich) nicht sonderlich mag. Und da ich gestern ja erst mit der Paella reichlich Reis verzehrt hatte und ich heute mal etwas anders wollte, kamen auch das Hähnchengeschnetzelte “Hawaii” mit fruchtiger Currysauce und Reis sowie die Asia-Thai-Gerichte wie Taohoo Tod – Tofu gebacken auf Bratgemüse in Koriandersauce und Gaeng Pad Gai – Hühnerfleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in Kokosmilchsauce, die ja auch traditionell mit Reis gegessen wurden, nicht in Frage. Blieb also nur noch das Schweineschnitzel “Wiener Art” mit Pommes Frites aus dem Abschnitt Tradition der Region auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants. Dazu gesellte sich noch ein kleines Schälchen Krautsalat aus dem heutigen Angebot der Salattheke, außerdem garnierte ich die Pommes Frites noch mit Ketchup und nahm mir zwei Zitronenecken aus der bereitstehenden Schale.

Pork escalope "vienna style" with french fries / Schweineschnitzel "Wiener Art" mit Pommes Frites

Das Schnitzel war in seiner Form heute sehr ungewöhnlich geraten, denn es handelte sich nicht um eine einheitlich Scheibe Fleisch, sondern am oberen Ende waren vier lange Streifen ähnlich wie die Finger einer Hand und es war auch nicht einheitlich dünn wie man es normalerweise bei solchen Zubereitungen gewohnt ist, sondern über das untere Teil zog sich ein mehr als daumendicker Strang Fleisch, während die Seiten und die oberen “Finger” normal flach waren. Das Fleisch selber war aber angenehm mager und saftig und auch an der knusprigen, dünnen Panade gab es nichts auszusetzen. Garniert mit dem Saft der beiliegenden Zitronenecken ein wirklicher Genuss – auch wenn ich aufgrund der Menge am Ende doch etwas kämpfen musste. Das lag aber natürlich teilweise auch an der großzügigen Portion salzfreier, heißer und knuspriger Pommes Frites, die gerade frisch aus der Küche gekommen waren kurz bevor ich an der Ausgabetheke an der Reihe gewesen war. Dazu noch der der mit Kümmelsamen und kleinen Speckstückchen versetzte Krautsalat und fertig war ein reichhaltiges und überaus leckeres Mittagsmahl.
Auch bei den anderen Gästen lag das Schweineschnitzel heute natürlich am höchsten in der Gunst und konnte sich mit deutlichem Vorsprung den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Auf Platz zwei folgte vollkommen unerwartet die vegetarischen Parpadelle mit Blattspinat und Kren, die aber nur sehr knapp vor den Asia-Gerichten auf dem dritten Platz lagen. Auf Platz vier folgte schließlich das Hähnchengeschnetzelte “Hawaii” mit ebenfalls geringem Abstand.

Mein Abschöußurteil:
Schweineschnitzel “Wiener Art”: ++
Pommes Frites: ++
Krautsalat: ++

Tiroler G’röstl mit Spiegelei [04.10.2016]

Tuesday, October 4th, 2016

Auf der heutigen Speisekarte unseres Betriebsrestaurant fanden sich zum einen die Asia-Thai-Gerichte wie Kal Tzau Fhan – Gebratener Eierreis mit verschiedenem Gemüse und Moo Pad Prik Bai – Gebackener Seelachs mit scharfem Basilikum und Thaigemüse in Austernsauce, außerdem fanden sich der westlich orientierten Speisekarte ein Griechischer Gemüsetopf mit Schafskäse und Oliven bei Vitality, einen Hackfleischspieß mit Zigeunersauce und Reis bei Tradition der Region sowie ein Putensteak Picatta Milanese mit Tomatensauce und Butternudeln bei Globetrotter. Außerdem hatte man zusätzlich ein Tiroler G’röstl mit Spiegelei als reduziertes Zusatzangebot. Zuerst war ich dazu geneigt, beim Gemüsetopf zuzugreifen, der mit frischem Baguette serviert wurde, aber kurzfristig entschied mich dann doch noch um und griff zum Tiroler G’röstel. Dazu gesellte sich noch ein kleines Schälchen Krautsalat aus dem Angebot der heutigen Salattheke.

Tiroler G'röstl mit Spiegelei

Das es sich hierbei um ein Restegericht handelte, merkte man heute leider besonders stark, denn die Qualität des Fleisches ließ leider etwas zu wünschen übrig. Eventuell handelte es sich um Reste vom Schäufele vom letzten Donnerstag, auf jeden Fall waren die nicht gerade mundgerechten Stücke stark mit Fettsträngen durchsetzt, was den Genuss etwas milderte. Die Kartoffeln waren außerdem teilweise etwas matschig geworden, während das Lauch zum Teil noch ein klein wenig zu bissfest erschien und etwas länger hätte gebraten werden können. Außerdem erschien mit das Gericht insgesamt etwas trocken, hier hätte etwas Sauce nicht geschadet. Am Spiegelei gab es aber ebenso wenig etwas auszusetzen wie am einfachen, aber schmackhaften Krautsalat. Mit dem Gemüsetopf wäre ich aber bestimmt besser bedient gewesen.
Dennoch war es heute das Tiroler Geröstel, das mit kleinem, aber klar erkennbaren Vorsprung den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala für sich sichern konnte. Erst auf dem zweiten Platz folgte das eigentlich favorisierte Putensteak Picatta Milanese. Es folgten die Asia-Gerichte auf Platz drei, er griechische Gemüsetopf auf dem vierten Platz und knapp dahinter der Hackfleischspieß auf Platz fünf.

Mein Abschlußurteil:
Tiroler G’röstl: +/-
Spiegelei: ++
Krautsalat: ++