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Lahmacun mit Dönerfleisch [30.07.2020]

Donnerstag, Juli 30th, 2020

Eigentlich hatten wir überlegt, ein neu entdecktes Bistro einige Gebäude weiter zu testen, das laut Auskunft einer Kollegin wohl auch Wraps und ähnliches zum Mittag verkauft. Doch mein Kollege hatte äußerte spontan dass er Appetit auf Döner hatte und als er es erwähnte, manifestierte sich dieser Appetit auch bei mir. 😁 Also brachen wir auf und hielten Arda-Kaan’s Kebaphaus (nur echt mit grammatikalisch falschen Apostroph S… 😉 ) im nahen Örtchen Dornach, den wir vor kurzem entdeckt hatten und den ich ja schon mal in diesem Beitrag vorgestellt hatte.

Arda-Kaan's Kebaphaus - Dornach

Leider hatte ich in der Eile des Aufbruchs meine Mundschutz-Maske im Büro liegen lassen, doch zum Glück hatte mein Kollege der mich begleitete seine eingepackt, so dass er alleine den kleinen Schankraum des Gastraums betrat und dort unsere Speisen zum Mitnehmen bestellte. Ich hatte mich trotz des hohen Preises von 7 Euro für einen Lahmacun mit Dönerfleisch und Salat. Die Zubereitung ging schnell und wir begaben uns mit den eingepackten Speisen zurück ins Büro, um dort zu essen. Es hätte zwar auch Tische vor dem Laden gegeben, aber zum einen lagen diese an einer stark befahrenen Durchgangsstraße, zum anderen brannte die Sonne unerbittlich vom Himmel und es war im Büro einfach kühler.

Lahmacun with kebap meat / Lahmacun mit Dönerfleisch

Im ersten Moment sah das Gericht dem Dürüm Kebap von letzter Woche recht ähnlich, nur die Teighülle schien anders. Leider ließ er sich sehr schlecht auspacken und die Alufolie zerriss beim Entfernen teilweise. Aber das wirkte sich natürlich nicht auf den Geschmack aus. Wie beim Lahmacun üblich war der eher labbrige daherkommende Teig an der Innenseite mit einer dünnen Schicht von Hackfleisch, Zwiebeln und Tomaten bestrichen. Die Füllung bestand, wie beim Dürüm, aus Rot- und Weißkrautsalat, Zwiebeln, Tomate, Joghurtsauce und dieses mal ein wenig von dem roten Chilipulver, wahrscheinlich Pul Biber, das man allgemein als „mit scharf“ bezeichnet. 😉 Und obwohl es nur ein halber Teelöffel war, manifestierte sich die Schärfe ziemlich heftig, war aber sehr lecker. Werde ich wohl so beibehalten.

Lahmacun - Lateral cut / Querschnitt

War auf jeden Fall lecker und mit einer Länge, die jene eines männlichen Unterarms leicht überschritt, auch überaus sättigend. Nach meiner persönlichen Meinung lohnte aber die Mehrinvestition von einem Euro nur bedingt, denn im Grunde genommen war es ein Dürüm in labberigeren Teig, bei dem der Geschmack der dünnen Hackfleischschicht größtenteils von dem des Dönerfleischs überdeckt wurde, bei dem auch dieses Mal mengenmäßig nicht gespart worden war. Außerdem war der Dürüm knuspriger und stabiler gewesen, da hier das Fladenbrot vorher aufgetoastet worden war. Aber das ist meckern auf sehr hohem Niveau, denn letztlich war es ein gutes Mittagessen, das zwar nicht billig, dafür aber überaus schmackhaft war. Einmal in der Woche ist so ein Besuch im Kebaphaus also in Zukunft durchaus denkbar – öfter würde es wohl doch zu sehr ins Geld gehen. Ist aber immerhin billiger als eine Pizza, die ja nicht unter 10 Euro über den Tisch geht… 😉

Lahmacun [13.03.2020]

Freitag, März 13th, 2020

Zum Wochenabschluss hatte unser Betriebsrestaurant – trotz des Unglücksdatum Freitag der 13te 😉 – mal wieder eines meiner Lieblingsgerichte auf die Speisekarte gesetzt und bot in der Sektion Vital endlich wieder den Lahmacum mit Rohkostsalat und Puten Dönerfleisch an. Da brauchte ich also nicht lange überlegen bei welchem der Gerichte ich zugreifen würde. Nur der Vollständigkeit halber erwähne ich daher, dass es bei Daily einen Gebackener Seelachs mit Remoulade + drei Komponenten nach Wahl gab, der mit Röstkartoffeln serviert wurde, bei Veggie 3 Stück gefüllte Pfannkuchen mit Waldbeeren angeboten wurden und im einzigen befüllten Wok auf an der Woktheke Gebratenes Hühnerfleisch mit verschiedenen Gemüse in Hoi-Sin-Sauce köchelte. Auf zusätzliches Gemüse, Salat oder einen Nachtisch verzichtete ich heute aber mal.

Lahmacun

Die Ränder des mit des leicht pikanten Hackfleisch-Tomaten-Mischung bestrichenen Fladennbrots erwiesen sich leider wieder als etwas hart gebacken, weswegen ein Aufrollen des Lahmacuns von Anfang an leider nicht möglich war. Um das doch noch zu bewerkstelligen, was den Verzehr deutlich vereinfacht, schnitt ich daher zuerst die Ränder, vermischte dann Salate, Zwiebeln, Putendöner und Quarkdip gründlich miteinander und rollte alles in eine dicke Rolle, von der ich Scheibenweise abschnitt und diese verzehren konnte. Für das Essen aus der Hand wäre er leider etwas zu instabil gewesen, das wollte ich bei einem hellen Hemd wie ich es trug nicht wagen. 😉 Mit dem gut gewürzten Putendöner, dem frischen Gemüse und dem cremigen Dip auch dieses Mal ein sehr leckeres Gericht, das auch weiterhin meinen Favoriten zählen wird.
Die Kombination von Freitag mit der immer stärker ausartenden Corona-Krise bescherten dem Betriebsrestaurant heute nur geringe Gästezahlen. Dennoch kann ich ohne Zweifel sagen, dass der Lahmacun sich heute sehr klar den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern konnte. Auf Platz zwei folgte der Seelachs und bei Pfannkuchen und Wok-Hähnchen konnte ich keine Priorisierung vornehmen, weswegen ich beide auf den dritten Platz setzen würde.

Mein Abschlußurteil:
Lahmacun: ++

Lahmacun mit Putendöner [31.01.2020]

Freitag, Januar 31st, 2020

Zwar stand heute mit Gebackener Scholle mit Remoulade + 3 Komponenten bei Daily erneut ein Fischgericht auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants, aber wenn mal wieder Lahmacun mit Putendöner, Rohkostsalat und Joghurtdip auf der Karte zu finden ist wie heute im Abschnitt Vital, dann lass ich alles andere links liegen. Ich liebe dieses Gericht nun mal. Daher erwähne ich nur der Vollständigkeit halber, dass es neben dem mit Röstkartoffeln servierten Fisch noch bei Veggie einen Milchreis mit Waldbeeren sowie an der Asia-Thai-Theke Gebratenen Eierreis mit verschiedenem Gemüse in Hoi-Sin-Sauce und San Sei Chop Suey – Verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Spezialsauce gab. Die roten Zwiebelringe gab es optional dazu, aber da sie wunderbar zum Gericht passten, nahm ich mir gleich ein paar.

Lahmacun

Der äußerste Rand der mit Hackfleisch-Tomatensauce bestrichenen Fladenbrots war leider mal wieder etwas zu knusprig als dass man den Lahmacun hätte aufrollen können, aber das war ja sowieso noch nie meine Verzehrstrategie bei diesem Gericht gewesen. Ich neige dazu, Putendöner, Joghurtdip und Salat zu vermischen und dann das Fladenbrot in kurze Streifen zu schneiden und diese mit der Mischung zu belegen und anschließend zu verzehren. Beim Rohkostsalat auf frischen Salatblättern, Möhren-Julienne, sehr flachen Paprikastreifen, Tomaten und Gurken fehlte ja sowieso ein Dressing und da bot es sich an den Joghurtdip als solches zu „Missbrauchen“. Und auch der eingelegte Rotkohl-Salat störte in der Mischung nicht. Dazu noch das mild gewürzte, zarte und saftige Dönerfleisch und fertig war etwas, das wunderbar mit dem dünn bestrichenen Fladenbrot harmonierte. Es gab also keinen Grund, warum der Lahmacun nicht weiterhin zu einem meiner absoluten Lieblingsgerichte hier in unserem Betriebsrestaurant zählen sollte. Ich war auch heute sehr zufrieden.
Die anderen Gäste scheinen zu großen Teilen auch Fans des Lahmacuns zu sein, denn er war mit klarem Vorsprung das am häufigsten gewählte Gericht und konnte sich somit unangefochten den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Auf dem zweiten Platz folgte das Schollenfilet, Platz drei belegten die Asia-Gerichte und der Milchreis erreichte einen guten vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Fladenbrot: ++
Rohkostsalat: ++
Putendöner: ++
Joghurtdip: ++

Lahmacum mit Rohkostsalat, Putendöner & Tzaziki [25.10.2019]

Freitag, Oktober 25th, 2019

Heute war es nun endlich soweit, dass das Gericht auf der Tageskarte unseres Betriebsrestaurants stand, auf das ich mich schon die ganze Woche gefreut hatte: Im Abschnitt Vital gab es Lahmacum mit Rohkostsalat, Putendönerfleisch und Tzaziki, eines meiner Lieblingsgerichte aus dem Repertoire unserer Kantine. Daher ließ ich die anderen Angebote wie Milirahmstrudel mit heißen Kirschen bei Veggie, den Gebackenen Seelachs mit Remoulade + drei Komponenten nach Wahl bei Daily (den man heute mit Pommes Frites servierte) oder die Asia-Wok-Gerichte wie Gebratener Eierreis mit Gemüse in Hoi-Sin-Sauce und Verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Spezialsauce von der Asia-Wok-Theke einfach links liegen und begab mich schnurstracks zur Theke mit dem Lahmacun, das nicht nur reichhaltig sondern mit 4,47 Euro auch noch einigermaßen günstig erschien.

Lahmacun with salad, turkey kebap & tzatziki / Lahmacum mit Rohkostsalat, Putendönerfleisch & Tzaziki

Und ich wurde auch heute wieder nicht enttäuscht. Auf einem mehr als tellergroßen, dünn mit würziger Hackfleisch-Tomatenmischung bestrichenen Fladenbrot waren reichlich Rohkostsalat mit Salatbkättern, Tomaten, Gurken Paprika und Möhren, eine großzügige Portion offensichtlich geschabten Puten-Döners, einem Apfel-Rotkohl-Salat sowie eine mehr als ausreichende Portion eines würzigen Kräuter-Dips – wohl das „Tzatziki“ – serviert. Der Rohkost-Salat war zwar bestimmt die gesündeste Komponente, ich hätte aber auch gerne darauf verzichten können, da er leider ohne Dressing kam. Ich behalf mir damit, dass ich Salat, Döner und Tzatziki einfach miteinander vermichte und es dann Stück für Stück in einen Streifen des Fladenbrots einwickelte und verzehrte. Und das erwies sich, wie auch bei früheren Versionen, als überaus lecker. Hier würde ich immer wieder zugreifen, auch wenn so ein Lahmacun mit Dönerfleisch, selbst wenn dieses von der Pute ist, bestimmt kein leichter Genuss sein dürfte.
Die anderen Gäste schienen meine Begeisterung für Lahmacun nicht ganz so breit zu teilen, denn obwohl es knapp war sah ich doch etwas mehr Seelachs mit Pommes auf den Tabletts als Lahamcun, womit dem Fischgericht heute wohl der erste Platz auf der allgemeinen Beliebtheitsskala gebührt und die türkische Pizza nur auf dem Platz zwei einzuordnen ist. Den dritten Platz konnten sich die Asia-Gerichte ergattern und der Milirahmstrudel – übrigens eine Bezeichnung die mir bis heute unbekannt war – landete auf einem guten Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Lahmacun: ++
Dönerfleisch: ++
Salat: ++
Tzatziki: ++

Lahmacun mit Salat, Tzatziki & Putendöner [12.07.2019]

Freitag, Juli 12th, 2019

Heute war mal wieder einer dieser wenigen Tage, an denen ich keine Sekunde überlegen musste bei welchem Gericht ich zugreifen würde, denn es stand im Abschnitt Vital mal wieder Lahmacum mit frischem Salat, Tzaziki und Puten-Dönerfleisch auf der Tageskarte unseres Betriebsrestaurants. Wäre dem nicht so gewesen, hätte ich wahrscheinlich bei der Gebackenen Scholle mit Remoulade, dazu Tagessuppe oder Dessert bei Daily zugegriffen, die natürlich mit Röstkartoffeln serviert wurde. Gefüllte Pfannkuchen mit einer Kugel Vanilleeis und heißen Kirschen wie sie bei Veggie auf der Karte standen waren auf jeden Fall nichts für mich. Vielleicht hätte ich mich noch zu Feng shi Tzau – Mii-Nudeln gebraten mit verschiedenem Gemüse in Kokosmilch hinreißen lassen können, die neben San Sei Chop Suey – Verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Spezialsauce an der Asia-Wok-Theke angeboten wurden. Aber das sind sowieso alles nur theoretische Überlegungen, denn es gab ja Lahmacun und da gab es für mich kein Halten. 😉

Lahmacun

Leider war der äußerste Rand des ultradünnen, mit Tomatensauce bestrichenen Fladenbrotes mal wieder ziemlich hart gebacken. Trennte man ihn aber ab, und er war nicht mehr als einen viertel Zentimeter breit, gab es absolut keinen Grund mehr zu weiterer Kritik an dieser wirklich sehr gelungenen Zusammenstellung. Knackiger Salat, würzige Joghurtsauce, dünner und knuspriges Fladenbrot und natürlich gut gewürztes, leicht pikantes Dönerfleisch von der Pute. Einzig beim Salat vermisste ich etwas Kraut- oder Rotkrautsalat so wie bei früheren Varianten wie hier oder hier – aber es ging natürlich auch ohne. Ich frage mich aber wieso man hier scheinbar echtes Drehspieß-Fleisch anbieten kann, während man bei als Gyros bezeichneten Gerichten wie gestern immer noch auf Pfannengyros zurückgreift.
Ich würde mal annehmen, dass dann wohl doch ein Drehspieß in der Küche vorhanden ist. Dann sollte es doch auch kein Problem sein echtes Gyros zu servieren. Aber das Rätsel werde ich wahrscheinlich nicht so schnell lösen können 😉 Alles in allem erwies das (der?) Lahmacun auch heute wieder als gute Wahl, ich werde nicht zögern erneut bei diesem Gericht zuzugreifen, sobald es wieder auf der Speisekarte auftaucht.
Und auch bei den anderen Gästen war der Zuspruch zum Lahmacun heute besonders groß, so dass er sich mit klarem Vorsprung den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern konnte. Auf dem zweiten Platz folgte die Scholle, Platz drei belegten die Asia-Gerichte und die gefüllten Pfannkuchen bildeten das Schlusslicht auf einem guten vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Lahmacun: +
Salat: ++
Putendöner: ++
Dip: ++

Lahmacun mit frischem Salat & Putendöner [18.06.2019]

Donnerstag, April 18th, 2019

Zum letzten Tag vor dem verlängerten Osterwochenende hatte unser Betriebsrestaurant noch ein kleines Schmanckerl auf die Speisekarte gesetzt, das zu einem meiner Lieblingsgerichte hier gehört: Lahmacum mit frischem Salat, Putendönerfleisch und Joghurtdip stand im Abschnitt Vitality geschrieben, da brauchte ich also nicht lange zu überlegen wo ich zugreifen würde. Daher erwähne ich nur der Vollständigkeit halber, dass bei Tradition der Region ein Rührei mit Rahmspinat und Salzkartoffeln, bei Globetrotter ein Putensteak „Picatta Milanese “ mit Tomatensauce und Butternudeln sowie an der Asia-Wok-Theke Gebackene Banane und Ananas mit Honig und/oder Gebratenes Schweinefleisch mit Gemüse in Massamansauce angeboten wurde. Mein Weg führte mich aber schnurstracks zur Lahmacun-Theke.

Lahmacun

Das zugrunde liegende Fladenbrot mit seinem Belag aus Tomatensauce und Rinderhack war dieses Mal leider nicht ganz so gut gelungen, denn es war vor allem am Rand etwas zu hart gebacken, so dass man es kaum noch beißen konnte. Ich entdeckte aber schnell einen Trick: Man bestrich den Rand einfach mit etwas Joghurt-Dip und wartete etwas, dann war er zumindest wieder mit gesunden Zähnen beißbar. Am Topping aus angenehm viel pikant gewürztem Putendöner, gemischten Salatblättern, Karottenstreifen, Krautsalat und eben besagtem Joghurtdip. Die Idee den sonst üblichen Rotkohlsalat mit weißem Krautsalat mit Kümmelsamen zu ersetzen fand ich recht gelungen. Auf Zitronenecken hatte man dieses Mal leider verzichtet, dafür gab es in Selbstbedienung rote Zwiebelringe und Petersilie zum garnieren an der Theke. Trotz des kleinen Mankos mit dem hart gebackenen Rand aber trotzdem ein sehr leckeres Mittagsgericht. Ich war sehr zufrieden und würde jederzeit wieder zugreifen – auch wenn es bestimmt zahlreiche Dönerbuden gibt die besseres Lahmacun herstellen. Nur leider nicht hier in der Nähe, daher nehme ich das was angeboten wird. 😉
Bei den anderen Gästen lieferten sich Lahmacun und Putenbrust heute ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen um Platz eins auf der Allgemeinen Beliebheitsskala, ich würde aber letztlich sagen dass die Putenbrust mit geringem Vorsprung das Rennen machte und das Lahmacun somit auf einen guten zweiten Platz verwies. Die Asia-Gericht belegten dann Platz drei und mit wiederum geringem Abstand folgte das Rührei mit Spinat auf einem guten vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Fladenbrot mit Hackfleisch-Tomaten-Bestrich: +
Toppings: ++

Lahmacun mit Putendöner [11.01.2019]

Freitag, Januar 11th, 2019

Am ersten Arbeits-Freitag im neuen Jahr begrüßte mich unser Betriebsrestaurant sozusagen mit einer meiner Lieblingsgerichte aus seinem Repertoire: dem Lahmacun mit Putendüner, frischem Salat und Tzatziki, das im Bereich Vitality angeboten wurde. Zwar klang der Kabeljau auf Sizilianische Art mit Ciabattabrot bei Globetrotter auch nicht schlecht, aber bei Lahmacun gibt es bei mir kein Halten. Der Milchreis mit Waldbeeren und Zimt-Zucker bei Tradition der Region oder die Asia-Thai-Gerichte wie San Sei Chop Suey – Verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Spezialsauce kamen nicht in die nähere Auswahl. Optional konnte man sich den Lahmacun außerdem mit frischen roten Zwiebelringen garnieren – da sagte ich natürlich ebenfalls nicht Nein.

Lahmacun

Zwar hatte man den Joghurt-Dip – um wirkliches Tzatziki handelte es sich offensichtlich nicht – größtenteils auf dem Salat verteilt, während er sich neben oder auf dem Fleisch besser getan hätte, doch das minderte den Genuss zum Glück nur in gerungem Maße. Mageres, gut gewürztes Putenfleisch, Rotkohlsalat, gemischte Salatblätter und der leicht pikant gewürzte Joghurt-Dip vereinten sich letztlich sehr gelungen. Und auch das flache, dünn mit einer Hackfleisch-Tomaten-Sauce bestrichene Fladenbrot passte wunderbar in die geschmackliche Gesamtkomposition. Darüber dass die Ränder der Fladenbrots etwas fester gebacken waren und es in der Mitte durch Rotkohlsalat und Dip durchgeweicht war konnte man dabei geflissentlich hinweg sehen. Lecker war es trotzdem.
Und auch ein großer Teil der anderen Gäste gaben heute dem Lahmacun den Vorzug und bescherten ihm mit klarem Vorsprung den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala. Auf einem guten zweiten Platz folgte der sizilianische Kabeljau, Platz drei belegten die Asia-Gerichte und knapp dahinter auf dem vierten Platz folgte schließlich der Milchreis.

Mein Abschlußurteil:
Lahamacun: +
Salat: ++
Putendöner: ++
Dip: ++

Lahmacun mit Putendönerfleisch & frischem Salat [07.12.2018]

Freitag, Dezember 7th, 2018

Zum Wochenabschluss stand mal wieder meines absoluten Lieblingsgerichte unseres Betriebsrestaurants auf dessen Speisekarte: den Lahamacun mit Putendönerfleisch, frischem Salat und Tzatziki, das wie üblich im Abschnitt Vitality angesiedelt war. Die anderen Angebote nahm ich gar nicht in die nähre Wahl und erwähne daher nur der Vollständigkeit halber, dass man bei Tradition der Region eine Dampfnudel mit Vanillesauce, bei Globetrotter Gebackenen Seelachs mit Remoulade und Röstkartoffeln sowie an der Asia-Thai-Theke Gerichte wie Frisch gebratenes Gemüse in grüner Kokossauce oder Moo Pad Praw Wan – Verschiedene Fleischsorten mit frischem Gemüse in Kokosmilch und rotem Curry angeboten wurde. Aber ich hatte mich ja, wie gesagt, bereits fest den Lahmacun festgelegt, zu dem es optional noch Zitronenecke und frische rote Zwiebelringe gab.

Lahmacun

Und ich bereute die Wahl auch heute nicht. Bei der Joghurtsauce handelte es sich zwar nicht wie angegeben um Tzatziki, sondern eine ohne Gurkenstreifen und stattdessen mit Pul Biber pikant angemachte Mischung. Um echtes CacÄk handelte es sich wohl nicht, aber es war nah dran. Außerdem befanden sich Rotkohlsalat, eine Blattsalatmischung und eine großzügige Portion mageren und gute gewürzten Putendöners auf dem dünnen Fladenbrot, das zuvor mit einer dünnen Schicht einer Hackfleisch-Tomatenmischung überbacken worden war. Der äußerste Rand des Fladenbrot war an einem ganz dünnen Ring etwas härter gebacken, aber davon abgesehen wäre das Fladenbrot heute so weich gewesen, dass man es hätte Rollen und auf die Hand essen können. Aus Gründen der Sauberkeit – ich befürchtete mir meine Kleidung vollzutropfen – verzehrte ich es aber dann doch mit Messer und Gabel, nachdem ich alles ein wenig mit dem Saft der Zitronenecke beträufelt hatte. Wie gewohnt sehr lecker – ich würde bedenkenlos und mit Freuden wieder zugreifen wenn dieses Gericht erneut auf der Karte steht.
Beim Rennen um Platz eins um auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala lieferten sich heute der Lahmacun und der Seelachs ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen, das letztlich aber der Seelachs für sich entscheiden konnte und die türkische Pizza auf einen guten zweiten Platz verwies. Auf Platz drei sah ich mal wieder die Asia-Gerichte und die Dampfnudel belegte schließlich einen guten vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Belegtes Fladenbrot: ++
Salat: ++
Putendöner: ++
Pikanter Joghurtdip: ++