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Lammbraten mit Rosmarinjus, Speckbohnen & Kartoffelgratin [04.11.2015]

Wednesday, November 4th, 2015

Mit einem Gedünstetem Seelachsfilet nach “Espanyol Art” mit Kräuter-Knoblauchkartoffeln fand sich im Bereich Vitality ein durchaus interessantes Fischgericht auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants und ich greife ja gewöhnlich Mittwochs gerne zu Fisch und Meeresfrüchten, doch es fand sich noch etwas deutlich verlockenderes im heutigen Speiseangebot, das es wirklich nicht jeden Tag gibt. Und das waren nicht etwa die Gebratenen Mienudeln mit verschiedenem Gemüse in Hoi-Sin-Sauce oder das Gung Po Jau Yu – Gebratenes Schwein mit Gemüse und Chinapilzen in Hoi Sin Sauce noch der Grillteller mit Schwein- und Putensteak, Grillwürstchen, dazu Pommes Frites, Grilltomate und BBQ-Sauce bei Tradition der Region (was letztlich natürlich auch verlockend erschien), sondern ein Lammbraten mit Speckbohnen, Rosmarinjus und Kartoffelgratin im Abschnitt Globetrotter. Als großer Fan von Lammgerichten alles Art konnte ich hier unmöglich Nein sagen. Und um das Mahl abzurunden gesellte sich noch ein Becherchen Milchreis mit roter Grütze aus dem heutigen Dessert-Angebot dazu auf mein Tablett.

Lamb roast with rosemary sauce, bacon beans & potatoe gratin / Lammbraten mit Rosmarinjus, Speckbohnen und Kartoffelgratin

Die beiden angenehm großen Scheiben zarten und saftigen Lammbratens erwiesen sich schon mal als überaus gelungen und passten vorzüglich zu der würzigen und dickflüssigen Sauce mit ihrem Rosmarinaroma. Endlich mal eine Sauce, die nicht dünn wie Wasser ist, was ja in letzter Zeit häufiger der Fall war. Und Bohnen, ob nun mit oder ohne Speckwürfelchen, sind ja eine klassische Beilage und dürfen bei Lammgerichten nicht fehlen. Sie waren zwar nicht mehr hundertprozentig heiß, aber dafür schön knackig und nicht zerkocht. Das mit Sahne zubereitete und einem leicht würzigen Käse überbackene Kartoffelgratin schließlich bildete außerdem eine überaus passende Sättigungsbeilage. Ich war sehr zufrieden. Und auch der mild gesüßte Milchreis mit seiner Garnitur aus roter Beerengrütze mit zahlreichen Fruchtstückchen gab keinen Grund zu irgendwelcher Kritik.
Dennoch lag bei der Grillteller bei den anderen Gästen heute deutlich höher in der Gunst und konnte sich mit einem großen Vorsprung vor allen anderen Gerichten den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Erst auf dem zweiten Platz folgte der Lammbraten, der sich aber auch nur knapp gegen die ebenfalls sehr beliebten Asia-Gerichte durchsetzen konnte, die somit den dritten Platz belegten. Platz vier belegte schließlich das Seelachsfilet “Espanyol”.

Mein Abschlußurteil:
Lammbraten: ++
Rosmarinjus: ++
Speckbohnen: ++
Kartoffelgratin: ++
Milchreis mit roter Beerengrütze: ++

Lammbraten mit Speckbohnen, Cassissauce & Kartoffelgratin [12.03.2015]

Thursday, March 12th, 2015

Heute brauchte ich mal wieder nicht lange zu überlegen bei welchem der Angebote unseres Betriebsrestaurants ich zuschlagen solle, denn mit dem Lammbraten mit Speckbohnen, Cassissauce und Kartoffelgratin stand in der Abteilung Globetrotter etwas auf der Speisekarte, zu dem ich einfach nicht Nein sagen konnte – ich liebe nun Lammgerichte, vor allem wenn sie mit grünen Bohnen serviert werden. Dagegen kamen weder die Asia-Gerichte wie Taohoo Tod – Tofu gebacken auf Bratgemüse mit Koriandersauce und Gung Pao Kai – Putenfleisch gebraten mit Knoblauch, Chili und Gemüse noch das 1/2 Grillhendl mit Pommes Frites bei Tradition der Region oder die Gnocchi mit Ruccola und gedünsteten Kirschtomaten bei Vitality an – zumal das halbe Hähnchen heute meiner Ansicht nach auch etwas verschrumpelt aussah. Zum Lammbraten gesellte sich noch ein Becherchen Vanillepudding mit roter Beerengrütze aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Roast lamb with bacon beans & potato gratin / Lammbraten mit Speckbohnen & Kartoffelgratin

Die Wahl des Bratengerichts war eine wirklich gute Entscheidung gewesen. Nicht nur dass heute alle Komponenten noch mehr als ausreichend heiß waren, auch die Qualität und Konsistenz ließen kaum zu wünschen übrig. Ich sage extra kaum, denn an zwei der grünen Bohnen fanden sich noch Fäden, mein Kollege der ebenfalls zu diesem Gericht gegriffen hatte fand sogar Stiele in den Bohnen. Aber sie waren geschmacklich ansonsten in Ordnung, daher schrammten sie knapp an einem Punktabzug vorbei. Das Kartoffelgratin sah im ersten Moment zwar etwas matschig aus, der Eindruck täuschte aber glücklicherweise und auch geschmacklich gab es dank eines würzigen Käses in der obere Kruste nichts daran auszusetzen. Das Highlight war aber eindeutig der unglaublich zarte, magere und gleichzeitig leicht mürbe, so wie es bei einem guten Braten sein soll. Hier hatte man auch bei der Menge nicht gegeizt, die beiden fast fingerdicken Scheiben waren mehr als genug im Verhältnis zu den anderen Zutaten. Gemeinsam mit der dunklen, würzigen Sauce mit leichter Cassis-Note war das Ganze letztlich ein wahrer Genuss – trotz kleinerer Schönheitsfehler. Und auch der cremig-weiche, nicht zu süße Vanillepudding mit seiner Garnitur aus roter Beerengrütze mit zahlreichen Früchten darin, einem Klecks Sahne, Weintraube und Melonenstückchen gab keinerlei Grund irgend etwas zu kritisieren.
Auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala, die ich wie üblich durch das Beobachten der Vorlieben der anderen Gäste erstellte, wurde der Lammbraten noch von dem halben Hähnchen mit Pommes überholt, konnte sich aber dennoch einen guten zweiten Platz sichern. Auf Platz drei lagen die Asia-Gerichte und knapp dahinter auf dem vierten Platz folgten schließlich die Gnocchi mit Ruccola und Kirschtomaten.

Mein Abschlußurteil:
Lammbraten: ++
Cassissauce: ++
Speckbohnen: ++
Kartoffelgratin: ++
Vanillepudding mit roter Grütze: ++

Lammbraten “Griechische Art” mit Bratkartoffeln [15.03.2011]

Tuesday, March 15th, 2011

Nachdem ich ja gestern bereits Asiatisch gegessen hatte, nahm ich die Angebote aus diesem Bereich mal heute außen vor – und das obwohl sowohl das Gaeng Kiew Wan Pak – Gebratenes frisches Gemüse in grünem Thaicurry als auch das Nua Pad Kratiem Prik Thai – Gebratene RIndfleischstreifen mit frischem Gemüse, Knoblauch, Schwarzem Pfeffer und Zwiebeln eigentlich ganz gut klangen. In der regulären Küche fand sich aber auch schnell etwas passendes, denn heute standen neben Tortelloni el pesto basilico bei Vitality, einem Fleischpflanzerl mit Pilzrahmsauce dazu Kartoffelpüree sowie einem Sonderangebot in Form von Spiralnudeln mit Paprikaragout fand sich heute im Bereich Globetrotter auch Lammbraten “Griechische Art” mit Bratkartoffeln auf der Karte. Da ich Lammfleisch sehr schätze, griff ich hier zu und ergänzte das ganze mit einem Becherchen Mandel-Mousse. Leider konnte ich keine grünen Bohnen oder etwas anderes Passendes an der Gemüsetheke entdecken, daher verzichtete ich auf eine zusätzliche Gemüsebeilage.

Lammbraten Griechische Art / Lamb roast greek style

Die Griechische Art zeichnete sich dadurch aus, dass man das Stück Lammfleisch neben einem großzügigen Löffel Sauce auch mit einem Mischung Fetakäse, Tomaten, grünen Oliven und ein paar Gewürzen garniert hatte. Hätte gerne auch etwas mehr sein können, war aber geschmacklich absolut in Ordnung und das großzügig portionierte Stück Fleisch mit erfreulich wenig fettigen Stellen entschädigte mich dafür ein wenig. Dazu gab es eine einfache, aber schmackhafte Bratkartoffelvariante aus Kartoffelscheiben mit ein paar Zwiebeln und einigen Gewürzen wie sie in dieser Lokalität üblich ist. Insgesamt ein sehr gelungenes Lammfleischgericht – das einzige was mir ein wenig gefehlt hat waren die Bohnen, aber notfalls geht es auch mal ohne. Das Mousse als Nachtisch wäre zur Sättigung nicht mehr notwendig gewesen, aber schadete auch nicht – außer vielleicht meiner Figur.
Bei der Allgemeinheit des Kantinenpublikums lieferten sich heute das Fleischpflanzerl und der Lammbraten ein enges Rennen um den ersten Platz auf der allgemeinen Beliebtheitsskala. Mit knappen Vorsprung siegte meiner Meinung nach das Fleischpflanzerl – Lamm ist eben nicht jedermanns Sache. Auf Platz drei folgten die Asia-Gerichte, den vierten Platz teilten sich wohl die beiden Nudelgerichte. Ich bereute meine Wahl auf jeden Fall mal wieder nicht – Lammfleisch geht bei mir immer.

Mein Abschlußurteil:
Lammbraten “Griechische Art”: ++
Bratkartoffeln: ++
Mandel-Mousse: ++

Lammbraten Griechische Art [04.11.2010]

Thursday, November 4th, 2010

Zwar standen heute mit der Farmerkartoffel mit Sauerrahm und Blattspinat bei Vitality – ein Gericht welches ich im übrigen hier und hier schon mal probiert hatte – oder dem von mir bereits hier vormalig verzehrten Pad Thai – Gebratene Reisnudeln mit Ei, Lauchzwiebeln, Sprossen und Erdnüssen durchaus auch Gerichte im niedrigen Kalorienbereich zur Verfügung, doch mir war heute irgendwie nach etwas anderem. Nicht etwa das Geang Phat Gai – Hühnerfleisch gebraten mit Gemüse in Kokossauce bei den Asia-Gerichten oder das Kassler mit Sauerkraut und Kartoffelpüree bei den traditionell-regionalen Speisen, sondern der Lammbraten Griechische Art mit Bratkartoffeln übte einen großen Reiz auf mich aus. Ich liebe nun mal Lammfleisch und dass ließ mich alle Bedenken bezüglich der Kalorien heute mal beiseite wischen. Hinzu kam, dass man an der Gemüsetheke heute sogar mitgedacht hatte und passend zum Lamm Brechbohnen anbot. Also griff ich auch hier zu und komplettierte damit mein heutiges Mittagsgericht.

Lammbraten Griechische Art / Lamb roast greek style

Die “Griechische Art” bestand wie man sieht daraus, dass man das Fleisch mit einigen Oliven und etwas Schafskäse garniert hatte. Hätte man Mais und einige Kidneybohnen drüber gegeben, wäre es “Mexikanische Art” gewesen und hätte man eine Scheibe Ananas und vielleicht noch eine Käse drauf gelegt, wäre es eben “Hawaii” gewesen – aber das kennt man ja. 😉 Das Fleisch war zwar nicht durchgehend von der selben Strukturiertheit, es fanden sich auch einige etwas fettige Stellen darin, aber insgesamt war ich recht zufrieden damit. Mit der dunklen, geschmacklich gut passenden Sauce und den einigermaßen knusprig geratenen Bratkartoffeln ein wirklich gelungenes Gericht. Einzig die Bohnen muss ich etwas kritisieren, da zwar schmackhaft zubereitet, aber leider nur noch als etwas über lauwarm zu bezeichnen waren. Aber geschmacklich sind Brechbohnen nun mal die einzig wahre Gemüsergänzung zu Lamm.
Bei den anderen Kantinengästen lagen aber heute wieder meiner Erwartung die Asia-Gerichten scheinbar am höchsten im Kurs. Ich meinte davon mehr auf den Tabletts gesehen zu haben als das knapp dahinter liegende Kassler. Aber auch der Lammbraten erfreute sich breiter Beliebtheit und belegte den dritten Platz. Auf Platz vier folgte schließlich die Farmerkartoffel. Was die Nährwerte anging habe ich mit dem Lammbraten und vor allem den Bratkartoffeln angeht heute mit Sicherheit nicht die klügste Entscheidung getroffen, aber hin und wieder kann man ja auch mal etwas umfangreicher Zugreifen – es sollte halt nur nicht zur Gewohnheit werden.

Mein Abschlußurteil:
Lammbraten: ++
Sauce: ++
Bratkartoffeln: ++
Brechbohnen: +

Lammbraten & Bratkartoffeln [22.07.2010]

Thursday, July 22nd, 2010

Heute entdeckte ich als Angebot im Globetrotter-Bereich “Lammbraten Griechische Art mit Bratkartoffeln” und da ich ja ein großer Fan von Lammfleisch aller Art bin vergaß ich alle kalorientechnische Vorsicht heute mal. Obwohl ich zugeben muss dass auch die “Schweinefiletmedaillons auf Knöpfle mit Pilzrahmsauce” aus der traditionell-regionalen Küche sehr verlockend klangen und die “Gnocchi mit Austernpilzen, Egerlingen, Spinat und feinem Walnussöl” bei Vitality kalorientechnisch eindeutig die kalorienbewußtere Entscheidung gewesen wäre – zumindest wenn man den dazu angebotenen Parmesan weg ließ. Und auch die Asia-Ecke stand mit “Praw Wan Pak – Gebratenes frisches Gemüse in süss-saurer Sauce” oder “Moo Pad Takai – Schweinefleisch mit Bambusstreifen, Frühlingszwiebeln, Paprika in Chili-Zitronengrass-Sauce” dem in nichts nach. Zu meinem Lammbraten wollte ich noch etwas Gemüse haben und was hätte besser zu Lammbraten gepasst als eine Portion Bohnen, vielleicht sogar mit Speck. Aber da hatte unsere Kantine nicht mitgedacht, denn das heutige Gemüseangebot bestand aus einer Paprikazubereitung, einer aus Karotten und schließlich Mischgemüse. Das Mischgemüse erschien mir unter den verfügbaren Sorten am besten geeignet.
Lammbraten & Bratkartoffeln
Das Stück Lammfleisch erwies sich zwar als wirklich groß geraten, aber leider war sowohl an den Rändern als auch in einem etwa 5 Mark großen Stück mittendrin einiges an Fett daran, welches ich natürlich entfernte und nicht mit verzehrte. Das Fleisch selber war soweit ok, aber auch nicht überragend gut. Dazu hatte man sich für eine dunkle Zwiebelsauce entschieden, die geschmacklich aber wie ich fand sehr gut passte. Die Bratkartoffeln mit ein wenig Speck als Sättigungsbeilage waren ebenfalls in Ordnung – auch wenn ich selber wahrscheinlich noch Zwiebeln und ein Ei hinzugefügt hätte. Aber Bratkartoffeln macht ja jeder etwas anders. Beim Mischgemüse schließlich aus Brokkoli, Karotten, Blumenkohl und Bohnen war ich dieses Mal nicht zufrieden, denn es war bereits deutlich abgekühlt leicht matschig. Zwar konnte man es noch genießen, aber das habe ich hier auch schon besser erlebt.
Meiner Ansicht nach was das heute am häufigsten gewählte Gericht unter den Kantinengästen das Schweinefiletmedaillons, aber recht knapp auf dem zweiten Platz folgte wieder erwarten der Lammbraten und dann erst die Asia-Gerichte. Scheinbar bin ich nicht der einzige, der gerne Lamm verspeist. Last but not least kamen schließlich die vegetarischen Gnocchi, die aber auch ihre Fangemeinde zu haben schienen.
Auch wenn ich nicht die volle Punktzahl geben kann, war ich doch ganz zufrieden mit meiner heutigen Wahl. Was genau jetzt daran griechisch war erschloß sich mir zwar nicht – Zwiebelsauce ist ja nicht unbedingt ein typisches Attribut der griechischen Küche – aber die Kombination erwies sich ja doch als ganz gelungen. Allein an der Fleischwahl sollte man noch arbeiten, wobei ich natürlich nicht ganz ausschließen kann dass ich auch nur ein schlechtes Stück erwischt hatte. Aber da steckt man halt nicht drin….

Mein Abschlußurteil:
Lammbraten: +
Zwiebelsauce: ++
Bratkartoffeln: ++
Mischgemüse: +