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Hähnchen-Sauerbraten mit Cranberries & Spätzle – das Rezept

Sunday, November 27th, 2011

Nach meiner guten Erfahrung mit dem Rindersauerbraten, den ich vor einigen Wochen gekocht hatte entschied ich mich heute dazu ein ähnliches Rezept mit Hähnchenbrust zuzubereiten. Jedoch war ich mir unsicher was ich als Sättigungsbeilage verwenden sollte. Nach kurzem Überlegen entschied ich mich schließlich dazu, selbst gemachte Spätzle oder besser Knöpfle dazu zu reichen. Alternativ wären natürlich auch Klöße oder Kartoffelbrei denkbar gewesen, aber irgendwie war mir heute nach Spätzle.

Was benötigen wir also für 2 Portionen?

250-300g Hähnchenbrust
01 - Zutat Hähnchenbrust

Für die Marinade:

etwas Suppengemüse in Form von Petersilie, Möhren, Lauch und Knollensellerie
02 - Zutat Suppengemüse

1 Stange Stauensellerie
05 - Zutat Stangensellerie

200ml trockener Weißwein
100ml Weißweinessig
03 - Zutat Weißwein & Weißweinessig

9 schwarze Pfefferkörner & 2 Lorbeerblätter
04 - Zutat Pfeffer & Lorbeerblätter

1 kleine Zwiebel
06 - Zutat Zwiebel

Außerdem benötigen wir noch:

1 Scheibe Pumpernickel
07 - Zutat Pumpernickel

1 Handvoll getrocknete Cranberries
08 - Zutat Cranberries

1 EL Balsamico
09 - Zutat Balsamico

1 EL Mehl
10 - Zutat Mehl

250ml Geflügelbrühe
11 - Zutat Geflügelbrühe

sowie etwas Olivenöl zum braten
Salz und Pfeffer zum würzen

Für die Spätzle (Knöpfle) brauchen wir:

250g Weizenmehl (Typ 405)
12 - Zutat Mehl

3 Eier
13 - Zutat Eier

3/4 TL Salz
14 - Zutat Salz

125ml Wasser
15 - Zutat Wasser

Das Geflügelfleisch müssen wir bereits am Vortag marinieren, denn es sollte mindestens 24 Stunden eingelegt werden. Dazu geben wir Weißwein, Weißweinessig, die Petersilie, die Pfefferkörner und die Lorbeerblätter in einen Topf, lassen es aufkochen und dann für ca. 5 Minuten köcheln.
16 - Marinade kochen

Während die Marinade köchelt, können wir schon einmal das Gemüse zubereiten indem wir es waschen, schälen und grob zerkleinern.
17 - Gemüse zerkleinern

Nachdem die Marinade gekocht ist, stellen wir sie von der Platte und lassen sie abkühlen. Während sie dies tut waschen wir die Hähnchenbrust, tupfen sie trocken und zerteilen sie einmal längs.
18 - Hähnchenbrust zerteilen

Anschließend legen wir die Geflügelstücke in ein verschließbares Behältnis und bedecken sie mit dem zerkleinerten Gemüse.
19 - Hähnchenbrust und Gemüse in Schüssel geben

Sobald die Flüssigkeit einigermaßen abgekühlt ist, übergießen wir Fleisch und Gemüse damit, verschließen das Behältnis und stellen es für mindestens 24 Stunden in den Kühlschrank.
20 - Mit abgekühlter Marinade übergießen

Ein Tag später:
Bevor wir uns um die anderen Bestandteile kümmern, können wir schon einmal den Spätzleteig vorbereiten. Dazu geben wir Mehl, Eier, Salz und Wasser in eine Schüssel,
21 - Zutaten in Schüssel geben

und verrühren alles so lange
22 - verrühren

bis ein einheitlicher, leicht blasiger Teig entstanden ist. Diesen stellen wir abgedeckt bei Seite.
23 - Spätzle-Teig

Nun können wir uns der Hähnchenbrust zuwenden. Dazu gießen wir die Marinade ab und fangen dabei das Gemüse mit einem Sieb auf.
24 - Marinade und Gemüse abgießen

Anschließend nehmen wir die Hähnchenbrust, tupfen sie leicht ab und würzen sie von allen Seiten mit Pfeffer und Salz.
25 - Hühnerbrust Pfeffern und Salzen

In einer Pfanne erhitzen wir etwas Olivenöl und braten die marinierten Stücke darin rundherum kräftig an.
26 - Hühnerbrust anbraten

Dann entnehmen wir das Fleisch, legen es zur Seite und geben das abgetropfte Gemüse in die Pfanne um es für ca. 7-8 Minuten anzudünsten
27 - Gemüse anbraten

wobei wir es mit einem Esslöffel Mehl bestäuben das wir unterheben.
28 - Mit Mehl bestäuben

Das angebratene Gemüse geben wir dann in einen Topf oder Bräter und gießen es mit der Hühnerbrühe
29 - Mit Geflügelbrühe aufgießen

und der aufgefangenen Marinade auf.
30 - Marinade dazu gießen

Die angebratene Hühnerbrust legen wir anschließend zurück in die Flüssigkeit
31 - Hähnchenbrust in Topf geben

und lassen alles kurz aufkochen um es dann für etwa 30 Minuten auf mittlerer Stufe weiter köcheln zu lassen.
32 - Aufkochen lassen

Während das Fleisch köchelt, können wir uns den Spätzle zuwenden. Dazu bringen wir in einem weiteren Topf kräftig gesalzenes Wasser zum kochen
33 - Wasser zum kochen bringen

und hobeln dann unseren Spätzleteig hinein. Wer keinen Spätzlehobel besitzt kann den Teig auch auf einem Brettchen verteilen und mit einem Messer kleine Fäden des Teigs ins Wasser schaben – dabei entstehen dann die eher längeren Spätzlenudeln während die Methode mit dem Hobeln eher die kürzere Knöpfle-Variante ergibt.
34 - Spätzle ins Wasser hobeln

Sobald die Knöpfle oben auf dem Wasser schwimmen, können wir sie mit einer Kelle abschöpfen und warm stellen.
35 - Spätzle abschöpfen

Nach einer halben Stunde wenden wir uns dann wieder dem Hähnchen-Sauerbraten zu, bröseln das Pumpernickel hinein – das bindet die Sauce –
36 - Pumpernickel hinein bröseln

und geben auch die Cranberries hinzu.
37 - Cranberries addieren

Außerdem rühren wir noch den Balsamico unter und lassen dann alles für sieben bis acht Minuten weiter köcheln.
38 - Balsamico einrühren

Nachdem wir unsere Kreation dann kurz probiert haben, wobei wir vor allem testen ob das Gemüse gut durchgekocht ist,
39 - Probieren

können wir alles auch schon servieren und genießen.
40 - Hähnchen-Sauerbraten / Marinated chicken breast - Serviert

Das Ergebnis war mal wieder sehr lecker wie ich feststellen durfte. Die süßlich-saure, dickliche Sauce mit dem reichlichen Gemüse und den Cranberries harmonierte Geschmacklich wunderbar mit der marinierten, saftigen und zarten Hähnchenbrust. Gemeinsam mit den frisch zubereiteten Knöpfle ergab das Ganze ein gelungenes und wirklich schmackhaftes Mittagsgericht.

41 - Hähnchen-Sauerbraten / Marinated chicken breast - CloseUp

Was die Kalorien angeht liegt diese Zubereitung mit 1500kcal für alles, das entspricht 750kcal pro Portion auch noch im absolut akzeptablen Bereich. Der Gros dieses Wertes entfällt dabei im übrigen auf die Spätzle. Wer es also noch leichter haben will kann hier gerne zu einer Alternative greifen. Ansonsten gibt es zu dem Gericht eigentlich nicht mehr viel zu sagen und mir fällt auch nichts ein was ich hätte anders oder besser machen können. Also bleibt mir nur noch zu sagen:

Guten Appetit

Pla Pad Ped – Fisch mit Chili-Bratgemüse [16.11.2011]

Wednesday, November 16th, 2011

Natürlich sollte auch dieser Mittwoch nicht vergehen ohne dass ich bei Fisch und oder Meeresfrüchten zugeschlagen hatte. Zwar gab es in der regulär-westlichen Küche mit Pochiertem Lachs auf Blattspinat mit Estragonsauce und Kartoffeln im Bereich Vitality ein recht interessantes Gericht, doch irgendwie reizte mich heute das Pla Pad Ped – Gebackenes Fischfilet mit Chili-Bratgemüse aus dem Bereich der Asia-Thai-Gerichte. Das Gebratene Tofu mit verschiedenem Gemüse in Hoi Sin Sauce aus der selben Sektion die Ravioli mit Käsefüllung in Spinat-Käsesauce bei Tradition der Region und die Gebratene Putenoberkeule auf Orangenrahmsauce mit Spätzle ließ ich heute mal außen vor. Zum asiatischen Fischgericht nahm ich mir wie üblich eine Portion Reis die ich mit noch mit einem Esslöffel süss-scharfer Chilisauce garnierte.

Neben der üblichen bunten Auswahl von verschiedenen Gemüsesorten in der ich Zucchini, Chinakohl, Lauch, Salat, Blumenkohl, Paprika in verschiedenen Farben, Möhren und Curryblätter entdeckte fand sich reichlich in Panade gebackenes, vollkommen grätenfrei Fischfilet dass in einer dunklen, dickflüssigen und angenehm scharfen Chilisauce angemacht war. Da dass Gemüse heute auch durchgehend gut durchgebraten war gab es absolut nichts auszusetzen an diesem Gericht, dass ich mir gemeinsam mit dem leicht klebrigen Reis als Sättigungsbeilage schmecken ließ.
Bei den anderen Kantinengästen war der Geschmack wie ich fand heute sehr durchwachsen und die Allgemeine Beliebtheitsskala deswegen auch recht schwer zu bestimmen. Ich würde der Putenoberkeule mit knappen Vorsprung den ersten Platz zubilligen, auf Platz zwei meinte ich aber schon den Lachs mit noch knappen Vorsprung vor den Asia-Gerichten zu erkennen. Auf Platz vier folgte schließlich die Ravioli mit Käsefüllung. Eine ungewöhnliche Platzierung, ich hätte die Asia-Gerichte eher wieder auf Platz zwei vermutet, aber mit solchen Schwankungen ist immer zu rechnen.

Mein Abschlußurteil:
Pla Pad Ped: ++
Reis: ++

Feldsalat mit Champignons & Kartoffeldressing, Rotwein-Rouladen und Apple Crumble – das Kochevent

Tuesday, November 1st, 2011

Gestern fand endlich ein größeres, schon länger geplante Koch-Event statt und ich bin doch tatsächlich mal “Fremd-Kochen” gegangen. Durch die Aufgabenteilung auf mehrere Personen kann ich natürlich nicht die übliche Detailfülle an Fotos bieten wie es sonst hier üblich ist, ich versuche aber mal mit dem vorhandenen Bildmaterial einen Gesamteindruck zu vermitteln.

Auf dem Speiseplan standen:

  • Vorspeise: Feldsalat mit Champignons & Kartoffeldressing
  • Hauptgang: Rotwein-Rouladen mit Rotkraut und selbstgemachten Spätzle
  • Nachspeise: Apple-Crumble mit in Rum eingelegten Rosinen
  • Werfen wir erst einmal einen Blick auf die benötigten Zutaten – für jeweils 3-4 Portionen

    Für den Salat samt Dressing benötigen wir:
    150g Feldsalat
    300g mehlig kochende Kartoffeln
    2 Knoblauchzehen
    60g Schalotten (oder Zwiebeln)
    300ml Geflügelfond
    2 EL Weißweinessig
    100ml Schlagsahne
    100g Champignons
    2EL Olivenöl
    Salz & Pfeffer zum würzen

    Für die Rinder-Rouladen werden benötigt:
    4 große Roulade vom Rind
    200g gewürfelter Speck
    2-3 Zwiebeln
    etwa Senf – wir wählten eine Sorte mit Knoblauch & Petersilie
    2 Zweige Rosmarin
    40g Butter oder Butterschmalz
    2 Petersilienwurzeln
    2 mittlere Stangen Lauch
    2 kleine Gelbrüben
    3 Karotten
    ein Stück Knollensellerie
    3-4 EL Tomatenmark
    500ml trockenen Rotwein
    250ml Portwein

    Für die Spätzle:
    2 Eier
    ½ TL Salz
    250g Mehl
    125ml Wasser

    Für das Rotkraut:
    400-500g Rotkraut (Dose oder Glas)
    2 Lorbeerblätter
    4 Nelken
    n.B. Preiselbeeren
    einen kräftigen Schuss Rotwein
    etwas Wasser

    Für den Apple Crumble:
    40g Rosinen
    einen Schuss Rum
    450-500g Apfel – am besten Golden Delicious
    1 EL Zucker
    1/2 TL Zimt
    1 Prise gemahlene Nelken
    1 Glas trockener Weißwein
    1/2 Zitrone – den Saft davon
    40g Mehl
    10g gemahlene Mandeln oder Nüsse
    40g geschmolzene Butter
    25g Zucker
    1 Messerspitze Salz
    150-200g Creme fraiche (als Garnitur)

    Am besten beginnen wir bei der Zubereitung mit den Rinder-Rouladen, da diese am längsten benötigen. Dazu bereiten wir erst einmal die verschiedenen Gemüsesorten vor. Die Zwiebel wird fein gewürfelt, die Petersilienwurzel geschält und klein geschnitten, die Gelbrüben werden ebenfalls geschält und zerkleinert, der Lauch wird geputzt und in Ringe geschnitten und die Knollensellerie gereinigt und in kleine Stücke zerteilt. Sollten wir Speck am Stück gekauft haben, wäre dieser ebenfalls noch zu würfeln. Von den Karotten schneiden wir die eine Hälfte in Scheiben und die andere Hälfte, die wir für die Füllung verwenden wollen, in dünne Streifen.
    Anschließend waschen wir das Rouladenfleisch, trocknen es und klopfen es mit einem Fleischhammer etwas flach bevor wir sie von beiden Seiten mit Salz und Pfeffer würzen und von einer Seite mit Senf bestreichen.

    01 - Rouladen würzen und mit Senf bestreichen

    Dann belegen wir sie mit Zwiebelwürfeln, Speckwürfeln und Karottenstreifen, klappen sie an der Seite um damit nichts herausfallen kann
    02 - Rouladen belegen
    und rollen sie schließlich zusammen, um sie dort mit einer Rouladennadel oder (wenn diese nicht im Haus) mit einem Zahnstocher zu sichern.
    03 - Rouladen aufrollen

    In einer großen Pfanne oder einem Bräter erhitzen wir dann reichlich Pflanzenöl und braten die Rinderrouladen rundherum scharf an. Das ist wichtig damit sich reichlich Röststoffe bilden die ja einen Teil des Geschmackes von Rouladen ausmachen.
    04 - Rouladen scharf anbraten

    Anschließend entnehmen wir sie und legen sie bei Seite. Wir haben sie anschließen in einem leicht warmen Backofen gestellt damit sie nicht ganz auskühlen.
    05 - Bei Seite legen

    Nachdem wir die Temperatur herunter gedreht haben, braten wir Lauch, Möhren, Sellerie, Petersilien- und Gelbwurz in der Pfanne kräftig an
    06 - Gemüse anbraten

    und geben dann Rosmarin und Tomatenmark hinzu, welches wir kurz mit anrösten
    07 - Tomatenmark und Rosmarin dazu

    bevor wir es mit ein wenig vom Rotwein und Portwein aufgießen
    08 - Mit Wein aufgießen

    einkochen lassen
    09 - einkochen lassen

    und wieder Wein nachgießen. Diesen Prozess wiederholen wir so lange bis der Wein bis auf einen kleine Rest eingekocht ist.
    10 - nachgießen

    Jetzt legen wir die Rouladen zurück in die Pfanne
    11 - Rouladen hinein

    übergießen sie mit dem Rest des Weins,
    12 - Mit Rest Wein übergießen

    würzen sie noch mit etwas Instant-Gemüsebrühe und lassen sie abgedeckt für eineinhalb bis zwei Stunden vor sich hin schmoren.
    13 - schmoren lassen

    Während die Rouladen vor sich hin schmoren, können wir uns den anderen Komponenten zuwenden. Fangen wir mit den Spätzle an. Dazu geben wir Eier, Mehl, Salz und Wasser in eine große Schüssel und kneten sie so lange durch bis eine blasige Teigmasse entsteht. In einem großen Topf erhitzen wir dann reichlich Salzwasser zum kochen und hobeln die Teigmasse mit einem Spätzlehobel hinein.
    14 - Spätzle hobeln
    Sobald sie oben schwimmen, schöpfen wir die Spätzle mit einem Schöpflöffel ab und lassen sie gut abtropfen.
    15 - Spätzle schwimmen oben

    Zwischendurch dürfen wir natürlich nicht vergessen die Rouladen auch mal in ihrer Sauce zu wenden.
    16 - Rouladen wenden

    Haben wir die gesamte Teigmasse zu Spätzle verarbeitet, können wir uns schließlich dem Salatdressing zuwenden. Dazu kochen wir einige Kartoffeln als Pellkartoffeln und während die Kartoffeln kochen würfeln wir die Schalotten in kleine Stücke
    17 - Schalotten würfeln
    und hacken das Knoblauch fein.
    18 - Knoblauch fein hacken
    Beides dünsten wir in etwas Olivenöl glasig an
    19 - Zwiebeln und Knoblauch andünsten
    und gießen es dann mit 300ml Geflügelfond
    20 - Mit Geflügelfond aufgießen
    und 100-120ml Sahne auf
    21 - Sahne dazu
    und lassen es im Topf aufkochen.
    22 - aufkochen lassen
    Anschließend gießen wir alles in ein hohes Behältnis. Sobald die Kartoffeln gekocht sind, schälen wir diese und pressen sie mit in die Sauce aus Sahne, Zwiebeln und Knoblauch.
    23 - gepresste Kartoffeln addieren
    Dann vermengen wir alles mit dem Zauberstab und schmecken es noch nach Geschmack mit Salz und Pfeffer ab.
    24 - verquirlen

    Außerdem können wir jetzt auch den Apple Crumble vorbereiten. Zuerst legen wir die Rosinen in etwas Rum ein. Dann Schälen wir die Äpfeln, vierteln sie und geben sie in einen Topf wo wir sie mit Zucker, Zimt und Nelkenpulver würzen und dann mit dem Zitronensaft und dem Weißwein übergießen. So gefüllt stellen wir den Topf auf den Herd und erhitzen alles bis die Apfel gut durchgekocht aber nicht zu weich ist.
    25 - Äpfel kochen

    Parallel fügen wir 40g Mehl, 10-15g gemahlene Mandeln oder Nüsse, 40g geschmolzene Butter, 25-30g Zucker und eine Messerspitze Salz in eine Schüssel
    26 - Streuselzutaten in Schüssel geben

    und verrühren alles so lange bis eine Streuselmasse entsteht.
    27 - Zutaten vermengen (Streusel herstellen)

    Sind die Äpfelstücke fertig gekocht, verteilen wir sie in einer passenden Form – wir verwendeten eine Gratinform – gießen etwas der Weißweins auf den Topf hinzu und verteilen dann die Rosinen ohne den Rum darüber und bestreuen zum Abschluss alles mit den Streuseln.
    28 - Bestreuen

    Das Ganze muss dann bei 180 Grad für ca. 20 Minuten im Backofen fertig gebacken werden.

    Außerdem dürfen wir natürlich nicht den Rotkohl vergessen. Dazu geben wir das leicht vorgekochte Gemüse auf der Dose oder dem Glas in einen Topf, gießen es mit einem kräftigen Schuss Rotwein und etwas Wasser auf und würzen es mit zwei Lorbeerblättern und vier Nelken, wo wir alles erhitzen und kochen bis es fertig gekocht ist. Während des Kochens rühren wir noch einen großzügigen Teelöffeln Preiselbeeren unter.
    29 - Rotkraut kochen

    Haben wir unsere Rouladen gut durchgeschmort, entnehmen wir sie temporär aus der Sauce, stellen sie im Ofen warm
    30 - Rouladen bei Seite legen

    und geben die Masse aus Sauce und Gemüse in ein Sieb.
    31 - Gemüse in Sieb geben

    Dort passieren wir alles durch ein Sieb mit Hilfe eines passenden Werkzeuges
    32 - Gemüse durch Sieb passieren

    bis eine dickliche, würzige Masse entsteht. Das hat auch den Vorteil dass die Rosmarinnadeln im Sieb zurückbleiben.
    33 - passierte Sauce

    Diese geben wir dann zurück in die Pfanne, verrühren, strecken sie dort etwas mit Sahne und Wasser
    34 - Mit Sahne und Wasser strecken

    und verrühren sie zu einer sämigen Sauce
    35 - zu sämiger Sauce verrühren

    in die wie dann die Rouladen dann zurück legen und dort wieder erhitzen.
    26 - Rouladen zurück legen

    Abschließend schneiden wir noch die Champignons in Scheiben und braten sie in etwas Butter an.
    27 - Champignons andünsten

    Nachdem wir den Feldsalat mit unserem Kartoffeldressing angerichtet haben, geben wir die frisch gebackenen Champignons darauf und servieren dann alles als Entrée.
    28 - Feldsalat mit Kartoffeldressing und Champignons - serviert

    Es folgen die Rouladen, die wir mit unserem selbstgemachten Spätzle und dem Rotkraut kombinieren.
    29 - Rouladen mit Spätzle und Rotkraut - serviert

    Die gut geschmorten, weichen und leicht mürben Rouladen mit ihrer Füllung aus Zwiebeln, Speckwürfeln und Karottenstreifen waren mal wieder perfekt gelungen. Gemeinsam mit der unglaublich würzigen Sauce ein kulinarischer Hochgenuss. Aber natürlich waren auch das Rotkraut und die Spätzle – zumal selbst hergestellt – nicht zu verachten.
    30 - Rouladen -  CloseUp

    Als Dessert kam schließlich der Apple Crumble ins Spiel, der inzwischen ja fertig gebacken war.
    31 - AppleCrumble - fertig gebacken

    Dieser wird, am besten noch warm, mit einer kräftigen Portion Creme fraiche serviert. Die durch das Backen endgültig weich gewordenen Apfelstücke in Kombination mit den in Rum eingelegte Rosinen und dem knusprigen Streuseln ein mehr als gelungener Abschluss des gestrigen Abendmahls.
    32 - AppleCrumble mit Creme fraiche - serviert

    Auch wenn der Aufwand etwas höher war, hat er sich mal wieder absolut gelohnt. Auf die Idee ein Salatdressing aus Sahne UND gepressten Kartoffeln herzustellen war ich vorher noch nie gekommen. Kombiniert mit frisch angedünsteten Champignons an einem Feldsalat eine wahrlich großartige Vorspeise. Der Hauptgang war aber natürlich der große Hit, mit seinen gut durchgeschmorten Rouladen in der würzigen Sauce, dem fruchtigen Rotkraut mit Rotweinnote und schließlich den weichen, selbst gemachten Spätzle oder besser Knöpfle ein unglaublich leckeres Gericht. Und natürlich gab es auch am Dessert in Form eines gebackenen Apple Crumbles absolut nichts auszusetzen. Ich war sehr zufrieden und gemeinsam mit anderen macht das Kochen umso mehr Spaß. 😉

    Guten Appetit

    Hähnchenbrust auf provinzialische Art [21.10.2011]

    Friday, October 21st, 2011

    Heute reizten mich vor allem der Gebratene Zander in Mandelbutter mit Petersilienkartoffeln in der Sektion Globetrotter und die Hähnchenbrust aus dem Ofen auf provinzialische Art mit Schmorgemüse und Zitronenkartoffeln bei Vitality. Für die traditionell-regionalen Gefüllten Pfannkuchen mit Quark an Waldbeerenragout in Vanillesauce konnte ich mich genauso wenig begeistern wie für die Gebackene Ananas und Banane oder das Moo Pad Praw Wan – Knusprig gebackene Schweinefleischstreifen mit frischem Gemüse in süß-saurer Sauce aus dem asiatisch-thailändischen Angebot. Dazu nahm ich mir noch ein Becherchen Vanille-Mousse von der Dessert-Theke.

    Hähnchenbrust provinzialischer Art / Chicken breast provence style

    Gemeinsam mit einem großen, zarten und saftigen Stück gebackener Hähnchenbrust fand sich eine durch Schmoren zubereitete würzige Gemüsemischung aus Lauch, Möhren, Zucchiniwürfeln und Zwiebeln, wobei hier das Lauch einen großen Teil der Gesamtmasse einnahm. Gemeinsam mit den Kartoffeln, die ein leichtes Zitronenaroma verzeichneten, ergab diese Kombination eine leckeres und mit 416kcal auch angenehm leichtes Mittagsgericht. Das luftig-lockere Mousse mit Vanillearoma schließlich bot einen guten Abschluss des heutigen Ausflugs in unser Betriebsrestaurant.
    Bei den anderen Kantinengästen lag heute aber mehr die Vorliebe auf dem Gebratenen Zander, aber die Hähnchenbrust folgte schon auf dem zweiten Platz der allgemeinen Beliebtheitsskala. Die Asia-Gerichte erreichten daher heute nur den dritten Platz und auf den vierten Platz folgten die gefüllten Pfannkuchen, die jedoch hier und da auch gerne als zusätzlicher Nachtisch genutzt wurde. Aus meiner Sicht war die Hähnchenbrust auf jeden wieder mal die kalorientechnisch optimalste Entscheidung gewesen – ich war sehr zufrieden.

    Mein Abschlußurteil:
    Hähnchebrust: ++
    Provinizialisches Gemüse: ++
    Zitronenkartoffeln: ++
    Vanille-Mousse: ++

    Mexikanische Chili-Linsen mit Reis [10.10.2011]

    Monday, October 10th, 2011

    Nachdem ich ja am Wochenende, vor allem am Samstag, etwas mehr geschlemmt hatte als vielleicht gut für mich ist wollte ich am heutigen Montag mal wieder etwas kürzer treten. Von der Asia-Thai-Theke kam da auf jeden Fall schon mal das Phoaxao – Gebratene Reisnudeln mit Asia-Thai-Gemüse nach Naimainh-Art in Frage und auch das Gaeng Massaman Moo – Gebratenes Schweinefleisch mit frischem Gemüse und Kartoffeln in Massaman Curry wäre noch in die nähere Auswahl gekommen. Aber da ich ja am Freitag erst Asiatisch gegessen hatte, wandte ich meinen Hauptaugenmerk eher der regulären Küche zu. Hier klang das Schweinesteak “Tessin” mit Schinken und Käse überbacken dazu Pommes Frites in der Sektion Globetrotter sehr verlockend, war aber eindeutig zu kalorienreich. Besser klangen da schon die traditionell-regionalen Schinkennudeln mit Tomatensauce, wurden aber noch von den Mexikanischen Chili-Linsen mit Reis im Bereich Vitality getoppt. Zwar hatte ich sowohl die Schinkennudeln als auch Chili-Linsen bisher noch nicht versucht, aber bei gerade mal 463kcal für die Chili-Linsen konnte ich mir auch noch ohne Probleme den kleinen Becher Caramelmousse als Dessert leisten.

    Mexikanische Chili-Linsen / Mexican chili lentils

    Bisher hatte ich mich ja nie für die Chili-Linsen begeistern können, doch was mir dadurch entgangen war erkannte ich erst heute. Die Mischung aus braunen Linsen, Paprika in rot, grün und gelb sowie Tomaten, Lauch und Zwiebeln erwies sich als angenehm kräftig und vor allem scharf gewürzt. In Kombination mit der großen Portion Reis ein nicht nur sehr leckeres, sondern auch angenehm sättigendes Mittagsgericht, das gerade danach verlangte zum Verzehr vermengt zu werden. Ich war positiv überrascht, denn ich diese Kombination übertraf meine Erwartungen bei weitem und würde ohne Bedenken jederzeit wieder bei einem solchen Gericht zuschlagen. Wie üblich gab es natürlich am am Dessert, dem ein leichtes Kaffeearoma anhaftete, nichts auszusetzen.
    Auf der allgemeinen Beliebtheitsskala landete heute aber natürlich ganz wie es zu erwarten war das Schweinesteak “Tessin” auf Platz eins. Auf Platz zwei würde ich die Asia-Gericht einordnen, auf Platz drei folgten die Schinkennudeln und schließlich die Mexikanischen Chili-Linsen auf Platz vier. Vegetarische Gerichte, auch wenn sie unerwartet schmackhaft sind, haben es nun mal immer etwas schwer.

    Mein Abschlußurteil:
    Mexikanische Chililinsen: ++
    Reis: ++
    Caramelmousse: ++

    Gefüllte Paprika mit Tomaten-Lauch-Möhren-Sauce – das Rezept

    Saturday, October 1st, 2011
    Gefüllte Paprika mit Tomaten-Möhrensauce & Reis / Stuffed Paprika with tomato sauce & rice

    Heute habe ich mich mal an einer mit Hackfleisch und Reis gefüllter Paprika versucht und diese mit einer Sauce aus stückigen Tomaten, Basilikum, Möhren und etwas Knollensellerie ergänzt. Leider war ich mit dem Ergebnis nicht ganz zufrieden, denn die Paprika die ca. 30 Minuten in ihrem Tomatensud Backofen war erwies sich für meinen Geschmack noch als etwas zu bissfest. Ich denke hier ist die Variante des Kochens im Topf doch die bessere Variante. Das Gericht war zwar absolut essbar und relativ ok, aber eben nicht perfekt. Daher auch nur das Ergebnis, sobald ich das Rezept zu meiner Zufriedenheit hinbekommen habe werde ich natürlich auch die übliche bebilderte Anleitung dazu anfertigen. 😉

    Nachtrag:
    Aufgrund des in den Kommentaren geäußerten Wunsches schiebe ich nun doch noch das Rezept nach 🙂

    Was benötigen wir also für 2-3 Portionen?

    3 Paprika – Farbe nach Wahl
    01 - Zutat Paprika

    300-350g gemischtes Gehacktes
    02 - Zutat Gehacktes

    1 Dose Stückige Tomaten mit Basilikum (400g)
    03 - Zutat Tomaten mit Basilikum

    100g Knollensellerie
    04 - Zutat Knollensellerie

    1 Stange Lauch
    05 - Zutat Lauch

    2 Möhren
    06 - Zutat Möhren

    1 Zwiebel
    07 - Zutat Zwiebel

    50-60g Langkornreis
    08 - Zutat Langkornreis

    sowie Salz, Pfeffer, Paprikapulver und gerebelten Majoran zum würzen und etwas Olivenöl zum braten.

    Zuerst bereiten wir nun wie immer alle Zutaten vor. Den Reis kochen wir dazu erst einmal nach Packungsanleitung.
    17 - Reis kochen

    Während der Reis kocht schälen wir die Zwiebel und würfeln sie fein,
    09 - Zwiebel würfeln

    waschen die Lauchstange und schneiden sie in Ringe welche wir noch ggf. einmal halbieren,
    10 - Lauch schneiden

    schälen die Knollensellerie
    11 - Knollensellerie schälen

    und zerkleinern sie in der Küchenmaschine.
    12 - Knollensellerie zerkleinern

    Beide Möhren schälen wir nun und zerschneiden die eine in feine Scheibchen
    13 - Möhren schälen und schneiden

    während wir die Zweite ebenfalls in der Küchenmaschine häckseln.
    14 - Andere Möhre häckseln

    Von den Paprika schneiden wir vorsichtig das obere Stück ab so dass ein Deckel entsteht (den wir aufheben)
    15 - Paprika entdeckeln

    und entgraten und entkernen sie anschließend. Es sollten keine der Kerne oder irgend etwas der hellen Innenwände zurückbleiben.
    16 - Paprika entgraten

    Ist der Reis fertig gekocht, lassen wir ihn abtropfen und stellen ihn bei Seite.
    21 - Reis abtropfen lassen

    Anschließend dünsten wir die Zwiebeln in einem Topf mit etwas Olivenöl glasig an
    18 - Zwiebeln anschwitzen

    und geben dann die Möhren hinzu die wir einigen Minuten anrösten
    19 - Möhren mit anbraten

    bevor wir auch das Lauch hinzu geben und es ebenfalls einige Minuten mit dünsten lassen.
    20 - Lauch andünsten

    Dann gießen wir alles mit den stückigen Tomaten auf
    22 - Mit Tomaten aufgießen

    und schmecken das so entstandene Sugo mit Salz, Pfeffer und Majoran ab, lassen es kurz aufkochen und dann auf niedriger Stufe bei regelmässigen umrühren vor sich hin köcheln.
    23 - Würzen

    In einer Pfanne rösten wir nun die gehäckselten Möhren und Knollensellerie einige Minuten mit etwas Olivenöl an
    24 - Möhre und Knollensellerie anbraten

    und stellen es dann bei Seite
    25 - Beiseite stellen

    um nun das Gehackte krümelig anzubraten und dabei mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver zu würzen.
    26 - Hackfleisch anbraten und würzen

    Ist das Gehackte rundherum angebraten, geben wir auch die Möhren und Knollensellerie wieder hinzu
    27 - Gemüse hinzu

    und rühren es gut unter.
    28 - Gut unterrühren

    Jetzt ist auch ein guter Zeitpunkt den Backofen auf 175Grad vorzuheizen.

    Nach einigen Minuten stellen wir schließlich die Platte aus und heben noch die 50-60g Reis unter.
    29 - Reis hinein

    Mit dieser Masse befüllen wir schließlich die ausgehölten Paprika.
    30 - Paprika befüllen

    Jetzt geben wir die Tomaten-Lauch-Möhren-Sauce in eine feuerfeste Form
    31 - Sugo in Schale geben

    und drücken die gefüllten Paprika hinein.
    32 - Paprika dazu geben

    Ist der Backofen aufgeheizt, schieben wir unsere Paprika auf der zweituntersten Schiene hinein und lassen sie für 30-35 Minuten vor sich hin backen.
    33 - Im Ofen überbacken

    Anschließend nehmen wir sie heraus
    34 - Gefüllte Paprika / Stuffed Paprika - Fertig gebacken

    und können das Gericht sogleich servieren. Ich nahm mir den restlichen Reis dazu, den ich warm gestellt hatte.
    35 - Gefüllte Paprika / Stuffed Paprika - Fertiges-Gericht

    War geschmacklich wie oben bereits erwähnt absolut in Ordnung und die fruchtige Sauce aus Tomaten, Basilikum, Lauch und Möhren passte wunderbar dazu. Nur waren die Paprika eben noch etwas bissfest – und ich kann mir auch denken warum: Ich hätte hier etwas mehr Flüssigkeit verwenden und die ggf. sogar anstatt im Backofen in einem großen Topf kochen müssen und weiche gefüllte Paprika zu erhalten. Natürlich hatte ich im Vorfeld einige Rezepte gelesen und dabei auch die Variante im Topf entdeckt, jedoch hatte ich mich letztlich doch für eine andere Form der Zubereitung entschieden.

    38 - Gefüllte Paprika / Stuffed Paprika - CloseUp

    Natürlich gibt es auch Leute die eine bissfestere Paprika bevorzugen, daher hat dieses Rezept durchaus seine Daseinsberechtigung – ich persönlich mag meine gefüllten Paprika aber lieber schön weich gekocht. Dazu werde ich wohl beim nächsten Mal auf einen mit Flüssigkeit gefüllten Topf zurückgreifen müssen. Dennoch eine schmackhafte und empfehlenswerte Variante, die ich hiermit mal kurz vorgestellt habe.

    Guten Appetit

    Asiatische Krabbennudeln – das Rezept

    Saturday, September 24th, 2011

    Da ich noch ein Päckchen Krabben im Kühlschrank hatte, entschied ich mich heute dazu eine Portion Asiatische Krabbennudeln zuzubereiten. Die Gelegenheit nutzte ich gleichzeitig dazu, mal die Reste aus meinem Gemüsefach zu verbrauchen, in dem noch einige mehr oder weniger frische Zutaten lagerten die dringend verbraucht werden mussten. Daher liegt dem heutigen Kochexperiment auch kein Rezept zu Grunde, sondern es entstand spontan und ungeplant aus dem was ich noch so im Haus hatte. Und das Ergebnis konnte sich wirklich sehen und vor allem schmecken lassen, daher möchte ich die Gelegenheit nutzen das Ganze hier mal – wie üblich – festzuhalten.

    Was brauchen wir für 2 Portionen?

    120g Krabben (Kann auch gerne mehr sein)
    01 - Zutat Krabben

    Für die Marinade:
    4-5 EL helle Sojasauce
    02 - Zutat helle Sojasauce

    3 Zehen Knoblauch
    03 - Zutat Knoblauchzehen

    Außerdem benöten wir:
    1 Stange Lauch
    04 - Zutat Lauch

    2 Karotten
    05 - Zutat Möhren

    1 Paprika (Farbe nach Wahl – ich hatte noch grüne da, daher verwendete ich diese)
    06 - Zutat grüne Paprika

    4 Frühlingszwiebeln
    07 - Zutat Frühlingszwiebeln

    90-100g Erbsen (TK)
    08 - Zutat Erbsen

    1 mittlere Zwiebel
    09 - Zutat Zwiebel

    1 Handvoll Bambussprossen
    10 - Zutat Bambussprossen

    1 Handvoll Mungobohnenkeimlinge
    11 - Zutat Mungobohnen Keimlinge

    1 Platte Mie-Nudeln
    12 - Zutat Mie Nudeln

    Dunkle Sojasauce zum würzen
    13 - Zutat dunkle Sojasauce

    sowie etwas Öl zum anbraten. Wer Thai-Chiliöl im Haus hat kann dies verwenden, es geht aber auch normales Pflanzenöl.

    Zuerst stellen wir aus 4-5 EL heller Sojasauce und den gepressten Knoblauchzehen eine Marinade her
    14 - Marinade mischen

    und legen die Krabben in einem verschließbaren Gefäß darin ein. Die Krabben nach dem aufgießen gut in der Marinade wenden. Das Ganze wandert dann für mindestens 30 Minuten verschlossen in den Kühlschrank.
    15 - Krabben einlegen

    Nun folgen die üblichen Vorbereitungsarbeiten für das Gemüse: Wir waschen, entkernen und zerteilen die Paprika in kleine Stücke,
    16 - Paprika schneiden

    waschen die Lauchstange und schneiden sie in dünne Ringe
    17 - Lauch in Ringe

    schälen die Möhren und schneiden sie in kleine Stifte,
    18 - Möhren in Stifte

    waschen die Frühlingszwiebeln und zerteilen sie ebenfalls in Ringe
    19 - Frühlingszwiebeln in Ringe

    und schälen die Zwiebel und schneiden sie in schließlich in feine Würfel.
    20 - Zwiebel zerkleinern

    Haben sich die Krabben nach mindestens 30 Minuten genug mit der Marinade vereinigt, braten wir sie in einer Pfanne oder einem Wok rundherum an und legen sie dann bei Seite.
    21 - Krabben anbraten

    Anschließend schwitzen wir die Zwiebel unter Zugabe von etwas zusätzlichem Öl in der Pfanne an
    22 - Zwiebeln anschwitzen

    und geben dann die Möhrenstifte hinzu, die wir unter regelmäßigen Rühren einige Minuten anbraten lassen.
    23 - Möhren anbraten

    Als nächstes folgen die Paprikawürfel, denen wir ebenfalls einige Minuten in der Pfanne gönnen.
    24 - Paprika dazu

    Zwischendurch können wir die Mie-Nudeln nach Packungsanleitung zubereiten. Da ich Instant-Nudeln hatte, brauchte ich sie nur mit etwas heißen Wasser zu übergießen und ziehen zu lassen.
    25 - Nudeln aufgießen

    Während die Nudeln ziehen, addieren wir die Lauchringe und die Frühlingszwiebeln und lassen sie ebenfalls zwei bis drei Minuten anbraten.
    26 - Lauch und Frühlingszwiebeln rein

    Anschließend können wir die Erbsen
    27 - Erbsen addieren

    und wenig später auch die Keimlinge und Sprossen hinzufügen.
    28 - Sprossen und Keimlinge beigeben

    Dabei sollten wir natürlich nicht vergessen zwischendurch auch unsere Nudeln abzugießen und abtropfen zu lassen.
    29 - Nudeln abgießen

    Das Gemüse können wir dann schon einmal mit einem Schuß dunkler Sojasauce würzen.
    30 - Sojasauce eingießen

    Auf mittlerer Stufe und bei regelmäßigen umrühren lassen wir alles nun gut durchbraten bis das Gemüse durch, aber noch bissfest ist. Das können wir durch probieren einfach mal testen.
    31 - Festigkeit Gemüse probieren

    Ist das Gemüse durch, entfernen wir es aus der Pfanne und legen es bei Seite
    32 - Gemüse beiseite legen

    um die Nudeln mit etwas Öl rundherum anzubraten.
    33 - Nudeln anbraten

    Sobald die Nudeln gut durchgebraten sind, fügen wir Gemüse und Krabben wieder hinzu,
    34 - Gemüse und Krabben wieder dazu

    vermischen es mit den Nudeln, schmecken es noch einmal mit etwas dunkler Sojasauce ab
    35 - Mit Sojasauce abschmecken

    und lassen es noch einmal für drei bis vier Minuten auf niedriger Stufe braten.
    36 - Durchbraten

    Anschließend können wir das Gericht auch schon servieren.
    37 - Asiatische Krabbennudeln / Asia shrimps noodles - Fertiges Gericht

    Sehr lecker muss ich mal wieder sagen. Das Gemüse war zwar gut durch, aber noch angenehm bissfest und nicht zu weich geworden. Gemeinsam mit den eingelegten Krabben mit ihrer Knoblauchnote sowie den Mie-Nudeln als Sättigungsbeilage ein sehr schmackhaftes Mittagsgericht, das außer der dunklen Sojasauce wirklich keinerlei anderen Gewürze benötigte.

    38 - Fried asia shrimps noodles - CloseUp

    Einzig etwas mehr Krabben wäre durchaus von Vorteil gewesen, aber ich hatte leider nur 100g im Kühlschrank gehabt, daher musste das ausreichen. Was die Gemüsesorten angeht ist das Gericht natürlich wie bei solchen Asia-Gerichten üblich sehr variabel. Ich könnte mir zum Beispiel auch noch Chinakohl, Zucchiniwürfel und sogar asiatische Pilze darin vorstellen. Eignet sich auf jeden Fall gut zur Gemüse-Resteverwertung. 😉
    Für ein spontan und ohne jegliches zugrundeliegendes Rezept entstandenes Gericht war ich mit meiner Kreation auf jeden Fall sehr zufrieden und kann das Rezept mal wieder ohne jegliche Vorbehalte weiterempfehlen.

    In diesem Sinne: Guten Appetit

    Linseneintopf mit Pfefferbeißern – das Rezept

    Sunday, September 11th, 2011

    Heute war mir mal nach Linseneintopf – doch gibt es da wie ich feststellen musste gibtes auch hier Rezepte wie Sand am Meer. Wichtig bei einem solchen Linseneintopf ist aus meiner Sicht dabei eine bunte Auswahl an verschiedenen zusätzlichen Gemüsesorten und ein leicht säuerliches Aroma das zu einem solchen Linsengericht einfach dazu gehört. So wälzte ich also ich also die verschiedenen Varianten und erstellte mir wie üblich ein eigenes Rezept, das ich hier kurz vorstellen möchte.

    Was brauchen wir also für 3 bis 4 Portionen?

    180g Tellerlinsen
    01 - Zutat Tellerlinsen

    1 kleine Stange Lauch
    02 - Zutat Lauch

    170g Blumenkohl
    03 - Zutat Blumenkohl

    1 große Möhre
    04 - Zutat Möhre

    1/4 Knollensellerie
    05 - Zutat Knollensellerie

    1 weiße Zwiebel
    06 - Zutat Weiße Zwiebel

    480-500g Kartoffeln
    07 - Zutat Kartoffeln

    2 Zehen Knoblauch
    08 - Zutat Knoblauch

    1 fleischige Tomate
    09 - Zutat Tomate

    60-70g durchwachsenen Speck
    10 - Zutat Speck

    2 Pfefferbeißer
    11  -Zutat Pfefferbeißer

    etwas Butterschmalz
    12 - Zutat Butterschmalz

    500ml Rinderbrühe
    13 - Zutat Rinderbrühe

    1/2 Bund Petersilie
    14 - Zutat Petersilie

    2 EL Weißweinessig und 2TL Balsamico
    15 - Zutat Balsamico und Weißweinessig

    sowie Salz, Pfeffer und Muskatnuss zum würzen

    Als erstes kümmern wir uns um die Linsen, die wir für 30 Minuten in etwas handwarmen Wasser einweichen.
    16 - Linsen einweichen

    Während die Linsen einweichen, können wir uns um den Rest des Gemüses kümmern. Also waschen wir die Lauchstange und schneiden sie in Ringe,
    17 - Lauch schneiden

    schälen die Knollensellerie und schneiden sie in kleine Würfel,
    18 - Sellerie hacken

    schälen die Kartoffeln und würfeln sie,
    19 - Kartoffeln würfeln

    schälen die Möhre und schneiden die Möhre in kleine Stücke,
    20 - Möhren schneiden

    häuten die Zwiebel und hacken sie fein,
    21 - Zwiebel hacken

    zerpflücken den Blumenkohl
    22 - Blumenkohl zerpflücken

    und hacken die Knoblauchzehen in feine Stücke.
    23 - Knoblauch hacken

    Sobald die Linsen nach dreißig bis vierzig Minuten vollgesogen sind
    24 - Linsen eingeweicht

    gießen wir sie in einem Sieb ab, schütteln sie durch und lassen etwas abtropfen.
    25 - Linsen abtropfen

    Nun zerlassen wir etwas Butterschmalz in einem größeren Topf und braten wir die Speckwürfel darin rundherum gut an.
    26 - Speck anbraten

    Dann dünsten wir die Zwiebeln mit dem Speck glasig an und geben dann den gehackten Knoblauch hinzu
    27 - Zwiebeln andünsten und Knoblauch rein

    und geben einen Teelöffel Balsamico hinzu, das wir kurz einkochen lassen.
    28 - Balsamico dazu

    Jetzt geben wir Lauch, Möhren und Knollensellerie hinein und lassen das Gemüse bei regelmäßigen rühren etwas anbraten.
    29 - Gemüse anbraten

    Nach drei bis vier Minuten gießen wir alles mit der Rinderbrühe auf
    30 - Mit Rinderbühe aufgießen

    und geben den Blumenkohl
    31 - Blumenkohl hinein

    sowie die Kartoffelwürfel hinzu.
    32 - Kartoffeln dazu

    Nun stellen wir die Platte etwas höher ein, mischen dann die abgetropften Linsen unter
    33 - Linsen addieren

    und lassen alles kurz aufkochen.
    34 - Aufkochen lassen

    Während der Topfinhalt aufkocht, waschen und achteln wir die Tomate
    35 - Tomate achteln

    und geben sie mit in den Eintopf.
    36 - Tomaten hinein

    Außerdem schneiden wir die Pfefferbeißer in Scheiben
    37 - Pfefferbeißer schneiden

    und rühren sie auch unter.
    38 - Pfefferbeißer addieren

    Für 25 bis 30 Minuten lassen wir alles dann auf kleiner Flamme abgedeckt vor sich hin köcheln und rühren es gelegentlich um.
    39 - Köcheln lassen

    Nachdem alles gut durchgekocht ist, schmecken wir alles mit Salz und Pfeffer,
    40 - Mit Pfeffer und Salz würzen

    einem bis zwei Esslöffeln Weißweinessig,
    41 - Weißweinessig rein

    einer kräftigen Prise Muskatnuss
    43 - Mit Muskatnuss abschmecken

    sowie einem TL Balsamico ab.
    44 - Balsamico einrühren

    Jetzt ist auch der richtige Zeitpunkt unsere Kreation zu probieren, wobei wir ggf. natürlich auch noch nachwürzen dürfen.
    45 - Probieren

    Ein paar Minuten lassen wir alles nun noch auf niedriger Stufe vor sich hin köcheln und nutzen die Zeit die Petersilie zu waschen, trocken zu schütteln und klein zu hacken.
    46 - Petersilie hacken

    Etwa die Hälfte streuen wir nun noch in unseren Eintopf ein, während wir die andere Hälfte zum Garnieren zurück behalten.
    47 - Petersilie einstreuen

    Schließlich bleibt nur noch, das Gericht zu servieren und zu genießen.
    48 - Linseneintopf / Lentil stew - Fertiges Gericht

    Und diese Zusammenstellung entsprach genau dem was ich von einem solchen Gericht erwartete. Der herbe, leicht säuerliche Geschmack den das Balsamico und der Weißweinessig dem gut durchgekochtem Gemüse und den Linsen gab, der aber durch die Beigabe von Zucker etwas gemildert worden war, traf perfekt meine Erwartungen die ich an einen Linseneintopf stelle. Und auch die Pfefferbeißer, die mit den Speckwürfeln die Fleischkomponente bildeten, passten wunderbar ins geschmackliche Gesamtbild.

    49 - Linseneintopf / Lentil stew - CloseUp

    Zwar hatte ich mit dem Gedanken gespielt noch Erbsen hinzu zu geben, doch irgendwie schien es dann doch nicht in die Gesamtkomposition zu passen. In einen solchen Linseneintopf hätte man man allerhöchstens noch einige Bockwürste mit hinein schnippeln können – und viele der gelesenen Rezepte sprachen auch von so etwas – aber ich fand dass mit Speck und Pfefferbeißern für meinen Geschmack genügend Fleischzutaten verwendet worden waren. Und auch so war es ein sehr leckeres Gericht geworden, dass ich in dieser Zubereitungsform vorbehaltlos weiter empfehlen kann.

    Guten Appetit