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Phoaxao – Gebratene Reisnudeln nach Namainh-Art [29.08.2011]

Monday, August 29th, 2011

Am ehesten hätte mich aus dem Bereich der regulären Küche heute die Hähnchenkeule mit Paprikasauce und Curryreis in der Abteilung Globetrotter gereizt, ein Gericht dass ich in ähnlicher Form hier, hier und hier bereits versucht hatte. Das traditionell-regionale Schweinesteak “Tessin” mit Schinken und Käse überbacken, dazu Pommes Frites, welches hier mein schon einmal mein Tablett geziert hatte, war mir eindeutig zu kalorienreich und die Mexikanischen Chili-Linsen mit Reis sprachen mich visuell nicht so an. Und ich war auch drauf und dran bei der Hähnchenkeule zuzugreifen als ich in der Asia-Thai-Theke neben dem Gaeng Massaman Moo – Gebratenes Schweinefleisch mit frischem Gemüse und Kartoffeln in Massaman Curry (welches wir von hier und hier schon kennen) entdeckte ich auch mal wieder Phoaxao – Gebratene Reisnudeln mit Asia-Thai-Gemüse nach Namainh-Art, ein Gericht dass ich meines Wissens noch nicht versucht hatte. Also schlug ich heute mal hier zu und ergänzte das Ganze mit einem Glückskeks und einem Becherchen Fruchtsalat als Nachtisch. Bei Reisnudeln verzichtete ich aber auf eine Schale Reis.

Phoaxao - Fried rice noodles Namainh style

Das Gericht war zwar “nur” vegetarisch, aber aber dafür sehr reichhaltig an verschiedenen Gemüsesorten. Ich entdeckte neben Lauch, Sellerie, Mu-Err-Pilze, Möhren, Blumenkohl, Paprika und Schoten um nur die Hauptbestandteile zu nennen – alles angerichtet in einer pikanten Sauce, die geschmacklich etwas an Sojasauce mit zusätzlichen Gewürzen erinnerte. Was genau diese Namainh-Art ausmacht konnte ich allerdings trotz Recherche im Internet nicht feststellen. Gemeinsam mit den dünnen, leckeren Reisnudeln ein schmackhaftes, würziges und sättigendes Gericht, mit dem ich trotz des fehlenden Fleisches sehr zufrieden war. Und beim der Glückskeks und der Obstsalat aus Apfel, Birne, Trauben, Pfirsich und Melone gab es nichts zu meckern. Ein leichtes und trotzdem vollkommen ausreichendes Mittagsmahl.
Bei den anderen Kantinengästen lag die die Präferenz heute eindeutig beim Schweinesteak Tessin, auf Platz zweiter allgemeinen Beliebtheitsskala folgten aber schon die Asia-Gerichte, knapp gefolgt von der Hähnchenkeule auf Platz drei und schließlich den Chili-Linsen. Das entsprach auch meinen Erwartungen – nur bei Platz zwei und drei war ich nicht ganz sicher gewesen.

Mein Abschlußurteil:
Phoaxao: ++
Obstsalat: ++

Gnocchi-Gemüse-Schlemmerpfanne mit Rinderhack – das Rezept

Wednesday, August 3rd, 2011

Da ich noch einiges Gemüse vorrätig hatte, das mir wahrscheinlich bis zum nächsten Wochenende verdorben wäre entschied ich mich heute Abend spontan dazu noch mal etwas zu kochen. Zu Beginn war ich noch absolut unsicher was genau dabei herauskommen würde – ich hatte mir noch noch etwas Rinderhack besorgt – aber solch spontane Kochaktionen haben oft die besten Ergebnisse. So wie heute – das Ergebnis möchte ich als Gnocchi-Gemüse-Schlemmerpfanne mit Rinderhack bezeichnen und es handelt sich hier um eine komplette Eigenkreation. Und ich fand es saulecker Daher möchte ich nicht versäumen das Rezept hier kurz zu präsentieren.

Was brauchen wir also für 2-3 Portionen:

400g Gnocchi
10 - Zutat Gnocchi

1 Stange Lauch
01 - Zutat Lauch

1 große oder zwei kleinere Möhre(n)
02 - Zutat Möhre

2 Frühlingszwiebeln (Optional – die mussten auch weg)
03 - Zutat Frühlingszwiebeln

250g Rinderhackfleisch
04 - Zutat Rinderhack

80-100g Erbsen
05 - Zutat Erbsen

1 kleine Schalotte
09 - Zutat Schalotte

1 große Zehe Knoblauch
06 - Zutat Knoblauch

300ml Gemüsebrühe
07 - Zutat Gemüsebrühe

3-4 EL Creme legere (oder Creme fraiche)
03 - Zutat Creme legere

ggf. 1 Löffel Mehl
08 - Zutat Mehl

sowie Salz, Pfeffer, rosenscharfes Paprikapulver und Muskatnuss zum würzen sowie etwas Olivenöl zum anbraten.

Zuerst bereiten wir die Zutaten vor. Dazu waschen wir die Stange Lauch und schneiden sie in Ringe,
11 - Lauch waschen und schneiden

schälen und zerteilen die Möhre,
12 - Möhre schälen und schneiden

waschen die Frühlingszwiebeln und schneiden sie in Ringe
13 - Frühlingzwiebel in Ringe

sowie schälen und hacken die Schalotte.
14 - Schalotte hacken

Anschließend kochen wir die Gnocchi gemäß Packungsbeschreibung bis sie an der Oberfläche schwimmen
15 - Gnocchi kochen

und gießen sie dann in einem Sieb ab, wo wir sie abtropfen lassen.
16 - Gnocchi abgießen

Nun schwitzen wir die Schalotte in einer größeren Pfanne mit etwas Olivenöl glasig an und geben die gepresste Knoblauchzehe hinzu.
17 - Schalotte anschwitzen und Knoblauch hinzu

Das Rinderhack braten wir im folgenden Schritt krümelig mit den Zwiebeln und dem Knoblauch an und würzen es mit etwas Salz, Pfeffer und rosenscharfem Paprika.
18 - Hackfleisch anbraten und würzen

Ist das Hackfleisch durch, geben wir die geschnittenen Möhren hinzu und braten sie für drei bis vier Minuten mit dem Hackfleisch an.
19 - Möhren mit anbraten

Es folgen nun Lauch und Frühlingszwiebeln
20 - Lauch und Frühlingszwiebeln hinein

die wir auf mittlerer Stufe für mindestens weitere fünf Minuten bei gelegentlichem Rühren mit braten.
21 - einige Zeit anbraten

Jetzt ist es an der Zeit alles mit der Gemüsebrühe aufzugießen – dabei sollte das Gemüse gerade so bedeckt sein. Gegebenenfalls kann man hier gerne noch etwas Wasser nachschütten.
22 - Mit Gemüsebrühe aufgießen

Es folgen nun auch sogleich die Erbsen. Den Pfanneninhalt lassen wir kurz aufkochen und dann für vier bis fünf Minuten auf mittlerer Stufe vor sich hin köcheln.
23 - Erbsen beigeben

Dabei können wir es auch gleich mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken
24 - Würzen

und probieren dann unsere Kreation und testen ob das Gemüse, vor allem die Möhren, die richtige Konsistenz haben.
25 - probieren

Ist dies der Fall, heben wir 3-4 EL Creme legere unter.
26 - Creme legere unterheben

Außerdem geben wir noch die Gnocchi in die Pfanne und vermengen sie gut mit dem restlichen Pfanneninhalt.
27 - Gnocchi unterheben

Zum Schluß geben wir einen Esslöffel Mehl dazu, um die Flüssigkeit etwas zu binden. Dabei müssen wir dieses gut verrühren um Klumpenbildung zu verhindern.
28 - Mit Mehl binden

Dann bleibt uns eigentlich nur die Platte auszustellen und das Gericht zu servieren.
29 - Gnocchi-Gemüse-Schlemmerpfanne / Gnocchi veg stir fry - Fertiges-Gericht

Da ich hier etwas “Frei Schnauze” gekocht hatte, war ich nicht sicher gewesen ob alles gelingen würde. Doch jetzt kann ich sagen, dass es meine Erwartungen sogar noch übertroffen hat. Eine würzige Kombination aus verschiedenen knackigen Gemüsesorten, leckeren Gnocchi und gut durchgebratenem Rinderhack mit einer kräftigen Würznote, aus der vor allem Pfeffer und Muskatnuss hervorstachen. Das Mehl dass ich zum binden hinzu gegeben hatte verhielt sich hier vollkommen geschmacksneutral und hatte nur den Zweck dem Gericht etwas mehr Konsistenz zu geben so wie ich es eben mag.

30 - Gnocchi-Gemüse-Schlemmerpfanne / Gnocchi veg stir fry - CloseUp

Gewiss kann man hier noch mit weiteren Gemüsesorten experimentieren – ich selbst hatte sogar noch kurze Zeit überlegt eine Zucchini mit hinein zu schnippeln, aber ich bin im Nachhinein froh darauf verzichtet zu haben. Und das eher kleine Set an Würze – ich meine dabei vor Pfeffer, Salz und frisch geriebene Muskatnuss – haben ihren Teil zum Erfolg dieses kleinen Kochexperiments beigetragen. Schnell zubereitet, extrem lecker und die Reste sind auch problemlos ein bis zwei Tage im Kühlschrank aufbewahrter. Was will man mehr.

In diesem Sinne: Guten Appetit

Lachs-Lauch-Lasagne – das Rezept

Tuesday, June 21st, 2011

Am Sonntag war mir mal wieder nach kochen gewesen und da ich noch etwas Lauch im Gemüse- und etwas Wildlachs im Gefrierfach hatte, entschied ich mich nach kurzer Überprüfung der möglichen Kombinationen dazu, eine Lasagne zu kochen. Die Kombination von Spinat oder Brokkoli mit Lachs kannte ich ja schon, da erschien mir die Variante mit Lauch eine durchaus interessante Idee um mal etwas neues zu probieren.

Was brauchen wir also für 2-3 Portionen?

2 mittlere Stangen Lauch / Porree
01 - Zutat Lauch / Porree

250g Lachsfilet (ich wählte Wildlachs den ich noch vorrätig hatte, es geht aber natürlich auch mit regulärem Lachsfilet)
02 - Zutat Wildlachs

50g Butter
03 - Zutat Butter

40g Mehl (Weizenmehl Typ 405)
04 - Zutat Mehl

180ml Sahne
05 - Zutat Sahne

125ml Gemüsebrühe
06 - Zutat Gemüsebrühe

100g Räucherlachs
07 - Zutat Räucherlachs

1,5 – 2 EL Dill (ich wählte TK-Dill, frisch ist aber natürlich besser)
08 - Zutat Dill

1 Kugel Mozzarella
09 - Zutat Mozarella

6 Lasagneplatten
10 - Zutat Lasagneplatten

Außerdem zum würzen Salz, Pfeffer, Muskatnuss (bevorzugt frisch gemahlen) sowie etwas Zitronensaft sowie Fett für die Form – ich nahm hier Butter.

Zuerst schneiden wir die Lauchstangen in Ringe, waschen sie gründlich und lassen sie abtropfen.
11 - Lauch schneiden und waschen

Den Lachs – den ich in der Mikrowelle angetaut hatte – schneiden wir außerdem in Würfel und würzen es mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft, die wir dies etwas einwirken lassen.
12 - Lachs würfeln und würzen

Nun zerlassen wir ein wenig von der Butter in einer Pfanne und dünsten den Lauch darin für einige Minuten an. Anschließend stellen wir es zum abkühlen bei Seite.
13 - Lauch andünsten

Anschließend zerlassen wir die Butter in einem Topf,
14 - Butter zerlassen

rühren das Mehl unter ständigem Rühren mit einem Schneebesen in die geschmolzene Butter ein und gießen dies schließlich mit der Sahne auf.
15 - Mehl einrühren und mit Sahne aufgießen

Jetzt gießen wir noch die Gemüsebrühe auf
16 - Gemüsebrühe aufgießen

und würzen die Sauce kräftig mit Salz, Pfeffer, Muskatnuss
17 - Mit Muskat würzen

und garnieren es schließlich noch mit 1,5 bis 2 EL Dill.
18 - Dill einrühren

Während die Sauce auf niedriger Flamme etwas einkocht, braten wir die gewürzten Lachswürfel kurz an.
19 - Lachsfilet anbraten

Nun ist es an der Zeit, den Backofen auf 180 Grad vorzuheizen, eine kleine Auflaufform auszufetten
20 - Form ausfetten

und bedecken den Boden mit etwas von der Bechamel-Dill-Sauce.
21 - Boden mit Sauce bedecken

Auf die Sauce kommen nun zwei Lasagneplatten
22 - Lasagneplatten einlegen

auf die wir die angebratenen Wildlachswürfel verteilen
23 - Mit angebratenen Lachs belegen

und diese dann mit den angedünsteten Lauch bedecken.
24 - Mit Lauch bedecken

Es folgt etwas Sauce, wieder zwei Lasagneplatten,
24 - Lasagneplatten darüber

etwas Räucherlachs,
25 - Mit Räucherlachs belegen

und der Rest des angedünsteten Lauchs.
26 - Rest Lauch aufstreuen

Auf die letzte Lauchschicht geben wir den Rest der Sauce
27 - Rest der Sauce darauf geben

und belegen alles letztlich mit dem in Scheiben geschnittenen Mozzarella.
28 - Mit Mozzarella belegen

Sobald der Ofen vorgeheizt ist, geben wir die Auflaufform hinein und überbacken alles für ca. 30 Minuten.
29 - Überbacken

Sobald die Oberfläche beginnt leicht braun zu werden, können wir die Form entnehmen und das Ganze noch heiß servieren.
30 - Fertig gebacken

Mit Hilfe eines Pfannenwenders können wir die Lasagne nun in Portionen zerteilen und servieren.
31 - serviert

Kalorientechnisch war das Gericht mit Sicherheit kein Leichtgewicht, aber dafür umso leckerer. Die Kombination aus Lachsfilet und Wildlachs ist immer wieder ein wirklicher Genuss, wobei der angedünstete Lauch und eine Bechamel-Sahnesauce mit reichlich Dill und einem guten Schuss frisch geriebener Muskatnuss das Gericht sozusagen komplettiert.

32 - CloseUp

Angedünsteter Lauch bzw. Porree passt meiner Meinung nach wunderbar zu einem Gericht mit Fisch – ich hatte hier leichte Bedenken gehabt, die sich jedoch nach den ersten Bissen als vollkommen unbegründet erwiesen. Ähnlich wie Brokkoli oder Spinat handelt es sich um eine überaus passende Gemüsebeilage, die ich vorbehaltlos weiter empfehlen kann. Absolut lecker. Habe noch ein wenig übrig und werde es mir wohl morgen aufwärmen – sobald ich dies getan habe werde ich mich hier natürlich dazu äußern, aber ich bin sicher dass das es sich wunderbar zur kurzfristigen Aufbewahrung im Kühlschrank eignet.

In diesem Sinne: Guten Appetit

Tellerrösti mit Gemüse & Käse überbacken [08.06.2011]

Wednesday, June 8th, 2011

Obwohl heute mit einem Seelachsfilet im Pfirsich-Ingwer-Sud mit Kugel von Jasmin-Duftreis bei Vitality (etwas ähnliches hatte ich hier, hier,hier, hier sowie hier schon mal probiert) und Gung Pad Prik – Gebratene Garnelen mit frischem Gemüse, Zwiebeln und grüner Paprika in Chilisauce in der Asia-Thai-Ecke (welches ich von hier bereits kannte) zwei recht interessante Gerichte Fisch- und Meeresfrüchteangebote auf der Karte standen mit denen ich meine übliche Fisch-Mittwochstradition hätte fortsetzen können, sollte ich mich heute doch mal Ausnahmsweise mal anders entscheiden. Doch nicht etwa das Khao Pad Pak – Thailändischer Reis mit Ei und frischem Gemüse in leichter Sojasauce als alternatives Asia-Gericht oder die Cevapcici auf Tomatenreis mit Ajvar und Zwiebeln – ein Gericht welches ich hier bereits mal verzehrt hatte – ließen mich zu dieser Entscheidung kommen, viel mehr war es das traditionell-regionale Tellerrösti mit Gemüse und Käse überbacken welches mich umdenken ließ – denn diesem Gericht hatte ich bisher noch nie eine Chance gegeben. Dazu nahm ich mir noch einen kleinen Becher Englischer Mintcreme von der Dessert-Theke.

Tellerrösti mit Gemüse überbacken / scalloped fried shredded patatoes with vegs

Die Kreation war denkbar einfach: Auf einem großen Kartoffelrösti hatte man eine Gemüsemischung aus Möhren, Erbsen, Bohnenstücken, die man mit einer Scheibe Käse überbacken und schließlich mit einer mit reichlich blanchierten Lauchringen versehenen Sauce nach Hollandaise-Art garniert. Ich fand die Kombination sehr lecker und würzig, auch wenn kein Zweifel daran bestand dass das Gemüse aus einer fertigen TK-Mischung stammte. Aber das minderte meiner Meinung nach nicht merklich den geschmacklichen Gesamteindruck. Und auch die schaumige Mintcreme, die mit einem Stück Cocos-Schokoriegel, ein paar Schokostreuseln sowie einem Klecks Erdbeermarmelade garniert war, erwies sich als eine leckere Wahl.
Auf der allgemeinen Beliebtheitsskala lagen heute aber sehr eindeutig die Cevapcici auf Platz eins der Beliebtheitsskala. Danach wurde es sehr unklar was die Platzierung angeht. Ich würde sagen dass die Asia-Gerichte mit sehr knappen Vorsprung noch den zweiten Platz belegten, den dritten Platz würde ich aber heute zu gleichen Teilen dem Fisch als auch dem Tellerrösti zubilligen.

Mein Abschlußurteil:
Tellerrösti mit Gemüse & Käse: ++
Englische Mintcreme: ++

Pilzpfanne mit Lauch & Kartoffeln [30.05.2011]

Monday, May 30th, 2011

Zwar klangen sowohl die Poh Piard Thord – knusprige Frühlingsröllchen und das Pead Pieew Wan – Schweinefleisch mit Gemüse und Ananas in süß-saurer Sauce an der Asia-Thai-Theke durchaus verlockend, aber irgendwie war mir heute doch eher nach europäischer Küche. Dort gab es mit der traditionell-regionalen Hähnchenbrust in der Knusperpanade auf Gemüsereis sowie den Penne Rigate “alle Carbonara” mit Parmesan bei Globetrotter schon einmal zwei sehr schmackhaft klingende Gerichte. Aber ich wollte heute etwas kürzer treten und entschied mich dann doch für die vegetarische Pilzpfanne mit Lauch und Kartoffeln aus der Sektion Vitality. Dazu nahm ich mir noch einen kleinen Becher Zitronenmousse von der Dessertheke.

Pilzpfanne mit Lauch und Kartoffeln / Mushroom stew with leek & potatoes

Der erste geschmackliche Eindruck war auf jedem Fall schon einmal sehr “pilzig”. Ich meine Champignons und Steinpilze identifiziert zu haben, wobei die Champignons eindeutig überwogen. Dazu gab es einige angedünstete Streifen Lauch und zahlreiche Kartoffelwürfel sowie einige Gewürze sowie eine großzügige Menge einer eines Kräuter-Joghurt-Dips. War soweit ok und recht schmackhaft, was mich aber störte war die viele Flüssigkeit die sich in diesem Gericht fand und meines Ermessens nach wirklich notwendig war. Hier besteht also noch eindeutig Verbesserungsbedarf was diese im Ansatz gute Speisenidee angeht. An dem süß-säuerlichen Zitronenmousse, das man mit einem Minzeblatt, einigen Schokosplittern und etwas Erdbeersauce garniert hatte gab es aber nichts auszusetzen. Bei den gerade mal 383kcal die die vegetarische Pilzpfanne hatte konnte ich mir das auch noch ohne großes Bedenken leisten.
Die anderen Kantinengäste sprachen heute natürlich eher anderen Gerichten zu. Die Verteilung war heute recht breit gefächert, ich würde aber der Hähnchenbrust den ersten Platz zubilligen, knapp gefolgt von den Penne Rigate alla Carbonara und schließlich den Asia-Gerichten auf Platz drei. Platz vier belegte schließlich die Pilzpfanne – wobei ich mir nur bei der Platzierung der Pilzpfanne absolut sicher sein kann, die anderen Plätze waren so eng beieinander dass ich die heutige Beliebtheitsskala als wirklich sehr spekulativ bezeichnen muss.

Mein Abschlußurteil:
Pilzpfanne mit Lauch & Kartoffeln: +
Zitronen-Mousse: ++

Sommerliche Gemüsesuppe – das Rezept

Saturday, May 14th, 2011

Bei der Konsolidierung meines Kühlschrankinhaltes musste ich feststellen dass ich extrem viel Gemüse vorrätig hatte dass nicht unmittelbar verplant war. So etwas passiert eben wenn man lieber etwas zu viel als zu wenig einkauft. So entschloss ich mich heute dieses Gemüse zu verarbeiten. Das Rezept ist dabei eine vollkommene Eigenkreation und dabei so gut gelungen dass ich es einfach mal festhalten muss.

Was brauchen wir also für 2-3 Portionen?

2 mittelgroße Kartoffeln – ich wählte eine festkochende Sorte, es sollte aber auch mit allen anderen funktionieren
01 - Zutat Kartoffeln

1 kleine Stange Lauch / Porree
02 - Zutat Lauch / Porree

1 kleine Zucchini
03 - Zutat Zucchini

2 mittlere Möhren / Karotten
04 - Zutat Möhren

1 kleine Zwiebel
05 - Zutat Zwiebel

1 Zehe Knoblauch (optional)
04 - Zutat Knoblauch / Ingredient garlic

1 kleine Tomate
06 - Zutat Tomate

ca. 80g durchwachsenen Speck
07 - Zutat Speck

500ml Gemüsebrühe
08 - Zutat Gemüsebrühe

1,5 – 2 TL Acht-Käuter-Mischung (besteht aus Petersilie, Dill, Kresse, Kerbel, Schnittlauch, Sauerampfer, Borretsch, Pimpinelle und gibt es als TK-Ware)
09 - Zutat 8-Kräuter Mischung

2 EL Creme legere oder Creme fraiche
10 - Zutat Creme legere

Außerdem benötigen wir 1-2 EL Olivenöl zum anbraten sowie zum Würzen Salz, Pfeffer, Muskat und (optional) Fondor.

Wer mag kann die Suppe abschließend noch mit etwas gehackter Petersilie garnieren.

Zuerst bereiten wir die Zutaten etwas vor:

Wir hacken die Zwiebel fein,
11 - Zwiebel hacken

schälen und schneiden die Möhren – ich schnitt eine in Würfel und die andere in Scheiben-
12 - Möhre schneiden

waschen die Stange Lauch und schneiden sie in feine Ringe,
13 - Lauch in Ringe schneiden

schälen und würfeln die Kartoffeln,
14 - Kartoffel schneiden

waschen und zerteilen die Zucchini
15 - Zucchini würfeln

und schneiden den Speck in kleine Würfel (wenn wir ihn nicht schon gewürfelt gekauft haben).

Nun braten wir die Speckwürfel mit etwas Olivenöl in einem Topf an
16 - Speck anbraten

und fügen dann die Zwiebel und – wenn man es mag – die gepresste Knoblauchzehe hinzu und dünsten sie glasig mit an.
17 - Zwiebeln hinzu

Anschließend fügen wir die Karotten
18 - Möhren beigeben

sowie die Ringe vom Lauch in den Topf
19 - Lauch addieren

wo wir es einige Minuten mit andünsten.
20 - Einige Minuten mit andünsten

Jetzt können wir die Gemüsebrühe aufgießen
21 - Gemüsebrühe aufgießen

und addieren schließlich die Kartoffelwürfel
22 - Kartoffeln in den Topf

und die Zucchini
23 - Zucchini beigeben

und würzen alles kräftig mit Salz und Pfeffer aus der Mühle
24 - Mit Salz und Pfeffer würzen

sowie etwas frisch geriebener Muskatnuss.
25 - Mit Muskat würzen

Während alles für etwa fünf Minuten auf mittlerer Stufe vor sich hin köchelt zerteilen wir nun auch grob die Tomate und geben sie schließlich in den Topf.
26 - Tomaten hinzu

Nun können wir noch einen Schuß Fondor hinzufügen.
27 - Mit Fondor würzen

Fehlt noch die 8 Kräuter Mischung, von der wir jetzt noch am besten eineinhalb bis zwei leicht gehäufte Teelöffel unterrühren.
28 - Acht Kräuter Mischung unterrühren

Nun lassen wir unser Gericht kurz aufkochen, schalten dann die Platte etwas herunter und geben ihm dann etwa fünfzehn bis zwanzig Minuten Zeit um vor sich hin zu köcheln – wobei wir das gelegentliche umrühren natürlich nicht vergessen sollten.
29 - Aufkochen und köcheln

Nach dieser Zeit probieren wir ein Stück Gemüse und testen ob es gar ist. Ich wählte dabei ein Stück Möhre da diese Erfahrungsgemäß am längsten braucht.
30 - Probieren

Ist das Gemüse schön durchgekocht, schalten wir nun die Platte aus und verfeinern das Ganze mit 2 EL Creme legere oder Creme fraiche.
31 - Mit Creme legere verfeinern

Jetzt bleibt uns nur noch das Gericht zu servieren und dann heißt es Guten Appetit.
32 - Fertiges Gericht

Die verschiedenen Gemüsesorten harmonierten wie ich fand wunderbar miteinander und gaben in Kombination mit den Gewürzen und Kräutern einen leichten, deftig-würzigen Geschmack. Dabei wirkte sie sehr sättigend, ohne aber wirklich zu belasten. Genau das richtige für die wärmeren Tage wie ich fand.

33 - CloseUp

Für ein Spontan entstandenes Gericht, dass ich mehr nach Gefühl als nach Rezept gekocht habe war diese Suppe eine mehr als gelungene Kreation. Eine Portion ist noch übrig, die werde ich kalt stellen und bei Gelegenheit aufwärmen – sobald dies Geschehen ist werde ich hier vermerken ob sich dieses Gericht auch zum aufwärmen eignet. Ich bin da aber zuversichtlich.

Nachtrag 16.01.2011: Habe die Reste am Montag in der Mikrowelle aufgewärmt und kann dieses Gericht ohne Einschränkung auch zum Aufwärmen freigeben. Habe nichts anderes erwartet, aber man weiß ja nie… 😉

Also wie bereits gesagt: Guten Appetit

Nua Pad King [10.05.2011]

Tuesday, May 10th, 2011

Auch heute stand mit Deutschem Spargel mit kleinem gebackenem Schnitzel mit Sauce Hollandaise und Kartoffeln bei den traditionell-regionalen Gerichten wieder ein Gericht mit dem Gemüse der Saison auf der Speisekarte – letztes Jahr hatte ich eine solche Speise hier übrigens schon mal verzehrt. Klang schon mal nicht schlecht, aber natürlich schaute ich auch was in den anderen Bereichen angeboten wurde. Das Schweinenackensteak mit Kräuterbutter und Pommes Frites bei Globetrotter sah zwar gut aus und klang lecker, erschien mir doch eindeutig zu kalorienreich. Eine angenehm kalorienarme Alternative wäre da durchaus das Fenchel-Tomaten-Ragout mit Kartoffel bei Vitality gewesen, ein Gericht dass ich in ähnlicher Form hier schon einmal versucht hatte, das heute aber eindeutig mit mehr Flüssigkeit serviert wurde. Dann aber entdeckte ich in der Asia-Theke neben Spezial-Nudeln nach Shanghai-Art heute auch Nua Pad King – Rindfleisch, scharf, mit Frühlingszwiebeln, Bambus und Ingwer, ein Angebot das ich hier schon mal probiert hatte. Das klang ganz lecker, also schlug ich hier zu und ergänzte es mit Reis und noch einem Becherchen Milchreis mit Kirschen als Dessert.

Nua Pad King

Von Bambus entdeckte ich zwar wenig in diesem Gericht, dafür war die Auswahl an anderen Gemüsesorten wie üblich sehr umfangreich: Neben Karotten, Schoten, Frühlingszwiebeln, Lauch, Paprika, Keimlinge, Auberginen und Zucchini. Und damit habe ich wahrscheinlich noch nicht alle dieser Art von Zutaten genannt. Und obwohl die Auswahl so bunt gewählt worden war, harmonierte es wundervoll mit den zarten Rindfleischstreifen und der dunklen, leicht scharfen Sauce mit feinem Ingwer-Aroma. Wie in neunundneunzig Prozent der bisherigen Fälle auch erwiesen sich also auch heute die Asia-Gerichte als gute Entscheidung. Das Dessert aus einer Schicht Kirschkompott und einer Schicht Milchreis wäre da wirklich nicht mehr notwendig gewesen, eigentlich war ich schon satt, doch wo ich ihn bezahlt hatte landete er natürlich auch in meinem Magen.
Obwohl ich dem Schweinenackensteak heute durchaus größere Chancen zugetraut hätte, landete auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala bei den anderen Kantinengästen heute doch das Spargel-Schnitzel auf dem ersten Platz. Und den zweiten Platz erlangte das Steak auch nur mit einem wirklich sehr knappen Vorsprung vor den Asia-Gerichten. Auf dem vierten Platz folgte schließlich das Fenchel-Tomaten-Ragout – womit ich zumindest hier mit meiner Vermutung richtig lag. Na ja, besser ein Treffer als gar keiner… 😉

Mein Abschlußurteil:
Nua Pad King: ++
Reis: ++
Milchreis mit Kirschkompott: ++

Fischfilet in Erdnussauce [06.05.2011]

Friday, May 6th, 2011

Heute fand sich im Bereich der regulären Küche meiner Meinung nach nichts, was mich sonderlich ansprach. Der Feine Putenbraten in Champignonsauce, dazu Vollkornreis bei Vitality, den ich hier und hier sprach visuell nicht so an, der traditionell-regionale Milchreis mit Wildbeerensauce fiel aus da ich ja kein großer Freund von Süßspeisen zu Mittag bin und der Gebackene Fisch mit Kartoffel-Gurkensalat und Dip sah mit vom Salat her nicht so toll aus. Also wandte ich mich mal wieder der Asia-Ecke zu, wo ich neben Gebackene Ananas und Banane heute auch Moo Pad Sam Rod – Knusprig gebackene Schweinefleischstreifen mit frischem Gemüse in süßer Chilisauce auch noch Gebackenes Fischfilet mit verschiedenen Gemüse in Erdnusssauce auf der Karte stand. Und dieses Fischgericht erschien mir in Kombination mit Reis eine gute Wahl zu sein. Also schlug ich hier zu.

Fischfilet mit Gemüse in Erdnussauce / Fish filet with vegs in peanut sauce

Dank der Tatsache dass der Fisch gerade frisch nachgefüllt worden war, konnte ich ein fast 50:50 zwischen Filet und Gemüse erreichen. Die grätenfreien, paniert gebackenen Fischfilet waren wie üblich angenehm zart, wenn auch von der Portionierung etwas groß geraten wie ich fand. Das schmälerte aber natürlich nicht den guten Geschmack, ich hatte mir ja vorsorglicherweise ein Messer mitgenommen. Zusammen mit dem Gemüse, das heute u.a auch Lauchscheiben, Zucchini, Salat, Kohl, Keimlingen und Frühlingszwiebeln bestand war alles in einer leicht scharfen Erdnuss-Sauce angemacht, in der ich sogar einige kleine Erdnüsse entdeckte. In Kombination mit dem Reis ein sehr schmackhaftes Mittagsgericht wie ich fand, für mich war dies eine gute Wahl gewesen.
Bei der Allgemeinheit der Kantinengästen lag heute recht eindeutig der Fisch mit Kartoffel-Gurkensalat am höchsten in der Gunst und landete so auf Platz eins der allgemeinen Beliebtheitsskala. Auf Platz zwei folgten aber schon die Asia-Gerichte und auf Platz drei – kurioserweise – der Milchreis, der zumindest meines Eindrucks nach noch leicht vor dem Putenbraten lag. Aber das kann auch eine temporäre Verschiebung gewesen sein – ich kann hier natürlich nur einen Ausschnitt der Gesamtbeliebtheit wiedergeben.

Mein Abschlußurteil:
Fischfilet in Erdnuss-Sauce: ++
Reis: ++