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Tellerrösti mit Gemüse & Käse überbacken [08.06.2011]

Wednesday, June 8th, 2011

Obwohl heute mit einem Seelachsfilet im Pfirsich-Ingwer-Sud mit Kugel von Jasmin-Duftreis bei Vitality (etwas ähnliches hatte ich hier, hier,hier, hier sowie hier schon mal probiert) und Gung Pad Prik – Gebratene Garnelen mit frischem Gemüse, Zwiebeln und grüner Paprika in Chilisauce in der Asia-Thai-Ecke (welches ich von hier bereits kannte) zwei recht interessante Gerichte Fisch- und Meeresfrüchteangebote auf der Karte standen mit denen ich meine übliche Fisch-Mittwochstradition hätte fortsetzen können, sollte ich mich heute doch mal Ausnahmsweise mal anders entscheiden. Doch nicht etwa das Khao Pad Pak – Thailändischer Reis mit Ei und frischem Gemüse in leichter Sojasauce als alternatives Asia-Gericht oder die Cevapcici auf Tomatenreis mit Ajvar und Zwiebeln – ein Gericht welches ich hier bereits mal verzehrt hatte – ließen mich zu dieser Entscheidung kommen, viel mehr war es das traditionell-regionale Tellerrösti mit Gemüse und Käse überbacken welches mich umdenken ließ – denn diesem Gericht hatte ich bisher noch nie eine Chance gegeben. Dazu nahm ich mir noch einen kleinen Becher Englischer Mintcreme von der Dessert-Theke.

Tellerrösti mit Gemüse überbacken / scalloped fried shredded patatoes with vegs

Die Kreation war denkbar einfach: Auf einem großen Kartoffelrösti hatte man eine Gemüsemischung aus Möhren, Erbsen, Bohnenstücken, die man mit einer Scheibe Käse überbacken und schließlich mit einer mit reichlich blanchierten Lauchringen versehenen Sauce nach Hollandaise-Art garniert. Ich fand die Kombination sehr lecker und würzig, auch wenn kein Zweifel daran bestand dass das Gemüse aus einer fertigen TK-Mischung stammte. Aber das minderte meiner Meinung nach nicht merklich den geschmacklichen Gesamteindruck. Und auch die schaumige Mintcreme, die mit einem Stück Cocos-Schokoriegel, ein paar Schokostreuseln sowie einem Klecks Erdbeermarmelade garniert war, erwies sich als eine leckere Wahl.
Auf der allgemeinen Beliebtheitsskala lagen heute aber sehr eindeutig die Cevapcici auf Platz eins der Beliebtheitsskala. Danach wurde es sehr unklar was die Platzierung angeht. Ich würde sagen dass die Asia-Gerichte mit sehr knappen Vorsprung noch den zweiten Platz belegten, den dritten Platz würde ich aber heute zu gleichen Teilen dem Fisch als auch dem Tellerrösti zubilligen.

Mein Abschlußurteil:
Tellerrösti mit Gemüse & Käse: ++
Englische Mintcreme: ++

Pilzpfanne mit Lauch & Kartoffeln [30.05.2011]

Monday, May 30th, 2011

Zwar klangen sowohl die Poh Piard Thord – knusprige Frühlingsröllchen und das Pead Pieew Wan – Schweinefleisch mit Gemüse und Ananas in süß-saurer Sauce an der Asia-Thai-Theke durchaus verlockend, aber irgendwie war mir heute doch eher nach europäischer Küche. Dort gab es mit der traditionell-regionalen Hähnchenbrust in der Knusperpanade auf Gemüsereis sowie den Penne Rigate “alle Carbonara” mit Parmesan bei Globetrotter schon einmal zwei sehr schmackhaft klingende Gerichte. Aber ich wollte heute etwas kürzer treten und entschied mich dann doch für die vegetarische Pilzpfanne mit Lauch und Kartoffeln aus der Sektion Vitality. Dazu nahm ich mir noch einen kleinen Becher Zitronenmousse von der Dessertheke.

Pilzpfanne mit Lauch und Kartoffeln / Mushroom stew with leek & potatoes

Der erste geschmackliche Eindruck war auf jedem Fall schon einmal sehr “pilzig”. Ich meine Champignons und Steinpilze identifiziert zu haben, wobei die Champignons eindeutig überwogen. Dazu gab es einige angedünstete Streifen Lauch und zahlreiche Kartoffelwürfel sowie einige Gewürze sowie eine großzügige Menge einer eines Kräuter-Joghurt-Dips. War soweit ok und recht schmackhaft, was mich aber störte war die viele Flüssigkeit die sich in diesem Gericht fand und meines Ermessens nach wirklich notwendig war. Hier besteht also noch eindeutig Verbesserungsbedarf was diese im Ansatz gute Speisenidee angeht. An dem süß-säuerlichen Zitronenmousse, das man mit einem Minzeblatt, einigen Schokosplittern und etwas Erdbeersauce garniert hatte gab es aber nichts auszusetzen. Bei den gerade mal 383kcal die die vegetarische Pilzpfanne hatte konnte ich mir das auch noch ohne großes Bedenken leisten.
Die anderen Kantinengäste sprachen heute natürlich eher anderen Gerichten zu. Die Verteilung war heute recht breit gefächert, ich würde aber der Hähnchenbrust den ersten Platz zubilligen, knapp gefolgt von den Penne Rigate alla Carbonara und schließlich den Asia-Gerichten auf Platz drei. Platz vier belegte schließlich die Pilzpfanne – wobei ich mir nur bei der Platzierung der Pilzpfanne absolut sicher sein kann, die anderen Plätze waren so eng beieinander dass ich die heutige Beliebtheitsskala als wirklich sehr spekulativ bezeichnen muss.

Mein Abschlußurteil:
Pilzpfanne mit Lauch & Kartoffeln: +
Zitronen-Mousse: ++

Sommerliche Gemüsesuppe – das Rezept

Saturday, May 14th, 2011

Bei der Konsolidierung meines Kühlschrankinhaltes musste ich feststellen dass ich extrem viel Gemüse vorrätig hatte dass nicht unmittelbar verplant war. So etwas passiert eben wenn man lieber etwas zu viel als zu wenig einkauft. So entschloss ich mich heute dieses Gemüse zu verarbeiten. Das Rezept ist dabei eine vollkommene Eigenkreation und dabei so gut gelungen dass ich es einfach mal festhalten muss.

Was brauchen wir also für 2-3 Portionen?

2 mittelgroße Kartoffeln – ich wählte eine festkochende Sorte, es sollte aber auch mit allen anderen funktionieren
01 - Zutat Kartoffeln

1 kleine Stange Lauch / Porree
02 - Zutat Lauch / Porree

1 kleine Zucchini
03 - Zutat Zucchini

2 mittlere Möhren / Karotten
04 - Zutat Möhren

1 kleine Zwiebel
05 - Zutat Zwiebel

1 Zehe Knoblauch (optional)
04 - Zutat Knoblauch / Ingredient garlic

1 kleine Tomate
06 - Zutat Tomate

ca. 80g durchwachsenen Speck
07 - Zutat Speck

500ml Gemüsebrühe
08 - Zutat Gemüsebrühe

1,5 – 2 TL Acht-Käuter-Mischung (besteht aus Petersilie, Dill, Kresse, Kerbel, Schnittlauch, Sauerampfer, Borretsch, Pimpinelle und gibt es als TK-Ware)
09 - Zutat 8-Kräuter Mischung

2 EL Creme legere oder Creme fraiche
10 - Zutat Creme legere

Außerdem benötigen wir 1-2 EL Olivenöl zum anbraten sowie zum Würzen Salz, Pfeffer, Muskat und (optional) Fondor.

Wer mag kann die Suppe abschließend noch mit etwas gehackter Petersilie garnieren.

Zuerst bereiten wir die Zutaten etwas vor:

Wir hacken die Zwiebel fein,
11 - Zwiebel hacken

schälen und schneiden die Möhren – ich schnitt eine in Würfel und die andere in Scheiben-
12 - Möhre schneiden

waschen die Stange Lauch und schneiden sie in feine Ringe,
13 - Lauch in Ringe schneiden

schälen und würfeln die Kartoffeln,
14 - Kartoffel schneiden

waschen und zerteilen die Zucchini
15 - Zucchini würfeln

und schneiden den Speck in kleine Würfel (wenn wir ihn nicht schon gewürfelt gekauft haben).

Nun braten wir die Speckwürfel mit etwas Olivenöl in einem Topf an
16 - Speck anbraten

und fügen dann die Zwiebel und – wenn man es mag – die gepresste Knoblauchzehe hinzu und dünsten sie glasig mit an.
17 - Zwiebeln hinzu

Anschließend fügen wir die Karotten
18 - Möhren beigeben

sowie die Ringe vom Lauch in den Topf
19 - Lauch addieren

wo wir es einige Minuten mit andünsten.
20 - Einige Minuten mit andünsten

Jetzt können wir die Gemüsebrühe aufgießen
21 - Gemüsebrühe aufgießen

und addieren schließlich die Kartoffelwürfel
22 - Kartoffeln in den Topf

und die Zucchini
23 - Zucchini beigeben

und würzen alles kräftig mit Salz und Pfeffer aus der Mühle
24 - Mit Salz und Pfeffer würzen

sowie etwas frisch geriebener Muskatnuss.
25 - Mit Muskat würzen

Während alles für etwa fünf Minuten auf mittlerer Stufe vor sich hin köchelt zerteilen wir nun auch grob die Tomate und geben sie schließlich in den Topf.
26 - Tomaten hinzu

Nun können wir noch einen Schuß Fondor hinzufügen.
27 - Mit Fondor würzen

Fehlt noch die 8 Kräuter Mischung, von der wir jetzt noch am besten eineinhalb bis zwei leicht gehäufte Teelöffel unterrühren.
28 - Acht Kräuter Mischung unterrühren

Nun lassen wir unser Gericht kurz aufkochen, schalten dann die Platte etwas herunter und geben ihm dann etwa fünfzehn bis zwanzig Minuten Zeit um vor sich hin zu köcheln – wobei wir das gelegentliche umrühren natürlich nicht vergessen sollten.
29 - Aufkochen und köcheln

Nach dieser Zeit probieren wir ein Stück Gemüse und testen ob es gar ist. Ich wählte dabei ein Stück Möhre da diese Erfahrungsgemäß am längsten braucht.
30 - Probieren

Ist das Gemüse schön durchgekocht, schalten wir nun die Platte aus und verfeinern das Ganze mit 2 EL Creme legere oder Creme fraiche.
31 - Mit Creme legere verfeinern

Jetzt bleibt uns nur noch das Gericht zu servieren und dann heißt es Guten Appetit.
32 - Fertiges Gericht

Die verschiedenen Gemüsesorten harmonierten wie ich fand wunderbar miteinander und gaben in Kombination mit den Gewürzen und Kräutern einen leichten, deftig-würzigen Geschmack. Dabei wirkte sie sehr sättigend, ohne aber wirklich zu belasten. Genau das richtige für die wärmeren Tage wie ich fand.

33 - CloseUp

Für ein Spontan entstandenes Gericht, dass ich mehr nach Gefühl als nach Rezept gekocht habe war diese Suppe eine mehr als gelungene Kreation. Eine Portion ist noch übrig, die werde ich kalt stellen und bei Gelegenheit aufwärmen – sobald dies Geschehen ist werde ich hier vermerken ob sich dieses Gericht auch zum aufwärmen eignet. Ich bin da aber zuversichtlich.

Nachtrag 16.01.2011: Habe die Reste am Montag in der Mikrowelle aufgewärmt und kann dieses Gericht ohne Einschränkung auch zum Aufwärmen freigeben. Habe nichts anderes erwartet, aber man weiß ja nie… 😉

Also wie bereits gesagt: Guten Appetit

Nua Pad King [10.05.2011]

Tuesday, May 10th, 2011

Auch heute stand mit Deutschem Spargel mit kleinem gebackenem Schnitzel mit Sauce Hollandaise und Kartoffeln bei den traditionell-regionalen Gerichten wieder ein Gericht mit dem Gemüse der Saison auf der Speisekarte – letztes Jahr hatte ich eine solche Speise hier übrigens schon mal verzehrt. Klang schon mal nicht schlecht, aber natürlich schaute ich auch was in den anderen Bereichen angeboten wurde. Das Schweinenackensteak mit Kräuterbutter und Pommes Frites bei Globetrotter sah zwar gut aus und klang lecker, erschien mir doch eindeutig zu kalorienreich. Eine angenehm kalorienarme Alternative wäre da durchaus das Fenchel-Tomaten-Ragout mit Kartoffel bei Vitality gewesen, ein Gericht dass ich in ähnlicher Form hier schon einmal versucht hatte, das heute aber eindeutig mit mehr Flüssigkeit serviert wurde. Dann aber entdeckte ich in der Asia-Theke neben Spezial-Nudeln nach Shanghai-Art heute auch Nua Pad King – Rindfleisch, scharf, mit Frühlingszwiebeln, Bambus und Ingwer, ein Angebot das ich hier schon mal probiert hatte. Das klang ganz lecker, also schlug ich hier zu und ergänzte es mit Reis und noch einem Becherchen Milchreis mit Kirschen als Dessert.

Nua Pad King

Von Bambus entdeckte ich zwar wenig in diesem Gericht, dafür war die Auswahl an anderen Gemüsesorten wie üblich sehr umfangreich: Neben Karotten, Schoten, Frühlingszwiebeln, Lauch, Paprika, Keimlinge, Auberginen und Zucchini. Und damit habe ich wahrscheinlich noch nicht alle dieser Art von Zutaten genannt. Und obwohl die Auswahl so bunt gewählt worden war, harmonierte es wundervoll mit den zarten Rindfleischstreifen und der dunklen, leicht scharfen Sauce mit feinem Ingwer-Aroma. Wie in neunundneunzig Prozent der bisherigen Fälle auch erwiesen sich also auch heute die Asia-Gerichte als gute Entscheidung. Das Dessert aus einer Schicht Kirschkompott und einer Schicht Milchreis wäre da wirklich nicht mehr notwendig gewesen, eigentlich war ich schon satt, doch wo ich ihn bezahlt hatte landete er natürlich auch in meinem Magen.
Obwohl ich dem Schweinenackensteak heute durchaus größere Chancen zugetraut hätte, landete auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala bei den anderen Kantinengästen heute doch das Spargel-Schnitzel auf dem ersten Platz. Und den zweiten Platz erlangte das Steak auch nur mit einem wirklich sehr knappen Vorsprung vor den Asia-Gerichten. Auf dem vierten Platz folgte schließlich das Fenchel-Tomaten-Ragout – womit ich zumindest hier mit meiner Vermutung richtig lag. Na ja, besser ein Treffer als gar keiner… 😉

Mein Abschlußurteil:
Nua Pad King: ++
Reis: ++
Milchreis mit Kirschkompott: ++

Fischfilet in Erdnussauce [06.05.2011]

Friday, May 6th, 2011

Heute fand sich im Bereich der regulären Küche meiner Meinung nach nichts, was mich sonderlich ansprach. Der Feine Putenbraten in Champignonsauce, dazu Vollkornreis bei Vitality, den ich hier und hier sprach visuell nicht so an, der traditionell-regionale Milchreis mit Wildbeerensauce fiel aus da ich ja kein großer Freund von Süßspeisen zu Mittag bin und der Gebackene Fisch mit Kartoffel-Gurkensalat und Dip sah mit vom Salat her nicht so toll aus. Also wandte ich mich mal wieder der Asia-Ecke zu, wo ich neben Gebackene Ananas und Banane heute auch Moo Pad Sam Rod – Knusprig gebackene Schweinefleischstreifen mit frischem Gemüse in süßer Chilisauce auch noch Gebackenes Fischfilet mit verschiedenen Gemüse in Erdnusssauce auf der Karte stand. Und dieses Fischgericht erschien mir in Kombination mit Reis eine gute Wahl zu sein. Also schlug ich hier zu.

Fischfilet mit Gemüse in Erdnussauce / Fish filet with vegs in peanut sauce

Dank der Tatsache dass der Fisch gerade frisch nachgefüllt worden war, konnte ich ein fast 50:50 zwischen Filet und Gemüse erreichen. Die grätenfreien, paniert gebackenen Fischfilet waren wie üblich angenehm zart, wenn auch von der Portionierung etwas groß geraten wie ich fand. Das schmälerte aber natürlich nicht den guten Geschmack, ich hatte mir ja vorsorglicherweise ein Messer mitgenommen. Zusammen mit dem Gemüse, das heute u.a auch Lauchscheiben, Zucchini, Salat, Kohl, Keimlingen und Frühlingszwiebeln bestand war alles in einer leicht scharfen Erdnuss-Sauce angemacht, in der ich sogar einige kleine Erdnüsse entdeckte. In Kombination mit dem Reis ein sehr schmackhaftes Mittagsgericht wie ich fand, für mich war dies eine gute Wahl gewesen.
Bei der Allgemeinheit der Kantinengästen lag heute recht eindeutig der Fisch mit Kartoffel-Gurkensalat am höchsten in der Gunst und landete so auf Platz eins der allgemeinen Beliebtheitsskala. Auf Platz zwei folgten aber schon die Asia-Gerichte und auf Platz drei – kurioserweise – der Milchreis, der zumindest meines Eindrucks nach noch leicht vor dem Putenbraten lag. Aber das kann auch eine temporäre Verschiebung gewesen sein – ich kann hier natürlich nur einen Ausschnitt der Gesamtbeliebtheit wiedergeben.

Mein Abschlußurteil:
Fischfilet in Erdnuss-Sauce: ++
Reis: ++

Lauch-Quiche – das Rezept

Saturday, April 30th, 2011

Heute kam ich beim wälzen meiner Rezeptsammlung auf die Idee, mal eine Lauch-Quiche zuzubereiten, eine Spezialität der französischen Küche aus dem Raum Lothringen. Das Rezept klang lecker und ich hatte sogar noch eine Stange Lauch im Kühlschrank. Und kompliziert war das Ganze auch nicht sonderlich. Die französische Bezeichnung Quiche wurde um 1845 von dem elsässischen Wort Kiche, bzw. Kueche abgeleitet, das dem deutschen Wort Kuchen entspricht. Normalerweise werden solche Quiches in runden Tarteformen zubereitet, ich entschied mich jedoch abweichend davon eine kleine Eckige Auflaufform zu verwenden, da ich hier nur eine kleine Variante zubereiten wollte.

Was braucht man also für 2 Portionen?

Für den Teig

120g Mehl
01 - Zutat Mehl

1 Ei
02- Zutat Eier

40g Butter
03 - Zutat Butter

1/4 TL Salz
04 - Zutat Salz

Für die Füllung:

1 große Stange Lauch
05 - Zutat Lauch

100-110g Speck
06 - Zutat Speck

1 weiteres Ei
02- Zutat Eier

1 Becher Saure Sahne (200g)
07 - Zutat Saure Sahne

außerdem zum Würzen Salz, Pfeffer, Muskatnuss und Curry sowie etwas Öl zum anbraten.

Zuerst fertigen wir den Teig. Dazu mischen wir das Mehl mit Butter einem Ei und Salz und kneten alles gut durch.
08 - Vermengen

Den fertigen Teig stellen wir dann abgedeckt für ca. eine Stunde in den Kühlschrank.
09 - Teig stehen lassen

Inzwischen können wir die Stange Lauch gründlich waschen
10 - Lauch waschen

und schneiden sie in Ringe.
11 - Lauch schneiden

Den Speck schneiden wir wenn nötig noch etwas kleiner und braten ihn mit etwas Öl in einem kleinen Topf an. Ich ergänzte dabei den Speck noch einige Bacon-Streifen die ich von hier noch übrig hatte und die aufgebraucht werden mussten.
12 - Speck anbraten

Ist alles gut durchgebraten, fügen wir die Lauchringe hinzu,
13 - Lauch hinzufügen

würzen alles mit Salz, Pfeffer und etwas Curry
14 - Würzen

und lassen es auf niedriger Stufe für etwa zehn Minuten vor sich hin köcheln.
15 - Köcheln

Aus Saurer Sahne, dem zweiten Ei, Salz und Pfeffer fertigen wir nun den Guss für unser Quiche
16 - Saure Sahne mischen

wobei ich – abweichend vom Ursprungsrezept – noch etwas frisch geriebene Muskatnuss hinzufügte.
17 - Mit Muskatnuss würzen

Nun können wir den Backofen auf 200 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen, dann den Teig auch aus dem Kühlschrank nehmen und ihn auf einer bemehlten Arbeitsfläche möglichst dünn ausrollen
18 - Teig ausrollen

um ihn dann in eine kleine Auflaufform zu geben.
19 - Teig in Form geben

Auf diesen Teigboden geben wir dann die Mischung aus Lauch und Speck, wobei wir aber darauf achten das wenige an Flüssigkeit, dass sich angesammelt hat, nicht mit in die Auflaufform zu füllen, sondern belassen es im Topf.
20 - Mit Lauch-Speck-Gemisch belegen

Schließlich übergießen wir das Ganze mit dem gewürzten Guss aus Saurer Sahne.
21 - Mit Saurer Sahne begießen

Von dem so entstandenen Lauch-Speck-Kuchen
22 - Bedeckt

schneiden wir nun noch die zu weit überstehenden Teigränder ab
23 - Teig abschneiden

und geben die Auflaufform dann in den inzwischen vorgeheizten Backofen, wo wir es für ca. 45 Minuten backen.
24 - In Ofen

Ist alles gut überbacken, entnehmen wir die Auflaufform
24 - Lauch-Quiche - Fertig gebacken

und teilen sie mit einem passenden Werkzeug in passende Portionen auf.
25 - Lauch-Quiche - Teilstück

Sehr lecker muss ich zugeben. Der Teig war zwar meiner Meinung nach etwas trockener geworden als ich es ursprünglich beabsichtigt hatte – hier hätte ein weitere Ei mit Sicherheit nicht schlecht gewesen – aber die Füllung aus Lauch und Speck und der Guss aus Saurer Sahne in Kombination mit den verwendeten Gewürzen war ein wahrer Genuss.

26 - Lauch-Quiche - CloseUp

Zuerst hatte ich ja noch überlegt gewürfelte Zwiebeln mit dem Speck anzubraten, doch es erwies sich als weise Entscheidung dies nicht getan zu haben. Die Würzung erwies sich auch so als absolut ausreichend. Auf der anderen Seite gab die zusätzliche Verwendung von Muskatnuss dem Guss eine wirklich sehr angenehme Note. Für mein erstes Quiche war ich mit dem Ergebnis durchaus zufrieden – einzig an dem Teig muss ich noch etwas arbeiten – hier wäre die Verwendung von Blätter- statt Mürbeteig auch noch eine interessante Variante. Werde in Zukunft mit Sicherheit weitere Kochexperimente in diese Richtung unternehmen. Ich hoffe dem Einen oder Anderen mit diesem Rezept eine interessante Anregung gegeben zu haben.

Guten Appetit

Kartoffelgeröstel mit Lauch & Schafskäse [28.03.2011]

Monday, March 28th, 2011

Obwohl auch die Asiatische Theke heute mit Poh Piard Thord – knusprige Frühlingsröllchen oder Gai Pad Bai Krapao – Gebratenes Hühnchenfleisch mit frischem Gemüse, Chilli und Thaibasilikum einige durchaus interessante Gerichte anbot, wandte ich meinen Hauptaugenmerk heute doch eher der regulären Küche zu, wo neben Schweinegulasch mit Butternudeln bei den traditionell-regionalen Speisen oder Putensteak mit Tomate und Mozzarella überbacken Rahmsosse und Kroketten als Globetrotter-Gericht heute auch bei Vitality mal wieder Kartoffelgeröstel mit Lauch und Schafskäse auf der Karte stand, ein Gericht das ich hier schon einmal probiert und für gute befunden hatte. Schien mir genau das richtige für heute und bei einem solch rein vegetarischen Angebot konnte ich mir den Aprikosenquark von der Nachtisch-Theke auch noch ohne große Bedenken leisten.

Kartoffelgeröstl mit Lauch und Schafskäse / Roasted potatoes with field garlic & feta

Eine wirklich sehr leckere Zusammenstellung aus Kartoffelscheiben, kleinen Lauchstücken, Karottenwürfelchen, Tomaten, Paprikastreifen sowie ein paar Kräutern und Gewürzen – soviel konnte ich auch dieses Mal schnell feststellen. Und der gewürfelte, leicht salzige Schafskäse mit dem man das Gericht garniert hatte erwies sich als geschmacklich absolut passend und ebenfalls sehr lecker. Obwohl man das von mir so geschätzte Fleisch hier leider vergeblich suchte – was ich aber billigend in Kauf genommen hatte – war das ganze gut sättigend, wenn auch die Dauer der Sättigung dann wie so häufig bei vegetarischen Gerichten nicht ganz bis zum Abend vorhalten sollte. Da half auch der leckere, mit reichlich Fruchtstücken versehene Aprikosenquark leider wenig. Dennoch war ich auch heute mit meiner Wahl sehr zufrieden.
Bei der Allgemeinheit der Kantinengäste lag aber meiner Meinung nach heute das überbackene Putensteak am höchsten in der Gunst, aber knapp gefolgt von den Asia-Gerichten und dann dem Schweinegulasch auf Platz drei. Das Kartoffelgeröstel schaffte es somit leider nur auf den vierten Platz, was mich aber in meiner Entscheidung dafür keinesfalls beirren sollte. Ich bereute meine Wahl absolut nicht – auch vegetarische Gerichte können sehr lecker sein. Nur das mit der Sättigung sollte man noch irgendwie verbessern – aber ich denke dass ich da auch einfach etwas verwöhnt bin.

Mein Abschlußurteil:
Kartoffelgeröstel mit Lauch & Schafskäse: ++
Aprikosenquark: ++

Flammkuchen mit Räucherlachs – das Rezept

Sunday, March 13th, 2011

Für den heutigen Sonntag hatte ich mir mal etwas ganz besonderes als Kochexperiment herausgesucht: Flammkuchen mit Lauch und Räucherlachs. Abgesehen von etwas Pfannen-Naan hatte ich bisher keine große Berührung mit selbst gemachten Teigen gehabt, also handelt es sich hier mal wieder um eine Quasi-Premiere. Natürlich ist der echte Elsässer Flammkuchen mit Speck belegt, aber irgendwie erschien mir diese Variante mit Lachs einfach noch verlockender. Aber genug der langen Vorrede, kommen wir nun zum heutigen Kochexperiment und Rezept.

Was brauchen wir an Zutaten für 2-3 Portionen?

Für den Teig benötigen wir:

300g Mehl – ich wählte normales Weizenmehl vom Type 405
01 - Zutat Mehl

1 Päckchen Trockenhefe
02 - Zutat Trockenhefe

200ml lauwarmes Wasser
03 - Zutat Wasser

2 Esslöffel Sonnenblumenöl
04 - Zutat Sonnenblumenöl

sowie eine Prise Salz

Für den Belag brauchen wir außerdem:

1 große Stange Lauch / Porree
05 - Zutat Lauch

200g Schmand (1 Becher)
06 - Zutat Schmand

60 – 70g Käse – ich hatte mir etwas Emmentaler besorgt
07 - Zutat Käse

130g – 150g Räucherlachs
08 - Zutat Räucherlachs

den Saft einer halben Limette
09 - Zutat Limette

sowie zum Würzen Muskatnuss und Pfeffer – das Salz benötigen wir wie bereits oben erwähnt für den Teig.
10 - Gewürze

Kommen wir nun zur Zubereitung:

Zuerst geben wir aus Mehl, Öl, Hefe und etwas Salz in ein passendes Behältnis, vermengen es mit einander und kneten den so entstehenden Teig gut durch. Ich verwendete dazu einen Mixer mit Knethaken, denn kneten mit der Hand wäre mit zu kraftaufwändig gewesen.
11 - Teig kneten

Ist alles gut vermengt, stellen wir den Teig abgedeckt an einen einigermaßen warmen Ort und lassen ihn dort für ca. 30 Minuten gehen.
12 - Teig gehen lassen

Während der Teig arbeitet, wenden wir uns den anderen Zutaten zu. Wir waschen die Stange Lauch und schneiden sie in Ringe.
13 - Lauch schneiden

Schmand und Käse verrühren wir miteinander zu einer Masse, würzen sie kräftig mit Salz und Muskatnuss und geben den frisch gepressten Saft der halben Limette hinzu. Alles vermengen wir natürlich gut miteinander.
14 - Schmand vermischen

Nach ca. 30 Minuten ist der Teig gut aufgegangen und an Masse zugenommen. Nun können wir ihn verarbeiten
15 - Teig aufgegangen

Auf einer mit Mehl ausgelegten Arbeitfläche rollen wir den Teig aus – dabei sollte man auch die die Oberfläche mit Mehl bestreuen da der Teig ziemlich klebrig ist und sonst an der Rolle hängen bleibt.
16 - Teig ausrollen

Den Lauch blanchieren wir in etwas kochendem Wasser,
17 - Lauch blanchieren

brausen ihn dann mit kaltem Wasser ab und lassen ihn etwas abtropfen.
18 - Lauch abbrausen

Jetzt ist auch der richtige Zeitpunkt den Backofen einzuschalten und damit zu beginnen ihn auf 230 Grad bei Ober- und Unterhitze vorzuheizen.

Den ausgerollten Teig geben wir auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech, wobei wir schnell vorgehen müssen da der Teig noch weich ist und sich schnell verzieht. Dort angekommen bestreichen wir ihn mit der Mischung aus Schmand, Käse und Gewürzen.
19 - Teig mit Schmand besteigen

Anschließend verteilen wir den blanchierten Lauch gleichmässig auf der Schmand-Käse-Masse. Ich zerschnitt ich die größeren Ringe dabei noch etwas. Meine Befürchtungen dass die Poreestange nicht reichen würde erwiesen sich dabei als unbegründet – die Menge von einer Stange ging genau auf.
20 - Mit Lauch belegen

Zum Schluss schneiden wir noch den Räucherlachs in Streifen und verteilen sie auf den Lauchringen.
21 - Mit Lachsstreifen belegen

Ist der Backofen inzwischen komplett vorgeheizt, können wir das Backblech auf die mittlere Schiene dort einschieben.
22 - Im Ofen backen

Wie ich nach etwa acht Minuten feststellen durfte, ging der Teig beim Backen ziemlich stark hoch, was ich aber nicht als Nachteilhaft ansah – ich mag fluffige Böden. 😉 Dabei hatte ich den verfügbaren Teig wirklich ziemlich flach ausgerollt. Ich muss zugeben dass ich nicht allzu viel vom Backen verstehe, aber ich vermute dass ich hier etwas weniger Hefe hätte nehmen sollen.
23 - Teig geht auf

Nach etwa fünfzehn Minuten ist unser Flammkuchen schließlich fertig – wir können das Blech entnehmen und den Ofen ausschalten.
24 - Flammkuchen mit Räucherlachs / Tarte Flambee with smoked salmon - fertig gebacken

Am besten lässt man den Flammkuchen kurz abkühlen, damit man ihn beim schneiden etwas fixieren kann. Mit einem leicht gezackten Messer hatte ich schließlich Erfolg und konnte meine heutige Kreation probieren.
25 - Flammkuchen mit Räucherlachs / Tarte Flambee with smoked salmon - Einzelstück

Die würzige Käse-Schmand-Mischung mit angenehm weichen Porree-Ringen und dem leckeren Räucherlachs ergaben auf dem luftig-lockeren Boden einen Flammkuchen so wie ich mag. Ich hatte ja etwas was die Würzung angeht ja befürchtungen dass es zu lasch werden würde – doch das war vollkommen unbegründet gewesen.

26 - Flammkuchen mit Räucherlachs / Tarte Flambee with smoked salmon - CloseUp

Ein wirklich gelungenes Gericht das ich vorbehaltlos weiter empfehlen kann. Einzig mit der Hefe muss man wohl etwas vorsichtig sein wenn man nicht auf besonders fluffige Böden steht wie ich. Für mein erstes Backofengericht das nicht als Fertigprodukt aus der TK-Truhe eines Supermarktes stammt kann ich auf jeden Fall sehr zufrieden sein.