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Tellerrösti mit Gemüse & Käse überbacken [08.06.2011]

Wednesday, June 8th, 2011

Obwohl heute mit einem Seelachsfilet im Pfirsich-Ingwer-Sud mit Kugel von Jasmin-Duftreis bei Vitality (etwas ähnliches hatte ich hier, hier,hier, hier sowie hier schon mal probiert) und Gung Pad Prik – Gebratene Garnelen mit frischem Gemüse, Zwiebeln und grüner Paprika in Chilisauce in der Asia-Thai-Ecke (welches ich von hier bereits kannte) zwei recht interessante Gerichte Fisch- und Meeresfrüchteangebote auf der Karte standen mit denen ich meine übliche Fisch-Mittwochstradition hätte fortsetzen können, sollte ich mich heute doch mal Ausnahmsweise mal anders entscheiden. Doch nicht etwa das Khao Pad Pak – Thailändischer Reis mit Ei und frischem Gemüse in leichter Sojasauce als alternatives Asia-Gericht oder die Cevapcici auf Tomatenreis mit Ajvar und Zwiebeln – ein Gericht welches ich hier bereits mal verzehrt hatte – ließen mich zu dieser Entscheidung kommen, viel mehr war es das traditionell-regionale Tellerrösti mit Gemüse und Käse überbacken welches mich umdenken ließ – denn diesem Gericht hatte ich bisher noch nie eine Chance gegeben. Dazu nahm ich mir noch einen kleinen Becher Englischer Mintcreme von der Dessert-Theke.

Tellerrösti mit Gemüse überbacken / scalloped fried shredded patatoes with vegs

Die Kreation war denkbar einfach: Auf einem großen Kartoffelrösti hatte man eine Gemüsemischung aus Möhren, Erbsen, Bohnenstücken, die man mit einer Scheibe Käse überbacken und schließlich mit einer mit reichlich blanchierten Lauchringen versehenen Sauce nach Hollandaise-Art garniert. Ich fand die Kombination sehr lecker und würzig, auch wenn kein Zweifel daran bestand dass das Gemüse aus einer fertigen TK-Mischung stammte. Aber das minderte meiner Meinung nach nicht merklich den geschmacklichen Gesamteindruck. Und auch die schaumige Mintcreme, die mit einem Stück Cocos-Schokoriegel, ein paar Schokostreuseln sowie einem Klecks Erdbeermarmelade garniert war, erwies sich als eine leckere Wahl.
Auf der allgemeinen Beliebtheitsskala lagen heute aber sehr eindeutig die Cevapcici auf Platz eins der Beliebtheitsskala. Danach wurde es sehr unklar was die Platzierung angeht. Ich würde sagen dass die Asia-Gerichte mit sehr knappen Vorsprung noch den zweiten Platz belegten, den dritten Platz würde ich aber heute zu gleichen Teilen dem Fisch als auch dem Tellerrösti zubilligen.

Mein Abschlußurteil:
Tellerrösti mit Gemüse & Käse: ++
Englische Mintcreme: ++

Pilzpfanne mit Lauch & Kartoffeln [30.05.2011]

Monday, May 30th, 2011

Zwar klangen sowohl die Poh Piard Thord – knusprige Frühlingsröllchen und das Pead Pieew Wan – Schweinefleisch mit Gemüse und Ananas in süß-saurer Sauce an der Asia-Thai-Theke durchaus verlockend, aber irgendwie war mir heute doch eher nach europäischer Küche. Dort gab es mit der traditionell-regionalen Hähnchenbrust in der Knusperpanade auf Gemüsereis sowie den Penne Rigate “alle Carbonara” mit Parmesan bei Globetrotter schon einmal zwei sehr schmackhaft klingende Gerichte. Aber ich wollte heute etwas kürzer treten und entschied mich dann doch für die vegetarische Pilzpfanne mit Lauch und Kartoffeln aus der Sektion Vitality. Dazu nahm ich mir noch einen kleinen Becher Zitronenmousse von der Dessertheke.

Pilzpfanne mit Lauch und Kartoffeln / Mushroom stew with leek & potatoes

Der erste geschmackliche Eindruck war auf jedem Fall schon einmal sehr “pilzig”. Ich meine Champignons und Steinpilze identifiziert zu haben, wobei die Champignons eindeutig überwogen. Dazu gab es einige angedünstete Streifen Lauch und zahlreiche Kartoffelwürfel sowie einige Gewürze sowie eine großzügige Menge einer eines Kräuter-Joghurt-Dips. War soweit ok und recht schmackhaft, was mich aber störte war die viele Flüssigkeit die sich in diesem Gericht fand und meines Ermessens nach wirklich notwendig war. Hier besteht also noch eindeutig Verbesserungsbedarf was diese im Ansatz gute Speisenidee angeht. An dem süß-säuerlichen Zitronenmousse, das man mit einem Minzeblatt, einigen Schokosplittern und etwas Erdbeersauce garniert hatte gab es aber nichts auszusetzen. Bei den gerade mal 383kcal die die vegetarische Pilzpfanne hatte konnte ich mir das auch noch ohne großes Bedenken leisten.
Die anderen Kantinengäste sprachen heute natürlich eher anderen Gerichten zu. Die Verteilung war heute recht breit gefächert, ich würde aber der Hähnchenbrust den ersten Platz zubilligen, knapp gefolgt von den Penne Rigate alla Carbonara und schließlich den Asia-Gerichten auf Platz drei. Platz vier belegte schließlich die Pilzpfanne – wobei ich mir nur bei der Platzierung der Pilzpfanne absolut sicher sein kann, die anderen Plätze waren so eng beieinander dass ich die heutige Beliebtheitsskala als wirklich sehr spekulativ bezeichnen muss.

Mein Abschlußurteil:
Pilzpfanne mit Lauch & Kartoffeln: +
Zitronen-Mousse: ++

Sommerliche Gemüsesuppe – das Rezept

Saturday, May 14th, 2011

Bei der Konsolidierung meines Kühlschrankinhaltes musste ich feststellen dass ich extrem viel Gemüse vorrätig hatte dass nicht unmittelbar verplant war. So etwas passiert eben wenn man lieber etwas zu viel als zu wenig einkauft. So entschloss ich mich heute dieses Gemüse zu verarbeiten. Das Rezept ist dabei eine vollkommene Eigenkreation und dabei so gut gelungen dass ich es einfach mal festhalten muss.

Was brauchen wir also für 2-3 Portionen?

2 mittelgroße Kartoffeln – ich wählte eine festkochende Sorte, es sollte aber auch mit allen anderen funktionieren
01 - Zutat Kartoffeln

1 kleine Stange Lauch / Porree
02 - Zutat Lauch / Porree

1 kleine Zucchini
03 - Zutat Zucchini

2 mittlere Möhren / Karotten
04 - Zutat Möhren

1 kleine Zwiebel
05 - Zutat Zwiebel

1 Zehe Knoblauch (optional)
04 - Zutat Knoblauch / Ingredient garlic

1 kleine Tomate
06 - Zutat Tomate

ca. 80g durchwachsenen Speck
07 - Zutat Speck

500ml Gemüsebrühe
08 - Zutat Gemüsebrühe

1,5 – 2 TL Acht-Käuter-Mischung (besteht aus Petersilie, Dill, Kresse, Kerbel, Schnittlauch, Sauerampfer, Borretsch, Pimpinelle und gibt es als TK-Ware)
09 - Zutat 8-Kräuter Mischung

2 EL Creme legere oder Creme fraiche
10 - Zutat Creme legere

Außerdem benötigen wir 1-2 EL Olivenöl zum anbraten sowie zum Würzen Salz, Pfeffer, Muskat und (optional) Fondor.

Wer mag kann die Suppe abschließend noch mit etwas gehackter Petersilie garnieren.

Zuerst bereiten wir die Zutaten etwas vor:

Wir hacken die Zwiebel fein,
11 - Zwiebel hacken

schälen und schneiden die Möhren – ich schnitt eine in Würfel und die andere in Scheiben-
12 - Möhre schneiden

waschen die Stange Lauch und schneiden sie in feine Ringe,
13 - Lauch in Ringe schneiden

schälen und würfeln die Kartoffeln,
14 - Kartoffel schneiden

waschen und zerteilen die Zucchini
15 - Zucchini würfeln

und schneiden den Speck in kleine Würfel (wenn wir ihn nicht schon gewürfelt gekauft haben).

Nun braten wir die Speckwürfel mit etwas Olivenöl in einem Topf an
16 - Speck anbraten

und fügen dann die Zwiebel und – wenn man es mag – die gepresste Knoblauchzehe hinzu und dünsten sie glasig mit an.
17 - Zwiebeln hinzu

Anschließend fügen wir die Karotten
18 - Möhren beigeben

sowie die Ringe vom Lauch in den Topf
19 - Lauch addieren

wo wir es einige Minuten mit andünsten.
20 - Einige Minuten mit andünsten

Jetzt können wir die Gemüsebrühe aufgießen
21 - Gemüsebrühe aufgießen

und addieren schließlich die Kartoffelwürfel
22 - Kartoffeln in den Topf

und die Zucchini
23 - Zucchini beigeben

und würzen alles kräftig mit Salz und Pfeffer aus der Mühle
24 - Mit Salz und Pfeffer würzen

sowie etwas frisch geriebener Muskatnuss.
25 - Mit Muskat würzen

Während alles für etwa fünf Minuten auf mittlerer Stufe vor sich hin köchelt zerteilen wir nun auch grob die Tomate und geben sie schließlich in den Topf.
26 - Tomaten hinzu

Nun können wir noch einen Schuß Fondor hinzufügen.
27 - Mit Fondor würzen

Fehlt noch die 8 Kräuter Mischung, von der wir jetzt noch am besten eineinhalb bis zwei leicht gehäufte Teelöffel unterrühren.
28 - Acht Kräuter Mischung unterrühren

Nun lassen wir unser Gericht kurz aufkochen, schalten dann die Platte etwas herunter und geben ihm dann etwa fünfzehn bis zwanzig Minuten Zeit um vor sich hin zu köcheln – wobei wir das gelegentliche umrühren natürlich nicht vergessen sollten.
29 - Aufkochen und köcheln

Nach dieser Zeit probieren wir ein Stück Gemüse und testen ob es gar ist. Ich wählte dabei ein Stück Möhre da diese Erfahrungsgemäß am längsten braucht.
30 - Probieren

Ist das Gemüse schön durchgekocht, schalten wir nun die Platte aus und verfeinern das Ganze mit 2 EL Creme legere oder Creme fraiche.
31 - Mit Creme legere verfeinern

Jetzt bleibt uns nur noch das Gericht zu servieren und dann heißt es Guten Appetit.
32 - Fertiges Gericht

Die verschiedenen Gemüsesorten harmonierten wie ich fand wunderbar miteinander und gaben in Kombination mit den Gewürzen und Kräutern einen leichten, deftig-würzigen Geschmack. Dabei wirkte sie sehr sättigend, ohne aber wirklich zu belasten. Genau das richtige für die wärmeren Tage wie ich fand.

33 - CloseUp

Für ein Spontan entstandenes Gericht, dass ich mehr nach Gefühl als nach Rezept gekocht habe war diese Suppe eine mehr als gelungene Kreation. Eine Portion ist noch übrig, die werde ich kalt stellen und bei Gelegenheit aufwärmen – sobald dies Geschehen ist werde ich hier vermerken ob sich dieses Gericht auch zum aufwärmen eignet. Ich bin da aber zuversichtlich.

Nachtrag 16.01.2011: Habe die Reste am Montag in der Mikrowelle aufgewärmt und kann dieses Gericht ohne Einschränkung auch zum Aufwärmen freigeben. Habe nichts anderes erwartet, aber man weiß ja nie… 😉

Also wie bereits gesagt: Guten Appetit

Nua Pad King [10.05.2011]

Tuesday, May 10th, 2011

Auch heute stand mit Deutschem Spargel mit kleinem gebackenem Schnitzel mit Sauce Hollandaise und Kartoffeln bei den traditionell-regionalen Gerichten wieder ein Gericht mit dem Gemüse der Saison auf der Speisekarte – letztes Jahr hatte ich eine solche Speise hier übrigens schon mal verzehrt. Klang schon mal nicht schlecht, aber natürlich schaute ich auch was in den anderen Bereichen angeboten wurde. Das Schweinenackensteak mit Kräuterbutter und Pommes Frites bei Globetrotter sah zwar gut aus und klang lecker, erschien mir doch eindeutig zu kalorienreich. Eine angenehm kalorienarme Alternative wäre da durchaus das Fenchel-Tomaten-Ragout mit Kartoffel bei Vitality gewesen, ein Gericht dass ich in ähnlicher Form hier schon einmal versucht hatte, das heute aber eindeutig mit mehr Flüssigkeit serviert wurde. Dann aber entdeckte ich in der Asia-Theke neben Spezial-Nudeln nach Shanghai-Art heute auch Nua Pad King – Rindfleisch, scharf, mit Frühlingszwiebeln, Bambus und Ingwer, ein Angebot das ich hier schon mal probiert hatte. Das klang ganz lecker, also schlug ich hier zu und ergänzte es mit Reis und noch einem Becherchen Milchreis mit Kirschen als Dessert.

Nua Pad King

Von Bambus entdeckte ich zwar wenig in diesem Gericht, dafür war die Auswahl an anderen Gemüsesorten wie üblich sehr umfangreich: Neben Karotten, Schoten, Frühlingszwiebeln, Lauch, Paprika, Keimlinge, Auberginen und Zucchini. Und damit habe ich wahrscheinlich noch nicht alle dieser Art von Zutaten genannt. Und obwohl die Auswahl so bunt gewählt worden war, harmonierte es wundervoll mit den zarten Rindfleischstreifen und der dunklen, leicht scharfen Sauce mit feinem Ingwer-Aroma. Wie in neunundneunzig Prozent der bisherigen Fälle auch erwiesen sich also auch heute die Asia-Gerichte als gute Entscheidung. Das Dessert aus einer Schicht Kirschkompott und einer Schicht Milchreis wäre da wirklich nicht mehr notwendig gewesen, eigentlich war ich schon satt, doch wo ich ihn bezahlt hatte landete er natürlich auch in meinem Magen.
Obwohl ich dem Schweinenackensteak heute durchaus größere Chancen zugetraut hätte, landete auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala bei den anderen Kantinengästen heute doch das Spargel-Schnitzel auf dem ersten Platz. Und den zweiten Platz erlangte das Steak auch nur mit einem wirklich sehr knappen Vorsprung vor den Asia-Gerichten. Auf dem vierten Platz folgte schließlich das Fenchel-Tomaten-Ragout – womit ich zumindest hier mit meiner Vermutung richtig lag. Na ja, besser ein Treffer als gar keiner… 😉

Mein Abschlußurteil:
Nua Pad King: ++
Reis: ++
Milchreis mit Kirschkompott: ++

Fischfilet in Erdnussauce [06.05.2011]

Friday, May 6th, 2011

Heute fand sich im Bereich der regulären Küche meiner Meinung nach nichts, was mich sonderlich ansprach. Der Feine Putenbraten in Champignonsauce, dazu Vollkornreis bei Vitality, den ich hier und hier sprach visuell nicht so an, der traditionell-regionale Milchreis mit Wildbeerensauce fiel aus da ich ja kein großer Freund von Süßspeisen zu Mittag bin und der Gebackene Fisch mit Kartoffel-Gurkensalat und Dip sah mit vom Salat her nicht so toll aus. Also wandte ich mich mal wieder der Asia-Ecke zu, wo ich neben Gebackene Ananas und Banane heute auch Moo Pad Sam Rod – Knusprig gebackene Schweinefleischstreifen mit frischem Gemüse in süßer Chilisauce auch noch Gebackenes Fischfilet mit verschiedenen Gemüse in Erdnusssauce auf der Karte stand. Und dieses Fischgericht erschien mir in Kombination mit Reis eine gute Wahl zu sein. Also schlug ich hier zu.

Fischfilet mit Gemüse in Erdnussauce / Fish filet with vegs in peanut sauce

Dank der Tatsache dass der Fisch gerade frisch nachgefüllt worden war, konnte ich ein fast 50:50 zwischen Filet und Gemüse erreichen. Die grätenfreien, paniert gebackenen Fischfilet waren wie üblich angenehm zart, wenn auch von der Portionierung etwas groß geraten wie ich fand. Das schmälerte aber natürlich nicht den guten Geschmack, ich hatte mir ja vorsorglicherweise ein Messer mitgenommen. Zusammen mit dem Gemüse, das heute u.a auch Lauchscheiben, Zucchini, Salat, Kohl, Keimlingen und Frühlingszwiebeln bestand war alles in einer leicht scharfen Erdnuss-Sauce angemacht, in der ich sogar einige kleine Erdnüsse entdeckte. In Kombination mit dem Reis ein sehr schmackhaftes Mittagsgericht wie ich fand, für mich war dies eine gute Wahl gewesen.
Bei der Allgemeinheit der Kantinengästen lag heute recht eindeutig der Fisch mit Kartoffel-Gurkensalat am höchsten in der Gunst und landete so auf Platz eins der allgemeinen Beliebtheitsskala. Auf Platz zwei folgten aber schon die Asia-Gerichte und auf Platz drei – kurioserweise – der Milchreis, der zumindest meines Eindrucks nach noch leicht vor dem Putenbraten lag. Aber das kann auch eine temporäre Verschiebung gewesen sein – ich kann hier natürlich nur einen Ausschnitt der Gesamtbeliebtheit wiedergeben.

Mein Abschlußurteil:
Fischfilet in Erdnuss-Sauce: ++
Reis: ++