Posts Tagged ‘lauch’

Gaeng Massaman Gai [24.02.2011]

Thursday, February 24th, 2011

Aus der regulären Küche hätte mich heute am ehesten der Szegediener Rindergulasch mit Salzkartoffeln aus dem Bereich der traditionell-regionalen Gerichte gereizt. Die Parpadelle mit Blattspinat und Kren aus dem Bereich Vitality erschien mir nicht so passend, da ich Kren, also in Hochdeutsch Meerrettich, nicht sonderlich gerne mag. Und das Putensteak “Florida” mit Mandelreis und Fruchtiger Currysauce, ein Angebot das ich hier und hier schon mal genutzt hatte, reizte mich heute irgendwie auch nicht. Aber in der Asia-Ecke entdeckte ich neben Asiatischem Gemüse, herzhaft gebraten in Erdnußsauce und Gebratenen Krabben mit verschiedenen Gemüse in Fischsauce heute auch Gaeng Massaman Gai – Gebratenes Hühnchen mit frischem Gemüse und Kartoffeln in Massaman Curry das mir durchaus interessant erschien. Also entschied ich mich dazu heute das zweite Mal für diese Woche asiatisch zu speisen – wie üblich mit Reis, einem Kleck süß-scharfer Chilisauce und einem Glückskeks.

Gaeng Massaman Gai

Und im Gegensatz zum letzten Mal fanden sich dieses Mal auch tatsächlich reichlich Kartoffelwürfel zwischen den anderen Gemüsesorten. Diese setzten sich primär aus Zucchini, Lauch, Salat, Karotten, Frühlingszwiebeln und Kohl zusammen, wobei ich hier keine Garantie auf Vollständigkeit geben möchte. Dazu gab es reichlich zarte und und vermutlich mariniert gebratene Hähnchenfleischstreifen, die zusammen mit der Gemüse in einer leicht scharfen mit einem Hach Zitronengrad Sauce kamen. Obwohl ich normalerweise ja kein großer Fan von Zitronengras bin, fand ich den Geschmack hier doch recht passend zur Gesamtkomposition. Und an der Sättigungsbeilage Reis gab es natürlich auch wie üblich nichts auszusetzen – alles in allem ein sättigendes und vor allem sehr leckeres Mittagsgericht.
Die große Mehrheit der Kantinengäste hatten heute aber meiner Meinung nach beim Putensteak Florida zugeschlagen womit ich diesem Gericht den ersten Platz auf der allgemeinen Beliebtheitsskala zubilligen würde. Auf Platz zwei folgten aber schon die Asia-Gerichte. Die Parpadelle folgten dann auf Platz drei, noch vor dem Rindergulasch – eine Entwicklung die ich nicht erwartet hätte. Aber meine Beobachtungen waren hier recht eindeutig. Scheint also doch auf jeden Fall nicht schlecht zu sein, vielleicht sollte ich meine Abneigung gegenüber Meerrettich doch mal überwinden und dieses Gericht probieren – wenn sich so viele für dieses vegetarische Gericht entscheiden kann es ja nicht wirklich schlecht sein. 😉

Mein Abschlußurteil:
Gaeng Massaman Gai: ++
Reis: ++

Asiatische Fleischbällchen in Hoisin-Sauce [22.02.2011]

Tuesday, February 22nd, 2011

Mit Gnocchi mit Ruccola und gedünsteten Kirschtomaten bei Vitality, welche ich hier in gleicher Form und hier in ähnlicher Form schon einmal versucht hatte hatte die reguläre Küche heute schon mal ein reizvolles Angebot. Und auch das traditionell-regionale 1/2 Grillhähnchen mit Pommes frites und Ketchup, ein Gericht das ich von hier bereits kannte, klang reizvoll, obwohl ich bei einem derartigen Angebot natürlich kalorientechnische Bedenken hatte. Und auch das Rindergeschnetzelte in Dijonsenfsauce mit Spätzle in der Sektion Globetrotter das ich meines Wissens noch nie probiert hatte nicht uninteressant. Aber dann entdeckte ich im Asia-Bereich neben Gaeng Kiew Wan Pak – Gebratenes frisches Gemüse in grünem Thaicurry und Gaeng Pad Nua – Gebratenes Rindfleisch mit frischem Gemüse und Kokosmilch in scharfem roten Curry auch noch Fleischbällchen mit verschiedenem gebratenem Gemüse in Hoisin-Sauce. Fleischbällchen in der asiatischen Küche? Das klang interessant und war mir noch unbekannt – also schlug ich bei diesem Angebot zu und ergänzte es wie üblich mit Reis, einem Klecks süß-scharfer Chilisauce und einem Glückskeks.

Fleischbällchen in Hoisin-Sauce / Meat balls in hoisin sauce

Hauptbestandteil des Gerichtes war natürlich wieder die reichhaltige und bunt gemischte Auswahl an verschiedenen Gemüsesorten, bei denen ich Zucchini, Möhren, Lauch, Kohl, Paprika, Zuckerschoten, Keimlinge und Blumenkohl entdeckte und die in besagter Hoisin-Sauce abgemacht waren. Dazu gab es besagte Fleischbällchen, die sich aber als gewöhnliche Hackfleischbällchen aus hellem Hackfleisch, wahrscheinlich Schweinemett, herausstellten – die leider nicht mal speziell gewürzt waren. Schmeckte in Kombination nicht schlecht, war aber auch nichts Besonderes. Fand es zwar schmackhaft und gut, aber im Nachhinein gesehen hätte ich mich wohl dennoch anders entschieden.
Bei den anderen Kantinengästen war natürlich das Grillhähnchen mit Pommes heute der deutliche Favorit und landete ohne jeglichen Zweifel auf Platz eins der allgemeinen Beliebtheitsskala. Auf dem zweiten Platz folgten die Asia-Gerichte, aber knapp gefolgt den Gnocchi. Das Rindergeschnetzelte kam schließlich auf Platz vier – dabei hätte mich dieses Angebot heute wohl am meisten gereizt da ich es noch nicht kannte und es alleine deswegen wert gewesen wäre versucht zu werden. Daher ich hoffe mal dass dieses Gericht heute nicht das letzte Mal auf der Karte stand.

Mein Abschlußurteil:
Fleischbällchen mit Hoisin-Sauce: ++
Reis: ++

Original Hessische Kartoffelsuppe – das Rezept

Sunday, February 6th, 2011

Auch am heutigen Sonntag war mir mal wieder nach kochen. Dabei fiel meine Wahl auf ein Rezept aus meiner alten Heimat Hessen: Eine Original Hessische Kartoffelsuppe wie ich sie hier ja schon mal verzehrt hatte. Nur selbst gekocht hatte ich sie noch nie, aber dieses Versäumnis holte ich heute endlich mal nach.

Für drei bis vier kleine oder zwei große Portionen brauchen wir folgende Zutaten:

5-6 Kartoffeln (ca. 600g)
01 - Zutat Kartoffeln

1 mittelgroße Zwiebel
02 - Zutat Zwiebel

2 mittlere Karotten / Möhren
03 - Zutat Kartotten

1 Stange Lauch
04 - Zutat Lauch

2 Stiele Sellerie – im Originalrezept war zwar von Knollensellerie die Rede, das hatte ich aber nicht bekommen und bin daher auf Staudensellerie ausgewichen
05 - Zutat Sellerie

1/2 Becher Schlagsahne
06 - Zutat Schlagsahne

100-125g durchwachsenen Speck
07 - Zutat Speck

500-600ml Fleischbrühe
09 - Zutat Fleischbrühe

1 EL Schweineschmalz – was hier in Bayern übrigens Speckfett zu heißen scheint
08 - Zutat Schweineschmalz

sowie zum Würzen Salz, Pfeffer und ein Lorbeerblatt.

Kommen wir nun zur eigentlichen Zubereitung:
Zuerst waschen und schälen wir das Gemüse
10 - waschen und schälen

und schneiden Karotten, Sellerie, Lauch und Zwiebel in Würfel sowie die Kartoffel in Scheiben.
11 - schneiden

Nun zerlassen wir etwas Schweineschmalz in einem Topf
12 - Schmalz zerlaufen lassen

und braten den Speck darin an.
13 - Speck anbraten

Dann fügen wir das gewürfelte Gemüse hinzu und braten es einige Minuten ebenfalls mit an.
14 - Gemüse hinzugeben

Ist das Gemüse etwas angebraten, geben wir die Kartoffelscheiben hinzu
15 - Kartoffeln dazu

und gießen sie mit der Fleischbrühe auf.
16 - Mit Fleischbrühe aufgießen

Das Gemüse sollte dabei gut mit Flüssigkeit bedeckt sein.
17 - Gemüse bedeckt halten

Nun würzen wir das ganze kräftig mit Salz und Pfeffer und fügen das Lorbeerblatt hinzu.
18 - würzen

Nun muss alles 30 bis 40 Minuten auf mittlerer Stufe vor sich hin köcheln. Ich nutzte die Zeit mit Hilfe von etwas zerlassener Butter etwas Weißbrot in einer Pfanne zu rösten – zu Hessischer Kartoffelsuppe gehören diese Röstwürfel einfach dazu.
19 - Röstis machen

Mit Hilfe eines Schneebesens müssen wir kurz vor Ende der Garzeit die Suppe glatt rühren, wobei wir darauf achten dass die nun weich gekochten Kartoffeln auch in kleine Stücke zerfallen.
20 - glatt rühren

Dann rühren wir noch einen halben Becher Schlagsahne unter und schalten die Platte aus. Das Gericht kann nun serviert werden.
21 - Sahne hinzufügen

Und fertig ist die Original Hessische Kartoffelsuppe – gekocht mit in hier in Bayern gekauften Zutaten. 🙂
22 - Hessische Kartoffelsuppe - fertiges Gericht

Das Ergebnis entsprach genau dem was aus meiner Heimat her kannte. Mit einigen gerösteten Weißbrotwürfeln vermengt ein wirklicher Genuss. Und gekühlt im Kühlschrank aufbewahrt hält sich diese Spezialität auch problemlos drei bis vier Tage und kann dann Portionsweise z.B. in der Mikrowelle wieder aufgewärmt werden. Ich finde sogar dass sie dann noch einen kleinen Deut besser schmeckt – wenn das überhaupt möglich ist. 😉
Als Variation wäre es noch denkbar, zusätzlich einige Erbsen oder andere hinzuzufügen. Ob man sie dann natürlich noch Original Hessisch nennen kann, sei an dieser Stelle mal so dahin gestellt. Früher war ich ja nicht so der Suppen-Fan, aber das hat sich inzwischen glücklicherweise geändert, und bei dieser leckeren Spezialität mache ich, selbst wenn, gerne mal eine Ausnahme.

Ich wünsche also guten Appetit

Kartoffelgeröstl mit Lauch & Schafskäse [03.01.2011]

Monday, January 3rd, 2011

Wie ich beim Wiegen heute Morgen feststellen musste, hab ich über die Feiertage – also Weihnachten bis Silvester – gewichtstechnisch doch wieder etwas zugelegt. Doch das soll mich nicht von meinem Ziel abbringen, daher sah ich mich heute wieder nach etwas leichterem um. Die Angebote aus der Asia-Ecke, bestehend aus Poh Piard Thord – Knusprig gebratene Frühlingsröllchen oder Moo Pad Prik Bai – Schweinefleisch mit scharfem Basilikum, Gemüse und Austernsauce klangen zwar lecker, aber mir war heute irgendwie nicht so danach, daher ließ ich es mal links liegen. Die Alternativen aus der regulären Küche bestanden aus Szegediner Rindergulasch mit Salzkartoffeln im Bereich Globetrotter, Schinkennudel mit Tomatensoße bei den traditionell-regionalen Speisen und schließlich Kartoffelgeröstl mit Lauch und Schafskäse bei Vitality. Auch wenn mir etwas mit Fleisch natürlich lieber gewesen wäre, entschied ich mich nach kurzer Überlegung für das vegetarische Kartoffelgericht mit Schafskäse. Dennoch nahm ich mir dazu noch einen kleinen Becher Aprikosenjoghurt – immerhin hatte ich heute ja komplett auf das Frühstück verzichtet.

Kartoffelgeröstel mit Schafskäse

Und was die Küche da aus einigen Kartoffelscheiben, Lauch, Möhren, Paprika, einigen Gewürzen sowie ein paar Würfel Schafskäse kreiert hatte entsprach durchaus meinen Geschmack. Zwar hätten die Kartoffeln durchaus etwas knuspriger sein können, immerhin sollte es ein “Geröstl” sein, aber letztlich war die Zusammenstellung absolut akzeptabel. Und auch der Aprikosenjoghurt erwies sich als gute Wahl, denn er erwies sich als angenehm nicht zu süß und verfügte über reichlich Fruchtstücke.
Bei den anderen Kantinengästen erschienen heute aber eher die Asia-Gerichte der große Renner zu sein und belegten meiner Meinung nach den ersten Platz in der allgemeinen Beliebtheitsskala. Um den zweiten Platz lieferten sich die Schinkennudeln und der Gulasch ein enges Rennen, das meines Eindrucks nach die Schinkennudeln knapp für sich entscheiden konnte. Somit kam der Gulasch auf den dritten und das Kartoffelgeröstl auf den vierten Platz.
Was die Sättigungsdauer angeht erwies sich meine Wahl zwar auch als ganz zufriedenstellend, immerhin ein Faktor den man gerade bei vegetarischen Gerichten nicht außer Acht lassen sollte. Somit kann ich meine Entscheidung heute insgesamt als wirklich gelungen bezeichnen.

Mein Abschlußurteil:
Kartoffelgeröstl mit Lauch & Schafskäse: ++
Aprikosenjoghurt: ++

Pilzpfanne mit Lauch und Kartoffeln [27.09.2010]

Monday, September 27th, 2010

Während in der Asia-Ecke heute unter anderem “Poh Piard Thord – Knusprige Frühlingsröllchen” oder “Gaeng Gai Ma Plao On – Hähnchenstreifen gebraten in roter Kokosnusssauce” angeboten wurden, lockten im Bereich der regulären Küche neben “Saftgulasch vom Rind mit Semmelknödel” im Bereich der traditionell-regionalen Gerichte sowie “Penne Rigate al Arrabiata mit Parmesan” bei den Globetrotter-Speisen und schließlich “Pilzpfanne mit Lauch und Kartoffeln” bei den Vitality-Speisen. Ich entschied mich nach nur kurzem Überlegen für die Pilzpfanne – sie erschien mir das kalorientechnisch vernünftigste Gericht.

Pilzpfanne mit Lauch & Kartoffeln

Wieder eine gute Entscheidung wie ich bereits nach den ersten Bissen feststellen durfte. Unter einer dünnen Sauce mit Dill verbargen sich kleine Kartoffelwürfel, die mit Lauch und vermutlich Egerlingen und Austernpilzen sowie einer leicht pikanten Auswahl an Gewürzen versehen waren. Eine vegetarische Speise, aber sehr gelungen wie ich fand. Ich finde nur, dass aufgrund der Häufigkeit der der Zutaten die Bezeichnung “Kartoffelpfanne mit Pilzen und Lauch” besser gepasst hätte.
Bei der Majorität der Kantinenbesucher waren heute aber die Penne al Arrabiata das mit Abstand beliebteste Gericht. Auf Platz zwei folgten meiner Einschätzung nach die Asia-Gerichte, dann dicht auf der Saftgulasch und schließlich die Pilzpfanne. Hatte zwar erwartet den Saftgulasch noch vor den Asia-Gerichten zu sehen, aber ansonsten entsprach dies meinen Erwartungen. Ich esse hier ja auch inzwischen lang genug, um die Vorlieben meiner “Mitesser” abschätzen zu können.

Mein Abschlußurteil:
Pilzpfanne mit Lauch und Kartoffeln: ++