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Lauch-Quiche – das Rezept

Saturday, April 30th, 2011

Heute kam ich beim wälzen meiner Rezeptsammlung auf die Idee, mal eine Lauch-Quiche zuzubereiten, eine Spezialität der französischen Küche aus dem Raum Lothringen. Das Rezept klang lecker und ich hatte sogar noch eine Stange Lauch im Kühlschrank. Und kompliziert war das Ganze auch nicht sonderlich. Die französische Bezeichnung Quiche wurde um 1845 von dem elsässischen Wort Kiche, bzw. Kueche abgeleitet, das dem deutschen Wort Kuchen entspricht. Normalerweise werden solche Quiches in runden Tarteformen zubereitet, ich entschied mich jedoch abweichend davon eine kleine Eckige Auflaufform zu verwenden, da ich hier nur eine kleine Variante zubereiten wollte.

Was braucht man also für 2 Portionen?

Für den Teig

120g Mehl
01 - Zutat Mehl

1 Ei
02- Zutat Eier

40g Butter
03 - Zutat Butter

1/4 TL Salz
04 - Zutat Salz

Für die Füllung:

1 große Stange Lauch
05 - Zutat Lauch

100-110g Speck
06 - Zutat Speck

1 weiteres Ei
02- Zutat Eier

1 Becher Saure Sahne (200g)
07 - Zutat Saure Sahne

außerdem zum Würzen Salz, Pfeffer, Muskatnuss und Curry sowie etwas Öl zum anbraten.

Zuerst fertigen wir den Teig. Dazu mischen wir das Mehl mit Butter einem Ei und Salz und kneten alles gut durch.
08 - Vermengen

Den fertigen Teig stellen wir dann abgedeckt für ca. eine Stunde in den Kühlschrank.
09 - Teig stehen lassen

Inzwischen können wir die Stange Lauch gründlich waschen
10 - Lauch waschen

und schneiden sie in Ringe.
11 - Lauch schneiden

Den Speck schneiden wir wenn nötig noch etwas kleiner und braten ihn mit etwas Öl in einem kleinen Topf an. Ich ergänzte dabei den Speck noch einige Bacon-Streifen die ich von hier noch übrig hatte und die aufgebraucht werden mussten.
12 - Speck anbraten

Ist alles gut durchgebraten, fügen wir die Lauchringe hinzu,
13 - Lauch hinzufügen

würzen alles mit Salz, Pfeffer und etwas Curry
14 - Würzen

und lassen es auf niedriger Stufe für etwa zehn Minuten vor sich hin köcheln.
15 - Köcheln

Aus Saurer Sahne, dem zweiten Ei, Salz und Pfeffer fertigen wir nun den Guss für unser Quiche
16 - Saure Sahne mischen

wobei ich – abweichend vom Ursprungsrezept – noch etwas frisch geriebene Muskatnuss hinzufügte.
17 - Mit Muskatnuss würzen

Nun können wir den Backofen auf 200 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen, dann den Teig auch aus dem Kühlschrank nehmen und ihn auf einer bemehlten Arbeitsfläche möglichst dünn ausrollen
18 - Teig ausrollen

um ihn dann in eine kleine Auflaufform zu geben.
19 - Teig in Form geben

Auf diesen Teigboden geben wir dann die Mischung aus Lauch und Speck, wobei wir aber darauf achten das wenige an Flüssigkeit, dass sich angesammelt hat, nicht mit in die Auflaufform zu füllen, sondern belassen es im Topf.
20 - Mit Lauch-Speck-Gemisch belegen

Schließlich übergießen wir das Ganze mit dem gewürzten Guss aus Saurer Sahne.
21 - Mit Saurer Sahne begießen

Von dem so entstandenen Lauch-Speck-Kuchen
22 - Bedeckt

schneiden wir nun noch die zu weit überstehenden Teigränder ab
23 - Teig abschneiden

und geben die Auflaufform dann in den inzwischen vorgeheizten Backofen, wo wir es für ca. 45 Minuten backen.
24 - In Ofen

Ist alles gut überbacken, entnehmen wir die Auflaufform
24 - Lauch-Quiche - Fertig gebacken

und teilen sie mit einem passenden Werkzeug in passende Portionen auf.
25 - Lauch-Quiche - Teilstück

Sehr lecker muss ich zugeben. Der Teig war zwar meiner Meinung nach etwas trockener geworden als ich es ursprünglich beabsichtigt hatte – hier hätte ein weitere Ei mit Sicherheit nicht schlecht gewesen – aber die Füllung aus Lauch und Speck und der Guss aus Saurer Sahne in Kombination mit den verwendeten Gewürzen war ein wahrer Genuss.

26 - Lauch-Quiche - CloseUp

Zuerst hatte ich ja noch überlegt gewürfelte Zwiebeln mit dem Speck anzubraten, doch es erwies sich als weise Entscheidung dies nicht getan zu haben. Die Würzung erwies sich auch so als absolut ausreichend. Auf der anderen Seite gab die zusätzliche Verwendung von Muskatnuss dem Guss eine wirklich sehr angenehme Note. Für mein erstes Quiche war ich mit dem Ergebnis durchaus zufrieden – einzig an dem Teig muss ich noch etwas arbeiten – hier wäre die Verwendung von Blätter- statt Mürbeteig auch noch eine interessante Variante. Werde in Zukunft mit Sicherheit weitere Kochexperimente in diese Richtung unternehmen. Ich hoffe dem Einen oder Anderen mit diesem Rezept eine interessante Anregung gegeben zu haben.

Guten Appetit

Kartoffelgeröstel mit Lauch & Schafskäse [28.03.2011]

Monday, March 28th, 2011

Obwohl auch die Asiatische Theke heute mit Poh Piard Thord – knusprige Frühlingsröllchen oder Gai Pad Bai Krapao – Gebratenes Hühnchenfleisch mit frischem Gemüse, Chilli und Thaibasilikum einige durchaus interessante Gerichte anbot, wandte ich meinen Hauptaugenmerk heute doch eher der regulären Küche zu, wo neben Schweinegulasch mit Butternudeln bei den traditionell-regionalen Speisen oder Putensteak mit Tomate und Mozzarella überbacken Rahmsosse und Kroketten als Globetrotter-Gericht heute auch bei Vitality mal wieder Kartoffelgeröstel mit Lauch und Schafskäse auf der Karte stand, ein Gericht das ich hier schon einmal probiert und für gute befunden hatte. Schien mir genau das richtige für heute und bei einem solch rein vegetarischen Angebot konnte ich mir den Aprikosenquark von der Nachtisch-Theke auch noch ohne große Bedenken leisten.

Kartoffelgeröstl mit Lauch und Schafskäse / Roasted potatoes with field garlic & feta

Eine wirklich sehr leckere Zusammenstellung aus Kartoffelscheiben, kleinen Lauchstücken, Karottenwürfelchen, Tomaten, Paprikastreifen sowie ein paar Kräutern und Gewürzen – soviel konnte ich auch dieses Mal schnell feststellen. Und der gewürfelte, leicht salzige Schafskäse mit dem man das Gericht garniert hatte erwies sich als geschmacklich absolut passend und ebenfalls sehr lecker. Obwohl man das von mir so geschätzte Fleisch hier leider vergeblich suchte – was ich aber billigend in Kauf genommen hatte – war das ganze gut sättigend, wenn auch die Dauer der Sättigung dann wie so häufig bei vegetarischen Gerichten nicht ganz bis zum Abend vorhalten sollte. Da half auch der leckere, mit reichlich Fruchtstücken versehene Aprikosenquark leider wenig. Dennoch war ich auch heute mit meiner Wahl sehr zufrieden.
Bei der Allgemeinheit der Kantinengäste lag aber meiner Meinung nach heute das überbackene Putensteak am höchsten in der Gunst, aber knapp gefolgt von den Asia-Gerichten und dann dem Schweinegulasch auf Platz drei. Das Kartoffelgeröstel schaffte es somit leider nur auf den vierten Platz, was mich aber in meiner Entscheidung dafür keinesfalls beirren sollte. Ich bereute meine Wahl absolut nicht – auch vegetarische Gerichte können sehr lecker sein. Nur das mit der Sättigung sollte man noch irgendwie verbessern – aber ich denke dass ich da auch einfach etwas verwöhnt bin.

Mein Abschlußurteil:
Kartoffelgeröstel mit Lauch & Schafskäse: ++
Aprikosenquark: ++

Flammkuchen mit Räucherlachs – das Rezept

Sunday, March 13th, 2011

Für den heutigen Sonntag hatte ich mir mal etwas ganz besonderes als Kochexperiment herausgesucht: Flammkuchen mit Lauch und Räucherlachs. Abgesehen von etwas Pfannen-Naan hatte ich bisher keine große Berührung mit selbst gemachten Teigen gehabt, also handelt es sich hier mal wieder um eine Quasi-Premiere. Natürlich ist der echte Elsässer Flammkuchen mit Speck belegt, aber irgendwie erschien mir diese Variante mit Lachs einfach noch verlockender. Aber genug der langen Vorrede, kommen wir nun zum heutigen Kochexperiment und Rezept.

Was brauchen wir an Zutaten für 2-3 Portionen?

Für den Teig benötigen wir:

300g Mehl – ich wählte normales Weizenmehl vom Type 405
01 - Zutat Mehl

1 Päckchen Trockenhefe
02 - Zutat Trockenhefe

200ml lauwarmes Wasser
03 - Zutat Wasser

2 Esslöffel Sonnenblumenöl
04 - Zutat Sonnenblumenöl

sowie eine Prise Salz

Für den Belag brauchen wir außerdem:

1 große Stange Lauch / Porree
05 - Zutat Lauch

200g Schmand (1 Becher)
06 - Zutat Schmand

60 – 70g Käse – ich hatte mir etwas Emmentaler besorgt
07 - Zutat Käse

130g – 150g Räucherlachs
08 - Zutat Räucherlachs

den Saft einer halben Limette
09 - Zutat Limette

sowie zum Würzen Muskatnuss und Pfeffer – das Salz benötigen wir wie bereits oben erwähnt für den Teig.
10 - Gewürze

Kommen wir nun zur Zubereitung:

Zuerst geben wir aus Mehl, Öl, Hefe und etwas Salz in ein passendes Behältnis, vermengen es mit einander und kneten den so entstehenden Teig gut durch. Ich verwendete dazu einen Mixer mit Knethaken, denn kneten mit der Hand wäre mit zu kraftaufwändig gewesen.
11 - Teig kneten

Ist alles gut vermengt, stellen wir den Teig abgedeckt an einen einigermaßen warmen Ort und lassen ihn dort für ca. 30 Minuten gehen.
12 - Teig gehen lassen

Während der Teig arbeitet, wenden wir uns den anderen Zutaten zu. Wir waschen die Stange Lauch und schneiden sie in Ringe.
13 - Lauch schneiden

Schmand und Käse verrühren wir miteinander zu einer Masse, würzen sie kräftig mit Salz und Muskatnuss und geben den frisch gepressten Saft der halben Limette hinzu. Alles vermengen wir natürlich gut miteinander.
14 - Schmand vermischen

Nach ca. 30 Minuten ist der Teig gut aufgegangen und an Masse zugenommen. Nun können wir ihn verarbeiten
15 - Teig aufgegangen

Auf einer mit Mehl ausgelegten Arbeitfläche rollen wir den Teig aus – dabei sollte man auch die die Oberfläche mit Mehl bestreuen da der Teig ziemlich klebrig ist und sonst an der Rolle hängen bleibt.
16 - Teig ausrollen

Den Lauch blanchieren wir in etwas kochendem Wasser,
17 - Lauch blanchieren

brausen ihn dann mit kaltem Wasser ab und lassen ihn etwas abtropfen.
18 - Lauch abbrausen

Jetzt ist auch der richtige Zeitpunkt den Backofen einzuschalten und damit zu beginnen ihn auf 230 Grad bei Ober- und Unterhitze vorzuheizen.

Den ausgerollten Teig geben wir auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech, wobei wir schnell vorgehen müssen da der Teig noch weich ist und sich schnell verzieht. Dort angekommen bestreichen wir ihn mit der Mischung aus Schmand, Käse und Gewürzen.
19 - Teig mit Schmand besteigen

Anschließend verteilen wir den blanchierten Lauch gleichmässig auf der Schmand-Käse-Masse. Ich zerschnitt ich die größeren Ringe dabei noch etwas. Meine Befürchtungen dass die Poreestange nicht reichen würde erwiesen sich dabei als unbegründet – die Menge von einer Stange ging genau auf.
20 - Mit Lauch belegen

Zum Schluss schneiden wir noch den Räucherlachs in Streifen und verteilen sie auf den Lauchringen.
21 - Mit Lachsstreifen belegen

Ist der Backofen inzwischen komplett vorgeheizt, können wir das Backblech auf die mittlere Schiene dort einschieben.
22 - Im Ofen backen

Wie ich nach etwa acht Minuten feststellen durfte, ging der Teig beim Backen ziemlich stark hoch, was ich aber nicht als Nachteilhaft ansah – ich mag fluffige Böden. 😉 Dabei hatte ich den verfügbaren Teig wirklich ziemlich flach ausgerollt. Ich muss zugeben dass ich nicht allzu viel vom Backen verstehe, aber ich vermute dass ich hier etwas weniger Hefe hätte nehmen sollen.
23 - Teig geht auf

Nach etwa fünfzehn Minuten ist unser Flammkuchen schließlich fertig – wir können das Blech entnehmen und den Ofen ausschalten.
24 - Flammkuchen mit Räucherlachs / Tarte Flambee with smoked salmon - fertig gebacken

Am besten lässt man den Flammkuchen kurz abkühlen, damit man ihn beim schneiden etwas fixieren kann. Mit einem leicht gezackten Messer hatte ich schließlich Erfolg und konnte meine heutige Kreation probieren.
25 - Flammkuchen mit Räucherlachs / Tarte Flambee with smoked salmon - Einzelstück

Die würzige Käse-Schmand-Mischung mit angenehm weichen Porree-Ringen und dem leckeren Räucherlachs ergaben auf dem luftig-lockeren Boden einen Flammkuchen so wie ich mag. Ich hatte ja etwas was die Würzung angeht ja befürchtungen dass es zu lasch werden würde – doch das war vollkommen unbegründet gewesen.

26 - Flammkuchen mit Räucherlachs / Tarte Flambee with smoked salmon - CloseUp

Ein wirklich gelungenes Gericht das ich vorbehaltlos weiter empfehlen kann. Einzig mit der Hefe muss man wohl etwas vorsichtig sein wenn man nicht auf besonders fluffige Böden steht wie ich. Für mein erstes Backofengericht das nicht als Fertigprodukt aus der TK-Truhe eines Supermarktes stammt kann ich auf jeden Fall sehr zufrieden sein.

Gaeng Massaman Gai [24.02.2011]

Thursday, February 24th, 2011

Aus der regulären Küche hätte mich heute am ehesten der Szegediener Rindergulasch mit Salzkartoffeln aus dem Bereich der traditionell-regionalen Gerichte gereizt. Die Parpadelle mit Blattspinat und Kren aus dem Bereich Vitality erschien mir nicht so passend, da ich Kren, also in Hochdeutsch Meerrettich, nicht sonderlich gerne mag. Und das Putensteak “Florida” mit Mandelreis und Fruchtiger Currysauce, ein Angebot das ich hier und hier schon mal genutzt hatte, reizte mich heute irgendwie auch nicht. Aber in der Asia-Ecke entdeckte ich neben Asiatischem Gemüse, herzhaft gebraten in Erdnußsauce und Gebratenen Krabben mit verschiedenen Gemüse in Fischsauce heute auch Gaeng Massaman Gai – Gebratenes Hühnchen mit frischem Gemüse und Kartoffeln in Massaman Curry das mir durchaus interessant erschien. Also entschied ich mich dazu heute das zweite Mal für diese Woche asiatisch zu speisen – wie üblich mit Reis, einem Kleck süß-scharfer Chilisauce und einem Glückskeks.

Gaeng Massaman Gai

Und im Gegensatz zum letzten Mal fanden sich dieses Mal auch tatsächlich reichlich Kartoffelwürfel zwischen den anderen Gemüsesorten. Diese setzten sich primär aus Zucchini, Lauch, Salat, Karotten, Frühlingszwiebeln und Kohl zusammen, wobei ich hier keine Garantie auf Vollständigkeit geben möchte. Dazu gab es reichlich zarte und und vermutlich mariniert gebratene Hähnchenfleischstreifen, die zusammen mit der Gemüse in einer leicht scharfen mit einem Hach Zitronengrad Sauce kamen. Obwohl ich normalerweise ja kein großer Fan von Zitronengras bin, fand ich den Geschmack hier doch recht passend zur Gesamtkomposition. Und an der Sättigungsbeilage Reis gab es natürlich auch wie üblich nichts auszusetzen – alles in allem ein sättigendes und vor allem sehr leckeres Mittagsgericht.
Die große Mehrheit der Kantinengäste hatten heute aber meiner Meinung nach beim Putensteak Florida zugeschlagen womit ich diesem Gericht den ersten Platz auf der allgemeinen Beliebtheitsskala zubilligen würde. Auf Platz zwei folgten aber schon die Asia-Gerichte. Die Parpadelle folgten dann auf Platz drei, noch vor dem Rindergulasch – eine Entwicklung die ich nicht erwartet hätte. Aber meine Beobachtungen waren hier recht eindeutig. Scheint also doch auf jeden Fall nicht schlecht zu sein, vielleicht sollte ich meine Abneigung gegenüber Meerrettich doch mal überwinden und dieses Gericht probieren – wenn sich so viele für dieses vegetarische Gericht entscheiden kann es ja nicht wirklich schlecht sein. 😉

Mein Abschlußurteil:
Gaeng Massaman Gai: ++
Reis: ++

Asiatische Fleischbällchen in Hoisin-Sauce [22.02.2011]

Tuesday, February 22nd, 2011

Mit Gnocchi mit Ruccola und gedünsteten Kirschtomaten bei Vitality, welche ich hier in gleicher Form und hier in ähnlicher Form schon einmal versucht hatte hatte die reguläre Küche heute schon mal ein reizvolles Angebot. Und auch das traditionell-regionale 1/2 Grillhähnchen mit Pommes frites und Ketchup, ein Gericht das ich von hier bereits kannte, klang reizvoll, obwohl ich bei einem derartigen Angebot natürlich kalorientechnische Bedenken hatte. Und auch das Rindergeschnetzelte in Dijonsenfsauce mit Spätzle in der Sektion Globetrotter das ich meines Wissens noch nie probiert hatte nicht uninteressant. Aber dann entdeckte ich im Asia-Bereich neben Gaeng Kiew Wan Pak – Gebratenes frisches Gemüse in grünem Thaicurry und Gaeng Pad Nua – Gebratenes Rindfleisch mit frischem Gemüse und Kokosmilch in scharfem roten Curry auch noch Fleischbällchen mit verschiedenem gebratenem Gemüse in Hoisin-Sauce. Fleischbällchen in der asiatischen Küche? Das klang interessant und war mir noch unbekannt – also schlug ich bei diesem Angebot zu und ergänzte es wie üblich mit Reis, einem Klecks süß-scharfer Chilisauce und einem Glückskeks.

Fleischbällchen in Hoisin-Sauce / Meat balls in hoisin sauce

Hauptbestandteil des Gerichtes war natürlich wieder die reichhaltige und bunt gemischte Auswahl an verschiedenen Gemüsesorten, bei denen ich Zucchini, Möhren, Lauch, Kohl, Paprika, Zuckerschoten, Keimlinge und Blumenkohl entdeckte und die in besagter Hoisin-Sauce abgemacht waren. Dazu gab es besagte Fleischbällchen, die sich aber als gewöhnliche Hackfleischbällchen aus hellem Hackfleisch, wahrscheinlich Schweinemett, herausstellten – die leider nicht mal speziell gewürzt waren. Schmeckte in Kombination nicht schlecht, war aber auch nichts Besonderes. Fand es zwar schmackhaft und gut, aber im Nachhinein gesehen hätte ich mich wohl dennoch anders entschieden.
Bei den anderen Kantinengästen war natürlich das Grillhähnchen mit Pommes heute der deutliche Favorit und landete ohne jeglichen Zweifel auf Platz eins der allgemeinen Beliebtheitsskala. Auf dem zweiten Platz folgten die Asia-Gerichte, aber knapp gefolgt den Gnocchi. Das Rindergeschnetzelte kam schließlich auf Platz vier – dabei hätte mich dieses Angebot heute wohl am meisten gereizt da ich es noch nicht kannte und es alleine deswegen wert gewesen wäre versucht zu werden. Daher ich hoffe mal dass dieses Gericht heute nicht das letzte Mal auf der Karte stand.

Mein Abschlußurteil:
Fleischbällchen mit Hoisin-Sauce: ++
Reis: ++