Seelachsfilet in Massaman-Curry [21.03.2013]

Während die Farfalle mit Auberginenragout bei Vitality heute wegen meiner leichten Abneigung gegen Auberginen nicht in die nähere Wahl kam und mir das Cevapcici mit Ajwar frischen Zwiebel, Pommes Frites und Krautsalat bei Globetrotter mir zu kalorienreich erschien blieb eigentlich nur noch der traditionell-regionale Pikante Wurstgulasch mit Kartoffeln, Paprika und Sauerrahm in der regulären Küche übrig. Da ich aber diese Woche noch gar nicht an der Asia-Thai-Theke gegessen hatte und ich dort heute neben Nasi Goreng – Gebratener Gorengreis mit verschiedenen Gemüsesorten und Ko Lo Yuk – Schweinefleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in süß-saurer Sauce auch noch Gebackenes Seelachsfilet mit verschiedenen Gemüsesorten in Massaman-Curry entdeckte, entschied ich mich schließlich dazu mein eher enttäuschendes Fischgericht von gestern heute mit einem Asia-Fischgericht etwas auszubügeln. Dazu gesellte sich neben einem Glückskeks natürlich eine Schale Reis als Sättigungsbeilage.

Seelachsfilet in Massaman-Curry / Coalfish in massaman curry

Und heute wurde ich wirklich nicht enttäuscht. Neben zahlreichen Gemüsesorten wie Zucchini, Lauch, Chinakohl, Frühlingszwiebeln, Möhren, grünen Bohnen und Broccoli fanden sich auch ausreichend der in dünner Panade gebackenen, zarten und grätenfreien Seelachsfiletstückchen in der dunklen und (aus meiner Sicht nur leicht) scharfen Sauce, in der ich auch einige rote Chili-Stückchen gesehen zu haben. Gemeinsam mit dem heute etwas lockereren Reis, den ich wie üblich mit einem Esslöffel süß-scharfer Chilisauce garniert hatte, ergab sich so ein überaus leckeres und sehr sättigendes Mittagsgericht, an dem es absolut nichts auszusetzen gab.
Bei den anderen Gästen lagen aber, wie nicht anders zu erwarten, natürlich die Cevapcici mit Ajwar, Zwiebeln und vor allem Pommes Frites am höchsten in der Gunst und landeten so zweifellos auf Platz eins der Allgemeinen Beliebtheitsskala. Aber schon auf dem zweiten Platz folgten die Asia-Gerichte, jedoch nur knapp gefolgt vom Wurstgulasch auf Platz drei. Die vegetarischen Farfalle mit Auberginenragout landeten schließlich wie üblich auf Platz vier. Bis auf die Mittelplatzierungen war dieses Ergebnis aber aufgrund der heutigen Angebotspalette auch vorhersehbar gewesen.

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Seelachsfilet in Massaman-Curry: ++
Reis: ++

Gai Pad Praw Wan – Hähnchen süß-sauer [15.03.2013]

Nachdem der Gefüllte Germknödel mit Vanillesauce und Mohnzucker bei Tradition der Region für mich wegen seines Charakters als Süßspeise nicht als Hauptgericht in Frage kam und mich des weiteren weder der Feine Putenbraten in Champignonsauce, dazu Vollkornreis bei Vitality noch die Panierte Scholle mit Remoulade, Zitronenecke und Kartoffelsalat bei Globetrotter besonders ansprochen entschied ich mich heute mal dazu an der Asia-Thai-Theke zuzuschlagen, wo zwar weniger die Gebackenen Ananas und Banane, aber zumindest das Gai Pad Praw Wan – Knusprig gebackenes Hähnchenfilet mit frischem Gemüse in süss-saurer Sauce meinen Anforderungen zu ensprechen schien. Dazu gab es wie üblich ein Schälchen Reis als Sättigungsbeilage, das ich mir noch mit einem Esslöffel süss-scharfer Chilisauce garnierte.

Gai Pad Praw Wan

Zuerst musste ich feststellen, dass es sich hier wohl weniger um knusprig gebackenes Fleisch, das man wohl wie üblich paniert hätte, handelte, sondern um normal gebratenes. Da es sich aber um mageres, zartes und saftiges Hähnchenfilet handelte, kann man wohl darüber hinweg sehen. Dazu fanden sich wie üblich eine bunt zusammengestellte Gemüsemischung aus Stücken von Lauch, Blumenkohl, Auberginen, Möhren, Chinakohl, Paprika und etwas Ananas in der reichhaltig vorhandenen süss-sauren und heute auch leicht scharfen Sauce. Bis auf die Tatsache dass es auch etwas weniger Sauce getan hätte, gab es aber weder was Geschmack noch Qualität angeht irgend etwas daran auszusetzen. Gemeinsam mit dem leicht klebrigen Reis, der auch gleichzeitig half die Sauce zu binden, ergab sich ein überaus schmackhaftes und sättigendes Mittagsgericht.
Auf der heutigen Allgemeinen Beliebtheitsskala lag natürlich die Panierte Scholle klar erkennbar auf Platz eins. Aber schon auf Platz zwei kamen die ebenfalls sehr beliebten Asia-Gerichte, gefolgt von dem Feinen Putenbraten in Champignonsauce auf Platz drei und dem Germknödel schließlich auf dem vierten Platz. Bei einer solchen Angebot ohne wirkliche Highlights hatte ich aber auch nichts anderes erwartet.

Mein Abschlußurteil:
Gai Pad Praw Wan: ++
Reis: ++

Pferde-Rouladen mit Rotkohl & Semmelknödeln – das Rezept

Auch heute wollte ich nach der gestrigen Pferde-Lasagne meine Kochexperimente mit Pferdefleisch fortsetzen und entschloss mich dazu, mal Rouladen aus Pferdefleisch zuzubereiten. Das Rezept ist nicht sonderlich kompliziert, benötigt aber etwas Zeit für die Zubereitung. Und ich durfte ein weiteres Mal feststellen, dass Pferdefleisch eine überaus leckere Alternative zum sonst verwendeten Rindfleisch ist.

Was brauchen wir also für 2 Portionen?

2 Rouladen aus Pferdefleisch
01- Zutat Pferde-Rouladen / Ingrdient horse roulades

1 größere Zwiebel
02 - Zutat Zwiebel / Ingredient onion

1 mittlere Petersilienwurzel
03 - Zutat Petersilienwurz / Ingredient parsley root

1 Möhre
04 - Zutat Möhre / Ingredient carrot

1 mittlere rote Paprika
05 - Zutat Paprika / Ingredient bell pepper

1 Stange Lauch
06 - Zutat Lauch / Ingredient leek

etwas mittelscharfer Senf (z.B. Dijon-Senf)
07 - Zutat Dijon-Senf  / Ingredient mustard

4 Streifen geräucherten Schinken
08 - Zutat geräucherter Schinken / Ingredient bacon

4 Gewürzgurken (Cornichons)
09 - Zutat Gewürzgurken / Ingredient gherkin

2 Zweige Rosmarin
10 - Zutat Rosmarin / Ingredient rosemary

200ml trockener Rotwein
12 - Zutat trockener Rotwein / Ingredient dry red wine

400ml Gemüsebrühe
13 - Zutat Gemüsebrühe / Ingredient vegetable stock

3 EL Tomatenmark
10 - Zutat Tomatenmark / Ingredient tomato puree

außerdem Salz und Pfeffer zum würzen
und eventuell etwas Sahne zum verfeinern

Außerdem benötigen wir

Semmelknödel nach Belieben als Sättigungsbeilage
14 - Zutat Semmelknödel / Ingredient dumpling

1 Dose Rotkraut
15 - Zutat Rotkohl / Ingredient red cabbage

1 Stück Apfel
16 - Zutat Apfel / Ingredient apple

3 Nelken
17 - Zutat Nelken / Ingredient cloves

1 Lorbeerblatt
18 - Zutat Lorbeerblatt / Ingredient bayleaf

Beginnen wir nun wie üblich damit, die Zutaten vorzubereiten. Dazu waschen wir die Stange Lauch
19 - Lauch waschen / Wash leek

und schneiden sie in Ringe.
20 - Lauch schneiden / Cut leek

Außerdem waschen und entkernen wir die Paprika und schneiden sie in Streifen,
21 - Paprika in Streifen schneiden / Cut bell pepper in stripes

würfeln die Zwiebel,
22 - Zwiebel zerkleinern / Dice onion

schälen die Möhre,
23 - Möhre schälen / Peel carrot

und zerkleinern sie dann, wobei wir die Hälfte in schmale Streifen für die spätere Rouladenfüllung schneiden.
24 - Möhre zerkleinern / Grind carrot

Außerdem schälen wir die Petersilienwurzel,
25 - Petersilienwurz schälen / Peel parsley root

würfeln sie fein
26 - Petersilienwurz würfeln / Dice parsley root

und schneiden die Gewürzgürkchen in kleine Streifen.
27 - Gürkchen in Streifen schneiden / Cut gherkin in stripes

Dann waschen wir das Pferde-Rouladenfleisch gründlich, tupfen es trocken
28 - Fleisch waschen / Wash meat

und entfernen eventuell noch fettige Stellen
29 - Fett entfernen / Remove fat

um sie dann mit einem Fleischhammer etwa zu plätten
30 - Fleisch klopfen / Flatten meat

und von beiden Seiten kräftig mit Salz und Pfeffer zu würzen.
31 - Mit Salz & Pfeffer würzen/ Taste with salt & pepper

Anschließend – ich entschied mich ab hier mit jeweils nur einer einzelnen Roulade weiter zu arbeiten – bestreichen wir eine Seite mit dem mittelscharfen Senf
32 - Mit Senf bestreichen / Cover with mustard

und belegen sie dann zuerst mit dem geräucherten Schinken
33 - Mit geräuchertem Schinken belegen / Add bacon

und anschließend mit Gürkchen,
34 - Gurken hinzufügen / Add gherkins

einigen Zwiebelstückchen
35 - Zwiebeln aufstreuen / Add onions

und den in Streifen geschnittenen Möhren
35 - Karottenstreifen addieren / Add carrots

um dann die Seiten umzuklappen, damit beim aufrollen nichts heraus fällt,
36 - Ränder umklappen / Turn margins

und rollen schließlich vorsichtig die Fleischstreifen auf, um sie dann mit einer Rouladennadel oder ersatzweise mit einem Zahnstocher zu sichern.
37 - Aufrollen und sichern / Roll up and secure

In einer größeren Pfanne oder in einem Topf erhitzen wir anschließend etwas Ölivenöl
38 - Öl erhitzen / Heat up oil

und geben die Rouladen hinein
39 - Rouladen in die Pfanne geben / Put roulades in pan

um sie von allen Seiten scharf anzubraten. Durch dieses scharfe Anbraten entstehen die Röstaromen, die Rouladen ihren angenehmen Geschmack gibt.
40 - Scharf anbraten / Sear

Sind unsere Pferdefleisch-Rouladen von allen Seiten gut angebraten, entnehmen wir sie und reduzieren die Hitzezufuhr auf mittlere Stufe
41 - Rouladen entnehmen und warm halten / Remove and keep warm roulades

um dann die Zwiebeln im verbliebenen Bratenfett anzudünsten.
42 - Zwiebel andünsten / Braise onions lightly

Anschließend geben wir Lauch, Möhren, Petersilienwurzel und die Paprikastreifen hinzu
43 - Gemüse hinzufügen / Add vegetables

und braten alles für einige Minuten an
44 - Gemüse anbraten / Roast vegetables

wobei wir Rosmarin und das Tomatenmark hinzufügen
45 - Rosmarin & Tomatenmark hinzufügen

und es ebenfalls kurz mit braten lassen.
46 - weiter anbraten / Continue roast

Nun gießen wir die Hälfte des Weines in die Pfanne,
47 - Rotwein aufgießen / Add red wine

lassen ihn langsam einkochen
48 - einkochen lassen / Boil down

und gießen nach und nach mehr vom Rotwein hinzu bis alles schließlich einigermaßen einreduziert ist.
49 - Wein nachgießen / Add more wine

Es folgt die Gemüsebrühe
50 - Gemüsebrühe hinzufügen / Add vegetable stock

in die wir dann die Rouladen einlegen
51 - Rouladen einlegen / Add roulades

und bei geschlossenem Deckel bei reduzierter Stufe für eine Stunde vor sich hin schmoren lassen. Länger würde ich sie nicht schmoren, da sie sonst sehr bissfest werden könnten.
52 - Geschlossen schmoren / Braise closed

Zwischendurch sollten wir natürlich nicht vergessen, die Pferde-Rouladen auch mal zu wenden.
53 - Zwischendurch wenden / Turn

Etwa zwanzig Minuten vor Ende der Garzeit ist dann auch der richtige Zeitpunkt, das Rotkraut mit Äpfelstückchen, Nelken und Lorbeer aufzusetzen
54 - Rotkraut aufsetzen / Cook red cabbage

und die Klöße laut Packungsbeschreibung zuzubereiten.
55 - Klöße kochen / Cook dumplings

Nach einer Stunde entnehmen wir dann noch einmal die durch das Schmoren merklich geschrumpften Rouladen und halten sie in etwas Alufolie warm,
56 - Rouladen warm halten / Keep roulades warm

entfernen die Rosmarinzweige
57 - Rosmarin entfernen / Remove rosemary

und gießen die Sauce dann durch ein Sieb in eine Schüssel.
58 - Gemüse abgießen / Drain vegetables

Das aufgefangene Gemüse zerkleinern wir nun mit dem Pürierstab
59 - Pü̈rieren / purée

und drücken die Masse etwas gegen das Sieb, das lässt ein wenig von dem zerkleinerten Gemüse nach das Sieb durchdringen und gibt der Sauce ein angenehmes Aroma.
60 - Durch Sieb drü̈cken / Squeeze vegs

Die Sauce geben wir dann zurück in die Pfanne
61 - Sauce zurück in Pfanne geben / Put Sauce back in pan

und legen die Rouladen zurück, um sie wieder richtig heiß werden zu lassen
62 - Rouladen zuruck legen / Put back roulades

und die Sauce mit etwas Sahne zu verfeinern und ggf. noch einmal mit Salz und Pfeffer abzuschmecken.
63 - Mit Sahne verfeinern / Improve with cream

Nachdem wir alles noch einmal kurz haben aufkochen lassen
64 - Kurz aufkochen / Boil up

können wir die Platten ausstellen und das Gericht endlich servieren.
65 - Pferde-Roulade mit Rotkohl & Semmelnödel / Horse roulade with red cabbage & dumplings - Serviert

66 - Pferde-Roulade mit Rotkohl & Semmelnödel / Horse roulade with red cabbage & dumplings - Seitenaufnahme

Die Kombination der gut durchgeschmorten Rouladen aus Pferdefleisch samt ihrer gelungenen Füllung aus Gurken, Schinken, Zwiebeln und Möhren mit würzigem Rotkraut und den Semmelknödeln als Sättigungsbeilage erwies als überaus gelungen. Obwohl die Rouladen sehr jenen ähnelten, die man aus Rindfleisch zubereitet, so hatten sie doch eine eigene Geschmacksnote. Das Fleisch war durch das lange schmoren mürbe und fest, aber dennoch einigermaßen zart um Biss.
Einzig die Sauce war etwas zu viel geworden, daher habe ich die Mengenangabe für die Gemüsebrühe im Rezept hier etwas angepasst und reduziert – ich hoffe es passt jetzt.

67 - Pferde-Roulade mit Rotkohl & Semmelnödel / Horse roulade with red cabbage & dumplings - Querschnitt

Somit ist bewiesen, dass Pferdefleisch eine überaus schmackhafte und magere, ja sogar gesunde Alternative zu Schwein, Rind oder Geflügel ist. Es ist mit wirklich nicht ganz verständlich, dass es nur so selten und in speziellen Metzgereien angeboten wird. Die Kochexperimente von gestern und heute werden mit Sicherheit nicht das letzte Mal gewesen sein, dass ich diese überaus schmackhafte Fleischsorte in meiner Küche verwendet habe.

Guten Appetit

Gebackenes Seelachsfilet in Kokosmilchsauce [05.02.2013]

Weder der Hausgemachte Gemüsetrudel mit Joghurt-Kräuterdip bei Vitality, noch der Kartoffesuppeneintopf mit Wiener Würstchen und Bauernbrot bei Tradition der Region oder gar das Schweineschnitzel “Wiener Art” mit Pommes Frites und Zitronenecke in der Abteilung Globetrotter konnte mich heute dazu bewegen von meinem Plan abzufallen, das Asia-Fischgericht zu wählen. Und wie erhofft entdeckte ich an der mit drei großen Woks bestückten Asia-Thai-Theke dann auch den erhofften Gebackene Seelachsfilet mit verschiedenem Gemüse in Kokosmilchsauce, das dort heute neben Moo Pad Prik Bai Kraprao – Schweinefleisch mit scharfem Basilikum und Thaigemüse in Austernsauce und dem vegetarischen Kao Pad – Gebratener Reis mit Ei, Frühlingszwiebeln und Gemüse in Sojasauce angeboten wurde. Gemeinsam mit der üblichen Schale Reis, die ich mir noch mit einem Esslöffel süß-scharfer Chilisauce garnierte, wurde das Seelachsgericht somit wie gestern bereits angekündigt zum heutigen Mittagsmahl.

Seelachs in Kokosmilchsauce / Coalfish in coconutmilk sauce

Gemeinsam mit einer wie üblich sehr bunten, gut durchgebratenen und nicht zu weichen Gemüsemischung, in der ich Lauch, Auberginen, Blumenkohl, Möhren, Zucchini, Weißkohl und Frühlingszwiebeln entdecken konnte, fanden sich zahlreiche, recht groß geratene, dafür aber angenehm zarte und vor allem grätenfreie Seelachsfilet-Stücke, die man in einer dünnen Panade gebacken hatte. Alles war angerichtet in einer angenehm dickflüssigen, leicht süßen und gleichzeitig pikant-scharfen Kokosmilchsauce, die wie ich fand geschmacklich wunderbar mit den anderen Zutaten harmonierte. Gemeinsam mit dem Reis auch heute wieder mal ein überaus gelungenes Mittagsgericht, an dem es absolut nichts auszusetzen gab.
Natürlich ist es nicht verwunderlich, dass das Schweineschnitzel “Wiener Art” mit Pommes mit großem Vorsprung vor allen anderen Gerichten den ersten Platz auf der heutigen Allgemeinen Beliebtheitsskala für sich ergattern konnte. Ein dünnes, paniert gebratenes Schweineschnitzel mit frittierten Kartoffelstäbchen ist nun mal unschlagbar. Auf Platz zwei folgte meiner Meinung nach dann der Kartoffelsuppeneintopf mit Wiener Würstchen, der meiner ein klein wenig häufiger gewählt worden war als knapp dahinter auf Platz drei folgenden Asia-Gerichte. Platz vier belegte wie üblich das vegetarische Gericht in Form des Hausgemachten Gemüsestrudels. Hätte ich mich nicht so sehr auf das Fischgericht fixiert, wäre der Strudel dennoch meine erste Wahl gewesen, denn das Gemüse in der dünnem, knusprig anmutenden Strudelteigrolle sah überaus verlockend aus. Und meine zweite Wahl wäre auf den Kartoffelsuppeneintopf gefallen, denn Schnitzel hatte ich ja erst am Sonntag gehabt und nach den ebenfalls nicht gerade leichtem Rinderhacksteak mit Country Potatoes von gestern war eine leichtere Wahl für heute einfach ratsam. Aber auch mit dem Seelachs habe ich, denke ich, eine überaus gute Wahl getroffen. 😉

Mein Abschlußurteil:
Seelachs in Kokosmilchsauce: ++
Reis: ++

Po siao you yu [08.01.2012]

Heute war die Verlockung für mich wirklich groß, denn im der Abteilung Globetrotter stand mal wieder ein Hamburger mit Pommes Frites und Coleslaw Salat auf der Speisekarte, ein Gericht zu dem ich mich u.a hier schon mal hatte hinreißen lassen. Dann aber entsann ich mich, dass der Burger nun auch nicht so extrem gut gewesen war, dass sich die zusätzliche Kalorien wirklich lohnen würde. Der Curryreis mit Zucchini-Möhrenragout bei Vitality wäre mit 488kcal pro Portion mit Sicherheit die leichte Alternative gewesen, aber ich sollte noch etwas besseres entdecken. Aber nicht etwa der Schweinebraten mit Paprikagemüse und Curryreis als heutiges zusätzliches Sonderangebot oder die Rahmschwammerl mit Semmelknödel bei Tradition der Region begeisterte mich – es war das Po siao you yu – Tintenfisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in Chili-Knoblauch-Sauce nach Peking Art, das neben einem vegetarischen Chop Suey – Gemischtes Gemüse gebraten in Erdnusssauce nach Shanghai Art an der Asia-Thai-Theke, das mich heute besonders reizte. Meiner Recherche nach wurde dieses Gericht seit ich hier Speise das erste Mal in dieser Form angeboten, da musste ich natürlich zugreifen – zumal ich ja auch großer Fan von Tintenfischgerichten aller Art bin. Dazu noch eine Schale Reis und ein Glückskeks und fertig war das heutige Mittagsmahl.

Po siao you yu

In einer wirklich sehr scharf geratenen, dunklen Sauce mit deutlichem Knoblauch-Aroma fanden sich neben einer umfangreichen Gemüse-Mischung aus Blumenkohl, Brokkoli, Lauch, Möhren, Sprossen, Weißkohl, Stangensellerie und kleinen Stücken von roten Chilischoten (die wohl maßgeblich für die Schärfe verantwortlich waren) auch mehr als ausreichende Menge an Tintenfischringen, die sich als gut durchgebraten und zart erwiesen. Bei Tintenfisch muss man ja vorsichtig sein, der wird beim zu lange braten schnell zäh – doch da hatte der Koch hier scheinbar genau die richtige Zeit abgepasst. Gemeinsam mit dem Reis, den ich mir (eigentlich unnötigerweise) mit einem Esslöffel süß-scharfer Chilisauce garniert hatte ergab sich mal wieder ein überaus schmackhaftes und sättigendes Mittagsgericht, das es hoffentlich nun öfters hier geben wird.
Bei der Allgemeinheit der Gäste lag heute aber natürlich der Hamburger mit Pommes Frites am höchsten in der Gunst und belegte mit deutlichem Vorsprung vor allen anderen Gerichten Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala. Platz zwei teilten sich heute die Asia-Gerichte und die Semmelknödel in Rahmschwammerl, knapp gefolgt vom Zusatzangebot Schweinbraten mit Paprikagemüse auf Platz drei und dem vegetarischen Curryreis mit Zucchini-Möhrenragout auf Platz vier. Das entsprach auch ungefähr der Erwartungshaltung aufgrund des heutigen Angebotes – wobei ich natürlich gehofft hatte, dass die Asia-Gerichte noch etwas besser abschneiden würden.

Mein Abschlußurteil:
Po siao you yu: ++
Reis: ++