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Lauch-Kartoffel-Topf mit Hackfleisch & Schmelzkäse – das Rezept

Saturday, December 17th, 2011

Meine Küche war in letzter Zeit eindeutig etwas Auflauf- und Ofenlastig wie ich feststellen musste, daher wollte ich heute mal wieder etwas zubereiten was nicht in den Backofen kommt. Nach kurzem Abwägen entschied ich mich schließlich dabei für diesen Lauch-Kartoffel-Topf mit Hackfleisch & Schmelzkäse, ein klassisches Eintopfgericht dass sich wie ich finde wunderbar für die kalte Jahreszeit eignet. Und die Zubereitung ist nicht besonders aufwändig wie ich feststellte – aber sehr selbst:

Was brauchen wir also für 3 – 4 Portionen?

2 Stangen Lauch – mittlere Größe
01 - Zutat Lauch

2 große Kartoffeln (ca. 450 – 500g)
02 - Zutat Kartoffeln

1 große Zwiebel
03 - Zutat Zwiebel

300g Hackfleisch (ich wählte Rinderhack, man kann aber auch gerne Schwein, halb & halb oder Geflügelhack nehmen)
04 - Zutat Rinderhack

50-60g Speck – gewürfelt
05 - Zutat Speck

200g Schmelzkäse (Ich wählte die leichte Variane mit 11% Fett)
06 - Zutat Schmelzkäse

2 – 3EL Saure Sahne
07 - Zutat Saure Sahne

600ml Gemüsebrühe
08 - Zutat Gemüsebrühe

sowie zum Würzen Salz, Pfeffer & Muskatnuss
und etwas neutrales Öl – z.B. Rapsöl – zum braten
ggf. etwas Petersilie zum garnieren

Beginnen wir wie immer mit der notwendigen Vorbereitung der Zutaten. Dazu waschen wir die Lauchstangen
09 - Lauch waschen

und schneiden sie in schmale Ringe. Bei großen Stangen können wir diese auch noch mal halbieren.
10 - Lauch in Ringe schneiden

Außerdem schälen wir die Zwiebel und zerkleinern sie
11 - Zwiebel würfeln

ebenso wie die Kartoffeln, die wir schälen und in Würfel zerkleinern.
12 - Kartofel schälen und würfeln

In einem größeren Topf erhitzen wir dann das Öl und dünsten unsere Zwiebelwürfel darin an.
13 - Zwiebeln andünsten

Die Speckwürfel können wir auch gleich mit hinzu geben und auslassen.
14 - Speck mit anbraten

Jetzt heißt es Geduld und bloß nicht zu viel umrühren während alles für sechs bis sieben Minuten vor sich hin bruzzelt. Das Zauberwort hier heißt Bodenkontakt, denn dieser ist notwendig damit sich Röstaromen entwickeln können. Natürlich sollten die Zwiebeln aber auch dabei nicht schwarz werden. 😉
15 - Aromen entwickeln lassen

Sind die Zwieblen und der Speck gut durch, geben wir das Rinderhackfleisch in den Topf und braten es mit an
16 - Hack in den Topf geben

wobei wir es auch gleich ein wenig mit Pfeffer und Salz würzen können.
17 - Hack würzen

Wenn da Hack krümlig und durchgehend angebraten ist, geben wir unsere geschnittenen Lauchstangen mit in den Topf
18 - Lauch dazu geben

und lassen sie für einige Minuten mit dem Hackfleisch im Topf andünsten
19 - Lauch andünsten

bevor wir alles schließlich mit der Gemüsebrühe aufgießen
20 - Mit Gemüsebrühe aufgießen

und dann auch die Kartoffelwürfel hinzufügen.
21 - Kartoffelwürfel rein

Nun muss alles für 20 bis 25 Minuten auf mittlerer Stufe vor sich hin köcheln wobei wir es auch gleich mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen.
22 - Würzen

Zwischendurch natürlich das umrühren nicht vergessen – wir wollen ja nicht das etwas am Topfboden anpappt.
23 - Köcheln und umrühren

Nach den zwanzig bis fünfundzwanzig Minuten können wir dann unseren Schmelzkäse mit in den Topf geben
24 - Schmelzkäse hinzu

und natürlich gut mit dem restlichen Topfinhalt verrühren.
25 - Gut verrühren

Außerdem heben wir noch die Saure Sahne unter, verrühren sie ebenfalls
26 - Saure Sahne unterheben

bevor wir alles noch einmal kurz aufkochen lassen.
27 - Aufkochen lassen

Abschließend probieren wir unsere Kreation natürlich noch einmal
28 - Probieren

und schmecken sie ggf. noch einmal mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss ab.
29 - Ggf. abschmecken

Dann können wir unser Gericht auch schon servieren.
30 - Lauch-Kartoffel-Topf mit Hack & Schmelzkäse / Leek potatoe stew with ground meat & soft cheese - Serviert

Sehr lecker kann ich da nur sagen. Lauch und Kartoffeln sind ja eine fast schon klassische Kombination und in Kombination mit dem krümelig angebratenen Rinderhack, den knusprigen Speckwürfeln und der Mischung aus Schmelzkäse und Saurer Sahne ein wie ich finde geschmacklich wunderbar ausgewogenes Gericht, dem mit Salz, Pfeffer und nicht zu wenig Muskatnuss noch der letzte Schliff gegeben wurde. Hier meine ich gibt es nichts hinzuzufügen oder verbessern.

31 - Lauch-Kartoffel-Topf mit Hack & Schmelzkäse / Leek potatoe stew with ground meat & soft cheese - CloseUp

Und auch was die Kalorien angeht erwies sich dieses Gericht entgegen meiner ersten Befürchtungen doch als angenehm leicht – die Verwendung von leichtem Schmelzkäse und nicht allzu viel Öl natürlich vorausgesetzt. Meiner Berechnung nach hat der ganze Topf ca. 1600kcal, also bei vier Portionen wären das gerade mal 400kcal, bei 4 Portionen 533kcal. Ich hatte um ehrlich zu sein hier erheblich mehr erwartet, aber meine Verwendung von Light-Schmelzkäse und Rinderhack hatte sich hier tatsächlich ausgezahlt. Bei der Verwendung von fettreicherem Schmelzkäse und Schweinehack wären wir hier auf gut und gerne 2300kcal für alles gekommen, eine Ersparnis von 600kcl pro Topf und 200 bzw. 150kcal pro Portion. Geschmacklich tat das aber wie ich fand nichts zur Sache, ich fand auch diese Zubereitung äußerst gehaltvoll, lecker und sättigend. Daher kann ich sie wärmstens weiter empfehlen.

Guten Appetit

Gnocchi-Gemüse-Schlemmerpfanne mit Rinderhack – das Rezept

Wednesday, August 3rd, 2011

Da ich noch einiges Gemüse vorrätig hatte, das mir wahrscheinlich bis zum nächsten Wochenende verdorben wäre entschied ich mich heute Abend spontan dazu noch mal etwas zu kochen. Zu Beginn war ich noch absolut unsicher was genau dabei herauskommen würde – ich hatte mir noch noch etwas Rinderhack besorgt – aber solch spontane Kochaktionen haben oft die besten Ergebnisse. So wie heute – das Ergebnis möchte ich als Gnocchi-Gemüse-Schlemmerpfanne mit Rinderhack bezeichnen und es handelt sich hier um eine komplette Eigenkreation. Und ich fand es saulecker 🙂 Daher möchte ich nicht versäumen das Rezept hier kurz zu präsentieren.

Was brauchen wir also für 2-3 Portionen:

400g Gnocchi
10 - Zutat Gnocchi

1 Stange Lauch
01 - Zutat Lauch

1 große oder zwei kleinere Möhre(n)
02 - Zutat Möhre

2 Frühlingszwiebeln (Optional – die mussten auch weg)
03 - Zutat Frühlingszwiebeln

250g Rinderhackfleisch
04 - Zutat Rinderhack

80-100g Erbsen
05 - Zutat Erbsen

1 kleine Schalotte
09 - Zutat Schalotte

1 große Zehe Knoblauch
06 - Zutat Knoblauch

300ml Gemüsebrühe
07 - Zutat Gemüsebrühe

3-4 EL Creme legere (oder Creme fraiche)
03 - Zutat Creme legere

ggf. 1 Löffel Mehl
08 - Zutat Mehl

sowie Salz, Pfeffer, rosenscharfes Paprikapulver und Muskatnuss zum würzen sowie etwas Olivenöl zum anbraten.

Zuerst bereiten wir die Zutaten vor. Dazu waschen wir die Stange Lauch und schneiden sie in Ringe,
11 - Lauch waschen und schneiden

schälen und zerteilen die Möhre,
12 - Möhre schälen und schneiden

waschen die Frühlingszwiebeln und schneiden sie in Ringe
13 - Frühlingzwiebel in Ringe

sowie schälen und hacken die Schalotte.
14 - Schalotte hacken

Anschließend kochen wir die Gnocchi gemäß Packungsbeschreibung bis sie an der Oberfläche schwimmen
15 - Gnocchi kochen

und gießen sie dann in einem Sieb ab, wo wir sie abtropfen lassen.
16 - Gnocchi abgießen

Nun schwitzen wir die Schalotte in einer größeren Pfanne mit etwas Olivenöl glasig an und geben die gepresste Knoblauchzehe hinzu.
17 - Schalotte anschwitzen und Knoblauch hinzu

Das Rinderhack braten wir im folgenden Schritt krümelig mit den Zwiebeln und dem Knoblauch an und würzen es mit etwas Salz, Pfeffer und rosenscharfem Paprika.
18 - Hackfleisch anbraten und würzen

Ist das Hackfleisch durch, geben wir die geschnittenen Möhren hinzu und braten sie für drei bis vier Minuten mit dem Hackfleisch an.
19 - Möhren mit anbraten

Es folgen nun Lauch und Frühlingszwiebeln
20 - Lauch und Frühlingszwiebeln hinein

die wir auf mittlerer Stufe für mindestens weitere fünf Minuten bei gelegentlichem Rühren mit braten.
21 - einige Zeit anbraten

Jetzt ist es an der Zeit alles mit der Gemüsebrühe aufzugießen – dabei sollte das Gemüse gerade so bedeckt sein. Gegebenenfalls kann man hier gerne noch etwas Wasser nachschütten.
22 - Mit Gemüsebrühe aufgießen

Es folgen nun auch sogleich die Erbsen. Den Pfanneninhalt lassen wir kurz aufkochen und dann für vier bis fünf Minuten auf mittlerer Stufe vor sich hin köcheln.
23 - Erbsen beigeben

Dabei können wir es auch gleich mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken
24 - Würzen

und probieren dann unsere Kreation und testen ob das Gemüse, vor allem die Möhren, die richtige Konsistenz haben.
25 - probieren

Ist dies der Fall, heben wir 3-4 EL Creme legere unter.
26 - Creme legere unterheben

Außerdem geben wir noch die Gnocchi in die Pfanne und vermengen sie gut mit dem restlichen Pfanneninhalt.
27 - Gnocchi unterheben

Zum Schluß geben wir einen Esslöffel Mehl dazu, um die Flüssigkeit etwas zu binden. Dabei müssen wir dieses gut verrühren um Klumpenbildung zu verhindern.
28 - Mit Mehl binden

Dann bleibt uns eigentlich nur die Platte auszustellen und das Gericht zu servieren.
29 - Gnocchi-Gemüse-Schlemmerpfanne / Gnocchi veg stir fry - Fertiges-Gericht

Da ich hier etwas “Frei Schnauze” gekocht hatte, war ich nicht sicher gewesen ob alles gelingen würde. Doch jetzt kann ich sagen, dass es meine Erwartungen sogar noch übertroffen hat. Eine würzige Kombination aus verschiedenen knackigen Gemüsesorten, leckeren Gnocchi und gut durchgebratenem Rinderhack mit einer kräftigen Würznote, aus der vor allem Pfeffer und Muskatnuss hervorstachen. Das Mehl dass ich zum binden hinzu gegeben hatte verhielt sich hier vollkommen geschmacksneutral und hatte nur den Zweck dem Gericht etwas mehr Konsistenz zu geben so wie ich es eben mag.

30 - Gnocchi-Gemüse-Schlemmerpfanne / Gnocchi veg stir fry - CloseUp

Gewiss kann man hier noch mit weiteren Gemüsesorten experimentieren – ich selbst hatte sogar noch kurze Zeit überlegt eine Zucchini mit hinein zu schnippeln, aber ich bin im Nachhinein froh darauf verzichtet zu haben. Und das eher kleine Set an Würze – ich meine dabei vor Pfeffer, Salz und frisch geriebene Muskatnuss – haben ihren Teil zum Erfolg dieses kleinen Kochexperiments beigetragen. Schnell zubereitet, extrem lecker und die Reste sind auch problemlos ein bis zwei Tage im Kühlschrank aufbewahrter. Was will man mehr.

In diesem Sinne: Guten Appetit