Mini-Krabben-Quiches – das Rezept
14.04.2013 17:52 kochexperimente, kulinarisches2 Kommentare
Am heutigen Sonntag, einem der ersten einigermaßen sommerlichen Tagen in diesem Jahr, war mir der Geschmack nach etwas leichterem, kleineren. Daher entschloss ich mich dazu, heute mal Mini-Krabben-Quiches aus Blätterteig herzustellen, die sich sowohl als Fingerfood auf eine Buffet als auch als schmackhafte Vorspeise eignen. Im Original war für die Herstellung zwar von Pasteten-Förmchen gewesen, aber wer (wie ich) so etwas nicht im Haus hat, kann auch wunderbar ein Muffin-Blech verwenden. Das Ergebnis ist dann ein fruchtig-pikanter Snack, nach dem sich nicht nur Liebhaber von Meeresfrüchten die Finger ablecken werden. Aber damit genug der langen Vorrede, kommen wir nun zum Rezept, das ich mit diesem Beitrag in gewohnter Form hier vorstellen möchte.
Was brauchen wir also für ein Blech (12 Stück)?
1 gehäufter Esslöffel Schnittlauch (Ich griff auf TK-Ware zurück)

sowie etwas Öl oder Butter zum ausfetten der Muffin-Form
Beginnen wir nun damit, die Bio-Zitrone abzuwaschen und dann den Saft auszupressen.

Dann erzeugen wir mit Hilfe eines Zestenreißers etwas Schalenabrieb von der Zitrone.

Anschließend schlagen wir die Eier in eine Schüssel, verquirlen sie,

gießen die Kokosnuss-Milch hinzu,

addieren den Esslöffel Schnittlauch

geben den Schalenabrieb und drei Teelöffel vom Zitronensaft dazu,

fügen die Krabben in die Schüssel

und verrühren alles gründlich miteinander,

wobei wir es kräftig mit Salz und weißem Pfeffer würzen.

Nachdem wir nun den Backofen auf 210 Grad eingestellt haben, packen wir den Blätterteig aus und stechen aus ihm, z.B. mit Hilfe eines Weinglases 8cm große Kreise aus,

fetten dann unsere Muffinform aus

und pressen dann die ausgestochenen Blätterteig-Kreise in die Vertiefungen

und befüllen diese dann mit der Mischung aus Eiern, Kokosmilch, Krabben und Schnittlauch. Dabei empfiehlt es sich, zuerst ein paar Krabben aus der Schüssel zu fischen und wenn das Teigförmchen gut gefüllt ist alles mit der Flüssigkeit aufzufüllen.

Ist der Ofen schließlich vorgeheizt, schieben wir das Muffinblech auf der mittleren Schiene hinein und lassen es dort für ca. 20 Minuten backen.

Sind unsere Muffins dann fertig gebacken, entnehmen wir das Blech und lassen sie für einige Minuten abkühlen, wobei sie wieder etwas zusammenfallen,

um sie dann zu servieren und zu genießen.

Leider hatte ich sie etwas länger als 20 Minuten im Ofen gelassen, weswegen der Teig etwas dunkler geworden als ich es vorgehabt habe. Das schmälerte aber den Genuss glücklicherweise nicht. Die Mischung aus Krabben, Eiern und Kokosmilch mit ihrer Würze aus Zitrone, Schnittlauch, weißem Pfeffer und Salz war hatte eine leicht exotische Note und erwiesen sich sowohl in heißer als auch in abgekühlter Form als sehr lecker.
Werfen wir abschließend wie üblich noch einen Blick auf die Nährwerte. Meiner Kalkulation nach liegt der Wert für das gesamte Muffin-Blech bei gerade mal 1200kcal, das mach bei 12 Muffins die Berechnung für einen einzelnen dieser Mini-Quiches natürlich leicht: Gerade mal 100kcal. Da natürlich in der Regel nicht bei einem einzelnen Stück bleibt, daher kommt dennoch schnell einiges zusammen. Als schnell und einfach zuzubereitendes Rezept kann ich diese Zusammenstellung aber dennoch vorbehaltlos weiter empfehlen.
Guten Appetit

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Risotto mit geräuchertem Heilbutt – das Rezept
10.02.2013 18:04 kochexperimente, kulinarisches1 Kommentar
Der Heilbutt zählt, entgegen seines Namens, nicht zu den Butten, sondern zu den Schollen und ist mit bis zu 300 cm Körperlänge und bis zu 400kg Gewicht eine der größten Plattfisch-Arten. Vorzugsweise findet man ihn in der Nordsee und im Pazifik, aber vor allem in seiner geräucherten Form ist er glücklicherweise auch hier in München im gut sortierten Einzelhandel erhältlich. Mit 27,80 Euro pro Kilo ist er zwar nicht sonderlich günstig, aber die Investition lohn sich alle mal, denn der Geschmack ist wie ich finde unvergleichlich lecker. So stand also meinem heutigen Kochexperiment, einem Risotto mit geräuchertem Heilbutt nichts mehr im Wege.
Was brauchen wir also für 2-3 Portionen?
sowie wie etwas Salz & Pfeffer zum würzen
Beginnen wir nun damit, die Haut vom geräucherten Heilbutt abzuziehen

und lösen dann das geräucherte Fleisch dann vorsichtig von den Gräten.

Anschließend geben wir Haut und Gräten gemeinsam mit dem Fischfond in einen Topf und bringen alles zum kochen, um es dann für fünf Minuten ziehen zu lassen.

Währenddessen schälen wir die Zwiebel und würfeln sie dann sehr fein – wahlweise mit dem Messer oder mit einer Küchenmaschine.

Ist der Fischfond gut durchgezogen, gießen wir ihn durch ein Sieb und Filtern Haut und Gräten heraus

und halten ihn dann weiter warm.

In einem flachen Topf oder in einer Pfanne erhitzen wir dann das Rapsöl

und schwitzen die Zwiebel darin glasig an.

Anschließend geben wir den Risottoreis hinzu

und dünsten ihn ebenfalls so lange an bis er glasig wird

um dann den Weißwein aufzugießen

und ihn komplett einkochen zu lassen.

Nun gießen wir etwa 150ml des Fischfond in die Pfanne

und lassen den Reis über 20 Minuten bissfest kochen

wobei wir nach und nach mehr von dem Fond hinzu gießen, damit der Reis nicht anbrennt. Sollte gegen Ende der Fond ausgehen, können wir notfalls auch auf warmes Wasser ausweichen.

Während der Reis kocht, können wir die Bio-Zitrone unter warmen Wasser abspülen, abtrocknen

und dann die Schale an einer feinen Reibe abreiben.

Außerdem waschen wir das Schnittlauch

sowie den Dill, schütteln beides trocken

und schneiden den Schnittlauch in Röllchen

um dann die feinen Dill-Blättchen von den Stielen abzuzupfen und zu zerkleinern.

Ist der Risottoreis dann gut durchgekocht, geben wir den geräucherten Heilbutt,

die abgeriebene Zitronenschale

sowie Schnittlauch und Dill hinzu

und vermengen alles gut miteinander

wobei wir es mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Als letzten Schritt geben wir noch die Schlagsahne in eine Schüssel und schlagen sie mit dem Schneebesen oder einem Mixer halb steif

um sie dann noch unter unser Risotto zu heben.

Anschließend können wir das Gericht auch schon servieren und genießen – dazu passt gut etwas Zitronensaft aus der zuvor abgeriebenen Zitrone.

Ich bin ja allgemein schon ein großer Fan von Risotto-Gerichten aller Art, aber die Variante mit geräuchertem Heilbutt erwies sich als eine der schmackhaftesten die ich in letzter Zeit verzehrt habe. Der Geschmack des geräucherten Heilbutts harmonierte wunderbar mit Schnittlauch und Dill sowie dem leicht säuerlich-süßen Aromas der abgeriebenen Zitronenschale. Zitrone und Fisch gehören nun einmal zusammen. Gemeinsam mit dem gekochten Fischfond gesottenen Reis ergab das Ganze ein unglaublich leckeres Gericht, das man wunderbar mit noch einigen zusätzlichen Spritzern Zitronensaft geschmacklich abrunden konnte. Die Investition in den geräucherten Heilbutt hatte sich auf jeden Fall gelohnt.
Zuerst hatte ich ja befürchtet, dass der geräucherte Fisch, der sich recht fettig anfühlte, die Nährwerte dieses Gerichtes in die Höhe treiben würde, doch bei meiner Kalkulation wurde ich eines besseren belehrt. Insgesamt komme für die gesamte Zubereitung auf 1160kcal, aufgeteilt auf zwei große Portionen ergibt das 580kcal pro Portion, bei drei normal großen Portionen kommen wir sogar nur auf 387kcal pro Portion. Dabei nimmt der Heilbutt mit insgesamt 357kcal einen weitaus geringeren Stellenwert ein als der Risotto-Reis mit 513kcal. Meine Befürchtungen bezüglich des Fisches waren also glücklicherweise vollkommen unbegründet gewesen. Ich kann die Zubereitung also vorbehaltlos weiter empfehlen und bin mir Sicher, dass sie nicht nur Freunden von Fischgerichten vorzüglich munden wird.
Guten Appetit

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Pilz-Risotto mit Salbei – das Rezept
16.12.2012 18:07 kochexperimente, kulinarisches1 Kommentar
Heute kochen wir einmal ein leckere Pilz-Risotto mit Salbei. Die Pilz-Saison ist jetzt Mitte Dezember zwar eigentlich schon wieder vorbei, aber in den Supermärkten erhält man ja glücklicherweise fast das ganze Jahr über verschiedene Pilzsorten. Ich entschied mich dabei für eine Auswahl aus braunen Champignons, Pfifferlingen, Shitakepilzen und Austernpilzen – die Auswahl kann man aber natürlich abhängig vom aktuellen Angebot auch etwas variieren. Das Ergebnis war auf jeden Fall ein meiner Meinung nach überaus schmackhaftes Reisgericht, dessen Rezept ich nun mit diesem Beitrag in gewohnter Form vorstellen möchte.
Was brauchen wir also für 2 bis 3 Portionen?
250g gemischte Pilze, z.B.
Pfifferline

sowie etwas Salz und Pfeffer zum würzen.
Beginnen wir also damit, die Pilze zu reinigen, anschließend zu trocknen

und dann in Scheiben bzw. Streifen zu zerschneiden.

Parallel erhitzen wir die Gemüsebrühe in einem kleine Topf und halten sie warm.

Anschließend schälen und zerkleinern wir die Zwiebel

Nun erhitzen wir einen Esslöffel Olivenöl in einem größeren Topf

und schwitzen jeweils 2/3 der Zwiebeln und des Knoblauch darin an.

und dünsten ihn ebenfalls für etwa eine Minute an

um dann den Weißwein aufzugießen

und ihn komplett einkochen zu lassen.

Anschließend geben wir ca. 200ml der warm gehaltenen Gemüsebrühe in den Topf und lassen den Reis über etwa 20 Minuten gar kochen, wobei wir ihn regelmäßig umrühren müssen und dabei nach und nach zusätzliche Gemüsebrühe hinzugeben.

In der Zwischenzeit können wir unser Salbei waschen, trocken schütteln,

die Blättchen vom Stiel abzupfen

und diese dann in dünne Streifen schneiden.

Außerdem können wir auch unseren Parmesan reiben.

Zwischendurch müssen wir natürlich immer mal wieder nach dem Risotto schauen, dieses umrühren und gegebenenfalls etwas mehr Gemüsebrühe hinzufügen.

Nach einer Viertelstunde erhitzen wir den zweiten Esslöffel Olivenöl in einer beschichteten Pfanne und schwitzen die restlichen Zwiebeln und den Knoblauch darin an.

Dann geben wir die Pilze hinzu und braten sie rundherum für etwa drei bis vier Minuten an, wobei wir sie etwas mit Salz und Pfeffer würzen.

Dabei können wir auch gleich den Salbei hinzu geben und mit anbraten.

Außerdem ist jetzt auch ein guter Zeitpunkt, unsere Zitrone auszupressen.

Sind die Pilze und der Salbei gut angebraten, mischen wir die Hälfte davon in unser Risotto und halten den Rest warm.

Anschließend rühren wir die eineinhalb Esslöffel Frischkäse unter,

streuen und rühren den Parmesan ein und lassen ihn schmelzen

und schmecken schließlich alles mit Salz, Pfeffer und einem kräftigen Schuss des frisch ausgepressten Zitronensafts ab.

Nun brauchen wir unser Risotto nur noch servieren und dabei mit den verbleibenden Pilzen zu garnieren.

Die Kombination von mit Weißwein zubereitetem Risotto mit Parmesan, Frischkäse und natürlich der Mischung aus Salbei und verschiedenen Pilzen erwies schon beim ersten Bissen als überaus gelungen. Geschmacklich abgerundet wurde das Ganze schließlich noch durch den kräftigen Schuss Zitronensaft, der dem Gericht eine zusätzliche, fruchtige und leicht säuerliche Note gab, die meiner Meinung nach wunderbar in die Gesamtkomposition passte. Gut mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt gab es auch ohne Fleischbeilage absolut nichts an diesem Gericht auszusetzen.
Werfen wir abschließend wir üblich noch einen Blick auf die Nährwerte dieses Gerichts. Meiner Berechnung nach liegt die gesamte Zubereitung bei 1060kcal, wobei fast 700kcal davon alleine schon vom Risotto-Reis eingenommen werden. Aufgeteilt auf 3 Portionen kommen wir dennoch auf einen Wert von angenehm leichten Wert von 354kcal, bei zwei Portionen – wobei diese wirklich sehr groß wären – hätten wir 530kcal pro Portion. In der Summe also ein nicht nur sehr leckeres, sondern auch angenehm kalorienarmes Gericht, das ich wirklich weiterempfehlen kann.
Guten Appetit
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Pilzcremesuppe mit Champignons, Steinpilzen & Thymian – das Rezept
28.10.2012 18:27 kochexperimente, kulinarischesUnkommentiert
Nachdem ich gestern ja etwas umfangreicher gekocht hatte, wollte ich es heute mal etwas einfacher halten. Daher entschloss ich mich dazu, mal eine leckere Pilzcremesuppe mit Champignons, Steinpilzen & Thymian zuzubereiten. Pilze sind, wie ich finde, immer eine sehr schmackhafte Zutat und überaus vielseitig verwendbar wie man bei meinen bisherigen Kochexperimenten ja sehen kann – ich denke da nur an die Gebratenen Austernpilze mit Kohlrabigemüse, das Rinderfilet-Ragout mit Champignons in Sauerrahm auf Tagliatelle al spinaci oder das Pfifferling-Pilzgemüse an Kichererbsenpüree um nur einige zu nennen – aber eine Suppe hatte ich daraus bisher noch nicht gemacht. Das holte ich heute nun endlich nach und das Ergebnis erwies sich als wirklich sehr gelungene Verwendung von braunen Champignons und Steinpilzen, so dass ich es natürlich nicht versäumen möchte das Rezept in gewohnter Form hier einmal kurz vorzustellen.
Was brauchen wir also für 2-3 Portionen?
300g braune Champignons (ich empfehle hier die Verwendung von kleineren Pilzen)

5g getrocknete Steinpilze (ca. 5-6 Stück)

75ml Sojacreme (Alternativ, aber kalorienreicher: Sahne)

sowie Salz & Pfeffer zum würzen
Als erstes erhitzen wir etwas Wasser, z.B. in einem Wasserkocher, und messen davon 250ml ab, in denen wir die Steinpilze für ca. 15 Minuten einweichen.

Anschließend beginnen wir damit die anderen Zutaten vorzubereiten. Wir waschen also unsere Champignons

entfernen die trockene Stielspitze und vierteln sie dann.

Außerdem schälen und zerkleinern wir unsere Zwiebel, zerkleinern sie dann mit dem Messer oder einer Küchenmaschine,

schälen und hacken unsere Knoblauchzehe(n) fein

und waschen schließlich unseren Thymian, schütteln ihn trocken

und zupfen dann die Blättchen ab.

Während in einem Topf ein Esslöffel Olivenöl auf Brattemperatur erhitzt wird

lassen wir unsere eingeweichten Steinpilze abtropfen und fangen dabei das Einweichwasser auf.

Ist das Öl heiß genug, geben wir die geviertelten Champignons in den Topf

und braten sie darin scharf für einige Minuten an

bevor wie sie wieder entnehmen und bei Seite stellen.

Mit dem zweiten Esslöffel Olivenöl dünsten wir dann Zwiebeln und Knoblauch auf mittlerer Stufe glasig an

und fügen dann wieder die Champignons

sowie unsere abgezupften Thymianblätter in den Topf hinzu. Alles lassen wir für weitere drei bis vier Minuten bei gelegentlichem umrühren etwas anbraten.

In der Zwischenzeit können wir die eingeweichten Steinpilze noch einmal etwas ausdrücken und dann grob zerkleinern.

Schließlich geben wir das aufgefangene Steinpilz-Einweichwasser durch ein feines Sieb in den Topf

und würzen alles schon einmal etwas mit Salz und Pfeffer.

Dann fügen wir noch die zerkleinerten Steinpilze hinzu

und gießen schließlich alles mit der Gemüsebrühe auf.

Nachdem wir den Topfinhalt kurz haben aufkochen lassen

lassen wir ihn dann für 20 Minuten auf mittlerer Stufe vor sich hin köcheln, wobei wir ihn gelegentlich umrühren.

Nach den zwanzig Minuten Kochzeit separieren wir etwa die Hälfte des Topfinhalts in ein anderes Gefäß

und pürieren ihn darin mit dem Pürierstab – Alternativ kann man die Suppe dazu natürlich auch in einen Mixer geben –

und geben die pürierte Masse dann wieder zurück in den Topf

wo wir es noch einmal kurz aufkochen lassen.

Jetzt ist auch ein guter Zeitpunkt, unsere Zitrone auszupressen.

Dann geben wir 75ml Sojacreme in den Topf, verrühren sie

und schmecken unsere Suppe dann noch einmal mit Salz & Pfeffer

Nachdem wir dann geschmacklich mit unserer Kreation zufrieden sind, was wir recht einfach durch probieren herausfinden können,

können wir sie schließlich servieren und genießen. Dazu passt sehr gut eine Scheibe kräftiges Vollkornbrot.

Die Mischung von braunen Champignons und Steinpilzen, deren Geschmack dank der Verwendung des Einweichwassers trotz der geringen Menge verstärkt wurde und deutlich zu bemerken war, erwies sich als überaus schmackhaft und würzig. Da nur die Hälfte der Suppe püriert worden war, fanden sich außerdem auch noch zahlreiche leckere Pilzstücke darin, die den Geschmack insgesamt noch einmal intensivierten und der Suppe den gewissen Biss gab. Kräftig mit Salz und Pfeffer gewürzt, mit der leichten Note von Thymian versehen und dem Zitronensaft geschmacklich abgerundet ein überaus leckeres Gericht, dass sich sowohl als Vorspeise als auch als leichtes Hauptgericht wunderbar eignet.
Werfen wir abschließend wie üblich noch einen Blick auf die Nährwerte: Wie für Suppen üblich, wartete auch diese Pilzcremesuppe mit einem angenehm niedrigen Kalorienwert auf. Ich kam bei meiner Berechnung auf 388kcal für den gesamten Topf, aufgeteilt auf 2 Portionen kommen wir also auf gerade mal 194kcal pro Suppenteller, bei drei Portionen liegt der Wert sogar nur bei 130kcal – natürlich exklusiv des dazu servierten Brots gerechnet. Nach der Schlemmerei mit der Makkaroni-Torte von gestern kommt mir das natürlich gerade recht. Ansonsten gibt es eigentlich nichts mehr, was ich zu den bisherigen Ausführungen hinzuzufügen hätte, daher bleibt mir nur noch eines zu sagen:
Guten Appetit

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Einfache Meeresfrüchte-Paella – das Rezept
28.07.2012 19:57 kochexperimente, kulinarischesUnkommentiert
Nachdem ich mich vor einiger Zeit ja schon einmal an einer Weichweizen-Paella versucht hatte, wollte ich mich heute nun an eine “echte” Paella mit Meeresfrüchten und Reis heran wagen. Rezepte für dieses spanische oder sollte besser valencianische Nationalgericht (denn Paella stammt ja ursprünglich aus der Gegend um Valencia) gibt es ja wie Sand am Meer, ich entschied mich schließlich für diese einfache und was die Kalorien angeht etwas leichtere, aber auch sehr leckere Zubereitung, die ich nun hier einmal in gewohnter Form kurz vorstellen möchte.
Was brauchen wir also für 2-3 Portionen?
1 mittlere rote Paprikaschoten (ca. 200g)

2 Tomaten (zusammen ca. 150-200g)

1/3 – 1/2 Bund Petersilie (6-8 Stiele)

sowie etwas Salz & Pfeffer zum würzen
Beginnen wir nun damit, die Bohnen gründlich zu waschen

und sie dann zu “putzen”. Früher hätte das bedeutet, dass man auch den Faden an der “Naht” der Bohne hätte abziehen müssen, doch bei modernen Sorten reicht es glücklicherweise aus einfach die Enden abzuschneiden. Größere Bohnen halbieren wir am besten gleich noch einmal.

Anschließend kochen wir sie für mindestens 10 Minuten in Salzwasser.

Während die Bohnen kochen, können wir uns schon einmal um die anderen Zutaten kümmern. Wir schälen also die Zwiebel und zerkleinern sie dann – ich nutzte hierzu meine handbetriebene Maschine, wer so etwas nicht besitzt kann natürlich auch gerne auf das klassische würfeln der Zwiebel mit dem Messer zurückgreifen.

Außerdem waschen wir die Paprika, entkernen sie und schneiden sie dann in dünne Streifen.

Bei den Tomaten entfernen wir, nachdem wir sie ebenfalls gewaschen haben (man weiß ja nie wer das Gemüse im Supermarkt bereits angefasst hat), die Stielansätze

und schneiden sie in kleine Stücke.

Sind die Bohnen dann fertig gekocht, gießen wir sie in ein Sieb, schrecken sie kurz mit kaltem Wasser ab und lassen sie dann abtropfen.

Den Safran geben wir anschließend in ein Schälchen mit 2 Esslöffeln lauwarmen Wassers und lösen ihn darin etwas auf.

In einer großen Pfanne bringen wir anschließend die 3 Esslöffel Olivenöl auf Betriebstemperatur,

und geben wenig später auch das Knoblauch hinzu, welches wir ebenfalls andünsten.

Kurz darauf können wir dann auch die Paprikastreifen mit in die Pfanne geben

und braten sie für einige Minuten mit bis sie etwas Farbe bekommen. Dabei können wir alles auch schon einmal mit ein wenig Salz und Pfeffer würzen.

Sind die Paprikastreifen gut angebraten, geben wir dann auch den Risotto-Reis in die Pfanne

und braten ihn ebenfalls kurze Zeit mit an bis er glasig wird.
Dann gießen wir etwa 1/3 der Gemüsebrühe mit dazu

und lassen sie einkochen / verdunsten

um dann ein weiteres Drittel der Gemüsebrühe hinzuzufügen

und anschließend die Meeresfrüchte mit in die Pfanne zu geben.

Alles lassen wir nun kurz aufkochen

und dann auf leicht reduzierter Stufe für 10 Minuten vor sich hin köcheln, wobei wir es gelegentlich umrühren.

Nach zehn Minuten geben wir schließlich auf das verbleibende drittel Gemüsebrühe hinzu,

und geben schließlich auch noch die gestückelten Tomaten

und die gekochten grünen Bohnen hinein

Für weitere acht bis zehn Minuten lassen wir das Ganze dann weiter vor sich hin köcheln, wobei wir auch hier das gelegentlich umrühren nicht vergessen sollten.

In der Zwischenzeit können wir dann auch die Petersilie waschen und trocken schütteln

um anschließend die Blättchen von den Stielen abzuzupfen und sie fein zu zerhacken.

Außerdem können wir noch unsere Bio-Zitrone in Spalten schneiden.

Kurz vor Garende schmecken wir das Gericht schließlich noch einmal mit Salz & Pfeffer ab

und heben schließlich noch die gehackte Petersilie unter.

Dann brauchen wir es nur noch einmal kurz probieren

und wenn es uns geschmacklich zusagt gemeinsam mit den Zitronenspalten servieren.

Ich hatte zwar damit gerechnet, dass der Reis durch das Safran noch etwas gelblicher wird, aber dazu hätte ich wohl noch Kurkuma verwenden müssen. Von dieser nicht erfüllten Erwartungshaltung aber einmal abgesehen war ich überaus zufrieden mit diesem Paella-Gericht. Die Meeresfrüchte aus Garnelenschwänzen, Tintenfischen und Miesmuschelfleisch passten geschmacklich wunderbar zu der Gemüsezusammenstellung aus grünen Bohnen, Tomaten und Paprikstreifen und harmonierten auch prächtig mit dem gut durchgekochten, durch das Safran sowie Salz und Pfeffer angenehm würzigen Risottoreis. Garniert mit dem Saft der Zitrone ein wahrer Genuss – ich war mit dem Ergebnis sehr zufrieden.
Werfen wir abschließend natürlich noch einen Blick auf die Nährwerte. Meiner Kalkulation nach liegt der komplette Pfanneninhalt bei 1300kcal, teilen wir es auf 2 Portionen auf – was jedoch recht große Portionen wären – lägen wir bei 650kcal pro Portion. Bei der realistischeren Aufteilung auf drei Portionen kämen wir auf 433kcal pro Portion. Für ein so mächtiges und dank des Reis auch angenehm sättigendes Hauptgericht ist das wie ich finde ein mehr als akzeptabler Wert.
Auch wenn es sich hier nur um eine einfache Variante der Paella handelt, kann ich das Rezept mal wieder vorbehaltlos weiter empfehlen. Das soll aber natürlich nicht heißen dass ich nicht bei Gelegenheit auch mal eine andere Variante ausprobiere – dazu ist meine Neugier nach neuen Geschmackserlebnissen einfach zu groß…
In diesem Sinne: Guten Appetit

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