Posts Tagged ‘lieferservice’

Pizza Mafia

Friday, December 21st, 2012

Heute Abend gönnten wir uns mal nach langer Abstinenz mal wieder eine Pizza vom Bestellservice – dieses Mal vom Lieferservice Islo im nordhessischen Bebra.

Pizza Mafia

Meine Wahl fiel dabei auf die Zubereitung mit Namen Mafia, bestehend aus Tomatensauce, Formschinken, Peperoniwurst, Zwiebeln, Knoblauch, Peproni und Käse. Für 6,50 Euro wurde die Pizza mit einem Durchmesser von 28cm in angenehm kurzer Zeit in weniger als 30 Minuten frei Haus geliefert. Gut, die Verwendung von Formschinken ist natürlich nicht ganz so schön, aber ich muss zugeben dass ich keinen wirklichen Unterschied bemerkte. Viel mehr fanden sich auf dem dünnen Pizzateig unter der Schicht Käses in einer fruchtig, durch die Chili angenehm scharfen Tomatensauce eine überaus pikante Mischung aus milden Zwiebelringen, dem Formschinken und etwas Peperoniwurst in einer deutlichen Note von Knoblauch. Meine größte Befürchtung war ja gewesen, dass die Zwiebeln bei einer solchen Zubereitung zu dominant werden, doch das war hier absolut nicht Fall. Viel mehr waren sowohl ich als auch der Mitesser der sich ebenfalls für diese Zubereitung entschieden hatte sehr zufrieden mit dieser Pizzazubereitung. Kann die Pizza Mafia als – trotz der Verwendung von Formschinkens – überaus weiterempfehlen.

Chicken Tikka Vindaloo – Interfood Bebra

Thursday, November 1st, 2012

Heute Abend ging es in das kürzlich neu eröffnete Interfood im nordhessischen Bebra, einem Restaurant mit Lieferservice das mit einem internationalen Angebot von italienischen, chinesischen, thailändischen und indischen Speisen aufwartet und welches aus dem Bekanntenkreis wärmstens empfohlen worden war.


Größere Kartenansicht

Die an der Ecke Bad Hersfelder Straße und Friedrichsstraße befindliche Lokalität hat sich in einem kleinen Gebäude niedergelassen, in dem sich vor sehr langer Zeit wohl mal eine Tankstelle befunden hat. Danach hatten sich schon verschiedenste Lokalitäten, darunter Cafés, Bistros und Restaurants über kürzeren oder längeren Zeitraum dort niedergelassen und nun ist es offensichtlich am Interfood sich dort zu versuchen. Der Gastraum erinnert von der Bestuhlung her an etwas zwischen postmodernen Bistro und McDonalds, an den Wänden hängen verschiedene Bilder von den Skylines amerikanischer Städte und von Bistros im Stil der 60iger Jahre. Über einem großen Weinregal, das eine halbe Wandfläche einnimmt hängt ein großer Flachbildschirm, auf dem in der Zeit in der wir uns dort aufhielten Sportnachrichten gezeigt wurde.

Für die Gäste die im Restaurant essen wollen gibt es keine separate Speisekarte, viel mehr kann man sich aus dem Faltzettel der auch die per Lieferdienst bestellbaren Gerichte enthält sein Gericht wählen. Neben einem Angebot Pizzen und Nudelgerichten finden sich wie erwähnt auch Gerichte der thailändischen, chinesischen und indischen Küche auf der Karte. Da ich schon lange nichts indisches mehr gehabt hatte, entschied ich mich nach einiger Überlegung für das Chicken Tikka Vindaloo zum Preis von 8,50 Euro und auch meine Begleiter schlugen bei den indischen Speisen zu. Alle indischen Gerichte werden dabei wahlweise mit Reis oder Brot, vermutlichen Naan, serviert, wovon ich den Reis wählte. Mutmaßungen dass hier nur fertig vorbereitete Gerichte aufgewärmt werden schien sich aufgrund der etwas längeren Wartezeit bis zum servieren nicht zu bestätigen – zumindest die Gerichte scheinen tatsächlich frisch zubereitet zu werden. Bevor die eigentlichen Gerichte kamen, stellte man uns jedoch noch 3 Schälchen mit verschiedenen Saucen auf den Tisch.

Indische Saucen / Indian sauces

Hier wäre es schön gewesen, wenn noch ein kleines Körbchen Naan-Brot mit dabei gewesen wäre, so dass wir damit etwas hätten die Saucen ein wenig besser testen können, so wie ich es im indischen Restaurant Sangeet in München erlebt habe – aber letztlich ging es auch so. Die hellgrüne Sauce ganz links erwies sich als fruchtig-würzige Joghurtzubereitung, die mittlere, rote Sauce war eine extrem Scharfe Variante, die etwa Sambal Olek entsprach und die dunkelgrüne ganz links war eine im ersten Moment eher mild schmeckende Chilisauce, deren kräftige Schärfe erst nach einem kurzen Moment im Mund zur Geltung kam. Eine gute Addition also zu den bestellten indischen Gerichten. Schließlich kamen dann auch die bestellten Gerichte.

Chicken Tikka Vindaloo

Und was da aufgetischt wurde übertraf meine Erwartungen im positiven Sinne bei weitem. Zu einer mit einigen Erbsen versehenen Portion Basamtireis fanden sich auf einem Bett aus Salatblättern verschiednen angebratenen Gemüsesorten wie Zwiebeln, orangen und gelben Möhren sowie Paprika vier etwa babyfaustgroße Stücke mit frischem Koriander garnierte, zarte Hühnerfilets, die vorher eindeutig eine längere Zeit in einer Joghurtmarinade eingelegt worden waren und die den Fleischstücken eine milde Würze und Schärfe gab – so wie man es bei indischen Gerichten ja kennt und mag. Mit einigen Spritzern Zitronensaft aus der beigelegten Zitronenscheibe garniert ein wirklicher Genuss, der seinen Preis von 8,50 Euro meiner Meinung nach absolut wert war. Ob das gelieferte Gericht dann natürlich auch so liebevoll angerichtet ist wie das im Restaurant servierte kann ich zum aktuellen Zeitpunkt nicht sagen, aber die Qualität scheint auf jeden Fall zu stimmen. Und auch die an der Freundlichkeit der Bedienung und dem Service gab es nichts auszusetzen. Man sollte sich also von dem Namen Interfood, der mich zuerst an einen Lebemsmittelspediteur oder -großhändler hatte denken lassen, nicht verwirren lassen – die Qualität und Güte der Gerichte ist nach jetzigem Erkenntnisstand auf jeden Fall mehr als nur in Ordnung. Wir waren überaus zufrieden und werden mit Sicherheit bald mal wieder dort speisen.

Pizza Bazza [17.07.2009]

Friday, July 17th, 2009

Wie bereits im gestrigen Post erwähnt gönnt sich unser Kantinenkoch aktuell ein paar Tage Urlaub. Daher entschlossen sich einige Kollegen heute etwas bei der Pizzera La Rosa zu bestellen. Die Karte umfasste neben Pizzen und Nudelgerichten auch Salate, Lammgerichte und verschiedene Schnitzelvariationen. Aber ich hatte heute Lust auf Pizza. Beim Studium des recht umfangreichen Angebotes und nachdem ich mich schon fast für die Pizza Speziale mit Salami, Schinken, Paprika und Pepperoni entschieden hatte, stieß ich auf ein anderes interessantes Gericht, das sofort mein Interesse weckte: Die Pizza Bazza zum Preis von 6,50 Euronen bei einem Umfang von 30cm.

Pizza Bazza

Der Belag war mal wirklich etwas anderes und ich kann mich nicht entsinnen bisher etwas ähnliches irgendwo anders gesehen zu haben. Neben Salamischeiben hatte man wie man unschwer erkennen kann auch Scheiben von gekochten Eiern, Erbsen, Käse und natürlich Tomatensauce auf den Teig gegeben. Und die Kombination erwies sich als wirklich sehr lecker. Es hatte zwar ca. eine Stunde gedauert bis die Lieferung bei uns eintraf, aber bei der großen Menge an Pizzen war die Wartezeit verständlich und die Gerichte waren wie es schien durch die Reihe auch noch heiß. Und auch dass man die Pizzen geschnitten hatte ist ja leider bei allen Pizzadiensten selbstverständlich. Der Teig erwies sich als dünn und knusprig, die Ränder waren schmal und nicht allzu hart gebacken – genau wie ich es bevorzuge. Auch von keinem der anderen Kollegen hörte ich ein Wort der Beschwerde. Wie es mir scheint ist die Pizzeria La Rosa mit ihrem Lieferdienst eine wirklich empfehlenswerte Adresse hier im Süden von Frankfurt – und allzu teuer sind sie auch nicht. Ich hoffe wir bestellen ein weiteres Mal in der Urlaubszeit unseres Koches.

Mein Abschlußurteil:
Pizza Bazza: ++

Doenerpizza [06.06.2009]

Saturday, June 6th, 2009

Heute war die Kantine natürlich geschlossen, daher entschlossen wir uns etwas zu bestellen. Die Wahl fiel dabei auf einen lokalen Anbieter mit Namen “Burger Ranch”, der neben Burger primär sich auf verschiedene Dönergerichte und eben Pizza spezialisiert hatte.
20090606burgerranch
Ich entschied mich für eine Dönerpizza, deren Belag aus Dönerfleisch, frischen Tomaten, Pepperoni und natürlich Käse bestand. Die Lieferung erfolgte natürlich frei haus.

Dönerpizza

Für einen Lieferdienst nicht selbstverständlich: Die Pizza war noch richtig heiß als man sie uns brachte. Außerdem hatte man sie geschnitten, wenn auch leider nicht so, dass man sie noch nachschneiden musste, bevor man sie entgültig essen konnte.
Der Belag erwies sich schließlich als wirklich gut gelungen. Die Tomatenscheiben waren frisch, die Pepperoni gaben dem ganzen eine leichte, angenehme schärfe und das Fleisch war reichlich vorhanden und von recht guter Qualität. Kalorientechnisch war das ganze mit Sicherheit nicht sonderlich optimal – aber geschmeckt hat es wirklich gut.

Mein Abschlußurteil:
Donerpizza: ++