Posts Tagged ‘linseneintopf’

Türkischer Linseneintopf mit Fladenbrot [24.01.2019]

Thursday, January 24th, 2019

Am heutigen Donnerstag gab es keinen wirklichen “Kracher” auf der Speisekarte unsere Betriebsrestaurants. Der Szegediner Gulasch mit Sauerkraut und Salzkartoffeln im Abschnitt Tradition der Region klang ganz interessant, während mich das Putenschnitzel “Picatta Milanese” mit Tomatensugo und Butternudeln nicht sonderlich reizte. Die Kombination von irgendwelchem Fleisch oder Fisch mit Tomatensugo und Butternudeln wird einfach zu häufig angeboten. Die Asia-Wok-Angebote wie Gebackene Ananas und Banane oder Gebratenes Putenfleisch mit Gemüse in Massamansauce waren auch eher das übliche. Das einzige was etwas hervorstach war letztlich der Pikante türkische Linseneintopf mit Minzjoghurt und Fladenbrot. den man bei Vitality anbot. Mit diesem Gericht hatte ich im letzten November bereits gute Erfahrungen gemacht, auch wenn man ihn damals mit gelben anstatt mit braunen Linsen zubereitet hatte. Daher entschloss ich mich dazu mal einen Veggie-Tag einzulegen und meinen mittäglichen Hunger mit dem Linseneintopf zu stillen.

Turkish lentil stew with pita / Türkischer Linseneintopf mit Fladenbrot

Hätte man das etwas labbrige Stück Fladenbrot weggelassen und den Klecks weißer Joghurtmasse durch Wiener Würstchen ersetzt, hätte man das Gericht optisch kaum vom westlichen Linseneintopf wie hier unterscheiden können, aber was den Geschmack anging zeigten sich schon deutliche Differenzen. Zum einen war er, wie auf der Speisekarte angekündigt, tatsächlich deutlich pikant, zum anderen hatte man ihn auch sonst vollkommen anders gewürzt. Ich meinte einen Hauch Zimt zu schmecken. Außer Linsen fanden sich außerdem kleine Kartoffeln, und Möhren im Gericht. Sehr lecker muss ich sagen. Nur von der angekündigten Minze in der Joghurt-Garnitur bemerkte ich leider gar nichts. Die hätte bestimmt gut zu einem kleinasiatisch-nahöstlichem Gericht gepasst, aber entweder war man damit deutlich zu sparsam umgegangen oder hatte sie letztlich doch komplett weggelassen. Zumindest erfüllte der Joghurt noch den Zweck, die doch deutliche Schärfe etwas abzumildern. Insgesamt ein sehr leckeres Gericht muss ich sagen – auch ohne Fleisch.
Bei den anderen Gästen waren aber andere Gerichte deutlich beliebter. Putenschnitzel und Szegediner Gulasch leisteten sich ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen um den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala, wobei sich meiner Meinung nach der Putenschnitzel gang knapp durchsetzen konnte und den Gulasch somit auf einen guten zweiten Platz verwies. Auf Platz drei folgten schließlich die Asia-Gerichte und mit sehr geringem Abstand der türkische Linseneintopf auf dem vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Türkischer Linseneintopf: ++
Fladenbrot: +

Linsensuppeneintopf mit Wiener Würstchen [11.01.2018]

Monday, January 14th, 2019

Zugegebenermaßen sah die Jungbullen-Leber Berliner Art mit Apfelscheibe, Röstzwiebeln und Püree, die sich heute als Zusatzangebot auf die Speisekarte unseres Betriebsrestaurants geschlichen hatte wirklich gut aus, aber leider bin ich kein Freund von Leber, da ich das Fleisch seit Urzeiten als extrem trocken in Erinnerung habe. Daher sah ich mich nach etwas anderem um. Der Schaschlikspieß vom Schwein mit hausgemachter BBQ-Sauce und Pommes Frites aus dem Abschnitt Globetrotter wäre zum Beispiel eine gute Alternative gewesen, während die Penne all Peperoni bei Vitality weniger ansprachen. Mit Gebackene Frühlingsrollen oder Gebratenes Schweinefleisch mit Gemüse in Austernsauce von der Asia-Wok-Theke hätte ich vielleicht ebenfalls noch leben können, doch am meisten stand mir der Appetit dann doch nach dem Linsensuppeneintopf mit Wiener Würstchen und Semmel, wie er im Abschnitt Tradition der Region auf der Speisekarte stand. Bei kaltem Wetter ist so ein wärmender Linseneintop einfach ideal.

Lentil stew with sausages & bun / Linsensuppeneintopf mit Würstchen & Semmel

Hätte ein Fläschchen mit Maggi oder auch nur etwas Balsamico-Essig am Tisch geständen, hätte ich mir wohl ein paar Tropfen in die Zubereitung gerührt, denn obwohl der Eintopf mit Linsen, Kartoffelwürfeln, Möhren, Zwiebeln und etwas Lauch insgesamt geschmacklich durchaus in Ordnung war, fehlte ihm die leicht säuerliche Essignote, die ja gerade einen Linseneintopf – zumindest meiner Meinung nach – erst zum richtigen Linseneintopf macht. So erwies er sich geschmacklich als deutlich langweiliger als ich erwartet hatte, auch wenn er dabei nicht wirklich schlecht war. Gemeinsam mit der knusprig-frischen Semmel und den beiden nur leicht wässerigen Wiener Würstchen ein wärmendes und vor allem sättigendes Mittagsgericht, dem eben nur das i-Tüfelchen Essig zur Perfektion fehlte. Im Nachhinein gesehen hätte ich natürlich auch einfach zur Salattheke gehen können und mir dort etwas Balsamico-Dressing holen können, aber leider kam mir die Idee erst als der Teller bereits fast leer war. 😉
Um Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala des heutigen Tages lagen mit der Lebern, dem Schaschlikspieß und dem Eintopf gleich drei Gerichte in der vorderen Gruppe und hatten eine Chance den Spitzenplatz zu belegen. Nach genauerem Hinsehen sah ich letztlich die Leber auf Platz eins, aber nur mit einem hauchdünnen Vorsprung vor dem Linseneintopf, der somit auf dem zweiten Platz landete. Der Schaschlikspieß mit Fritten, den ich eigentlich aufgrund der Sättigungsbeilage als Favorit gesehen hatte, belegte nur den dritte Platz. Auf Platz vier folgten die Asia-Gerichte und den fünften Platz nahmen die Penne al Peperoni ein.

Mein Abschlußurteil:
Linsensuppeneintopf: +
Wiener Würstchen: ++
Semmel: ++

Türkischer Linseneintopf mit Fladenbrot [13.11.2018]

Tuesday, November 13th, 2018

Zwar war es heute nicht gerade so, dass ansonsten nichts akzeptables auf der Speisekarte zu finden war. Mit den Spaghetti Bolognese mit Grana Padano bei Globetrotter oder dem Putenschnitzel “Zigeuner Art” mit Kroketten bei Tradition der Region hätte ich durchaus leben können und auch der Gebackene Seelachs mit Gemüse in Kokosmilchsauce der neben Gebratenem Tofu mit Gemüse in Austernsauce an der Asia-Thai-Theke angeboten wurde besaß seinen Reiz, doch wenn unser Betriebsrestaurant schon eine Eintopf-Woche macht, wollte ich natürlich die Gelegenheit nicht verpassen diese zu probieren. Wäre kein Meerrettich – den ich ja nicht ausstehen kann – drin gewesen, hätte ich wahrscheinlich zum Kartoffel- Wirsingeintopf mit Kassler und Meerrettich gegegriffen, aber so fiel meine Wahl auf den vegetarischen Angebot Türkischer Linseneintopf mit Fladenbrot.

Turkish lentil stew with pita / Türkischer Linseneintopf mit Fladenbrot

Obwohl ich ja eigentlich ein großer Fan von Gerichten mit Fleisch bin, war ich doch mehr als nur positiv überrascht als ich den ersten Löffel dieses Eintopfgerichts probiert hatte. Der Geschmack war kräftig und leicht pikant, was mir schon mal sehr zusagte. Neben Linsen tummelten sich auch Möhren, Kartoffeln, Stangensellerie und Zwiebeln mit im Eintopf und machten ihn auch ohne Fleischeinlage zu einem überaus schmackhaften und sogar einigermaßen sättigenden Gericht. Für den noch fehlenden Teil der Sättigung sorgte schließlich das aufgetoastete, aber inzwischen wieder abgekühlte Fladebrot, welches zwar leicht trocken war, das man aber wunderbar dazu nutzen konnte auch die letzten Reste dieses ungewöhnlich schmackhaften kleinasiatischen Gerichts aus dem viel zu schnell leer gewordenen Teller zu wischen. Ich überlegte ernsthaft ob ich mir noch nachschlag holen sollte, entschied mich dann aber doch dagegen. Aber die Wahl des Linseneintopfes bereute ich nicht einen Moment.
Bei den anderen Gästen lagen heute aber die Spaghetti am höchsten in der Gunst, die sich somit den ersten Platz sichern konnten. Aber nur knapp dahinter auf einem guten zweiten Platz folgte auch schon das Putenschnitzel mit Kroketten. Um den dritten Platz lieferten sich Asia-Gerichte und die beiden Eintöpfe wiederum ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen, das die Eintöpfe sehr knapp für sich entscheiden konnten und die Asia-Gerichte somit auf einen guten vierten Platz verwiesen.

Mein Abschlußurteil:
Türkischer Linseneintopf: ++
Fladenbrot: +

Linseneintopf mit Wiener Würstchen & Semmel [08.11.2018]

Thursday, November 8th, 2018

Hätten die Kartoffel-Frischkäsetasche auf Ratatouille und Quarkdip ausdem Abschnitt Vitality der heutigen Speisekarte unseres Betriebsrestaurants nicht sehr dunkel und etwas zu “knusprig” ausgesehen, hätte ich vielleicht bei diesen zugegriffen, denn das Schweineschnitzel “Wiener Art” mit Pommes Frites, das heute mal im Abschnitt Globetrotter stand, war mir eindeutig zu mächtig und ich hatte nicht schon wieder Lust auf Fritten – die hatte ich in letzter Zeit einfach viel zu häufig. Und da ich auf Gebackene Ananas und Banane mit Honig oder Gebratenes Schweinefleisch mit Gemüse in Massaman- Currysauce von der Asia-Thai-Theke ebenfalls keine große Lust hatte, griff ich schließlich zum Linseneintopf mit Wiener Würstchen und Semmel, der heute bei im Abschnitt Tradition der Region angeboten wurde.

Lentil stew with vienna sausages & bread roll / Linseneintopf mit Wiener Würstchen & Semmel

Dieses Mal eine große Semmel, die fast schon an ein kleines Baguette erinnerte, zum Eintopf anzubieten erwies sich schon mal als sehr gute Idee, zumal sich diese auch noch angenehm frisch und knusprig erwies. Der Linseneintopf selber erwies sich zwar als absolut in Ordnung, mit seinen Kartoffelwürfeln und Möhren ein reichhaltiger und angenehm sättigendes Eintopfgericht. Nur an der Würze sollten sie auf jeden Fall noch arbeiten, denn ich fand das Gericht diesbezüglich noch etwas langweilig. Zwar war zwar sogar ein kleiner Schuss Essig drin, so wie es bei einem Linseneintopf sein sollte, aber vielleicht war es zu wenig oder es fehlte einfach Salz. Ich kann es nicht genau definieren, aber ich kenne eindeutig bessere Linseneintöpfe. 😉 Aber ich glaube da hat jede Familie und jede Region ihre eigenen Rezepte. An den beiden knackigen Wiener Würstchen, der einzigen Fleischeinlage im Eintopf, gab es aber wiederum nichts auszusetzen. Ein gutes, aber bei weitem nicht perfektes Gericht aus der Sparte Hausmannskost.
Natürlich war es das Schnitzel mit Pommes, das sich heute mit deutlichem Vorsprung vor allen anderen Angeboten den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern konnte. Aber der Linseneintopf auf Platz zwei kam ihm doch deutlich naher als ich es aus meiner jahrelangen Erfahrung heraus vermutet hätte. Auf dem dritten Platz folgten schließlich die Asia-Gerichte und die Gemüse-Frischkäsetaschen belegten einen guten vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Linseneintopf: +
Wiener Würstchen: ++
Semmel: ++

Linsensuppeneintopf mit Wiener Würstchen & Bauernbrot [01.12.2014]

Monday, December 1st, 2014

Neben den Resten des Steak vom Thunfisch mit Tagliatelle nero & Pepperonata vom Freitag standen heute Poh Piard Thord – Knusprige Frühlingsröllchen und Gung Pao Ngao – Rinfleisch gebraten mit Chili, Knoblauch, Morcheln Bambus und Gemüse an der Asia-Thai-Theke sowie Hausgemachte Lasagne mit Bechamelsauce und Käse gratiniert bei Globetrotter, ein Linsensuppeneintopf mit Wiener Würstchen und Bauernbrot bei Tradition der Region und schließlich – anstatt des ursprünglich angekündigten pikanten Kichererbsencurry – Spaghetti mit Blattspinat und Kren bei Vitality auf der Speisekarte. Hätte es das Kichererbsencurry gegeben, hätte ich wahrscheinlich bei diesem Gericht zugeschlagen, so jedoch wich ich auf den den Linseneintopf aus. Dazu gesellte sich noch ein Becherchen Kokos-Mousse aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Lentil stew with sausages & bred / Linsensuppeneintopf mit Wiener Würstchen & Bauernbrot

Warum es sich hier jetzt um einen Linsensuppeneintopf und nicht nur um einen normalen Linseneintopf handelte, erschloss sich mir zwar nicht ganz, aber die Kombination aus sehr vielen braunen Linsen, einigen kleinen Salzkartoffeln, etwas Suppengrün und schießlich den beiden warmen Wiener Würstchen erwies sich unabhängig von ihrer Bezeichnung als überaus schmackhaft. Als einzigen Kritikpunkt muss ich anbringen, dass man sowohl die Kartoffeln also auch die Würstchen im Ganzen in den Eintopf gegeben hatte, was den Verzehr alleine mit einem Löffel etwas erschwerte. Doch glücklicherweise hatte ich vorgesorgt und mir Messer und Gabel mitgenommen, so dass ich mich vor dem Verzehr um dieses Problem kümmern konnte. Das Bauernbrot schließlich war zwar nicht mehr ofenfrisch und knusprig, aber auch nicht so abgestanden dass ich hier etwas in der Wertung abziehen müsste. Ingesamt ein einfaches, aber sehr gelungenes Mittagsgericht. Und auch am cremigen Kokosnuss-Mouss das mit einigen Schokosplittern vermengt und etwas Obst garniert worden war, gab es nichts auszusetzen.
Als ich heute das Restaurant betreten hatte, sah es zuerst danach aus als würden die anderen Gäste den Linseneintopf der Lasagne vorziehen, denn an der Theke wo dieser ausgegeben wurde hatte sich bereits eine kleine Schlange gebildet, während niemand für das Nudelgericht anstand. Doch dies verschob sich noch während ich speiste, so dass die Lasagne schließlich doch mit einem klar ersichtlichen Vorsprung den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala für sich erobern konnte. Der Linseneintopf schaffte es dennoch auf Platz zwei, gefolgt von den Asia-Gerichten auf dem dritten Platz. Bei den Nudeln mit Blattspinat und Kren sowie dem Thunfisch konnte ich keinen klaren Favoriten ausmachen, weswegen ich beiden Platz vier zubilligen musste.

Mein Abschlußurteil:
Linsensuppeneintopf: ++
Wiener Würstchen: ++
Bauernbrot: ++
Kokos-Mousse: ++