Kassler-Schaschlik & Kartoffelpüree [16.05.2008]

Zum Wochenabschluß wandten wir uns in eine Lokation, die früher wohl zu unseren Favoriten zählte, welche wir aber in letzter Zeit vollkommen vernachlässigt hatten: Das Restaurant “Zum Loewen” im Jenaer F-Haus. Dieser Vernachlässigung hatte verschiedene Gründe gehabt: Zum einen hatte die Qualität wohl definitv etwas nachgelassen, zum anderen waren die Preise aus unserer Sicht etwas zu sehr angehoben worden. Doch gerade beim zweiten Punkt schien man inzwischen etwas nachgebesser zu haben wie uns ein Blick auf die Online verfügbare Speisekarte (siehe Link oben) verriet. Von Blumenkohl-Creme-Suppe mit Pistazienkernen für 4,20 €uronen über eine Ofenkartoffel mit Kräuterquark für 5,20 bis hin zu Spinat-Lachs-Lasagne mit Weißwein-Dill-Soße für 7,20 bot man diese Woche dort eine breite Palette an Speisen für jeden Geschmack an. Obwohl das Holzfällersteak mit knusprig gebratenen Bratkartoffeln für 6,50 einen recht großen Reiz auf mich ausübte, so entschied ich mich doch letztlich für das Kassler-Schaschlik mit gemischten Gemüse und Kartoffelpüree für 6,60 €uronen aus dem heutigen Menuangebot. Nach angenehm kurzer Wartezeit brachte man uns dann unsere bestellten Speisen.

Die Qualität des Gerichts erwies sich aus meiner Sicht als wirklich vorzüglich – man hatte sehr zartes Kasslerfleisch abwechslend mit verschiedenen Gemüsestücken, wie bei Schaschlik ja üblich, auf das Holzstäbchen aufgereiht. Auch am Gemüse oder dem leckeren Kartoffelpüree war nichts auszusetzen. Einzig die Portionsgröße hätte etwas größer sein können.
Einen weiteren kleinen Kritikpunkt möchte ich an die Servierkraft verwenden, die uns zwar nett und zuvorkommend bedient, aber in der Zeit in der sie nichts zu tun hatte an verschiedenen Stellen nahe der Theke regelrecht “herumlungerte” und uns mit mißmutigen Blick beobachtete. Vielleicht hatte er heute einfach nur einen schlechten Tag – aber das muß man als Servicekraft eben verbergen können. Wenns aber nicht zur Regel wird, ist es jetzt eigentlich schon vergessen. 🙂

Asia Nudelsuppe mit Riesengarnelen [09.01.2008]

Das Ziel unseres heutigen Mittagsausfluges war das Restaurant “Zum Löwen” im hiesigen F-Haus. Diese Location ist ja langsam etwas teuer geworden, die Speisen liegen auch hier inzwischen von 6,60 € aufwärts bis hoch zu fast 9 €, doch heute wagten wir einen weiteren Versuch. Ich wählte aus der aktuellen Karte die Asiatische Nudel-Gemüse-Suppe mit Riesengarnelen für den Preis von gerade mal 4,40 €uronen das zweitgünstigste Gericht auf der Karte. Zwar klangen auch die Spagehtti Carbonara für 6,60 und ein Schweineschnitzel mit gratinierten Rahm-Champinions oder gefüllten Puttenrollbraten mit Rotkohl und Klößen klang zwar auch verlockend, war mir aber mit 6,60 und 8,20 € zu kostspielig.
Nach kurzer Wartezeit von gerade einmal 10 bis 15 Minuten hatten wir auch schon unsere Bestellung auf dem Tisch.

Die Suppe war zwar gut, aber doch etwas dünn. Der Inhalt bestand (neben Flüssigkeit) hauptsächlich aus Karottenscheiben, Zuchini, kleinen Maiskolben und natürlich einigen Riesengarnelen – aber das Verhältnis zwischen Flüssigkeit und Inhalt war nicht sooo toll. Durch ein zerbröseln der beigegebenen Weißbrot-Baguettescheiben in die Suppe ließ es sich aber gut verzehren und stellte sich sogar als gut gewürzt heraus.
Wirklich schade daß auch der Löwe sich inzwischen so stark verteuert hat – die meisten der Gerichte überschreiten deutlich die 7 €uronen-Marke – was sich inzwischen auch als eine Art preisliche “Schmerzgrenze” für uns herauskristallisiert hat. Wir werden es weiterhin beobachten, vor allem die im Internet verfügbare Mittagskarte, aber unsere Besuche werden auf jeden Fall nicht mehr so häufig sein wie zu früheren Zeiten.

Kulinarischer Wochenrückblick [19. – 23.11.2007]

Mittagspost-Zusammenfassung für die Woche vom 19. bis 23. November 2007

Montag, 19.11.2007 – Fish’n’Chips im Löwen

Der aktuelle Wochenkarte im Löwen bot wieder einiges an interessanten Gerichte. Die indischen Lammchops, gebratenen Okra-Schoten und feurigem Cous-Cous waren mir mit 8,20 €uronen allerdings etwas teuer. Ich entschied mich für die Fish and Chips mit Remouladensoße für 6,90 €uronen – obwohl die Asia-Nudel-Pfanne mit Hähnchenbruststreifen und Hoisin-Soße auch interessant klang. War zwar in Ordnung, aber ich habe bereits bessere Fish’n’Chips gehabt. Im Nachhinein wären die Lammchops wohl die beste Wahl gewesen.

Dienstag, 20.11.2007 – Gratinierter Hackbraten in der Mensa

Am Dienstag verschlug es mich nach einer extrem langen Pause mal wieder in die Mensa. Die Auswahl war aber nicht so verlockend – am besten klang mir immer noch der Gratinierte Hackbraten mit Pommes Frites und Krautsalat. Sah zwar nicht besonders aus, war aber Geschmackstechnisch in Ordnung. Für ein Mensa-Mahl also in Ordnung. Mit dem Pudding lag der Preis wenn ich mich recht entsinne bei 4,50 €uronen.

Dienstag, 21.11.2007 – Curryhuhn mit Pappadelle – Lo Studente

Blogpost mit dem Bericht: siehe hier.

Mittwoch, 22.11.2007 – Rinderbraten mit Rosenkohl – Mensa

Am Mittwoch begab ich mich wieder einmal in die Mensa – diesmal mit besserem Angebot. Am verlockensten erschien mir dabei der Rinderbraten mit Rosenkohl und Kroketten. Als ich nach einer großen Portion fragte – der Fleischstück erschien mir etwas klein – legte mir die Bedienstete einfach eine weitere Krokette mit auf den Teller. Zu einem weiteren Stück der Bratens ließ sie sich leider nicht bewegen. 🙂

Freitag, 23.11.2007 – Fischlis im Bierteig auf Wildreis – R2 Bistro

Zum Wochenabschluß entschieden wir uns für einen Besuch im R2 am Marktplatz. Zwar gab es dort wie jeden Freitag Fisch, aber das Angebot klang gar nicht mal so schlecht:

Fischlis im Bierteig auf Wildreis, asiatisch – R2-gemäß mit Softdrink für 6 €uronen. Hinter dem Begriff Fischlis verbargen sich dabei 2 Sorten Fisch, die einen tatsächlich in Bierteig, die anderen eher wie langgestreckte Fischstäbchen. Ich vermute daß die Bierteig-Fischlis ausgegangen waren und daher durch diese zweite Sorte teilweise ersetzt wurden. War in der Kombination zwar lecker, allerdings fehlte irgendwie noch eine Soße. Der Reis hatte zwar eine scharfe Würzung, aber alles in allem war es etwas trocken. Hatte schon besseres im R2 gehabt

Zum Loewen – Kasslerspieß [09.11.2007]

Location:

Restaurant Zum Löwen
Johannisplatz 14
07743 Jena

Das Restaurant Zum Löwen im F-Haus in Jena – eine unserer favorisierten Ziele zum Mittagessen.

Räumlichkeiten:

Ein großer, heller Raum, ausgestattet mit Bar, funktionalen Tischen und Stühlen sowie am dem Eingang gegegüber gelegenen Wand mit zwei Sofas.

Bedienung:

Im Gegensatz zu den USA muß man sich zwar selbst einen Platz suchen, das freundlichen, meist weibliche Servicepersonal steht aber meist gleich mit einer aktuellen Speisekarte bereit, um diese zu verteilen. Bedienung handelt schnell und ohne daß man etwas daran aussetzen könnte. Nur bis die Speisen aus der Küche geliefert werden dauert leider manchmal etwas länger

Angebot:

Wöchentlich wechselnde Mittags-Speisekarte mit internationalen und deutschen Speisen, dabei wöchentlich eine Suppe in kleiner und großer Ausführung, ein vegetarisches Gericht sowie ein Menu mit Vorspeise und Nachtisch, deren Komponenten man aber auch einzeln bestellen kann. Dazu Getränke in der hier in Deutschland üblichen Angebotspalette (Softdrinks, Bier, Kaffee, Tee).

Eigene Auswahl:

Das Angebot diese Woche beinhaltete unter anderem “Geschmorten Hähnchenschenkel mit feuriger Salse, Pommes Frites und Salatbuket” für 7,20 €uronen, “Thymian-Orangen-Lachs mit Basilikum-Soße, glasiertem Romanesco und Polenta-Talern” für 7,30 €uronen oder “Kassler-Schaschlik mit Speckbohnen und Kartoffel-Tomaten-Püree” für 7,20 €uronen. Die Entscheidung fiel schwer, aber ich entschied mich schließlich für das Kassler-Schaschlik.

Beurteilung des Gerichtes:

Die zwei Schaschlik-Spieße waren mit roten Zwiebeln und dünn geschnitten Speck bestückt, das Fleisch war dabei sehr zart und schmackhaft. Auch an den Speckbohnen gab es keinerlei Kritikpunkte. Besonders hervorheben möchte ich das sonst eher vernachlässigte Püree, das mit Tomatensoße in pikanter Würzung versetzt war und mich geschmacklich überaus positiv überraschte. In der Summe eine wirklich gute Kombination – und an der Portionsgröße gab es in diesem Fall nichts auszusetzen.

Preisgestaltung:

Die Preise der Suppe liegt zwischen 2,50 (klein) und 3,00 (groß) Euro, die Gerichte liegen je nach Zusammensetzung zwischen 4,50 und 9 €uronen. Preislich mit Sicherheit nicht die günstigste Alterntive hier in der Stadt, aber die Qualität der Speisen rechtfertigt in den meisten Fällen die Ausgabe. Es existiert für regelmässige Besucher außerdem die Option sich eine Lunchlub-Karte abstempeln zu lassen und somit das zehnte Gericht kostenlos zu genießen.

Gesamturteil:

Gutes kleines Restaurant mit abwechslungsreicher, international angehauchter Küche und moderaten Preisen. Das in Ockerfarben gehaltene Interior gewinnt zwar keinen Designpreis, ist aber gemütlich und lädt zu einer entspannte Mittagspause ein. Für einen abendlichen Besuch zum reinen Getränkeverzehr jedoch nicht geeignet.

Indische Hühnercremesuppe [02.10.2007]

Im Vergleich zum gestrigen Tage hatte sich das Wetter heute doch ziemlich radikal verschlechtert. Es regnete zwar glücklicherweise nicht, aber die Temperaturen ließen dennoch stark zu wünschen übrig. Daher entschieden wir uns, unseren Plan von gestern zu verwirklichen und im Restaurant Zum Löwen im F-Haus zu Mittag zu speisen. Die Mittagskarte diese Woche bot neben einem “Zigeunersteak mit Pommes und Salatbuket” auch “Puten-Auberginen-Röllchen mit würziger Tomatensauße und gemischten Reis” oder “Frikadellen mit Kohlrabi-Möhrengemüse und Kartoffelpüree“. Ich entschied mich jedoch letztendlich für die “Indische Hühnercremesuppe mit Blattspinat und Reis“. Das ganze sollte in der großen Portion mit 3,40 €uronen zu Buche schlagen und wurde mit einigen Scheiben frischen Baguettebrot serviert.

Einen Kritikpunkt gibt es zu nennen: Für eine Cremésuppe war sie einfach von der konsistenz her zu dünn. Von einer Cremé(!)suppe erwarte ich eine gewisse Cremigkeit – der Name ist Programm. Das war hier nicht gegeben – was dem Geschmeckt allerdings keinen Abbruch getan hat. In Kombination mit den 4 Scheiben reichte es auch vollkommen aus, den mittaglichen Hunger zu stillen.