Lachssteak und Kartoffelgratin [14.05.2007]

Heute mußte ich in die alte Tradition des Löwen-Montags denken, als wir uns pünktlich zum Wochenanfang mal wieder ins Restaurant “Zum Loewen” im F-Haus gingen. Ich hatte zwar bereits bei meine-mahlzeit.de das aktuelle Wochenenangebot geprüft und dort gleich mehrere Gerichte entdeckt, die ein gewisses Interesse in mir weckten. Nicht dazu gehörten die “Buchweizen-Frikadellen an Lauch-Sahne-Soße mit Auberginen-Tomaten-Gemüse”, aber da einer meiner Begleiter dieses Gericht wählte möchte ich es hier nicht unerwähnt lassen.

Für meinen Geschmack wären die Portion den stolz anmutenden Preis von 5,60 €uronen nicht gerade Wert gewesen. Zum verhungern zu viel und zum satt werden zu wenig. Soll aber ganz lecker gewesen sein.
Eine bessere Alternative wäre da schon das “Wiener Schnitzel mit Blumenkohl in Sauce Hollondaise mit Pommes Frites” gewesen.

Die Portiongröße war zwar mehr als ausreichend, auch wenn 7,20 €uronen nicht gerade als Schnäppchen erschienen. Alternativ wäre in der Sektion “Menu” noch für 8,60 €uronen “Rinderfiletstreifen auf Pak-Choi-Gemüse und gebratenen Asia-Nudeln” auf der Karte gewesen. Pak-Choi ist in Deutschland eher unter dem Begriff Senfkohl bekannt und ist ein naher verwandter des Chinakohls. Aber der Preis hielt mich dann doch davon ab und ich wählte schließlich das “Gebratenes Lachsfilet auf Spinat-Kartoffel-Gratin
mit Weißwein-Sahne
” für 7,90 €urönchen.

Ich liebe ja Lachs, auch wenn ich ihn ohne “Haut” bevorzuge. Hier aber war die Fischhaut darauf belassen worden – was sich entgegen meines ersten Eindrucks doch als gar nicht so schlecht erwies. Und abgesehen davon war das Fleisch wirklich sehr zart und schmackhaft. Das Kartoffelgratin mit Blattspinat war eine sehr passende Beilage zum Lachs. Blattspinat ist mir, wenn ich das erwähnen darf, inzwischen auch lieber als die feiner geschnitte Variante mit dem “Blubb”. Sehr gelungene Kombination dieses Gericht, das den Preis aus meiner Sicht wohl durchaus wert erschien. Kann ich sehr empfehlen. Wer diese (durch Himmelfahrt verkürzten) Woche noch die Gelegenheit hat in den Löwen gehen zu können, dem würde ich den Lachs durchaus empfehlen.

Tortillas im Loewen [20.04.2007]

Nach langer Abstinenz bot sich mir heute wieder mal eine Gelegenheit, den Löwen zu besuchen, der ja früher fast jeden Montag unser Ziel bildete. Da war es nur gut und billig, daß wir am heutigen Montag mal wieder dort einkehrten. Draußen war es ja bereits gestern so stark abgekühlt, daß eine Einnahme unseres Mittagsmahls im Freien keine Option für uns war. Das Angebot diese Woche klang auf den ersten Blick zwar nicht so überragend, aber ich entdeckte doch einige Gerichte, die ich in die Nähere Auswahl fasste. Zuerst war da Gazpacho Andaluz, das alleine weil es mir unbekannt war mein Interesse weckte. Als ich doch bei Wikipedia las, daß es sich dabei um eine kalte Suppe handelte, strich ich sie dann doch und wandte mich den anderen Mahlzeiten zu. Da waren “Gebratener Gemüsereis mit Austern und Sprossen”, “Gebratenes Schweinekotlett mit Joghurt-Minze Soße und Erbsenpüree” oder “BBQ Hähnchenschenkel mit Salsa und Pommes”. Alles klang irgendwie verlockend, doch ich wählte letztenendes die “Mexikanische Tortilla mit Hack, Bohnen und Mais“, die mit 4,50 Eurönchen zu Buche schlagen sollten.

Ich bereute die Wahl nicht, denn die Zubereitung stellte sich als sehr lecker heraus. Der Tortilla-Teig war frisch und knusprig und die Füllung mit einer leichten Schärfe versehen. Bedienung war wie immer schnell und korrekt. Kann meine wohl schon öfters ausgesprochene Empfehlung für dieses Restaurants im hiesigen F-Haus nur noch einmal bekräftigen. :-)

Topinambur (mit Lamm und Bohnen) [21.03.2007]

Gerade als ich mir heute am sehr späten Vormittag (oder frühen Mittag) einen Kaffee holen wollte erreichte mich ein Anruf und ich wurde gefragt, ob ich spontan jetzt Mittag essen gehen wolle. Da die Alternative Mensa gewesen wäre, sagte ich natürlich sofort zu. ;-)
Unser Ziel war nach kurzer Absprache dann der Löwe, den ich ja bereits gestern in die nähere Auswahl gezogen hatte. Das war für mich DIE Gelegenheit, endlich einmal diese ominösen Topinamburs zu testen. <img src = "/wp-images/smiley/smile.gif" hheight = "18" wwidth = "18" align="absmiddle">
Als wir – es mag 11:45 Uhr oder sogar früher – dort ankamen, schien man gerade geöffnet zu haben, denn gerade als wir eintraten wurden gerade die Wandleuchten eingeschaltet und wir waren die ersten und einzigen Gäste. Der Blick in die Wochenkarte war für mich dann eher reine Formsache – denn ich wußte ja bereits was ich wollte: “Geschmorte Lammkeule mit weißen Speck-Bohnen und Topinambur“.
Trotz der Tatsache daß weitere Gäste erst einige Zeit nach uns eintrafen dauerte es von Bestellung bis zur Servierung ziemlich lange. Doch schließlich standen die bestellten Speisen vor uns.

Was soll ich zu den Topinamburs, die kurioserweise mit der Sonnenblume nah verwandt sind, nun sagen? Weitere Bezeichnungen dafür sind auch: Deutsche Kartoffel, Erdartischocke, Erdäpfel, Erdbirne, Erdschocke, Erdsonnenblume, Ewigkeitskartoffel, Indianerknolle, Jerusalemartischocke, Kleine Sonnenblume, Knollensonnenblume oder Zuckerkartoffel. Der Ursprung liegt in Nordamerika, von wo sie um 1610 das erste Mal in Europa eingeführt und fälschlicherweise nach dem brasilianischen Indianerstamm der Tupinambá benannt wurde.
Vom Geschmack her sind sie der Kartoffel sehr ähnlich , aber etwas mehr “Al dente”. Es heißt sie würde ein wenig nach Artischocke schmecken – was ich jedoch hier weder bestätigen noch widerlegen möchte. Die weißen Bohnen waren ebenfalls sehr bissfest. Am besten jedoch war das Lammfleisch – sehr zart mit wenig Fett oder Knorpeln. Ich bin durchaus der Meinung, daß das Gericht seinen stolzen Preis von acht €uronen durchaus wert war. Ich bin sehr zufrieden und froh darüber, daß ich die Gelegenheit nutzen konnte dieses Gericht zu probieren.

Gebratenes Kassler… [13.02.2007]


… mit Sauerkraut und Kartoffelbrei
© Februar 2007 by Restaurant “Zum Lœwen” – F-Haus Jena

Gefährliche Lammchops (?) [18.01.2007]

Lange ist es her, daß ich das letzte Mal über Lunch berichtete, daher heute mal wieder ein kleiner Bericht vom Mittag. Ziel war heute der Löwe, wo neben Rotbarschfilet oder gefüllten Paprikaschoten auch Lammchops mit grünen Bohnen und Kartoffelpüree auf der Wochenkarte. Für dieses Gericht entschied ich mich schließlich.

War sehr gut, aber auch gefährlich, denn wie ich beim Verzehr entdeckte verbargen sich in den Lammkotletts viel kleine und kleinste Knochensplitter. Ich will zwar kein Horrorszenario an die Wand malen, aber man stelle sich vor (zart besaitetete bitte ab hier nicht weiterlesen !!!) man schluckt so einen Knochensplitter, schlitzt sich einen Teil der Speiseröhre, den Magen oder im Darm etwas auf und verblutet innerlich. oO Ich bin zwar kein Mediziner und vielleicht ist so etwas auch gar nicht möglich – aber rein hypothetisch…. Würde man es merken und könnte rechtzeitig zum Arzt gehen ?
Wie dem auch sei – geschmeckt hat es jedenfalls mal wieder, auch wenn der Preis von 7,50 Euronen ziemlich heftig war. Aber da ich die letzten Tage ja nicht zu mittag war, kann ich es mir denke ich einmal gönnen. Falls ich mich nicht mehr melden sollte … ihr wißt ja … Knochensplitter… Hmm, bemerke ich da nicht gerade Schluckbeschwerden ? ;-) *zumHypochonderWerd*