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HotDog-Zopf – das Rezept

Saturday, December 1st, 2018

Das Rezept das ich heute vorstellen möchte gehört mal wieder in die Kategorie der schnellen Küche: Der HotDog-Zopf. Dieser eignet sich nicht nur als schnell zubereitetes Gericht für Mittags oder Abends, auch in abgekühlter Form als Fingerfood macht er sich auf einem Buffet mit Sicherheit sehr gut. Und dabei ist er wirklich unglaublich schnell hergestellt und trotzdem sehr raffiniert. Ich liebe solche Rezepte. Daher möchte ich es natürlich nicht versäumen, auch dieses hier einmal in gewohnter Form vorzustellen.

Was benötigen wir also für 2-3 Portionen?

6-8 Bockwürstchen
01 - Zutat Bockwürstchen / Ingredient sausags (bockwurst)

2-3 Gewürzgurken in dünnen Scheiben
02 - Zutat Gewürzgurken in Scheiben / Ingredient sliced gherkins

1 Handvoll Röstzwiebeln
03 - Zutat Röstzwiebeln / Ingredient fried onions

3 Esslöffel Ketchup (Alternativ Senf)
04 - Zutat Ketchup / Ingredient ketchup

100g geriebener Käse
05 - Zutat geriebener Käse / Ingredient grated cheese

3-4 Scheiben Edamer
06 - Zutat Edamer / Ingredient edamer cheese

1 Rolle Blätterteig
07 - Zutat Blätterteig / Ingredient puff pastry

1 Hühnerei
08 - Zutat Hühnerei / Ingredient egg

Gleich zu Anfang können wir beginnen, unseren Ofen auf 200 Grad vorzuheizen (Umluft 190 Grad).

Für die Zubereitung rollen wir den Blätterteig auf und bestreuen ihn der Mitte etwa vier breit mit einer dünnen Schicht geriebenen Käses.
09 - Blätterteig mit Käse bestreuen / Dredge puff pastry with cheese

Darauf legen wir dann vier Bockwürste nebeneinander – die obere Reihe müssen wir wahrscheinlich kürzen – und lassen dabei oben und unten einen kleinen Rand.
10 - Bockwürste auflegen / Add sausages

Auf die Bockwürste geben wir anschließend die drei Esslöffel Ketchup
11 - Ketchup auftragen / Add ketchup

und verteilen diesen gründlich.
12 - Ketchup glatt streichen / Spread ketchup

Nun decken wir die mit Ketchup versehenen Bockwürste mit den Edamer-Scheiben ab,
13 - Mit Edamer abdecken / Cover with edamer cheese

belegen diese leicht überlappend mit den Gewürzgurken-Scheiben
14 - Gurkenscheiben auflegen / Add gherkin slices

und bestreuen diese mit einer großzügigen Schicht gerösteter Zwiebeln.
15 - Röstzwiebeln aufstreuen / Add fried onions

Darüber verteilen wir noch abschließend eine weitere Schicht geriebenen Käses.
16 - Mehr geriebenen Käse aufstreuen / Dredge with more grated cheese

Mit Hilfe eines Pizzaschneiders – notfalls kann man natürlich auch ein Messer nehmen – schneiden wir die überstehenden Teiglappen leicht schräg ein,
17 - Blätterteig mit Pizzaschneider einschneiden / Cut dough with pizza slider

klappen sie dann abwechselnd von links und rechts über die Füllung,
18 - Teigstreifen umklappen / Fold dough

verschließen die schmalen Enden gründlich
19 - Enden verschließen / Close ends

und heben alles auf ein Backblech, wo wir die so entstandene Teigrolle mit dem verquirlten Ei bestreichen
20 - Mit verquirlten Ei bestreichen / Spread with whisked egg

und sie zusätzlich mit einigen gerösteten Zwiebeln zu garnieren.
21 - Mit Röstzwiebeln garnieren / Garnish with fried onions

Inzwischen sollte auch der Ofen Betriebstemperatur erreicht haben, so dass wir das Blech auf der mittleren Schiene hinein schieben und unseren Kreation dort für ca. 20 Minuten fertig backen können.
22 - Im Ofen backen / Bake in oven

Anschließend können wir das Blech wieder entnehmen und lassen es für einige Minuten abkühlen, damit der Käse sich wieder etwas verfestigen kann und der Rolle so mehr Stabilität gibt.
23 - Hotdog Roll - Finished baking / Hotdog-Zopf - Fertig gebacken

24 - Hotdog Roll - Finished baking - side view / Hotdog-Zopf - Fertig gebacken - Seitenansicht

Dann brauchen wir alles nur noch in etwa ein bis zwei Finger breite Scheiben zu schneiden und können es mit etwas zusätzlichem Ketchup servieren und genießen.
25 - Hotdog Roll - Served / Hotdog-Zopf - Serviert

Bereits der Geruch, der sich nach dem Aufschneiden ausbreitete ließ gutes vermuten, aber spätestens als ich den ersten Bissen zu mir nahm konnte ich bestätigen mir, dass hier mal wieder eine sehr gelungene Kreation entstanden war. Die klassische Kombination aus Bockwürstchen, Käse, Gurken und Röstzwiebeln ließen sofort ein richtiges HotDog-Feeling aufkommen. Nur die Edamer-Schicht hätte gerne noch ein klein wenig dicker sein können. Tunkte man die Stücke noch in etwas zusätzlich Ketchup, war es geradewegs perfekt und ein wahrer Genuss. Im Vergleich zum Hotdog-Brötchen bot der Blätterteig zwar etwas weniger Teig als man es vom gewöhnlichen Hotdog gewöhnt ist, aber darüber konnte man hinweg sehen – obwohl ich durchaus mit dem Gedanken spiele das Ganze auch noch einmal mit Pizzateig auszuprobieren.

26 - Hotdog Roll - Side view / Hotdog-Zopf - Seitenansicht

Guten Appetit

Gebackene Calamari mit Remoulade & Kartoffelsalat [30.11.2018]

Friday, November 30th, 2018

Obwohl der Mexikanischer Tortillawrap mit Hackfleisch und Käse gratiniert, dazu Country Potatos und kleinem Salat bei Vitality auch ganz verlockend klang, stand für mich heute eigentlich von Anfang an fest, dass ich bei den Gebackene Calamari mit Remoulade und Kartoffelsalat aus dem Abschnitt Globetrotter zugreifen würde. Ich liebe nun mal Tintenfischringe. Außerdem sah der Kartoffelsalat heute deutlich besser aus als der sonst üblicherweise servierte Standard-Kartoffelsalat, der vermutlich in 5-Kilo-Eimern fertig gekauft wird. 😉 Und weder der Quarkstrudel mit Vanillasauce und Mohn im Abschnitt Tradition der Region noch die Asia-Wok-Angebote wie Verschiedene Fleischsorten gebraten mit Gemüse und rotem Thaicurry in Kokosmilchsauce oder Gebratenes Gemüse in grüner Kokossauce weckten allzu großes Interesse bei mir. Dazu gesellten sich noch zwei Zitronenspalten, denn man kann ja nie genug Zitronensaft auf seine Calamari träufeln.

Baked calamari with remoulade & potato salad / Gebackene Calamari mit Remoulade & Kartoffelsalat

Und der Eindruck beim Kartoffelsalat hatte tatsächlich nicht getäuscht, denn die heutige Variante war deutlich variantenreicher und interessanter gewürzt, was wohl unter anderem auch den Kräutern zu verdanken war, die man mit in die Zubereitung getan hatte. Und auch an den Calamari gab es soweit nichts auszusetzen, die Hülle war schön knusprig ohne dabei zu fest zu wirken und das Tintenfisch-Fleisch im Inneren war zart und saftig. Kombinierte man sie noch mit dem Zitronensaft und der würzigen Remoulade, ergab sich ein sehr leckeres, wenn auch nicht ganz leichtes Mittagessen. Ich war aber sehr zufrieden mit meiner Wahl.
Und auch bei den anderen Gästen schienen die Calamari sehr großen Zuspruchs zu erfreuen, so dass kein Zweifel besteht dass diesem Angebot der heutige Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala gebührte. Auf dem zweiten Platz sah ich den Tortilla-Wrap, der aber nur einen kleinen Vorsprung gegenüber den drittplatzierten Asia-Gerichten aufzeigte. Der Quarkstrudel belegte schließlich einen guten vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Calamari: ++
Remoulade: ++
Kartoffelsalat: ++

Bifteki mit frischen Zwiebeln, Tzatziki & Tomatenreis [29.11.2018]

Thursday, November 29th, 2018

Für den heutigen Donnerstag fanden sich mal wieder zwei Gerichte auf der Speisekarte, die mein näheres Interesse weckten. Zum einen die altbewährten Bifteki mit frischen Zwiebeln, Tzatziki und Tomatenreis bei Globetrotter, zum anderen ein Hirschgulasch mit Preisselbeeren und Spätzle bei Tradition der Region. Das Pikantes Kichererbsencurry mit Reis bei Vitality wäre außerdem noch eine leichte, fleischlose Alternative gewesen. Selbst mit dem Gebratenen Hühnerfleisch mit Gemüse in Massaman- Currysauce, das gemeinsam mit Gebackener Ananas und Banane an der Asia-Wok-Theke angeboten wurde, hätte ich wahrscheinlich gut leben können, aber Bifteki und Hirschgulasch blieben meine Favoriten. Und obwohl der Hirschgulasch mit Sicherheit die kulinarisch hochwertigere Alternative gewesen wäre, fiel meine Wahl schließlich doch auf die Bifteki. Spätzle hatte ich erst am Montag gehabt, mir lag der Appetit mehr nach Reis. 😉

Bifteki with fresh onion, tzatziki & tomato rice / Bifteki mit frischen Zwiebeln, Tzatziki & Tomatenreis

Beim servieren hatte sich die Thekenkraft heute leider keine besondere Mühe gegeben, das ganze hatte eher an die Essenausgabe an einer Gulaschkanone bei der Bundeswehr erinnert ;-), aber was sich da auf dem Teller fand war geschmacklich mehr als nur akzeptabel. Vor allem der Tomaten- bzw. Djuvec-Reis war meiner Meinung nach heute besonders gut gelungen. Nicht nur dass er eine angenehm fruchtige Note besaß und mit reichlich Gemüse wie Paprika und Erbsen versehen war, auch die Konsistenz erwies sich heute als überaus cremig. Dazu gab es genau drei mit etwas Feta versetzte Rindfleischfikadellen, die Bifteki, die von ihrer Beschaffenheit ebenfalls angenehm locker, dabei aber gut und gehaltvoll gewürzt waren. Eine großzügige Portion eines ein wenig dünn, aber gut geratenen Tzatzikis sowie knackige frische rohe Zwiebeln rundeten das Gericht schließlich sehr gelungen ab.
Bei meinem üblichen Rundblick über die Tabletts der anderen Gäste kristallisierte sich auch schnell heraus, dass sich die Bifteki heute mit großem Vorsprung vor allen anderen Angeboten den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern konnte. Auf Platz zwei sah ich die Asia-Gerichte un erst auf dem dritten Platz den Hirschgulasch. das Kichererbsencurry folgte schließlich auf einem guten Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Bifteki: ++
Frische Zwiebeln: ++
Tzatziki: +
Tomatenreis: ++

Kabeljau auf Sizilianische Art mit Ciabatta [28.11.2018]

Wednesday, November 28th, 2018

Auch wenn das Cordon bleu vom Schwein mit Bratkartoffeln bei Tradition der Region durchaus verlockend klang, hatte ich mir fest vorgenommen heute nicht schon wieder ein Schweineschnitzel zu Mittag zu verzehren. Da half es auch nichts, dass man sich das Gericht alterntiv mit Pommes Frites holen konnte. Meine große Favoriten waren zum einen der Kabeljau auf Sizilianische Art mit Ciabattabrot bei Vitality und zum anderen das Putengeschnetzelte in Tikka Masalasauce und Basamtireis bei Globetrotter. Aber auch der Gebratener Eierreis verschiedenem Asiagemüse an der Asia-Wok-Theke sah nicht übel aus, während mich das Rindfleisch mit Broccoli und Karotten in Austernsauce dort weniger ansprach. Bis zum letzten Moment war ich unentschieden ob ich zu Fisch oder Pute greifen sollte und entschied mich erst in letzter Sekunde entgültig für den Kabeljau.

Codfish sicilian style with ciabatta / Kabeljau auf Sizilianische Art mit Ciabattabrot

Das Highlight bei diesem Gericht war nicht etwa das zarte und einigermaßen saftige, grätenfreie Kabeljaufilet, das natürlich vollkommen grätenfrei daher kam, oder das noch hinreichend frische, große Stück knuspriges Ciabatta, sondern eindeutig die fruchtige und gleichzeitig pikante Gemüsemischung aus Tomaten, Zwiebeln, Oliven, Kartoffelwürfeln und zahlreichen Kräutern, welches wohl die “Sizilianische Art” ausmachte. Da war es gut, dass man ein großes Stück Ciabatta beigelegt hatte, denn damit ließ sich wunderbar der Teller auswischen, so dass auch wirklich nichts von dieser leckeren Zusammenstellung verloren ging. Eine sehr gute Entscheidung und mit gerade mal 416kcal (Angabe des Betriebsrestaurant) auch ein angenehm leichter und dennoch saättigender Genuss.
Es steht natürlich außer Frage, dass es heute natürlich das Cordon bleu war, das sich mit klarem Vorsprung vor allena nderen Angeboten den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern konnte. Aber der sizilianische Kabeljau landete auf einem guten Platz zwei. Um den dritten Platz lieferten sich schließlich die Asia-Gerichte und das Tikka Masala Putengeschnetzelte ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen, bei dem sich meiner Meinung nach letztlich die Asia-Gerichte durchsetzen konnte und mit einem winzigen Vorsprung das Geschnetzelte auf Platz vier verwiesen.

Mein Abschlußurteil:
Kabeljau: ++
Sizilianische Tomatensauce: ++
Ciabatta: ++

Schweineschnitzel “Jäger Art” mit Spätzle [27.11.2018]

Tuesday, November 27th, 2018

Nach dem Homeoffice-Tag gestern war ich heute wieder – trotz des Schneefalls über Nacht – regulär im Büro in der Firma tätig. Ist mir auch lieber, denn so hat man direkteren Kontakt mit den Kollegen und kann sich besser austauschen als wenn man zu Hause sitzt. Außerdem kann man im Betriebsrestaurant speisen, was ich ebenfalls als Vorzug sehe – obwohl ich manchmal denke ob es nicht besser wäre sich mittags nur mit einer geschmierten Stulle oder einer anderen Kleinigkeit zufrieden zu geben und Abends dann hochwertig selbst zu kochen. Aber auf der anderen Seite will ich mich nach einem langen Arbeitstag auch nicht noch eine Stunde oder länger an den Herd stellen bevor ich essen kann. Dabei bleibt es wohl vorerst bei Überlegungen diesbezüglich.
Als ich die Speisekarte des heutigen Tages las, fiel mir natürlich zuerst das von mir so geschätzte und immer wieder gern gewählte Chili con Carne mit Baguette im Abschnitt Globetrotter ins Auge. Aber ich hatte erst am Wochenende und gestern ein Gericht mit Hackfleisch, Tomaten und Kidneybohnen – in Form meiner Gebackenen Spaghetti – verzehrt. Daher war mir doch, entgegen meines sonst üblichen Verhaltens bei der Chili über allem steht, nach etwas Abwechslung. Der Gemüsestrudel mit Ratatouille und Joghurtdip der heute schon wieder bei Vitality auf der Karte stand wäre eine gesunde Alternative gewesen. Und auch der Gebratenes Putenfleisch mit frischem Gemüse in Kokosmilchsauce, das neben Gebratenem Thaigemüse in Masamansauce an der Asia-Wok-Theke angeboten wurde sah nicht schlecht aus, aber am meisten reizte mich dann doch das Schweineschnitzel “Jäger Art” mit Spätzle bei Tradition der Region. Und obwohl Pilze in der Sauce waren, also bereits Gemüse zum Gericht gehörte, gesellte sich noch ein Schälchen Rosenkohl aus dem heutigen Angebot der Gemüsetheke dazu.

Pork escalope in mushroom sauce with spaetzle / Schweineschnitzel "Jäger Art" mit Spätzle

Wie nicht anders erwartet war der Rosenkohl natürlich nicht mehr so ganz frisch und knackig wie man ihn sich vielleicht gewünscht hätte, sondern bereits etwas weich geworden, aber das hatte ich auch nicht anders erwartet. Beim Hauptgericht stach vor allem das dünne, sehr gut gewürzte und trotzdem zarte und einigermaßen saftige, unpanierte Schweineschnitzel hervor, dass sich auf dem Foto fast komplett unter einer Schicht der mild-würzigen, cremigen Sauce mit ihren ganzen Dosenchampignons verbirgt. Sehr gelungen, lange nicht mehr ein so gutes Schnitzel hier verzehrt. Und auch an den Spätzle (oder besser gesagt Knöpfle), die hier die Sättigungsbeilage bildeten, gab es nichts auszusetzen. Sie waren noch schön heiß, von bissfester Konsistenz und in ausreichender Menge vorhanden. Ich bereite meine Entscheidung heute mal aufs Chili con Carne zu verzichten auf jeden Fall nicht.
Dennoch gelang es dem Chili con Carne heute, mit einem kleinen Vorsprung sich den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala zu sichern, während sich die Asia-Gerichte unerwarteter Weise den zweiten Platz ergatterten – knapp vor dem Schweineschnitzel, das somit auf Platz drei landete. Der Gemüsestrudel folgte schließlich auf einem guten vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Schweineschnitzel: ++
Jägersauce: ++
Spätzle: ++
Rosenkohl: +