Schafskäse-Lauch-Spätzle – das Kurzrezept

Eigentlich hatte ich dieses Rezept ja bereits am Sonntag ausprobieren wollen, doch ich hatte dann doch etwas zu viel von meinem Rosenkohl-Kartoffel-Auflauf mit Curry-Hähnchen zubereitet, so dass ich die Realisierung dieses Rezeptes auf heute verschieben musste. Das war auch schon zeitlich hart an der Grenze, denn der Lauch begann bereits etwas trocken zu werden. So entstand also am heutigen Mittwoch ein Gericht, dessen Rezept eindeutig der Kategorie der Schnellen Küche zuzuordnen ist – vor allem auch weil ich fertige Spätzle aus dem Kühlregal verwendete – was aber natürlich nicht bedeutet dass es schlecht sein muss. Viel mehr erwies es sich als überaus lecker und gelungen, daher möchte ich es natürlich nicht versäumen, das Ganze hier einmal in gewohnter Form vorzustellen.

Was benötigen wir also für 2-3 Portionen?

  • 1 große Stange Lauch (Sollte 180-200g Lauchringe ergeben)
  • 500g Spätzle (Kühlregal)
  • 150g gewürfelter Speck
  • 200g Sauerrahm
  • 120g Creme legere mit Kräutern
  • 130g gewürfelten Feta
  • etwas Butter
  • sowie Salz, Pfeffer & Muskatnuss zum würzen
  • evtl. ein paar Röstzwiebeln zum garnieren
  • Nachdem wir die Zwiebel gewürfelt und die Stange Lauch in dünne Ringe geschnitten haben, erhitzen wir etwas Butter in einer Pfanne
    01 - Butter in Pfanne erhitzen / Heat butter in pan

    und geben den gewürfelten Speck hinein
    02 - Speckwürfel in Pfanne geben / Put diced bacon

    um ihn ein wenig anzubraten.
    03 - Speckwürfeln andünsten / Braise diced bacon

    Anschließend geben wir die gewürfelte Zwiebel
    04 - Zwiebel addieren / Add onion

    sowie die Lauchringe hinzu
    05 - Lauch hinzufügen / Add leek

    und dünsten beides für einige Minuten an, bis die Zwiebel glasig und das Lauch weich ist.
    06 - Zwiebel & Lauch andünsten / Braise onion & leek

    Als nächstes geben wir auch die vorgekochten Spätzle aus dem Kühlregal mit in die Pfanne
    07 - Spätzle dazu geben / Add spaetzle

    und braten sie wiederum für einige Minuten mit an
    08 - Spätzle vermischen anbraten / Fry spaetzle

    bevor wir auch den Sauerrahm und die Creme fraiche mit Kräutern addieren,
    09 - Sauerrahm addieren / Add sour cream

    alles gründlich miteinander verrühren und heiß werden lassen.
    10 - Verrühren & erhitzen / Stir & heat up

    Nun brauchen wir nur noch etwa 3/4el des gewürfelten Schafskäse dazu zu geben,
    11 - Schafskäse dazu geben / Add feta

    ihn unter gelegentlichem rühren schmelzen zu lassen
    12 - Schafskäse schmelzen lassen / Let feta melt

    und alles mit Salz, Pfeffer und frisch geriebener Muskatnuss abzuschmecken – wobei wir mit dem Salz vorsichtig sein sollten, da der Schafskäse in der Regel in Salzlake eingelegt war,
    13 - Mit Salz, Pfeffer & Muskatnuss abschmecken

    dann können wir das fertige Gericht auch schon, garniert mit dem restlichen Schafskäse und ein paar Röstzwiebeln, servieren und genießen.
    14 - Feta leek spaetzle - Served / Schafskäse-Lauch-Spätzle - Serviert

    Spätzle, Lauch und Speck sind an sich schon eine klassische Kombination der heimischen Küche, die in der Regel ein sehr leckeres Gericht versprechen, aber in Verbindung mit dem Schafskäse und einer der cremigen Sauce aus Sauerrahm und Creme legere ergaben sie ein umso schmackhafteres Gericht. Ich hatte ja noch überlegt, ob ich zusätzlich noch weiteren Käse wie Edamer oder Cheddar in die Sauce gebe, war aber froh es nicht getan zu haben, denn dann wäre sie wohl etwas zu würzig geworden und das hätte dem geschmacklichen Gesamteindruck eher negativ beeinflusst und hätten nur unnötige weitere Kalorien für dieses sowie nicht gerade diätgeeignete Gericht bedeutet. Wie dem auch sei, ich war auf jeden Fall auch dieses Mal wieder sehr zufrieden mit dem Ergebnis meines kleinen Kochexperiments und werde dieses Rezept auf jeden Fall Dauerhaft in die meiner Sammlung für einfache und schnelle Küche aufnehmen und bei Gelegenheit wieder mal kochen. Vielleicht probiere ich ja dann aus, ob ich mit meiner Vermutung dass mehr Käse zu viel des Guten gewesen wäre richtig lag. Sollte dem so sein, werde ich natürlich hier im Blog darüber berichten. 🙂

    15 - Feta leek spaetzle - Side view / Schafskäse-Lauch-Spätzle - Seitenansicht

    Guten Appetit

    Gebratene Hähnchenbrust in Zwiebel-Sahnesauce & Kroketten [12.09.2018]

    Mein erster Blick galt heute natürlich, wie fast jeden Mittwoch, dem an diesem Wochentag üblichen Fischgericht im Abschnitt Vitality , das heute durch einen Gebratener Kabeljau auf Dillgurken mit Weißweinsauce und Salzkartoffeln repräsentiert wurde. Da ich leider kein allzu großer Freund von Dillgurken aus Salatgurken, nahm ich es zwar in die nähere Auswahl, sah mich aber weiter um. Die Lasagne Bolognese mit Tomatensauce und Bechamel gratiniert bei Globetrotter wäre zwar durchaus eine Alternative gewesen, während mir die Asia-Wok-Gerichte wie Gebratenes Gemüse mit Kokosnuss und rotem Thaicurry oder Rindfleisch gebraten mit verschiedenen Gemüse in Spezialsauce mir weniger zusagten. Letztlich entschied ich mich dann aber doch für die Gebratene Hähnchenbrust in Zwiebel-Sahnesauce und Kroketten aus dem Abschnitt Tradition der Region. Leider war, wie üblich, kein weiteres Gemüse im Gericht inkludiert und auch an der Gemüsetheke entdeckte ich nichts was dazu passen könnte, aber an der Salattheke bot man Krautsalat an. Auch wenn es sich vielleicht um Reste von gestern handelte, bin ich doch ein zu großer Freund von Krautsalat um da Nein sagen zu können.

    Fried chicken breast with onion cream sauce & croquettes / Gebratene Hähnchenbrust in Zwiebel-Sahnesauce & Kroketten

    Die Kroketten waren gerade frisch aus der Küche gekommen und daher noch sehr heiß und in den ersten Minuten kaum essbar, weil ich Gefahr lief mir den Gaumen zu verbrennen. Nachdem sie eine essbare Temperatur erreicht hatten, durfte ich jedoch feststellen dass sie wunderbar knusprig waren und mit einer sehr schmackhaften Füllung aus Kartoffelbrei versehen waren. Dazu gab es ein schön großes Stück Geflügel aus zarten und saftigen Hähnchenbrustfilet, das man mit einer wunderbar cremigen Sahnesauce mit mildem Zwiebelarome und einigen Zwiebelstückchen serviert hatte. Sehr schmackhaft, auch wenn ich persönlich die Zwiebelsauce wahrscheinlich noch mit etwas mehr Zwiebelaroma versehen hätte – aber das wäre wahrscheinlich nicht so ganz Massenkompatibel gewesen. 😉 Und auch der wieder mit etwas Kümmelsamen versetzte Krautsalat passte einigermaßen gut dazu, auch wenn ich etwas richtiges Gemüse natürlich vorgezogen hätte. Zumindest schien er aber nicht aus resten von gestern zu bestehen, den dieses Kraut war deutlich länger eingelegt als das von gestern. Insgesamt eine gute Wahl, ich war zumindest auch heute wieder zufrieden mit meinem Mittagsmahl.
    Die Allgemeinheit der Gäste schien heute, wenn auch nur mit kleiner Tendenz, der Lasagne den Vorzug zu geben und diesem Gericht somit knapp den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala zu bescheren. Aber die Hähnchebrust war ihr eng auf den Fersen und belegte einen guten Platz zwei. Auf dem dritten Platz sah ich den Kabeljau und die Asia-Gerichte lagen nur knapp dahinter auf einem guten vierten Platz.

    Mein Abschlußurteil:
    Hähnchenbrust: ++
    Zwiebel-Sahne-Sauce: ++
    Kroketten: ++
    Krautsalat: ++

    Spanferkelrollbraten in Dunkelbiersoße mit Kartoffelknödel & Krautsalat [11.09.2018]

    Heute gab es zum Spanferkelrollbraten in Dunkelbiersoße mit Kartoffelknödel und Krautsalat aus dem Abschnitt Tradition der Region der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants kaum interessante Alternativen. Einzig der Gebratener Tintenfisch mit frischem Gemüse in Hoi Sin Sauce, der neben Gebratener Eierreis mit verschiedenem Gemüse an der Asia-Wok-Theke angeboten wurde weckte noch ein wenig Interesse bei mir. Die Safranbandnudeln mit Meerrettichspinat bei Vitality fielen wegen des beinhalteten Meerrettichs, den ich ja nicht sonderlich mag, für mich aus und beim Rindergeschetzeltes ” Stroganoff” mit Spätzle bei Globetrotter sah mir die Sauce zu dünnflüssig und beinm Fleisch kleinteilig aus. Also blieb ich beim Rollbraten vom Schwein, zu dem zusätzliches Gemüse oder Salat aufgrund des beinhalteten Krautsalats überflüssig erschien.

    Rolled pigling roast in dark beer sauce with potato dumpling & cole slaw / Spanferkelrollbraten in Dunkelbiersoße mit Kartoffelknödel und Krautsalat

    Der annährend männerfaustgroße Kartoffelknödel bestand schon mal aus angenehm lockeren Kloßteig, besaß einen kräftigen Kartoffelgeschmack und wartete in seinem Inneren sogar mit einer Füllung aus angerösteten Brotwürfeln auf, die allerings bereits durchgeweicht waren – was den Genuss allerdings nicht wirklich minderte. Und auch beim Krautsalat mit reichlich Kümmelsamen hatte man heute gute Arbeit geleistet, auch wenn es etwas mehr hätte sein können und man den Salat nicht unbedingt in der leider sehr dünn geratenen, aber doch würzigen Sauce auf dem Teller hätte platzieren müssen. Hier wäre ein kleines Extra-Schälchen nett gewesen – aber das ist bei den großen Gästezahlen wahrscheinlich zu viel logistischer Aufwand. Das Fleisch in Form der drei Scheiben des Spanferkelrollbratens war ebenfalls sehr gut gelungen, denn es war zart und saftig mit guten Aroma – allerdings hätte ich mir die Schwarte der äußersten Schale etwas knuspriger gewünscht. Bei den beiden größeren Stücken war sie aber leider eher eine labbrige Fettschicht, nur bei der kleinen Scheibe erwies sie sich zum zumindest stellenweise als knusprig-knackig, wie man es bei Schwarte ja bevorzugt. Bis auf die leider wie meist sehr dünne Sauce also ein sehr gelungenes Mittagsmahl.
    Bei meinem Weg durch den Speisesaal sah ich den Spanferkelrollbraten auch auf vielen anderen Tabletts ruhen und wenn der Eindruck mich nicht täuschte reichte die Menge aus, um diesem Gericht den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala zubilligen zu können. Auf dem zweiten Platz sah ich dann die Asia-Gerichte, die sich wohl nicht nur allein wegen des Tintenfisch-Gerichts breitem Zuspruchs erfreuten, gefolgt von Rindergeschnetzelten Stroganoff auf Platz drei und knapp dahinter den Safran-Bandnudeln auf einem guten vierten Platz.

    Mein Abschlußurteil:
    Spanferkelrollbraten: ++
    Dunkelbiersauce: +
    Krautsalat: ++
    Kartoffelknödel: ++

    Griechischer Gyros mit frischen Zwiebeln, Tzatziki & Djuvecreis [10.09.2018]

    Zwar bot die Speisekarte unseres Betriebsrestaurants auch am heutigen Montag wieder viele alte Bekannte, aber zwei davon waren es dennoch wert in die nähere Auswahl genommen zu werden. Hätte ich nicht großes Verlangen nach einem Gericht mit Fleisch verspürt wären es sogar drei gewesen, denn die Pilzpfanne mit Lauch und Kartoffeln aus dem Abschnitt Vitality sah zumindest auf dem Foto, dass wir auf dem großen Bildschirm am Eingang betrachten konnten, auch sehr verlockend aus. So aber kamen nur das Griechische Gyros mit frischen Zwiebeln, dazu Tzatziki und Djuvecreis bei Globetrotter sowie die Nürnberger Rostbratwürstchen auf Weinsauerkraut, Bratensauce und Kartoffelpüree in die nähere Auswahl. Auf Asia-Wok-Gerichte wie Gebackene Frühlingsrollen oder Gebratenes Putenfleisch mit Thaigemüse und rotem Thaicurry verspürte ich heute weniger Appetit. Wahrscheinlich war es eine Mischung aus den Tatsachen, dass ich zum einen bereits am Wochenende mit meinem Rosenkohl-Kartoffel-Auflauf mit Curry-Hähnchen viel Kartoffeln zu mir genommen hatte und dass ich Gyros einen My lieber mag als Nürnberger Rostbratwürstchen, die mich dazu bewog heute der griechischen Küche den Vorzug zu geben. Leider gab es dazu keinen (Weiß-)Krautsalat im Angebot der Salattheke, obwohl der ja eigentlich am besten dazu gepasst hätte. Aber etwas Rotkohlsalat tat es zur Not auch – besser als gar keine Gemüsebeilage.

    Greek style gyros with fresh onion, tzatziki & tomato rice / Gyros "Griechische Art" mit frischen Zwiebel, Tzatziki & Djuvecreis

    Der Djuvec-Reis war auf jeden Fall schon mal sehr gut gelungen mit seiner leichten Geschmacksnote von Tomate und seiner Beigabe von Erbsen, Möhren und Paprika – allerdings trotz einer großzügigen Portion in so geringer Menge, dass man hier nicht von einer Gemüsebeilage sprechen kann. Ebenso wenig die kleinen Salatgurkenstreifen, die sich in dem wie üblich sehr knoblaucharmen Tztatziki, aber schmackhaften fanden. Zählte man noch die knackig frischen Zwiebelringe, die sich jeder nach eigenem Gutdünken aufladen konnte noch dazu, kommt vielleicht letztlich eine kleine Gemüsebeilage zusammen. Aber auf das kleine Schälchen knackigen eingelegten Rotkohlsalat, dieses Mal leider ohne Apfelstückchen, wollte ich dennoch nicht ganz verzichten. Einzig an der wichtigsten Komponente, dem griechischen Gyros vom Schwein, musste ich eine kleine Diskrepanz feststellen, denn in der Würze war ein kleiner Deut zu viel Pfeffer verwendet worden – leider nicht das erste Mal. Aber es war dennoch genießbar und nur wenig von seiner würztechnischen Ideallinie entfernt. Insgesamt war ich mit meiner Wahl auf jeden Fall zufrieden.
    Beim Rennen um Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala lieferten sich Gyros und Rostbratwürstchen heute eine enges Kopf-an-Kopf-Rennen und ich war letztlich der Meinung dass, unter Einbeziehung der Tabletts in den Rückgabewagen, die Rostbratwürstchen knapp das Rennen gewannen und das Gyros somit auf einen guten zweiten Platz verwiesen. Verdient will ich nicht sagen, denn von dem Ausrutscher mit dem Pfeffer konnte ja niemand etwas wissen. Auf dem dritten Platz folgten schließlich Asia-Gerichte und Platz vier belegte die Pilzpfanne mit Lauch und Kartoffeln.

    Mein Abschlußurteil:
    Gyros: +
    Frische Zwiebeln: ++
    Tzatziki: ++
    Djuvecreis: ++
    Rotkohlsalat: ++

    Rosenkohl-Kartoffel-Auflauf mit Curry-Hähnchen – das Rezept

    Wahrscheinlich inspiriert von dem überaus gelungenen Rosenkohl, den ich am Dienstag in unserem Betriebsrestaurant verzehrt hatte lag mir dir Appetit an diesem Samstag nach einem Gericht mit eben diesem Gemüse. Leider beginnt die Rosenkohl-Saison, in der man dieses Gemüse in großen Mengen auch frisch kaufen kann, ja erst im Oktober, aber dank Tiefkühlware ist es heutzutage glücklicherweise problemlos möglich, es das ganze Jahr über zu genießen. Ich entschied mich schließlich dazu, den Rosenkohl mit Kartoffeln, einer Möhre und Hähnchen in einem Auflauf mit einer Curry-Sahne-Sauce zu kombinieren, welche ich noch zusätzlich mit einer Kugel Mozzarella verfeinerte, die ich noch vorrätig hatte und die dringend verbraucht werde musste. Auch wenn ich mich bei der Saucenmenge letztlich etwas überschätzt und zu viel gekocht hatte – die Mengen hier im Beitrag sind aber entsprechend angepasst – erwies sich das Ergebnis dennoch als geschmacklich überaus gut gelungen. Daher möchte ich es natürlich nicht versäumen, das heutige Rezept hier in gewohnter Form einmal vorzustellen.

    Was benötigen wir also für 3-4 Portionen?

    600g Rosenkohl
    01 - Zutat Rosenkohl / Ingredient brussels sprouts

    700g Kartoffeln (festkochend)
    02 - Zutat Kartoffeln / Ingredient potatoes

    1 mittelgroße Zwiebel
    03 - Zutat Zwiebel / Ingredient carrot

    1 große Möhre (ca. 140g)
    04 - Zutat Möhre / Ingredient carrot

    450g Hähnchenbrustfilet
    05 - Zutat Hähnchenbrust / Ingredient chicken breast

    2 Esslöffel Butter
    06 - Zutat Butter / Ingredient butter

    2 Esslöffel Mehl
    07 - Zutat Mehl / Ingredient flour

    200g Sahne
    08 - Zutat Sahne / Ingredient cream

    150g Saure Sahne
    09 - Zutat Saure Sahne / Ingredient sour cream

    3 Teelöffel Curry
    10 - Zutat Curry / Ingredient curry

    1 Kugel Mozzarella (125g)
    11 - Zutat Mozarella / Ingredient mozzarella

    sowie etwas Olivenöl zum braten
    und Salz, Pfeffer und frisch geriebene Muskatnuss zum würzen

    Bevor wir mit der eigentlichen Zubereitung beginnen können, müssen wir natürlich erst einmal die einzelnen Zutaten vorbereiten. Dazu schälen und würfeln wir die Zwiebel,
    12 - Zwiebel würfeln / Dice onion

    schälen die Möhre,
    13 - Möhre schälen / Peel carrot

    schneiden sie in Scheiben
    14 - Möhren in Scheiben schneiden / Cut carrot in slices

    und zerkleinern diese Scheiben noch einmal
    15 - Möhre weiter zerkleinern / Mince carrots more

    und schälen die Kartoffeln
    16 - Kartoffeln schälen / Peel potatoes

    um sie in mundgerechte Würfel zu schneiden.
    17 - Kartoffeln würfeln / Dice potatoes

    Nachdem wir dann einen Topf mit Wasser zum kochen des Gemüses aufgesetzt haben
    18 - Topf mit Wasser aufsetzen / Bring water in pot to a boil

    waschen wir die Hähnchenbrustfilets, tupfen sie trocken,
    19 - Hähnchen waschen / Wash chicken

    schneiden sie ebenfalls in mundgerechte Stücke
    20 - Hähnchenbrust würfeln / Dice chicken breast

    und würzen diese Stücke rundherum mit etwas Salz, Pfeffer und Curry.
    21 - Hähnchenbrustwürfel mit Salz, Pfeffer & Curry würzen / Season diced chicken breast with salt, pepper & curry

    Anschließend erhitzen wir etwas Olivenöl in einer Pfanne,
    21 - Olivenöl in Pfanne erhitzen / Heat up olive oil in pan

    geben die gewürzten Hähnchenbrustwürfel hinein,
    22 - Hähnchenbrustwürfel in Pfanne geben / Put chicken dices in pan

    und braten sie rundherum an.
    23 - Hähnchenbrustwürfel anbraten / Fry diced chicken breast

    Inzwischen dürfte auch das Wasser kochen, so dass wir es mit zwei Teelöffeln Salz versehen
    24 - Wasser salzen / Salt water

    und die Kartoffeln darin für ca. 15 Minuten kochen können.
    25 - Kartoffeln kochen / Cook potatoes

    Die fertig durchgebratenen Hähnchenbrustwürfel entnehmen wir nun erst einmal wieder der Pfanne, stellen sie bei Seite,
    26 - Hähnchenbrustwürfel aus Pfanne entnehmen / Take diced chicken breast from pan

    zerlassen die beiden Esslöffel Butter in der nun leeren Pfanne
    27 - Butter in Pfanne schmelzen / Melt butter in pan

    und dünsten die gewürfelte Zwiebel darin glasig an.
    28 - Zwiebel andünsten / Braise onion

    Nach fünf Minuten geben wir schließlich auch die Möhren
    29 - Möhrenstücke hinzufügen / Add carrot

    sowie den Rosenkohl mit ins Wasser und garen sie für die verbleibenden zehn Minuten mit.
    30 - Rosenkohl addieren / Add brussels sprouts

    Kurz vor Ende des Garens messen wir uns ca 300ml von dem Gemüse-Kochwasser ab und stellen es für den späteren Einsatz bei Seite.
    31 - Gemüse-Kochwasser abmessen / Measure cooking water

    Die angedünsteten Zwiebelwürfel bestreuen wir mit den beiden Esslöffeln Mehl,
    32 - Mit Mehl bestäuben / Dredge with flour

    dünsten es etwas mit an, wobei wir es mit der Butter verrühren,
    33 - Mehl andünsten / Braise flour

    und löschen schließlich alles mit der Sahne ab,
    34 - Mit Sahne ablöschen / Deglaze with cream

    zu der wir auch das abgemessene Gemüse-Kochwasser hinzufügen
    35 - Gemüse-Kochwasser dazu gießen / Add cooking water

    sowie die Saure Sahne einrühren. Ich hatte an dieser Stelle auch noch etwas Milch hinzugefügt, aber das ergibt zu viel Sauce, daher lasse ich es hier im Rezept mal weg.
    36 - Saure Sahne unterheben / Stir in sour cream

    Das ganze lassen wir nun kurz aufkochen und stellen es dann auf eine leicht reduzierte Stufe zurück,
    37 - Verrühren & aufkochen lassen / Mix & bring to boil

    um es weiter vor sich hin köcheln zu lassen und es mit Salz, Pfeffer, frisch geriebener Muskatnuss
    38 - Mit Salz, Pfeffer & Muskatnuss würzen / Season with salt, pepper & nutmeg

    sowie den drei Teelöffeln Curry abzuschmecken.
    39 - Curry einstreuen / Intersperse curry

    Inzwischen müsste auch das Gemüse gar sein, so dass wir es in ein Sieb gießen und abtropfen lassen können.
    40 -  Gemüse abtropfen lassen / Drain vegetables

    Nun brauchen wir nur noch die Kugel Mozzarella grob zu würfeln,
    41 - Mozzarella grob würfeln / Dice mozzarella

    sie in die vor sich hin köchelnde Sauce zu geben
    42 - Mozzarella in Sauce geben / Put mozzarella in sauce

    und unter rühren schmelzen zu lassen.
    43 - Mozzarella schmelzen lassen / Let mozzarella melt

    Während der Ofen dann auf 200 Grad vorgeheizt wird, fetten wir eine Auflaufform aus
    44 - Auflaufform ausfetten / Grease casserole

    geben Gemüse und Hähnchenbrustwürfel hinein,
    45 - Gemüse & Hähnchenbrustwürfel in Auflaufform geben / Put vegetables & chicken in casserole

    vermischen beides gründlich miteinander
    46 - Hähnchenbrust & Gemüse vermischen / Mix chicken & vegetables

    und verteilen die Curry-Sauce darüber
    47 - Curry-Sauce darüber verteilen / Spread curry sauce

    um anschließend alles für ca. 20-25 Minuten im Ofen zu backen.
    48 - Im Ofen backen / Bake in oven

    Ich hatte ja gehofft, dass sie die flüssige Sauce beim Backen besser zwischen Gemüse und Fleisch verteilen würde, was sich allerdings als Irrtum herausstellte. Daher empfehle ich für die Zukunft, Sauce, Gemüse und Fleisch vor dem backen bereits in der Pfanne zu vermengen.

    Die fertig gebackene Auflaufform entnehmen wir abschließend wieder aus dem Ofen,
    49 - Brussels sprouts potato casserole with curry chicken - Finished baking / Rosenkohl-Kartoffel-Auflauf mit Curry-Hähnchen - Fertig gebacken

    verrühren alles noch einmal gründlich miteinander
    50 - Erneut vermischen / Mix well

    und können das fertige Gericht anschließend unmittelbar servieren und genießen.
    51 - Brussels sprouts potato casserole with curry chicken - Served  / Rosenkohl-Kartoffel-Auflauf mit Curry-Hähnchen - Serviert

    Die Kombination der milden und cremigen Curry-Sahne-Sauce mit dem zarten und saftigen Fleischwürfeln sowie die Kombination aus Rosenkohl, Möhren sowie Kartoffeln als Sättigungsbeilage erwies sich als wirklich überaus gut gelungen. Ich hatte zwar vorher nie daran gedacht, typisch europäisches Wintergemüse wie Rosenkohl mit einer exotischer Gewürzmischung wie Curry zu kombinieren, aber wie sich zeigte waren jegliche Vorbehalte hier vollkommen unangebracht. Sehr lecker und schmackhaft, ich war überaus zufrieden. Allerdings könnte ich mir auf der anderen Seite auch vorstellen, den Rosenkohl zum Beispiel durch Broccoli oder sogar Blumenkohl zu ersetzen, das Ergebnis dürfte ähnlich sein – es handelt sich also nicht gezwungenermaßen um ein an Rosenkohl gebundenes Rezept. Wie dem auch sei: In der Summe handelt es sich hier um ein schönes Rezept der einfachen Küche, das ich mal wieder vorbehaltlos weiter empfehlen kann.

    52 - Brussels sprouts potato casserole with curry chicken - Side view / Rosenkohl-Kartoffel-Auflauf mit Curry-Hähnchen - Seitenansicht

    Guten Appetit