Nürnberger Rostbratwürste mit Sauerkraut & Kartoffelpüree [21.03.2017]

Mein erster Blick galt heute zwar der Hähnchenbrust in Tikka Masalasauce und Basmatitreis aus dem Abschnitt Globetrotter auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants, aber da ich bereits am Wochenende mit meinem hausgemachten Gyros samt Djuvecreis viel Reis zu mir genommen hatte, sah ich mich auch noch nach Alternativen um. Und mit den Nürnberger Rostbratwürste mit Sauerkraut, Bratensauce und Kartoffelpüree entdeckte ich im Abschnitt Tradition der Region auch gleich das richtige. An den Farfalle mit Auberginenragout bei Vitality oder den Asia-Thai-Angeboten wie Gebackene Frühlingsrolle oder Gang Gai Mai – Hähnchenstreifen gebraten in roter Kokosmilchsauce hatte ich kein näheres Interesse.

Nuremberger fried sausages with sourcrout & mashed potatoes / Nürnberger Rostbratwürste mit Sauerkraut & Kartoffelpüree

Beim Kartoffelpüree handelte es sich natürlich, wie üblich, um die aus Pulver angerührte Variante, die zumal heute auch mal wieder recht dünn geraten war – hier kann ich leider keine volle Punktzahl geben. Das Sauerkraut war aber mal wieder sehr gelungen, hier kann man glaube ich auch wenig falsch machen, und auch an den genau abgezählten sechs kleinen Rostbratwürste nach Nürnberger Art gab es nichts auszusetzen. Die etwas dünnflüssige, aber würzige Bratensauce wäre meiner Meinung nach nicht unbedingt notwendig gewesen, aber geschadet hat sie auch nicht.
Beim Rennen um den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala lieferten sich heute die Tikka Masala Hähnchenbrust und die Rostbratwürste ein knappes Kopf-an-Kopf-Rennen, letztlich konnte sich aber dann doch die Hähnchenbrust durchsetzen. Nach den somit zweitplatzierten Bratwürstchen folgten die Asia-Gerichte auf dem dritten Platz und das vegetarische Auberginenragout schließlich auf Platz vier.

Gebackener Seelachs mit Remoulade & hausgemachten Kartoffelsalat [17.03.2017]

Zwar hatte man heute mal wieder den restauranteigenen Steinbackofen angeworfen und bot eine Pizza Margharita an, die im Abschnitt Vitalit auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants zu finden war, aber da muss man schon etwas mehr als nur eine Margharita bieten, damit ich bei Pizza zugreifen. Daher entschied ich mich für den altbewährten Gebackener Seelachs mit Remoulade und hausgemachten Kartoffelsalat aus dem Abschnitt Globetrotter, da mich die die Dampfnudel mit Vanillesauce bei Tradition der Region oder die Asia-Thai-Gerichte wie Gebackenen Ananas und Banane und San Sei Chop Suey – Verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Spezialsauce nicht sonderlich interessierten.

Baked coalfish with remoulade & homemade potato salad / Gebackener Seelachs mit Remoulade & hausgemachten Kartoffelsalat

Das paniert gebackene Seelachsfilet, dass ich mir natürlich mit etwas Zitronensaft garnierte, erfüllte schon mal alle an es gestellten Anforderungen, denn seine Hülle war schön knusprig und das Fischfilet im Inneren angenehm saftig, zart und vor allem frei von Gräten. Gemeinsam mit der würzigen Remoulade ein wahrer Genuss. Und auch am auf süddeutsche Art mit Gemüsebrühe und Essig angemachten Kartoffelsalat gab es nichts auszusetzen. Ein einfaches und schmackhaftes Gericht, so wie ich es mag.
Beim Rennen um den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala des Tages lieferten sich heute der Seelachs und die Pizza ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen und es gelang dem Fischgericht nur mit einer Nasenlänge, dieses für sich zu bestimmen und die Pizza auf einen guten zweiten Platz zu verweisen. Den dritten Platz belegten die Asia-Gerichte und auf Platz vier folgte die Dampfnudel.

Mein Abschlußurteil:
Gebackener Seelachs: ++
Remoulade: ++
Kartoffelsalat: ++

Pulled Duck & Pommes Frites [16.03.2017]

Heute gab es mal wieder etwas besonderes unseres Betriebsrestaurants, denn man hatte im Abschnitt Globetrotter Pulled Duck – Gezupfte Ente in Broichesemmel mit angemachten Rokrautsalat, dazu Pommes Frites auf die Speisekarte gesetzt. Das musste ich natürlich unbedingt ausprobieren. Dafür ließ ich die Penne Rigate mit Kürbisbolognese und Parmesan bei Vitality, den Hackfleischspieß mit Zigeunersauce und Reis bei Tradition der Region sowie die Asia-Thai-Gerichte wie Tofu gebacken mit Bratgemüse in Koriandersauce und Schweinefleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in Kokosmilchsauce gerne links liegen. Zur Pulled Duck nahm ich mir noch Ketchup auf die Pommes Frites sowie ein Schälchen Bohnenkerne und Möhren aus dem heutigen Angebot der Gemüsetheke.

Pulled Duck & Pommes Frites

Eine wirkliche Premiere war die gezupfte Ente ja nicht, denn es hatte etwas ähnliches bereits hier gegeben, auch wenn es damals mit einem zusätzlichen frittierten Zwiebelring garniert und mit Kartoffelspalten serviert worden war. Dieses Mal fand sich zwischen den beiden Hälften der Broiche-Semmel der mit etwas Essig und ein paar Gewürzen angemachte Salat aus rohem Rotkraut, eine dicke Tomatenscheibe, etwas milde BBQ-Sauce, Scheiben von Gewürzgurken und natürlich das gezogene Entenfleisch. Letzteres war zwar nur noch lauwarm, aber bei einem solchen Burger kann ich damit durchaus leben. Leider traf dies aber auch auf die Pommes Frites zu, die sogar fast kalt waren. Sie waren zwar noch gerade so genießbar, aber volle Punktzahl kann ich da nicht geben. Und auch mit dem Mischgemüse aus grünen Bohnenkernen und Pariser Möhren war ich nicht ganz zufrieden, denn sie waren zwar noch einigermaßen warm, aber hätten gerne noch etwas länger gegart sein können und daher etwas zu knackig. Das Ganze war also höchstens OK, aber bei weitem nicht perfekt. Ich war dennoch froh, es probiert zu haben.
Sah man sich auf den Tabletts der anderen Gäste um, konnte man erkennen dass auch hier die Pulled Duck das am häufigsten gewählte Gericht war und somit den ersten Platz auf der allgemeinen Beliebtheitsskala für sich eroberte. Auf dem zweiten Platz sah ich den Hackfleischsspieß, der aber nur knapp vor den Asia-Gerichten auf Platz drei lag. Auf dem vierten Platz folgten schließlich die Penne Rigate mit Kürbisbolognese.

Mein Abschlußurteil:
Pulled Duck in Broichesemel: ++
Pommes Frites: +
Bohnenkerne und Möhren: +/-

Spaghetti Bolognese [15.03.2017]

Heute kamen wir aufgrund anderer Termine leider erst recht spät dazu Mittag essen zu gehen und dadurch kam es zu einer Situation, die ich so meiner Erinnerung nach noch nie in unserem Betriebsrestaurant erlebt hatte: Ein Gericht war aus und nicht mehr verfügbar. Und dabei handelte es sich ausgerechnet um meinen heutigen Favoriten, die Hausgemachte Rinderroulade mit Blaukraut und Spätzle, die im Abschnitt Tradition der Region angeboten wurde. Und auf das Fruchtige Asia-Fischcurry mit Jasminreis bei Vitality hatte ich keine große Lust, denn es erinnerte mich zu sehr an mein selbst gekochtes Fisch-Curry vom Wochenende, von dem ich erst gestern die letzten Reste verzehrt hatte. Blieben also noch die Spaghetti Bolognese mit Parmesan bei Globetrotter oder die Asia-Thai-Angebote wie Gebratene Mienudeln mit verschiedenem Asia-Gemüse in Hoi Sin Sauce sowie Rindfleisch mit Broccoli und Karotten in Austernsauce. Da braucht ich nicht lange zu überlegen und griff letztlich zu den Spaghetti.

Spaghetti Bolognese

Dabei handelte es sich zwar um keine kulinarische Meisterleistung, aber das Gericht besaß alles, was ich von Spaghetti Bolognese erwartete. Die Nudeln waren einigermaßen al dente, die Sauce aus viel Hackfleisch und Tomaten sowie ein wenig Möhren, Knollensellerie und Kräutern war fruchtig und würzig und der Parmesan gab dem Gericht zusätzliche Würze. Leider hatte man scheinbar Öl ins Nudelwasser gegeben oder diese abgeschreckt, denn die Sauce haftete nicht sonderlich gut an den Spaghetti. Das lasse ich aber nicht negativ in die Endnote einfließen.
Da ich wie gesagt erst recht spät ins Betriebsresraurant kam, kann ich heute nur ungefähre Beliebtheitsskala aufstellen. Ich gehe aber mal davon aus, dass die Roulade heute das beliebteste aller Gerichte gewesen ist, ansonsten wäre es wohl kaum aus gewesen. Und auf dem zweiten Platz folgten mit Sicherheit die Spaghetti Bolognese. Das Fischcurry sehe ich auf Platz drei und die Asia-Gerichte auf dem vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Spaghetti Bolognese: ++

Chicken Biryani [14.03.2017]

Die Schupfnudelpfanne mit Kohl, Karotten und Apfelwürfeln aus dem Abschnitt Vitality der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants klang zwar ganz gut, sah für meinen Geschmack aber etwas trocken aus. Besser war da schon das Hausgemachte Fleischpflanzerl mit Bratensauce und Röstkartoffeln aus der Sektion Tradition der Region. Und auch mit dem Gebackenen Seelachs mit Thaigemüse in Masamensauce, der neben Gebratenen Eierreis mit verschiedenem Gemüse an der Asia-Thai-Theke angeboten wurde, hätte ich leben können. Doch es gab mal wieder das von mir so geschätzte Chicken Biryani – Gebratener Jasminreis mit gebackenen Hähnchen, Mandeln, Chashewkernen und Kokosraspeln bei Globetrotter, da ließ ich auch das Zusatzangebot Putengeschnetzelte mit Champignons, dazu Reis links liegen und griff natürlich zum Biryani, das ich ja da, dort und hier schon einmal sehr genossen hatte – auch wenn es heute nicht etwas schlichter als sonst aussah.

Chicken Biryani

Die panierten Hähnchenteile waren angenehm frisch und knusprig, auch wenn sie teilweise mal wieder etwas kleinteilig erschienen. Doch die Panande war angenehm dünn und enthielt viel zartes und saftiges Geflügelfleisch, dass ich mit der exotisch angehauchten, würzig-pikanten Currysauce genoss. Das eigentliche Biryani, also die Reiszubereitung war heute aber nur in Ordnung, nicht ganz so gut wie ich es von früheren Zubereitungen in Erinnerung hatte. Ein paar angebratene Nüsse und ein paar nur sehr vorsichtig hinzugefügte Gewürze sowie Kokosflocken machen leider noch kein gutes Biryani. Was akzeptabel, vor allem in Verbindung mit der Sauce, ist aber eindeutig noch Verbesserungswürdig. Insgesamt war ich aber zufrieden mit meiner Entscheidung.
Das Fleischpflanzerl lieferte sich heute ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen mit dem Hähnchen-Biryani um Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala und konnte sich letztlich auch mit einem knappen Vorsprung durchsetzen und das Reis-Hähnchengericht auf einen guten zweiten Platz verweisen. Es folgten das Putengeschnetzelte mit Reis auf Platz drei, die Asia-Gerichte auf dem vierten Platz und die Schupfnudelpfanne schließlich auf Platz fünf.

Mein Abschlußurteil:
Hähnchenteile: ++
Currysauce: ++
Biryani: +