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Currywurst mit Pommes Frites [24.10.2018]

Wednesday, October 24th, 2018

Am heutige Mittwoch durfte ich, trotz leichten JetLags, endlich wieder arbeiten und somit auch in unserem Betriebsrestaurant speisen. Und mit einer Geschmorten Lammhaxe mit Speckbohnen und Spätzle im Abschnitt Globetrotter fand sich auf der Speisekarte auch gleich ein Gericht, das ganz meinem Geschmack entsprach. Und es war nicht sonderlich spät als ich im Speisesaal ankam und zielgerichtet auf die entsprechende Ausgabetheke zusteuerte. Doch leider bekam ich dort nur die lapidare Auskunft, die Lammhaxe sei leider bereits aus. 🙁 Also musste ich mich nach Alternativen umsehen. Das Angebot bei Vitality, Gedünsteter Rotbarsch im Pfirsich-Ingwersud mit Basmatireis sagte mir aber nicht so sehr zu – ich hatte im Urlaub bereits so viel Fisch gegessen – und auch auf die Asia-Thai-Angebote an der Wok-Theke wie Gebratenes Gemüse mit Kokosnuß und Sojasauce oder Gebratenes Schweinefleisch mit verschiedenen Gemüse in Spezialsauce hatte ich nicht keinen besonders großen Appetit. Also blieb mir nichts anderes als bei der Currywurst (rot oder weiß) mit Pommes Frites aus der Sektion Tradition der Region zuzugreifen. Dabei wählte ich die weiße Variante der Wurst und garnierte mir die Pommes natürlich noch mit einer großzügigen Portion Ketchup und versah die heiße Currysauce noch mit zusätzlichem Currypulver.

Curried bratwurst with french fries / Currwurst mit Pommes Frites

Was die frittierten Kartoffelstäbchen anging hatte man in meiner Abwesenheit leider nicht viel dazu gelernt, denn sie ließen auch dieses Mal wieder etwas an knusprigkeit zu wünschen übrig. Sie waren zwar in Ordnung, aber ein bis zwei Minuten länger in der Friteuse hätten ihnen mir Sicherheit gut getan. An der Wurst, einer Bratwurst, gab es aber nichts auszusetzen und auch die mit Zwiebelstückchen versehene, heiße und würzige Currysauce ließ nichts zu wünschen übrig. Ich war zufrieden, auch wenn mir die Lammhaxe deutlich lieber gewesen wäre.
Aber auch als ich mich zwecks Beliebtheitsskala im Restaurant umsah, konnte ich nichts mehr von der Lammkeule entdecken, nur in den Rückgabewagen sah ich noch Teller, die darauf hinwiesen. Also kann ich den Zuspruch der anderen Gäste für dieses Gericht heute schlecht beurteilen, zumindest in Bezug auf die Currywurst, die nun natürlich ganz vorne lag und sich den ersten Platz sichern konnte. Ich vermute aber dass sie mindestens auf Platz zwei gelegen haben muss, denn ansonsten wäre sie nicht so schnell aus gewesen. Diesen Platz nahmen aber jetzt die Asia-Gerichte ein, gefolgt vom Fischgericht auf Platz drei.

Mein Abschlußurteil:
Bratwurst: ++
Currysauce: ++
Pommes Frites: +

Return to the Caribbean – Be Live Marien All Inklusive [13. – 16.10.2018]

Tuesday, October 16th, 2018

Am Samstag entschlossen wir uns kurzfristig dazu, dass wir uns ein paar Tage All Inklusive Urlaub gönnen sollten. Bei der Suche nach einer passenden Location bei booking.com stieß ich dabei auf das Be Live Marien Resort in Puerto Plata, dass drei Tage für knapp 200 Euro bot. Ich war schon häufiger an diesem Resort, das an der Costa Dorada direkt neben der Haupteinfallstraße nach Puerto Plata liegt, vorbei gefahren, hatte ihm aber wenig Aufmerksamkeit geschenkt.

Be Live Marien - Puerto Plata

Persönlich bin ich ja, ich weiß gar nicht warum, kein so großer Freund von All Inklusive Urlaub, denn ich möchte lieber Land und Leute kennenlernen als mit anderen Touristen auf hermetisch abgeriegelten Geländen zu hocken. Außerdem gehe ich bei All Inklusive gern davon aus, dass man beim Essen nicht gerade die hochwertigsten Gerichte serviert – ich glaube ich habe da zu viele Folgen Achtung Kontrolle mit den Hoteltesterinnen auf Kabel 1 geguckt, wo man ja gerade das vorgeführt bekommt. 😉 Doch ich sollte dieses Mal endgültig eines besseren belehrt werden.
Zwar hätten wir bereits ab 15:00 Uhr Ortszeit einchecken können, kamen aber erst gegen 16:00 Uhr an. Ich hatte zwar bereits auf booking.com reserviert, musste den Aufenthalt aber direkt vor Ort bezahlen – dafür erhielten wir zwei Schlüsselkarten für unser Zimmer im Gebäude 9, zwei Ausleihkarten für Handtücher und farbige Bändchen um die Handgelenke gebunden, die uns als Gäste markierten.

Be Live Marien Puerto Plata - Key & Towel Cards

Anschließend wurden unser kleiner Koffer auf eine Art Golfmobil verladen, das uns samt Gepäck bis vor das Gebäude fuhr in dem unser Zimmer lag. Und der Strand war nur einen Steinwurf entfernt.

Be Live Marien Puerto Plata - Gästehaus / Guest  house

Als wir das Zimmer betraten, entgingen wir aber nur knapp einem Kälteschock, denn die Klimaanlage lief auf vollen Touren und hatte den Innenraum auf 17 oder 18 Grad heruntergekühlt. Das klingt nicht kühl, aber wenn man aus dem 32 Grad heißen Außenbereich kommt, ist es schon sehr deutlich zu spüren. Und die Klimaanlage lief dauerhaft, während alle anderen elektrischen Geräte inklusive des Lichts durch das Einstecken einer der Schlüsselkarten in einen Slot neben der Tür aktiviert wurden. Und was wir als Zimmer sahen gefiel uns schon mal sehr gut: Ein großes Doppelbett,

Be Live Marien Puerto Plata - Zimmer - Bett / Room - Bed Be Live Marien Puerto Plata - Zimmer - Eingangsbereich / Room - Entrance
Links: Doppelbett – Rechts: Eingangsbereich

Tisch, Sofa, Sideboard mit Fernseher, eine kleine Kaffemaschine mit Wasser im Eingangsbereich

Be Live Marien Puerto Plata - Zimmer - Schreibtisch & Fernseher / Room - Desk & TV Be Live Marien Puerto Plata - Zimmer - Kaffemaschine / Room - Coffeemaker
Rechts Tisch mit Fernseher – Links: Kaffemaschine & Wasser

sowie ein kleines, aber komfortabel eingerichtets Bad mit Waschbecken, Dusche mit Warmwasser und abgetrennter Toilette.

Be Live Marien Puerto Plata - Zimmer - Bad / BathroomBe Live Marien Puerto Plata - Zimmer - Toilette / Room - ToiletBe Live Marien Puerto Plata - Zimmer - Dusche / Room - Shower
Oben links: Badezimmer – Oben rechts: Toilette – Unten: Dusche

Außerdem verfügte das Zimmer noch über eine kleine ebenerdige Terrasse mit Holztisch und zwei Stühlen, davon habe ich aber leider keine Fotos.
Nachdem wir uns ein wenig eingelebt und eingerichtet hatten, machten wir uns auf den Weg ins Buffet-Restaurant, vorbei am inzwischen verwaisten großzügigen Pool – es dämmerte inzwischen.

Be Live Marien Puerto Plata - Pool bei Dämmerung / Pool at dawn

Etwas ärgerlich waren die Souvenirverkäufer, die auf dem letzten Wegstück vor dem Restaurant lauerten und versuchten den hungrigen Touristen ihren Krimskrams anzudrehen. Doch meine einheimische Begleitung wimmelte diese glücklicherweise schnell ab – außerdem erwies es sich, dass sie nur Abends hier hockten und der Weg morgens und mittags frei war. Schließlich erreichten wir das offene Buffet-Restaurant und wurden direkt hinter dem Eingang begrüßt und bekamen einen Tisch zugewiesen.

Be Live Marien Puerto Plata - Buffet Restaurant - Eingangsbereich / Entry area

Rechts und Links eines breiten Mittelbereichs befanden sich zahlreiche Tische für verschiedene Gruppengrößen vom Pärchen bis zur Großfamilie, da erschien es schon sinnvoll die Belegung zu steuern und den Gästen keine freie Platzwahl zuzumuten.
Der Mittelbereich schließlich wurde durch mehrere Theken ausgefüllt, die den Gästen ein umfangreiches Speiseangebot offerierten. Es gab Brot und Brötchen, warmes Fleisch, Gemüse und Beilagen, Salate, Aufschnitt wie Wurst und Käse, Süßspeisen, Früchte und vieles mehr. Außerdem lag im hinteren Bereich eine offene Küche, an der zwei Köche wechselnde frisch zubreitete Gerichte anboten – aber das sollte ich leider erst am nächsten Morgen entdecken. An einer kleinen Seitentheke gab es außerdem verschiedene Pizzen zur Auswahl.

Be Live Marien Puerto Plata - Buffet Restaurant

Be Live Marien Puerto Plata - Buffet Restaurant - Innenbereich  / Internal room

Und das was in den Warmhaltetheken auf die Gäste wartet sah wirklich überaus verlockend aus und wurde außerdem ständig aufgefüllt, so dass sich nie der Eindruck von leeren Schalen bot.

Be Live Marien Puerto Plata - Buffet Restaurant - Buffet

Ich entschied mich recht spontan für Kartoffeln, Würstchen, karibisches Rindfleisch, Bohnen, Möhren und etwas das wie Kasseler aussah.

Be Live Marien Puerto Plata - Dinner from Buffet

Und ich musste an dieser Stelle meine voreingenommene Meinung, All Inklusive Touristen würde nur minderwertiges Essen angeboten endgültig revidieren, denn dass was hier angeboten wurde war frisch, hochwertig und überaus lecker – und außerdem war die Auswahl wirklich riesig. Ich konnte gar nicht genug Hunger mitbringen, um auch nur einen Bruchteil davon probieren zu können.
Während wir am Tisch saßen uns speisten – die Getränke wie Wasser, Fruchtsäfte, Limonade oder Bier wurden vom aufmerksamen Personal am Tisch serviert und regelmäßig nachgefüllt – machte sich etwas mit lauter Maunzen neben mir bemerkbar: Eine kleine Restaurantkatze, die einige Minuten bei mir versuchte etwas Essen zugeworfen zubekommen und sogar am Stuhl hochsprang, dann aber die Sinnlosigkeit einsah und munter an den nächsten Tisch weiterzog und von neuem begann sich mit Miauen bemerkbar zu machen.

Be Live Marien Puerto Plata - Restaurantkatze / Restaurant cat

Nach dem Essen begaben wir uns erst einmal zurück aufs Zimmer – und ich döste nach all der Hitze und dem Essen leider recht schnell ein.
Am nächsten Morgen schliefen wir lang und gingen erst nach 9 Uhr zum Frühstück – dieses Mal ohne auf dem Weg von Souvenirverkäufern belästigt zu werden. Jetzt, bei Sonnenschein und angenehmen Temperaturen konnten wir auch die gepflegte Hotelanlage in ihrer Gänze bewundern. Ein paar Wölkchen am Himmel verhinderten, dass die Sonne bereits jetzt zu sehr brannte.

Be Live Marien Puerto Plata - Hotelanlage / Hotel facility Be Live Marien Puerto Plata - Hoteanlage 2 / Hotel facility 2

Nachdem wir im Buffet-Restaurant wieder einen Tisch zugewiesen bekommen hatten, machte ich mich daran das Angebot des Morgens etwas zu erkunden. Dabei entdeckte ich dass an der Küchentheke im hinteren Bereich frische Omelettes zubereitet wurden – versehen mit den Zutaten die man zuvor an einer kleinen Seitentheke auswählen konnte. Es gab Tomaten, Pilze, Jalapenos, Zwiebeln, gewürfelte Würstchen und einiges mehr.

Be Live Marien Puerto Plata - Omlett-Zutaten / Omelette ingredients

Da brauchte ich nicht lange zu überlegen und entschied mich mir ein individuelles Omelett mit ein paar Zutaten zubereiten zu lassen.

Be Live Marien Puerto Plata - Küchentheke / Kitchen counter

Dazu gesellten sich noch gebratene Wurstscheiben – ich glaube eine Art Salami -, Würstchen und gebackene Bohnen in Sauce.

Be Live Marien Puerto Plata - Omlette, Würstchen & Bohnen zum Frühstück / Omelette, sausages & beans for breakfast

Danach hatte ich noch etwas Appetit und sah mich mal der Theke mit den Gebäckstücken um, die ich mit etwas frischem Obst kombinierte.

Be Live Marien Puerto Plata - Gebäck & Obst / Pastry & fruits

Nach dem Frühstück wollten wir dann zum Strand, uns vielleicht dort massieren lassen.

Be Live Marien Puerto Plata - Blick in Strand / View towards the beach

Doch mit der Massage wurde es leider nichts, denn diese Dienstleistung ist am Strand nur für VIP-Gäste in einem abgegrenzten Bereich verfügbar – alle anderen müssen dazu ins Spa gehen. So teilten uns zwei Arbeiter mit, die hier Blätter rechten – es ist schon Vorteilhaft wenn man eine Einheimische als Begleitung hat. 😉 Ich als deutscher Gringo hätte sie mit meinen eingeschränkten Sprachkenntnissen nicht fragen können. Also versuchten wir und einfach nur am Strand zu vergnügen. Die meisten Liegen im Schatten waren zu dieser Tageszeit aber leider bereits belegt. Hinzu kam dass der stetige Wind vom Meer den feinen Strandsand durch die Luft blies und es auch keinerlei Service für Otto Normalgast am Strand gab – nicht mal Getränke. Daher zogen wir uns nach etwas mehr als einer halben Stunde doch lieber an den Pool zurück, denn hier gab es mehr Schatten und kostenlose Getränke en masse.

Be Live Marien Puerto Plata - Swimmingpool Be Live Marien Puerto Plata - Swimmingpool 2
Be Live Marien Puerto Plata - Palmen / Palms Be Live Marien Puerto Plata - Swimmingpool 3
Am Swimmingpool

Die begehrtesten Liegen waren natürlich auch hier bereits belegt – wahrscheinlich seit dem frühen Morgen, man kennt dass ja von anderen Hotelanlagen in denen sich die Gäste den Wecker auf 5:30 stellen, damit sie ihr Handtuch schon mal vorsorglich auf die Liege legen können bevor sie weiter schlafen. 😉 Aber es gab auch genügend anderen Plätze, an denen man es sich gutgehen lassen konnte – so zum Beispiel nahe einer kleinen Bar, an der es alles kostenlos gab, was die Kehle begehrte.
Bald war es auch schon wieder an der Zeit für das Mittagessen. Zum Glück brauchten wir nur über die Brücke in der Mitte des Pools zu laufen und waren schon gleich im Buffet-Restaurant, wo uns wieder ein umfangreiches Angebot verschiedenster Gerichte erwartete.

Be Live Marien Puerto Plata - Mittagsangebot / Lunch offerings

Kroketten, aus denen kleine Krebs- oder Krabbenscheren ragten weckten dabei mein besonderes Interesse. Dazu gesellten sich ein paar Chicken Nuggets, Oktopus in Kokosmilch-Sauce, Gemüse und Bohnenreis auf meinen Teller.

Be Live Marien Puerto Plata - Krebskroketten, Hähnchen Tintenfisch & Bohnenreis / Crab croquettes, chicken, octopus & bean rice

Als Nachtisch gab es noch etwas frisches Obst, das ich aber nicht extra im Lichtbild festhielt.
Nach etwas mehr Zeit am Pool entschieden wir uns, dem Spa einen Besuch abzustatten, um die am Strand nicht angebotene Massage nachzuholen. Leider sind Massagen nicht im All Inklusive Angebot inbegriffen, aber mit etwa 30 Euro für eine halbe Stunde waren die Preise noch erträglich. Dazu buchten wir uns noch eine Stunde im Jakuzi. Ich werde davon – ich hoffe verständlich – aber keine Bilder hier veröffentlichen. Die älteren weiblichen Masseusen waren dabei aber sehr professionell und bestimmt auch dafür ausgebildet – etwas dass ich bei den Massagen, die hier am Strand von angeboten werden, etwas bezweifle. Und auch die Jakuzi erwiesen sich trotz der Hitze des hiesigen Wetters als überaus angenehm.
Anschließend war es zwar schon spät, aber es gab noch immer frischen Abendessen im Buffetrestaurant. An der Küchentheke, an der ich morgens mein Omelette bekommen hatte, briet man am Abend Rinderbraten oder Langostinis, kleine Langusten. Ich entschied mich für den innen zart rosa erscheinenden Rinderbraten, etwas Hähnchen, Tomatenreis und Gemüse.

Be Live Marien Puerto Plata - Rinderbraten, Hähnchen & Tomatenreis / Roast beef, chicken & tomato rice

Sehr lecker, vor allem der Rinderbraten war wunderbar zart und saftig. Aber auch bei den anderen Komponenten gab es nichts auszusetzen. Zum Nachtisch holte ich mir noch etwas Vanille- und Schokoeis aus einer Kühltruhe, die ich heute leider erst entdeckt hatte.
Beim Abendessen entschieden wir, unseren Aufenthalt, der eigentlich Morgen hätte enden sollen um einen weiteren Tag zu verlängern. Dazu gingen wir zur Rezeption, die jedoch so fair war uns mitzuteilen dass es billiger wäre, wenn wir die Verlängerung über booking.com buchen würden. Also taten wir dies und zahlten noch einmal hundert Euro für zwei Personen. Den Abend ließen wir am Pool ausklingen, bei ein paar kostenlosen Bierchen der Marke Presidente und etwas Cuba Libre.
Der nächste Tag startet natürlich wieder mit einem ausgiebigen Frühstück im Buffet-Restaurant. Natürlich ließ ich mir wieder ein Omelette mit selbst gewählten Zutaten frisch zubereiten.

Be Live Marien Puerto Plata - Making omelettes

Dazu gesellten sich gebratene Wurststückchen, Speckstreifen, ein Stück gebackener Polenta, ein Stück gebratener Käse sowie einige Baked Beans in Tomatensauce.

Be Live Marien Puerto Plata - Breakfast

Den Rest des angebrochenen Vormittags verließen wir unser kleines Paradies für kurze Zeit, da wir sicher gehen wollte dass sich um den kleinen Hund meiner Begleitung auch richtig gekümmert wurde – außerdem hatten wir ein schlechtes Gewissen ihn so lange in fremder Betreuung zurückgelassen zu haben. Doch wie sich herausstellte war alles in Ordnung und zum Mittagessen waren wir wieder zurück im Be Live Hotel Resort.
An der Küchentheke wurden dieses Mal – unter anderem – frische Fleischfrikadellen für Hamburger gebraten. Da konnte ich nicht Nein sagen, denn ich liebe diese Dinger ja – leider. Dazu nahm ich mir noch zwei Käsekroketten, das reichte dann auch fürs Mittagessen. Die Frikadelle erwies sich als wundbar locker und saftig, ein wahrer Genuss, nur das Sesambrötchen war leider etwas labberig.

Be Live Marien Puerto Plata - Hamburger & Cheese rolls

Den Nachmittag verbrachten wir wieder größtenteils am Pool, um zum Abendessen wieder ins Buffet-Restaurant zurückzukehren. Das ständig wechselnde Angebot war auch dieses Mal wieder überaus verlockend und abwechslungsreich,

Be Live Marien Puerto Plata - Lunch offerings

aber ich entschied mich dieses Mal dazu, auch mal den Pizzen von der kleinen Seitentheke eine Chance zu geben

Be Live Marien Puerto Plata - Pizza counter

und nahm mir je ein Stück mit Schinken, Pepperoni-Salami und Gemüsebelag. Nur von der Magherita ganz links ließ ich die Finger. Insgesamt keine leichte Kost, doch überaus lecker muss ich sagen.

Be Live Marien Puerto Plata - Pizza for dinner

Erst als ich die Pizzen bereits auf den Teller geladen hatte, entdeckte ich dass man auch frische Paella an der Küchentheke zubereitet. Großen Appetit hatte ich nicht mehr, aber eine kleine Portion inklusive kleinem Langostini wollte ich dann doch probieren.

Be Live Marien Puerto Plata - Paella

Nicht schlecht die Paella Valencia mit Fisch, Meeresfrüchten, Hühnchen und – so meinte ich zu sehen – sogar etwas Kaninchen. Ich persönlich hätte sie vielleicht noch etwas kräftiger gewürzt, aber sie war auch so ganz in Ordnung.
Nach etwas “Vorglühen” an der Poolbar begaben wir uns am fortgeschrittenen Abend in die Kleine Disco/Bar nahe der Rezeption, wo sich auch anderen Gäste bereits zum feiern eingefunden hatten und zu lokaler und internationaler Musik das Tanzbein schwangen.

Be Live Marien Puerto Plata - Disco/Bar

Die Stimmung war gut, es war bereits nach Mitternacht und der kostenlose Alkohol wurde in großen Mengen genossen, aber auch nicht die Riesenparty. Also entschlossen wir uns dazu in die vor dem Resort angesiedelten Disco & Casino Kivar weiter zu ziehen. Als wir ankamen hielt sich die Gästezahl noch in Grenzen,

Kviar Disco & Casino - Costa Dorada

aber je später der Abend wurde, desto mehr Leute aus den umliegenden Ferienresorts strömten in den Club. Und das, obwohl man hier für Getränke zahlen musste. Es muss schließlich gegen 3:00 Uhr Nachts gewesen sein, als wir schließlich endlich in unser Zimmer zurückkehrten – was für ein Abend.
Schließlich brach unser letzter Tag im Be Live Collections Marien in Puerto Plata an. Obwohl es am Vortag spät geworden war, waren wir schon kurz vor 10:00 Uhr wieder wach und begaben uns zwecks eines letzten Frühstücks ins Buffet-Restaurant. Ich hatte ja vorgeschlagen, um einen weiteren Tag zu verlängern, aber meine Begleitung äußerste ernsthafte Sorgen dass wir bei dem guten Essen am Ende nur noch herausgerollt werden könnten – daher hatten wir uns doch zur Abreise entschieden. Also gab es nur noch ein allerletztes Mal frisches Omelette, Grillkäse & Würstchen zum Frühstück.

Be Live Marien Puerto Plata - Breakfast - Omlette, sausages & cheese

Danach packten wir zusammen, räumten wir das Zimmer und checkten aus. Und nicht nur wegen des guten Essens erwies sich unsere Entscheidung als gut, denn es begann gerade jetzt zu regnen und sollte auch den ganzen Tag mehr oder weniger stark anhalten. Wir hätten also wenig dort tun können. So endeten also schließlich unsere vier Tage im Paradies das wirklich exzellenten All Inklusive Resorts Be Live Collections Marien in Puerto Plata. Aber bestimmt werden wir irgendwann hierher (oder ein ähnliches All Inklusive Hotel) zurückkehren – so viel steht fest.

Gebackene Calamari mit Remoulade & Kartoffel-Gurkensalat [05.10.2018]

Friday, October 5th, 2018

Das Oktoberfest-Special unseres Betriebsrestaurants wurde am heutigen Freitag mit einem Hausgemachten Germknödel mit Vanillesauce beendet, also nichts für mich, da ich ja kein großer Freund von Süßspeisen als Hauptgericht bin. Aber die regulären drei Abschnitte boten auch interessante Gerichte, die ich alle schon mal mit Genuss probiert hatte: Bei Tradition der Region standen – unpassenderweise – heute Gebackene Calamari mit Remoulade und Kartoffelsalat auf der Speisekarte, die Sektion Vitality bot das traditionelle Japanische Inwersteak mit Pariser Karotten und Rösti an und Globetrotter lockte mit einem Französicher Zwiebelkuchen mit Speck und kleinem gemischten Salat, wobei der Zwiebelkuchen auch Alternativ ohne Speck – also vegetarisch oder halal – angeboten wurde. Des weiteren gab es Gebratene Mie-Nudeln mit asiatischem Gemüse und Masamansauce sowie San Sei Chp Suey – verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in süß-saurer Sauce an der Asia-Thai-Theke. Mich lockten aber vor allem Zwiebelkuchen, Calamari und Inwersteak. Und ich tendierte zuerst zum Zwiebelkuchen, doch als ich sah dass die Calamari heute recht hell und damit wahrscheinlich nicht wieder zu knusprig waren, fiel meine Wahl dann doch auf die Tintenfischringe.

Baked calamri with remoulade & potato cucumber salad / Gebackene Calamari mit Remoulade & Kartoffel-Gurkensalat

Doch leider hatte mich mein erster Eindruck getäuscht, denn wie sich herausstellte waren die Calamari heute zwar nicht übermäßig knusprig, aber leider bereits stark abgekühlt. Das minderte den Genuss leider dann doch etwas. Da half auch die überaus gut gelungene Remoulade oder der Saft der beiliegenden Zitronenecken wenig. Zum Glück gab es am mit einigen Salatgurken-Scheiben versetzten Kartoffelsalat dieses Mal absolut nichts auszusetzen. Im Nachhinein gesehen hätte ich aber wohl doch besser meinem ersten Impuls folgen und beim Zwiebelkuchen zugreifen sollen. Aber hinterher ist man ja immer schlauer.
Die Calamari schienen aber dennoch, mit kleinem Vorsprung, das am häufigsten gewählte Gericht des heutigen Tages gewesen zu sein, was ihnen den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala einbrachte. Auf Platz zwei sah ich den Zwiebelkuchen, aber nur knapp vor dem somit drittplatzierten Ingwersteak. Die Asia-Gerichte folgten somit auf dem vierten Platz und der Germknödel kam auf einen guten Platz fünf.

Mein Abschlußurteil:
Calamari: +
Remoulade: ++
Kartoffel-Gurkensalat: ++

Rote Currywurst mit Pommes Frites [04.10.2018]

Thursday, October 4th, 2018

Zwar ging auch heute, nach dem gestrigen Tag der deutschen Einheit, das Oktoberfestschmankerl-Special in unserem Betriebsrestaurant weiter. Und die Rahmpfifferlinge und Egerlinge mit hausgemachtem Semmelknödel und frischen Kräutern dort sah auch gar nicht so schlecht aus, aber es musste gegen eine Currywurst (rot oder weiß) mit Pommes Frites aus der Sektion Tradition der Region ankämpfen. Hätte sich die Küche die Mühe gemacht, die zugehörigen Kartoffeln zu würfeln, hätte ich vielleicht auch noch das Kartoffelgeröst´l mit Lauch und Hirtenkäse bei Vitality mit in die nähere Auswahl genommen, aber dieses Mal hatte man sich nicht mal die Mühe gemacht, die Kartoffeln irgendwie zu zerkleinern und sie als Ganzes mit in das Gericht gegeben. Das konnte ich nicht honorieren, denn es nimmt dem Gericht einfach seinen Charme wie ich finde. die Penne alla Carbonara mit Kirschtomaten und Rucola bei Globetrotter waren auf jeden Fall nichts für mich, ich hatte ja bereits gestern bereits mehr als genug selbst zubereitete Nudeln gehabt. Und auch die Gebackene Banane und Ananas mit Honig von der Asia-Thai-Theke taugte maximal als Nachtisch. Allerdings hielt ich kurz bei der Gebratenen Ente mit Gemüse in Hoi-Sin-Sauce, da ich Ente ja eigentlich sehr schätze. Aber letztlich fiel meine Entscheidung dann doch zugunsten der Currywurst, die ich nach der Weißen beim letzten Mal dieses Mal in ihrer roten Ausführung wählte. Auf die Currywurst kam natürlich noch Currypulver aus dem bereit stehenden Streuer und auf den Fritten durfte etwas zusätzlicher Ketchup nicht fehlen.

Curried sausage with french fries / Currywurst mit Pommes Frites

Auf den ersten Blick hatten die Pommes Frites ja ganz gut ausgesehen, aber bereits als ich die erste Fritte mit der Gabel anstechen wollte, zerbrach sie und die eine Hälfte landete auf dem Fußboden. Ganz so hart wie diese waren dann zwar nicht alle, aber sie waren eindeutig viel knuspriger als ein Fritten-Fan wie ich sie sich wünschen würde. Der Ketchup und die warme Currysauce weichten die überknusprigen Fritten zusätzlich noch etwas auf, was den Verzehr und insbesondere die Aufnahme mit der Gabel etwas vereinfachte. An der roten Wurst, einer gebratenen Brühwurst wir mir erschien, gab es wiederum fast gar nichts auszusetzen.

Curried sausage - Lateral cut / Currywurst - Querschnitt

Sie hätte etwas wärmer sein können, aber was Geschmack und Konsistenz anging war sie vollkommen in Ordnung und passte wunderbar zur mit Zwiebelstückchen versetzten, heißen Curry-Tomatensauce. Außerdem war sie heute erfreulich groß geraten. War also Ok, aber an den Fritten muss die Küche weiterhin arbeiten – dabei hatten sie vor kurzem Mal eine Phase in der diese fast perfekt waren, aber das hat sich leider wieder deutlich verschlechtert.
Natürlich erfreute sich die Currywurst heute auch bei den anderen Gästen großem Zuspruch und konnte sich deutlich den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Aber der Semmelknödel aus dem Oktoberfest-Special war ihr auf den Fersen und belegte einen guten zweiten Platz. Auf Platz drei sah ich die Asia-Gerichte, die wohl vor allem wegen der Ente heute gerne genommen wurden. Bei den hinteren Plätzen konnte ich keinen klaren Favoriten ausmachen, daher vergebe ich den vierten Platz heute mal sowohl an das Kartoffelgeröstl als auch an die Penne.

Mein Abschlußurteil:
Rote Wurst: ++
Currysauce: ++
Pommes Frites: +/-

Spaghetti mit Hackfleisch-Tomatensauce – Re-Re-Reloaded [03.10.2018]

Wednesday, October 3rd, 2018

Zum Tag der deutschen Einheit musste ich mich natürlich mal wieder selbst versorgen und mir kam leider keine bessere Idee als erneut eines meiner Lieblings-Standardgerichte zu kochen: Spaghetti mit Hackfleisch-Tomatensauce nach Rezept meiner Mutter. Ein Rezept das ich schon unzählige Mal nachgekocht habe und das ich ursprünglich mal in diesem Beitrag vor über 7 Jahren initial vorgestellt hatte. Aber es ist nun mal immer wieder lecker – auch wenn ich dazu neige es auch hin und wieder Mal etwas zu variieren.
So auch heute, denn ich entschied mich dazu das krümelig angebratene Hackfleisch und das angeröstete Tomatenmark zusätzlich mit einem kräftigen Schluck trockenem Rotwein abzulöschen und diesen etwas einkochen zu lassen.
01 - Mit Rotwein ablöschen / Deglaze with red wine

Danach wurde alles mit drei Esslöffeln Mehl bestäubt und erneut mit einer Dose geschälte Tomaten sowie 400ml Gemüsebrühe abgelöscht.
02 - Tomaten & Gemüsebrühe hinzufügen / Add tomatoes & vegetable broth

Nachdem die Tomaten zerkleinert sind, lassen wir alles etwas vor sich hin köcheln und schmecken es mit Salz, Pfeffer, Oregano, Basilikum und anderen italienischen Kräutern ab. Ein paar Chiliflocken sorgen bei Bedarf für etwas Schärfe, wer mag kann die Sauce zusätzlich mit etwas Tomatenketchup strecken.
03 - Mit Gewürzen abschmecken / Taste with seasonings

Parallel erhitzen wir einen Topf mit Wasser, salzen dies sobald es siedet und kochen darin unsere Spaghetti gemäß Packungsbeschriebung – bei mir sollte das zehn Minuten dauern.
04 - Spaghetti kochen / Cook spaghetti

Sind die Nudeln al dente, gießen wir sie ab, lassen sie kurz abtropfen und können sie anschließend mit der Sauce und vielleicht etwas frisch geriebenen Parmesan garniert servieren und genießen.
05 - Spaghetti with mincemeat tomato sauce - Served / Spaghetti mit Hackfleisch-Tomatensauce - Serviert

Der Rotwein hatte des Sauce eine zusätzliche interessante Note gegeben, die wie ich fand gut zu dem geschmacklichen Gesamtkonzept dieses einfachen Rezeptes passte. Vor allem am Hackfleisch, das wohl einen großen Teil des eingekochten Weines aufgenommen hatte, erschien etwas kräftiger zu schmecken. Dennoch hatte es den ursprünglichen Geschmack, den ich ja seit meiner frühsten Kindheit so liebe, nicht maßgeblich beeinflusst, sondern nur um eine Nuance erweitert. Sollte ich beim nächsten Mal wieder Rotwein übrig haben so wie heute, werde ich ihn gerne wieder für die Spaghetti verwenden.

06 - Spaghetti with mincemeat tomato sauce - Side view / Spaghetti mit Hackfleisch-Tomatensauce - Seitenansicht

Und zum Schluss noch ein kleines, aber wahrscheinlich offenes Geheimnis: Wenn ich die Fotos gemacht habe, vermische ich Nudeln mit Sauce in der Regel einfach miteinander, um sie einfacher lagern zu können.
07 - Nudeln mit Sauce vermischen / Mix pasta with sauce
Dadurch können Nudeln und Sauce noch eine innigere Bindung eingehen und schmecken nach dem Aufwärmen meiner Meinung nach am nächsten Tag meist sogar noch einen Deut intensiver als frisch zubereitet – aber das muss natürlich jeder selbst beurteilen. 🙂