Hähnchenkassler [11.12.2006]

Heute war mal wieder unser regulärer Löwe-Tag. Die Karte bot neben Kartoffelsuppe mit Wiener (Einzahl!), Chili con Tofu oder Lasagne al forno auch als Bestandteil des Menus der Woche (dessen Speisen man aber problemlos auch einzeln bestellen kann) ein Hähnchenkassler mit Buttergemüse und Pommes Frites, welches zwar mit 7 Eurönchen nicht gerade zu den günstigsten Speisen der Karte zählte, aber dennoch mein Interesse weckte. Den Begriff Kassler kannte ich bisher nur im Zusammenhang mit Schweinefleisch, welches leicht geräuchert und gepökelt ist. Bei Geflügel war mir das bisher noch nicht untergekommen. Aber nicht nur aus Neugier, sondern auch weil einen großen Appetit hatte, bestellte ich mir dieses Gericht schließlich.

Das Hähnchenfleisch schien tatsächlich ähnlich dem Kasslerfleisch zubereitet zu sein. War ganz lecker, nicht ganz so trocken wie ein Broiler vom Grill nebenan. Die Portion Buttergemüse fand ich… nun ja … zufällig würde ich sagen, als ich die beiden Hähnchenschenkel beiseite schob. ­čśë Hätte mehr sein können. Dafür war die Pommes-Portion riesig, aber leider leicht übersalzen. Kann es trotzdem empfehlen, auch wenn die Lasagne, die mein Begleiter bestellt hatte, auch nicht übel aussah. Interessieren würde mich auch noch das Chili con Tofu – ist zwar typisch vegetarisch, aber muß ja nicht unlecker sein. Wir werden aber wohl diese Woche (erfahrungsgemäß) nicht noch mal hingehen. ­čśÉ
Mal sehen was die Woche sonst noch so bringt.

Sonntag im Bauersfeld [10.12.2006]

Am heutigen Sonntag zog es mich mal ins Bauersfeld, dem noch Restaurant im Zeiss-Planetarium hier in Jena.

Sehr schönes Ambiente muß ich sagen, alles etwas im Jugendstil gehalten und feiner aufgemacht, was sich jedoch auch deutlich auf die Preise niederschlug. Nach einem vollwertiges Gericht von der Menukarte unter 10 Euronen muß man schon suchen und auch das aktuelle Gericht von der Tageskarte, Schweinerollbraten mit Rotkohl und Klößen, für welches ich mich entschied, schlug mit 9,80 Eurönchen ein ziemliches Loch in mein Portmonaie – aber es ist ja Sonntag und man gönnt sich ja sonst nichts. ­čśë

Nicht daß wir es eilig hatten, aber die Crew das Bauersfeld ließ es eindeutig ziemlich langsam angehen. Getränke kamen zwar schnell, aber sowohl auf unser Essen als auch die anschließende Rechnung mußten wir jeweils nicht unerheblich warten. Wir witzelten schon, daß sich das Schwein wohl noch wehren würde, gerollte und gebraten zu werden. ­čśë Dabei war das Restaurant nur etwas halb voll. Das Essen selbst war aber vorzüglich und seinen Preis größtenteils auch wert. Wir ich anhand der beiliegenden Tageskarte (die allerdings nur bis heute gültig war) sehen konnte, gibt es im Bauersfeld auch innerhalb der Arbeitswoche einen Mittagstisch, welcher im Preisgefüge zwischen 6 und 8 Euronen liegt und damit sich durchaus noch im aktzeptablen Rahmen bewegen würde. Mal schauen, vielleicht kann ich im Laufe der nächsten oder übernächsten Woche mein Mittagsteam dazu überreden, diese Lokalität mit mir aufzusuchen. ­čÖé

Mensawürstchengulasch [09.12.2006]

Es mag unglaublich klingen, aber zum heutigen Mittag ging es doch tatsächlich mal in die Mensa am Ernst-Abbe-Platz. Das Angebot bestand aus Polenta mit Kartoffeln, irgend einem Fleischgericht mit Pommes und schließlich Nudeln und Würstchengulasch, für den ich mich dann entschied.

Nichts besonderes, aber der Preis von gerade einmal 3,30 Eurönchen überzeugt unwiderstehlich. ­čśë
Ich denke daß ich in Zukunft öfters mal wieder in die gute alte Mensa gehen werde. Es gibt ja (wie lokale Studenten wissen) zwei davon, eine am Ernst-Abbe-Platz und eine weitere im Philosophenweg. Lange galt die im Philosophenweg als die “bessere Mensa”, aber ob das auch noch jetzt der Fall ist, ist mir nicht bewußt. Über Hinweise aller Art bin ich natürlich dankbar – auch wenn die Mensa am Abbe-Platz eindeutig durch ihre Nähe zum Turm natürlich günstiger gelegen ist. Wer mehr weiß, möge sich bitte in den Kommentaren verewigen.

Subway BBQ-Rip [08.12.2006]

Heute fand sich irgendwie niemand für einen Besuch eines Restaurants und alleine finde ich so etwas nicht so berauschend – daher entschloß ich mich dazu mir gegen 13:00 Uhr etwas im Subway zu holen.

Und siehe da, es gab doch tatsächlich mal wieder ein Spezialangebot, den “BBQ-Rip Sub” – damit stand natürlich fest was ich mir bestelle. ­čÖé

Glücklicherweise war recht wenig los – ein Vorteil wenn man mal nicht wie die meisten anderen zwischen 12.00 und 12.30 Uhr zu Mittag geht. Hinter der Theke waren zwei Mädels, eine dunkelhaarige, die wohl zum Stammpersonal gehört und meine Bestellung entgegen nahm und eine blonde, jüngere, die wohl gerade angelernt wird und im übrigen für meinen Geschmack etwas zu viel und zu kräftigen Lippenstift trug, aber sonst durchaus ansehnlich erschien. Das Personal dort erscheint doch entweder recht zahlreich zu sein oder einer stärkeren Fluktuation unterworfen. Aber das nur so als Gedanken am Rande.
Das Brot mit den Haferflocken wie es auf dem Werbeplakat zu sehen ist konnte ich nicht entdecken, daher entschied ich mich für ein Oregano-Chili Baguette, das offensichtlich noch als Restbestände von der “Verschärf dein Sub” Aktion übrig ist. Der Rip bestand wie beim McRib aus der schottischen Restaurantkette einem bzw. beim großen zwei Stück angebratenen Fleisches, das wie sonst üblich dann mit Käse belegt, überbacken und mit Gemüse garniert wurde. Als Sauce wählte ich natürlich passend zum BBQ-Rip die Barbeque-Sauce.

Das Fleisch stellte sich beim anschließenden Verzehr dann als auf jeden Fall sehr viel Geschmackvoller heraus als jenes, das ich bei meinem letzten Besuch beim Schotten auf dem McRib hatte. Ein “ertränken in BBQ-Sauce um wenigstens etwas Geschmack durch die Sauce zu haben” wie es im dortigen Post erwähnt war hier zum Glück nicht notwendig. Schmeckte mal wieder sehr lecker – Subway ist für mich zu “einsamen Mittagen” ­čśë doch immer wieder eine feine und schnelle Alternative.

Knobischnitzel á la Noll [07.12.2006]

Mehr einer Idee folgend zog es uns heute wieder in das Hotel-Restaurant “Zur Noll” in die Oberlauengasse,

Im aktuellen Mittagsangebot – verbilligt dank Stammgastkarte auf 6 Euronen inkl. Getränk – befand sich ein Knoblauchsteak mit Paprika und Bratkartoffeln. Zwar hatte ich zuerst bedenken, dies zu wählen, aber da meine neuen Kollegen, die mich begleiteten, es auch dieses nahmen, entschied ich mich schließlich dafür. Das ganze wude mit einer Portion Bratkartoffeln serviert.

Sehr lecker muß ich sagen – kann ich empfehlen.
Für etwas Amüsemant sorgte bei meinen neuen und alten Kollegen (die wir zufällig beim verlassen des Turmes trafen und die uns begleiteten) sorgte heute ein kleiner Tippfehler in der Tageskarte der Noll, den ich natürlich hier nicht vorenthalten will.

Schadenfreude ist halt die beste Freude. ­čÖé Ich schlage vor solche Mittagskarten vielleicht noch einmal korrektur zu lesen, bevor man sie en mass ausdruckt. ­čśë
Alles in allem hat sich der Weg in die Oberlauengasse aber mal wieder sehr gelohnt. Die Noll ist doch tatsächlich immer wieder einen Besuch wert.