Einsichten im R2 [20.12.2006]

“Lass uns mal im R2 schauen.”, war die erste Idee des heutigen Mittags. Gesagt, getan und am Martkplatz angekommen stimmten alle dem heutigen Angebot zu, auch ich. Doch hatte ich offensichtlich die Tafel nicht richtig gelesen, denn wie man auf diesem Bild erkennen kann,

bestand die der nichtcarnivore Teil aus Kartoffelananassalat. Bisher war ich fest der Meinung, daß ich diesen eigentlich nicht mag. Aber dazu später mehr. Essen kam wieder, wie im R2 gewohnt sehr fix an den Tisch, und als der Teller vor mir stand, manifestierten sich bereits meine ersten Befürchtungen.

Durch die (vielleicht unterbewusst) ausgeblendete Zeile auf dem Schild, die sich da salat las, war ich heute nun dazu genötigt, mich ein weiteres mal mit dem Thema Kartoffelsalat geschmackstechnisch auseinander zu setzen. Die Abneigung stammte wohl noch aus meiner Kindheit, in der ich irgendwann mal Kartoffelsalat probiert habe, es mir nicht geschmeckt hat und ich seit dem wohl auch nie wieder eine Gabel zu mir genommen habe. Doch als ich heute den ersten Bissen nahm, mußte ich feststellen, daß das Zeug gar nicht mal so schlecht ist. Daher revidiere ich wohl ab heute mal meine Meinung.
Des weiteren erwähnte einer meiner Tischgenossen, daß man panierte Schnitzel NIEMALS mit Soße übergiessen dürfe wie es hier geschehen ist. Nicht daß ich mir je schon einmal Gedanken darüber gemacht hätte, aber im Grunde genommen hatte er schon Recht mit seiner Aussage, daß die Panada ja dazu gedacht ist, das Ganze knuspriger zu machen. Wenn man Soße darüber gibt, wirkt das dem entgegen. Ja ja, man lernt doch nie aus. 😉
Alles in allem war Schnitzel samt Kartoffelsalat auf jeden Fall sehr lecker (trotz des Soße-über-Panada-Vergehens ) und kostete wie immer inkl. Softegtränk 6 Euronen.

Langsam, aber scharf im Stilbruch [19.12.2006]

Nach so viel Mensa waren, hatte es mich heute mal wieder in den Stilbruch in der Wagnergasse verschlagen.

Eine Neuerung – zumindest war es mir bisher noch nicht bekannt – ist, daß man nur noch in der obersten (2ten) Etage (oder halt draußen) rauchen darf. Finde ich ok – natürlich vor allem für die Nichtraucher. 😉
Wir fanden einen Sitzplatz im ersten Obergeschoss, organisierten uns Karten und bestellten wenig später. Dann begann das lange warten – geschlagene 45 (in Worten fünfundvierzig !!!1elf) saßen wir da und hungerten langsam vor uns hin, während die Ober eine nach der anderen Speise an uns vorbei trugen. Gerade als wir aufbegehren wollten, brachte man uns endlich unsere Nahrungsmittel. In alter Tradition fiel meine Wahl auf das Chili con Carne, welches ja meiner weiterhin bestehenden Meinung nach daß beste von ganz Jena ist.

Und dieses Mal hatte es der Koch wirklich gut gemeint mit der Schärfe – dieses Chili con Carne war so ziemlich das am schärfsten gewürzte Gericht, welches ich in der letzten Zeit gegessen habe. Sehr lecker, die 6,50 Eurönchen waren trotz der extrem langen Wartezeit gut investiert. Ich liebe ja scharfe Speisen, obwohl diese bereits schon hart an der Grenze des erträglichen avancierte.
Als es ans Bezahlen ging, dauerte es wieder ewig und da einer meiner Begleiter noch einen Termin wahrnehmen wollte, gingen wir schließlich nach unten und bezahlten dort. Für Leute mit viel Zeit kann ich den Stilbruch weiterhin empfehlen, aber er ist und bleibt weiterhin nichts für eine schnelle Mittagspause – eine Lektion die wir anscheinend immer wieder von neuem lernen müssen. 😉

MensaMensaMensa [18.12.2006]

Mal wieder ging es (entgegen der sonstigen Montagsprozedur) heute in die Abbe-Mensa. Die Zeit war einfach sehr knapp.

Die heutige Auswahl dort bestand neben einem griechischem Fleischsoßen-Gemisch mit Feta-Käse auch aus etwas ganz rudimentären: Rührei mit Spinat und Kartoffeln. Dafür entschied ich mich nach kurzem zögern dann auch. Bei Rührei (wohlgemerkt ohne Speck oder ähnlichem) mußte ich doch wirklich an die gute alte deutsche Hausmannskost denken, Nicht etwa daß sie besonders fettarm oder extrem gesund wäre, trotzdem ist es doch irgendwie die Art von Nahrung, mit der man aufgewachsen ist.

Mensa Essen als Fast Food zu bezeichnen erscheint mir jedoch etwas hart. Unter dem Begriff “Fast Food” verstehe ich dann doch eher die Mahlzeiten, die man beim Schotten (McDonalds), an der Bratwurstbude oder beim Stehchinesen bekommt. Mensaessen ist nicht gerade exzellent, aber denoch ist weitaus besser als ihr Ruf. So zumindest meine Ansicht. Außerdem belastet es den Geldbeutel sehr viel weniger.
Abweichende Meinungen werden hier aber gerne akzeptiert.

Ziellos ins Subway [15.12.2006]

Heute traf ich mich mit Herrn Gonzo zum lunchen. Unsere erste Idee war das R2 am Marktplatz gewesen, als wir jedoch kurz davor waren, fiel uns ein daß ja Freitag ist und es bestimmt Fisch geben würde. Dem war auch so, irgend ein Meeresfisch mit Ananas auf Curryreis – ein Gericht, mit dem ich hätte leben können, welches jedoch meinem Begleiter nicht zusagte. Nach einem kurzen Blick auf die Mittagskarte des Marktkellers neben der Stadtkirche machten wir uns dann in Richtung Wagnergasse auf den Weg, redeten auf dem Weg über die Johannisstraße darüber ins Cheers zu gehen und entschieden uns dann schließlich als wir am Subway ankamen dazu, doch dort hinein zu gehen.
Irgend jemand hatte Rabatt-Gutscheine auf einem der Tische liegen lassen, die wir dort während des Wartens in der Schlange entdeckten und an uns nahmen.


Subway-Rabattgutscheine 😉

Darunter ein sog. “Männer-Menu“, bestehend aus zwei großen Standard-Subway-Sandwiches und zwei 0,4l Getränken für 9,99 Eurönchen. Auf Nachfrage während der Bestellung wurde uns bestätigt, daß dieser Gutschein auch für das aktuelle Special BBQ-Rip Sub (ich berichtete bereits darüber) gilt. Also entschieden wir uns für dieses.


BBQ-Rip Subway Sandwich auf Wheat-Brot

Für den Preis kann man das schon mal machen. Ich weiß gar nicht wo man diese Gutscheine her bekommt – unsere waren ja eher ein Zufallsfund. Liegen die irgendwelchen Prospekten oder den Tageszeitungen bei ?

Mensa-Frikassee [14.12.2006]

Eigentlich wollte ich heute vorschlagen, mal die zweite Innenstadt-Mensa zu gehen, jedoch ist es dann doch “nur” wieder der Abbe-Platz geworden, da wir uns dort noch mit jemanden treffen wollten. Nun ja, vielleicht klappts ja noch mal die Woche, es gilt ja noch immer zu belegen, daß die Mensa im Philosophenweg (im Studentenmund einfach “Philomensa” genannt) die bessere ist.
Wie dem auch sei … das heutige Angebot in der Abbeplatz-Mensa bestand aus Kassler mit Sauerkraut, Geflügelsteak mit Letsche und schließlich Hühnerfrikasse mit Erbsen und Reis sowie einem vegetarischen Gericht. Bis ich mich zum Ausgabetresen durchgeschlagen hatte, war meine Entscheidung für das Hühnerfrikassee gefallen.

Da es ja (noch?) keine Mitarbeiterausweise für die Uni gibt, konnten wir unsere Mahlzeiten zu Mitarbeiterpreisen von 3,30 Euronen erstehen – ein durchaus aktzeptabler Preis, denn ich finde daß der Mensa”fraß” zumindest hier in Jena sehr viel besser als sein Ruf. Einzig negativer Punkt war das kleine Stück Hühnerknochen, daß ich im Frikasse fand. Ist glaube ich besser wenn man nicht weiß wie das Zeug hergestellt wird. 😉 Ich mußte dabei an diesen Artikel denken – aber lassen wir das….