Lo Studente mal wieder [16.11.2006]

Bei wirklich sehr schönem Wetter – bis zu 20 Grad Celsius sollen es ja heute sein – begaben wir uns heute mal wieder ins Lo Studente und fanden dort sogar draußen an einem der Tische auf der Johannisstraße einen freien Platz. Nach dem Film gestern Abend sehe ich diese für Mitte November eher ungewöhnlich Wärme mit etwas anderen Augen, aber das hinderte uns nicht daran das schöne Wetter auszunutzen. 😉

In der Karte wurde als Neuerung gleich auf der ersten Seite “Scallopine” angepriesen – aber als wir nachfragten hieß es daß diese nur Abends angeboten wurden. Daher wichen wir auf die Standardgerichte aus und ich wählte die “Gnocci Lo Studente” – immer wieder eine gute Wahl meiner Meinung nach.

Ansonsten gibt es eigentlich nicht viel zu berichten – Essen wurde schnell serviert und wir waren dementsprechend auch schnell fertig, so daß uns noch die Zeit für einen Kaffee hinterher blieb. Die Entscheidung mal das Einstein als Kaffee Location zu probieren erwies sich jedoch als Fehler – denn zum ersten dauerte es lange und der Kaffee, in meinem Fall ein doppelter Espresso, war auch nicht so extrem toll. Na ja – meinen Kollegen ging es vor allem darum in der Sonne zu sitzen und die gab es dort direkt am Johannistor zur genüge.

Ist Steak gleich Frikadelle [15.11.2006]

Eigentlich hatte ich ja etwas größeren Hunger und hatte zu Beginn der Mittagspause bereits erwähnt, daß das R2 aufgrund der bekanntermaßen kleinen Portionen ausfällt – aber als wir am Marktplatz ankamen sagte uns das Mittagsangebot dann doch so zu, daß ich meine vorherige Aussage wiedersprach und wir uns dann doch im R2 Bistro und Restaurant am Martkplatz niederließen.

Das Wetter war trotz Mitte November dann auch noch so warm, daß wir es wagten uns nach draußen zu setzen. Das heutige R2 Business Lunch bestand aus “Beefsteak mit Paprikaragout auf Potatoskins“. Hörte sich ziemlich gut an, aber im benennen ihrer Angebote waren die Leute vom R2 ja schon immer sehr kreativ.

Als das angepriesene Steak dann serviert wurde, stellten wir jedoch mit etwas verwundert fest, daß es sich dabei eher um eine Frikadelle handelte. Ich habe mir die Definition des Steakes bei Wikipedia mal durchgelesen und es scheint mir keine Variante eines Steakes zu geben, das in der Zubereitung einer Frikadelle ähnelt. Angesprochen haben wir diese “kleine Verwechslung” dann aber nicht gegenüber der Bedienung – trotz des kleinen Auszeichnungsfehlers war es sehr lecker und bei einem Preis von 6 Euronen inkl. eines Softgetränkes kann man ja nicht wirklich was sagen.
Nachtrag: Hätte ich gleich einmal nach Beefsteak geschaut, hätte sich das kleine Missverständnis aufgeklärt – ich nehme alles zurück und behaupte das Gegenteil

Teuer, aber gut im Stilbruch [14.11.2006]

Heute führte uns unser Weg in Richtung der Wagnergasse.

Dort begaben wir uns in den Stilbruch – und wer Mittags schon mal im Stilbruch war (oder meinen letzten Bericht gelesen hat), weiß daß es dort um diese Zeit ziemlich schwierig sein kann, einen freien Platz zu finden. Wir hatten jedoch Glück und fanden einen freien Tisch im obersten der drei Stockwerke.

Die Bedienung kam trotz offensichtlich großem Stresses bald zu uns und nahm unsere Bestellung auf. Auch wenn es sich dabei mit 9,60 Euronen um das teuerste aller Pfannengerichte handelt, entschied ich mich für die “Rote Pfanne“. Dieses besteht aus gebratenen Rindfleischstreifen, Bohnen, Mais, Paprika und Zwiebeln, recht scharf gewürzt und mit vier Scheiben Baguettebrot.

Lecker und massig, das steht fest – aber doch etwas überteuert. Ich habe mir zwar abgewöhnt in DM zu rechnen, aber wenn man bedenkt daß das vor einigen Jahren ca. 18 DMark gewesen wären muß man doch etwas schlucken. Und die Statistiker können behaupten was sie wollen: Der Euro IST ein Teuro. “Traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast.” 😉
Dies soll aber kein Vorwurf gegenüber des Stilbruchs sein – wenn ich nicht bereit wäre, den Preis zu zahlen, hätte ich es ja kaum bestellt. Es gibt ja genug günstigere Alternativen in der Speisekarte.

Loewen-Frikadellen ;) [13.11.2006]

Traditionsgemäß ging es zum Wochenanfang natürlich wieder ins “Zum Loewen” im Haus der Gewerkschaften am Johannisplatz hier in Jena.

Die neue Karte hatte wieder einmal einige interessante Gerichte zu bieten, so z.B. “Spaghetti mit Curry und Kokos”, “Überbackenen Camenbert mit Preiselbeeren und Baguettebrot” oder “Frikadellen in Pfeffersoße mit Bohnen und Pommes Frites”. Ich entschied mich letztenendes für die Frikadellen für gerade mal 6,90 Euronen – und dafür gab es eine wirklich große Portion – aber seht selbst:

War mehr als genug um satt zu werden. Einer meiner Kollege hatte die Spaghetti und war nicht so ganz begeistert da sie nach fast nichts schmeckten (sagte er) – was damit unsere alte These daß man Nudeln im Loewen besser nicht nehmen sollte mal wieder bestätigte. 😉 Alles in allem waren wir aber mal wieder sehr zufrieden.
Anmerkung für Interessenten: Den Tafelspitz von der aktuellen Karte ist erst morgen verfügbar.

Penne im Lo Studente [10.11.2006]

Unser letzter Besuch im Lo Studente war schon wieder fast 3 Wochen her, daher war es wirklich mal wieder unser Zeit unsere Mittagspause dort zu verbringen. Man will ja dort nicht in Vergessenheit geraten.

Jetzt wo es zum draußen sitzen langsam wirklich zu kalt wird, war es drinnen um 12.30 Uhr natürlich brechend voll. Glücklicherweise fanden wir aber noch einen freien Platz und bekamen auch recht schnell die Speisekarte gebracht, ausgestattet mit einer zusätzlichen (Holz-)Tafel mit dem aktuellen Mittags-Sonderangebot zum reduzierten Preis von 4,50 Euronen. Aktuelle hat das Angebot kein Thema, sondern umfasst einfach vier Nudelgerichte und eine Pizza. Aus diesem Angebot entschied ich mich nach einigem Überlegen für die “Penne mit Champignions und Schinken in Tomaten-Sahnesauce“.

War der von mir so geschätzten “Lo Studente”-Zubereitung sehr ähnlich und kann ich durchaus weiterempfehlen. Ein weiteres sehr lecker anmutendes Gericht von der Spezialkarte waren auch die Fussili mit Broccoli und Schinken in Sahnesauce, welches ein Kollege sich bestellte. Ein Lob an dieser Stelle auch wieder an die Schnelligkeit der Servierkräfte sowie der Küche – die Nudeln waren wirklich extrem schnell serviert. Einzig die Pizza eines anderen Kollegen dauerte etwas länger. Das wirft natürlich wieder das Vorgekocht-Gerücht auf, welches ich in einem früheren Post schon einmal erwähnt hatte. Aber lassen wir das – zum einen schmeckt es ja wirklich gut und auf der anderen Seite: Was man nicht weiß…. 😉