Cheers-Sandwich [21.11.2006]

Heute kam schon wieder etwas dazwischen und anstatt in den Löwen ging es heute mal ins gute alte Cheers – glaubt man der Werbung eine Quelle uramerikanischer Mahlzeiten – wer jedoch schon einmal mit einem echten Amerikaner dort war, der weiß daß die Einwohner dieses Landes meist eher anderer Meinung sind. Dies aber nur am Rande erwähnt.

Meine Überlegung ging hin und her zwischen dem Quesedilla, einem Bacon-Cheeseburger oder etwas ganz anderem. Meine Wahl fiel schließlich auf das “Club-Sandwich” für 6,45 Euronen. Serviert natürlich mit einer großen Portion der hauseigenen Fritten, welche ja (wie ich wahrscheinlich bereits erwähnt habe) mit einer sehr leckeren Würzung versehen sind.

Einziger Kritikpunkt beim Club Sandwich sind die Bacon-Streifen, die in meinem Sandwich so hart gebraten waren – konnte man kaum mit essen. Ansonsten aber sehr schmackhaft.

Café Immergrün [20.11.2006]

Entgegen meiner normalen montäglichen Gepflogenheiten zog es mich heute ins Café Immergrün. Grund war ganz einfach, daß meine normalen Begleiter alle keine Zeit hatten bzw. nicht verfügbar waren und ich mich daher einer anderen Gruppe anschloß – dies aber nur am Rande erwähnt.

Das Immergrün ist ja wie hier lebende Wissen eher dem alternativen Milleu und den Studenten zuzuordnen, was es jedoch keinesfalls miskreditieren soll. Ich gehe eigentlich recht gern dort hin – auch wenn die Speiseauswahl immer eher dürftig ist – hauptsächlich Suppen und Nudelgerichte. Außerdem ist es dort fast zu dunkel zum fotografieren ohne Blitz. 😉
Bestellt wurde wie immer an der Theke – ich entschied mich für das “Bauernfrühstück“, welches mit 4,10 Euronen zu den teuersten überhaupt dort gehörte. Dauerte dann etwas, bis es uns an unseren Tisch serviert wurde. War aber auch viel Betrieb und ist daher zu entschuldigen.

Die Portion war mehr als groß – einen einzigen (winzigen) Pferdefuß entdeckte ich erst, als ich schon etwas abgegessen hatte: Das ganze schwamm regelrecht im Fett. Lecker war es aber trotzdem und vor allem die Preise sind wirklich unschlagbar. Mal sehen ob und wann ich meine anderen Kollegen mal wieder zu einem Besuch dort bewegen kann.

Lo Studente mal wieder [16.11.2006]

Bei wirklich sehr schönem Wetter – bis zu 20 Grad Celsius sollen es ja heute sein – begaben wir uns heute mal wieder ins Lo Studente und fanden dort sogar draußen an einem der Tische auf der Johannisstraße einen freien Platz. Nach dem Film gestern Abend sehe ich diese für Mitte November eher ungewöhnlich Wärme mit etwas anderen Augen, aber das hinderte uns nicht daran das schöne Wetter auszunutzen. 😉

In der Karte wurde als Neuerung gleich auf der ersten Seite “Scallopine” angepriesen – aber als wir nachfragten hieß es daß diese nur Abends angeboten wurden. Daher wichen wir auf die Standardgerichte aus und ich wählte die “Gnocci Lo Studente” – immer wieder eine gute Wahl meiner Meinung nach.

Ansonsten gibt es eigentlich nicht viel zu berichten – Essen wurde schnell serviert und wir waren dementsprechend auch schnell fertig, so daß uns noch die Zeit für einen Kaffee hinterher blieb. Die Entscheidung mal das Einstein als Kaffee Location zu probieren erwies sich jedoch als Fehler – denn zum ersten dauerte es lange und der Kaffee, in meinem Fall ein doppelter Espresso, war auch nicht so extrem toll. Na ja – meinen Kollegen ging es vor allem darum in der Sonne zu sitzen und die gab es dort direkt am Johannistor zur genüge.

Ist Steak gleich Frikadelle [15.11.2006]

Eigentlich hatte ich ja etwas größeren Hunger und hatte zu Beginn der Mittagspause bereits erwähnt, daß das R2 aufgrund der bekanntermaßen kleinen Portionen ausfällt – aber als wir am Marktplatz ankamen sagte uns das Mittagsangebot dann doch so zu, daß ich meine vorherige Aussage wiedersprach und wir uns dann doch im R2 Bistro und Restaurant am Martkplatz niederließen.

Das Wetter war trotz Mitte November dann auch noch so warm, daß wir es wagten uns nach draußen zu setzen. Das heutige R2 Business Lunch bestand aus “Beefsteak mit Paprikaragout auf Potatoskins“. Hörte sich ziemlich gut an, aber im benennen ihrer Angebote waren die Leute vom R2 ja schon immer sehr kreativ.

Als das angepriesene Steak dann serviert wurde, stellten wir jedoch mit etwas verwundert fest, daß es sich dabei eher um eine Frikadelle handelte. Ich habe mir die Definition des Steakes bei Wikipedia mal durchgelesen und es scheint mir keine Variante eines Steakes zu geben, das in der Zubereitung einer Frikadelle ähnelt. Angesprochen haben wir diese “kleine Verwechslung” dann aber nicht gegenüber der Bedienung – trotz des kleinen Auszeichnungsfehlers war es sehr lecker und bei einem Preis von 6 Euronen inkl. eines Softgetränkes kann man ja nicht wirklich was sagen.
Nachtrag: Hätte ich gleich einmal nach Beefsteak geschaut, hätte sich das kleine Missverständnis aufgeklärt – ich nehme alles zurück und behaupte das Gegenteil

Teuer, aber gut im Stilbruch [14.11.2006]

Heute führte uns unser Weg in Richtung der Wagnergasse.

Dort begaben wir uns in den Stilbruch – und wer Mittags schon mal im Stilbruch war (oder meinen letzten Bericht gelesen hat), weiß daß es dort um diese Zeit ziemlich schwierig sein kann, einen freien Platz zu finden. Wir hatten jedoch Glück und fanden einen freien Tisch im obersten der drei Stockwerke.

Die Bedienung kam trotz offensichtlich großem Stresses bald zu uns und nahm unsere Bestellung auf. Auch wenn es sich dabei mit 9,60 Euronen um das teuerste aller Pfannengerichte handelt, entschied ich mich für die “Rote Pfanne“. Dieses besteht aus gebratenen Rindfleischstreifen, Bohnen, Mais, Paprika und Zwiebeln, recht scharf gewürzt und mit vier Scheiben Baguettebrot.

Lecker und massig, das steht fest – aber doch etwas überteuert. Ich habe mir zwar abgewöhnt in DM zu rechnen, aber wenn man bedenkt daß das vor einigen Jahren ca. 18 DMark gewesen wären muß man doch etwas schlucken. Und die Statistiker können behaupten was sie wollen: Der Euro IST ein Teuro. “Traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast.” 😉
Dies soll aber kein Vorwurf gegenüber des Stilbruchs sein – wenn ich nicht bereit wäre, den Preis zu zahlen, hätte ich es ja kaum bestellt. Es gibt ja genug günstigere Alternativen in der Speisekarte.