Putenrollbraten in Rotweinsauce mit Broccoli & Macaire-Kartoffeln [08.09.2017]

Der Geschmorte Putenrollbratenin Rotweinsauce, dazu Broccoli und Macaire-Kartoffeln im Abschnitt Vitality sah heute so gut aus, dass ich die Tatsache dass ich bereits seit längerem keinen Fisch mehr verzehrt hatte und somit das Seelachsfilet Picatta Milanese mit Tomatensugo und Butternudeln bei Globetrotter ignorierte und bei diesem Gericht zugriff. Der Apfelstrudel mit Vanillesauce bei Tradition der Region sowie die Asia-Thai-Gerichte wie Feng shi Tzau – Mie Nudeln gebraten mit verschiedenem Gemüse in Kokosmilchsauce oder San sei Chop Suey – Verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Spezialsauce wären eh nichts für mich gewesen.

Rolled turkey roast in red wine sauce with broccoli & Macaire potatoes / Putenbrollbraten in Rotweinsauce mit Broccoli & Macaire-Kartoffeln

Trotz allem gab es zwei kleine Kritikpunkte: Zum einen das leidige Problem mit der für meinen Geschmack recht dünn geratenen Sauce, darüber kann ich aber hinweg sehen. Außerdem fand ich es schade, dass man nur drei der überaus leckeren Macaire-Kartoffeln – im Grunde genommen eine Art Kroketten in anderer Form – auf den Teller getan hatte. Am zarten und saftigen Putenrollbraten gab es aber nichts auszusetzen, wobei hier auch die Menge überaus großzügig bemessen war. Und auch das Broccoli war noch angenehm frisch und knackig. In der Summe war auf jeden Fall ich sehr zufrieden mit meiner heutigen Wahl.
Bei den anderen Gästen konkurrierten heute in einem engen Rennen das Seelachsfilet und der Putenrollbraten um den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala und ich war letztlich der Meinung, dass der Putenrollbraten mit knappen Vorsprung diese Position zuteil wurde. Nach dem somit zweitplatzierten Seelachsfilet Picatta Milanese folgten die Asia-Gerichte auf dem dritten Platz und dem Apfelstrudel schließlich auf einem guten Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Putenrollbraten: ++
Rotweinsauce: ++
Broccoli: ++
Macaire-Kartoffeln: ++

Hirschrückensteak mit Rotweinjus, Schmorwirsing & Macairekartoffeln [23.11.2016]

Gestern hatte ich einen Tag Urlaub, da ich zu Hause zu tun hatte. Zum Glück hatte ich noch Reste von meinem Tomatenrahmschnitzel im Kühlschrank gehabt, so dass ich nicht Hungern musste. Doch leider hatte ich so auch den ersten Tag der Wildgerichte-Woche in unserem Betriebsrestaurant verpasst. Doch zum Glück ging diese heute weiter und mit einem Hirschrückensteak, frisch vom Grill, dazu krätige Rotweinjus, geschmorter Wirsing und Macairekartoffeln fand sich im Abschnitt Tradition der Region auch gleich ein interessantes Gericht, das allerdings mit seinem bereits reduzierten Preis von 6,50 Euro (13 Euro für Nicht-Betriebsangehörige) auch recht kostspielig war. Hinzu kam dass mit einem Rotbarschfilet mit Linsengemüse und Kartoffeln im Abschnitt Vitality auch ein Fischgericht zu finden war, das mein Interesse erweckte, um mehr als die Hälfte billiger war und meines Wissens so noch nicht angeboten worden war. Und das Zusatzangebot in Form einer Spätzlepfanne mit Mini-Fleischpflanzerl und Gemüse ebenfalls recht verlockend aussah. Das Putensteak “Picatta Milanese” mit Tomatensugo und Butternudeln bei Globetrotter oder die Asia-Thai-Angebote wie Gebratene Mienudeln mit verschiedenen Asiagemüse in Hoi Sin Sauce und Nua Pad King – Rindfleisch gebraten mit Frühlingszwiebeln, Bambus und Ingwer kamen nicht in die nähere Auswahl. Letztlich fiel meine Wahl dann aber doch auf das kostspielige, aber überaus verlockende Hirschrückensteak. Mehr brauchte ich aber dann heute auch nicht.

Venison steak with red wine sauce, savoy & Macaire potatoes / Hirschrückensteak mit Rotweinjus, Schmorwirsing & Macairekartoffeln

Und ich konnte mich glücklich schätzen, denn die Investition hatte sich dieses Mal wirklich gelohnt. Die drei angenehm großen Stücke Hirschrückensteak erwiesen sich als gut durchgebraten und dabei dennoch saftig und außerdem sehr gut gewürzt, ohne dass dabei der Wildgeschmack verloren ging. Die ebenfalls kräftig-würzige, leicht dickflüssige Rotweinsauce komplettierte schließlich den Fleischgenuss. Und der in Streifen geschnittene und durchgeschmorte, aber nicht zerkochte und daher noch leicht knackige Wirsing passte sehr gut als Gemüsebeilage. Hinter dem Begriff Macairekartoffeln verbargen sich schließlich kleine Kartoffelkuchen, die vom Aufbau her an etwas zu groß geratene Kroketten mit knuspriger Hülle und weichen, kartoffelbreiartigen Inneren. Hier handelte es sich mit höchster Wahrscheinlichkeit um industriell hergestellte Ware, aber sie waren sowohl Temperatur als auch Geschmack angingen absolut in Ordnung und hoben sich von den sonst übrlichen Sättigungsbeilagen etwas ab. Ein sehr gelungenes Wildgericht, dass seinen Preis meiner Meinung nach absolut Wert war. Ich war mit meiner Entscheidung sehr zufrieden.
Bei den anderen Gästen lag heute mit klarem Vorsprung das Putensteak “Picatta Milanese” am höchsten in der Gunst und konnte sich so den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Auf dem zweiten Platz folgte, trotz seines Preises, das Hirschrückensteak und den dritten Platz belegte die Spätzlepfanne. Platz vier konnte der Rotbarsch für sich einnehmen, der aber nur einen hauchdünnen Vorsprung vor den Asia-Gerichten besaß.

Mein Abschlußurteil:
Hirschrückensteak: ++
Rotweinjus: ++
Wirsing: ++
Macairekartoffeln: ++