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Maggi Moment Mahl Pilzcremesuppe mit Kräuter-Croutons – der Kurztest

Friday, January 4th, 2013

Bereits seit längerem sieht man in der Fernsehwerbung die Spots zu den Maggi Moment Mahl Fertigsuppen, die man direkt im aufklappbaren Becher servieren kann. Prinzipiell eine gute Idee wie ich fand, aber ob das auch so toll funktioniert wie es in der Werbung gezeigt wird und vor allem ob das alles so wirklich schmeckt, das musste noch bewiesen werden. Insgesamt gibt es aktuell vier Varianten dieser Suppenzubereitung: Hühnersuppe mit Nudeln, Pilzcremesuppe mit Kräuter-Croutons, Thai-Curry-Suppe mit Nudeln und Tomatencremesuppe mit Kräuter-Croutons. Exemplarisch verwende ich in diesem Test die Pilzcreme-Suppe mit Kräuter-Croutons, das Prinzip ist aber bei allen Varianten das selbe. Der Preis für eine Tüte Maggi Moment Mahl für eine Portion von 250ml liegt aktuell bei 1,29 Euro.

01 - Maggi Moment Mahl Pilzcremesuppe mit Kräuter-Croutons - Packung Front
Packung – Vorne

02 - Maggi Moment Mahl Pilzcremesuppe mit Kräuter-Croutons - Packung Hinten
Packung – Hinten

Als Zutaten gibt der Hersteller neben Maltodextrin, einer modifizierten Stärke, die als Verdickungsmittel dient, pflanzliches Öl, Croutons aus Weizenmehl (9,1%), Champignonextrakt (6,6%), Weizenmehl, Jodsalz, Hefextrakt, Molkeerzeugnis, Milchzucker, Butterpilzpulver (1,6%), Zucker, Gewürze, Milcheiweiß, Zwiebelpulver, Schnittlauch, Aroma, Emulgator Lecithine, Weißweinextrakt, Säurungsmittel und Citronensäure an. Dabei soll das Gericht keine Geschmacksverstärker und keine Konservierungsstoffe beinhalten, wobei bei den Konservierungsstoffen die Einschränkung laut Gesetz beigefügt ist. Das bedeutet meiner Recherche nach, dass hier dennoch Konservierungsstoffe enthalten sein könnten, diese aber unterhalb der Mindestmenge liegen, weswegen der Hersteller “ohne” angeben darf. Ich will der Maggi GmbH nichts unterstellen, aber vermutlich verhält es sich hier genau so, ansonsten hätten sie es wohl kaum in dieser Formulierung drauf geschrieben. ๐Ÿ˜‰
Die Zubereitung ist denkbar einfach: Zuerst schüttelt man das den Beutelinhalt ein wenig, nach unten, dann reißt man an einer perforierten Kante den Beutel auf.

03 - Maggi Moment Mahl Pilzcremesuppe mit Kräuter-Croutons - aufreißen
Aufreißen

Dies ging erstaunlich gut und problemlos, so dass ich die Sicherheitshalber bereit gelegte Schere gar nicht brauchte.
Anschließend drückt man an den idiotensicher durch zwei blaue Pfeile deutlich markierten Stelle den Pappbecher am unteren Teil der Packung zusammen, bis dieser merkbar einrastet.

04 - Maggi Moment Mahl Pilzcremesuppe mit Kräuter-Croutons - zusammendrücken
Zusammendrücken

Dank des einfachen und raffinierten Mechanismus am Boden des Bechers ergibt das Ganze einen erstaunlich stabilen und sehr standfesten Becher.

05 - Maggi Moment Mahl Pilzcremesuppe mit Kräuter-Croutons - Boden-Mechanismus
Boden-Mechanismus

Am Boden des Bechers kann man ein hellbraunes Pulver erkennen, in dem man deutlich das getrocknete Dill und die wohl mit irgend etwas ummantelten Croutons erkennen, die dadurch wie kleine, rundliche Brocken erscheinen.

06 - Maggi Moment Mahl Pilzcremesuppe mit Kräuter-Croutons - Beutelinhalt
Beutelinhalt

Anschließend bringt man etwas Wasser zum kochen, zum Beispiel in einem Wasserkocher, und gießt dann den Beutelinhalt bis zu der deutlich am Beutelinneren sichtbaren roten Linie damit auf,

07 - Maggi Moment Mahl Pilzcremesuppe mit Kräuter-Croutons - Mit heißen Wasser aufgießen
Mit kochenden Wasser aufgießen

um dann sofort den Beutelinhalt gut umzurühren und anschließend drei Minuten ziehen zu lassen, wobei man ihn zwischendurch erneut noch ein bis zwei Mal umrühren sollte.

08 - Maggi Moment Mahl Pilzcremesuppe mit Kräuter-Croutons - umrühren
umrühren

Das Ergebnis ist eine leicht dickliche, mit Croutons, einigen Pilzstückchen und Dill versehene, mild gewürzte Suppe, welche die Bezeichnung Pilzcremesuppe durchaus verdient hat. Und wie der Hersteller versprochen hat wir der umgebende Pappbecher dabei nicht heiß, so dass man das Gericht problemlos mit den Händen nehmen und transportieren kann – Ursache wird wohl sein, dass der Beutel sich unten verjüngt und so keinen direkten Kontakt mehr mit der umgebenden Pappe hat.

09 - Maggi Moment Mahl Pilzcremesuppe mit Kräuter-Croutons - Servierfertig
Servierfertig

10 - Maggi Moment Mahl Pilzcremesuppe mit Kräuter-Croutons - Inhaltscheck
Inhaltscheck

Vor allem das auffinden von kleinen Pilzstückchen, im Bild als dunkelbraune Stücke links neben den etwas helleren, rechteckigen Croutons rechts auf dem Löffel, verwunderte mich etwas, da ich davon nichts im Pulver erkennen konnte. Ich vermute mal dass sie sich in der Ummantelung der Croutons “versteckt” hatten, die sich bei hinzufügen von kochendem Wasser dann auflöste und die Pilzstücke frei gab. Die Croutons selbst erwiesen sich dabei als angenehm knusprig und absolut nicht durchgeweicht, was ich als zusätzlichen Pluspunkt werte. Insgesamt für eine Fertigsuppe ein überaus schmackhaftes Gericht, das aufgrund seiner Menge von gerade mal 250ml zwar nicht für eine ganze Mahlzeit, aber doch für einen gehaltvollen Snack ausreicht.
Werfen wir abschließend noch einen Blick auf die Nährwerte:

Nährwerte:
  100ml 250ml
(Portion)
Brennwert: 337 kj
81 kcal
843 kj
202 kcal
Eiweiß: 1,1g 2,2g
Fett:
davon gesättigte Fettsäuren:
3,9g
2,2g
9,8g
5,4g
Kohlehydrate:
davon Zucker:
10,1g
1,5g
25,2g
3,6g
Ballaststoffe: 0,4g 1,0g
Natrium: 0,41g 1,04g

Zwar klingen 202kcal im ersten Moment recht wenig, aber unter der Prämisse dass es sich hier eher um einen Zwischenmahlzeit handelt, erscheint der Wert gerade noch so akzeptabel. Die Ursache liegt dabei aber wohl weniger bei der cremigen Suppe selbst als bei den beigefügten Croutons, die ja irgendwie in Öl gebraten worden sind bevor man sie in die Fertigsuppe gegeben hat. Insgesamt stimmt aber bei diesem praktischen und Platzsparend zu lagernden Gericht aber sowohl Geschmack als auf das Preis/Leistungs-Verhältnis wie ich finde. Nach dem Verzehr lässt sich der Pappbecher übrigens auch Problemlos wieder zusammenschieben und kann so platzsparend entsorgt werden. Einziger Nachteil ist, dass der Pappbecher und der Beutel fest miteinander verklebt sind, so dass man hier keine Trennung nach Altpapier und Plastik vornehmen kann – letztlich wird das Ding nach dem auswaschen wohl aber im gelben Sack landen. ๐Ÿ˜‰

Guten Appetit

Kurztest Maggi Topfinito Chili con Carne

Thursday, August 5th, 2010

Beim gestrigen Einkauf entdeckte ich bei teGut ein neues Fertiggericht, das interessant klang und einen Test wert schien: Maggi Topfinito Chili con Carne mit Jalapeno Chilis – ein ungekühlt gelagertes Gericht für die Mikrowelle. In der Reihe Topfinito bietet Maggi auch noch weitere Gerichte an: Asia Reis süß-sauer, Bauerntopf mit Creme fraiche und Linseneintopf mit weißem Balsamico. Aber als großer Fan von Chili con Carne stand meine Entscheidung welches dieser Produkte ich teste eigentlich schnell fest. Außerdem passt es auch gut in meine Testreihe von fertigen Chili con Carnes. Der Preis von 2,35 Euro pro Packung erschien mir dabei auch nicht zu viel.

01-Packung
Packung Maggi Topfinito Chili con Carne

Die Zubereitungsbeschreibung findet sich praktischerweise gleich oben auf dem Deckel – und besteht auch nur aus einigen wenigen Schritten.

02-Deckel
Zubereitungsbeschreibung

Unter dem roten Deckel findet sich wie auch darauf beschrieben ein Aludeckel mit Ring zum Öffnen.

03-Blechdeckel

Nachdem ich die Verpackung wie beschrieben geöffnet hatte

04-Öffnen

hatte ich die wahrscheinlich vorgekochte Zubereitung vor mir.

05-Offen

Nun wurde der rote Plastikdeckel mit seinen vier Löchern als Spritzschutz wieder auf der Dose befestigt und in die Mikrowelle verfrachtet, wo sie für 3 Minuten auf 600 Watt erhitzt wurde.

06-in-Mikrowelle

Danach war das ganze wie nicht anders zu erwarten angenehm heiß, jedoch konnte man die Dose problemlos mit den Händen greifen. Hier hatte der Hersteller Maggi offensichtlich mitgedacht, denn wie ich feststellte bestand nur die Abdeckung aus Alu, der Rest der Dose war aus recht dicken Plastik, was die Wärme des zubereiteten Chili con Carne gut abschirmte.

07-Rühren

Das Gericht erwies sich zum Glück als nicht ganz so dünnflüssig wie es zuerst aussah. Die Masse der Kidneybohnen, kleinen Kartoffelwürfel, Mais, Zwiebeln, grünen Paprika, Jalapenos und auch die kleinen Stückchen des Rindermetts, die allerdings nur 5,2% der Gesamtzubereitung ausmachte, hatten sich natürlich auf dem Boden abgesetzt. Geschmacklich erwies es sich – wohlgemerkt für ein Fertiggericht – als ganz gelungen und die Jalapenos gaben ihm eine deutlich spürbare, wenn auch nicht überragend kräftige Schärfe.

Schauen natürlich auch noch auf die Nährwerte:

Nährwerte:
  100g 380g
(Dose)
Brennwert: 422 kj
100 kcal
1604 kj
380 kcal
Eiweiß: 6,2g 23,6g
Fett:
davon gesättige Fettsäuren:
2,5g
0,1g
9,5g
0,4g
Kohlehydrate:
davon Zucker:
13,2g
3,7g
50,2g
14,1g
Ballaststoffe: 5,6g 21,3g
Natrium: 0,43g 1,63g

Das entspricht 11 WW ProPoints – für die kleine Menge nicht gerade wenig. Natürlich ziehe ich ein frisches, am besten selbst gekochtes Chili con Carne jedem Fertiggericht vor – wenn es aber mal schnell gehen soll ist so eine Dose Maggi Topfinito durchaus eine tragbare Alternative.

Meine Wertung: 2 MG

Test Maggi Gebratene Würze-Nudeln

Sunday, September 30th, 2007

Bereits seit einigen Wochen lagerte sie mir bei mir im Küchenschrank und heute bin ich endlich dazu gekommen, es zuzubereiten und zu testen: Die Maggi Gebratene Würze-Nudeln.

Was benötige ich dazu? Erst einmal ein Pfanne und 500ml kaltes Wasser. Nachdem man das Wasser in die Pfanne gefüllt ist, rührt man den Inhalt der Tüte ein und beginnt das ganze auf mittlerer Stufe zu erhitzen.

Bei gelegentlichem Umrühren brät erhitzt man das ganze nun etwa neun Minuten lang.

Das Wasser verdampft beim anbraten, wobei die inzwischen im Wasser gelöste Maggi-Würzmischung sich mit den Nudeln vermischt.

Ist das Wasser dann komplett verdampft, fügt man einen Esslöffel Öl hinzu, um die Nudeln nun noch gemäß Anleitung “goldbraun anzubraten”.

Ob dies nun wirklich ein Plus bringt, sei mal so dahin gestellt – denn die Nudeln waren ja bereits durch die Würze bräunlich und sie nun goldbraun Ich folgte dieser Anleitung dennoch und ließ die mit Öl versehenen Nudeln noch einige weitere Minuten auf mittlerer Stufe in der Pfanne.

Bevor wir uns das Endergebnis ansehen, betrachten wir einmal kurz die Brennwerte dieses Gerichtes.

Nährwerte für eine Portion
(ca. 190g mit Öl)
Brennwert: 1592 kj
377 kcal
Eiweiß: 13,6g
Kohlehydrate: 64,3g
Fett: 7,2g

Die Werte stammen vom Hersteller und beziehen sich auf eine Portion, das Trockengewicht der Tüte beträgt 191g und angeblich soll es sich beim fertigen Gericht um 2 Portionen handeln – diese Meinung teile ich jedoch nicht, da würde man die Portion teilen würde man wohl kaum satt. Aber das ist natürlich Ansichtssache. Betrachten wir uns also einmal das Endprodukt.

Von den Erbsen, die man auf der Abbildung auf der Verpackung zu sehen ist vermisste ich ganz. Geschmacklich war ich aber positiv überrascht, es hatte eine angenehme Schärfe und stellte sich als durchaus wohlschmeckend heraus. Für ein Fertiggericht wirklich lecker und vor allem innerhalb von ca 12 Minuten zubereitet.
Meine Wertung: 2,5 Punkte

Ei mit Maggi

Monday, April 9th, 2007

Das habe ich auch noch nie gehört, geschweige denn probiert: Gekochtes Ei mit Maggi. Scheint aber eine Delikatesse zu sein.


Ei mit Maggi / Egg with Maggi

Mit Salz und mit Pfeffer kenn ich es ja, aber mit so etwas. Wenn ich in Stimmung bin werde ich es wohl mal testen – aber aktuell habe ich (wie so oft nach Ostern) von gekochten Eiern erst mal die Nase voll. An meinen Cholesterinspiegel will ich gar nicht denken… ๐Ÿ˜‰

Test: Maggi Ratsherrentopf [18.03.2007] (und Haltbarkeitsdaten)

Sunday, March 18th, 2007

Heute probierte ich mal den Maggi Ratsherrentopf, der bereits seit einiger Zeit in meinem Gefrierfach vor sich hin dümpelte. Wie lange sollte mir erst nach dem Genuß klar werden, aber dazu später mehr. Im Grunde genommen kann man es in die gleiche Klasse von Convinience Food einteilen wie das bereits vor einiger Zeit getestete Bunte Gemüse-Hühnchen der gleichen Firma.


Innerhalb der Packung findet sich ein Beutel mit dem gefrorenen und vorbereiteten Gericht.

Zur Zubereitung muß Wasser in einem Topf zum Kochen gebracht werden.

Dann gibt man den Beutel hinein und lässt es 25 Minuten vor sich hin köcheln.


Nach den 25 Minuten nahm ich den Beutel an dem Schlitz am oberen Ende mit der Gabel aus dem Topf und schneidet ihn über dem Teller am unteren Ende auf. Mit einer entsprechend scharfen Schere kein Problem und der Inhalt ergießt sich in das Behältnis.

Das Ergebnis ist ein wirklich gut gefüllter Teller mit ca. 320 Gramm des Ratsherrentopf. Roch wirklich gut.

Ach ja, hier natürlich die Nährwerte:

Nährwerte für 320g
Brennwert: 1186 kj
282 kcal
Eiweiß: 22g
Kohlehydrate: 26g
Fett: 10g

Nachdem ich das Gericht genossen hatte und mich ans Schreiben dieses Artikel machte (was ca. 2 Stunden später der Fall war), nahm ich noch einmal die Packung zur Hand, um die Nährwerte abzulesen. Als ich danach suchte, sah ich zufällig auf das Haltbarkeitsdatum und ein kleiner Schreck durchfuhr mich.

Immerhin 5 Monate – geschmeckt hat es aber trotzdem noch und bisher fühle ich mich auch gut. Hoffe nur daß es sich doch etwas länger gehalten hat als hier angegeben – immerhin war es tiefgefroren. Habe etwas Bedenken, aber bin guter Hoffnung daß ich es überstehe. Wenn nicht…. oO
Dennoch war es sehr lecker,auch ohne Baguette wie auf der Verpackung angegeben und wenn der Geschmack nach Stärke etwas kräftiger war als bei dem Maggi Gemüse-Hühnchen.
Meine Wertung:

Test: Maggi Magic Asia – Gebratene Nudeln

Monday, January 22nd, 2007

Während einer kleinen Expedition durch meine Schränke fiel mir heute eine Tüte Maggi Magic Asia – Gebratene Nudeln in die Hände. Keine Ahnung wie lange sie bereits dort vor sich hin dümpelte, jedoch war das Verfallsdatum noch nicht überschritten (so etwas hält sich ja fast ewig), daher ging ich sogleich daran, das ganze einmal zuzubereiten.

Die Anleitung besagte, man müsse 375ml (ein ziemlich krummer Wert) Wasser in einer Pfanne zu erwärmen und den Inhalt der Tüte dort einzurühren.

Anschließend noch einen Esslöffel Öl (natürlich das gute Olivenöl) dazu geben.

Nun lassen wir es ca. 7-8 Minuten vor sich hin bruzzeln und rühren immer mal wieder etwas um.

Beim Umladen von der Pfanne auf den Teller stellte ich dann mit Erschrecken fest: Ich hatte die Gußeisenpfanne genommen, ein uraltes Ding ohne Teflonbeschichtung. ๐Ÿ™
Lässt sich sehr schlecht reinigen und gerade Nudeln pappen leider schnell dort an. Vielleicht sollte ich sie mal langsam weg werfen. Aber auf der anderen Seite ist sie ja auch noch in Ordnung – wäre schade drum. Sobald ich sie sauber habe, werde ich sie wohl in die hintereste Ecke meines Töpfeschrankes verbannen. Nein, ich bin kein Küchengeräte-Messi

Schließlich hatte ich den Teller vor mir – und die Portion erwies trotz des eher kleinen Beutels als recht umfangreich.

Hätte wohl auch mal vorher auf den Beutel schauen sollen, denn dort waren deutlich unten “2 Portionen” angegeben. Nun, in der Regel sind es dann jedoch 2 kleine Portionen, die dann eine Erwachsenenportion ergeben – hier jedoch mußte ich wirklich “kämpfen”. Geschmacklich trotz der Tatsache daß es sich um ein Trocken-Fertiggericht handelt doch erstaunlich nah am Original vom Standard-Stehchinesen um die Ecke. Tja, die braten halt auch nur mit Nudeln …äh… kochen auch nur mit Wasser. ๐Ÿ˜‰

Nährwerte für eine Portion
(ca. 173g mit Öl)
Brennwert: 1155 kj
274 kcal
Eiweiß: 7,6g
Kohlehydrate: 41,4g
Fett: 8,7g

Kommt nahe an den vor einiger Zeit getesteten Knorr Hüttenschmaus heran, kann ihm aber letzten endes doch nicht ganz das Wasser reichen. Original-Chinamann würde ich natürlich weiterhin vorziehen.
Meine Wertung:

Maggi Wirtshaus Buntes Gemüse-Hühnchen – Der Test

Wednesday, November 1st, 2006

Meine aktuelle Tiefkühlfach-Convience-Food Entdeckung ist das “Maggi Wirtshaus – Buntes Gemüse Hühnchen” – gesehen und gekauft bei tegut in der Goethe Gallerie hier in Jena.


Besonders gereizt hat es mich aufgrund des Aufdruckes “Ein guter Teller voll!”, gerade weil ich ja bereits in meinem Bericht zum Jütro – Asia Curry Huhn etwas über die Portionierung gewettert hatte. Wir werden im Rahmen dieses Testes also sehen ob die Größe hier meinen Ansprüchen genügt.
Öffnet man die Umverpackung findet man einen tiefgefrorenen Beutel mit dem (wahrscheinlich) vorgekochten Gericht.

Bereiten wir es also einmal gemäß der Anleitung zu.

Ich soll also einen Topf mit heißem Wasser zum Kochen bringen. Sehr amüsant finde ich dabei den kleinen Part unterhalb dieses ersten Schrittes, der da sagt: “Super: Der Topf bleibt sauber!” – da muß man sich wirklich fragen was einige Packungsdesigner manchmal so rauchen. ๐Ÿ˜‰
<sarkasmus>Wenn ich also nur Wasser in einem Topf erhitze, bleibt diese sauber. Mann, echt klasse daß sie es drauf geschrieben haben. Darauf wäre ich nie gekommen! </sarkasmus>
Aber zurück zur Zubereitung: Ich ging nun daran einen passenden Topf zu finden – was sich als etwas komplizierter herausstellte als es vielleicht klingt, denn meine Ausstattung mit Töpfen ist nicht so dicke. In meine kleinen passte der Beutel aufgrund seiner rechteckigen Form überhaupt nicht, daher mußte ich aus der hintersten Ecke meines Topfschrankes den größten Kochtopf den ich hatte hervor holen.

Gut daß ich ihn hatte – ansonsten wäre mein Test an dieser Stelle bereits zu Ende gewesen. Hier hätte man rein vielleicht eine etwas topfkompatiblere Form wählen können, z.B. mehr quadratisch und dafür der Beutel etwas höher.
Die Anleitung beschrieb weiter, daß man Wasser einfüllt, dies zum Kochen bringt und dann den Beutel in das kochende Wasser gibt. Kein Problem – wobei zum erhitzen des Wassers natürlich der Deckel auf den Topf gemacht werden sollte, da es ansonsten erheblich länger braucht bis das Wasser zum Siedepunkt gebracht ist. Aber was red schreib ich – so etwas weiß man ja.

Im offenen Topf kochte das ganze nun bei mittlerer Stufe für ca. 25 Minuten. Anschließend ging es zum zweiten und letzten der Anleitungspunkte: dem Servieren.

“Hmm, die sind wirklich nicht dumm.”, dachte ich so bei mir. Um den heißen Beutel aus dem Wasser zu nehmen, hatten sie an einem der schmaleren Enden des Beutels tatsächlich einen Schlitz angebracht, in dem man mit der Gabel hineingreifen konnte. Hatte man den Beutel so angehoben, sollte man ihn über den Teller halten und das untere Ende mit einer Schere aufschneiden. Klingt in der Theorie ganz gut, aber in der Praxis ging es dann doch nicht so schön wie in dem (gezeichneten) Schaubild zu sehen war. Das Material ließ sich nicht so ohne weiteres aufscheinden und ein Stützen des kochend heißen Beutels, den man ja nur an einem Punkt mit der Gabelspitze hielt, mit der Hand oder einem Finger verbot sich von selbst wenn man sich nicht die Finger verbrennen wollte. Irgendwie gelang es mir dann mit meiner leider nicht ganz so scharfen Küchenschere, den Beutel soweit aufzutrennen, daß sich das Gericht schließlich auf den Teller ergoss. Und die Reste herauszubekommen, die danach noch an den Innenwänden hafteten war auch eine Aktion für sich.

Das Masse des Gerichtes bestand aus sehr feinen Kartoffelbrei mit Geflügelfleisch, Möhren und einigen Kräutern.

Nährwerte für 320g Portion
Brennwert: 1297 kj
309 kcal
Eiweiß: 26g
Kohlehydrate: 22g
Fett: 13g

Ich persönlich bevorzuge eigentlich mehr den groberen Kartoffelbrei – und durch den dünnen Brei erschien es vom Aussehen her im ersten Moment etwas mehr wie eine dicke Kartoffelsuppe. Aber im anschließenden Verzehrtest erwies das “Bunte Gemüse-Hühnchen” von Maggi doch als sehr dick und sämig. Den Serviervorschlag mit Baguette wie auf der Umverpackung empfohlen konnte ich aus ermangelung eben dieses Baguettes leider nicht folgen, aber ein Stück Mehrkorn-Sandwichbrot mit Butter tat es ebenso.
Der Geschmack war wirklich gut – Konservierungsmittel oder ähnliches wie bei dem Asia Curry Huhn konnte ich nicht heraus schmecken. Nur etwas zu viel Dickungsmittel erschien im Kartoffelbrei zu sein – aber das tat dem Geschmack nicht wirklich keinen Abbruch. Die Portionsgröße mit 320 Gramm erwies sich (in Kombination mit dem Brot) aus vollkommen ausreichend um satt zu werden. Das zu Anfangs bereits erwähnte “Ein guter Teller voll!” hatte sich also als richtig erwiesen. Ich gebe ein paar Abzüge in der “B-Note” aufgrund des deutlichen Dickungsmittel-Geschmacks, aber für ein Fertiggericht doch eine wirklich gute Wahl. Natürlich ist es nichts für wirklich Eilige, denn 25 Minuten plus die Zeit zum erhitzen des Wassers ist doch etwas außerhalb dessen, was ich noch als Fast Food bezeichnen würde.

Meine Wertung:

Status [20.08.2006]

Sunday, August 20th, 2006

Wetter:

Am Vormittag schien heute einige male die Sonne, aber inzwischen hat es sich ziemlich bewölkt. Die Temperaturen sind auch wieder ziemlich zurückgegangen. Gestern Abend regnete es sogar und für den heutigen Abend können wir wohl, glaubt man der Tagesvorhersage, das gleiche erwarten.

Mittag:
Für den heutigen Mittag “gönnte” ich mir mal wieder etwas aus meinem Repertoire der Fertiggerichte: Einen Maggi Magic Asia Instant Nudel Snack – “Gemüse”.

Angeblich “Jetzt noch einfacher!” – na da wollen wir uns doch mal die Anweisungen zur Zubereitung anschauen.

Aha – klingt ja wirklich einfach. Bei früheren Versionen des Maggi Nudelsnacks mußte man immer noch Wasser in einem Topf zum kochen bringen und die Nudeln dort zubereiten bevor man sie dann auf den Teller gab. Jetzt muß man nicht mal mehr einen Topf dreckig machen. Es lebe der Fortschritt (?)
Aber was befindet sich in der Verpackung? Werfen wir doch mal einen Blick auf den Inhalt.

Wir finden also

  • Einen quadratischen Pack Trockennudeln
  • Ein Klarsichttütchen mit Glibberkram
  • Ein weißes Tütchen mit pulvrigem Inhalt

Brav der Anleitung folgend fügte ich als nächstes alles in einem Teller zusammen.

Der “Glibberkram“, eine stark nach asiatischen Gewürzen riechenden, ölige Flüssigkeit, wurde gleich von den Nudeln absorbiert und ist daher kaum zu sehen. In der zweiten Tüte fanden sich weitere Gewürze, jedoch vermisste ich bereits jetzt die auf der Umverpackung gezeigten Karotten und den Brokkoli. Auch ein nochmaliges prüfen der Tüte förderte kein weiteres Tütchen mit diesem Gemüse zu Tage.

Entweder Betrug seitens Maggi oder Karotten und Brokkoli sind jene “individuellen Zugaben” aus dem mittleren Absatz der Anleitung. Trotz dieser Enttäuschung wandte ich mich nun aber dennoch dem nächste Schritt der Zubereitungsanleitung zu.
Das genaue Abmessen der in der Anleitung beschriebenen 300ml gestaltete sich als recht schwierig, da mein Wasserkocher über keine Bemaßung verfügt und ich nicht sicher war, wie mein Plastik-Meßbecher auf kochendes Wasser reagiert. Daher fügte ich nach ermessen eine Menge an kochendem Wasser auf die Nudeln und die Gewürze.

Das heiße Wasser begann nun den Nudelblock langsam aufzulösen und aufzuweichen, wobei ich nach ca. einer Minute auch etwas mit einer Gabel nachhalf.

Nach den ca. vier Minuten des ziehen lassens und gelegentlichen umrührens wie es in der Zubereitungsanweisung angegeben war, konnte ich schließlich das Endergebnis bewundern.

Die Nudeln erwiesen sich beim anschließenden Verzehr als recht “Al dente”, denn das vormals kochende Wasser war inzwischen auf Zimmertemperatur abgekühlt. Dennoch erschien die frei Schnauze bemessene Menge als zu groß. Daraus schließe ich, daß bei genauer Einhaltung der 300ml die Wärmeenergie kaum ausgereicht hätte, die Nudeln weich zu “kochen”.
Fazit:
Eine keinesfalls ausgereifte Snackidee von Maggi. Wer sich bei der Bezeichnung “Gemüse” und den auf der Abbildung der Umverpackung gezeigten Karotten- und Brokkolistückchen jedoch wirklich Zutaten dieses Typus erhoffte, wird spätestens während der Zubereitung bitter enttäuscht und muß erkennen, daß es sich hier um nicht mehr als ein paar Nudeln mit etwas Schnittlauch, Spinatpulver, weiteren undefinierbaren Gewürzen und etwas Öl handelt. Da besteht noch viel Verbesserungsbedarf.