Posts Tagged ‘maiskölbchen’

Gebratene Nudeln mit mariniertem Schweinefleisch – das Rezept

Saturday, September 17th, 2011

Heute war mir mal wieder nach etwas Asiatischem. So recht fand ich aber kein Rezept das mir auf Anhieb zusagte, also mischte ich Komponenten von bestehenden Rezepten mit meinen bisherigen Kocherfahrungen und kreierte so ein Gericht, dass sich als so gelungen erwies dass ich es nicht versäumen möchte dieses Rezept hier kurz vorzustellen?

Was brauchen wir also für 2-3 Portionen?

250-280g mageres Schweinefleisch
01 - Zutat Schweinefleisch

2 Platten Mie-Nudeln
02 - Zutat Mie-Nudeln

1 mittlere Paprika (Farbe nach Wahl – ich wählte heute mal eine Gelbe)
03 - Zutat Paprika

1/2 Bund Frühlingszwiebeln
04 - Zutat Frühlingszwiebeln

1 große Möhre
05 - Zutat Möhre

1 mittlere Zwiebel
06 - Zutat Zwiebel

1/2 Glas Maiskölbchen
07 - Zutat Maiskölbchen

1/2 Glas Bambussprossen
08 - Zutat Bambussprossen

1/2 Glas Mungobohnenkeimlinge
09 - Zutat Mungobohnenkeimlinge

Dunkle Sojasauce zum würzen
11 - Zutat Sojasauce

zum Marinieren 4EL dunkle Sojasauce, 2 Knoblauchzehen und 1/2 TL Sambal Olek
10 - Zutaten Marinade

sowie etwas Öl zum anbraten

Kommen wir nun zur Zubereitung. Dazu entfernen wir ggf. die fettigen Stellen vom Schweinefleisch und schneiden es dann in schmale Streifen.
13 - Schweinefleisch in Streifen schneiden

Aus 4 Esslöffeln dunkler Sojasauce, 1/2 Teelöffel Sambal Olek und den gepressten Knoblauchzehen mischen wir uns dann eine Marinade,
12 - Marinade herstellen

dann geben wir die Schweinefleischstreifen in ein verschließbares Gefäß, übergießen sie mit der Marinade und lassen das Fleisch dann für mindestens eine Stunde im Kühlschrank marinieren.
14 - Fleisch marinieren

In der Zwischenzeit können wir uns dem Gemüse zuwenden und dieses Vorbereiten. Wir waschen also die Frühlingszwiebeln und schneiden sie in Ringe,
15 - Frühlingszwiebeln scheiden

waschen die Paprika und schneiden sie in Streifen,
16 - Paprika zerteilen

schälen die Möhre und schneiden sie in Stifte,
17 - Möhren in Stife schneiden

hacken die Zwiebel in feine Würfel
18 - Zwiebel würfeln

und zerteilen schließlich noch die abgetropften Maiskölbchen.
19 - Maiskölbchen zerkleinern

Am Ende der Marinierzeit können wir dann auch die Nudeln vorbereiten. Ich hatte dieses Mal Instant-Mie-Nudeln gekauft, diese brauch mal nicht zu kochen sondern einfach in einem passendem Behältnis mit kochenden Wasser übergießen und für fünf Minuten ziehen lassen.
20 - Mie-Nudeln übergießen

Während die Nudeln ziehen, können wir die schon mal marinierten Schweinefleischstreifen mitsamt der Marinade und etwas Öl in einer großen Pfanne oder einem Wok anbraten.
21 - Mariniertes Fleisch anbraten

Anschließend entnehmen wir das angebratene Fleisch und dünsten dann die gehackte Zwiebel darin an, wobei wir ggf. noch etwas Öl hinzu geben.
22 - Zwiebeln andünsten

Sind die Zwiebeln glasig geben wir die Karottenstifte
23 - Möhren andünsten

und die Paprikastreifen mit in die Pfanne und braten beides für einige Minuten mit an.
24 - Paprika anbraten

Sind die Mie-Nudeln lange genug eingeweicht, gießen wie sie in ein Sieb, schrecken sie kurz mit kalten Wasser ab und lassen sie dann abtropfen.
25 - Mie-Nudeln abgießen

Jetzt addieren wir die Frühlingszwiebeln
26 - Frühlingszwiebeln dünsten

sowie Bambussprossen und Mungobohnenkeimlinge,
28 - Sprossen und Keimlinge hinzu

würzen alles mit einem kräftigen Schuß Sojasauce
28 - Mit Sojasauce würzen

und lassen den Pfanneninhalt dann für mindestens fünf bis sechs Minuten bei regelmäßigen umrühren braten.
29 - Braten lassen

Ist das Gemüse gut durchgebraten, mischen wir wieder das Fleisch unter und lassen es kurz mitbraten,
30 - Mit Fleisch mischen

dann entnehmen wir Fleisch und Gemüse und geben zuerst etwas zusätzliches Öl und schließlich die Nudeln hinein, die wir auch gut anbraten und dabei regelmässig umrühren damit nichts anbrennt.
31 - Nudeln anbraten

Sind die Nudeln gut angebraten, mischen wir Gemüse und Fleisch wieder unter, schmecken alles noch einmal mit Sojasauce ab
32 - Mit Sojasauce abschmecken

und lassen alles noch einmal für eininge Minuten auf niedrigerer Stufe vor sich hin bruzzeln damit alles auf eine Temperatur gebracht wird.
33 - Braten

Dann können wir das fertige Gericht servieren.
34 - Gebratene Nudeln mit mariniertem Schweinefleisch / Fried Noodles with marinated pork -Fertiges Gericht

Ich finde es immer wieder faszinierend wie man so eine so kräftige Würze nur mit Sojasauce erreichen kann. Die dunkle Sojasauce eignet sich hier besonders gut, da diese etwas konzentrierter und vom Geschmack her intensiver ist als die hellere, süßlichere Variante. Einige Rezepte die ich vorher gelesen hatte sahen noch die Zugabe von Salz und Pfeffer vor, aber darauf kann man meiner Meinung nach aber getrost verzichten. Mir reichte die Würze so wie sie war auf jeden Fall vollkommen aus. Kniffelig ist hier natürlich auch das Gemüse, wobei vor allem die Möhren, trotz der kleinen Stifte in die ich sie geschnitten hatte, gewisse Zeit braucht bis sie durchgebraten sind. Daher ist es wichtig die verschiedenen Gemüsesorten in der richtigen Reihenfolge in die Pfanne zu geben. Das Highlight am Gericht waren aber natürlich die Schweinefleischstreifen in ihrer würzigen, leicht scharfen Marinade. Hat alles sehr gut zusammen gepasst, das Ganze erwies sich als ein leckeres und schnell zubereitetes Mittagsgericht.

35 - Gebratene Nudeln mit mariniertem Schweinefleisch / Fried Noodles with marinated pork -CloseUp

Was das Gemüse angeht kann man natürlich beliebig variieren, hier wären zum Beispiel noch Erbsen und Zucchini denkbar, aber auch Shitake- oder Mu-Err-Pilze wären noch denkbar gewesen. Mir hat es aber auch so wie ich es zusammengestellt hatte sehr gut gemundet – gab wirklich nichts daran auszusetzen. Ich hoffe natürlich damit dem einen oder anderen Hobbykoch eine kleine Anregung gegeben zu haben.

In diesem Sinne: Guten Appetit

Filetstück vom Schwein auf Wokgemüse [16.09.2011]

Friday, September 16th, 2011

Wie Freitags üblich erschien auch heute das Angebot nur eingeschränkt interessant für mich. So konnte ich die traditionell-regionalen Marillenknödel in Vanillesauce mit Zimt-Zucker sowie das Gebackene Fischfilet mit Kartoffel-Gurkensalat und Dip bei Globetrotter schon mal ausschließen. Und auch die Gebackene Ananas und Banane an der Asia-Thai-Theke war eindeutig nicht das richtige für mich, während ich das Gaeng Keaw Wan Gai – Gebratenes Hühnchen mit frischem Gemüse, Auberginen und Bambussprossen in scharfem grünen Curry durchaus in Betracht zog. Noch verlockender sah jedoch das Angebot bei Vitality aus, wo heute Gegrilltes Filetstück vom Schwein auf knackigem Wokgemüse mit Basmatireis angeboten wurde. Etwas ähnliches hatte ich hier und hier schon mal versucht und für gut befunden – also entschied ich mich für dieses Gericht und ergänzte es noch mit einem Becherchen Englischer Mintcreme von der Nachtisch-Theke.

Schweinefilet mit Wokgemüse

Zu drei zarten, so gut wie fettfreien Schweinefiletstücken hatte man reichlich Gemüse in Form von Maiskölbchen, Möhrenscheiben, Erbsenschoten Zwiebeln und weiteren, nicht näher identifizierbaren Komponenten in einer leicht pikanten Würzmischung mit auf den Teller drapiert und mit einer großzügigen Portion Basmatireis komplettiert. Insgesamt sehr lecker und sättigend, das einzige was fehlte war etwas Sauce – denn nur Reis, Gemüse und Fleisch war dann doch insgesamt etwas trockener als es Optimal gewesen wäre. Aber diese Einschränkung ware so gering, dass ich es nicht negativ in die Wertung einfließen lasse. An der leicht schokoladigen Mintcreme gab es aber absolut nichts auszusetzen.
Die Vorliebe des Kantinenpublikums lag heute aber eher bei Asia-Gerichten, die mit knappen Vorsprung vor dem Fischfilet den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala erreichte. Auf Platz drei folgte dann aber schon das Schweinefilet mit Wokgemüse und schließlich auf Platz vier die Marillenknödel. Dazu kamen noch einige Salatschüssel-Esser und Gäste die sich aus Einzelkomponenten eigene Kreationen zusammenstellten, dies aber in so geringen Stückzahlen dass ich das nicht mit in die Skala einfließen lasse – wie üblich.

Mein Abschlußurteil:
Filetstück vom Schwein: ++
Knackiges Wokgemüse: ++
Basmatireis: ++
Mintcreme: ++

Shrimps-Currynudeln [07.09.2011]

Wednesday, September 7th, 2011

Mit Bami Goreng – Gebratenen Nudeln mit verschiedenem Gemüse in Spezial Sauce oder Pad Pla Muaek – Gebratener Tintenfisch mit frischem Gemüse und Pilzen in Fischsauce fanden sich an der Asia-Thai-Theke schon mal recht gute Angebote, aber auch die Shrimps-Currynudeln mit Gemüsen und gebratenem Scampi bei Vitylity, die traditionell-regionalen Allgäuer Käsespätzle mit Röstzwiebeln und das Piccata Milanese von der Pute auf Gabelspaghetti mit Tomatensauce im Bereich Globetrotter klangen nicht übel. Doch es war Mittwoch, und das ist ja Bekanntlichermaßen der Tag an dem ich Fisch und Meeresfrüchte bevorzuge. Also klammerte ich für meine heutige Entscheidung alles bis auf den asiatischen Tintenfisch und die Shrimps-Currynudeln aus – und da ich ja gestern bereits Asiatisch gespeist hatte fiel meine finale Entscheidung schließlich auf das Vitality-Gericht mit Shrimps. Dazu gesellte sich dann noch ein Pfirsichquark von der Dessert-Theke.

Shrimps-Currynudeln

Auf einer großen Portion Tagliatelle-Nudeln fand sich eine bunte Mischung aus verschiedenen Gemüsesorten wie Möhren, kleine Maiskölbchen, Erbsen und Schoten sowie unzähligen winzigen Shrimps in einer leicht scharfen Currysauce. Man musste zwar höllisch aufpassen dass ich mit der Sauce bekleckerte, denn die Nudeln waren recht lang geraten und “schlabberten” beim Verzehr ein wenig. Damit muss man aber bei Nudeln immer etwas rechnen, daher fließt so etwas wie üblich nicht in die Bewertung ein. Als Garnitur hatte man schließlich noch einen gebratenen Scampi auf die Portion gegeben. Passte alles sehr gut zusammen und war wirklich lecker muss ich sagen. Und bei 533kcal pro Portion war der leicht recht süße, aber dafür angenehm fruchtige Pfirsichquark durchaus noch vertretbar.
Bei dem Gros der Kantinengäste schien heute aber eher das Piccate Milanese das beliebteste Gericht zu sein, dem ich daher den ersten Platz auf der allgemeinen Beliebtheitsskala zubilligen würde. Auf Platz zwei folgten die Asia-Gerichte, gefolgt von den Allgäuer Käsepätzle und schließlich den Shrimps-Currynudeln auf Platz vier. Hier also wie üblich keine großen Überraschungen – obwohl ich den Currynudeln gerne eine höhere Wertung zugebilligt hätte.

Mein Abschlußurteil:
Shrimps-Currynudeln: ++
Pfirsichquark: ++

Hähnchenbrust auf Currygemüse [02.08.2011]

Tuesday, August 2nd, 2011

Als ich das heutige Angebot las, überlegte ich zuerst bei den Farfalle al peperoni im Bereich Vitality zuzuschlagen, da meine Erinnerungen an dieses Gericht von hier eigentlich ganz gut gewesen sind. Das traditionell-regionale Corden bleu vom Schwein mit Pommes Frites sahen zwar auch lecker aus, aber waren mir eindeutig zu kalorienreich. Auf Asia-Gerichte hatte ich heute keinen Appetit, obwohl sowohl das Taohoo Tod – Tofu gebacken auf Bratgemüse mit Koriandersoße als auch das Nua Bad Prik – Gebrateen Rindfleischstreifen mit frischem Gemüse in Chilisauce eigentlich ganz verlockend klangen. Meine endgültige Wahl fiel dann aber doch auf die Gebratene Hähnchebrust auf Currygemüse und Reis aus dem Bereich Globetrotter, das ich noch mit einem Aprikosenquark von der Dessert-Theke kombinierte.

Hähnchenbrust auf Currygemüse / Chicken breast on curry vegetables

Als einzigen Kritikpunkt kann ich heute eigentlich den Curryreis nennen, der meiner Meinung nach etwas zu trocken war. Ich vermute dass es sich hier um Resteverwertung handelte, sicher bin ich aber nicht. Dazu gab es eine große Portion mit Curry angemachtem Gemüse aus Erbsenschoten, Maiskölbchen, Möhren und gelben Streifen die ich nicht so recht identifizieren konnte. Paprika war es nicht, ich schätze dass es sich hier um gelbe Rüben oder Zucchini handelte. Die Kombination erwies sich auf jeden Fall als sehr lecker. Doch das beste an allem war eindeutig das große Stück Hähnchenbrust, das sich als außen leicht knusprig und innen angenehm zart erwies – und das ohne dass das Fleisch trocken war. In der Summe eine sehr leckere Wahl, ich bereute nichts. Und auch der Aprikosenquark, der mit einem Stück Kiwi garniert worden war, gab keine Gründe zum meckern.
Die Mehrheit der des heutigen Kantinenpublikums griff heute natürlich beim Corden bleu zu, das unangefochten den ersten Platz belegte. Auf Platz zwei folgten die Asia-Gerichte, aber eng gefolgt von der Hähnchenbrust. Platz vier belegten schließlich die Farfalle al peperoni – vegetarische Gerichte haben es aber nun mal immer etwas schwerer, also entspricht die heutige Wertung mal wieder absolut meinen Erwartungen.

Mein Abschlußurteil:
Gebratene Hähnchenbrust: ++
Currygemüse: ++
Curryreis: +
Aprikosenquark: ++

Gebratener Reis mit Ei & Lauchzwiebeln [05.07.2011]

Tuesday, July 5th, 2011

Auch heute wollte ich die Kalorienbilanz niedrig halten. Daher kam das traditionell-regionale Holzfällersteak vom Schweinenacken mit Zwiebeln und Röstkartoffeln, ein Gericht welches ich hier, hier und hier schon mal in ähnlicher Form probiert habe, nicht in Frage. Das heutige Globetrotter-Angebot in Form von Gebratener Hähnchenbrust auf Rahmgemüse mit Butternudeln klang da schon besser, aber es ging noch kalorienärmer. Zum einen klangen die Gebackene Polentaschnitten mit feinem Ratatouillegemüse aus der Sektion Vitality sehr vielversprechend – so etwas hatte ich hier schon mal versucht – aber auch der Gebratene Reis mit Ei, Lauchzwiebeln, Sprossen und Erdnüssen von der Asia-Theke kam in Frage, während des Gaeng Panang Moo – Gebratenes Schweinefleisch mit frischem Gemüse und Kaffir Limetten in rotem Panang Curry mir wiederum etwas zu schwer erschien – auch wenn ein ähnliches Gericht mir hier schon einmal sehr gut geschmeckt hatte. Letztlich fiel meine Wahl auf das Reisgericht mit Eiern, das ich mir noch mit einem Becherchen Beerenkompott von der Dessert-Theke ergänzte.

Gebratener Reis mit Ei & Gemüse / Fried rice with egg & vegs

Das Ganze erwies sich als einfaches, aber angenehm würziges, vegetarisches Gericht aus gebratenem Reis, Rührei, Möhren, Erbsen, Lauchzwiebeln, Chinakohl, Maiskölbchens, Mungbohnenkeimlingen und einigen anderen Gemüsesorten. Von Erdnüssen selbst entdeckte ich nichts, aber die Sauce hatte eindeutig ein leichtes Erdnussaroma. Nichts besonderes, dafür aber lecker, einigermaßen sättigend und mit Sicherheit kalorienarm. Da konnte ich mir den recht süßen, aber an verschiedenen Beerensorten reichen Becher Kompott auch noch leisten. Hier dominierten Johannisbeeren und Erdbeeren, aber ich entdeckte auch Brombeeren und am Boden auch etwas klein geschnittene Aprikosenstücke. Alles in allem absolut in Ordnung.
Bei den anderen Kantinengästen lag heute natürlich das Holzfällersteak am höchsten im Kurs und belegte ohne Zweifel den ersten Platz auf der allgemeinen Beliebtheitsskala. Den zweiten Platz würde ich mit knappen Vorsprung den Asia-Gerichten zubilligen, auf Platz drei folgte die Hähnchenbrust mit Rahmgemüse. Somit erlangten die Polentaschnitten Platz vier. Hier also keine Überraschungen, das entsprach dem üblichen Verhalten – man kennt seine “Mitesser” ja inzwischen. 😉

Mein Abschlußurteil:
Gebratener Reis: ++
Beerenkompott: ++

Marinierter Tofu mit Ingwer-Currygemüse [04.07.2011]

Monday, July 4th, 2011

Heute war mir eher nach etwas leichtem. Daher fielen das traditionell-regionale Fleischpflanzerl in Zwiebelrahmsauce an Sahnepüree und die Penne Bolognese mit Parmsan in der Sektion Globatrotter heute schon mal aus. Da mir auch nicht sonderlich nach Asiatischen Gerichten war, ließ ich auch das Asiatische Gemüse, herzhaft gebraten mit Currysauce und das Gaeng Dang Ga – Gebratenes Hühnchen mit frischem Gemüse und Bambussprossen in scharfem roten Curryaußen vor. Aber das verbleibende Gericht in Form von Gebratenem mariniertem Tofu mit Ingwer Currygemüse in der Sektion Vitality – ein Gericht das ich hier schon mal versucht und für Gut befunden hatte. Und um die heutige Kalorienbilanz an der Dessert-Theke nicht wieder zu verreißen, aber doch nicht ganz auf den Nachtisch zu verzichten wählte ich heute einen kleinen Becher Fruchtsalat als Mittagsabschluss.

Tofu auf Currygemüse

Ich hatte ja schon das letzte Mal festgestellt, dass es sich bei Tofu um einen durchaus akzeptablen Fleischersatz handelt – und heute konnte ich diese These ein weiteres Mal bestätigen. Das marinierte, mit dünner Panade umgebene Sojabohnenteig war geschmacklich sehr lecker. Dazu gab es neben einer großen Portion Reis als Sättigungsbeilage noch eine ebenfalls angenehm große Zuteilung eines pikant gewürzten Gemüsemixes auf Schoten, Maiskölbchen und verschiedenen in kleine Stifte geschnittenen gelbe und orange Möhren, Porree und Mungobohnenkeimlinge, der mit einem leichten Ingwer-Aroma aufwartete. Sehr leicht und trotzdem lecker. Und auch am Fruchtsalat aus Stücken von Äpfeln, Melone, Ananas, Weintrauben, Birnen und Avocado gab es absolut nichts auszusetzen.
Dass das Tofu beim Gros der anderen Kantinengäste keinen allzu großen Zuspruch fand war natürlich abzusehen. Die Fleischpflanzerl und die Penne Bolognese lieferten sich viel mehr ein enges Rennen um den ersten Platz, welches meiner Meinung nach das Fleischpflanzerl mit knappen Vorsprung für sich entscheiden konnte. Nach den Penne auf Platz zwei folgten schließlich die Asia-Gerichte und auf Platz vier schließlich das Tofu.
Nachdem ich in letzter Zeit ja doch etwas zu sehr geschlemmt habe, ist es wirklich an der Zeit mal wieder etwas kürzer zu treten – und mit dem Tofu mit gerade mal 501kcal pro Portion ist da schon mal ein Anfang getan. Ich hoffe es für die nächste Zeit auch so fortführen zu können – dabei hängt es natürlich von den jeweiligen Angeboten ab. Aber ich bin zuversichtlich dass ich mit ein wenig Abwägen schon das passende finde werde.

Mein Abschlußurteil:
Mariniertes Tofu: ++
Ingwer-Currygemüse: ++
Reis: ++
Obstsalat: ++

Filetstück mit knackigem Wokgemüse [27.05.2011]

Friday, May 27th, 2011

Heute fiel mir die Wahl recht leicht, denn da ich ja gestern bereits von der Asia-Theke gespeist hatte, ließ ich die Gebackene Ananas und Banane und das Gaeng Keaw Wan Gai – Gebratenes Hühnchen mit frischem Gemüse, Auberginen und Bambussprossen in scharfem roten Curry heute mal außen vor. Und weder die Marillenknödel in Vanillesauce und Zimt-Zucker bei Traditon der Region noch das Gebackene Fischfilet mit Kartoffel-Gurkensalat und Dip bei Globetrotter oder das Sonderangebot Spießbraten in0 Zwiebelsauce mit Knödel – wohl die Reste von gestern – reizten mich besonders. Also schlug ich bei Vitality zu, wo heute Gegrilltes Filetstück vom Schwein mit knackigem Wokgemüse und Basmatireis auf dem Programm stand. Dazu nahm ich mir noch einen Joghurt mit frischem Obst aus dem Dessert-Angebot.

Pork filet with vegetables / Filetstück vom Schwein mit Wokgemüse

Hätte zwar etwas mehr an Fleisch sein können, dafür waren die drei Filetstücke aber angenehm zart und qualitativ durchaus hochwertig. Dazu gab es leicht pikantes, knackiges Wokgemüse aus Möhren, kleinen Maiskölbchen, Schoten und Keimlingen und eine Portion lockeren Basmitireises. Zuerst hatte ich ja befürchtet dass es ohne Sauce etwas trocken wird – aber diese Befürchtung erwies sich zum Glück als unbegründet. Alles in allem ein einfaches, aber schmackhaftes Mittagsgericht. Und der leicht gesüßte Naturjoghurt mit Apfelstückchen und Weintrauben ergab einen leckeren und nicht allzu schweren Abschluß des heutigen Mittagmahles.
Bei der Allgemeinheit der Kantinengäste erschien mit heute das Spießbraten einen hohen Platz bei auf der Beliebtheitsskala und überrundete beim zweiten Hinsehen sogar noch knapp die Asia-Gerichte die ich zuerst auf an der Spitze gesehen hatte. Auf Platz drei folgte dann das das Filetstück, welches ich meinte noch etwas häufiger gesehen zu haben als das Fischfilet. Die Marillenknödel folgten schließlich auf Platz fünf, wurde aber wie meistens am Freitag in kleineren Portionsgröße auch als zusätzlicher Nachtisch genommen. Das Zähle ich aber nicht mit, es geht ja nur um die Verteilung der Hauptgerichte.
In diesem Sinne: Ein schönes Wochenende.

Mein Abschlußurteil:
Filet vom Schwein: ++
Wokgemüse: ++
Basmatireis: ++
Joghurt mit Obststückchen: ++

Kurztest Forster Putenbruststreifen süß-sauer

Thursday, January 6th, 2011

Aufgrund des heutigen Dreikönigstags, einem Feiertag in Bayern, fiel heute der Besuch der Kantine aus. Aber ich hatte mich vorbereitet und im hiesigen Tengelmann-Markt ein Ersatzgericht geholt. Dabei war meine Wahl auf Putenbrust süß-sauer der Firma Forster entschieden. Wie ich während der Recherche feststellte handelt es sich bei Forster um einen wahrlich alteingesessenen deutscher Produzent von Convenience Food. Gegründet wurde die Firma 1882 als Metzgerei und beliefert seit den 1960er Jahren Kantinen und Restaurants und seit den 1970ern auch Privathaushalte mit Fertiggerichten aller Art. Da war ich natürlich gespannt wie die süß-saure Putenbrust in meinem Test abschneiden würde.
Die mit einer Pappumverpackung versehene 350g Schale wird für 2,69 Euro im Kühlregal verkauft und ist ca. 2-3 Wochen im Kühlschrank haltbar.

01 - Packung vorne
Packung vorne

02 - Packung hinten
Packung hinten

Das Produkt versprach fettarm zu sein und bezeichnete sich selbst als Wellness-Gericht. Das entsprach natürlich ganz meiner aktuellen Ernährungspolitik und hatte mit Sicherheit auch mit zu der Entscheidung beigetragen dieses asiatische Putenbrustgericht käuflich zu erwerben. Zu etwa 39% besteht es aus einem Obst- und Gemüsemix mit Ananas, Paprika, Maiskölbchen, Karotten und Bohnenkeimlingen, dazu kommen 20% vorgegarter Langkornreis und 14% gewürzte und gegarte Putenbruststreifen. Die verbleibenden 27% bestehen aus Bestandteilen wie Zucker, Tomatenmark, modifizierter Stärke, Branntweinessig, jodiertem Speisesalz, einer Gewürzzubereitung aus Chilischoten, Salz, Säurungsmitteln und Essigsäure, weiterer Gewürzte sowie als Verdickungsmittel Xanthan (E 415) und Guarkernmehl (E 412). Beide E-Stoffe sind in begrenzten Mengen für Öko- bzw. Bioprodukte zugelassen, daher halte ich sie für unbedenklich.
Von der Pappumverpackung entfernt findet sich eine in zwei Fächer aufgeteilte, mit Folie abgedeckte Plastikschale. Im größeren Fach findet sich die süß-saure Putenbrustzubereitung, im kleineren der Reis.

03 - Schale ohne Pappumverpackung
Schale ohne Pappumverpackung

Für die Zubereitung des Gerichts wird nur der Weg über die Mikrowelle angeboten. Die Folie wird mehrfach mit Hilfe einer Gabel eingestochen um das Platzen während des Erhitzens zu verhindern, anschließend kommt das ganze bei 600 Watt für vier bis viereinhalb Minuten in die Mikrowelle. Ich entschied mich dabei für die längere, viereinhalbminütige Variante.

04 - in Mikrowelle
In der Mikrowelle

Nach der Zeit in der Mikrowelle, bei der viel Feuchtigkeit entweicht und den Innenraum beschlagen lässt, holen wir die Schale heraus und lassen sie für noch etwa eine Minute ruhen, bevor wir sie öffnen.

05 - fertig erhitzt
Fertig erhitzt

06 - ohne Folie
Ohne Folie

Natürlich hätte ich das ganze auch aus der Schale essen können, aber so viel Stil wollte ich mir dann doch wahren und verfrachtete das ganze auf einen Teller. So ließ sich auch besser das Mengenverhältnis von süß-saurer Putenbrustzubereitung zum Reis betrachten.

07 - Putenbrust süß-sauer - Gericht auf TellerFertiges Gericht auf Teller

Ich persönlich fand zwar die Menge des Reises vergleichen mit dem Rest etwas mickrig, aber es reichte gerade so. Die süß-sauere Putenbrust mit ihren kleinen Maiskölbchen, den Paprikastücken, Karottenstiften sowie Bohnenkeimlingen erwies sich als wirklich sehr schmackhaft und man schmeckte ihr absolut nicht an dass es sich hier um ein Fertiggericht handelte. Auch die Fleischstücke waren angenehm zart und schmackhaft. In der Summe ein Fertiggericht, das mir wirklich geschmeckt hat.

Natürlich wollen wir nicht vergessen, auch einen Blick auf die Nährwerte zu werfen:

Nährwerte:
  100g 350g
(Schale)
Brennwert: 287 kj
68 kcal
005 kj
238 kcal
Eiweiß: 5,1g 17,9g
Fett:
davon ges. Fettsäuren:
0,1g
0,03g
0,4g
0,1g
Kohlehydrate:
davon Zucker:
11,1g
3,1g
38,9g
10,9g
Ballaststoffe: 1,0g 3,5g
Natrium: 0,4g 1,4g

Das entspricht gerade mal 6 WW ProPoints. Ein wirklich angenehm leichtes Gericht, das seine Attribute “fettarm” und “Wellness” scheinbar zu Recht trägt. Ich muss zugeben dass es nicht wirklich etwas für den großen Hunger ist, aber es kann durchaus noch als eine vollwertige Mahlzeit bezeichnet werden. Mir hat es auf jeden Fall sehr gute gemundet.

Meine Wertung: 3,0