Schweizer Alpenmakrönli mit gebratenen Kartoffelwürfeln, Speck & Gryersauce [18.09.2018]

Heute bot die Speisekarte unseres Betriebsrestaurant mal wieder ein knapp überdurchschnittliches Angebot an Gerichten an. Bei Vitality gab es ein Hausgemachtes Moussaka – Griechischer Auflauf mit Rinderhackfleisch, Augbergine und Zucchini in Bechamelsauce gratiniert, das Alternativ auch ohne Hackfleisch angeboten wurde, bei Tradition der Region gab es Coqu au Vin – In Rotwein geschmorte Hähnchenkeule mit Gemüsereis, die Sektion Globetrotter lockte mit Schweizer Alpenmakrönli mit gebratenen Kartoffelwürfeln, Speck und würziger Gryersauce und in den Woks der Asia-Thai-Theke köchelten unter anderem Gebratener Tofu mit asiatischem Gemüse mit Erdnußsauce und Gebackener Seelachs mit frischem Gemüse mit Kokosmilch und grünem Thai Curry. Mein erster Blick galt zwar dem Coq au vin, aber irgendwie versppürte ich heute keinen allzu großen Appetit auf Reis. Und Aubergine gehört auch nicht gerade zu meinem Lieblingsgemüse, und das obwohl das Moussaka wirklich verlockend aussah. Blieben also noch die schweizerische Version der Käsespätzle sowie der asiatische Seelachs. Und meine Wahl fiel schließlich auf Alpenmakrönli.

Swiss alps macaroni with fried potato dices, bacon & gruyere cheese / Schweizer Alpenmakrönli mit gebratenen Kartoffelwürfeln, Speck & würziger Gryersauce

Dieses Gericht wurde ja bereits zum Schweiz-Special Anfang März einmal angeboten worden, damals allerdings ohne die die gebratenen Kartoffelwürfel. Diese wären meiner Meinung nach auch nicht unbedingt nötig gewesen wären, schadeten dank ihrer Knusprigkeit aber auch nicht – außer dass sie die Kohlehydratebilanz dieses dank der Nudeln eh schon daran reichen Gerichtes zusätzlich in die Höhe trieben. Und bei den Nudeln hatte man auch dieses Mal wieder kleine Makkaroni anstatt der traditionellen Hörnli-Nudeln verwendet. Geschmacklich war das Gericht aber, dank des einigermaßen würzigen Käses, den Kartoffelwürfeln und den leicht knusprigen Röstzwiebeln aber recht gut gelungen, einen kleinen Deut besser sogar als beim letzten Mal, so dass es heute knapp an einem Punktabzug vorbei schrammte – aber man könnte durch Verwendung von noch aromatischerem Käse bestimmt noch ein klein wenig mehr daraus machen. Aber letztlich war ich doch zufrieden.
Die Geschmäcker der anderen Gäste waren heute mal wieder recht breit gestreut und klare Favoriten waren nur schwer auszumachen. Selten war es so schwer wie heute, eine klare Platzierung auszumachen. Ich würde den Alpenmakrönli mit geringem Vorsprung den ersten Platz zubilligen, aber sowohl Coq au vin als auch Moussaka und Asia-Gerichte waren danach so gleichmäßig verteilt, dass ich Ausnahmsweise mal allen dreien den zweiten Platz zubilligen muss.

Mein Abschlußurteil:
Schweizer Alpenmakrönli: ++
Kartoffelwürfel: ++
Röstzwiebeln: ++

Schweizer Alpen-Makrönli mit Speck & würziger Gruyeresauce [06.03.2018]

Obwohl die Schweinswürste auf Sauerkraut mit Bratensauce und hausgemachten Kartoffelpüree bei Globetrotter ebenfalls sehr verlockend aussahen und dufteten, entschied ich mich erneut dazu beim Schweiz-Special unseres Betriebsrestaurants zuzugreifen, wo heute Schweizer Alpen-Makrönli mit Speck und würziger Gruyeresauce auf der Speisekarte zu finden war. Das Paprikageschnetzelte von der Pute mit Butternudeln bei Tradition der Region oder die Asia-Thai-Angebote von der Wok-Theke wie Gebratener Tofu mit Thaigemüse in Austernsauce oder Pia Pad Prik – Gebackener Fisch mit frischem Gemüse in Massamansauce kamen nicht in die nähere Auswahl. Allerdings entschied ich mich dazu, noch etwas Mischgemüse in Cremesauce von der Gemüsetheke mit auf mein Tablett zu laden.

Swiss alps cheese noodles with bacon / Schweizer Alpen-Makrönli mit Speck & würziger Gryersauce

Meines Wissens macht man die traditionellen Makrönli ja aus Hörnchen-Nudeln und nicht aus Penne, aber darüber konnte ich hinweg sehen. Unter einer großzügigen Portion offensichtlich hausgemachter Röstzwiebeln fanden sich also mit einer leider nicht ganz so würzigen Käsesauce sowie in kleine Stücke Frühstücksspeck vermischten Nudeln, die genau gut als Mac&Cheese hätten durchgehen können. Hier wäre es schöner gewesen wenn man richtige Speckwürfel und diese auch in etwas größerer Anzahl verwendet hätte. Außerdem fand ich den Käse auch viel zu lasch, aber wie eine Kollegin passend bemerkte war das wohl einfach am Massenkompatibelsten. Das Gericht war also in Ordnung, riss den Esser aber auch nicht gerade vom Hocker. Dazu hatte ich mir eine Mischung aus Erbsen, orangen und gelben Möhren, grünen Bohnen und Blumenkohl in einer mit Kräutern versetzten, cremigen Käse-Sahne-Sauce als Gemüsebeilage gewählt, die sich für Gemüsetheke-Insassen als absolut akzeptabel erwiesen und das Gericht um ein paar Vitamine ergänzten – auch wenn sie bereits teilweise etwas zerköchelt erschienen. War ok, auch wenn ich im Nachhinein denke ich wäre mit den Bratwürsten oder dem Thai-Fisch besser bedient gewesen.
Bei den anderen Gästen lag natürlich, wie nicht anders zu erwarten, die Bratwürste am höchsten in der Gunst und konnte sich so unangefochten den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Auf einem guten Platz zwei folgten aber auch schon die Alpen-Makrönli, die natürlich auch von ihrem Exoten-Bonus profitierten. Obwohl Käsespätzle, sieht man von dem Speck mal ab, ja sehr ähnlich sind. Den dritten Platz belegten knapp dahinter die Asia-Gerichte und das Paprikageschnetzelte von de Pute folgte schließlich auf einem guten vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Alpen-Makrönli: +
Mischgemüse: +