Steak von der Pute mit Honig-Pfeffersauce [22.02.2013]

Obwohl es heute mit einem Seelachsfilet “Bordolaise” mit Dillsauce und Kartoffeln bei Globetrotter ein überaus verlockend klingender Fischgericht gab, so wollte ich nach so viel Fisch und Meeresfrüchten in den letzten Tagen heute mal etwas anderes verzehren. Der Milchreis mit Zimt, Zucker und Waldbeeren, der bei Tradition der Region angeboten wurde klang zwar gut, was aus meiner Sicht als Süßspeise aber eher etwas für den Nachtisch, nicht als Hauptspeise. Besser klang da schon das Steak von der Pute mit Honig-Pfeffersauce, dazu Kartoffelgestampftes mit Sellerie und Möhren bei Vitality. Alternativ hätte ich auch zum Prog Pad Kai – Putenfleisch mit Chilischoten und verschiedenem Gemüse nach Thai Art greifen können, aber ich hatte ja gestern erst Asiatisch gespeist, daher fiel meine Entscheidung auf das Putensteak. Dazu nahm ich mir noch etwas Mischgemüse von der Gemüsetheke und einen kleinen Becher Mandarinenquark aus dem Dessert-Angebot.

Putensteak in Honig-Pfeffer-Sauce / Turkey steak in honey pepper sauce

Das Stück gebratenes Putenfleisch war zwar etwas unvorteilhaft geformt, aber das das hatte natürlich keinerlei Einfluss auf den vorzüglichen Geschmack des zarten und saftigen Geflügelfleischstückes. Gemeinsam mit der leicht süßen und pikanten Sauce und dem grob gestampften Kartoffel, in denen sich einige Stücke von Möhren und Knollensellerie fanden, ergab sich ein überaus gelungenes und mit 439kcal auch angenehm leichtes Mittagsgericht. Und die bereits etwas abgestandenen, aber dennoch mehr als nur genießbaren Gemüsemix aus Möhren, Erbsen, grünen Bohnen und Blumenkohlröschen erwiesen sich als eine gute Ergänzung dazu. Der kleine Becher Quark mit Mandarinenstückchen wäre zum satt werden zwar nicht mehr nötig gewesen, schadete aber mit seiner leichten Süße auch nicht. Ich war sehr auf auch heute sehr zufrieden mit meiner Wahl.
Das Rennen um den ersten Platz auf heutigen Allgemeinen Beliebtheitsskala konnte heute das Fischfilet “Bordolaise” mit knappen Vorsprung für sich entscheiden. Auf Platz zwei folgte aber schon das Putensteak, das ich meinte noch etwas häufiger auf den Tabletts gesehen zu haben als die ebenfalls gern gewählten Asia-Gerichte, die somit auf Platz drei landeten. Auf dem vierten Platz folgte schließlich der Milchreis.

Mein Abschlußurteil:
Putensteak: ++
Honig-Pfeffersauce: ++
Kartoffelgestampftes mit Möhren & Sellerie: ++
Gemüsemix: +
Mandarinenquark: ++

Fleischpflanzerl mit Zwiebelsauce & Kartoffelpüree [11.02.2013]

Eigentlich hatte ich ja heute geplant gehabt, beim Fenchel-Tomaten-Ragout mit Kartoffeln aus der Abteilung Vitality zuzuschlagen, das mit gerade mal 375kcal einen angenehm leichten Genuss versprach. Doch leider wurde dieses Gericht heute an der selben Theke wie die Penne arrabiatta mit Parmesan aus der Sektion Globetrotter angeboten, weswegen sich dort eine sehr lange Schlange gebildet hatte. Irgendwie schienen heute weitaus mehr Gäste diesem Gericht zuzusprechen als dem Fleischpflanzerl mit Zwiebelsauce und Kartoffelpüree bei Tradition der Region, welches an einer anderen Theke ausgegeben wurde. Da ich nicht erst an den Tisch kommen wollte, wenn meine Kollegen bereits aufgegessen haben und ich die Asia-Thai-Gerichte wie Gebackene Frühlingsrollen und Nua Pad Pram Hoi – Rindfleisch mit Broccoli und Karotten in Austernsauce heute aufgrund des morgen dort zu erwartenden Fischgerichtes außen vor lassen wollte, entschied ich mich kurzfristig dann doch um und griff beim Fleischpflanzerl zu, das ich noch mit einem Schälchen Gemüse und einem kleinen Becher Mandarinenquark ergänzte.

Fleischpflanzerl mit Zwiebelsauce & Kartoffelpüree / Meatball with onion sauce & mashed potatoes

Insgesamt musste ich feststellen, dass dies keine allzu gute Entscheidung war. Am saftigen Fleischpflanzerl, sprich Frikadelle, und der Zwiebelsauce gab es zwar nichts auszusetzen, aber das Kartoffelpüree erwies sich wie üblich als eher dünn und ein wenig Substanzlos, was den Verdacht erhärtete dass es wohl komplett aus Instant-Pulver hergestellt war. Geschmacklich war es zwar in Ordnung, aber von der Konsistenz her leider nicht das, was ich normalerweise unter diesem Begriff verstehe. Und auch das Gemüse, das sich beim näheren Hinsehen als die Reste der Gemüsebeilage des Kalbsbraten vom letzten Freitag erwies, war recht matschig und wirkte, wohl durch das Aufwärmen, irgendwie zerkocht. Bei diesen beiden Komponenten kann ich heute leider unmöglich volle Punktzahl geben. Der kleine Becher nur leicht gesüßten Quarks mit zahlreichen Mandarinen-Fruchtstücken entschädigte mich abschließend aber zumindest wieder ein wenig für diese eher ungünstige Wahl. Da hätte ich im Nachhinein gesehen wohl doch besser etwas länger angestanden und das Fenchel-Tomaten-Ragout gewählt.
Wie bereits einleitend erwähnt, erwiesen sich die Penne arrabiatta heute als beliebtestes Gericht unter den Gästen, womit ich ihnen zweifellos den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala zubilligen muss. Das Fleischpflanzerl errang aber dennoch den zweiten Platz, wenn auch nur mit hauchdünnem Vorsprung vor den Asia-Gerichten auf Platz drei. Das vegetarische Fenchel-Tomaten-Ragout mit Kartoffeln landete schließlich wie üblich auf einem guten, aber dennoch vieren Platz. Als ich das Angebot gelesen hatte, hatte ich ja eher auf einen klaren ersten Platz für das Fleischpflanzerl getippt, aber scheinbar haben inzwischen weitere Gäste erkannt, dass beim Kartoffelpüree hier deutlicher Verbesserungsbedarf für die Kochcrew besteht – zumal es aus meiner Sicht unverständlich ist, wie man bei der sonst eigentlich fast durchgehend guten Qualität der Gerichte sich einen solchen Patzer bei einer so beliebten Sättigungsbeilage wie Kartoffelpüree leisten kann. Zumal die als Kartoffelgestampftes meist zu Putensteak in Honig-Pfeffersauce servierte und mit Möhren und Sellerie versetzte, sehr ähnliche Sättigungsbeilage ja beweist, dass man es deutlich besser kann. Ich werde mich beim nächsten Mal ebenfalls eher zurückhalten, wenn ich den Begriff Kartoffelpüree auf der Karte lesen sollte.

Mein Abschlußurteil:
Fleischpflanzerl: ++
Zwiebelsauce: ++
Kartoffelpüree: +
Gemüse: +/-
Mandarinenquark: ++

Gebratene Hühnerkeule in Chipotle-Marinade [21.01.2013]

Mein erster Gedanke galt heute dem Griechischen Gemüsetop mit Schafskäse und Oliven in der Sektion Vitality der mit 542kcal wohl zu den leichtesten Gerichten der heutigen Speisekarte zählte. Da konnte der Krautwickel mit Specksauce auf Kartoffel-Zwiebelpüree bei Tradition der Region nicht ganz mithalten, ebenso wenig wie das Sonderangebot in Form eines Erbseneintopfes mit Würstchen und Bauernbrot, das als zusätzliches Angebot auf der Karte stand. All dies wurde aber noch von der Gebratenen Hühnerkeule in Chipotle-Marinade auf Kartoffel-Maispüree mit Rotweinjus in der Sektion Globetrotter übertroffen, einem Gericht das im Rahmen Südamerika-Wochen Anfang November letzten Jahres schon einmal unter der Bezeichnung Pollo Chipotle con Humitas in ähnlicher Form angeboten angeboten und von mir für gut befunden worden war. Da konnten mich auch die Asia-Angebote woe Poh Piard Thord – Knusprige Frühlingsröllchen oder Gaeng Gai Ma Piao On – Hähnchenstreifen gebraten in roter Kokosnusssauce auch nicht mehr umstimmen, auch wenn ich in letzter Zeit ja schon häufiger zu Geflügelkeulen gegriffen hatte. Aber ein solches Angebot konnte ich unmöglich ablehnen und vervollständigte es dann schließlich noch mit einem Becherchen Mandarinenquark von der Dessert-Theke.

Hühnerkeule in Chipotle-Marinade auf Kartoffel-Maispüree und Rotweinjus

Hinter dem Begriff Chipotle verbergen sich mit dem Holz des Mesquitebaumes geräucherte Jalapeños, die in der Marinade verarbeitet der zugegebener Weise nicht gerade groß geratenen, aber vollkommen ausreichenden Hähnchenkeule eine würzige leicht scharfe Note gab – auch wenn es für mich gerne noch schärfer hätte sein können. Aber das hätte wahrscheinlich den Allgemeingeschmack nicht getroffen. Dazu gab es als Sättigungsbeilage eine Mischung aus einigermaßen grob gestampften Kartoffelpürees mit zahlreichen Maiskörnern, einer Garnitur aus rosa Pfefferkörnern und an einer dunklen, Fleischbrühe-Rotwein-Reduktion mit leicht herben, sehr gut zum Geflügel passenden Geschmack. Einzig etwas Gemüse hätte das Gericht noch abgerundet, doch die Idee kam mir erst als ich schon bezahlt hatte, aber es ging auch ohne – ich fand die Zusammenstellung auf jeden Fall auch so sehr gelungen. Und der kleine Becher mit zahlreichen Fruchtstückchen versehenen Mandarinenquark schloss das heutige Mittagsmahl schließlich gelungen ab.
Sah man sich bei den anderen Gästen um erkannte man schnell, dass die marinierte Hähnchenkeule eindeutig den größten Zuspruch fand und somit auf Platz eins der Allgemeinen Beliebtheitsskala belegte. Auf Platz zwei folgten die Asia-Gerichte, auf Platz drei der Krautwickel und den vierten Platz teilten sich Erbseneintopf und Griechischer Gemüsetopf. Dabei sei erwähnt, dass der Erbseneintopf nur in beschränkten Mengen übrig war, denn als ich den Gastraum verließ war das Angebot bereits nicht mehr verfügbar.

Mein Abschlußurteil:
Marinierte Hähnchenkeule: ++
Rotweinjus: ++
Kartoffelpüree mit Mais: ++
Mandarinenquark: ++

Schweinelendensteak mit Sauce Bernaise & Kroketten [14.01.2013]

Trotz meiner “Schlemmerei” mit Selbstgekochtem am Wochenende, konnte ich heute nicht umher ein weiteres Mal kalorientechnisch zu sündigen. Die Asia-Gerichte wie Han Jean Min – Glasnudeln gebraten mit verschiedenem Gemüse oder Moo Pad Takai – Schweinefleisch mit Bambusstreifen, Frühlingszwiebeln und Paprika in Chili-Zitronengrassauce reizten mich heute irgendwie nicht sonderlich und auch die Gemüsepaella aus dem Bereich Vitality sprach mich visuell ebenfalls nicht sehr an. Da war es nur logisch, dass ich nicht bei dem eher gewöhnlich aussehenden Paprikagulasch vom Rind mit Salzkartoffeln bei Globetrotter sondern beim Gebratenen Schweinelendensteak mit Sauce Bernaise und Kroketten aus der Abteilung Tradition der Region zuschlug. Das Gericht gab, garniert mit einigen rosa Pfefferkörnern, sowohl visuell auch was die Zutaten anging am meisten her. Leider gab es keinerlei passendes Gemüse an der Gemüsetheke, wo nur klägliche Reste von Blumenkohl und ein meiner Meinung nach unpassendes Paprikagemüse angeboten wurde. So beließ ich es dabei, das Gericht noch durch einen kleinen Becher Mandarinenquark zu ergänzen.

Schweinelendensteak mit Sauce Bernaise & Kroketten

Das gebratene, relativ fettarme und pikant-würzige Schweinelendensteak erwies sich schon mal als sehr gelungen. Dazu passte die angenehm dickflüssigen, mild gewürzte Sauce Bernaise mit der Garnitur aus Petersilie und leicht scharfen rosa Pfefferkörnern wirklich gut. Zu Sauce Bernaise passt nun mal gedünsteter Fisch und gebratenes Fleisch am allerbesten – das konnte ich heute erneut einmal bestätigen. Dazu noch, genau abgezählt, sechs außen knusprige, und innen angenehm weiche Kroketten und fertig war ein schmackhaftes und überaus sättigendes Mittagsgericht. Das einzige was den Genuss noch komplettiert hätte wäre ein Schälchen mit passendem Gemüse gewesen, aber der kleine Becher Fruchtquark mit seinen zahlreichen Fruchtstücken konnte mich zumindest ein wenig dafür entschädigen. ;-)
Und auch beim Gros der anderen Gäste fand das Schweinelendensteak großen Zuspruch, was ihm einen mehr als eindeutigen ersten Platz auf der heutigen Allgemeinen Beliebtheitsskala bescherte. Auf Platz zwei folgte der Rindergulasch mit Salzkartoffeln, aber nur knapp gefolgte von den Asia-Gerichten. Auf Platz vier kam schließlich wie üblich das vegetarische Gericht, die Gemüsepaella. Aufgrund des Angebots hätte ich auch kaum ein anderes Ergebnis erwartet.

Mein Abschlußurteil:
Schweinelendensteak: ++
Sauce Bernaise mit rose Pfeffer: ++
Kroketten: ++
Mandarinenquark: ++

Tortellini al pesto basilico [22.10.2012]

Auf asiatische Gerichte hatte ich heute keine große Lust, also ließ ich das dortige Angebot links liegen und konzentrierte mich auf die reguläre Küche, wo neben einem Fleischpflanzerl mit Zwiebelsauce und Kartoffelpüree bei Tradition der Region und einem Putensteak “Picatta Milanese” mit Tomatensauce und Gabelspaghetti bei Globetrotter auch bei Vitality mal wieder Tortellini al pesto basilico angeboten wurden. Nach all der Schlemmerei mit selbst gekochtem am Wochenende wollte ich heute mal wieder etwas kürzer treten und entschied mich für die Tortellini. Auf den kleinen Becher Mandarinenquark von der Dessert-Theke wollte ich aber dann doch nicht verzichten.

Tortellini al pesto basilico

Ob in den ausgeschriebenen 503kcal pro Portion auch die großen Menge Parmesan mit einberechnet war, die man als Garnitur über das Gericht gestreut hatte erschloss sich mir nicht, aber der italienische Hartkäse gab dem Gericht natürlich auch geschmacklich sozusagen den letzten Schliff, daher wollte ich darauf auch nicht verzichten. Unter der Käseschicht fand sich eine durch das beigemengte Basilikumpesto angenehm würzige Sauce mit Tomaten und Zucchiniwürfeln, die wie ich fand geschmacklich sehr gut zu den grünen, mit einer nicht näher definierten und auch nicht besonders geschmacksintensiven Paste gefüllten Tortellini passten.

Tortellini - Füllung

Insgesamt ein zwar fleischloses, aber dennoch sehr schmackhaftes Gericht, an dem ich nichts auszusetzen hatte. Und auch der Mandarinenquark mit seiner Kumquat als Garnitur und seinen reichlichen, wenn auch sehr stark zerkleinerten Fruchtstücken gab keinen Grund zur Kritik. Nichts besonderes, aber vollkommen ausreichend um satt zu werden wie ich fand.
Fast erschien es mir heute, dass ungewöhnlicherweise die vegetarischen Tortellini das meist gewählte Gericht wären, aber sie wurden beim zweiten Hinsehen noch knapp von den Asia-Gerichten übertroffen. Somit ergibt sich auf der heutigen allgemeinen Beliebtheitsskala eine recht ungewöhnliche Platzierung mit den Asia-Gerichten auf Platz eins, den Tortellini al pesto basilico auf Platz zwei, dem Picatta Milanese auf Platz drei und dem Fleischpflanzerl auf Platz vier. Ich denke aber dennoch nicht, dass dies der konstanten Verteilung über die gesamte Mittagszeit entspricht – viel mehr war ich wohl einfach nur zur falschen Zeit hier um eine sichere Platzierung zu ermitteln. Denn so sehr ändern sich die Vorlieben der Mitesser nicht über ein Wochenende – soviel steht fest. ;-)

Mein Abschlußurteil:
Tortellini al pesto basilico: ++
Mandarinenquark: ++