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Bifteki mit frischen Zwiebeln und Tzatziki, dazu Djuvecreis [03.08.2015]

Monday, August 3rd, 2015

Einen kurzen Moment überlegte ich heute zwar, in unserem Betriebsrestaurant beim Gebackenen Schweinekotelett mit Preiselbeeren und Kartoffel-Gurkensalat aus der Sektion Tradition der Region zuzugreifen, denn weder das Pikante Bohnengulasch bei Vitality noch die Asia-Gerichte wie Knusprig gebackene Frühlingsrollen oder Gaeng Panang Gai – Gebratenes Hühnchen mit frischem Gemüse und Kaffir-Limetten in rotem Panang Curry reizten mich heute besonders, dann aber entschied ich mich doch für die 3 Stück griechische Bifteki mit frischen Zwiebeln und Tzaziki, dazu Djuvecreis aus dem Bereich Globetrotter. Das erschien mir bei den aktuell wieder ziemlich heißen Wetter letztlich eine bessere Alternative. Dazu gesellte sich noch ein Becherchen Mango-Mousse aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Bifteki with fresh onions, tzatziki & tomato rice / Bidteki mit frischen Zwiebeln & Tzatziki, dazu Djuvecreis

Die drei aus Rinderhack hergestellten und mit zahlreichen kleinen Fetatückchen versetzten Frikadellen, die Bifteki, erwiesen sich schon einmal als sehr gute gelungen, denn sie waren würzig, locker und nicht zu trocken, so wie es für Bratlinge dieser Art wünschenswert ist. Und auch der dank der Tomaten leicht fruchtige Djuvecreis gab keinen Grund zur Kritik, ebenso wenig wie an den frischen und knackigen Zwiebelstücke. Beim Tzatziki mit seiner deutlichen, aber nicht zu kräftigen Knoblauchnote schließlich vermisste ich zuerst die zugehörigen Salatgurkenstückchen, fand dann aber zwei größere Stücke davon unter der großzügig bemessenen Portion dieser griechischen Joghurtzubereitung. Aber das änderte natürlich nichts an dem guten Geschmack. Und auch am sahnig-cremigen Mango-Mousse, unter dem sich noch eine dünne Schicht Mangofruchtfleisch fand, gab es nichts auszusetzen. Ein einfaches, aber überaus schmackhaftes Mittagsmahl so wie ich es mag.
Auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala konnte sich heute das Kotelette mit Kartoffel-Gurkensalat knapp gegen die ebenfalls gern gewählten Bifteki durchsetzen und diese somit auf einen guten zweiten Platz verweisen. Auf dem dritten Platz folgten die Asia-Gerichte und Platz vier belegte mal wieder das vegetarische Gericht, das heute durch den pikanten Bohnengulasch repräsentiert wurde.

Mein Abschlußurteil:
Bifteki: ++
Tzatziki: ++
Frische Zwiebeln: ++
Djuvecreis: ++
Mango-Mousse: ++

Gebackener Seelachs mit Remoulade & Kartoffel-Gurkensalat [31.10.2014]

Friday, October 31st, 2014

Hätte der Würstelgulasch mit Butternudeln bei Vitality heute nicht so willkürlich zusammengewürfelt ausgesehen, hätte ich vielleicht dort zugegriffen, denn weder der Germknödel mit Vanillesauce und Pflaumenkompott noch die Asia-Thai-Gerichte an der Wok-Theke wie Gebackene Ananas und Banane oder Gaeng Massaman Nua – Gebratenes Rindfleisch mit frischem Gemüse und Kartoffeln in Massaman-Curry reizten mich besonders. So aber griff ich doch wieder zum Gebackenen Seelachs mit Remoulade und Kartoffel-Gurkensalat aus dem Bereich Globetrotter. Damit hatte ich dann bereits das dritte Mal hintereinander zum Fischgericht gegriffen, aber mir schmeckt so etwas eben. Dazu gesellte sich noch ein Becherchen Mango-Mousse aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Baked coalfisch with remoulade & potato cucumber salad / Gebackener Seelachs mit Remoulade & Kartoffel-Gurkensalat

Das Seelachsfilet war schon mal angenehm groß geraten, unter der knusprigen Panade fand sich aber leider nur qualitativ eher mittelmäßiges Fischfilet, dessen Fleisch sich als ein klein wenig trocken erwies und sich nicht sauber schneiden ließ, sondern einfach in größere Stücke zerfiel. Da kann ich natürlich keine volle Punktzahl geben, auch wenn es geschmacklich soweit in Ordnung war. Vor allem garniert mit etwas Zitronensaft und der würzigen Remoulade. Am ohne Mayonnaise angemachte Kartoffelsalat gab es wieder nichts auszusetzen, das Mousse war aber bereits etwas abgestanden und dadurch leicht stichfest geworden. Daher auch hier ein kleiner Punktabzug. Insgesamt in Ordnung, aber vielleicht wäre ich mit dem Würstelgulasch heute letztlich doch besser bedient gewesen.
Wohl auch weil man dem Gericht sein Manko nicht ansah, gelang des dem Seelachs auch heute wieder einmal, den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala, welche ich wie üblich durch die Beobachtungen der Vorlieben der anderen Gäste aufstellte, für sich zu sichern. Auf Platz zwei sah ich den Würstelgulasch, den aber nur knapp vor den somit drittplatzierten Asia-Gerichten sah. Der Germknödel landete schließlich auf dem vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Seelachs: +
Remoulade: ++
Kartoffel-Gurkensalat: ++
Mango-Mousse: +

Schwabenteller [23.10.2014]

Thursday, October 23rd, 2014

Da das leichte Gericht bei Vitality, eine Gemüsepfanne auf mediterrane Art mit Eblyrisotto in meinen Augen nicht ganz so gut aussah, wandte ich meine Aufmerksamkeit entgegen meiner ursprünglichen Planung auch den anderen Angeboten zu. Die Gerichte an der Asia-Thai-Theke, wo Ko Lo Zai – Gebratenes Gemüse in süß-saurer Sauce mit Ananas nach Peking-Art oder Moo Paf Takai – Schweinefleisch mit Bambussprossen, Frühlingzwiebeln und Paprika in Chili-Zitronengrassauce angeboten wurden, sahen schon mal nicht schlecht aus. Aber auch das Rinderhacksteak “Mexiko” mit Gemüsesalsa und Country Potatoes bei Globetrotter erschien recht reizvoll, wurde aber noch vom “Schwabenteller” – Zwei Minutensteaks vom Grill mit Käsespätzle, Schwammerlsauce und Röstzwiebeln bei Tradition der Region getoppt. Also griff ich zum Schwabenteller und ergänzte diesen mit einem Becherchen Mango-Mousse aus dem heutigen Dessert-Angebot. An der Gemüsetheke war heute leider nichts passendes zu finden.

Swabian dish / Schwabenteller

Die Spätzle, die mit ihrem würzigen geschmolzenen Käse waren schon mal sehr gut gelungen und auch an der großzügigen Portion Portion gerösteter Zwiebeln gab es nichts auszusetzen. Die beiden Minutensteaks entsprachen aber leider nicht so ganz meinen Erwartungen, denn das Fleisch waren nicht nur etwas trocken geraten – womit ich hätte leben können – eine Ecke war sogar regelrecht eingetrocknet – auf dem Bild oben linka am vorderen Stück zu sehen. Das war aber auch Pech, weil ich genau die beiden letzten Stücke aus der Warmhalteschale bekam bevor frischer Nachschub eintraf. Wie dem auch sei: ich kann hier natürlich keine volle Punktzahl geben – auch wenn der Rest des Fleischs soweit in Ordnung war. Die milde, helle Sauce mit ihren Champignon-Stücken war aber wieder in Ordnung, auch wenn ein paar mehr Pilze hier mit Sicherheit nicht schlecht getan hätten. Und auch am locker-schaumigen Mousse mit Mango-Geschmack gab es nichts zu meckern. Insgesamt also ein gutes, wenn auch nicht perfektes Gericht.
Um den ersten Platz auf der heutigen Allgemeinen Beliebtheitsskala lieferten sich der Schwabenteller und das Rindersteak “Mexiko” ein sehr enges Kopf-an-Kopf-Rennen und ich musste wirklich mehrfach hin sehen, bevor ich zu dem Entschluss kam dass der Schwabenteller mit einem minimalen Vorsprung gewonnen hatte. Nach dem Rinderhacksteak auf dem zweiten Platz folgten dann die Asia-Gerichte auf Platz drei und die vegetarische, mediterrane Gemüsepfanne schließlich auf Platz vier. Im großen und ganzen auch heute also keine wirklichen Überraschungen bei der heutigen Platzierung.

Mein Abschlußurteil:
Minutensteaks: +
Käsespätzle: ++
Schwammerlsauce: ++
Röstzwiebeln: ++
Mango-Mousse: ++

Zwiebelrahmgeschnetzeltes vom Schwein mit Röstinchen [17.06.2014]

Tuesday, June 17th, 2014

Während es an der Asia-Theke neben Asiatischem Gemüse herzhaft gebraten mit Thaicurry in Kokosmilchsauce mal wieder wie jeden Dienstag Pla Pad Ped – Gebackenes Fischfilet mit Chili-Bratgemüse gab, fanden sich im Angebot der regulären Küche heute leider auch keine wirklichen Highlights. Da die Penne Pomodore all arrabiatta und Parmesan bei Vitality mir zu simpel waren, blieben noch das Zwiebelrahmgeschnetzeltes vom Schwein mit Röstinchen bei Tradition der Region und die Rindsbratwurst mit Rahmspinat und Salzkartoffeln bei Globetrotter. Sah beides ganz gut aus, aber letztlich reizte mich das Geschnetzelte noch etwas mehr, daher schlug ich letztlich hier zu. Da hier aber kein Gemüse dabei war, ergänzte ich dieses noch durch eine kleine Schüssel Mischgemüse aus dem heutigen Zusatzangebot sowie einem kleinen Becher Mango-Mousse von der Dessert-Theke.

Schweinegeschnetzeltes mit Rösties

Die drei Rösti-Ecken erwiesen sich schon einmal als noch heiß, außen knusprig und innen noch etwas weich, so wie es seien sollte. Und auch das zarte Schweinegeschnetzelte in seiner cremigen Rahmsauce mit Zwiebeln und leichter Thymian-Note erwies sich als geschmacklich sehr gelungen, vor allem weil die Zwiebeln nicht zu dominant waren. Nur bei der Gemüsemischung aus Erbsen, orangen und gelben Möhren, Spargel, kleinen Maiskölbchen und Zuckerschoten wurde ich etwas enttäuscht, denn es handelte sich wohl um um die aufgewärmte Reste des selben Gemüses wie ich es bereits am Freitag zu den Calamari gewählt hatte – und das merkte man ihm deutlich an. Hier kann ich leider keine volle Punktzahl geben. Zum Glück wurde ich vom luftig-lockeren, schaumigen und fruchtigen Mango-Mousse mit seiner Garnitur aus dunkler Schokolade und Zitrone aber nicht enttäuscht. Bis auf das Gemüse also eine gute Wahl.
Auch heute fiel es mir im ersten Moment schwer, einen klaren Favoriten auszumachen. Zuerst sah es wieder so aus, als läge das Vitality-Gericht in Form der Penne all arrabiatta heute wieder ganz vorne mit dabei, doch das schien nur ein kurzfristiger Peak gewesen zu sein, denn bald schon zeigte sich dass das Zwiebelrahmgeschnetzelte sich doch mit einem hauchdünnen Vorsprung den ersten Platz sichern. Den zweiten Platz teilten sich schließlich die Penne und die Rindsbratwurst, die ich beide meinte noch ein klein wenig häufiger auf den Tabletts der anderen Gäste gesehen zu haben als die Asia-Gerichte, die somit Platz vier belegten. Der Abstand hier war aber nur marginal.

Mein Abschlußurteil:
Zwiebelrahmgeschnetzeltes: ++
Röstinchen: ++
Gemüse-Mix: +
Mango-Mousse: ++

Chili con Carne mit Baguette & Sauerrahm [28.05.2013]

Tuesday, May 28th, 2013

Heute war wieder einer dieser Tage, an denen mir unser Betriebsrestaurant ein Angebot machte, dass ich unmöglich Ablehnen konnte: Im Bereich Globetrotter der heutigen Speisekarte stand mal wieder Chili con Carne mit Baguette und Sauerrahm auf der Speisekarte. Und ich liebe nun einmal Chili con Carne – auch wenn dieses das letzte mal nicht sonderlich überragend gewesen war. Da konnten mich weder auch die Asia-Thai-Gerichte wie Pla Pad Ped – Gebackenes Fischfilet mit Chili-Bratgemüse oder Asiatisches Gemüse, herzhaft gebraten mit Thaicurry in Kokosmilchsauce noch der Gemischte Salatteller mit gebackenen Camembert und Preiselbeeren bei Vitality und die Kartoffel-Würstelpfanne “Western Art” mit Paprika, Zwiebeln, Bohnen und Spiegelei noch umstimmen. Obwohl ich zugeben muss, dass das asiatische Fischgericht mit kurz reizte, aber es geht leider nichts über ein Chili con Carne. Und dann wurde ich auch noch an der Dessert-Theke schwach, wo ich eigentlich nur kurz anhielt um mein Tablett in eine günstigere Position für die Kassenschlange zu nehmen. Direkt vor mir lachte mich ein Becherchen Mango-Mousse dort an und eh ich mich versehen konnte, stand es auch schon auf dem Tablett. Na ja, ausnahmsweise heute mal – es darf nur nicht wieder zur Regel werden.

Chili con Carne mit Baguette & Sauerrahm / Chili con carne with baguette & sour cream

Der Sauerrahm, das aber nur am Rande erwähnt, war heute mal deutlich dickflüssiger als die buttermilchartige Zubereitung die man sonst verwendete. Wohl eine neue Sorte, die auch hoffentlich beibehalten wird. Aber die Hauptkomponente war natürlich wieder das Chili con Carne mir reichhaltig angebratenen Hackfleisch sowie der üblichen Minimalausstattung an Gemüse in Form von etwas Mais und Kidneybohnen. Zubereitet war alles in einer heute erfreulich fruchtigen und gleichzeitig leicht scharfen und würzigen Tomatensauce, die alle anderen Zutaten zu einer mehr als nur passablen Chili-Zubereitung vereinigte. Gemeinsam mit dem angenehm knusprigen und fast frischen Baguettes, das sich mit seiner Saugfähigkeit wunderbar dazu eignete um auch die letzten Reste vom Teller zu klauben, ein überaus gelungenes Mittagsgericht. Zwar hätte die Portion gerne etwas größer sein können, aber zum satt werden reichte es alle Mal. Da wäre der kleine Becher luftig-lockeren Mango-Mousses eigentlich gar nicht mehr notwendig gewesen. Das einzige was den Genuss beim Dessert minimal trübte waren die Zesten von Zitronenschale, die man gemeinsam mit hauchdünn geriebener Schokolade und einem Minzeblatt als Garnitur aufgetragen hatte, denn diese waren an der frischen Luft hart geworden und eigneten sich leider nicht mehr zum Verzehr. Dennoch möchte ich dies nicht negativ in die Bewertung einfließen lassen.
Als ich mich auf den Tabletts der anderen Gäste umsah, um die Platzierung auf der heutigen Allgemeinen Beliebtheitsskala zu bestimmen, erschien es mir beim ersten durchqueren des Gastraums tatsächlich so, als würde der gebackene Camembert mit Salat heute das Rennen machen. Erst als ich nach einem kurzen Smalltalk vor der Tür wieder zurück kam, hatte sich die das Blatt ein wenig für das Chili con Carne gewendet. Unter Berücksichtigung der Tabletts in den Rückgabewagen würde ich diesem Gericht dann auch den ersten Platz heute zubilligen, aber der Camembert landete dennoch, was ungewöhnlich für ein vegetarisches Gericht ist, auf Platz zwei. Auf Platz drei folgten die Asia-Gerichte und knapp dahinter schließlich die Würstelpfanne “Western Art” auf einem guten vierten Platz. Ich war wirklich sehr verwundert über dieses Ergebnis, denke aber dass hier der Camembert den maßgeblichen Ausschlag für diese Platzierung gegeben hat.

Mein Abschlußurteil:
Chili con Carne: ++
Baguette: ++
Mango-Mousse: ++