Leberkäs’semmel

Bavarian meat loaf bun / Leberkäs'semmel

Normalerweise frühstücke ich ja gar nicht, aber heute war mir einfach mal nach einer leckeren warmen Leberkäs’semmel. Ist zwar kein leichter Genuss, aber versüßt einem doch den Morgen bis es dann endlich zum Mittagessen geht… 😉

Leberkäs-Semmel

Bavarian meat loaf sandwich / Leberkäs-Semmel

Obwohl ich normalerweise ja nicht Frühstücke, war mir heute ausnahmsweise mal nach irgend einer Stärkung am Vormittag. Daher besorgte ich mir eine Leberkäs’semmel aus dem Bistro unseres Betriebsrestaurants. Von der dicke der Scheibe Leberkäse war ich allerdings etwas enttäuscht, denn vergleicht man sie mit früheren Varianten wie hier oder hier, erschien mir die Dicke des Leberkäse um mindestens ein Drittel geringer – und das zum alten Preis. Außerdem fand ich den Leberkäse heute leicht versalzen. Das nächste Mal nehme ich dann wohl doch lieber eine Fleischpflanzerl-Semmel – auch wenn die ja ebenfalls seit einiger Zeit etwas geschrumpft sind – sh. dazu auch hier. Aber was solls, dann sind es eben ein paar Kalorien weniger. 😉

Hackbraten in Rotweinjus mit Röstkartoffeln [27.07.2015]

Mein erster Blick galt heute zwar dem vegetarischen Gemüsestrudel mit Ratatouillegemüse bei Vitality, doch irgendwie lag mir der Appetit heute mehr nach irgend etwas mit Fleisch, daher schwankte ich einen Moment zwischen Hackbraten in Rotweinjus mit Röstkartoffeln aus dem Abteilung Tradition der Region und dem Putengeschnetzelten in fruchtiger Currysauce und Reis bei Globetrotter. Das Gaeng Panang Gai – Gebratenes Hühnchen mit frischem Gemüse und Kaffir Limetten in rotem Panang Curry, das neben Knusprig gebackenen Frühlingsrollen an der Asia-Thai-Theke angeboten wurde, sah aber auch nicht übel aus. Nach kurzem Abwägen griff ich schließlich beim Hackbraten zu, den ich noch mit einem Schälchen Krautsalat von der Salattheke und einem Nachtisch mit der Bezeichnung Schwarzwälder Kirschbecher aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Meat loaf in red wine sauce with roast potatoes / Hackbraten in Rotweinjus mit Röstkartoffeln

Der äußerste Rand der angenehm dicken Scheibe saftigen und gut gewürzten Hackbratens war zwar sehr knusprig geraten, aber darüber konnte man großzügig hinweg sehen da sie wirklich nur hauchdünn war. Und auch bei der Sauce musste ich ein halbes Auge zudrücken, denn obwohl sie schön dickflüssig war, hätte man bei der Würzigkeit mehr daraus machen können. An den Röstkartoffeln, kleinen gebratenen Salzkartoffeln, gab es aber nichts auszusetzen, ebenso wenig wie an dem knackigen Krautsalat, der mit Kümmelsamen und winzig kleinen Speckwürfelchen versetzt war. Ein besonderes Highlight war aber tatsächlich der Schwarzwälder Kirschbercher, der aus einer Schicht Beerenmischung aus Kirschen und roten Johannisbeeren, einer dünneren Schicht Keks und wieder einer breiteren Schicht Vanillecreme zusammengesetzt und schließlich mir Schokoflocken und einer Cocktailkirsche garniert worden war. Erinnerte tatsächlich etwas an ein kleines Stück Schwarzwälder Kirschtorte im Becher und erwies sich als überaus lecker. Über die Kalorien die das alles zusammen gehabt hatte will ich aber lieber nicht nachdenken. 😉
Entgegen meiner Erwartung schienen die anderen Gäste heute tatsächlich das Putengeschnetzelte in fruchtiger Currysauce dem Hackbraten etwas vorzuziehen, denn ich sah es deutlich häufiger auf den Tabletts. Somit muss ich diesem Gericht wohl den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala zubilligen und der Hackbraten belegte nur den zweiten Platz. Auf Platz drei folgten schließlich die Asia-Gerichte und auf dem vierten Platz kam schließlich der Gemüsestrudel mit Ratatouille.

Mein Abschlußurteil:
Hackbraten: ++
Rotweinjus: ++
Röstkartoffeln: ++
Krautsalat: ++
Schwarzwälder Kirschbecher: ++

Hackbraten mit Bratensauce & Röstkartoffeln [01.06.2015]

Meine erste Intention war es heute, bei den Gebackenen Polentaschnitten mit feinem Ratatouille aus der Sektion Vitality zuzugreifen. Doch es schien, dass die Gäste gerade besonders den Spaghetti Carbonara mit Parmesan bei Globetrotter zugetan zu sein, welche an der selben Theke ausgegeben wurde. Daher hatte sich hier bereits eine längere Schlange gebildet. Und auch vor der Asia-Thai-Theke, wo heute Knusprig gebackene Frühlingsrollen und Gaeng Pananang Gai – Gebratenes Hühnchen mit frischem Gemüse und Kaffir-Limetten in rotem Panang-Curry angeboten wurden, warteten bereits einige Leute. Nur beim Hackbraten mit Bratensauce und Röstkartoffeln aus der Abteilung Tradition der Region war gerade nichts los – was ungewöhnlich war, da dies Gericht nach meiner bisherigen Erfahrung eigentlich der Favorit zu sein schien. Also entschied ich mich kurzfristig um und griff bei diesem Angebot zu. Dazu gesellte sich noch eine kleine Schale Mischgemüse von der Gemüsetheke und ein Becherchen Erdbeerpudding aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Meat loaf with gravy & roast potatoes / Hackbraten mit Bratensauce & Röstkartoffeln

An der großen Scheibe lockeren, saftigen und würzigen Hackbratens gab es schon einmal nichts auszusetzen. Dazu passte sehr gut die kräftige, dickflüssige Bratensauce und die kleinen, zuerst wohl gekochten und dann angebratenen Salzkartoffeln passten sehr gut in die geschmackliche Gesamtkomposition und gaben keinen Grund, irgendwelche Kritik anzubringen. Das Gemüse aus Erbsen, Pariser Möhren und einigen Stücken weißen Spargels war zwar bereits leicht abgestanden, war aber geschmacklich absolut in Ordnung und entkam daher knapp einem Punktabzug. Und auch der cremige Erdbeerpudding mit seiner Garnitur aus Physalis und Sternfrucht gab mir heute keinen Grund mich zu beschweren. Insgesamt also ein sehr gelungenes, wenn auch nicht sonderlich leichtes Mittagsgericht. Aber nach den eher leichten die ich am Wochenende selbst zubereitet habe, war das meiner Meinung nach vertretbar. 😉
Zwar hatte sich der Hackbraten schließlich noch auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala nach oben gearbeitet, wurde aber noch knapp von den heute extrem beliebten Spaghetti Carbonara geschlagen und musste sich daher mit dem zweiten Platz begnügen. Die Asia-Gerichte lagen mit ebenfalls nur knappen Abstand dahinter auf Platz drei und die vegetarischen Polentaschnitten mit Ratatouille kamen schließlich – wie eigentlich üblich – auf dem vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Hackbraten: ++
Bratensauce: ++
Röstkartoffeln: ++
Mischgemüse: ++
Erdbeerpudding: ++

Abgebräunter Leberkäse mit Spiegelei & Bratkartoffeln [20.04.2015]

Da mich heute weder die Mexikanischen Chili-Linsen mit Reis bei Vitality noch die Spaghetti Carbonara mit Parmesan bei Globetrotter besonders reizten und ich mich auch für die Asia-Thai-Gerichte wie Chop Suey – Gemischtes Gemüse gebraten in Erdnußsauce nach Shanghai-Art oder Moo Pad Prik Bai Kraprao – Schweinefleisch mit scharfem Basilikum und Thaigemüse in Austernsauce nicht groß begeistern konnte, fiel meine Wahl ohne großes Hin und Her schnell auf dem Abgebräunter Leberkäse mit Spiegelei und Bratkartoffeln, der bei Tradition der Region angeboten wurde. Diese deftige, wenn auch nicht sonderlich leichte Hausmannskost ergänzte mich noch einer Mischung aus Erbsen und Spargel aus dem heutigen Gemüseangebot und einem Becherchen Aprikosenjoghurt von der Dessert-Theke.

Bavarian meat loaf with fried egg & roast potatoes / Abgebräunter Leberkäse mit Spiegelei & Bratkartoffeln

Die außen knusprig angebratene und innen schön weich und saftige, etwa fingerdicke Scheibe Leberkäse war schon einmal sehr gut gelungen und außerdem auch angenehm würzig, so wie ich es von Leberkäse erwarte. Und das Spiegelei mit noch leicht flüssigen Dotter war dazu eine sehr leckere Ergänzung. Sehr gut passten auch die im Ganzen gebratenen und mit Kräutern versehenen Salzkartoffeln, die sich als auf den Punkt gekocht und somit weder zu weich noch zu hart erwiesen, in die geschmackliche Gesamtkomposition. Und auch wenn das Gericht an sich nicht sonderlich trocken war, schadete die dunkle, mild würzige Bratensauce auf der anderen Seite auch nicht, denn sie eignete sich wunderbar um den Kartoffeln den letzten Schliff zu geben. Bei den dünnen Spargelstückchen, die man gemeinsam mit den Erbsen serviert hatte, hatte ich zuerst gedacht dass es sich um Konservenware handelte, doch die ersten Bissen zeigten dass sie dazu viel knackig waren. Auch hier gab es, trotz Herkunft von einer Warmhaltetheke, nichts auszusetzen. Und auch beim dünnen, aber schön fruchtigen und mit zahlreichen Aprikosenstückchen versehenen Joghurt fand ich keinen signifikanten Grund zu Kritik. Auch wenn das Ganze nicht sonderlich kalorienarm war, war ich mit meiner Entscheidung doch sehr zufrieden.
Und auch beim Rennen um den ersten Platz auf der heutigen Allgemeinen Beliebtheitsskala konnte sich der Leberkäse deutlich von den anderen Angeboten absetzen und sich somit den ersten Platz sichern. Auf Platz zwei folgten die Spaghetti Carbonara, knapp gefolgte von den Asia-Gerichten auf dem dritten Platz. Platz vier belegte wie üblich das vegetarische Gericht, das heute durch die mexikanischen Chili-Linsen repräsentiert wurde.

Mein Abschlußurteil:
Leberkäse: ++
Spiegelei: ++
Bratensauce: ++
Bratkartoffeln: ++
Erbsen mit Spargel: ++
Aprikosenjoghurt: ++