Griechische Bifteki mit frischen Zwiebeln, Tzatziki & Tomatenreis [13.02.2017]

Obwohl ich sowohl die ganze letzte Woche im Rahmen der Griechischen Woche Gerichte dieser Herkunft in unserem Betriebsrestaurant verzehrt hatte und auch am Wochenende selbst griechisch gekocht hatte, sollte die Speisekarte am heutigen Montag dazu führen dass ich erneut etwas ein Gericht aus der Wiege der Demokratie verspeisen sollte. Denn es fanden sich im Abschnitt Globetrotter Griechische Bifteki mit frischen Zwiebeln, Tzatziki und Tomatenreis auf der Speisekarte und diese Liebe ich nun einmal. Außerdem bot man mit Gerichten wie Gebackene Polentaschnitten auf Ratatouille bei Vitality, einem Paprikagulasch mit Butternudeln bei Tradition der Region oder Asiatisches Gemüse herzhaft gebraten mit Thaicurry in Kokosmilchsauce und Gang Gai Mai – Hähnchenstreifen gebraten in roter Kokosnusssauce an der Asia-Thai-Theke keine für mich interessanten Alternativen. Und passenderweise hatte man heute dazu sogar mal wieder Krautsalat in die Gemüsetheke aufgenommen, eine Salatvariante die ich in der vergangenen, “Griechischen Woche” leider schmerzlich vermisste hatte. Daher ergänzte ich meine Bifteki natürlich mit einem Schälchen dieses Krautsalats.

Bifteki with fresh onions, tzatziki & tomato rice / Bifteki mit frischen Zwiebeln, Tzatziki & Tomatenreis

Bereits nach den ersten Bissen wusste ich, dass es sich um eine gute Wahl gehandelt hatte. Die drei mit Schafskäse versetzten Rindfleischfrikadellen waren angenehm locker und gute gewürzt, wobei sie geschmacklich wunderbar mit den frischen Zwiebeln und dem Tzatziki harmonierten. Das Tzatziki selbst war zwar eher ein Kräuterjoghurt mit Gurkenstückchen ohne oder mit nur sehr wenig Knoblauch, aber ich sehe mal großzügig darüber hinweg. Hier wollte man wohl verhindern, dass ein zu starker Knoblauchgeruch die Kollegen im Büro stören könnte. Der Tomatenreis sah zwar ein wenig blass aus, bot aber sowohl das gewünschte Tomatenaroma als auch zahlreiche Gemüsestücke von Paprika, Tomate und Zucchini. Zusammen mit dem knackigen und frisch schmeckenden Krautsalat ein sehr leckeres Mittagsmahl. Ich war sehr zufrieden.
Entgegen meiner Erwartung waren es heute aber nicht die Bifteki, die mit großem Vorsprung den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern konnten, sondern der Paprikagulasch mit Butternudeln, der sich bei den anderen Gästen äußerst großer Beliebtheit erfreute. Erst auf dem zweiten Platz folgten die Bifteki, gefolgt von den Asia-Gerichten auf Platz drei und schließlich den vegetarischen Polentaschnitten auf dem vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Bifteki: ++
Tzatziki: +
Frische Zwiebeln: ++
Tomatenreis: ++
Krautsalat: ++

Bifteki mit frischen Zwiebeln & Djuvecreis [06.07.2016]

Wie für den Mittwoch üblich fand sich heute mal wieder ein Fisch- und Meeresfrüchtegericht im Bereich Vitality der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants. Heute hatte man mal wieder Spaghetti Vongole mit würzigem Tomaten-Muschelragout und Parmesan auf die Karte genommen, ein Gericht dass ich bereits hier, hier oder hier gegriffen und es für gut befunden hatte – auch wenn man auch heute keinerlei Vongole, also Venusmuscheln darin gefunden hätte, sondern wie üblich nur Miesmuscheln. Doch ich hatte ja gestern schon fischig gespeist, daher entschied ich mich nach kurzer Überlegung dazu, statt dessen bei den Griechischen Bifteki mit Tzatziki, frischen Zwiebeln und Tomatenreis zuzugreifen. Das Putensteak mit Kräuterhollandaise und Kroketten bei Tradition der Region sah zwar auch nicht schlecht aus, aber mir lag der Geschmack mehr nach Bifteki. Nur die Asia-Thai-Gerichte wie Asiatisches Gemüse herzhaft gebraten mit Thaicurry in Kokosmilchsauce oder Rindfleisch mit Broccoli und Karotten in Austernsauce schiene heute definitv nichts für mich zu sein. Zu den Bifteki nahm ich mir noch ein Schälchen Krautsalat aus dem heutigen Angebot unserer Salattheke.

Bifteki mit fresh onions & tomato rice / Bifteki mit frischen Zwiebeln & Djuvec-Reis

Gleich zu Beginn musste ich mit etwas Enttäuschung feststellen, dass man anstatt des angekündigten Tzatziki heute “nur” eine Kräutersauce serviert hatte, die zwar auch ihren Zweck erfüllte dass das gesamte Gericht nicht so trocken wirkte, aber es war eben nicht das selbe wie richtiges Tzatziki. An den frischen Zwiebeln gab es nichts auszusetzen und auch die drei mit zahlreichen Fetswürfelchen versetzten Rindfleischfrikadellen, auch Bifteki genannt, gaben keinen Grund zu Kritik. Ebenso wenig wie am Djuvecreis, der heute nicht nur mit Tomaten, sondern auch mit etwas Paprika und ein paar Erbsen versetzt worden war – obwohl ich mir ihn vielleicht noch einen kleinen Deut fruchtiger gewünscht hätte. Und der heute etwas süßlicher, ohne Kümmelsamen und Speck angemachte Krautsalat war eine überaus passende Ergänzung dazu. Kein perfektes Gericht, aber absolut akzeptabel.
Auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala lieferten sich heute das Putensteak mit Kräuterhollandaise und die Bifteki ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen um den ersten Platz und ich musste mehrfach hinsehen, bis ich mich schließlich dazu entschied dem Putensteak diese Ehre zu überlassen und den Bifteki nur Platz zwei. Auf dem dritten Platz folgten die Spaghetti Vongole und Platz vier belegten heute die Asia-Gerichte.

Mein Abschlußurteil:
Bifteki: ++
Kräutersauce: +
frische Zwiebeln: ++
Djuvecreis: ++
Krautsalat: ++

Balkan-Teller mit Pommes Frites [17.02.2016]

Bereits einen Tag nach der Einführung hatte man das neue elektronische Vorschau-System für die angebotenen Gerichte optimiert und zeigte nun die Gerichte nicht mehr einzeln, sondern in Dreiergruppen, je drei Gerichte der regulären Küche und von der Asia-Wok-Theke. Dazu kam heute außerdem noch ein einzelnes Gericht als außerplanmäßiges Zusatzangebot. In dieser Variante konnte ich mich nun eindeutig mit der Neuerung auch anfreunden. Außerdem hatte sich im Gespräch mit Kollegen auch heraus kristallisiert, was für eine Verschwendung von Lebensmitteln das alte konservieren und Ausstellen der Gerichte ja eigentlich war. Denn man konnte sie hinterher ja nur noch wegwerfen. Also spare ich mir ab jetzt weitere Kritik an den neuen Bildschirmen. 😉
Auf dem Speiseplan der heutigen Mittwochs fand sich mit dem Gebratenen Hokifilet mit Fenchelgemüse in Safransauce, dazu Salzkartoffeln oder Reis ein klassisches Fischgericht, das eindeutig meine erste Wahl gewesen wäre. Obwohl ich zugeben muss, dass mich auch der Schwabenteller – Zwei Minutensteaks vom Schwein mit Schwammerlsauce, Röstzwiebeln und Käsespätzle im Abschnitt Tradition der Region sehr reizte. Aber da ich ja gestern mit dem Holzfällersteak bereits etwas ähnliches gehabt hatte, verzichtete ich heute darauf. Die Geschmorte Hähnchenkeule mit Bratensauce und Reis bei Globetrotter und die Asia-Thai-Gerichte wie Asiatisches Gemüse, herzhaft gebraten, mit Thaicurry in Kokosmilchsauce oder Nua Pad Pram Hoi – Rindfleisch mit Broccoli und Karotten in Austernsauce kamen heute nicht in die nähere Auswahl. Doch es gab noch das einleitend erwähnte Zusatzangebot, einen Balkan-Teller mit Pommes Frites. Das Gericht gehörte zumindest nicht zum sich in größeren Abständen wiederholenden Repertoire unseres Betriebsrestaurants. Daher wollte ich es natürlich gerne einmal testen und griff kurz entschlossen zu diesem Gericht. Auf Salat, Gemüse oder Dessert verzichtete ich heute aber mal.

Balkan dish with french fries / Balkan-Teller mit Pommes Frites

Neben einem großen Spieß aus Fleischbällchen, Paprika und Speckstreifen fanden sich, gebettet auf einem fruchtigem Ratatouillegemüse oder Balkan-Gemüse mit Paprika, Tomaten und Auberginen gebettet auch ein Cevapcici und zwei kleine Bratwürstchen, garniert mit einigen frischen Zwiebeln und einem Stück angebratene Paprika, die gut zum Fleisch passten. Das Cevapcici war mit Sicherheit vom Montag übrig geblieben und außerdem bereits etwas abgekühlt, aber an den beiden Würstchen und den lockeren, würzigen Fleischbällchen auf dem Spieß gab es nichts auszusetzen. Bei den heißen und knusprigen Pommes Frites, die ich mir mit etwas zusätzlichem Ketchup garniert hatte, fehlte zwar das Salz, aber das ließ sich glücklicherweise mit Hilfe des am Tisch bereit stehenden Salzstreuers schnell beheben. Auch wenn das Gericht insgesamt etwas fleischlastig war, erwies es sich doch als überaus schmackhaft. Ich war auf jeden Fall zufrieden.
Zuerst hatte es zwar danach ausgesehen als würde der Balkan-Teller heute das Rennen um den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala gewinnen, denn die Schlange vor dessen Ausgabetheke war zum Zeitpunkt als ich mein Gericht holte deutlich länger. Doch das hatte sich während wir gegessen hatten wohl relativiert, denn als ich das Restaurant verließ waren auf den Tabletts der anderen Gäste deutlich mehr Schwabenteller zu sehen, so dass ich dem Balkan-Teller nur den zweiten Platz zubilligen kann. Auf Platz drei folgte meiner Meinung nach die Hähnchenkeule mit Bratensauce und den vierten Platz teilten sich Hokifilet und die Asia-Thai-Gerichte.

Mein Abschlußurteil:
Fleischbällchenspieß: ++
Bratwürstchen: ++
Cevapcici: +
Balkan-Gemüse: ++
Pommes Frites: ++

Abflug nach Puerto Plata [27.12.2015]

Für den Jahreswechsel 2015/2016 hatte ich mir dieses Jahr etwas besonderes überlegt, denn ich hatte beschlossen dass ich ihn nicht in Deutschland sondern in der Dominikanischen Republik verbringe, wo ich ja bereits im Oktober eine sehr angenehme Woche verbracht hatte. Dieses Mal wollte ich die Erfahrung sogar etwas ausdehnen und hatte für zwei Wochen gebucht. Außerdem hatte ich das Glück, dass ich dieses Mal bei Air Berlin einen Nonstop-Flug von München nach Puerto Plata erwischt hatte. Der Abflug war zwar erst um 10:35 Uhr, aber wie üblich empfahl es sich etwas zwei Stunden am Flughafen zu sein – und dieses Mal war es auch bitter nötig gewesen. Ich hatte zwar bereits per mein CheckIn bereits Online per App auf dem iPhone vorgenommen und hatte bereits meine elektronische Bordkarte, aber ich musste dennoch meinen Koffer am Schalter aufgeben. Nachdem ich mit der S8 den Flughafen erreicht hatte, kam ich schließlich im Schalterbereich A im Terminal an, dort wo ich bei meiner letzten Reise in die Karibik auch den Schalter vorgefunden hatte. Doch wie ich im Auskunftsbereich erfuhr, hatte Air Berlin dieses Mal seine Schlater im Bereich D, was hieß dass ich mit dem schweren Gepäck (gefühlt) fast einen Kilometer bis ans andere Ende der Hallen laufen musste. Und dort hatte sich bereits eine lange Schlange gebildet, so dass es einige Zeit dauerte, bis ich schließlich endlich meinen Koffer los wurde. Danach musste ich irgendwie in den Abflugbereich kommen und auch an den Sicherheitskontrollen gab es einige riesige Menschentraube, die sich natürlich nicht etwa ordentlich angestellt hatte, sondern wild versuchte durch eines der beiden elektronischen Tore ins Innere des Sicherheitsbereich zu gelangen. Hier hieß es also mal wieder, sich in Geduld zu üben. Wie sagt ein japanisches Sprichwort so schön: Geduld ist die Kunst, nur ganz langsam wütend zu werden. 😉 Schließlich hatte ich aber Passkontrolle und Sicherheitsdurchleuchtung hinter mich gebracht und war im Terminalbereich C, wo ich am Schalter C6 in meinen Flieger gelangen sollte.

Terminalbereich C6 - Airport Munich

Bei Air Berlin (und wahrscheinlich auch bei anderen Airlines) ist es so, dass die Passagiere nach Boardinggruppen A, B, C und D ins Flugzeug gerufen werden. Die Gruppe A ist dabei jene Gruppe, die ganz weit hinten im Flieger sitzen, Gruppe B sitzt im Mittelbereich und die Gruppen C und D schließlich ganz weit vorne. Da ich Online gebucht und die Möglichkeit der freien Sitzwahl gehabt hatte, hatte ich mir den Sitzplatz 01A in der ersten Reihe am linken Fenster sichern können, was größere Beinfreiheit garantierte, aber auch bedeutete dass ich erst mit der letzten Gruppe D ins Flugzeug kam. Dafür würde ich aber am Ankunftsort als einer der Ersten aussteigen können, was die Nachteile des späten Boardings bei weitem aufwog.
Schließlich hoben wir mit nur wenigen Minuten Verspätung vom Münchner Flughafen ab und erhoben uns bei wunderbar klarer Weitsicht in den morgendlichen Himmel über Bayern.

Departure from Munich / Abflug von München

Nachdem wir die Reiseflughöhe von 12000 Metern erreicht hatten, wurde schon bald die erste Mahlzeit des Fluges serviert. Zur Auswahl standen Pasta und Hähnchen, wobei ich mich mal wieder für das Hähnchen entschied, das mit einer Sauce Especial, Blattspinat und gebackenen Kartoffeln serviert wurde. Außerdem gab es ein Stück Käse, einen Muffin und einige salzige Cracker dazu.

Chicken breast with especial sauce, spinach & potatoes / Hähnchenbrust mit Especialsauce, Spinat & Kartoffeln

Die Hähnchenbrust war soweit in Ordung, nicht zu trocken sondern zart und saftig – dazu passte gut die fruchtige und gleichzeitig würzige Sauce, in der sich Paprika, Tomaten und einige Kräuter fanden sowie der mit Zwiebelstückchen versetzte Blattspinat. Einzig bei den wohl gebackenen Kartoffelstückchen gab es anzumerken, dass sie etwas zu weich und labbrig waren – aber bei im Flugzeug aufgewärmten Speisen geht das wohl kaum anders. Der milde Schimmelkäse, die Salzcracker und der mit Mandeln und Apfelstückchen versetzte Muffin rundeten das Mittagsmahl gelungen ab.
Nach dem Essen versuchte ich gleich etwas zu schlafen, was mir aufgrund des Fensterplatzes und der für die Economy-Class ungewöhnlich großen Beinfreiheit auch recht gut gelang – denn ich hatte aus Furcht den Abflug zu verpennen die Nacht zuvor kaum geschlafen. So verdöste ich die meiste Zeit des Fluges und wurde erst wieder richtig wach, als kurz vor der Landung noch eine kalte zweite Mahlzeit serviert wurde. Sie bestand aus kalten Hackbällchen mit Salsa-Zubereitung, einem Blatt Salat, Kartoffelsalat, Cräckern, Schmelzkäse und einem Stück Käsekuchen.

Cold meatballs with potato salad / Kalte Fleischbällchen mit Kartoffelsalat

Der Käsekuchen, der mit Pistazien garniert war, erwies sich für meinen Geschmack zwar als etwas zu süß, davon abgesehen gab es an der Mahlzeit aber nichts auszusetzen.
Danach wurden die üblichen blauen Zettel für die Touristen-Visa ausgeteilt, die wir am Platz aufüllen konnten um uns die Zeit dafür am Flughafen zu sparen. Wenig später setzten wir auch schon zur Landung in Puerto Plata an und das was ich aus dem Flugzeugfenster sah, weckte bereits angenehme Erinnerungen.

Approaching Puerto Plata / Anflug auf Puerto Plata

Approaching Puerto Plata II / Anflug auf Puerto Plata II

Ganz wie erwartet kam ich als einer der Ersten aus dem Flieger und wäre auch unter den ersten an den Zollkontrollen gewesen wenn, ja wenn ich nicht auf die glorreiche Idee gekommen wäre am Flughafen noch Euro in Dominikanische Pesos zu tauschen. Das kostete mich leider so viel Zeit, dass der Vorsprung dahin war und ich mich in die inzwischen gebildete Schlange an den Kontrollen einreihen durfte. Zuerst musste man sich für 10 Dollar die Touristenkarte kaufen, dann ging es zu den Passkontrollen, wo die eine der beiden Visanaträge einkassiert wurde – die andere brauchte man bei der Ausreise – und schließlich konnte man sein Gepäck abholen. Gleich versuchte mich wieder einer dieser aufdringlichen Gepäckträger am Zoll abzugreifen, über die ich ja bereits beim letzten Mal berichtet hatte. Doch dieses Mal wimmelte ich ihn erfolgreich ab und wurde beim verlassen des Terminals bereits erwartet. Von hier aus ging es zur Unterkunft, wo ich erst mal eine dringend benötigte Dusche nahm. Mehr gibt es von diesem Tag eigentlich auch nicht mehr zu berichten…

PS: Leider hatte ich nur eingeschränkte Internet-Verbindung in meinem Urlaubsziel, daher reiche ich die Berichte jetzt einen nach dem anderen nach.

Königsberger Klopse mit Kapernsauce & Reis [18.06.2015]

Nachdem mich heute weder die Asia-Gerichte wie Taohoo Tod – Gebackener Tofu auf Bratgemüse in Koriandersauce und Gung Pao Gai – Putenfleisch gebraten mit Knoblauch, Chili und Gemüse noch das Vitality-Angebot in Form einer Aubergine mit herzhafter Eblyfüllung und Tomatensauce (trotz ihrer zusätzlichen Garnitur mir gewürfeltem Feta) nicht begeistern konnte, blieben letztlich die Königsberger Klopse mit Kapernsauce und Reis bei Tradition der Region und die Gebratenen Hühnerbrust mit Kräutersauce auf Spaghetti bei Globetrotter, aus denen ich auswählen konnte. Und da ich schon ewig keine Königsberger Klopse mehr gegessen hatte, entschied ich mich schließlich für dieses Gericht. Dazu gesellte sich noch eine kleine Schale Mischgemüse aus grünen Bohnen und Spargel von der Gemüsetheke – rote Beete Salat wurde heute leider nicht an der Salattheke angeboten – und ein kleiner Becher Orangencreme aus dem heutigen Dessertangebot.

German meatballs in caper sauce & rice / Königsberger Klopse mit Kapernsauce & Reis

Die insgesamt fünf großen Fleischbällchen erwiesen sich nicht nur als angenehm locker und einigermaßen würzig. Ob wirklich Salzheringe oder Sardellen wie im Originalrezept darin verarbeitet waren, konnte ich zwar nicht zweifellos feststellen, aber sie schmeckten auf jeden Fall so, wie ich es mir von solchen Fleischklopsen vorstellte. Und auch die helle Sauce, der die zahlreichen Kapern das richtige, leicht würzige Aroma gaben, passte wunderbar in die geschmackliche Gesamtkomposition. Normalerweise serviert man ja Salzkartoffeln und vielleicht sogar noch rote Beete dazu, aber auch mit dem lockeren Langkornreis ergänzten sich die Königsberger Klopse zu einem überaus leckeren Hauptgericht. Und obwohl die Mischung aus grünen Bohnen und Spargelstücken nicht mehr ganz heiß war, erwies sich das Gemüse noch als angenehm knackig, so dass ich auch hier von einem Punktabzug absehen kann. Der Nachtisch in Form der mit Orangenscheibe, Schokostückchen und Erdbeermarmelade garnierter Orangencreme schließlich war zwar im Vergleich zu anderen als Creme bezeichneten Desserts recht flüssig, aber war was seinen fruchtigen, nicht zu süßen Geschmack anging ebenfalls absolut in Ordnung. Somit konnte ich mit meiner heutigen Wahl also mal wieder sehr zufrieden sein.
Einen klaren Favoriten unter den angebotenen Gerichten konnte ich heute zwar zwar nicht erkennen, aber ich konnte erkennen dass es heute wohl die Hühnerbrust war, die sich den ersten Platz sichern auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern konnte. Aber die Königsberger Klopse waren ihnen dicht auf den Fersen und belegten einen guten zweiten Platz. Auf dem dritten Platz folgten die Asia-Gerichte und Platz vier belegte wie üblich das vegetarische Gericht, heute die Aubergine mit Eblyfüllung.

Mein Abschlußurteil:
Königsberger Klopse: ++
Kapernsauce: ++
Reis: ++
Gemüsemix: ++
Orangencreme: ++