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Bolognese Reistopf – Resteverbrauch [21.10.2019]

Monday, October 21st, 2019

Wie nicht anders zu erwarten hatte ich auch diesen Montag mir mal wieder ein paar Reste meines selbst gekochten Gerichts vom Wochenende, dem Bolognese-Reistopf – mitgebracht. Nach einem mehr als zweistündigen Meeting-Marathon am Morgen konnte ich es mir dann endlich in der Mikrowelle aufwärmen und genießen.

Rice pot bolognese - Leftovers / Bolognese-Reistopf - Resteverbrauch

Auch aufgewärmt weiterhin sehr lecker muss ich sagen, einzig mit der kleinen 600 Watt Mikrowelle in unserer neuen Küche im anderen Gebäude muss ich noch lernen umzugehen, denn trotz über 4 Minuten auf maximaler Stufe war der innere Kern doch nur lauwarm. Das ist zuhause nicht so, aber da hat die Mikrowelle auch 800 Watt – außerdem ist das Essen auf einem Teller besser verteilt. Und da ich keine Teller zur Verfügung habe werde ich in Zukunft wohl einfach nach 2/3el der Zeit einfach mal umrühren – das sollte genügen um eine gleichmässige Wärmeverteilung zu gewährleisten.
Leider verpasste ich dadurch in unserem Betriebsrestaurant den Kaninchenrollbraten mit PfefferSherrysauce, Rahmwirsing und Spätzle bei Vital, ein Gericht wirklich nur selten auf der Speisekarte zu finden ist, laut meinen Aufzeichnung das gab es das letzte Mal im November 2015 Kaninchen auf der Speisekarte. Schade, aber nicht zu ändern. Die anderen Gerichte wie Bohnengulasch mit Reis bei Veggie, ein Fleischpflanzel mit Bratensauce + 3 Komponeten nach Wahl bei Vital, das mit Röstkartoffeln serviert wurde sowie Gebackene Frühlingsröllchen oder Gebratenes Hühnerfleisch mit Thaigemüse in Erdnuß Sauce von der Asia-Wok-Theke werde ich bestimmt noch öfters dieses Jahr auf der Speisekarte finden, da mache ich mir keine Sorgen. Und auch den Rest der Woche gibt es keine Besonderheiten zu finden, dennoch freue ich mich bereits jetzt auf Freitag – und das nicht nur weil dann ein neues Wochenende vor der Tür steht, sondern weil es mal wieder Lahmacun geben soll. 😉 Und das ist ja immer wieder ein Genuss…

Bolognese Reistopf – das Rezept

Saturday, October 19th, 2019

Dieses Wochenende hatte ich mich für das Rezept eines Bolognese-Reistopf entschieden. Das eigentlich recht einfache Hackfleisch-Reisgericht lässt sich im One-Pot-Verfahren, also alles in einem einzigen Topf oder einer Pfanne, herstellen und wurde in seiner ursprünglichen Variante nur mit Erbsen gemacht. Ich entschloss mich die Palette an Gemüse im Gericht noch um Paprika und Möhren zu erweitern, außerdem ging ich etwas kreativer beim würzen vor. Und war dabei sehr erfolgreich, denn das Ergebnis konnte sich wirklich schmecken lassen.

Was benötigen wir also für 3-4 Portionen?

  • 500g gemischtes Hackfleisch
  • 1 große oder 2 kleine Zwiebeln
  • 1 Zehe Knoblauch
  • 100g Tomatenmark
  • 1 mittlere rote Paprika (ca. 250g)
  • 1 große Möhre (ca. 130g)
  • 250g Langkornreis
  • 650ml klare Brühe
  • 250g Erbsen (TK)
  • 1-2 Esslöffel Öl
  • zum Würzen: Salz, Pfeffer, Paprika, Oregano, Basilikum, Majoran & Chiliflocken
  • Beginnen wir damit, die Zutaten vorzubereiten. Wir schälen und würfeln also die Zwiebel,
    01 - Zwiebel würfeln / Dice onion

    waschen, vierteln, entkernen und würfeln die Paprika
    02 - Paprika würfeln / Dice bell pepper

    und schälen und würfeln die Möhre.
    03 - Möhren würfeln / Dice carrot

    Dann erhitzen wir 1-2 Esslöffel Öl in einer Pfanne auf leicht erhöhter Stufe,
    04 - Öl in Pfanne erhitzen / Heat up oil in pan

    bröseln das Hackfleisch hinein,
    05 - Hackfleisch in Pfanne bröseln / Put mincemeat in pan

    würzen sogleich alles mit Salz, Pfeffer, Paprika, Oregano, Basilikum und Majoran
    06 - Hackfleisch würzen / Season mincemeat

    und braten das Hackfleisch dabei krümelig an.
    07 - Hackfleisch krümelig anbraten / Fry mincemeat crumbly

    Ist das Hackfleisch durchgebraten, reduzieren wir die Hitzezufuhr auf mittlere Stufe und addieren die gewürfelte Zwiebel,
    08 - Zwiebel addieren / Add onion

    dünsten sie glasig an
    09 - Zwiebel andünsten / Braise onion

    und pressen dabei auch gleich die Knoblauchzehe dazu.
    10 - Knoblauch dazu pressen / Squeeze garlic

    Als nächstes geben wir auch die Möhren- und Paprikawürfel in die Pfanne,
    11 - Möhre & Paprika addieren / Add carrot & bell pepper

    dünsten sie für 3-4 Minuten mit an
    12 - Gemüse andünsten / Braise vegetables

    und geben dann das Tomatenmark dazu
    13 - Tomatenark hinzufügen / Add tomato puree

    das wir ebenfalls kurz mit anrösten.
    14 - Tomatenmark andünsten / Braise tomato puree

    Nun ergänzen wir den Pfanneninhalt mit den ungekochten Reis,
    15 - Ungekochten Reis in Pfanne geben / Add unboiled rice to pan

    vermischen ihn für mit den anderen Zutaten, dünsten ihn wiederum kurz mit an
    16 - Reis mit andünsten / Braise rice

    und löschen schließlich alles mit der heißen klaren Brühe ab.
    17 - Mit Brühe aufgießen / Deglaze with broth

    Das Ganze verrühren wir gründlich, lassen es kurz aufkochen
    18 - Verrühren &  aufkochen lassen / Stir & bring to a boil

    und lassen es dann für ca. 10 Minuten mit aufgelegtem Deckel auf leicht reduzierter Stufe vor sich hin köcheln,
    19 - Abgedeckt köcheln lassen / Simmer closed

    wobei wir es natürlich hin und wieder mal umrühren sollten, damit nichts anbrennen kann.
    20 - Zwischendurch umrühren / Stir from time to time

    Dann geben wir auch die TK-Erbsen hinzu,
    21 - Erbsen hinzufügen / Add peas

    verrühren sie wiederum gründlich mit dem restlichen Pfanneninhalt
    22 - Erbsen gründlich unterheben / Stir in peas well

    und lassen sie für weitere 8-10 Minuten bei aufgelegtem Deckel und gelegentlichem umrühren gar werden.
    23 - Weiter köcheln lassen / Continue simmer

    Danach müsste sie Flüssigkeit fast komplett vom Reis aufgesogen sein, so dass wir das Gericht nur noch einmal final mit den Gewürzen abschmecken brauchen – ein paar Chiliflocken sorgen dabei für eine angenehme Schärfe –
    24 - Mit Gewürzen abschmecken / Taste with seasonings

    und das Gericht anschließend auch schon servieren und genießen können.
    25 - Rice pot bolognese - Served / Bolognese-Reistopf - Serviert

    Mit wenigen Zutaten und relativ wenig Aufwand war es mir mal wieder gelungen, ein überaus leckeres und reichhaltiges Gericht zuzubereiten. Der Reis hatte beim garen wunderbar die Mischung aus Tomatenmark und Gewürzen in sich aufgesogen und intensivierte den fruchtigen Geschmack meiner Meinung nach noch ein wenig. Gemeinsam mit dem krümelig angebratenen Hackfleisch und den verschiedenen Gemüsesorten und angenehm reichhaltiges Gericht. Aber die Auswahl an Gewürzen spielt hier natürlich auch eine wichtige Rolle und ich fand das neben den kategorischen Salz und Pfeffer natürlich auch eine fein abgestimmte Mischung aus Basilikum, Majoran, Oregano und Chiliflocken zum Erfolg des Gerichts beitrugen. Hier kann ich leider keine genauen Angaben liefern, sondern hatte einfach nach Gutdünken so lange mit den verschiedenen Gewürzen herumgespielt, bis es geschmacklich gepasst hat. Aber das Geschmäcker sowieso unterschiedlich sind, ist dies meiner Meinung nach auch eine vollkommen legitime Vorgehensweise beim kochen.

    26 - Rice pot bolognese - Side view / Bolognese-Reistopf - Seitenansicht

    Die Gemüsekomponenten sind dabei natürlich beliebig austauschbar und machen das Gericht besonders variabel. Ich könnte mir auch Mais, Bohnen, Zucchini, Brokkoli und Blumenkohl gut in einem solchen Reistopf vorstellen. Vielleicht könnte man auch einen Teil des Tomatenmarks durch frische Tomaten ersetzen. Die Wahrscheinlichkeit ist auf jeden Fall sehr hoch, dass ich auf Basis dieses Rezeptes demnächst mal eine Variation zubereiten und – natürlich in verkürzter Form – hier vorstellen werden. 😉

    Guten Appetit

    Spirelli-Topf – Resteverbrauch [14.10.2019]

    Monday, October 14th, 2019

    Hätte ich vorher gewußt dass es heute Hähnchen Biryani – Gebratener Basmatireis mit Mandeln, Cashewkernen und grünem Thai Curry, dazu Hähnchen Nuggets im Abschnitt Daily der Tageskarte unseres Betriebsrestaurants gibt, hätte ich mich vielleicht anders entschieden und die Reste meines Spirelli-Topfs zu Hause gelassen. Die Schupfnudelpfanne mit Kohl, Karotten und Apfelwürfel bei Veggie oder der Abgebräunter Leberkäs mit Spiegelei + drei Komponeten nach Wahl bei Daily, der bestimmt mit Röstkartoffeln und Bratensauce serviert wurde, wären nicht dazu geeignet gewesen. Ebenso wenig wie die Asia-Wok-Gerichte in Form von Gebackenen Frühlingsröllchen oder Gebratenem Rindfleisch mit Thaigemüse und Erdnußsauce. So aber musste ich mich mit den in der Mikrowelle aufgewärmten Resten meines Wochenendgerichts begnügen.

    Spirelli-Topf - Resteverbrauch / Leftovers

    Nicht dass es schlecht gewesen wäre, eher im Gegenteil, denn wie ich bereits im Hauptartikel erwähnte war schmeckt der Spirelli-Topf am nächsten Tag, nachdem er im Kühlschrank durchgezogen war, fast noch ein wenig besser als frisch. Wie die meisten aufgewärmten Gerichte macht es visuell natürlich nicht viel her, aber hier zählen ja eher die inneren Werte. 😉 Und diesbezüglich wurde ich nicht enttäuscht. Leider ist die kleine Tupperbox, obwohl als Mikrowellengeeignet deklariert, nicht ideal zum aufwärmen, denn selbst bei dreieinhalb Minuten auf 600 Watt blieben heute im Zentrum einige Nudeln auf maximal lauwarmen Level. Auf einem Teller wären sie auf einem kleinen Haufen viel besser verteilt und würden erfahrungsgemäß optimaler erhitzt, aber ich muss ja im Büro damit auskommen, was da ist – und Speiseteller oder eine Abdeckhülle gibt es in der Küche leider nicht. Ich könnte mir theoretisch einen leeren Teller in der Kantine holen, aber das ist mir zu aufwändig. Also lebe ich mit ein paar lauwarmen Nudeln in meinem Mittagsmahls – damit kann ich gut umgehen. Viel ärgerlicher ist es, dass ich dadurch eines meiner Lieblingsgerichte in unserem Betriebsrestaurant, das Chicken Biryani, verpasste habe – aber es war bestimmt nicht das letzte Mal dass ich das Gericht auf der Karte zu finden war, also warte ich einfach ab und freue mich darauf beim nächsten Mal zugreifen zu können. 😉

    Spirelli-Topf mit Bohnen & Erbsen – ReCooked

    Sunday, October 13th, 2019

    Dieses Wochenende war ich mal wieder etwas Fantasielos beim kochen, denn ich verspürte einfach mal wieder Lust auf eines meiner Lieblingsgerichte aus meiner Kindheit: den Spirelli-Topf, den ich ja hier, dort oder in diesem Beitrag bereits bereits häufiger al vorgestellte habe. Dabei habe ich das ursprüngliche Rezept meiner Mutter ja bereits dauerhaft um Gemüse erweitert. Außerdem habe ich die früher verwendete Maggi Gewürzmischung Nr. 5 für Hackfleisch mit Monoglutamat durch eine eigene Kombination natürlicher Gewürze ersetzt. Nur eine Tradition werde ich so schnell nicht ändern: Nämlich dass ich es immer in genau dem großen Topf mir der roten Emaille-Beschichtung zubereiten werde, den mir meine Mutter beim Auszug zum Studium vor vielen Jahren sozusagen vermacht und in dem sie auch in Kindheitstagen immer dieses Gericht gekocht hatte. Das lasse ich mir nicht nehmen. 🙂

    Was benötigen wir also für 4-5 Portionen?

  • 500g gemischtes Hackfleisch
  • 1 große Zwiebel
  • 1-2 Zehen Knoblauch
  • 3-4 Essslöffel Senf (gerne auch mehr)
  • 500g Fusilli / Spirelli Nudeln
  • 700ml Rinderbrühe
  • 1 mittlere Dose Erbsen
  • 1 mittlere Dose weiße Bohnen
  • Salz, Pfeffer, Paprika, Muskatnuss, Kümmel, Oregano, Kreuzkümmel & Thymian zum würzen
  • 1 Becher Schmand (200g)
  • Zuerst braten wir also das Hackfleisch unter Zugabe von etwas Öl krümelig an und würzen es dabei schon mal mit den Gewürzen wie Salz, Pfeffer, Paprika, Muskatnuss, Kümmel, Oregano, Kreuzkümmel und Thymian. (Wobei die Mengen absteigend in der Menge wie ich sie in der Reihenfolge angegeben habe verwendet werden sollten).
    01 - Hackfleisch anbraten & würzen / Fry & season mincemeat

    Ist das Hackfleisch einigermaßen durchgebraten, geben wir die gewürfelte Zwiebel und den zerkleinerten Knoblauch hinzu und dünsten beides für 2-3 weitere Minuten mit an
    02 - Zwiebel & Knoblauch mit andünsten / Braise onion & garlic

    bevor wir dann auch die 3-4 Esslöffel mittelscharfen Senf dazu geben, verrühren und ebenfalls kurz mit andünsten.
    03 - Mit Senf würzen / Season with mustard

    Nun gießen wir alles mit der Rinderbrühe auf,
    04 - Mit Rinderbrühe aufgießen / Infuse beef stock

    geben die ungekochten Nudeln hinzu,
    05 - Spirelli addieren / Add fusilli

    verrühren sie gut mit dem restlichen Topfinhalt
    06 - Gründlich verrühren / Mix well

    und lassen dann alles auf leicht reduzierter Stufe für ca. 15-20 Minuten geschlossen vor sich hin köcheln.
    07 - Geschlossen köcheln lassen / Let simmer closed

    Nach etwa zehn Minuten geben wir dann auch das Gemüse hinzu, heben es unter und lassen alles weiter köcheln.
    08 - Gemüse dazu geben / Add vegetables

    Sind die Nudeln dann gar, schmecken wir alles noch einmal final mit den Gewürzen ab.
    09 - Mit Gewürzen abschmecken / Taste with seasonings

    Zum Schluss nehmen wir den Topf von der Kochplatte, geben den Schmand hinzu
    10 - Schmand addieren / Add sour cream

    und verrühren ihn gründlich mit den Nudeln.
    11 - Schmand unterheben / Stir in sour cream

    Wie nicht anders zu erwarten erwies sich der Spirelli-Topf auch heute wieder als schnell und mit nur wenigen Zutaten zubereiteter Leckerbissen. Das schwierigste daran ist dabei immer, die richtige Mischung an Gewürzen zu treffen, was ich immer eher “frei Schnauze” mache. Viel Salz, viel Pfeffer, eine größere Menge Paprika und eine fein auf die Nudelmenge abgestimmte Mischung aus Muskatnuss, Kümmel, Kreuzkümmel, Oregano und Thymian. Und wie so häufig intensiviert sich der Geschmack noch einmal wenn die Mischung im Kühlschrank über Nacht noch einmal schön durchgezogen ist – womit das Rezept auch perfekt zum aufwärmen geeignet ist. Die Gemüsemischung trägt ihr übriges zum Endergebnis bei. Dabei habe ich bisher primär auf Hülsenfrüchte aus der Dose und vielleicht mal eine Möhre zurückgegriffen, aber vielleicht versuche ich es beim nächsten ReCook auch mal mit Spinat, Broccoli, Zucchini, Lauch und/oder Pilzen. Dahingehend ist das Gericht denke ich sehr flexibel. 😉

    13 - Spirelli-Topf - Seitenansicht / Side view

    Guten Appetit

    Spaghetti Overload [13. – 16.10.2019]

    Monday, September 16th, 2019
    Spaghetti Overload

    Oh Mann, jetzt haben die Spaghetti die ich letzte Woche gekocht hatte doch tatsächlich bis einschließlich heute gereicht. Fünf Portionen aus 500g Spaghetti ist schon etwas mehr als ich erwartet hatte, aber die Sauce mit den 440g Bohnen und den 500g gemischten Hackfleisch war ja auch nicht zu verachten. Ich muss zugeben dass ich heute schon genau prüfen musste ob sie noch gut sind, denn so lange bewahre ich Sachen normalerweise nicht auf, aber da es noch gut roch und auch schmeckte, verputzte ich heute also die letzte Portion Nudeln. Damit ist mein Spaghettibedarf aber dann auch für die nächste Zeit gedeckt. Sonst kommen sie mir noch zu den Ohren raus…. 😉

    Spaghetti mit Hackfleisch-Bohnen-Tomatensauce [12.09.2019]

    Thursday, September 12th, 2019
    Spaghetti with mincemeat bean tomato sauce - Serviert / Spaghetti mit Hackfleisch-Bohnen-Tomatensauce - Served

    Nachdem ich gestern noch mal von den Resten meines Mexikanischen Reis Auflaufs, leider ohne Hähnchen, gezehrt hatte, entschied ich mich heute dazu mir mal wieder mein absolutes Lieblingsgericht zuzubereiten: Spaghetti mit Hackfleisch-Tomatensauce. Ich habe derzeit Urlaub und wegen des Mittagessens extra in unser Betriebsrestaurant zu fahren halte ich für unsinnig.
    Das Rezept habe ich ja hier vor inzwischen mehr als acht Jahren das erste Mal vorgestellt habe und in weiteren Beiträgen wie hier oder dort in Variationen erneut gekocht, daher verzichte ich hier auf eine erneute detaillierte Vorstellung des Rezeptes. Ich habe es, wie üblich, auch heute ein wenig nach eigenem Gutdünken variiert – das tue ich meist je nachdem was ich gerade vorrätig habe. Heute fand ich in meinen Vorräten dazu es eine Dose schwarze Bohnen, die ich zusätzlich mit in die Sauce tat, außerdem würzte ich sie mit ein paar Chiliflocken und etwas Oregano.
    Die Nudeln tat ich dieses Mal wieder direkt in die Sauce und vermischte sie unmittelbar, denn so kann man meiner Meinung nach viel besser abmessen auch genug von beidem – Spaghetti und Sauce – auf dem Teller zu haben. Das schwierigste an diesem eigentlich simplem Rezept ist die genaue geschmackliche Abstimmung der Sauce mit den Gewürzen. Tomatenmark und Tomaten sorgen in Kombination mit einigen Spritzern Ketchup für die fruchtige Note, aber die perfekte Balance an Salz, Pfeffer, Paprika, Oregano und Chiliflocken zu finden erfordert ein wenig Fingerspitzengefühl. Und ohne mich selbst Bauchpinseln zu wollen, muss ich doch sagen dass mir das heute besonders gut gelungen war. Ich war auf jeden Fall sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Mein Dank geht an dieser Stelle erneut an meine Mutter, die mir mit diesem simplen und trotzdem genialen Rezept etwas beschert hat, das ich seit meiner frühsten Kindheit immer wieder genießen und erstaunlich vielfältig variieren kann. Danke liebe Mama!!!

    Spaghetti with mincemeat bean tomato sauce - Side view / Spaghetti mit Hackfleisch-Bohnen-Tomatensauce - Seitenansicht

    Chili con Carne mit Baguette [01.04.2019]

    Monday, April 1st, 2019

    Heute fand sich mal wieder eines meiner Lieblingsgerichte auf der Tageskarte unseres Betriebsrestaurants, denn der Abschnitt Globetrotter lockte mal wieder mit einem Chili con Carne mit Mais und Kidney Bohnen, dazu Baguette. Da gab es für mich kein langes überlegen und weder der Marrokanischer Kichererbseneintopf mit Jasminreis bei Vitality noch das Schweinegeschnetzelte “Zigeuner Art” mit Butternudeln bei Tradition der Region oder die Asia-Wok-Angebote wie Gebackene Frühlingsrollen und Gebratenes Schweinefleisch mit Thaigemüse in grüner Thaicurry-Kokosmilchsoße konnte mich davon abhalten, beim Chili zuzugreifen.

    Chili con Carne & Baguette

    Doch leider entsprach das Gericht heute nicht hundertprozentig dem, was ich erwartet hatte. Gut, es was nicht nur angenehm fruchtig, sondern auch überaus pikant, da man es mit zusätzlichen Jalapenos versehen hatte. Es bestand auch aus viel Hackfleisch und nicht viel, aber ausreichend Gemüse in Form bereits erwähnter Chilischeiben, Mais und Kidneybohnen in einer nicht zu dünnflüssgen Tomatensauce. Aber es besaß einen großen Nachteil: Es schwamm regelrecht so Fett. Vor allem an den Rändern hatte sich reines, heißes Fett gesammelt, was den Genuss trotz seiner Eigenschaft als Geschmacksträger doch etwas minderte, denn es war eindeutig zu viel. Somit kann ich für dieses Chili trotz seiner ansonsten guten Eigenschaften leider keine volle Punktzahl geben. Am Baguette gab es aber glücklicherweise nicht auszusetzen, es war angenehm frisch und knusprig so wie es sein sollte.
    Trotz des Fettüberschusses im Gericht erfreute sich das Chili heute auch bei den anderen Gästen äußerst hoher Beliebtheit und konnte sich mit einem klaren Vorsprung vor allen anderen Angeboten unangefochten den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Auf Platz zwei sah ich die Asia-Gerichte, die sich aber nur knapp gegen das ebenfalls sehr beliebte Schweinegeschnetzelte durchsetzen konnte, welches somit auf dem dritten Platz landete. Der vegetarische Kichererbseneintopf belegte schließlich einen guten Platz vier.

    Mein Abschlußurteil:
    Chili con Carne: +
    Baguette: ++

    Spaghetti mich Hackfleisch-Bohnen-Tomatensauce [23.03.2019]

    Saturday, March 23rd, 2019
    Spaghetti with mincemeat bean tomato sauce - Served / Spaghetti mit Hackfleisch-Bohnen-Tomatensauce - Serviert

    Dieses Wochenende verspürte ich mal wieder große Lust auf mein ältestes Lieblingsrezept: Spaghetti mit Hackfleisch-Tomatensauce nach Art meiner Mutter. Das Rezept hatte ich ja schon einige Male vorgestellt, z.B. in diesem Beitrag, daher erspare ich mir hier eine erneute detaillierte Präsentation. Wie immer experimentierte ich aber auch etwas mit dem Grundrezept herum, so ersetzte ich die Hälfte der Gemüsebrühe durch stückige Tomaten, die Sauce verfeinerte mit einigen Kidneybohnen und rundete sie mit einer 8-Kräuter-Mischung, zusätzlichem Oregano und einigen Chiliflocken geschmacklich ab. Wie immer sehr lecker, bei diesem Rezept kann man eigentlich so gut wie nichts falsch machen. Und das liebe ich – neben seinem wirklich superleckeren Geschmack – daran. 😉

    Spaghetti with mincemeat bean tomato sauce - Side view / Spaghetti mit Hackfleisch-Bohnen-Tomatensauce - Seitenansicht