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Kurztest Wagner “Die Backfrische” Pizza Speciale

Sunday, April 11th, 2010

Heute war mir nicht nach kochen, viel mehr wollte ich mal die aktuell vielbeworbene neue Pizza der Firma Wagner Tiefkühlprodukte GmbH, genannt “Die Backfrische“, in der Geschmacksrichtung Speciale mit Schinken, Salami, Pilzen und Frühlingskräuter-Pesto einem genaueren Test unterziehen. Gekauft wurde die Packung gestern im lokalen Rewe-Markt, der Preis lag bei 2,69 Euronen, was für eine Fertigpizza natürlich schon ziemlich happig ist, aber offensichtlich handelt es sich hierbei ja um eine etwas höherwertige Tiefkühl- bzw. Fertigpizza, da muss man natürlich mit einem höheren Preis rechnen. Immerhin aber noch billiger als hätte ich sie mir bei einem Pizzalieferservice bestellt. 😉

01 - Packung vorne
Verpackung vorne

02 - Packung hinten
Verpackung hinten

Im Inneren der Verpackung findet sich wie nicht anders erwartet die in Folie eingeschweißte, vorgebackene Pizza. Auf der Folie selbst ist im Gegensatz zu vielen anderen Fertigpizzen noch einmal ein zusätzlicher Zubereitungshinweis aufgeklebt. Das ist zwar doppelt gemoppelt, da sich in etwa die gleichen Hinweise auch auf der Rückseite der Verpackung befinden, aber schaden kann es ja auch nicht. Häufig hat man die Pizzaverpackung bereits ins Altpapier geworfen, ohne zu schauen wie man den Ofen vorheizen muss – von daher eine gute Idee der Firma Wagner.

03 - Pizza verpackt
Pizza in Folie

Nachdem wir die Pizza von der Folie befreit haben, erkennen wir schnell anhand der verwendeten Zutaten, dass es sich eindeutig um etwas höherwertige Ware zu handeln scheint. Ich persönlich fand zumindest, dass sowohl der Schinken als auch die Salamischeiben und die Pilze sehr viel besser aussahen als bei einfachen Fertigpizzen. Die Pestoflecken waren des weiteren angenehm gleichmässig verteilt. Einzig die massierung der Pilze an einer Stelle nahe der Mitte erschien mir etwas unschön – auch hier wäre eine gleichmässigere Verteilung schöner gewesen.
Der Durchmesser der Pizza betrug im übrigen ziemlich genau 25cm, was bei Pizzen dieser Art wohl der Normaldurchmesser ist.

04 - Pizza ausgepackt
Die Backfrische” – ausgepackt

Der Ofen – ich verwendete einen Elektroofen mit Ober- und Unterhitze – wird nun auf 220 Grad vorgeheizt und anschließend die Pizza auf einem Backblech auf die mittlere Schiene hinein geschoben.

05 - im Ofen
Pizza im Ofen

Die Zubereitungsanleitung sprach von 9-11 Minuten, ich fand jedoch dass sie nach ca. 10 Minuten noch nicht ganz so gut aussah, daher ließ ich sie insgesamt ca. 15 Minuten im Ofen. Und das Ergebnis konnte sich durchaus sehen lassen.

06 - Pizza fertig

Das wichtigste für mich war natürlich zu testen, ob die sogenannte “Knusper-Gelinggarantie” von Wagner wieder nur ein leeres Werbeversprechen war oder ob es wirklich gelungen sein sollte, eine Fertigpizza knusperfrisch zuzubereiten. Und ich wurde nicht enttäuscht – der Boden war wirklich durchgehend knusprig und knackig, ohne dabei hart oder durchgeweicht zu sein. Und auch der geschmackliche Gesamteindruck enttäuschte nicht, die Zutaten waren eindeutig sehr hochwertig und vor allem das Pesto aus Frühlingskräutern gab der Pizza zusätzlich eine angenehme Note.

Werfen wir noch einen Blick auf die Nährwerte:

Nährwerte:
  100g 360g
(Pizza)
Brennwert: 838 kj
200 kcal
3017 kj
720 kcal
Eiweiß: 9,3g 33,5g
Fett:
davon gesättige Fettsäuren:
8,2g
3.3g
29,5g
11,9g
Kohlehydrate:
davon Zucker:
22,3g
1,2g
80,3g
4,3g
Ballaststoffe: 2,1g 7,6g
Natrium: 0,69g 2,47g
BE: 1,9 6,7

Nicht gerade kalorienarm, aber bei Fertigpizzen hatte ich auch nichts anderes erwartet. In der Summe eine durchaus empfehlenswerte und schmackhafte, wenn auch nicht gerade günstige Tiefkühlpizza der Firma Wagner. Sowohl von der Knusprigkeit des Bodens als auch von den verwendeten Zutaten her eindeutig eine Pizza der Oberklasse.

07 - Pizza-angeschnitten

Meine Abschlußwertung:

Boden/Rand: 3 von3 Sternen
Duft: 3 von3 Sternen
Belag/Optik: 3 von3 Sternen
Geschmack: 3 von3 Sternen

Fisch-Paella [09.04.2010]

Friday, April 9th, 2010

Meine erste Überlegung ging dahin die “Zarte Hühnerbrust gefüllt mit Basilikumpesto auf Tagiatelle al tomate” aus dem Vitality-Bereich zu wählen, was ich letztlich auch hätte tun sollen. Der “Topfenstrudel mit Vanillesauce” als traditionell-regionales Gericht erschien mir wiederum mehr etwas für den Nachtisch zu sein. Aber auch das Globetrotter-Angebot in Form von “Gebackenen Calamari mit Kartoffelsalat und Remouladensaauce” erschienen mit sehr verlockend und die Asia-Gerichte in Form von “Gebratenem Curry-Gemüse nach Thai-Art” oder “Ghung Pao Kai – Putenfleisch gebraten mit Knoblauch, Chili und Gemüse” klangen nicht allzu übel. Als Tagesangebot bot man aber auch noch “Spanische Paella mit Fisch und Meeresfrüchten” und ich entschied mich spontan für dieses Gericht.

Fisch-Paella

Natürlich handelte es sich hier um die Interpretation einer Paella nach Art der Kantine. Als ich mir die Fisch- und Meeresfrüchte-Zutaten genauer ansah, wurde mir schnell klar, dass man hier die Reste der Fisch-Kartoffel-Gemüsepfanne vom Dienstag Resteverwertet worden war. Man merkte leider auch, dass diese Zutaten nicht mehr ganz frisch waren. Letztlich erwies sich die Paella-Zusammenstellung aus Fisch, Meeresfrüchten, Curryreis, Erbsen, Karotten und Paprika aber als recht schmackhaft, wenn auch nicht überragend.
Unter den anderen Gästen waren wohl die Calamari am beliebtesten, gefolgt von der Hühnerbrust und den Asia-Gerichten. Aber auch die Paella würde offensichtlich gern genommen, zumindest sah ich sie häufiger als den Topfstrudel. Im Nachhinein gesehen hätte ich wohl meinem ersten Impuls folgen und das Hähnchen wählen sollen. Aber satt geworden bin ich natürlich auch so und schlecht war die Paella ja nicht.

Mein Abschlußurteil:
Fisch-Paella: +

Holzfällersteak mit Röstkartoffeln [08.04.2010]

Thursday, April 8th, 2010

Die “Poh Piard Thord – Knusprige Frühlingsröllchen” und “Gaeng Massaman Nua – Gebratenes Rindfleisch mit frischem Gemüse und Kartoffeln in Massaman Curry” in der Asia-Ecke sahen eigentlich ganz gut aus und ich überlegte einen Moment ob ich mich heute hier bedienen sollte. Aber auch die “Zitronenhähnchenkeule mit Kräuterreis” aus dem Globetrotter-Bereich sah durchaus verlockend aus und die “Farmerkartoffel mit Sauerrahm und Blattspinatgemüse” wären kalorientechnisch wohl am optimalsten gewesen, aber letztlich fiel meine Wahl dann doch auf das traditionell-regionale “Holzfällersteak vom Schweinenacken mit Zwiebeln und Röstkartoffeln“, welches ich mir noch mit einem Schälchen Gemüse aus Erbsenschoten, Karotten, Maiskölbchen und Streifen von gelber Paprika ergänzte. Aus Nachtisch verzichtete ich wieder ein mal.

Holzfällersteak

Eigentlich hätte ich ja vom letzten Mal etwas gewarnt sein müssen, dass man bei einem Kantinensteak keine Steakhouse-Qualität erwarten kann. Es war – dass muss ich zugeben – nicht schlecht und bis auf eine einzige etwas schlabberige Stelle auch schmackhaft und ganz gut mit seinen Röstzwiebeln oben auf. Auf den Bacon vom letzten Holzfällersteak hatte man aber leider diesmal verzichtet. Sogar noch einigermaßen heiß war es gewesen. An den Röstkartoffeln gab es aber absolut nichts auszusetzen und auch das Gemüse in interessanter, eher ungewöhnlicher Zusammenstellung erwies sich als einwandfrei und sehr schmackhaft. Man hat ja neuerdings scheinbar die Wärmelampe in der Gemüsetheke tiefer gehängt, was ein angenehm heißes Gemüse zur Folge hat. Nachteil dabei ist allerdings, dass die Kellen zum Aufladen sich an ihren Griffen so aufheizen, dass man sich leicht daran die Finger verbrennen kann. Aber was nimmt man für heißes Gemüse nicht alles kauf. 😉
Unter den anderen Gästen erschien mir das sich das Holzfällersteak heute auch der größten Beliebtheit erfreute, aber auch das Zitronenhähnchen war weit verbreitet und belegte noch vor den Asia-Speisen eindeutig den zweiten Platz. Weit abgeschlagen war aber auch die Farmerkartoffel nicht, die mit Blattspinat zubereitet wirklich lecker aussah. Aber ich war auch mit dem Steak letztlich ganz zufrieden.

Meine Abschlußbewertung:
Holzfällersteak: +
Röstkartoffeln: ++
Gemüse: ++

Griechische Bifteki [06.04.2010]

Tuesday, April 6th, 2010

Nach der Osterpause startete heute die verkürzte Arbeitswoche mit einem nicht uninteressanten Angebot in unserem Betriebsrestaurant. In der Asia Ecke lockte zum einen “Moo Pad Takai – Schweinefleisch mit Bambusstreifen, Frühlingszwiebeln und Paprika in Chili-Zitronengrassauce“, was zwar lecker klang, aber ich mag ja leider kein Zitronengras und daher sah ich davon ab. Das andere Asia-Gericht in Form von “Asiatischem Gemüse, herzhaft gebraten, mit Currysauce” war mir wiederum zu vegetarisch 😉 – daher sah ich hiervon ebenfalls ab und wandte mich den regulären Speisen zu. Im Vitality-Bereich bot man “Farfalle al peperoni ” an, ein durchaus verlockend aussehndes Gericht, deren Zutat Pepperoni etwas Schärfe versprach. Und auch die als traditionell-regionales Gericht angebotenen “Schinkennudeln mit Tomatensauce” sahen eigentlich ganz verlockend aus. Aber letztlich fiel meine Entscheidung auf die “Griechische Bifteki mit Tzatziki, Zwiebeln und Tomatenreis“, wobei ich auf die optionalen Zwiebelringe verzichtete.

Griechisches Bifteki / Greek Bifteki

Ich hatte Bifteki mit Tomatenreis ja in der gleichen Form schon mal hier, hier und hier probiert und auch diese Darreichung unterschied sich wenig von den vorherigen malen. Die Bifteki-Frikadellen aus Rindermett und wohl mit Schafskäse versetzt waren heiß und sehr schmackhaft, vor allem in Kombination mit dem leider nur schwach mit Knoblauch garnierten Tzatziki. Der Tomatenreis erschien mit heute sogar etwas fruchtiger als die vorherigen Male, ich vermute mal dass man hier ein neues Rezept probiert hatte – eine wirklich gute Verbesserung. Ein einfaches, schmackhaftes Gericht, dessen Wahl ich nicht bereute.
Die Bifteki mit Tomatenreis erfreute sich dann auch der größten Beliebtheit unter den Gästen, aber eng gefolgt von de Asia-Gerichten und schließlich dem Schinkennudeln und schließlich den Farfalle al peperoni. Kalorientechnisch wären die Farfalle mit Sicherheit die beste Wahl gewesen, aber bei dem heutigen eher minimalen Frühstück lassen sich die Bifteki wohl heute mal vertreten.

Mein Abschlußurteil:
Bifteki: ++
Tzatziki: ++
Tomatenreis: ++

Moo Pad Praw Wan [01.04.2010]

Thursday, April 1st, 2010

Abgesehen vom “Zanderfilet in Mandelbutter mit Petersilienkartoffeln“, den ich schon mal hier probiert hatte, gab es heute im regulären Menubereich nichts, was mich besonders reizte. Weder die “Eier in Senfsauce” noch die “Zucchini mit Hackfleisch gefüllt, dazu Gemüsereis” sahen besonders verlockend aus. Also wandte ich mich mal wieder dem Asia-Bereich zu und fand dort neben “Gebackene Ananas und Banane” und “Gebratene verschiedene Fleischsorten mit Asia-Gemüse in Erdnuss-Sauce” auch “Moo Pad Praw Wan – Knusprig gebackene Schweinefleischstreifen mit frischem Gemüse in süss-saurer Sauce“, was mir letztlich am verlockensten erschien. Dazu gab es wie immer eine Schale Reis, welche ich mir noch mit zusätzlich etwas Sambal Olek würzte sowie einen kostenlosen Glückskeks.

Moo Pad Praw Wan

Versehen mit reichlich Gemüse, darunter Karotten, Kohl, Paprika und Zucchini fanden sich in der angenehm süß-sauren Sauce reichlich Stücke von gebackenen, wohl mit einem dünnen Teigmantel versehene Stücke von Schweinefleisch, die allerdings für den Verzehr meiner Meinung nach doch etwas sehr groß geraten waren. Zum Glück hatte ich mir vorsorglich ein Messer mitgenommen und konnte sie noch etwas zerteilen, bevor ich sie aß. Mit dem Reis zusammen erwies sich die Portion wirklich als sehr gewaltig – bei einem Preis von gerade mal etwas mehr als drei Euronen. Ich musste gegen Ende tatsächlich etwas kämpfen, aber schaffte dann doch alles.
Als klarer Favorit unter den Kantinengästen zeichnete sich meiner Beobachtung nach heute wohl der Zander ab, dicht gefolgt von den Asia-Gerichten und schließlich der gefüllten Zucchini und den Senfeiern. Die Zucchini wäre ja notfalls für mich auch noch gegangen, aber Senfeier ist etwas, mit dem man mich jagen könnte. In der Kantine hatte es heute eine nicht zu übersehende Fraktion gegeben, denen dieses Gericht offensichtlich geschmeckt hat. Aber Geschmäcker sind halt verschieden… 😉

Mein Abschlußurteil:
Moo Pad Praw Wan: ++
Reis: ++

Cannelloni in Tomatensauce [31.03.2010]

Wednesday, March 31st, 2010

Die heutige Auswahl im Betriebsrestaurant erwies sich als eher gewöhnlich. Zwar hätten mich die “Gebratenen Garnelen mit verschiedenen frischen Gemüsen in Hoi-Sin-Sauce” aus der Asia-Ecke gereizt, jedoch hatte ich etwas ähnliches erst vor kurzem, daher sah ich mich nach etwas anderem um. Im Asia-Bereich bot man außerdem noch “Chop Suey – gemischtes Gemüse gebraten in Kokossauce” und “Nue Pad Humman Hoi – Rindfleischstreifen mit Pilzen und frischem Gemüse in Austernsauce” an, was mich aber beides nicht so recht begeistern konnte. Außerdem gab es als traditionell-regionales Gericht eine große “Fleischpflanzerl in Zwiebelrahmsauce an Kartoffelpüree” und als heutige Vitality-Speise eine Portion “Champignongulasch auf Vollkornspaghetti” was durchaus als kleiner Lichtblick zu bezeichnen wäre. Meine Wahl fiel aber schließlich auf die “Cannelloni mit Fleischfüllung in Tomatensauce“, die man als heutiges Globetrotter-Gericht anbot. Dazu gesellte sich dann noch ein Becherchen Zitronencreme auf Banane als Dessert.

Canneloni mit Tomatensauce

War aber wirklich nichts besonderes wie ich schnell feststellen musste. Nicht nur dass man die armen Cannelloni in der mit Zwiebeln und Gewürzen versetzten Tomatensauce mal wieder regelrecht ertränkte, auch die Cannelloni, die mit hellen Mett, wohl aus Geflügelfleisch, gefüllt und mit Käse überbacken waren, rissen mich nicht wirklich vom Hocker. Es erschien mir doch, dass man hier wohl eher Fertigware verarbeitet hatte, die man nur noch im Wasserbad erhitzt oder kurz aufgebacken hatte. Geschmacklich war es durchaus in Ordnung und ich möchte mich hier nicht beschweren, aber es war typisches Kantinenessen. Das kann man hier besser – soviel ist klar. Das Dessert aber wiederum war mit seinem Choco-Crossie als Garnitur, der fluffigen Zitronencreme und den Bananenstücken vollkommen in Ordnung.
Der Renner heute waren eindeutig die Fleischpflanzerl, soviel steht fest. Danach kamen aber auch schon die Cannelloni, die mit den Asia-Speisen aber ungefähr gleich auf gewesen seien dürften. Das Vitality-Gericht – der Champignongulasch – lag aber in der Beliebtheit dicht auf – eigentlich klang es ja auch ganz lecker und wäre auch für mich mit Sicherheit keine üble Wahl gewesen. Aber letztlich bin ich auch mit dem Cannelloni satt geworden.

Meine Abschlußbewertung:
Cannelloni: +
Tomatensauce: ++
Zitronencreme: ++

Rinderlendensteak ‘Gärtnerinnen Art’ [30.03.2010]

Tuesday, March 30th, 2010

Während das “Panang Pak Taohoo – Gebratenes Gemüse und Tofu in rotem Panang” nicht so das wahre für mich erschien, überlegte ich doch kurz ob das “Moo Pad Krapao – Gebratenes Schweinefleischstreifen mit Chili, frischem Gemüse und frischem Thai Basilikum” – beides aus der Asia-Ecke – nicht etwas für mich wäre. Die “Gnocchi mit Ruccola und gedünsteten Kirschtomaten” als heutiges Vitality-Gericht erschien mir auch recht interessant und die “Tortellini in Schinken-Sahne-Sauce” an der Globetrotter-Theke war ebenfalls nicht von der Hand zu weisen – aber als mein klarer Favorit kristallisierte sich dann doch recht schnell das “Rinderlendensteak ‘Gärtnerinnen Art’ mit buntem Gemüse und Röstkartoffeln” heraus. Dazu nahm ich mir noch – Ausnahmweise – ein Erdbeer-Rhabarber-Mousse als Nachtisch.

Rinderlendensteak

Dass es dazu noch ein Extra Steakmesser gab, hat mich bei meiner Wahl wohl durchaus beeinflusst. Das Steak selber war – leider – als Well Done zu bezeichnen, ich mag es ja lieber Medium bis maximal Medium Well. Außerdem war es auch für ein Steak dünn, aber dafür auch recht groß. Abgesehen von einer kleinen, etwas fettigeren Ecke war es auch in Ordnung für Kantinenverhältnisse – aber es gibt mit Sicherheit bessere Steaks. Dazu gab es Mischgemüse aus Erbsen, Karotten und Schwarzwurzeln und schließlich Röstkartoffeln, also Pellkartoffelnscheiben ohne weitere Zugabe von Zwiebeln, Speck oder anderem angebraten worden waren. Ansonsten hätte man es wohl auch eher als Bratkartoffeln bezeichnet. Das Erdbeer-Rhabarber-Moussee war wie meiste nur etwas für den hohlen Zahn, aber dennoch sehr lecker und ein guter Abschluß für dieses Mittagessen.
Das Steak war dann heute auch eindeutig auf Platz eins in der allgemeinen Beliebtheit, danach würde ich die Asia-Gerichte und gleich folgend die Gnocchi einordnen. Zuletzt kamen dann wohl die Tortellini. Aber wenn es schon mal Steak gibt war wohl auch kaum etwas anderes zu erwarten.

Meine Abschlußbewertung:
Rinderlendensteak: +
Gemüsemix: ++
Röstkartoffeln: ++
Erdbeer-Rhabarber-Mousse: ++

Jägerschnitzel & Knöpfle [29.03.2010]

Monday, March 29th, 2010

Obwohl das heutige Angebot im Asia Bereich mit “Poh Piard Thord – Knusprige Frühlingsröllchen” oder “Gaeng Phet Gai – Hühnerfleisch gebraten mit verschiedenen Gemüsen in Kokosmilchsauce” durchaus interessant klang, war mir heute doch eher nach etwas regulärem. Zur Auswahl standen hier heute im Vitality-Bereich “Zucchini-Kartoffelgulasch mit Baguette“, bei den traditionell-regionalen Speisen “Jägerschnitzel vom Schwein mit Pilzsauce und Knöpfle” und als Globetrotter-Menu schließlich “Coq au Vin – geschmorte Hähnchenkeule in Rotweinsauce auf Tagiatelle“. Den Coq au Vin hatte ich ja hier und hier schon mal probiert hatte und für gut befunden – und Schnitzel erschien mir heute mal genau das richtige. Und dazu passte meiner Meinung nach das Rahmgemüse aus Erbsen, Pariser Karotten und Schwarzwurzeln auch sehr gut, welches ich mir noch an der Gemüsetheke holte.

Jägerschnitzel & Knöpfle

Auch wenn das unpanierte Schnitzel in seiner dünnen, fettarmen und zarten Form lecker wie immer war, hatte es sich leider bereits etwas abgekühlt als ich es verzehrte. Minderte den Genuss aber nur ein wenig. Gemeinsam mit der Sauce, in der ich neben Champignons auch einige Pfifferlinge entdeckte, sowie den Knöpfle als Sättigungsbeilage zwar nichts besonderes, aber dennoch lecker. Das Gemüse passte dann auch wirklich perfekt dazu und – siehe da – es war sogar noch richtig heiß. In der Summe nichts außergewöhnliches, aber dafür bodenständiges und schmackhaftes Mittagsmenu.
Die höchste Gunst unter den Speisen teilten sich wohl heute der Coq au Vin und das Jägerschnitzel, unter denen ich keinen klaren Favoriten ausmachen konnte. Gefolgt wurden sie von den Asia-Speisen und schließlich dem Zucchini-Kartoffel-Auflauf. Aber auch Salatschüssel konnte ich verstärkt entdecken – aber das ist klar, da ja Frühling wird und einige Leute verstärkt gegen den Winterspeck kämpfen… 😉

Mein Abschlußurteil:
Jägerschnitzel: + (Weil doch bereits etwas abgekühlt)
Pilzsauce: ++
Spätzle: ++
Rahmgemüse: ++