Spaghetti Gamba [19.06.2009]

Heute war es mir das erste mal wieder vergönnt, in unserer firmeneigenen Kantine zu speisen. Und die Auswahl fiel mir heute nicht leicht, denn unser Koch hatte uns die Auswahl zwischen “Spaghetti Gamba mit Ruccola und kleinem Salat” und einer “Bratwurst mit Sauerkraut und Kartoffelpüree” gestellt. Aber Spaghetti lagen mir dann doch heute mehr – gerade weil ich ja auch ein großer Freund von Garnelen (Gamba) bin.

Spaghetti Gamba

Fangen wir mit dem Salat an. Versehen mit einem leckeren Joghurtdressing was die Komposition aus Salatblättern, etwas Mais und dem Schafskäse eine wirklich gelungene Ergänzung zum Hauptgericht. Und dieses bestand aus mit Kräutern garnierten Nudeln, die mit reichlich Ruccolablättern und schließlich einer Tomatensauce mit Garnelen garniert war. Außer dass ich die Sauce etwas dünn fand – trotz der großen Tomatenstücke, die sich darin befanden – gab es absolut nichts daran auszusetzen. Vor allem die Garnelen waren mal wieder ein Genuß. Natürlich sind sie frisch am besten – aber so etwas kriegt man bei Frankfurt wohl nur schwer. Von daher….
Großes Lob an den Koch – war wirklich mal wieder sehr lecker.

Mein Abschlußurteil:
Spaghetti Gamba: ++
Salat mit Schafskäse: ++

Doener Kebap [18.06.2009]

Heute war wieder Aufstehen um 6:00 und Abfahrt um 7:00 Uhr angesagt – unser Ziel war wieder (vorerst zum letzten Mal) Karlsruhe. Leider war das dortige Betriebsrestaurant wegen einer internen Veranstaltung heute geschlossen, aber man hatte die Leute dort nicht vergessen und etwas außerhalb einen Döner- und einen Bratwurststand aufgebaut, um die Leute um die Mittagszeit mit Nahrungsmitteln zu versorgen. Ich entschied mich für den Döner Kebap – für den ich gerade einmal einen Euro löhnen musste.

Doener Kebap

Und trotz des unschlagbar günstigen Preises war das ganze wirklich lecker. Das Fleisch war noch schön heiß und nicht zu fettig, der Salat war frisch und das Brot schön knusprig – wenn auch nur wie in Dönerständen üblich aufgebacken. Dazu gab es eine leicht knoblauchhaltige Sauce mit Kräutern, die gut zum Rest passte und bei der man nicht gefahr lief, hinterher von den anderen Schulungsteilnehmern wegen zu heftiger Geruchsbelästigung gemieden zu werden. 😉
Wir mussten zwar im Stehen essen – aber in der Summe ein günstiges, schneller und leckeres Fast-Food Mittagessen. Und nach den beiden letzten Tagen, die meinen Geldbeutel ja doch etwas mehr belastet hatten, eine nette Erholung.

Mein Abschlußurteil:
Döner Kebap: ++

Kurkuma-Entenbrust [16.06.2009]

Heute war ich mal wieder im Betriebsrestaurant in Karlsruhe – die heute wieder mit einem breiten Angebot an Speisen aufwarten konnte. Unter anderem fand ich auf dem Speisekarten-Flachbildschirm Tomaten- und Garnelensuppe, Rinderbraten mit Nudeln, Schweinenackenbraten und schließlich Asiatische Entenbrust mit Kurkuma, dazu rote Beete und Süßkartoffeln. Obwohl letzters Gericht mit 7,65 Euronen das teuerste auf der ganzen Karte war, entschied ich mich letztlich dafür.

Entenbrust mit Kurkuma

Geschmackstechnisch bereute ich die Wahl nicht. Die Entenbrust war angenehm zart und mit Sicherheit nicht aus der Friteuse wie man es ja schon in dem einen oder anderen Asiaimbiss kennt – sondern regulär zubereitet. Und die Kurkumasauce, die mit zahlreichen Kräutern und kleinen Pfefferkörnern garniert war, passte wirklich sehr gut dazu. Bei den Süßkartoffeln musste ich an Kürbis oder so etwas denken, der Geschmack wies aber auf etwas anderes hin. War eine wirklich ungewöhnliche Sättigungsbeilage, die man so hier eher selten erhält. Die warme Rote Beete schließlich hätte ich ebenfalls nicht unbedingt bei einem als asiatische titulierten Gericht erwartet, aber passte geschmacklich doch gut ins Gesamtbild. Ein wirklich rundum gelungenes Gericht. Nur sollte ich bei meiner Suche nach neuen Geschmackserlebnissen nicht einfach den Preis außer acht lassen. 😉

Mein Abschlußurteil:
Entenbrust: ++
Kurkumasauce: ++
Rote Beete: ++
Süßkartoffeln: ++

Currywurst mit Pommes [15.06.2009]

Heute war ich zu Gast in Karlsruhe und habe natürlich auch in der dortigen Kantine heute zu Mittag gegessen. Das Angebot war auf jeden Fall schon mal ziemlich breit – auf dem großen Flachbildschirm mit dem Mittagsangebot las ich unter anderem von Gnocchi, Kalbsbraten und Sauerbraten, dazu verschiedene Beilagen, außerdem mehrere Salattheken und ein breites Angebot an Getränken. Zuerst nahm man sich wie gewohnt ein Tablett, Besteck und Teller, machte sich Gemüse und Sättigungsbeilage selbst auf und bekam die Hauptkomponente – bei mir die beiden Bratwürste mit der Sauce – von einem Kantinenmitarbeiter auf den Teller kredenzt. Am Ende zahlte man einfach an einer der vier bis fünf Kassen. Mein Preis lag für das Gericht inklusive der Cola bei 4,95 Euronen – und das obwohl ich keinen Mitarbeiter-Preisnachlass bekam. Nicht supergünstig, aber es war doch aktzeptabel.

Currywurst mit Pommes

Die Würste erwiesen sich als feinere Bratwürste in Eigendarm – das Fleisch war dabei mit etwas Kümmel versehen, was dem guten geschmacklichen Eindruck keinen Abbruch tat. Auch die Currysauce war lecker – fruchtig und leicht scharf. Und auch an den Pommes Frites gab es nur wenig auszusetzen, denn sie waren schön knusprig wie ich es mag, wenn auch leider nicht genug gesalzen. Leider fand ich auf dem Tisch keinen Salzstreuer, so das ich damit leben musste.
Qualitätsmässig brauch sich diese Kantine in Karlsruhe also nicht zu verstecken. Mir hats geschmeckt und ich bin gut satt geworden.

Mein Abschlußurteil:
Bratwürste: ++
Currysauce: ++
Pommes Frites: +

Spaghetti Carbonara [14.06.2009]

Zum dritten Mal in Folge an unserem arbeitsamen Wochenende bestellten wir auch heute mal wieder bei der Pizzeria Trattoria Calabria. Da ich die beiden letzten Mal Pizza hatte, nutzte ich heute die Gelegenheit mal eines der Nudelgerichte zu testen. Dabei fiel meine Wahl auf die Spaghetti Carbonara.

Spaghetti Carbonara

Zu der Aluschale mit den Spaghetti würde noch ein Tütchen mit zwei noch warmen (wahrscheinlich frisch gebackenen) Ciabattabrötchen. War nicht unbedingt notwendig bei Nudeln, aber doch eine nette Geste. Die Nudeln waren bei der Lieferung noch schön heiß – die Spaghetti al dente und die Sauce entsprach dem, was ich mir unter einer Carbonara-Sauce vorstelle. Zwar mag ich es noch lieber, wenn man Würfelspeck anstatt gekochtem verwendet, aber da hatte man bei Calabria anders entschieden und in kleine Streifen geschnittenen, gekochten Schinken zu benutzen. Damit kommen wir auch zu einem kleinen Kritikpunkt: Etwas mehr Schinken wäre hier sehr angenehm gewesen – für meinen Geschmack war davon etwas zu wenig in der Sauce. Im Gesamturteil guter Durchschnitt, aber leider nicht mehr. Eines der besten Carbonara-Gerichte auf meiner Liste war meiner Meinung nach auch heute noch jenes aus dem Pütz in Köln.

Mein Abschlußurteil:
Spaghetti Carbonara: +