Posts Tagged ‘mittagessen’

Grillteller mit Röstinchen [18.02.2010]

Thursday, February 18th, 2010

Entgegen meiner gestern geäußerten Vermutung gab es heute keinerlei Reste vom gestrigen Aschermittwoch-Fischangebot, viel mehr hatte man eine reguläre Karte mit einem durchaus als interessant zu bezeichnenden Angebot. Da war zum einen der Asia-Ecke “Pud Pak Ruam Mit – Gebratenes frisches Gemüse in Austernsauce” oder “Gung Pao Ngao – Rindfleisch gebraten mit Chili, Knoblauch, Morcheln, Bambus und Gemüse“, was schon mal ganz interessant klang, aber mir war heute nicht nach Asiatischem. Außerem bot man an der Vitality-Theke einen “Kartoffelgulasch, pikant” an, die tradtionell-regionalen Gerichte lockten mit einem “Grillteller (Schwein, Pute, Rind, Speck, Würstl ) mit Grilltomate und Röstinchen” und als Globetrotter-Speise gab es ein “Hähnchenschnitzel im Knuspermantel auf Gemüsereis, dazu Curry-Kokossauce“. Obwohl sowohl der Kartoffelgulasch als auch das Hähnchenschnitzel verführerisch klangen, entschied ich mich dann doch für den traditonell-regionalen Grillteller, den ich mit einem Schälchen Möhrchen ergänzte und im Gegenzug dazu auf die Grilltomate verzichtete. Ich mag Tomaten zwar, aber doch lieber in verarbeiteter als in roher Form.

Grillteller & Röstinchen / mixed meat plate & potato patties

Sehr Fleischhaltig heute, das gebe ich zu – aber in der Summe eine wirklich sehr schmackhafte Zusammenstellung. Auf das Stück gekräuselten Bacon hätte man zwar durchaus verzichten können, dies war schnell und mit einem Haps weg und auch das Würstchen, wohl eine Bratwurst Nürnberger Machart, erwies sich eher als etwas für den hohlen Zahn – aber zusammen mit dem Stückchen Pute, Schwein und Rindfleisch und der Sauce sowie den Kartoffeltalern oder Röstinchen als Sättigungbeilage eine wirklich sättigende Portion. Das Fleisch war durchgehend noch einigermaßen heiß und zart im Biss. Und auch die Möhrchen waren nicht nur schön weich und zart, sondern auch in einer für die Gemüsetheke ungewöhnlich hohen Temperatur. Normalerweise kühlt das Gemüse hier trotz der Wärmelampen doch rasch herunter. Alles in allem ein wirklich leckeres, wenn auch nicht gerade kalorienbewußtes Mittagsmahl – ich bin mal wieder sehr satt geworden und geschmeckt hats außerdem noch. 🙂
In der allgemeinen Beliebtheit schien der Grillteller aber heute nur knapp vor dem Hähnchenschnitzel zu liegen – ich hatte einen deutlicheren Vorsprung erwartet. Aber auch die Asia-Speisen waren nah an der Spitzengruppe dran, und der Kartoffelgulasch fand ebenfalls seine Liebhaber. Auch schienen heute ziemlich viele Salatschüsseln als Hauptspeise auf den Tabletts zu stehen, mehr als es sonst der Fall war, der Eindruck kann aber auch täuschen. Natürlich naht der Frühling und da könnten auch viele wieder verstärkt auf ihre Figur achten – aber das sind natürlich nur Hypothesen, die ich hier keinesfalls belegen kann…

Mein Abschlußurteil:
Fleischmix: ++
Sauce: ++
Röstinchen: ++
Möhren: ++

Cordon Bleu & Pommes [16.02.2010]

Tuesday, February 16th, 2010

Die Auswahl zum heutigen Dienstag war wieder mal durchaus interessant. Zum einen wurden “Canneloni mit Fleischfüllung und Tomatensauce” als Tagestip angeboten – wohl die Reste von Gestern – außerdem gab es bei den Vitality-Speisen “Zucchinipuffer mit Broccoli und Tomate“, welche ich wirkliche einen Moment in Betracht zog, “Maccaroni al Arrabiata mit Parmesan” als Globetrotter-Gericht und schließlich als traditionell-regionales Menu “Cordon bleu vom Schwein mit Pommes frites“. Bei den Asia-Speisen lockten u.a. “Asiatische Gemüse herzhaft gebraten in Erdnußsauce” und “Nua Pad Pram Hoi – Rindfleisch mit Erbsenschoten, frischen Sojakeimlingen in Austernsauce“. Ich entschied mich schließlich doch für das Cordon Bleu, welches ich mit etwas Gemüse in Form von einem Linsen-Paprika-Tomaten Mischgemüses aufwertet – auch hier hatte man wohl die Reste der Chili-Linsen von gestern verwertet. Außerdem gab es an der Kasse kostenlos noch zur Feier des heutigen Faschingsdienstages wie es bereits zur Weihnachtszeit Anfang Dezember 2009 schon mal der Fall war hölzerne Pfannenwender und außerdem noch einen Berliner als kostenlose Beigabe.

Cordon Bleu - Pommes Frites

Innen war das Cordon Bleu wie erwartet mit Käse und beidseitig des Käses einer Doppelschicht gekochten Schinkens gefüllt und bestand von außen natürlich aus einer dünnen Schicht Schweinefleisch und Panierung. Ich gehe zwar mal davon aus dass es sich hier um fertig gekaufte Cordon Bleus handelte, aber sie waren geschmacklich absolut in Ordnung. Und entgegen meiner früheren Erfahrungen waren heute auch die Pommes in Ordnung, nicht zu kalt, einigermaßen knusprig und sogar gut gesalzen. Die Linsen passten zwar geschmacklich nicht perfekt zu den restlichen Komponenten, aber schmeckte dennoch mit ihrer leichten Schärfe recht angenehm. Ich wüßte jetzt auch auf Anhieb nicht, welches Gemüse perfekt zu Cordon Bleu passen würde – vielleicht Blumenkohl oder Kohlrabi?
Erwartungsgemäß erfreute sich das Cordon Bleu heute dann auch der größten Beliebtheit unter den Besuchern, gefolgte von Asia-Speisen, Canneloni, Maccaroni und den Zuchini-Puffern. Hätte mich um ehrlich zu sein auch gewundert wenn es anders gewesen wäre. 😉

Mein Abschlußurteil:
Cordon Bleu: ++
Pommes Frites: +
Chili-Linsen: ++

Schweineschnitzel mit Kroketten [15.01.2010]

Monday, February 15th, 2010

Zum neuen Wochenanfang bot unser Betriebsrestaurant wieder einmal eine durchaus interessante Auswahl an Speisen an. Im Asia-Bereich lockten u.a. “Gebratener Tofu mit verschiedenem Gemüse in Hoi Sin Sauce” und “Gaeng Keaw Wan Gai – Gebratenes Hühnchen mit frischem Gemüse , Aubergine, Bambussprossen in scharfem grünem Curry“, wobei für mich höchstens letzteres in Frage gekommen wäre. Scharfer grüner Curry hörte sich durchaus verlockend an. Aber auch der regulären Sektionen gab es verlockende Angebote. Da war zum einen das heutige Sonderangebot in Form von einem “Putencurry mit Gemüse an Basmatireis“, welches ich durchaus in Betracht zog. Aber auch die “Mexikanische Chili- Linsen mit Reis” aus der Abteilung der Vitality-Speisen sahen gar nicht übel aus und die “Cannelloni mit Fleischfüllung in Tomatensoße” bei den Globetrotter-Gerichten hatten auch ihren Reiz – aber ich entschied mich nach einigem Überlegen dann doch für das traditionell-regionale “Schweineschnitzel mit Schinken, Käse überbacken dazu Rahmsoße und Kroketten“, welches ich mir noch mit einer Schale zusätzlicher Erbsen als Gemüsebeilage aufwertete. Auf einen Nachtisch verzichtete ich aber heute.

Schweineschnitzel & Kroketten

Eine gute Wahl wie ich feststellen durfte – das Stückchen unpaniertes Schnitzelfleisch war zart und sehr lecker. Der gefalteten Scheibe Kochschinken und dem Käse darauf hätte es nicht unbedingt bedurft, ich hätte es auch pur genommen, aber wo sie schon mal drauf waren schadete es natürlich auch nichts. Bei der Rahmsauce, die im übrigen geschmacklich sehr gut dazu passte, hatte man wieder mal übertrieben und für meinen Geschmack etwas sehr viel davon drauf getan – dabei war das Schwein ja schon tot und hätte nicht noch zusätzlich ertränkt werden müssen. 😉 Bei den Kroketten hätten es wiederum ein bis zwei mehr sein können, aber die die auf dem Teller waren erwiesen sich für Kantinenkroketten als wirklich vorzüglich, denn sie waren richtig heiß, außen wunderbar knusprig und innen angenehm weich. Die Erbsen hingegen hatten ihre heißeste Zeit schon hinter sich, aber bei Gemüse von einer Selbstbedienungs-Theke ist das wohl nicht ganz zu verhindern. Letztlich waren sie aber Ok und passten meiner Meinung nach auch sehr gut zum Restgericht.
Es ist eigentlich müßig zu erwähnen, dass das Schweineschnitzel heute den größten Zuspruch bei den Gästen fand, deutlich vor Canneloni, Putencurry, den Asia-Gerichten und den Mexikanischen Chili-Linsen. Puutrencurry, Asia-Gerichte und Canneloni lagen dabei wohl ungefährt gleich auf, die Chili-Linsen erfreuten sich offensichtlich keiner so großen Beliebtheit, aber damit hatte ich auch nicht gerechnet. Obwohl ich zugeben muss dass sie wirklich interessant aussahen – sollte es noch einmal etwas ähnliches geben werde ich sie auf jeden Fall wieder in Betracht ziehen.

Mein Abschlußurteil:
Überbackenes Schweineschnitzel: ++
Rahmsauce: ++
Kroketten: ++
Erbsen: +

Fischfilet in pikanter Kokosmilch [12.01.2010]

Friday, February 12th, 2010

Bereits gestern Abend waren wir in Richtung Norden in die Nähe von Frankfurt zurückgekehrt – und dabei über sechs Stunden auf er A9 und der A3 verbracht, da einen großen Teil der Strecke auf allen Spuren versetzt Streu- und Räumfahrzeuge vor uns her fuhren und somit nur eine Höchstgeschwindigkeit von 60 Kilometern pro Stunde erlaubten.

Räumfahrzeuge A9

Aber auf der Gegenfahrbahn in Richtung München war es auch nicht besser – Autokolonnen krochen hinter den Räumfahrzeugen her, die und entgegen kamen.

Den ganzen Tag über hatte es auch geschneit – mal mehr und mal weniger stark – von daher waren die Maßnahmen denke ich auch durchaus gerechtfertigt. So kamen wir halt erst nach Mitternacht an unserem Ziel an.
Frühstück gabs dann heute mal keins, dafür aber eine Mahlzeit in der Kantine, über die ich bereits von April bis Oktober letzten Jahres intensiv berichtet hatte. Die Auswahl bestand heute aus “Cheeseburger (überbackene Rinderbratlinge im Sesambrötchen) mit Tomate und Gewürzgürkchen, dazu Steakhouse-Fritten” und “Fischfilet in pikanter Kokosmilch mit indischem Currygemüse und Duftreis“. Intuitiv lagen mir natürlich die Cheeseburger nahe, aber mein eigenes Körpergewicht riet mir dann doch dazu, das Fischfilet zu wählen.

Fischfilet in pikanter Kokosmilch

War nicht nur lecker, sondern dank des reichlichen Gemüses, des beiliegenden Salates und der fettarmen Zubereitung wohl sogar gesund. 🙂 Ursprünglich war der Fisch als Pangasius angekündigt worden, aber man hatte hier kurzfristig umdisponiert und eine andere Fischsorte verwendet – leider hatte ich vergessen zu fragen um was es sich dabei handelt. Es war auf jeden Fall sehr wohlschmeckend, zart und vollkommen Grätenfrei. Darüber fand sich die scharf-pikante Sauce aus Kokosmilch, die geschmacklich sehr gut dazu passte. Außerdem fand sich eine ansehnlich Portion Reis, warmen Gemüse und einem gemischten Salat auf dem Teller. In der Gesamtkomposition absolut gelungen wie ich fand – hat mir sehr gut geschmeckt und ich bereue es keinesfalls, nicht die Cheeseburger gewählt zu haben.

Mein Abschlußurteil:
Fischfilet: ++
Pikante Kokosmilch: ++
Gemüse: ++
Reis: ++

Szegediener Rindergulasch [11.02.2010]

Thursday, February 11th, 2010

Am heutigen Donnerstag bot man wieder eine interessante Auswahl an Speisen an. In der Asia-Ecke lockten u.a. “Asiagemüse gebraten mit Ernußsauce nach Peking Art” oder “Gaeng Phet Gai – Hühnerfleisch gebraten mit Gemüse und Kokosmilchsauce“, bei den regulären Gerichten gab es zum einen bei Vitality eine Portion “Tortelloni al pesto basillico“, in der Sektion der traditionell-regionalen Gerichte “Schweinekrustenbraten mit Dunkelbiersoße und Semmelknödel” und bei den Globetrotter-Gerichten schließlich noch “Szegediener Rindergulasch mit Salzkartoffeln“. Mit dem Schweinekrustenbraten hatte ich ja nicht so gute Erfahrungen gemacht und auf Tortelloni hatte ich keinen Appetit, also wählte ich heute einmal den Szegediener Gulasch, der außer mit Salzkartoffeln aus noch mit einem Klacks Sour Cream und etwas Sauerkraut kam. Das ganze wertete ich dann noch mit einem Dessert aus Erdbeerpudding auf, welches man dieses mal in einem etwas ungewöhnlichen Schälchen anbot. Normalerweise gibt es hier ja nur die kleinen Becherchen.

Szegediener Rindergulasch

Und ich war mit meiner Wahl heute wirklich sehr zufrieden muss ich zugeben. Der würzige Rindergulasch war mit reichlich Rindfleischstücken versehen und mundete vorzüglich. Auch an Kartoffeln gab es nichts auszusetzen und das Sauerkraut passte vorzüglich zu dem Gericht – einzig hätte man hier gerne etwas mehr davon auf den Teller tun können. Sour Cream auf dem Gulasch kannte ich so zwar noch nicht, aber auch das passte geschmacklich wie ich fand sehr gut in die Gesamtkomposition.
Das Dessert schließlich war zwar ziemlich süß, vor allem durch die zusätzlich oben auf gegebene Erdbeermarmelade, schmeckte aber auch sehr gut. Von der Menge her gab es sich aber nichts im Vergleich zu den sonst üblichen kleinen Becherchen.
In der Beliebtheit schließlich lag der Krustenbraten wie mir schien knapp vor dem Gulasch, gefolgt von den Asia-Gerichten und dann den Tortelloni. Vielleicht sollte ich den Braten bei Gelegenheit mal eine zweite Chance geben, wenn er so viel Zuspruch findet kann er ja eigentlich gar nicht soooo schlecht sein.

Mein Abschlußurteil:
Szegediener Gulasch: ++
Salzkartoffeln: ++
Sauerkraut: ++
Erdbeerpudding: ++