Zwiebelrostbraten & Spätzle [03.12.2009]

Heute entschied ich mich mal für den absoluten Zwiebel-Overkill in Form eines “Zwiebelrostbraten mit Kräuterspätzle“, (welcher auch noch mit zusätzlichen Röstzwiebeln garniert war) aus dem Bereich Globetrotter. Bei Vitality hätte es heute “Spaghetti mit Aubergineragout” gegeben, das ich wegen meiner geschmacklichen Abneigung gegenüber Auberginen nicht nehmen wollte und bei Tradition der Region bot man “Schweinekrustenbraten mit Dunkelbiersauce und Semmelknödel” an, was zwar nicht schlecht klang, aber mit Krustenbraten hatte ich es das letzte Mal ja eher nicht so gut erwischt, daher entschied ich mich auch gegen ihn. Bei den Asia-Gerichten bot man heute u.a. “Tahoo Tod – Tofu gebacken auf Bratgemüse in Koriandersauce” und “Ko Lo Kai – Putenfleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse und Ananas in süß saurer Sauce” an. Tofu ist aber nichts für mich und das mit dem Putenfleisch klang zwar gut, jedoch sprach mich das Gericht visuell nicht so an. Also gabs wie anfangs schon erwähnt heute Zwiebelrostbraten von der Rinderlende.

Zwiebelrostbraten

Abgesehen davon dass mit den zusätzlichen Röstzwiebeln der Zwiebelgehalt wirklich ungewöhnlich hoch war, bereute ich meine Wahl eigentlich nicht. Die Spätzle, oder besser Knöpfle, waren zwar nicht so extrem kräuterig wie ich es aus der Menubeschreibung erhofft hatte, schmeckten aber dennoch ganz gut. Ich hätte mir aber noch etwas Gemüse holen sollen, denn das fehlte hier leider mal wieder. Das Stückchen Rinderlende in Form des Krustenbratens war ebenfalls sehr gut gelungen, nicht zu zäh und gut durchgebraten.
Der Renner heute war wie ich beobachten konnte aber eindeutig der Krustenbraten, gefolgt von asiatischen Speisen und dann erst dem Zwiebelrostbraten. Ich aber war ganz letztlich ganz zufrieden und bin vor allem satt geworden. 🙂

Mein Abschlußurteil:
Zwiebelrostbraten: ++
Spätzle: ++

Barschfilet & kreolischer Bohnenreis [02.12.2009]

Heute entschied ich mich mal nicht für das meist gegessene Gericht des Betriebsrestaurants, welches eindeutig ungeschlagen das “Cordon bleu vom Schwein mit Pommes frites” aus der Abteilung der traditionell-regionalen Speisen darstellte. Zwar sah ich auch viele Tabletts mit Asia-Gerichten – dort gab es heute unter anderem “Bami Goreng – Gebratene Nudeln mit verschiedenem Gemüse in Currysauce” und “Gaeng Ped Gai – Hühnerfleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in Kokosmilchsauce“, und auch die Globetrotter-Mahlzeit “Tortellini in Tomaten- Pilzsauce” wurde durchaus gegessen, ebenso wie meine Wahl, dem “Barschfilet auf karibische Art aus dem Cajundunst mit kreolischen Bohnenreis“, aber Cordon-Bleu & Pommes lagen eindeutig weit vorne.
Zu dem Fischgericht nahm ich mir noch einen Pudding mit Pumpernickel – eine recht ungewöhnliche Kombination wie ich mir dachte und daher unbedingt probieren wollte.

Karibisches Barschfilet & Bohnenreis

Das angenehm große Stück Barschfilet hatte man mit einer leicht scharfen Mischung aus Tomaten, Pepperoni, Zwiebeln und weiteren Gemüse bedeckt, die geschmacklich sehr gut zu dem glücklicherweise vollkommen grätenfreien Fisch passte. Das ganze ruhte dann auf einem Bett aus wohlschmeckenden Vollkornreis, in das man Kidneybohnen gemischt hatte. Sehr sättigend wie ich feststellen musste. Was es allerdings mit diesem “Cajundunst” auf sich hatte erschloss sich mir nicht ganz. Gemäß Wikipedia sind die Cajun eine frankophone Bevölkerungsgruppe, die hauptsächlich im US-amerikanischen Bundesstaat Lousinana ansässig ist. Wie ich jedoch beim weiteren lesen des Artikels feststellte, verfügt diese Bevölkerungsgruppe über eine eigene Art zu kochen, Cajun-Küche genannt, die eng mit der creolischen Küche verwandt ist, sich an der französischen Küche orientiert und dadurch auszeichnet, rustikal Speisen mit den im Mississippi-Delta verfügbaren Zutaten zu kochen. Kann ich gelten lassen muss ich sagen, passt schon zusammen – aber was nun genau Cajundunst sein sollte habe dennoch ich nicht herausgefunden.
Der Nachtisch schließlich erwies sich, wie erwartet, als wirklich interessante Kombination. Unter einer Vanillecreme, die man mit Erdbeersauce garniert hatte ruhten einige in Kaffee und irgend etwas alkohlisch schmeckendes, ich vermute mal Rum, eingelegte Stückchen Pumpernickel, also Vollkornbrot aus Roggenschrot. Klingt im ersten Moment vielleicht ungewöhnlich, hat aber wirklich sehr gut geschmeckt.
Ich denke dass das Barschfilet die kulnarisch wirklich interessantere Alternative zum Cordon Bleu waren, und gut geschmeckt hat es auch noch. Hat sich also gelohnt mal gegen den Strom zu schwimmen. 😉

Mein Abschlußurteil:
Barschfilet: ++
Bohnenreis: ++
Pumpernickel-Pudding: ++

Rinderhacksteak & Bratkartoffeln [01.12.2009]

Das heutige Angebot im Betriebsrestaurant war mal wieder ganz interessant muss ich zugeben. Zum einen bot man bei den Vitality-Speisen “Mexikanische Chili- Linsen mit Reis” an, die mich schon einmal ein wenig reizten. Aber auch die “Schinkennudeln mit Tomatensauce” aus der Sektion traditionell-regionaler Speisen klang nicht schlecht und das “Rinderhacksteak in Zwiebelrahmsauce mit Bratkartoffeln” hörte sich wirklich gut an. Die Gerichte aus der Asia-Ecke u.a. “Kalon Tzau Min – Gebratene Chinanudeln mit Eiern und Gemüse nach Canton Art” und “Gaeng Ped Mua – Schweinefleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in Kokosmilchsauce” klangen zwar auch nicht schlecht, waren aber heute nichts für mich. Letztlich entschied ich mich dann für den Hackbraten, den ich mir aufgrund des fehlenden Gemüses noch mit etwas Mischgemüse von der Gemüsetheke aufwertete.

Rinderhacksteak & Bratkartoffeln

Die Form des Hacksteaks ließ mich darauf schließen, dass es sich um maschinell gefertigte Buletten handelte. Aber am angenehmen Geschmack änderte das nichts – das Rinderhack war schön saftig und außerdem gut gewürzt. Dazu kam die mit Zwiebelstücken versetzte Rahmsauce, die wirklich sehr gut zum Hacksteak passte und angenehm und nicht zu zwieblig im Geschmack war. Die Bratkartoffeln wiederum kann ich leider nur als Ok bezeichnen – sie waren zwar mit ein paar Zwiebel versehen, gut durchgebraten und schön heiß als ich sie vom Teller verzehrte. Gefehlt hat mir etwas Speck und vielleicht auch etwas Ei – aber man kann nicht alles haben. Das Gemüse schließlich war wohl eine Kantinen-Standardmischung aus Mais, Erbsen, Möhren, Brechbohnen und etwas rotem Paprika wie ich sie schon häufiger auch in anderen Kantinen gesehen habe. War aber geschmacklich vollkommen in Ordnung und auch noch schön heiß. In der Summe ein typisches Kantinenmenu, aber in dieser Sparte eindeutig von guter Qualität.

Mein Abschlußurteil:
Rinderhacksteak: ++
Zwiebelrahmsauce: ++
Bratkartoffeln: +
Mischgemüse: ++

Chicken Wings & Countrypotatoes [30.11.2009]

Die heutige Auswahl im Betriebsrestaurant erschien mal wieder sehr interessant. In der Asia-Ecke bot man “Poh Piard Thord – Knusprige Frühlingsröllchen“, “Rindfleisch gebraten mit Chili,Knoblauch,Morcheln,Bambus und Gemüse” sowie “Gebackene Pute mit Gemüse” an, bei den Vitality-Gerichten gab es “Kartoffelgeröstel mit Lauch und Schafskäse“, bei den traditionell-regionalen Speisen gab es “Bratwurstschnecke auf Sauerkraut mit Püree” und bei den internationalen Mahlzeiten bot man “Chicken Wings mit Barbequesauce und Countrypotatoes” an. Ich war etwas zwischen der Bratwurstschnecke und den Chicken Wings hin und her gerissen, entschied mich letztlich aber dann doch für die Chicken Wings.

chicken wings & country potatoes

Abgesehen von der Tatsache dass es sich bei der Barbequesauce eher um warmen Tomatenketchup handelte, gab es an dem Gericht eigentlich nicht auszusetzen. Die Countrypotatoes in Form von frittierte Kartoffelspalten erwiese sich als heiß und knusprig wie sie sein sollten. Dabei sei angemerkt dass der Mitarbeiter des Betriebsrestaurants gerade mit einer frischen Ladung aus der Küche kam, als ich an der Theke anstand – also kein Wunder. Und auch die Chicken Wings erwiesen sich als sehr lecker, auch wenn die Fleischausbeute bei solchen Dingern natürlich nie besonders groß ist. Ich gehe mal davon aus das fast die Hälfte der sechs Chickenwings aus Knochen bestand – aber damit muß man bei solchen Gerichten natürlich rechnen. Ich bereute meine Wahl letztlich nicht – auch wenn es nett gewesen wäre hier echte echte Barbequesauce zu haben – hier reicht es nicht in aufgewärmten Tomatenketchup ein paar winzige Paprikastückchen hinein zu schneiden. 😉

Mein Abschlußurteil:
Chicken Wings: ++
Barbequesauce: +/-
Countrypotatoes: ++

Gebackenes Fischfilet [27.11.2009]

Die Auswahl am heutigen Freitag war mal wieder recht interessant muss ich sagen. Zuerst einmal gab es natürlich Fisch wie für einen christlichen Freitag üblich. Dies manifestierte sich in Form eines “Gebackenen Fischfilet mit Kartoffel- Gurkensalat und Dip” bei den Globetrotter-Gerichten. Im Asia Bereich fanden sich u.a. “Gebackene Ananas und Banane” und “San Sei Chop Suey” Verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Spezial Sauce“, bei den Vitality-Mahlzeiten gab es “Steak von der Pute in Honig- Pfeffersauce dazu Kartoffelgestampftes mit Sellerie und Möhren” und bei den traditionell-regionalen Gerichten wie jeden Freitag etwas süßes, dieses Mal in Form von “3 Topfenpalatschinken mit Vanillesauce“. Ich war im ersten Moment noch zwischen dem Putensteak und dem Fisch hin und her gerissen, wählte dann aber aus jetzt nicht mehr unbedingt nachvollziehbaren Gründen den Fisch. Und dass obwohl Kartoffel-Gurken-Salat nicht gerade zu meinen Lieblingsspeisen zählt.

Gebackens Fischfilet / baken Fishfilet

Muß aber sagen: Nicht schlecht eigentlich. Der Dip entpuppte sich natürlich als Remoulade, eine Abart von Mayonaise wie man weiß. Dafür hatte man den Kartoffelsalat, dem einige große Salatgurkenscheiben beigemengt waren, eher mager und nicht mit so extrem viel Mayo angemacht, was mir recht engegen kam. Bis auf die Gurken, die ich in dieser Form ja nicht so mag, war er wirklich sehr gelungen muss ich sagen. Dazu gab es ein großes, paniertes Stückchen Fischfilet, das ich mir neben Remoulade auch noch mit dem Saft zweier Zitronenecken garnierte. Sehr lecker muss ich sagen – außen knusprig und innen schön zart. In der Summe ein wirklich gutes Freitags-Essen, das mich für die verbleibende Arbeitszeit gut sättigte und geschmacklich und in der Kombination durchaus als gelungen bezeichnet werden kann. Einzig ein wenig Gemüse hätte dem ganzen noch ganz gut getan, aber hier habe ich auch selbst gepennt und den Zwischenstop an der Gemüsetheke leider vergessen. Aber letztlich ging es ja auch so.

Mein Abschlußurteil:
Gebackenes Fischfilet: ++
Gurken-Kartoffelsalat: ++ (trotz der Gurken)
Dip (Remoulade): ++