Barschfilet in Weißweinsauce [25.08.2010]

Die Asia-Angebote wie “Bami Goreng – Gebratene Nudeln mit verschiedenem Gemüse in Spezial Sauce” und “San Sei Chop Suey – Verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Spezial Sauce” ließ ich heute mal links liegen. Ich hatte ja gestern bereits Asiatisch gegessen und zwei mal hintereinander mache ich das nur in Ausnahmefällen, wenn zum Beispiel überhaupt nichts passendes im Bereich der regulären Küche angeboten wird. Dem war heute aber absolut nicht so. Gut, das “Schweinesteak Tessin mit Schinken und Käse überbacken, dazu Kartoffelröstinchen” aus dem Bereich Globetrotter erschien mir etwas zu kalorienreich. Aber sowohl die traditionell-regionalen “Kartoffeltaschen mit Frischkäse gefüllt an bunter Salatgarnitur an Dip” als auch das “Barschfilet aus dem Dunst in Weißweinsauce, dazu Boullionkartoffeln” zog ich in die engere Wahl. Dass ich mich letztlich für das Barschfilet kann ich nicht genau begründen – aber dass ich etwas Lust auf Fisch hatte spielte auf jeden Fall eine gewisse Rolle.

Barschfilet in Weißweinsauce / perch filet in white wine sauce

Von der Präsentation machte das heutige Gericht eindeutig wenig her – das muss ich zugeben. Der junge Mann hinter der Theke war aber auch eine neue Kraft und hat das mit dem etwas kunstvollen auf den Teller servieren der Speisen wohl noch nicht so drauf gehabt. 😉 Zu den Kartoffeln und Pariser Karotten gab es ein angenehm großes Stück Barschfilet, dass mit etwas viel Sauce übgergossen worden war. Bis auf einige winzige Gräten, ich glaube es waren vier oder fünf Stück, war der Fisch auch in Ordnung. Aber gerade diese winzigen Gräten sind besonders gemein, denn ich meinte auch einige Zeit nach dem Mittagessen noch, dass ich doch eine davon irgendwie in den Hals bekommen zu haben. Kann natürlich auch so ein Psychoding gewesen sein – aber grätenfreier Fisch ist eindeutig vorzuziehen. Aber ganz kann man so etwas leider nie ausschließen. Die Sauce fand ich passend und geschmacklich auch recht gelungen – wobei ich fand dass die beigefügten Kräuter und Gewürze das Aroma des Weißweins in den Hintergrund treten ließen. Mit 417kcal oder 11 WW ProPoints aber auf jeden Fall ein leichter Genuss.
Bei der Allgemeinheit der Kantinengäste lag heute das Schweinesteak eindeutig auf dem ersten Platz, auf Platz zwei folgten aber schon bald die Kartoffeltaschen, anschließend die Asia-Gerichte und dann der Fisch. Trotz der paar Gräten bereute ich meine Entscheidung aber nicht. Und vor allem ist es mir endlich mal wieder gelungen, das eindeutig leichteste der angebotenen Gerichte zu wählen.

Mein Abschlußurteil:
Barschfilet: +
Weißweinsauce: ++
Boullionkartoffeln: ++
Karotten: ++

Pute in Thai-Basilikum-Sauce [24.08.2010]

Eigentlich war mein ursprünglicher Plan gewesen, heute die “Farmerkartoffel mit Sauerrahm und Blattspinatgemüse” aus dem Bereich Vitality zu wählen, ein Gericht dass ich hier und hier schon mal erfolgreich versucht und für gut befunden hatte. Aber auch der “Coq au Vin – geschmorte Hähnchenkeule in Rotweinsauce auf Tagiatelle“, den ich hier und hier schon mal auf dem Tablett gehabt hatte, klang sehr lecker. Einzig das “Cordon bleu vom Schwein mit Pommes Frites” erschien mir etwas zu kalorienreich. Aber dann warf ich auch noch einen Blick in die Asia-Ecke. Das “Gaeng Kiew Wan Pak – Gebratenes frisches Gemüse in grünem Thaicurry” erschien mir nicht so verlockend, aber sowohl das “Nua Pad Pram Hoi – Rindfleisch mit Erbsenschoten und frischen Sojakeimlingen in Austernsauce” – welches ich hier schon mal hatte – als auch die “Gebratene Pute mit frischem Gemüse in Thai-Basilikum-Sauce” erschienen hier durchaus passabel. Da ich ja erst letzten Donnerstag mit dem Gaeng Pad Nua eine Asia-Gericht mit Rind gewählt hatte, entschied ich mich letztlich für die Pute. Außerdem sollte das Thai-Basilikum scharf sein, was mich aber nicht davon abhielt dem Reis den üblichen Löffel Sambal Olek hinzuzufügen.

Pute in Thai-Basilikum-Sauce

Zwar fand sich nur eine Scheibe Zucchini dieses Mal in meiner Portion, der Rest der Gemüses bestand aus Karotten, Salat, kleine Stücke von roten Pepperoni und natürlich die Blätter des Thai-Basilikums. Und natürlich waren auch reichlich zarte Stücke Putenfleisch darin zu finden. Ich meine sogar, dass das Geflügelfleisch vor dem Braten mariniert wurde ist, aber sicher bin ich mir hier nicht. Die Schärfe der Thai-Basilikum-Sauce schmeckte ich zwar, aber sie wurde dennoch deutlich von der Schärfe des Sambal Olek übertroffen – das hatte ich aber auch nicht anders erwartet. In der Summe auf jeden Fall wieder eine vorzügliche Wahl – auch wenn sie kalorientechnisch mit Sicherheit nicht die optimalste Entscheidung war.
Bei den anderen Kantinengästen belegte heute natürlich, ganz wie ich es erwartet hate, das Cordon bleu. Platz zwei belegten wohl der Coq au Vin, aber ganz knapp gefolgt von den Asia-Speisen und dann der Farmerkartoffel. Wobei ich aber feststellte, dass die Farmerkartoffel sich dennoch einer recht breiten Beliebtheit erfreute. Ist ja auch sehr schmackhaft, aber bei einem Asia-Gericht mit Reis – soviel ist sicher – hält auf jeden Fall die Sättigung länger vor.

Mein Abschlußurteil:
Pute in Thai-Basilikum-Sauce: ++
Reis: ++

Chili con Carne [23.08.2010]

In der Asia-Ecke reizte mich vor allem das “Gaeng Phet Mua – Gebratenes Schweinefleisch mit verschiedenem Gemüse in Kokosmilchsauce” während mich das “Asiatisches Gemüse herzhaft gebraten in Currysauce” zumindest visuell nicht so ansprach – obwohl auch es ganz lecker klang. Aber auch das “Tortelloni al pesto basilico” aus dem Bereich Vitality sah wirklich gut aus und das traditionell-regionale “Putenschnitzel in Pilzrahmsauce an Eier-Knöpfle” sah absolut in Ordnung aus und hätte mich in meiner Kalorienbilanz nicht allzu sehr nach unten gerissen. Doch als ich bei Globetrotter das “Chili con Carne mit Mais, Kidneybohnen, dazu Baguette” stand meine Entscheidung recht schnell fest. Auch wenn es Kalorientechnisch wahrscheinlich die unklügste Wahl war, soviel mag feststehen.

Chili con Carne

Grundsätzlich durfte ich feststellen dass das Gericht für eine Kantinen-Chili wirklich gut gelungen war. Was mir auffiel war die Tatsache, dass man mit dem Hackfleisch etwas großzügiger umgegangen war, aber dafür scheinbar mit Bohnen und Mais eher gespart hatte. Die Schärfe konnte man eher als mäßig bezeichnen, aber das hatte ich bei einem Chili hier auch nicht anders erwartet. Die großzügige Scheibe Baguette dazu erwies sich als angenehm frisch und knusprig und eignete sich nicht nur wunderbar dazu, die Reste aus dem Teller zu holen. In der Summe bereute ich meine Wahl auf jeden Fall nicht.
Bei den anderen Kantinengästen lag des Chili con Carne heute auch recht hoch im Kurs und belegte meiner Meinung nach knapp den ersten Platz. Auf Platz zwei folgte wohl das Putenschnitzel, danach die Asia-Speisen und schließlich die Tortelloni. Ich will abschließend nur hoffen, dass sich meine heutige Wahl sich morgen nicht allzu sehr auf der Waage auswirken wird. Aber einen kleinen Ausrutscher wird sie schon verkraften – hoffe ich. 😉

Mein Abschlußurteil:
Chili con Carne: ++
Baguette: ++

Kurztest Frosta Paella

Obwohl ich dieses TK-Gericht schon einige Male verzehrt hatte, habe ich noch nie darüber berichtet – das hole ich heute aber mal nach: Frosta Paella, eines der vielen TK-Gerichte dieser Firma und eindeutig eines meiner Favoriten. Der Preis lag bei teGut bei 3,49 Euro. Ich bin zwar kein Experte was Paella angeht, aber ich denke schon dass dieses Gericht einer spanischen Paella de marisco (Paella mit Meeresfrüchten) bzw. Paella mixta recht nah kommt. Aber schauen wir uns einfach mal an was Frosta da so anbietet.

01 - Packung vorne
Packung vorne

02 - Packung hinten
Packung hinten

Was ist also in diese Paella drin? Neben mit Curcuma und Safran gelb gefärbten Reis finden sich in diesem Beutel Garnelen, Miesmuscheln, Tintenfisch, Alaska-Seelachs, marinierte Hähnchenbrust, Tomaten, Erbsen, rote Paprika, Zwiebeln, Zuckererbsenschoten sowie zum Würzen u.a. Basilikum, Meeresfrüchte-Fond, Knoblauch und Thymian. Wegen der Hähnchenbrust würde ich diese Form der Paella-Zubereitung mehr als eine Paella mixta bezeichnen – eine Paella de marisco hätte nur aus Meeresfrüchten bestanden.
Doch wenden wir uns nun der Zubereitung zu, die wie üblich recht simpel ist. Auf der Verpackung werden hier zwei Vorgehensweisen beschrieben: Zum einen in der Mikrowelle und zum anderen in der Pfanne. Ich denke dass die Zubereitung in der Pfanne ein besseres Ergebnis liefert, also entschied ich mich für diese Methode.
Zuerst geben wir also 3 Esslöffel Wasser in eine Pfanne.

03 - Wasser in Pfanne

Dazu geben wir dann den noch gefrorenen Beutelinhalt dazu

04 - Paella in Pfanne geben

und erhitzen ihn auf höchster Stufe. Zusätzlich zu den drei hinzugefügten Esslöffeln Wasser bildet sich weitere Flüssigkeit aus dem Eis am Beutelinhalt, was ebenfalls zum Garen genutzt wird.

05 - auf höchster Stufe erhitzen
Auf höchster Stufe erhitzen

Ist alles einigermaßen heiß – ich richtete mich hier nach meinem eigenen Gefühl, da dazu keine Hinweise auf der Verpackung zu finden sind – schaltet man die Platte auf eine mittlere Stufe runter und lässt den Pfanneninhalt weitere 10 bis 12 Minuten köcheln.

06 - auf mittlerer Stufe köcheln
Auf mittlerer Stufe köcheln

Nach etwa zehn bis elf Minuten fängt der Reis auch an, am Pfannenboden etwas anzupappen, da jetzt die Flüssigkeit größtenteils verdampft ist. Das schien mir ein perfekter Zeitpunkt, die Platte auszustellen und das Gericht zu servieren.

07 - Frosta Paella - fertiges-Gericht
Fertiges Gericht

Ein angenehmer, für ein Fischgericht typischer Geruch ging von dem Gericht aus. Geschmacklich dominierte auch eindeutig der Geschmack nach Fisch und Meeresfrüchten. Das marinierte Hähnchen passte zwar meiner Meinung nach gut zu der Gesamtkomposition, trug aber geschmacklich nicht viel zum Gesamteindruck bei. Die Krabben und Miesmuscheln waren unverkennbar und auch die Würfel des Alaska Seelachs, die beim Kochen etwas zerfallen waren waren eindeutig zu identifizieren. Was ich nicht eindeutig finden konnte war der Tintenfisch von dem auf der Verpackung die Rede war. Bekanntlichermaßen ist Tintenfischfleisch ja sehr fest und muskelartig, aber davon war wirklich nichts zu entdecken.

08 - Frosta Paella - CloseUp

Von dieser kleinen Ungereimtheit abgesehen fand ich dieses Gericht aber absolut gelungen und lecker. Wie ich einleitend ja schon erwähnte ist dieses Gericht mein Favorit unter den Frosta-Tiefkühlmahlzeiten.

Werfen wir aber natürlich auch noch einen Blick auf die Nährwerte:

Nährwerte:
  100g 500g
(Beutel)
Brennwert: 465 kj
111 kcal
2325 kj
553 kcal
Eiweiß: 5,6g 28,0g
Fett: 3,7g 18,5g
Kohlehydrate: 13,7g 68,5g
BE: 1,1 5,7

Das entspricht 14 WW ProPoints pro Beutel – und so ein 500g Beutel entspricht nun mal einer guten Portion für einen Erwachsenen.

Auch hier kann ich wieder meine vorbehaltlose Empfehlung für dieses Fertiggericht aussprechen. Mit etwa 15 Minuten Zubereitungszeit lässt sich das ganze schnell Zubereiten und erwies sich wie bei Frosta üblich als sehr gelungen und schmackhaft.

Meine Wertung: 3 MG

Putenbrust mit Wokgemüse [20.08.2010]

Nachdem ich ja gestern wieder mal an der Asia-Theke zugeschlagen hatte, wandte ich meine Aufmerksamkeit heute mal wieder den regulären Gerichten zu. Und das obwohl es dort mit “Chop Suey – Gemischtes Asia Gemüse gebraten in Kokosmilchsauce” und “Gai Pad Praw Wan – Knusprig gebackenes Hähnchenfilet mit verschiedem Gemüse in süß-saurer Sauce” durchaus verlockende Angebote gab. An der Front der westlich-europäischen Gerichte herrschte heute wie jeden Freitag die übliche Kombination Geflügel, Süßspeise und Fischgericht vor. Im Bereich Globetrotter bot man heute “Gebackene Calamares mit Kartoffel-Gurkensalat und Remouladensauce” an – ein Gericht dass ich im ersten Moment zwar durchaus interessant fand, aber wegen des Kartoffelsalates und vor allem der Remouladensauce dann doch kalorientechnisch für ungeeignet betrachtete. Die “Dampfnudel mit Vanillesauce” bei Tradition der Region sah zwar lecker auch ganz lecker aus, aber Süßspeisen zum Mittag lehne ich ja sowieso ab. Blieb also nur noch die “Putenbrust mit Wokgemüse und Basmatireis” aus dem Bereich Vitality – und diese sah durchaus auch durchaus verlockend aus. Eine ähnliche Zusammenstellung, wenn auch bei weitem nicht so gelungen präsentiert, hatte ich hier schon mal probiert und für gut befunden.

Putenbrust mit Wokgemüse

Auf einem Bett aus schmackhaften Basmatireis ruhte eine Mischung aus Putenbruststreifen, gemischt mit Karottenscheiben, Stücken von Gewürzgurke und kleinen Maiskölbchen in einer indisch-asiatisch angehauchten Sauce. Garniert war das ganze mit einigen Keimlingen und schließlich einer Brise Grünzeug – ich vermute dass hier Petersilie oder Schnittlauch Anwendung fand. Weder die Keimlinge noch das Grünzeug trugen dabei erheblich zum Geschmack bei, aber für die Präsentation des Gerichtes eindeutig eine vorzügliche Wahl. Sehr gelungen muß ich sagen – auch wenn sich die Sauce dieses mal als nicht ganz so pikant erwies bei meinen ersten Verzehr im April diesen Jahres.
Meines Eindruckes nach fand dieses Putenbrustgericht bei den anderen Kantinengästen heute dann auch den größten Zuspruch und belegte in der allgemeinen Beliebtheit wohl den ersten Platz. Knapp folgten die Asia-Gerichte, dann die Calamares und schließlich die Dampfnudel. Und mit 458kcal oder 12 WW ProPoints überraschte dieses Gericht auch noch mit angenehm niedrigen Kalorienwerten. Eine wirklich gute Wahl – ganz ohne Frage.

Mein Abschlußurteil:
Putenbrust mit Wokgemüse: ++
Basmatireis: ++