Kurztest Frosta Shrimps Pfanne

Nach den Tests der beiden Frosta Fertiggerichte Hähnchen CousCous und Hähnchen Chakalaka wollte ich natürlich auch unbedingt noch das Dritte dieser Fußball-WM 2010 Produkte probieren. Doch das gestaltete sich wie ich feststellen musste schwieriger als gedacht, denn weder bei teGut, noch bei Rewe oder Tengelmann schien es diese Zubereitung zu geben. Per Zufall entdeckte ich es nun aber zum Preis von 3,78 Euro in einem Netto-Discounter und erwarb es natürlich sofort. Somit kann ich endlich auch dieses Produkt einer kritischen Betrachtung unterziehen: Die Frosta Shrimps Pfanne

01 - Packung vorne
Verpackung Vorne

02 - Packung hinten
Verpackung hinten

Ich warf erst einmal einen Blick auf die Zutaten, denn es interessierte mich was in einer Shrimps-Pfanne nach afrikanischer Küche nach der Meinung der Frosta Produkdesigner als Zutaten haben könnte. Neben besagten Shrimps und vorgegartem Reis entdeckte ich Mangostücke, Zucchini, Rosinen, rote Paprika, Cherrytomaten, Blattspinat, frittierte Zwiebeln und Tomaten, außerdem waren zum würzen ein Korianderblatt, Salz, Zucker, Knoblauch, Thymian, Cayennepfeffer, Kreuzkümmel, Nelken und Pfeffer zum Einsatz gekommen. Gut, abgesehen von vielleicht der Mango nicht unbedingt Zutaten die ich zwingend der afrikanischen Küche zuordnen würde – aber dass muss ja nichts heißen. Die Garnelen waren lt. Packungsangabe übrigens “glasiert”, ein Begriff mit dem ich erst einmal nichts anfangen konnte. Eine kurze Recherche förderte aber zu Tage, dass es sich bei glasierten Garnelen um nichts anderes als um durch einen dünnen Eispanzer vor Gefrierbrand geschütztes TK-Gut handelt, also nichts weiter beachtenswertes.
Für die Zubereitung geben wir nun ca. zwei Esslöffel Öl – ich nahm wie immer Olivenöl – in eine Pfanne und geben den Beutelinhalt hinein.

03 - In Pfanne geben
Beutelinhalt in Pfanne geben

Dann wird das ganz kurz auf höchster Stufe erhitzt und anschließend ca. 7-8 Minuten auf mittlerer Stufe gegart. Ich verließ mich dabei wie meist aber eher auf auf mein Gefühl und das Aussehen als auf die Uhr. Ein intensiver Geruch nach Nelken lag dabei während des erhitzens in der Luft.

04 - braten
Auf mittlere Stufe garen

Die Blattspinat-Brocken zerfielen dabei schön in kleine Stücke, die sich gut in der Gesamtmasse verteilten. Dass die kleinen Cherrytomaten ebenfalls zerfielen und gegen Ende des Zubereitung kaum noch als solche zu erkennen waren fand ich zwar nicht schön, es war aber auch kein großes Unglück.
Schließlich schien mir das Gericht fertig und ich konnte es servieren.

05 - Frosta Shrimps Pfanne - fertiges Gericht
Fertiges Gericht

Zwar befanden sich nur sechs Garnelen in der Zubereitung, dafür waren diese aber angenehm groß und reichten vollkommen für ein Gericht dieser Größe aus. Ich fand die Würze sehr gelungen, auch wenn ich der Meinung bin dass die zu Beginn so intensiv zu Tage tretenden Nelken im fertig zubereitenten Gericht geschmacklich nur noch eine untergeordnete Rolle spielten. Dafür gaben die Rosinen und vor allem die Mangostücke dem TK-Gericht eine angenehm fruchtigen Beigeschmack. Fand es doch sehr gelungen und vor allem sättigend.

Werfen wir aber noch mal eine Blick auf die Nährwerte:

Nährwerte:
  100g 500g
(Beutel)
Brennwert: 378 kj
89 kcal
1889 kj
447 kcal
Eiweiß: 2,9g 14,5g
Fett:
davon gesättige Fettsäuren:
1,8g
0,5g
9,0g
2,5g
Kohlehydrate:
davon Zucker:
15,4g
5,0g
77,0g
25,0g
Ballaststoffe: 1,2g 6,0g
Natrium: 0,3g 1,5g
BE: 1,2 6,0

Das entspricht 12 WW ProPoints pro Beutel – die 2 EL Olivenöl nicht eingerechnet. In der Summe ein wirklich sehr leichtes und leckeres Gericht, dass ich wie auch bei den anderen Frosta-Gerichten aus meinen vorherigen Tests vorbehaltlos empfehlen kann – vorrausgesetzt man findet es irgendwo im TK-Regal eines Supermarktes. 😉 Aber vielleicht habe ich ja einfach nur in den falschen Läden gesucht.

Meine Wertung: 3 MG

Putenbraten & Vollkornreis [25.06.2010]

Nachdem ich ja gestern mein heutiges Wochenpensum mit asiatischen grundlegend Gerichten erfüllt hatte, sah ich mich heute mal wieder eher in der regulären Küche um. Und das obwohl mit “Pad Pieew Wan – Schweinefleisch mit Gemüse und Ananas in süß-saurer Sauce” eigentlich etwas ganz verlockendes gab. Das andere Angebot bei den Asia-Gerichten in Form von “Gebackener Banane und Ananas” kam für mich leider nicht in Frage, ebenso wie das heutige Angebot bei den traditionell-regionalen Speisen, bei denen wie jeden Freitag eine Süßspeise angeboten wurde – heute in Form eines “Grießbrei mit Zimt und Apfelstückchen“. Die “Calamari mit Remouladensauce und Kartoffelsalat” bei Globetrotter klangen zwar auch ganz lecker, aber mit dem Hokifilet vom Mittwoch habe ich ja auch mein Fischpensum für diese Woche erfüllt und außerdem klang der “Feine Putenbraten mit Champignonsauce auf Vollkornreis” aus dem Bereich Vitality noch ein wenig verlockender. Dazu nahm ich mir noch – ausnahmsweise – einen Nachtisch in Form eines Kirschquarks.
Putenbraten & Vollkornreis
Meine Befürchtung dass das wirklich sehr groß geratene Stück Putenfleisch zu trocken geraten sein könnte erwies sich zum Glück als vollkommen unbegründet – viel mehr war es angenehm zart und saftig so wie ich es mag. Dazu gab es neben dem Vollkornreis noch eine Sauce, in der sich neben Champignonscheiben auch kleine Stücke von Karotten und vermutlich auch von Schwarzwurzeln fanden. Mit 514kcal ein wirklich angenehm leichtes Mittagsgericht – genau richtig für die Wärme heute. Und auch am Kirschquark gab es absolut nichts auszusetzen.
In der allgemeinen Beliebtheit lag der Putenbraten zusammen mit den Calamari dann auch ganz deutlich vorne – einen klaren Favoriten konnte ich hier nicht ausmachen. Ihnen folgten knapp die Asia-Gerichte und schließlich der Grießbrei. Für mich eine wirklich exzellente Wahl wie ich im Nachhinein nach einmal feststellen muss.

Mein Abschlußurteil:
Putenbraten: ++
Champignonsauce: ++
Vollkornreis: ++
Kirschquark: ++

Gemischtes Fleisch – Asiatisch [24.06.200]

Als ich heute in die Kantine ging kam mir in den Sinn dass ich diese Woche ja noch gar nicht Asiatisch gegessen hatte. Also ließ die “Gnocchi mit Ruccola und gedünsteten Kirschtomaten” bei Vitality, den “Szegediner Rindergulasch mit Salzkartoffeln” bei Tradition der Region und auch die “Hähnchenbrust in der Knusperpanade auf Gemüsereis” bei Globetrotter links liegen und wandte mich der Asia-Theke zu. Dort gab es heute neben “Pad Thai Gai – Gebratene Reisnudeln mit Ei, Hühnchenfleisch, Lauchzwiebeln, Sprossen und Erdnüssen” und “Gaeng Gai Ma Plao On – Hähnchenstreifen gebraten in roter Kokosnusssauce” auch “Verschiedene Fleischsorten mit gebratenem Gemüse in Spezialsauce“. Ich entschied mich nach kurzem Abwägen für das Gericht mit den verschiedenen Fleischsorten, auch wenn das Reisnudelgericht durchaus verlockend klang. Die Hähnchenstreifen hingegen waren mir von der Zusammenstellung zu paprikalastig, da der Gros des Gemüses dort aus roter, grüner und gelber Paprika bestand. Dazu gab es wie immer Reis, den ich auch heute mit einem großzügigen Esslöffel Sambal Olek garnierte.
Verschiedene Fleischsorten & Gemüse
Wie ich recht schnell feststellte bestanden die “verschiedenen Fleischsorten” fast ausschließlich aus zartem Rindfleisch. Dazu gab es wie immer eine bunte Auswahl an verschiedenen Gemüsesorten, darunter grüne Paprika, natürlich Zucchini, Karotten, Bohnenkeimlinge, Salat und vieles mehr. Geschmacklich absolut in Ordnung und vor allem sehr sättigend in Verbindung mit dem Reis. Im Nachhinein gesehen hätte wäre ich vielleicht mit den Reisnudeln noch einen kleinen Deut besser bedient gewesen, aber auch so war ich recht zufrieden.
In der allgemeinen Beliebtheit lag heute wohl der Szegediner Gulasch meines Eindruckes nach leicht vor der Hähnchenbrust in Knusperpanade. Die Asia-Gerichte wiederum lagen aber deutlich vor den Gnocchi, die ich allerdings dennoch häufiger sah als ich eigentlich gedacht hatte.

Mein Abschlußurteil:
Gemischtes Fleisch mit Gemüse: ++
Reis: ++

Hokifilet & Kartoffel-Bohnenpfanne [23.06.2010]

Obwohl mich aus dem Asia-Bereich heute vor allem die “Pad Bai Krapai Pla Muek – Gebratene Tintenfischringe mit Chili, frischem Gemüse und frischem Thai Basilikum” durchaus reizte – das “Gebratene Curry – Gemüse nach Thai Art” fand ich hier nicht so verlockend, entschied ich mich nach einigem Überlegen doch für das “Schonend gebratene Hokifilet auf pikanter Kartoffel-Bohnenpfanne“, welches bei Vitality angeboten wurde. Die Globetrotter-Speise “Lasagne al Forno” erschien mir etwas zu kalorienreich und auch beim dem traditionell-regionalen “Tellerrösti mit Gemüse und Käse überbacken” hatte ich so meine bedenken. Außerdem hatte ich ja auch noch keinen Fisch in dieser Woche gegessen.
Hokifilet & Kartoffel-Bohnenpfanne
Wirklich eine gute Wahl wie ich bereits nach den ersten Bissen feststellen durfte. Das zarte, grätenfreie Fischfilet, dass mit einer dünnen Panade bedeckt schien, war wirklich vorzüglich gelungen. Dazu gabe es eine Mischung aus Brechbohnen, Kideneybohnen und kleinen Salzkartoffeln, die mit Zwiebel und Gewürzen gespickt worden war. Lecker, aber pikant war leicht hochgestochen wie ich fand. In der Summe mit 458 kcal ein wirklich angenehm leichter und schmackhafter Genuss, dessen Sättigung auch bis zum Abend anhielt.
In der allgemeinen Publikumsbeliebtheit lag aber heute eindeutig die Lasagne ganze vorne. Platz zwei belegten wohl die Asia-Speisen, aber eng gefolgt vom Hokifilet und schließlich dem Tellerrösti. Aber alles natürlich wie immer unter Vorbehalt.

Mein Abschlußurteil:
Hokifilet: ++
Kartoffel-Bohnenpfanne: ++

Kräuter-Ofengemüse mit Kressedip [22.06.2010]

Nachdem ich gestern mit dem Cevapcici ja etwas mehr zugeschlagen hatte als ich eigentlich vorgehabt hatte, sah ich mich heute mal nach etwas leichterem um. Die Asia-Gerichte mit “Gaeng Kaew Wan Pak Taohoo – Gebratene Tofu mit frischem Gemüse in scharfem grünen Curry“, “Nua Pad King – Rindfleisch mit Frühlingszwiebeln, Bambus und Ingwer” oder “Gebratener Ente mit verschiedenem Gemüse in Erdnußsauce” klangen schon mal ganz gut. Auch der “Salatteller mit gebratenen Entenbruststreifen” an der Globetrotter-Theke schien nicht allzu kalorienreich. Die traditionell-regionale “Rote oder weiße Currywurst mit Pommes Frites“, welche ich hier in weiß und hier in rot schon gekostet hatte, fiel natürlich aus, da es eindeutig zu kalorienreich war. Meine endgültige Entscheidung fiel aber dann auch das heutige Vitality-Gericht, “Buntes Kräuter-Ofengemüse mit Kressedip“, eine vegetarisches Gericht das mich auch visuell irgendwie ansprach. Wobei ich zugeben muss dass die ausgestellte Version in unserer Speisenvitrine etwas schöner angerichtet war als das was man mir an der Theke reichte.

Kräuter-Ofengemüse mit Kressedip

Unter dem schmackhaften, aber wie häufig bei solchen Zubereitungen auch hier recht dünn geratenem Kressedip fand sich eine wirklich bunte und reichhaltige Auswahl an Gemüsesorten. Einen guten Teil machten natürlich die kleinen Salzkartoffeln aus, aber ich entdeckte auch grüne Paprika, geschmorte Salatgurken, Tomaten, Zwiebeln und sogar ein paar Kürbisstückchen. Es befand sich aber noch weitaus mehr darin, ich war aber leider nicht in der Lage alle Komponenten eindeutig zu identifizieren. Zum Würzten hatte man außerdem noch reichlich verschiedene Gewürze hinein getan, wobei mir vor allem das tannennadel-förmige Rosmarin auffiel, von dem ich recht viel entdeckte. Schmeckte wirklich wunderbar, leicht deftig, aber nicht zu pikant – und als vegetarisches Gericht mit 420kcal (lt. Angaben der Betriebsrestaurants) oder 12 WW ProPoints auch angenehm leicht.
Natürlich lag in der allgemeinen Beliebtheit heute die Currywurst ganz deutlich auf Platz eins. Den zweiten Platz belegten meiner Meinung nach dann die Asia-Gerichte. Bei den hinteren Plätzen gestaltete es sich wieder mal etwas schwieriger einen eindeutigen Favoriten auszumachen, ich würde aber sagen dass das Ofengemüse ganz leicht vor der Ente lag. Aber alles natürlich rein subjektiv gesehen, da ich hier nur den Ausschnitt wiedergeben kann, den ich während meines Besuches beobachten konnte.

Mein Abschlußurteil::
Kräuter-Ofengemüse mit Kressedip: ++