Spaghetti ala Gamba [31.07.2009]

Zum Abschluß der Woche fiel mir die Wahl mal wieder leicht, denn zur Auswahl standen heute “Spaghetti ala Gamba mit Garnelen, Basilikum und Parmesan, dazu ein kleiner Salat” und “Bratwurst vom Schwein mit Sauerkraut und Kartoffelpuree“. Da wählte ich natürlich die Spaghetti – gerade weil ich Garnelen wirklich extrem gerne esse und ich hier sicher sein konnte, kein Fischeiweiß-Imitat zu erhalten. 😉

Spaghetti ala Gamba

Das Spaghettigericht bestand letztlich aus vier Komponenten: den Nudeln selbst, einem leicht Gemüsemix aus Paprikastreifen, roten Zwiebelstreifen, Karottenstiften, Tomatenviertelchen und den Garnelen, einer leicht nach Arabiata aussehenden Tomatensauce und schließlich dem Parmesan, den unser Koch mir persönlich vom Käsestück auf den Teller rieb. Ursprünglich sollte ja noch Ruccola auf die Spaghetti, diese hatte der Koch jedoch heute früh leider gestrichen. Schade – denn bei dem letzten Gamba Spaghettigericht hier in der Kantine fand ich die Kombination mit Ruccola sehr gelungen. Aber auch so war es sehr lecker. Die nach Arabiata aussehende Sauce erwies sich entgegen meiner Vermutung zwar als überhaupt nicht scharf – aber das tat dem ansonsten sehr gelungenen Arrrangement nicht unbedingt einen Abbruch. Der Salat schließlich, in dem sich neben einigen der aus dem Spaghettigericht gestrichenen Ruccola-Blätter, Mais, grüne Salatblätter, Paprikastreifen und Salatgurken fanden und der mit einem Joghurtdressing verfeinert war, bot einen leckeren und guten Abschluß – auch wenn ich ihn nicht mehr ganz schaffte.
Alles in allem ein wirklich gelungenes Gericht zum Wochenabschluß – ich war sehr zufrieden und bin auch mehr als nur satt geworden. In dieser Stelle mal wieder ein Lob an unseren Koch.

Mein Abschlußurteil:
Spaghetti ala Gamba: ++
Salatteller: ++

Putenspieße mit Letscho [30.07.2009]

Heute standen “Putenspieße mit Paprika und Zwiebeln mit Letscho (Tomaten-Paprikasoße) und Gemüsereis” oder “Lasagne Bolognese mit Hackfleisch, Käse, Bechamel- und Tomatensauce” zur mittäglichen Auswahl. Klang beides sehr lecker, aber ich entschied mich nach einigem Überlegen dann doch für die Putenspieße. Lasagne erschien mir für die aktuelle Sommerhitze zu massig.

Putenspieße mit Letscho

Und ich hatte gut gewählt. Zu dem Gericht gehörten zwei Spieße mit Putenstücken, roten Paprikastücken und Zwiebelchen, eine große Portion Gemüsereis mit Erbsen, Möhren und Mais sowie schließlich eine große Kelle der Letschosauce. Das Fleisch war wie es bei Pute nun mal gang und gebe ist etwas trocken, aber ansonsten sehr zart und schmackhaft. Paprika und Zwiebeln waren schön weich gekocht und passten gut dazu. Die Letschosauce erwies sich schließlich als wirklich sehr gelungen und angehm fruchtig-scharf. Genau richtig um den Gemüsereis bei Verzehr zu binden. In der Summe fand ich die Zusammenstellung mal wieder sehr gelungen – ich bin heute mal wieder auf sehr leckere Art und Weise satt geworden. 🙂

Mein Abschlußurteil:
Putenspieße mit Paprika und Zwiebeln: ++
Letschosauce: ++
Gemüsereis: ++

Berliner Kartoffelsuppe [29.07.2009]

Zur mittäglichen Auswahl standen heute ein “Schweineschnitzel Hawaii mit Ananas, Tomate und Käse, dazu Mangochutney und Kartoffelspalten sowie eine “Berliner Kartoffelsuppe mit Möhrchen, Erbsen Petersilie, Wiener Würstchen und einem Brötchen“. Auch wenn das Schnitzel – vor allem mit dem Mangochutney – sehr lecker klang, wählte ich doch die Suppe, denn bei der aktuell herrschenden Hitze war mir nach etwas weniger massigen. Wie ich mich doch irren sollte…

Kartoffelsuppe "Berliner Art"

Denn die Schüssel mit der Suppe war wirklich riesig. Anstatt des Brötchen wählte ich eine Brezel, die ich jedoch nicht sofort verzehrte, sondern mir für den Nachmittag aufhob. Als ich die Brezel dann am späteren Nachmittag noch verzehrte, war sie leider bereits etwas hart geworden – da kann man aber leider wenig machen.
In der einigermaßen dünnflüssigen, kartoffelpüreeartigen Suppenmasse – Eintopf hätte hier wohl besser gepasst – fanden sich neben den in der Beschreibung bereits erwähnten Erbsen und Möhren sowie der Petersilie auch viele große Kartoffelstücke, Speckwürfelchen und Streifen eines Gemüses, das ich als Schwarzwurzel meine identifiziert zu haben. Leider fehlte wie ich fand etwas Salz, aber ansonsten war die Suppe wirklich sehr gut gelungen. Die beiden gekochten Wiener waren ebenfalls in Ordnung – nur hätte ich sie mir wohl doch lieber extra geben lassen, denn das zerteilen der Wiener mit der Löffelkante erwies sich als etwas schwierig, da sie doch recht saftig waren und ich Gefahr lief, Spritzer in der Kantine zu verteilen. Letztlich ging aber alles gut. 🙂
Nur mit der Menge hatte ich letztlich zu kämpfen – wie bereits erwähnt war die Portion riesig. Aber lieber lässt man etwas liegen als hungrig wieder zurück an die Arbeit gehen zu müssen.

Mein Abschlußurteil:
Berliner Kartoffelsuppe: ++
Wiener Würstchen: ++
Brezel: +

Pesto-Penneauflauf [28.07.2009]

Zum heutigen Dienstag bot man uns Bayrische Schweineroulade mit süßem Senf und Wonnekraut, dazu Butterböhnchen und Kartoffelklöße sowie Pesto-Penneauflauf mit Käse, Tomaten Schinkenwürfeln und Sahneei, dazu Tomatensauce an. Auch wenn die Schweineroulade gut klang, erschien sie mir für einen warmen Sommertag doch zu massig – daher entschied ich mich für das Nudelgericht.

Pesto-Penneauflauf

Und bereuen tat ich meine Entscheidung nicht. Die mit frischen Tomatenscheiben belegten und mit Käse überbackenen Pesto-Pennenudeln erwiesen sich als mehr als gelungen. Vor allem die als Sahneei bezeichnete Rühreimasse, die sich zwischen den Nudeln fand, gab dem Gericht eine besondere Note. Hier hätte unser Koch gerne auch noch etwas mehr davon hineintuen können. Die angenehm fruchtig schmeckende Tomatensauce schloß dieses Mittagsgericht schließlich krönend ab. War mal wieder sehr gelungen und lecker.

Mein Abschlußurteil:
Pesto-Penne-Auflauf: ++
Tomatensauce: ++

Schweinesteak & Schmorgemüse mit Kohl [27.07.2009]

Zum Wochenanfang konnten wir zwischen Schweinesteaks mit Schmorgemüse und Paprikasauce und Sahniger Rindereintopf mit Brot wählen. Ich entschied mich da natürlich für die Schweinesteaks – auch wenn bei der heutigen Hitze der Eintopf mir Sicherheit nicht die schlechteste Alternative gewesen.

pork steak & vegetables / Schweinesteak & Schmorgemüse

Zum Schmorgemüse gehörte auch Kohl – den offensichtlich nicht jeder mag – weswegen der Koch ihn seperat aufbewahrte. Ich aber nahm etwas davon. Er erwies sich zwar als etwas sehr bissfest, aber bei geschmortem Kohl ist das wohl nicht anders zu erwarten. Der Rest der Schmorgemüses war ein buntes Potpourrie aus Paprika, Rosenkohl, Tomaten und kleinen Pepperonis. Außerdem gab es in der Schale geschmorte Kartoffeln dazu. War schon mal alles sehr lecker. An den vier kleinen Steaks die man mir aufgeladen hatte gab es ebenfalls wenig auszusetzen – das Fleisch war zart und es gab kaum fettige Stellen. Nur etwas wärmer hätten sie sein können. Als Topping gab es schließlich noch eine Tomaten-Paprika-Sauce, die aber nicht sonderlich zum Gesamtgeschmack beitrug. Eine eher ungewöhnliche, aber dennoch schmackhafte Zusammenstellung. Mir hats jedenfalls mal wieder gut geschmeckt. 🙂

Mein Abschlußurteil:
Schweinesteaks: ++
Schmorgemüse (inkl. Kohl): +
Kartoffeln: ++
Paprikasauce: +