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Hackfleisch-Ei-Pizza [28.09.2009]

Monday, September 28th, 2009

Was für ein Tag…
Gestern war ich auf der Hochzeit eines alten Freundes in Mannheim und der anschließenden Hochzeitsfeier in Neckarsteinach in der Nähe von Heidelberg. Hatte gleich dort übernachtet und ich bin leider nicht allzu früh ins Bett (dafür aber fast nüchtern) – allerdings früh genug um heute morgen um viertel vor acht aufzustehen, meine Sachen zu packen und um einige Minuten nach acht in meinem schnuckeligen Firmenwagen (ein 1er BMW mit recht viel Power) zu sitzen und mich auf den Weg nach Karlsruhe zu machen, wo ich heute ab 10:00 Uhr eine Schulung hatte. Als ich endlich durch Heidelberg war und die A5 erreicht hatte, machte ich wahrlich drei Kreuze. Vor der Schulung gings aber noch zum Bahnhof in Karlsruhe, um dort einen Kollegen aufzulesen. Von den zwei Staus auf der A5 und dem Unfall mit einseitiger Fahrbahnsperrung auf der Südtangente in Karlsruhe heute früh möchte ich gar nicht reden. So war ich froh endlich im Schulungsraum zu sitzen, und das nicht nur weil ich es trotz aller Widrigkeiten noch rechtzeitig geschafft hatte, sondern auch weil die Kantine – oder besser das Betriebsrestaurant – dort sehr gut ist. Man siehe z.B. weniger hier, dafür aber besser hier oder hier.
So war auch heute die Auswahl mal wieder recht ansehnlich. Doch anstatt mich für Gnocchi mit Spinat und Käse, eine Bulette mit Zwiebelsauce und Pommes oder irgend ein anderes Gericht auf der reichhaltigen Karte zu entscheiden, fiel meine Wahl heute einmal auf eine einfache Pizza mit Hackfleisch, Ei und Paprika. Das besondere war, dass man die Pizzas vor den Augen der Betriebsrestaurant-Besucher aus dem Ofen holte, die auf der Pizzapfanne schälte und noch dampfend auf dem Teller servierte, nachdem man den Backgrad der Pizza mit einem kleinen digitalen Thermometer fachgerecht geprüft hatte. Sah wirklich professionell aus.
Außerdem war eben auch noch Ei drau – da konnte ich unmöglich Nein sagen. 😉

Hackfleisch-Ei-Pizza

Und ich wurde nicht enttäuscht.Der Boden hätte zwar noch ein paar Minuten gekonnt, war aber ausreichend durchgebacken. Der Belag mit den kleinen Hackfleischbällchen, der fruchtigen Tomatensauce und den roten und grünen, frischen Paprikstückchen sowie den Eischeiben erwies sich als wirklich gelungen. Hat mir sehr gemundet muss ich sagen. Ist immerhin auch lange her dass ich Pizza hatte – von daher eine gute Entscheidung. Und für den Preis von nicht einmal drei Euro für eine frisch gemachte, mehr als ausreichend große Pizza kann man sich wirklich nicht beschweren. Ab morgen bin ich dann wieder in München – und gespannt was die dortige Kantine so zu bieten hat.

Mein Abschlußurteil:
Hackfleisch-Ei-Pizza: ++

Mie-Nudeln mit Lende und Garnelen [25.09.2009]

Friday, September 25th, 2009

Zum Wochenabschluß hin bestand die Auswahl in meiner Münchner Kantine aus den üblichen drei Thai-Asia-Wokgerichten, einer “Forelle Müllerin mit Kräuterkartoffeln und Salatgarnitur“, im Bereich der “Wiesn-Gerichte”, wo es gestern ja den Ochsenbraten und den Tag zuvor das Halbe Hähnchen gab stand heute ein “Apfelstrudel mit Vanillesauce” (welcher mir aber als Hauptgericht nicht so ganz geeignet schien) und schließlich im Bereich “Vitality” (was kalorienreduzierte Gerichte umfasst) fanden sich “Gebratene Mie-Nudeln mit Gemüsen, Schweinelende und Garnelen“. Für diese entschied ich mich dann heute auch – immerhin sollten sie lt. Karte nur 481 Kalorien haben.
Nachdem ich die Portion auf meinem Teller allerdings sah und als eher mickrig einstufte, nahm ich mir dann doch noch eine kleine Schüssel Thai-Garnelensuppe (Tom Yam Gung). Doppelt Garnelen zu Mittag – besser kann eine Woche essenstechnisch ja kaum ausklingen. 😉

Gebratene Mie-Nudeln

Die Mie-Nudeln erwiesen sich dann leider als nicht mehr als ein Asia-Stehimbiss-Fastfood, in dem sich zwar annehmbar viel Schweinelenden-Stücke, aber leider kaum Gemüse und auch nur wenige Garnelen fanden. Da half auch die zur Zier darüber gestreute Petersilie wenig. Bei den Gemüsen entdeckte ich einige einsame Erbsen, ein paar Stückchen Karotte und ein oder zwei Cocktail-Maiskölbchen – und das war dann auch schon alles. Und an der größten der Garnele war sogar noch der Schwanz dran. Wahrlich keine Meisterleistung – auch wenn es geschmacklich letztlich in Ordnung und sogar etwas scharf war.
Besser hatte ich es da mit der Thailändische Garnelensuppe getroffen. Diese war sogar noch schärfer, mit reichlich Gemüse versehen und sehr lecker. Nur ein paar mehr Garnelen wären schön gewesen, aber da hätte ich wohl einfach tiefer mit der Kelle in den Topf tauchen müssen oder das ganze etwas umrühren. Denn Suppen muss man sich hier – im Gegensatz zu den Hauptgerichten – selbst portionieren.
Alles in allem also ein eher durchwachsenes Mittagessen. Bin aber gut satt geworden und kalorienarm war es auch. Bin schon gespannt was die Katinencrew hier nächste Woche für Speisen bereit hält.

Mein Abschlußurteil:
Gebratene Mie-Nudeln mit Schweinelende und Garnelen: +
Thailändische Garnelensuppe (Tom Yam Gung): ++

Ochsenbraten & Brez’nknödel [24.09.2009]

Thursday, September 24th, 2009

Neben den drei üblichen Asia-Thai Gerichten wurden heute “Farmerkartoffeln mit Sauerrahm und Blattspinatgemüse“, “Ochensbraten mit Brez’nknödel, dazu Apfelblaukraut” und “Zarte Schweinelendchen mit Tomate-Mozarelle überbacken, dazu Bratkartoffeln” angeboten. Asiatisch hatte ich zwei mal hintereinander, daher versuchte ich heute aus diesen drei Gerichten zu wählen und entschied mich sehr kurzer Zeit für den Ochsenbraten. Zusätzlich nahm ich mir noch einen kleinen Becher Mokkacreme und ein Glas Bitter Lemon. Und das ganze für kaum mehr als vier Euro.

Ochsenbraten & Brez'nknödel

Ich bereute die Entscheidung nicht. Das Fleisch – zwei Scheiben hatte man mir wie allen anderen auf den Teller gemacht – war recht zart und mit glücklicherweise wenig Fett. Was genau in der Sauce war, konnte ich leider nicht erkennen – ich vermute aber dass man dort kleine Stücke Karotte hinein getan hatte. Der Brez’nknödel schließlich erwies sich als eine Art Semmelknödel und war sehr schmackhaft muss ich sagen. Dank seiner immensen Größe reichte der einzelne auch vollkommen als Sättigungsbeilage aus. Und auch am Apfelblaukraut – bei uns hätte man wohl eher Rotkraut gesagt – gab es nichts auszusetzen. Eine gut abgerundete Mahlzeit, die mir sehr gut geschmeckt hat. Die Mokkacreme hätte nicht unbedingt sein müssen – aber mit ihren beiden Schoko-Kaffebohnenimitaten und dem leicht labbrigen Biscuitkeks war sie letztlich dann ein guter Abschluss dieses reichhaltigen Mittagessens.

Mein Abschlußurteil:
Ochsenbraten: ++
Brez’nknödel: ++
Apfelblaukraut: ++
Mokkacreme: ++

Pla Pad Ped [22.09.2009]

Wednesday, September 23rd, 2009

Heute bestand die Auswahl in der Münchner Kantine aus “Lachsfilet mit sautierten Gurken an Minzkartoffeln mit Frischkäse-Joghurtdip“, “Halbes oberbayrisches Hend’l gegrillt serviert mit Hend’ljus und Pommes Frites” und “Vegetarischer Nudelauflauf an Tomaten-Basilikumsauce” auf der europäischen Seite und im Bereich Asia (oder besser Thai Food) aus “Mie Tzau Min – Gebratene Mienudeln mit verschiedenen Gemüsen und Spezial-Sauce“, “Pla Pad Ped – gebackenem Fischfilet mit Chili-Bratgemüse” und “Schoko-Trüffel-Mousse“. Auch wenn mich Lachsfilet durchaus auch reizte, entschied ich mich schließlich dann doch für das asiatische Fischfilet mit der Bezeichnung “Pla Pad Ped”. Was genau “Hend’ljus” sein sollte war mir im übrigen ebenfalls schleierhaft.

Pla Pad Ped

Eigentlich sollte es “mittelscharf” sein – davon merkte ich aber leider wenig. Gut dass ich mir mal wieder etwas Sambal Olek dazu getan hatte. Aber der geschmackliche Gesamteindruck war mal wieder sehr gut. Die Fischstücke, die allesamt in einem Teigmantel serviert wurden, schmeckten einwandfrei und waren entgegen meiner Befürchtungen vollkommen Grätenfrei. Dazu schmackhaftes Gemüse verschiedenster Coleur und eine dunkle, leicht herbe Sauce, die ich vor allem dazu nutzte den Reis etwas zusätzlich aufzuwerten. War alles in allem mal wieder sehr lecker – ich war ein weiteres mal sehr zufrieden.

Mein Abschlußurteil:
Pla Pad Ped: ++
Reis: ++

Rindfleisch, Gemüse & Reis [22.09.2009]

Tuesday, September 22nd, 2009

Aus der heutigen Speisenauswahl der Kantine in Aschheim Dornach bei München entschied ich mich für ein als “scharf” bezeichnetes asiatisches Wokgericht mit Gemüse, eine Schale Reis und ein Glas Bitter Lemon (für den Fall das es wirklich scharf sein sollte – womit ich aber nicht rechnete). Die Alternativen waren neben den beiden anderen Wokgerichten (vegetarisch und mit Geflügel) noch eine Hähnchenbrust Milano mit Spätzle, eine Fischpfanne und ein Pfannengericht mit Schweinefleisch. Die Milano-Hähnchenbrust war zwar kurz bei mir in die engere Auswahl gekommen, dann hatte ich mich doch noch umentschieden.

Rindfleisch, Gemüse & Reis

Wirklich scharf war das ganze natürlich nicht – nur ganz leicht schmeckte ich etwas heraus – aber davon abgesehen war ich ganz zufrieden mit meiner heutige Auswahl. Das Fleisch war gut angebraten und nicht zu zäh, das Gemüse (u.a. für meinen Geschmack etwas zu dick geschnittene Zuchini, rote Paprikastücke, Lauch und Zwiebeln) war nicht zu zerkocht und der Reis war gut durchgekocht und nicht zu wässrig. Für nicht einmal drei Euro ein günstiges und vor allem sättigendes Mittagessen, dass ich mir wie man auf dem Foto sieht mit etwas Sambal Olek noch etwas nachschärfte. 🙂
Mal wieder guter Durchschnitt – auch wenn ich meine alte Kantine natürlich weiterhin als einen guten Tick besser ansehe.

Mein Abschlußurteil:
Asiatisches Rindfleisch mit Gemüse: ++
Reis: ++