Chili con Carne [23.07.2009]

Heute bestand die Auswahl in unserer Kantine zwischen Putengeschnetzelten mit Bandnudeln und Kaisergemüse und Chili con Carne mit Fladenbrot. Obwohl auch das Geschnetzelte sehr gut klang, entschied ich mich dann doch für das Chili – aber heute bereute ich meine Wahl etwas.

Chili con Carne

Das Chili war zwar heiß – als jetzt mal thermisch gesehen – und zwar so heiß dass man es am Anfang nicht wirklich essen konnte ohne es vorher etwas kühler gepustet zu haben – aber von Schärfe keinerlei Spur. Im Gegenteil: Es war heute extrem lasch und es erschien fast, als hätte unser Koch ganz einfach das würzen vergessen. Zwar ließ sich das etwas mit dem auf dem Tisch befindlichen Salz und Pfeffer nachkorregieren, aber ich war doch etwas enttäuscht von dieser Zubereitung. Auch einige Kollegen am Tisch, die das selbe Gericht geordert hatten, bestätigten mir dies unaufgefordert.
Die Zusammenstellung selbst war wie gewohnt zwar gut – es fanden sich neben den üblichen Kidney-Bohnen und dem Hack auch Erbsen, Mais, Karotten und Brechbohnen darin – aber geschmacklich war es eher enttäuschend. Grundsätzlich hat es nicht schlecht geschmeckt – es fehlte halt nur der gewisse würztechnische Pepp. Einzig am Brot hatte ich heute kaum etwas auszusetzen – dies war zwar nicht mehr ganz frisch, aber eignete sich wunderbar, um die etwas dünnflüssigere Chili-Zubereitung etwas zu binden. 😉

Mein Abschlußurteil:
Chili con Carne: +/-
Fladenbrot: +

Putengyros & Curry-Gemüsereis [22.07.2009]

Eigentlich hatte ich ihn erst morgen zurück erwartet, doch wieder erwarten war unser Kantinenkoch bereits heute aus seinem Urlaub zurück. Frühstück gibts leider erst wieder ab nächster Woche, aber zumindest gab es heute schon mal wieder Mittagessen in unserer Kantine. Zur Auswahl standen ein Großer Salatteller mit Putenbrust und Putengyros mit Curry-Gemüsereis und Tzatziki. Meine Wahl fiel dabei natürlich auf das Putengyros.

Putengyros mit Curryreis

Dazu gabe es noch kostenlos eine Schale Milchreis mit Himbeersauce als Dessert. Ich persönlich fand das Fleisch des Putengyros etwas trocken – was wohl auch mit in der Natur von Geflügel aller Art liegt – aber zum Glück war genügend schmackhaftes Tzatziki beigegeben, um dies wieder auszugleichen. Und dieses Mal war das Gurken-Quark-Verhältnis auch sehr viel besser ausgewogen und es fanden sich weniger Gurkenstücke darin als beim letzten Mal. Beim Fleisch fanden sich außerdem noch Paprikastückchen, die das ganze auch noch etwas aufwerteten. Dem Curryreis waren schließlich noch Erbsen und Karottenwürfel beigegeben, was geschmacklich sehr gut harmonierte. Und auch am Milchreis, dem leckeren und nicht allzu süßen Dessert gab es nichts auszusetzen. Alles in allem ein gutes Wiedereinstandsgericht unseres Kantinenkoches – mal schauen wie sich das Angebot in der nächsten Zeit entwickelt.

Mein Abschlußurteil:
Putengyros: +
Tzatziki: ++
Gemüsreis: ++
Milchreis mit Himbeersauce: ++

Katmer mit Dönerfleisch [21.07.2009]

Auch heute begaben wir uns zum Sultan Dönerrestaurant in der Industriestraße. Dort fiel meine Wahl auch ein Gericht, das mir gestern bereits in Auge gefallen war: Katmer – eine türkische Teigtasche die wahlweise mit Spinat und Käse und/oder Dönerfleisch gefüllt war. Es wurde auf der Werbung sogar als eine Art türkische Calzone bezeichnet. Mit 6,50 Euronen zwar nicht billig, aber preislich noch akzeptabel.

Katmer

Als das Gericht serviert wurde, musste ich sofort an den Quesedilla im Cheers in Jena denken – und wie sich herausstellte war das ganze auch sehr ähnlich. In der Füllung vermisste ich in der Variante mit Dönerfleisch leider den Spinat, stattdessen fanden sich aber neben besagtem Fleisch vor allem Käse und Zwiebeln sowie einige Tomatenstücke.

Katmer innen

Der umgebende Teig, es handelte sich wohl um Yufka bzw. Filoteig, war aber schön knusprig und noch warm – aber ich vermute mal dass er eher aufgewärmt als frisch gebacken war. Dazu gab es wir man im obigen Bild sieht noch einen kleinen Salat aus Kraut, Blättern und Tomatenscheiben, der mit einer milden Joghurtsauce garniert war. War ebenfalls ganz ok. In der Summe fand ich es nicht überragend gut, vor allem weil auf den Bildern der Katmer als prall gefüllte Teigrolle dargestellt war, was in der Realität nicht stimmte, aber er erwies sich dennoch als gutes und sättigendes Mittagsmahl.

Mein Abschlußurteil:
Katmer mit Dönerfleisch: +
Salat: ++

Sultan Döner [20.07.2009]

Auch zum Anfang dieser Woche mussten wir uns aufgrund des Urlaub unseres Kantinenkoches mal wieder nach einer Alternative umsehen. Dabei stießen wir auf Sultan – “das kleine Restaurant” in der Industriestraße in Mörfelden – ein kleines, buntes Gebäude mit Außen- und Innenspeisebereich und einer Art besserem Dönerimbiss darin. (Foto folgt) Das Angebot war Dönerbudentechnisch sehr typisch gestaltet: Normal-Döner, Dürüm-Döner, Dönerteller mit Pommes, Pide, Cevapcici mit Pommes, Salate, Pizzen und ähnliches. Das besondere jedoch hier war, dass man das Dönerbrot nicht etwa zwischen zwei heißen Platten presste und aufwärmte – Nein – man backte das Dönerbrot in einem im Restaurant befindlichen Ofen ständig frisch aus Teig selbst. Das klang sehr lecker – also bestellte ich mir einen Standard-Döner im Brot mit Salat, ohne Zwiebeln und Tomaten, aber mit scharf. Nach der Bestellung setzten wir uns raus in die Sonne vors Restaurant und bekamen nach kurzer Wartezeit unsere Gerichte am Tisch serviert.

Sultan Döner

Mit dem frischen, noch warmen Brot war das ganze wirklich sehr lecker. Das “Scharf” schmeckte man leider kaum – aber von einigen Ausnahmen mal abgesehen bin ich das hier in Deutschland ja inzwischen gewöhnt. Die Salatsauce weichte das knusprige Brot leider etwas auf und es tropfte am Ende etwas – aber das tat dem sehr schmackhaften Gesamteindruck keinerlei Abbruch. Für gerade mal 4 Euronen bekamen wir beim Sultan-Dönerrestaurant einen wirklich annehmbar großen und qualitativ auch hochwertigen Döner serviert. Ich denke mal dass das bis zur Rückkehr unseres Koches nicht der letzte Besuch dort war. 🙂
Vor allem weil ich dort auch einige Gerichte auf der Karte entdeckt habe, die ich gerne noch mal probieren möchte…

Mein Abschlußurteil:
Sultan Döner Kebap: ++

Zuchini-Hackfleisch-Topf [19.07.2009]

Heute gabs mal einen Zuchini-Hackfleisch-Topf zu Mittag. Man nehme einen Beutel Reis, Hackfleisch, Paprika (rot, gelb und grün), Zwiebeln, geschälte Tomaten und eine Zuchini sowie nach Geschmack ein paar eingelegte Pepperoni. Das Hackfleisch brät man mit den Zwiebeln im Topf an, gebe die Paprika und die Tomaten klein gewürfelt hinzu und kocht sie mit den Pepperonis ca. 15-20 Minuten. Während es köchelt, kocht man auch den Reis. Am Ende beides vermischen und fertig ist das Gericht. Die Pepperoni haben wir am Ende wieder entfernt.
Trotz der Pepperoni war es etwas lasch, was aber auch damit zusammenhing dass ungewürztes Rindergehacktes verwendet wurde. Das nächste Mal würzen wir das Gehacktes vor oder nehmen gewürztes Scheinegehacktes. 🙂

Mein Abschlußurteil:
Zuchini-Hackfleisch-Topf: ++