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Putengeschnetzeltes “Zigeuner Art” [17.05.2010]

Monday, May 17th, 2010

Trotz meiner aktuellen Bestrebung die Kalorienzufuhr etwas zu reduzieren, hatte ich dieses Wochenende bei meinem Besuch in Karlsruhe ja doch etwas mehr geschlemmt als es gut gewesen war. Aber ab heute geht es weiter mit dieser Aktion, von so einer kleinen Unterbrechung lasse ich mich nicht entmutigen.
Das heutige Angebot in unserem Betriebsrestaurant bot auch dazu gleich wieder einige Gerichte, die dem durchaus entgegen kamen. Im Asia-Bereich standen zum Beispiel “Poh Piard Thord – Knusprige Frühlingsröllchen” und “Gaeng Panang Moo – Gebratenes Schweinefleisch mit frischem Gemüse und Kaffir Limetten in rotem Panang Curry” auf der Karte. Das Schweinefleisch sah wirklich nicht schlecht aus, aber da ich bereits gestern Asiatisch gegessen hatte (mehr dazu in einem der nächsten Artikel) wendete ich meinen Blick auf das reguläre Angebot. Dort gab es bei Vitality “Gemüsepfanne auf mediterrane Art mit Kräuterisotte vom Weichweizen“, das mit 462kcal wohl das optimalste gewesen wäre. Die Zutat von grünen und schwarzen Oliven hielt mich jedoch davon ab dieses Gericht zu wählen, denn ich mag Oliven nun mal nicht besonders. Das “Champignonschnitzel vom Schwein mit Nudeln” als heutige traditionell-regionale Speise erschien mir wiederum zu kalorienreich. Also fiel meine Wahl schließlich auf das Globetrotter-Angebot: “Putengeschnetzelte ‘Zigeuner Art’ mit Reis“. Geflügel und Reis erschien mir meinen Anforderungen am besten zu entsprechen.

Putengeschnetzeltes "Zigeuner Art"

In einer mit Paprikastücken versehenen Tomatensauce fanden sich große, zarte Putenfleischstreifen. Die Sauce war zwar fruchtig, aber nicht sonderlich würzig oder scharf. Das ganze war auf einer Mischung aus weißem Reis mit einigen Wildreiskörnern gebettet. Ein typisches Kantinengericht, das wie ich fand aber überdurchschnittlich gut gelungen war. Ich fand es schmackhaft und vollkommen ausreichend um satt zu werden – und dabei war es kalorientechnisch meiner Ansicht nach sehr maßvoll.
Was die allgemeine Beliebtheit angeht lag das Putengeschnetzelte heute auch weit vorne, es wurde wohl nur knapp von dem Champignonschnitzel überholt. Etwa gleich auf mit dem Putengeschnetzelten zogen aber auch die Asia-Gerichte. Last but not least kam schließlich mediterrane Gemüsepfanne, die zwar auch ihre Liebhaber gefunden hatte.

Mein Abschlußurteil:
Putengeschnetzeltes “Zigeuner Art”: ++
Reis: ++

Cafe Emaille in Karlsruhe [Qype]

Sunday, May 16th, 2010

Am Samstag verschlug es mich mit ein paar Freunden in Karlsruhe ins Café & Bistro Emaille, das direkt in der Innenstadt an der Kaiserstraße gelegen ist.


Größere Kartenansicht

Ich selbst kannte diese Lokation noch nicht, mir wurde aber von den in Karlsruhe ansässigen gesagt dass man hier günstig und recht gut essen konnte. Das Café und Bistro besteht aus mindestens zwei großen Räumen mit einer großen Anzahl an Sitzplätzen, der eine, etwas tiefer gelegene Eingangsbereich besitzt eine große Theke und, der obere Bereich, den man über nur drei Stufen erreicht zieht sich langgestreckt an eine Fensterfront entlang, die einen Blick auf Teile der Kaiserstraße bietet. Die Wände zieren unzählige Emaille-Werbeschilder aus verschiedenen Epochen, denen diese Einrichtung wohl auch ihren Namen verdankt.

Innenraum - Café Emaille
Innenbereich – Thekenraum

Des weiteren findet man auch vor dem Restaurant auf einer Freifläche einige Sitzplätze, allerdings war es für uns dazu noch zu kalt. Rauchen ist wie in Baden Württemberg üblich innen natürlich nicht erlaubt. Vor der Tür und im Außenbereich gibt es aber Aschenbecher für die “Süchtigen”.

Außenbereich - Café Emaille
Eingang und Außenbereich

Das Publikum würde ich als gemischt bezeichnen, zum einen ist ein großer Teil eindeutig dem studentischen Klientel zuzuordnen, aber auch bürgerliche Familien, Ehepaare und Einzelpersonen waren zu sehen. Recht schnell nachdem wir uns an einem der wenigen freien Tische niedergelassen hatten, brachte uns eine der zahlreich vorhandenen Servicekräfte auch schon die Speisekarten. Zusätzlich fand sich auf dem Tisch ein Aufsteller mit den sogenannten Hammer-Angeboten, verbilligten Speisen die zum Preis von 3,90 Euronen zu haben waren.

Speisekarte - Café Emaille Hammer-Essen - Café Emaille
Links: Speisekarte – Rechts: Hammer-Angebote

Aber auch in der Karte waren diese verzeichnet. Die Speisen im Emaille umfassen eine gut gemischtes Angebot der bürgerlichen Küche, von Schnitzel, Currywurst und Fleischkäse bis hin zu Fischgerichten, Salate und Nudelgerichte war alles zu finden. Außerdem gibt es ein Frühstücksangebot und natürlich eine breite Auswahl an alkoholischen und alkoholfreien Getränken. Häufig wird das selbe Gericht in der Karte einmal mit Bratkartoffeln und einmal, zum etwas günstigeren Preis, mit Salat angeboten.
Während meine Begleiter sich durchgehen für eines dieser Hammer-Angebote entschieden, wählte ich eines der regulären Angebote in Form eines Fleischkäses mit Spiegelei und Bratkartoffeln zum Preis von 5,10 Euronen. Nachdem wir unsere Bestellungen abgegeben hatten dauerte es kaum gefühlte zehn Minuten, bis man uns auch schon unsere Speisen servierte.
Die Qualität der Gerichte würde ich als dem Preis durchaus angemessen bezeichnen. Hinter dem Begriff Bratkartoffeln verbarg sich zwar nicht unbedingt dass, was ich als solche bezeichnen würde – viel mehr handelte es sich um frittierte und gesalzene Kartoffelscheiben. Jeder Speise lag neben einem Salatblatt und einem Streifen Paprika auch noch eine kleine Tüte Haribo Gummischnuller bei.

Fleischkäse mit Spiegelei
Fleischkäse mit Bratkartoffeln

Schnitzel mit Bratkartoffeln - Café Emaille
Schnitzel mit Bratkartoffeln

Wie ich des weiteren hörte und las, finden im Café Emaille am Wochenende Abends auch Live-Auftritte verschiedener Bands statt. Da ich aber das nicht testen konnte, möchte ich es hier nur erwähnt haben.
Insgesamt eine günstige und recht schmackhafte Möglichkeit in der Karlsruher Innenstadt zu günstigen Preisen reichlich zu essen. Eindeutig nichts für den hohen kulinarischen Anspruch, aber dennoch sehr empfehlenswert.

Mein Beitrag zu Cafe Emaille – Ich bin JaBB – auf Qype

Schnitzel, Spargel & Sauce Hollandaise [11.05.2010]

Tuesday, May 11th, 2010

Ich hatte mich bereits die ganzen letzten Tage darüber gewundert, dass mitten in der aktuell stattfindenden Spargelsaison kein einziges Gericht mit Spargel auf der hiesigen Speisekarte auftauchte. Dabei mag ich Spargel sehr gerne. Heute endlich tauchte endlich das erste Spargelgericht auf der Karte auf – es sollte “Frischen deutschen Spargel mit kleinem gebackenem Schweineschnitzel und Sauce Hollondaise” im Bereich er traditionell-regionalen Speisen geben. Natürlich wäre ich mit Sicherheit im Rahmen der Kalorienreduktion weitaus besser mit der “Gefüllten Aubergine mit Gemüse-Zartweizen” bei Vitality bedient gewesen, aber da ich ja kein allzu großer Freund von Auberginen war es mir so ganz recht. Selbst das heute Globetrotter-Gericht in Form einer “Hähnchenbrust in Knusperpanade auf Mie-Nudeln” wäre wahrscheinlich kalorientechnisch günstiger gewesen und auch die asiatischen Gerichte, darunter “Gaeng Keaw Wan Pak Taohoo – Gebratene Tofu mit frischem Gemüse und scharfem grünen Curry” oder “Nua Pad King – Rindfleisch scharf mit Frühlingszwiebeln, Bambus und Ingwer” wären mit hoher Wahrscheinlichkeit kalorienärmer gewesen. Aber das Wiegen am Morgen sehr positiv ausgefallen war, sechs Kilo habe ich in etwas mehr als drei Wochen runter, ließ ich mich heute einmal dazu hinreißen auch einmal etwas Kalorienreicheres zu mir zu nehmen. Zusätzlich nahm ich mir noch ein Stück frischer Zitrone, so etwas gehört einfach zum Wiener Schnitzel dazu. Nachtisch gab es aber natürlich dennoch nicht.

Schnitzel, Spargel & Sauce Hollondaise

Gut, das Schnitzel war relativ klein, aber gemeinsam mit den vier recht großen Spargeln, der Sauce Hollandaise und den der Portion Salzkartoffeln ergab das ganze eine wirklich ansehnliche Portion. Es ist ja nicht unbedingt das Schnitzel oder die Spargel, welche den Kalorienzähler so nach oben trieben, sondern die Sauce Hollandaise die natürlich mit nicht gerade wenig Butter zubereitet worden war. Aber Spargel ohne Sauce Hollandaise wäre auf der anderen Seite fast schon ein kleines Sakrileg. 😉 Und für eine Kantine war die Sauce wirklich gut gelungen. Außerdem erwiesen sich die Spargel als angenehm frisch, heiß und nicht allzu faserig und auch am knusprigen Schnitzel und den Kartoffeln gab es absolut nichts auszusetzen.
In der allgemeinen Beliebtheit lag das Spargelgericht heute auch eindeutig vorne. Erst mit einigem Abstand kamen in dieser Reihenfolge die Asia-Gerichte, die Hähnchenbrust in Knusperpanande und schließlich das Auberginengericht. Ich hoffe wirklich dass es in der verbleibenden Spargelsaison, die ja offiziell am 24. Juni, dem Johannistag, endet, noch das eine oder andere Gericht mit Spargel den Weg auf die Speisekarte findet. Ich würde mich auf jeden Fall sehr freuen.

Mein Abschlußurteil:
Schweineschnitzel: ++
Spargel: ++
Sauce Hollandaise: ++
Kartoffeln: ++

Pikantes Bohnengulasch [10.05.2010]

Monday, May 10th, 2010

Das “Asiatische Gemüse herzhaft gebraten mit Currysauce” und das “Gaeng Phet Mua – Schweinefleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in Kokosmilchsauce” aus der Asia Ecke klangen zwar ebenfalls sehr verlockend, aber mein Appetit ging heute dann doch eher in die reguläre Richtung. Einen Moment überlegte ich, ob das “Cevapcici auf Tomatenreis mit Ajvar und Zwiebeln“, die Globetrotter Speise nicht passen würde oder ob ich doch lieber zu dem traditionell-regionalen “Schweinesteak Tirol mit Zwiebelringen, Speck und Tomatensauce dazu Bratkartoffeln” greifen sollte. Vor allem das Schweinesteak klang ja sehr lecker, aber wenn ich an die Kalorien die so etwas haben würde schreckte ich dann doch zurück. Rettung nahte in Form der heutigen Vitality-Gerichtes, “Pikantes Bohnengulasch“, das mit gerade mal 392kcal pro Mahlzeit (Angabe der Kantine) wirklich unschlagbar mager erschien. Dass es dabei rein vegetarisch war nahm ich dabei billigend in Kauf.

Pikanter Bohnengulasch / zesty bean goulash

Garniert mit etwas mageren Rahm und der üblichen Prise Grünzeug bestand der Bohnengulasch aus Brech- und Kidneybohnen sowie Kartoffeln, passierten Tomaten, Paprika, Karotten und kleinen Zucchiniwürfeln. Das ganze war leicht deftig, aber nicht extrem pikant gewürzt. Die Würze passte aber gut zu der Gesamtkomposition und ich fand das Gericht insgesamt betrachtet sehr schmackhaft und für die erste Zeit auch sehr sättigend. Leider musste ich feststellen dass, wie so häufig bei vegetarischen Gerichten, die Sättigung nicht bis zum Abend anhielt. Aufgrund der niedrigen Kalorienwerte konnte ich das ohne Gewissensbisse mit einer Laugenbrezel am späteren Nachmittag erfolgreich kompensieren.
In der allgemeinen Beliebtheit lag heute eindeutig das Schweinesteak Tirol vorne. Auf Platz zwei lancierten mal wieder die asiatischen Speisen, gefolgt vom Cevapcici und schließlich dem Bohnengulasch. Im Nachhinein gesehen wäre ich wohl auch mit dem Cevapcici noch ganz gut weggekommen, aber visuell gab der Bohnengulasch eindeutig mehr her und gut geschmeckt hat er ebenfalls. Letztlich war ich also gut bedient mit meiner heutigen Auswahl.

Mein Abschlußurteil:
Bohnengulasch: ++

Putenbraten auf Vollkornreis [08.05.2010]

Friday, May 7th, 2010

Für den Freitag entschied ich mich für einen “Putenbraten mit Champignonsauce und Vollkornreis” aus dem Bereich Vitality. Das erschien mir kalorientechnisch für am klügsten. Die Alternativen waren im regulären Bereich “Palatschinken mit Vanillesauce“, eine Süßspeise, bei den traditionell-regionalen Gerichten und schließlich “Seelachsfilet mit Käseeimantel mit Kartoffeln“. Bei den Asia-Speisen gab es außerdem auch noch “Gebackene Ananas und Banane” sowie “Knusprige Putenstreifen mit gebratenem Gemüse“. Aber mit seinen gerade mal 507kcal war der Putenbraten dann doch zu verlockend.

Putenbraten auf Vollkornreis

Der Braten selbst war soweit ok und auch reichlich vorhanden, aber einige sehr harte Stellen am Rand trübten den Genuss dann doch etwas. An der Sauce mit Pilzen und kleinen Karotten und am Vollkornreis gab es aber nichts auszusetzen. In der Summe ein einfaches und vor allem sättigendes Gericht.
Ich war nicht sicher ob der Seelach im Käseeimantel oder die Asia-Gerichte heute die allgemeine Beliebtheitsskala anführten, daher billige ich ihnen beiden den ersten Platz zu. Auf Platz zwei lag aber eindeutig der Putenbraten, der aber schließlich ziemlich eng vom Palatschinken, einer Art Pfannkuchen, verfolgte wurde. Abgesehen von der harten Kruste lag ich also recht gut mit meiner Wahl, das Seelachsfilet wäre es durch seine Käsekruste wahrscheinlich was die Kalorien angeht deutlich schlechter weggekommen.

Mein Abschlußurteil:
Putenbraten: +
Champignonsauce: ++
Vollkornreis: ++