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Kurztest Abbelen Weltmeister-Burger

Thursday, June 3rd, 2010

Wie bereits angekündigt teste ich aktuell einige Food-Produkte, die von verschiedenen Herstellern im Rahmen der bevorstehenden Weltmeisterschaft herausgebracht werden. Nach dem Frosta Hähnchen Chakalaka von letzter Woche kommt heute nun der Abbelen Weltmeister-Burger an die Reihe. Von der Firma Abbelen Fleischwaren GmbH & Co. KG aus Tönivorst bei Krefeld hatte ich auch schon mal die Geflügelburger und die Hotdogs probiert. Heute also der Weltmeister-Burger mit südafrikanischer Chakalaka-Sauce und Bacon (lt. Verpackung) – erworben im hiesigen teGut Markt für 1,49 Euro.

01 - Front
Verpackung – Vorderseite

02- Rückseite
Verpackung – Rückseite

Das Kühlschrank-Produkt kommt in einer in Schutzatmosphäre versiegelten Plastik-Tiefschale wie oben gezeigt und umfasst einen Burger von 200g.

03 - Burger ausgepackt
Weltmeister-Burger ausgepackt

Um den Bezug zur Weltmeisterschaft und dem Fußballsport zu verdeutlichen ist das umgebende Brötchen ähnlich dem Muster eines Fußballs geformt. Schauen wir uns einmal die Bestandteile genauer an.

04 - Bestandteile
Weltmeister-Burger – zerlegt

Neben einem dickeren Ober und einem dünneren Unterteil eines burgertypischen Weißmehl-Brötchens besteht der Weltmeister-Burger aus einem großen Schweinefleisch-Patty, einer Scheibe Gouda-Käse und einer kleinen dunkelroten Scheibe, die meiner Erkenntnis nach sowohl die besagte Chakalaka-Sauce als auch den Bacon beinhaltet. Liest man die Auflistung der Inhaltsstoffe auf der Rückseite, so sieht man dass der Bacon-Schinken wohl in gewürfelter Form Bestandteil des Burgers ist. Außerdem finden sich noch verschiedene Emulgatoren (E471, E472e, E481), Säurungsmittel E262 und einige weitere E-Stoffe.
Vor der Zubereitung garnierte ich mir die beiden Brötchenhälften noch mit etwas zusätzlichem Ketchup. Natürlich wären auch noch Tomatenscheiben, Salat oder Gürkchen etwas feines gewesen, aber leider hatte ich nichts davon im Haus.

05 - Ketchup
Garnieren mit Extra Ketchup

Dann kam das ganze für etwas mehr als 2 Minuten (Herstellerangabe waren 2 Minuten, aus Erfahrung mache ich aber meist 15-20 Sekunden mehr) in die Mikrowelle.

06 - Burger in Mikrowelle - vorher
Burger in Mikrowelle – vorher

Das Ergebnis sah um ehrlich zu sein nicht so vielversprechend aus.

07 - Burger in Mikrowelle - hinterher
Burger in Mikrowelle – hinterher

08 - Abbelen Weltmeister-Burger - fertig
Fertiger Weltmeister-Burger

Der Käse war geschmolzen und an den Seiten herab gelaufen. Ebenso hatte sich die Scheibe aus Chakalaka-Sauce und Bacon-Würfeln verflüssigt und auf dem Patty verteilt. Dazwischen befand sich noch der von mir zusätzlich hinzu gefügte Ketchup. Die ersten paar Minuten war der Burger auch noch so heiß, dass ich ihn nicht in die Hand nehmen konnte und als er schließlich abgekühlt war musste ich feststellen, dass die Mitte des unteren Brötchens sich regelrecht zu einem knusprigen Scheibe verfestigt hatte, während die Ränder noch schön weich waren (wie ich es bei einem Burger auch erwarten würde). Ob es im Backofen besser geworden wäre? Beim Reinbeißen musste ich schließlich aufpassen, dass mir die Patty-Scheibe nicht aus den Brötchenhälften flutschte, was ich aber wohl auch aufgrund des Ketchups teilweise selbst mitverschuldet hatte. Nicht gerade das was man beim Betrachten der Abbildung auf der Frontseite erwartete, aber es entsprach auf der anderen Seite meinen Befürchtungen.

Schauen wir aber nun mal auf die Nährwerte:

Nährwerte:
  100g 200g
(Burger)
Brennwert: 1222 kj
292 kcal
2444 kj
584 kcal
Eiweiß: 13g 26g
Fett: 15g 30g
Kohlehydrate: 25g 50g

Das entspricht 16 WW ProPoints.

Das ganze war zwar essbar, aber von Chakalaka oder Weltmeister schmeckte ich bei diesem Burger leider wenig. Zum Teil mag das mit der gewählten Zubereitungsmethode zusammenhängen, aber dennoch muß ich zugeben dass ich von diesem Produkt eher enttäuscht war. Da waren andere Produkte dieser Firma eindeutig schon besser gewesen.

Mal schauen was ich noch so im Bereich Weltmeisterschaft und Chakalaka finde…

Meine Wertung: 1 MG

Nua Pad Bai Krapao [02.06.2010]

Wednesday, June 2nd, 2010

Zuerst war ich dazu geneigt, heute das “Barschfilet auf karibische Art aus em Cajundunst mit kreolischen Bohnenreis” aus dem Bereich Vitality zu wählen – ein Gericht welches ich ja hier und hier schon mal probiert und für gute befunden hatte. Das traditionell-regionale “Fleischpflanzerl in Rahmsauce auf Sahnepüree” erschien mir etwas zu kalorienreich. Eine Alternative wären noch die “Ravioli mit Käsefüllung in Ruccola-Kräutersauce” gewesen, auch wenn eine Käsefüllung mit Sicherheit auch kalorientechnisch nicht zu verachten ist. Aber ich hatte diese Woche ja noch kein Asia-Food probiert – daher sah mich mir mal gleich das dortige Angebot an. “Chop Suey – gemischtes Gemüse in Kokosmilch-Sauce” klang zwar gut, sprach mich aber visuell nicht so an. Außerdem gab es noch “Gebratene Ente mit verschiedenen Gemüse in Chilisauce“, die ich hier schon mal versucht hatte. Meine Entschiedung fiel aber schließlich auf das “Nua Pad Bai Krapao – Gebratene Rindfleischstreifen mit Chili, frischem Gemüse und frischem Thai-Basilikum“, was mich sowohl von der Beschreibung als auch vom Aussehen her ansprach. Außerdem hatte ich so etwas meines Wissens noch nicht probiert. Dazu gab es natürlich eine Portion Reis, die ich üblich mit etwas Sambal Olek garnierte.

Nua Pad Bai Krapao

Das Foto ist heute leider etwas unscharf geworden und da mein iPhone-Akku nach dem ersten Foto den Geist aufgab, hatte ich leider keine Gelegenheit ein zweites Foto zu machen. Aber man kann dennoch erkennen was es ist finde ich.
Der Umfang an verwendeten Gemüse war mal wieder ziemlich reichlich – ich Zucchini, Blumenkohl, Thai-Basilikum, Kohl, gelbe und grüne Paprika, Karotten und – ungewöhnlicherweise – auch Kapern. Ich wußte gar nicht dass man die auch in der asiatischen Küche verwendet. Schließlich waren da natürlich auch noch die Rindfleischstreifen im Gericht. Ich fand sie zwar etwas bissfest – Eventuell eine Folge der Zubereitung im Wok – aber sie waren dennoch recht lecker. Insgesamt aber ein gute und mehr als sättigendes Gericht.
In der allgemeinen Publikumsbeliebtheit lag meines Eindrucks nach aber – wie nicht anders zu erwarten – das Fleischpflanzerl vorne, aber eng gefolgt von den Asia-Gerichten. Auf dem dritten Platz kamen meiner Meinung nach die Ravioli, gefolgt schließlich vom Barschfilet. Was die Sättigung angeht war das Asia-Gericht vom jetzigen Zeitpunkt her gesehen auf jeden Fall die beste Wahl – ob es auch kalorientechnisch die beste war werde ich morgen früh dann wohl sehen. 😉

Mein Abschlußurteil:
Nua Pad Bai Krapao: ++
Reis: ++

Hähnchenfilet & mediterranes Gemüse [01.06.2010]

Tuesday, June 1st, 2010

Heute fiel mir die Auswahl wie ich zugeben muss doch recht schwer. Im Asia-Bereich lockten heute u.a. “Kao Pad – gebratener Reis mit Ei, Frühlingszwiebeln und Gemüse in Sojasoße” oder “Gaeng Hai Ma Plao On – Hähnchenstreifen gebraten in roter Kokosmilchsauce“, wobei mich das vegetarische Gericht vor allem visuell sehr reizte – es sah einfach verlockend aus. Bei den regulären Angeboten bestand die Entscheidung zwischen “Zucchini-Kartoffelgulasch mit Baguette” als Vitality-Gericht, einen traditionell-regionalen “Biergulasch vom Rind mit Semmelknödel” und schließlich “Hähnchenfilet, beraten, mit mediterranen Gemüse auf Tomatensauce und Kräuterreis” bei den Globetrotter-Speisen. Am idealsten wäre kalorientechnisch bestimmte der Zucchini-Kartoffelgulasch gewesen, aber zwei mal hintereinander wollte ich dann doch nicht vegetarisch essen – also fiel meine endgültige Wahl auf das Hähnchenfilet.

Hähnchenfilet auf mediterranen Gemüse / chicken filet on mediterranean vegetables

Das angenehm große Stückchen Hähnchenfilet erwies sich als gut durchgebraten und für Geflügelfleisch sehr saftig – so wie es auch sein sollte. Dazu gab es eine nicht riesige, aber ausreichend umfangreiche Portion weißen Reis, an dem ich außer der Garnitur aus Schnittlauch allerdings nichts weiter an Kräutern entdecken. Und schließlich hatte die Küchenkraft noch eine große Kelle Tomatensauce mit einer schmackhaften Auswahl an verschiedenen Gemüsen auf den Teller getan. Ich entdeckte neben großen Würfel von Zucchini und Aubergine auch geschälte Tomaten, Zwiebeln und kleinen Streifen von grüner Paprika. Eine nur milde gewürzte, aber schmackhafte Zugabe zum Hähnchenfilet und dem Reis wie ich fand.
Zum Zeitpunkt als ich im Betriebsrestaurant weilte schienen mir die Asia-Gerichte der klare Favorit bei den anderen Gästen gewesen zu sein – und das mit deutlichem Vorsprung vor allem anderen. Unter den anderen Gerichten war es schwer einen klaren Favoriten auszumachen – ich würde aber mal Subjektiv sagen dass Biergulasch und Hähnchenfilet sich den zweiten Platz teilten und dann der Zucchini-Kartoffelgulasch auf Platz drei folgte. Ich aber war sowohl was die Kalorienbilanz als auch was den Geschmack angeht mit meiner Wahl heute mal wieder sehr zufrieden.

Mein Abschlußurteil:
Hähnchenfilet: ++
Gemüse in Tomatensauce: ++
Reis: ++

Kichererbsencurry [31.05.2010]

Monday, May 31st, 2010

Zwar klangen sowohl das traditionell-regionale Gericht “Paprikarahmschnitzel vom Schwein mit Kartoffelröstinchen” als auch das Angebot bei Globetrotter in Form von “Pikantem Rindergeschnetzelten mit Gemüsereis” sehr verlockend – und auch die Speisen aus der Asia-Ecke, darunter “Poh Piard Thord – knusprige Frühlingsröllchen” und “Pad Pieew Wan – Schweinefleisch mit Gemüse und Ananas in süß-sauerer Sauce” waren eindeutig nicht von der Hand zu weisen – aber ich entschied mich heute dann dennoch für das Menu bei Vitality: “Pikentes Kichererbsencurry auf indische Art mit Basmatireis“. Ein gleichartiges Gericht hatte ich ja hier schon mal getestet und für gut befunden – und irgendwie war mir heute nach einem Curry. Außerdem schienen mir 545kcal pro Portion erschien es mir auch sehr für meine Bestrebungen die geeignet, die Kalorienzufuhr bewußt zu reduzieren.

Kichererbsencurry

Ein Kollege stellte am Tisch die Frage, warum Kichererbsen nun eigentlich Kichererbsen heißen. Man muß davon ja nicht kichern und sie selber kichern auch nicht. Daher habe ich mich mal Schlau gemacht: Die Kicherebse (Cicer arietinum) ist eine Nutzpflanze aus der Familie der Kicherebsen, Unterfamilie Schmetterlingsblüter (Faboideae) in der Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae) und sind mit echten Erbse besteht nicht näher Verwandt. Der Name ist über mittelhochdeutsch Kicher bzw. althochdeutsch kihhira aus dem lateinischen cicer entlehnt. Cicer heißt einfach nur „Erbse“. Die Bezeichnung Kichererbse ist also ein sog. Pleonasmus und bedeutet so viel wie „Erbsenerbse“. War mir bisher auch noch nicht bekannt – man lernt doch nie aus.
Kommen wir aber nun zu dem Kichererbsencurry. Auch wenn es rein vegetarisch war fand ich es wirklich sehr gelungen und lecker. Die Kicherebsen selbst waren nicht etwa weich, sondern eher al dente, aber das beeinflusste den geschmacklichen Gesamteindruck nicht. Das Curry selbst war auch noch mit verschiedenen weiteren Gemüsesorten versetzt, von denen ich vor allem die Karotten und etwas wie Wirsing identifizieren konnte. Dabei entwickelte es auch eine ganz leichte Schärfe, was für einen Liebhaber von scharfen Speisen wie ich es bin nur ganz minimal erschmeckbar war. Vermengt mit der Kugel von Basmatireis ein wirklicher Genuß. Einziger Nachteil, den ich aber nicht in die Bewertung einfließen lasse ist, dass wie so häufig die Sättigung nicht ganz so lange anhielt. Aber das ist mir von vegetarischen Speisen ja bekannt und wird daher billigend in Kauf genommen.
Der große Renner unter den anderen Gästen war aber heute eindeutig das Paprikarahmschnitzel, das unangefochten den ersten Platz in der allgemeinen Beliebtheit belegte. Auf Platz zwei folgten die Asia-Speisen und den hinteren Rang teilten sich meines subjektiven Eindrucks nach das Rindergeschnetzelte und das Kichererbsencurry. Ich konnte bei beiden keinen deutlichen Favoriten ausmachen, beide waren offensichtlich doch eher selten gewählt worden. Aber meine kleine “Rangliste” ist natürlich immer nur ein Ausschnitt aus der Zeit, die ich mich in der Kantine aufhalte.

Mein Abschlußurteil:
Kichererbsencurry: ++
Basmatireis: ++

Kurztest Frosta Hähnchen Chakalaka

Sunday, May 30th, 2010

Die Fußballweltmeisterschaft 2010 in Südafrika steht vor der Tür. Da ist es natürlich verständlich dass viele Hersteller von Lebensmitteln – und nicht nur die – mit passenden Produkten aufwarten. Ich habe mich entschlossen in nächster Zeit mal einige dieser Gerichte hier zu testen. Anfang macht heute Hähnchen Chakalaka der Frosta AG aus Hamburg – erworben im hiesigen tegut Supermarkt.

01 - Front
Beutel – Vorderseite

02 - Rückseite
Beutel – Rückseite

Ursprünglich handelt es sich bei Chakalaka um ein würziges Gemüse-Relish aus Tomaten, Karotten, Chilischoten, gebackenen Bohnen und Weißkohl – ein typisches Gericht der namibischen und südafrikanischen Küche. Frosta hat für sein Gericht ebenfalls Weißkohl, Karotten, Zuckererbsenschoten, gelbe Paprika und Zwiebeln mit Basmatireis und marinierten Hähnchenbrust-Filets kombiniert und schließlich mit Salz, Knoblauch, edelsüßem Paprika, Cayennepfeffer und schwarzem Pfeffer gewürzt. Klingt sehr interessant und lecker. Mal schauen ob es meinen Erwartungen entspricht.
Die Zubereitung ist wie bei den meisten Fertiggerichten denkbar einfach. Man gibt etwas Öl (ca. 2 EL) in eine Pfanne,

03 - Öl in Pfanne

und fügt anschließend das noch tiefgefrorene Fertiggericht hinzu.

04 - in Pfanne geben

Nun erhitzt man den Pfanneninhalt auf höchster Stufe für einige Minuten und lässt ihn dann für weitere 9-10 Minuten bei mittelerer Hitze fertig garen.

05 - erhitzen & garen

Das war es dann auch schon – fertig ist die Hähnchenpfanne.

06 - Hähnchen Chakalaka - fertiges Gericht

Das Hähnchen Chakalaka erwies sich als angenehm scharfes und schmackhaftes Gericht. Der Hersteller hat hier eindeutig nicht zu viel versprochen als er die beiden Chilischoten auf die Verpackung drucken ließ. Und wie ich beim studieren der Nährwertangaben erfreut feststellen durfte, war das ganze auch kalorientechnisch sehr niedrig angesetzt.

Nährwerte:
  100g 500g
(Beutel)
Brennwert: 371 kj
88 kcal
1853 kj
439 kcal
Eiweiß: 5,5g 27,5g
Fett:
davon gesättige Fettsäuren:
1,7g
0,7g
8,5g
3,5g
Kohlehydrate:
davon Zucker:
12,6g
2,8g
63,0g
14,0g
Ballaststoffe: 1,6g 8,0g
Natrium: 1,0g 5,0g
BE: 1,1 5,5

Das entspricht 12 WW ProPoints. Allerdings muss man hier natürlich noch das verwendete Olivenöl hinzu rechnen, was den Kalorienwert noch etwas nach oben treibt. Aber selbst mit dem Olivenöl noch ein durchaus als diätisch zu bezeichnendes Lebensmittel.

Nicht nur für die Freunde scharf zubereiteter Gerichte kann ich das Frosta Hähnchen Chakalaka wärmstens empfehlen. Mal wieder ein wirklich gelungenes Fertiggericht.

Meine Wertung: 3 MG