Lachsfilet & sautierte Gurken

Auf eines der asiatischen Gerichte, darunter “Praw Wan Pak – Gebratenes frisches Gemüse in feiner süß-saurer Sauce” oder “Patrt Pad Prug – Fisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in scharfer Basilikumsauce“, wollte ich heute verzichten da ich ja gestern bereits Asiatisch gegessen hatte. Außerdem war mir bei der aktuellen Temperatur auch keine Lust auf umfangreiche Gerichte. Das traditonell regionale “Schweineschitzel Wiener Art mit Pommes Frites und Zitrone” fiel daher schon aus zwei Gründen aus – der andere Grund waren natürlich die Kalorien. Da hätten die “Penne Rigate al Arrabiate mit Parmesan” aus dem Bereich Globetrotter schon besser gepunktet. Dann aber entdeckte ich das heutige Vitality-Angebot: “Lachsfilet mit sautierten Gurken an Minzkartoffeln, dazu Frischkäse-Joghurtdip“. Auch wenn ich bei den Gurken etwas unsicher war klang das in der Summe doch sehr lecker. Einen Moment überlegte ich ob ich mir heute vielleicht doch mal einen Nachtisch gönnen sollte – es gab u.a. Erbeerpudding und Bayerncreme – entschied mich dann aber doch dagegen.
Seelachs & sautierte Gurken
Die Gurken, die übrigens warm serviert wurden, erwiesen sich entgegen meiner Befürchtung als eine wirklich leckere Gemüsebeilage. Ich nehme mal an dass hier Salatgurken handelte, die eingelegt und dann sautiert waren. Oder nehmen Salatgurken beim kurz anbraten diese olivegrüne Farbe an, die ich sonst nur von in Essig eingelegten Gewürzgurken kenne? Dazu gab es tatsächlich ganz leicht minzig schmeckende Kartoffeln und natürlich das wirklich angenehm groß geratene Lachsfilet, an dessen unterer Hälfte sogar noch Haut befand. Natürlich grätenlos sowie absolut lecker und zart. Einzig der Joghurtdip war mal wieder Grund zu leichter Kritik, denn er war mal wieder etwas dünn geraten.
Mit 465kcal oder 13 WW ProPoints ein leichtes und absolut nicht belastendes Gericht, genau richtig für einen Sommertag wie heute.
Unter den anderen Kantinenbesuchern war heute natürlich wie nicht anders zu erwarten das Schnitzel der große Renner, gefolgt von den Asia-Gerichten. Den dritten Platz belegte meiner Meinung nach der Lachs und auf dem hinteren Platz war schließlich die Penne Rigate. Ich war auf jeden Fall mal wieder absolut zufrieden mit meiner heutigen Wahl – und sautierte Gurken kann ich gerade bei Fischgerichten vorbehaltlos als Beilage empfehlen.

Mein Abschlußurteil:
Lachsfilet: ++
Sautierte Gurken: ++
Minzkartoffeln: ++
Frischkäse-Joghurtdip: +

Pute süß-sauer [08.06.2010]

Mit Sicherheit klang das heute Globetrotter-Gericht, “Griechisches Gyros mit Pommes Frites und Tzatziki“, heute am verlockensten, auch wenn es wegen der hohen Kalorienzahl leider nicht in Frage kam. Außerdem gab es mal wieder Spargel, dieses mal “Deutscher Spargel in Schinken gratiniert mit Sauce Hollondaise und Kartoffeln” im Bereich der traditionell-regionalen Gerichte. Aber auch nach Spargel war mir heute nicht so sehr. Eine wirklich interessante Alternative wären die “Gnocchi mit Austernpilzen, Egerlingen und feinem Walnussöl” bei Vitality gewesen – aber vegetarisch hatte ich ja gestern bereits gehabt. Also wandte ich mich den Asia-Gerichten zu und entdeckte dort neben “Tahoo Tod – Tofu gebacken auf Bratgemüse mit Koriandersauce” und “Nua Pad King – Rindfleisch, scharf, mit Frühlingszwiebeln, Bambus und Ingwer” auch “Pute süß-sauer mit verschiedenem gebratenen Gemüse“. Da Pute mir kalorientechnisch günstig erschien als Rindfleisch, entschied ich mich für die Pute. Dazu gab es natürlich Reis, dieses Mal aber ausnahmsweise ohne Sambal Olek.
Pute süß-sauer
Zwischen reichlichen Putenfleischstücken fand sich wie üblich eine umfangreiche Auswahl an verschiedenen Gemüsesorten, darunter Kohl, Paprika, Karotten und vieles mehr. Das Putenfleisch selbst war angenehm zart, aber leider mal wieder meiner Meinung nach in etwas unhandlich große Stücke geschnitten. Zum Glück hatte ich mir in weiser Vorraussicht ein Messer mit auf mein Tablett gelegt und konnte hier schnell Abhilfe schaffen. Und alles befand sich in einer wohlschmeckenden süß-sauren Sauce. Ich war froh auf das Sambal Olek verzichtet zu haben, denn das hätte den Geschmack eindeutig verfälscht. Und natürlich war auch der Klebereis absolut in Ordnung – auch wenn man hier natürlich wenig falsch machen kann.
In der allgemeinen Publikumsbeliebtheit lag heute natürlich das Gyros vorne, aber der Spargel lag auf einem knappen zweiten Platz dahinter. Ihm folgten die Asia-Gerichte und schließlich die Gnocchi. Im Nachhinein gesehen wäre es heute natürlich auch eine gute Gelegenheit gewesen mal das Tofu zu versuchen, aber ich bin letztlich auch mit meiner Wahl auch so mal wieder sehr zufrieden gewesen.

Mein Abschlußurteil:
Pute süß-sauer: ++
Reis: ++

Farmerkartoffel & Blattspinatgemüse [07.06.2010]

Da ich ja erst bei meinem letzten Besuch in unserem Betriebsrestaurant etwas von der Asia-Theke gegessen hatte, wollte ich heute nicht gleich schon wieder dort zugreifen. Und das obwohl die Speisen dort, darunter “Asiatisches Gemüse, herzhaft gebraten mit Currysauce” oder “Gaeng Ped Pai – Hühnerfleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in Kokosmilchsauce” durchaus verlocken klangen und ich tatsächlich kurz unentschlossen davor stand und überlegte ob ich zugreifen sollte. Der “Schaschlikgulasch mit Curryreis“, der kurioserweise das heutige Angebot im traditionell-regionalen Bereich war, erschien mir schon mal eine ganz passable Alternative, wo hingegen das “Rinderhacksteak Mexiko mit Mais, Bohnen und Paprika, dazu Kartoffelwedges” an der Globetrotter-Theke – welches ich im übrigen hier schon mal getestet hatte – mir etwas zu mächtig erschien. Gerade nach all der eigentlich unnötigen Schlemmerei am verlängerten Wochenende. Gerade wegen dieses hohen Kalorienkonsums fiel meine Wahl dann auch schließlich auf die “Farmerkartoffel mit Sauerrahm und Blattspinatgemüse” aus der Sektion Vitality. Vegetarisch, kalorienarm und außerdem nur 2 Euro teuer – genau richtig für heute wie mir schien.
Farmerkartoffel & Blattspinat
Das Gericht selbst war natürlich denkbar einfach aufgebaut. Eine etwas mehr als männerfaustgroße Pellkartoffel mit Schale hatte man in der Mitte zerteilt, beide Hälften mit dem Blattspinatgemüse belegt und schließlich mit einer Kelle Sauerrahm übergossen. Die Pellkartoffel erwies sich als perfekt gekocht und auch am Blattspinat(gemüse) gab es nichts auszusetzen. Und das obwohl es mit viel Zwiebeln zubereitet war, was ich normalerweise nicht so schätze. Einzig den Sauerrahm fand ich etwas dünn geraten und hier hätte es auch nicht geschadet wenn man noch ein paar Kräuter hinein getan hätte. Die Portionsgröße reichte auch fürs erste um einigermaßen satt zu werden – die Sättigung hielt jedoch wie so häufig bei vegetarischen Gerichten (zumindest geht es mir so) nicht wirklich bis zum Abend an. Dennoch ein gutes, einfaches und günstiges Gericht.
Das Rennen in der allgemeinen Publikumsbeliebtheit machte heute aber eindeutig das Rinderhacksteak Mexiko, aber eng verfolgt vom Schaschlikgulasch mit Curryreis. Auf Platz drei lagen dann die Asia-Gerichte und die Famerkartoffel belegte eindeutig den vierten und hinteren Platz. Dennoch war ich letztlich zufrieden mit meiner Wahl, ich hoffe dass sich das dann auch morgen früh positiv auf die Waage auswirkt. Wir werden sehen…

Meine Abschlußwertung:
Farmerkartoffeln: ++
Blattspinatgemüse: ++
Sauerrahm: +

Bordelaise & Salzkartoffeln

Schon als ich ein Kind war hat meine Mutter dies immer mal zum Mittagessen gemacht. Ich bin aber nie dazu gekommen es selbst mal zu fertigen – und da ich noch eine Packung dieses Schlemmerfilet Bordelaise, ein Fischfilet mit Kräuterauflage, in den Tiefen meines Gefrierfaches fand, entschloss ich mich spontan heute dazu, das ganze mal zu machen.
Ist wirklich sehr simpel und kaum der Rede wert. Wir benötigen nur eine Packung Schlemmerfilet und ein paar Kartoffeln. Normalerweise würde noch ein Nüsschensalat oder irgend ein Gemüse dazu passen, aber ich hatte leider nichts im Haus, also musste es auch so gehen. Wir nehmen also das Schlemmerfilet Bordeleaise

01 - Schlemmerfilet Packung

befreien es von Verpackung und Folie

02 - Gefroren

und geben es in den auf 250 Grad vorgeheizten Backofen.

04 - im Backofen

Das ganze brauch ca. 35 Minuten. Dann schälen wir ein paar Kartoffeln und geben sie in Salzwasser, wo wir sie in 15 bis 20 Minuten kochen.

03 - Salzkartoffeln kochen

Wenn das Schlemmerfilet schön goldbraun gebacken ist, können wir es aus dem Backofen nehmen.

05 - Schlemmerfilet fertig

Zusammen mit den Kartoffeln und natürlich etwas Zitronensaft ein wirklicher Genuss.

06 - Schlememrfilet Bordelaise

Wie gesagt: Nicht besonderes, aber dennoch sehr lecker. Da ich wieder nicht gefrühstückt hatte, passten die Menge und die Kalorienzahl (immerhin ca. 700kcal oder 16 WW ProPoints) noch gut in meinen Ernährungsplan. Damit ist aber erst mal genug, ab nächster Woche wird wieder strenger auf die Ernährung geachtet 😉

Kurztest Frosta Hähnchen CousCous

Beim gestrigen Einkauf im hiesigen Rewe-Markt (ja, ich gehe nicht nur ins tegut 😉 ) entdeckte ich im Tiefkühlfach ein weiteres neues Produkt der Firma Frosta AG aus Bremerhafen: Frosta Hähnchen CousCous – nach dem Kurztest des Frosta Hähnchen Chakalaka das zweite von drei Frosta Afrika-Gerichten das im Rahmen der anstehenden Fußballweltmeisterschaft dem Verbaucher die afrikanische Küche etwas näher bringen soll. Für knapp 2,86 Euro dachte ich mir kann ich das ruhig mal mitnehmen und wie üblich einem kleinen Test unterziehen.
Schauen wir uns also das Produkt mal an. Wie üblich kommt der Gericht tiefgefroren in einem Beutel aus Polyethylen.

01 - Packung Vorderseite
Verpackung Vorderseite

02 - Packung Rückseite
Verpackung Rückseite

Laut Packungsbeschreibung finden sich darin das zu Talern geformtes CousCous, marinierte, vorgebratene Hähnchenbrustfilets, rote, grüne und gelbe Paprika, Zwiebeln, Rosinen und Sonneblumenöl sowie zum Würzen Speisesalz, Curcuma, Ingwer, Muskat, Zimt und Cayennepfeffer.
Für die Zubereitung stehen zwei Methoden zur Auswahl: Entweder man erhitzt das ganze in der Mikrowelle, 2 mal 7 Minuten bei 600 Watt und 2 mal 5 Minuten bei 800 Watt oder man verwendete für ca 15 Minuten eine Pfanne. Ich ziehe da natürlich die Methode mit der Pfanne vor.
Zuerst geben wir also etwas Öl in die Pfanne. Die Beschreibung spricht von 3-4 Esslöffeln, ich mache so etwas aber eher frei Schnauze und verwende so viel dass der Boden nach etwas hin und her schwenken der Pfanne dünn mit einem Ölfilm bedeckt ist.

03 - Öl
Öl in Pfanne gießen

Die Kochplatte stellen wir auf höchste Stufe und geben dann den Packungsinhalt in die Pfanne.

04 - in Pfanne geben
Packungsinhalt in Pfanne geben

Auf dieser höchsten Stufe erhitzen wir nun die Mischung. Die CousCous Taler sogen sich beim erhitzen zwar mit Flüssigkeit und Öl etwas voll, wollten aber nicht so recht zerfallen.

05 - erhitzen
Erhitzen auf höchster Stufe

Daher half ich etwas mit dem Pfannenwender nach und zerteilte das Couscous manuell. Ich weiß zwar nicht ob das vom Hersteller so vorgesehen ist – in der Anleitung steht nichts davon – aber es erschien mir an dieser Stelle einfach sinnvoll.
Nach dem erhitzen lassen wir das ganze dann noch für 10 – 12 Minuten auf mittleren Stufe fertig garen.

06 - durchbraten
Auf mittlerer Stufe garen

Das war dann auch schon – fertig ist das Hähnchen CousCous mit Paprika und Rosinen.

07 - Frost Hähnchen CousCous - fertiges Gericht

Und ich muss sagen, dass ich es wirklich sehr lecker fand. Zwar erwies sich dies Fertiggericht entgegen meiner Erwartung nicht sonderlich scharf gewürzt, aber dennoch sehr schmackhaft und dank Rosinen leicht fruchtig – auch wenn es eindeutig stark Paprikalastig war. Das CousCous selbst war zwar trotz des Zerteilens an einigen Stellen noch leicht verklumpt, aber das fiel kaum ins Gewicht und ich kann darüber hinweg sehen.
Eine Tüte mit 500g reicht allerdings wie üblich gerade einmal für eine großzügige Portion – also genau richtig für die Singleküche. 😉

Schauen wir uns nun noch die Nährwerte an:

Nährwerte:
  100g 500g
(Beutel)
Brennwert: 518 kj
123 kcal
2590 kj
613 kcal
Eiweiß: 6,9g 34,5g
Fett:
davon gesättige Fettsäuren:
2,1g
0,6g
10,5g
3,0g
Kohlehydrate:
davon Zucker:
19,0g
7,0g
95,0g
35,0g
Ballaststoffe: 1,8g 9,0g
Natrium: 0,4g 2,0g
BE: 1,7 8,5

Das entspricht 16 WW ProPoints, die 2-3 EL Sonnenblumenöl nicht eingerechnet, was noch einmal ca. 6 WW ProPoints entspricht. In der Summe kann man also 22 WW ProPoints für so einen zubereiten Beutel berechnen. Im Gegensatz zum Hähnchen Chakalaka also nicht gerade kalorienarm. Aber lecker wars und da ich heute nicht gefrühstückt hatte passte es auch noch durchaus in meinen Ernährungsplan. Dennoch ein weiteres sehr gelungenes Fertiggericht von Frosta – kann ich mal wieder vorbehaltlos empfehlen.

Meine Wertung: 3 MG