Rindergulasch & Bohnengemüse [07.09.2009]

Heute standen “Ungarisches Rindergulasch mit Bohnengemüse und würzigen Kartoffelspalten” und “Hähnchenbruststreifen mit Castellane (Pasta), Erbsen, Möhrchen, Tomaten und Basilikum, dazu eine Tomaten-Senf-Rahmsoße” auf unserer Mittagskarte – und die Entscheidung fiel mir recht schwer weil beides mal wieder wirklich gut klang. Aber letztlich entschied ich mich dann doch für den Gulasch – wohl auch weil ich nicht sicher war ob ich die Tomaten-Senf-Rahmsoße beim anderen Gericht mögen würde.

Rindergulasch mit Bohnengemüse

Die meisten anderen Kollegen hatten wie ich zur Mittagszeit beobachten konnten sich für die Hähnchenbruststreifen entschieden – aber auch ich war mit meinem Gericht letztlich sehr zufrieden. Der kräftige Rindergulasch mit seinen großen, zarten Rindfleischstücken war unserem Koch wirklich vorzüglich gelungen. Für “Ungarisch” hätte ich aber noch Paprika und etwas mehr Zwiebeln darin erwartet – aber dennoch lecker. Dazu gab es Gemüse aus grünen Bohnenstauden und einzelnen Bohnen, die mit etwas Speck angerichtet waren und schließlich noch die außen knusprigen, innen weichen und sogar noch eingermaßen heißen, aber nicht wirklich wie in der menubeschreibung würzigen Kartoffelspalten, die sich u.a. wunderbar dazu eigneten, die Soßenreste vom Teller zu klauben. Einziger Kritikpunkt den ich anführen möchte sind die reichlichen ganzen Pfefferkörner, die ich zwischen den Bohnen auch fand. Ich habe ja nichts gegen Pfeffer, aber auf ein Pfefferkorn zu beißen gehört beim Essen nicht unbedingt zu den angenehmsten Erfahrungen. Insgesamt aber mal wieder ein wirklich gelungenes Gericht.

Mein Abschlußurteil:
Ungerischer Rindergulasch: ++
Bohnengemüse: ++
Kartoffelspalten: ++

Brasilianische Fischpfanne reloaded [04.09.2009]

Zum heutigen Freitag gab es “Brasilianische Fischpfanne mit Kabeljau, Goldmakrele, Garnelen, Paprika, Tomaten und Koriander in Kokosmilch, dazu Farafa (Beilage aus Zwiebeln, Eiern und gebratenem Cous Cous)” – dagegen verblasste die Alternative in Form eines “Chickendöner mit würziger Hähnchenbrust, Tomaten, Salatgurke, Blattsalat im Fladenbrot, dazu Jogurtdip” natürlich und meine Wahl fiel ohne langes Zögern auf die Fischpfanne. Ein Gericht von gleicher Bezeichnung, aber leicht anderer Machart hatten wir ja bereits vor ca. 3 Wochen getestet und für gut befunden – warum sollte es jetzt anders sein.

Brasilianische Fischpfanne

Brasilianische Fischpfanne

Die großen Änderungen lagen im Vergleich zur vorherigen Fischpfanne nicht nur darin, dass man das Zanderfilet durch Goldmakrele ersetzt hatte – auch die Zubereitung der Sauce hatte unser Koch etwas abgewandelt. Natürlich fanden sich wieder die üblichen Möhrenscheiben darin, aber dieses mal auch recht große Paprikastreifen und schließlich einige Party- / Minitomaten. Außerdem hatte der Koch dieses mal auch den Fisch etwas grober geschnitten, was aber geschmacklich keinerlei Einfluß hatte. Mein Gesamteindruck war mal wieder sehr gut gewesen – die Sauce in der der Fisch angerichtet war erwies sich wieder sowohl fruchtig als auch leicht scharf und mit einer deutlichen Kokos-Note. Dazu wieder das Farafa – das ja eigentlich Farofa heißt und im Original mit Maniokmehl zubereitet wird. Dieses mal hatte er aber zumindest dazu geschrieben dass er es mit Cous Cous zubereitet hatte. Eine weitere Änderung hier war das weglassen der Karottenstreifen und das deutlich stärkere backen der Sättigungsbeilage, was sie zwar etwas trockener machte, aber durch die Menge an Sauce hatte dies keinen großen Einfluß auf das Gericht im Ganzen. Die erste Fischpfanne fand ich letztlich zwar noch einen kleinen Tick besser als die heutige, aber das soll mich nicht davon abhalten, dem heutigen Gericht dennoch volle Punktzahl zu geben.

Mein Abschlußurteil:
Brasilianische Fischpfanne: ++
(Pseudo-)Farofa: ++

Arabisches Hähnchen [03.09.2009]

Heute bestand die Auswahl zwischen etwas exotischem, nämlich “Arabische Hähnchen (Brust und Keule) mit ‘Tabouleh’ (Bulgur-Salat) und Libanesische Auberginencreme” und guter, alter deutscher Hausmannskost, nämlich “Bratwurst vom Schwein mit Sauerkraut und Kartoffelpüree“. Als Freund des besonderen und experimentierfreudigem Mittagesser fiel meine Wahl da natürlich auf das Arabische Hähnchen – auch wenn eine einfache Bratwurst mit Sauerkraut mit Sicherheit auch ihre Vorzüge gehabt hätte.

Arabisches Hähnchen

Das Hähnchen selbst, bestehend aus einer halben Hühnerbrust und einem Schenkel, war auf jeden Fall schon einmal sehr gut gelungen – pikant gewürzt und mit einem dennoch leicht süßlichen Beigeschmack. Auch das Tabouleh, bestehend aus Bulgur, Erbsen und Möhrenwürfeln, war in Ordnung – auch wenn es etwas mehr Eigengeschmack hätte haben können. Außerdem fanden sich noch Salat und diese kalt servierte libanesische Auberginenpaste auf dem Teller. Letztere traf nun überhaupt nicht meinen Geschmack – nicht das sie schlecht gewesen wäre, aber mir persönlich sagte es einfach nicht zu. Auch ein Untermischen unter den Bulgur brachte da eher wenig – ich ließ etwa die Hälfte davon auf dem Teller zurück. Prinzipiell also ein interessantes und leckeres Gericht, aber die Auberginencreme war eben einfach nicht mein Ding.

Mein Abschlußurteil:
Arabisches Hähnchen: ++
Tabouleh: +
Salat: ++
Auberginencreme: +/-

Paprika-Rahm-Schnitzel [02.09.2009]

Heute – am traditionellen Schnitzelmittwoch – wurde neben einem “Schnitzel mit Paprik-Rahm-Sauce, Buttermöhrchen und Salzkartoffeln” und einer “Thailändischen Suppe mit Kokos, Zitronengras und Reis” wählen. Das Zitronengras gab hier den Ausschlag – da ich den Geschmack nicht so mag, bestellte ich mit das Schnitzel.

Paprika-Rahm-Schnitzel

Ich bereute die Wahl nicht. Das übliche Friteusenschnitzel war mit einer sehr schmackhaften Rahmsauce garniert, in der sich rote, gelbe und grüne Paprikastreifen befanden. Dazu gab neben den Salzkartoffeln noch einige mit Petersilie garnierten Karottenscheiben. Hier muss ich auch meinen einzigen Kritikpunkt anbringen: Meiner Meinung nach befanden sich zu viele Petersilienstile zwischen den Karotten, die ich herauslesen musste, da sie zu fest zum Verzehr waren. Davon aber abgesehen ein gutes und wieder als leicht überdurchschnittliches Gericht aus dem Bereich deutsch Hausmannskost.

Mein Abschlußurteil:
Schnitzel: ++
Paprika-Rahm-Sauce: ++
Buttermöhren: +
Salzkartoffeln: ++

Bami Goreng süß-sauer [01.09.2009]

Zur Auswahl standen heute “Putengeschnetzeltes in Kokos-Currysoße, dazu Gemüsereis” und “Bami Goreng, asiatische Reispfanne mit Schweinestreifen süß-sauer” – schwierige Wahl, da beides recht nah beieinander liegt. Aus nicht näher erläuterbaren Gründen fiel meine Wahl aber schließlich auf das Bami Goreng.

Bami Goreng sweet-sour

Die Portion die mir unser Koch da auf den Teller bugsiert hatte, war wirklich mal wieder riesig und über Berg aus leicht gebratenen Curryreis, Erbsen, Möhrenwürfelchen, Sprossen, Bohnen und Schweinegeschnetzelten hatte er schließlich noch eine großzügige Schöpfkelle der süß-sauren Sauce gegeben. Leider handelte es sich wieder um die Zubereitungsart, in der die roten Paprikastreifen, bessergesagt deren Schale, den Genuß etwas schmälerten, da sie sich als leicht faserig und nicht so leicht zu kauen erwies. Aber prinzipiell war die Sauce, in der sich noch Bambussprossen und hauchdünn geschnittene Karottenscheiben fanden in Ordnung. Ebenso gibt es an dem eigentlichen Reisgericht nicht viel auszusetzen – es war viel, einigermaßen heiß und schmackhaft gewürzt. Einzig das Schweinegeschnetzelte fand ich leicht zäh – aber dies schmälerte den Genuss eigentlich nur verschwindend gering. Alles in allem ein gut durchschnittliches Kantinengericht. Im Nachhinein hätte ich aber wohl doch besser das Kokoshähnchen wählen sollen, da ich vermute dass dies noch einen kleinen Tick besser gewesen ist. Aber leider zu spät…

Mein Abschlußurteil:
Bami Goreng: ++
Süß-saure Sauce: +