Schnitzel mit Kaisergemüse [12.07.2009]

Als Mittagessen stand heute ein Schnitzel auf dem Plan, dazu passten unserer Meinung nach sehr gut ein Paar Fertigröstis und ein wenig TK-Kaisergemüse. Um das Schnitzel nach etwas aufzuwerten, wurde noch eine kleine Jägersoße angerührt und mit ein paar geviertelten Dosenpilzen verfeinert. Und das Ergebnis konnte sich sehen lassen.

Schnitzel mit Rösti

Das Schnitzel bestand aus plattgeklopften, mit Pfeffer und Salz gewürzten sowie mit Paniermehl panierten Stück Schweinefleisch, das in der Pfanne gebraten wurde. Daher ist es im Gegensatz zu den Kantinenschnitzeln, die wie ich erfahren habe in der Friteuse gefertigt werden, natürlich auch weitaus dunkler. Ebenfalls in der Pfanne wurde die Röstiecken in etwas Fett angebraten, so daß sie letztlich schön knusprig waren. Das Kaisergemüse, bestehend aus Karotten, Brokkoli und Blumenkohl, war mit etwas Kräuterbutter verfeinert. Kann man auch selber machen, aber das hier gezeigte war Tiefkühl-Ware. Daher ist es beim Kochen dann leider auch etwas zerfallen. In der Summe ein sehr leckeres Mittagessen, dass man sich schnell mit relativ wenig Aufwand selber kochen kann. In Zeiten wo immer mehr “Analog-Lebensmittel” aus Imitaten und andere Schweinereien der Lebensmittelindustrie aufgedeckt werden, ziehe ich selbstgefertigtes natürlich irgendwelchen anderen Nahrungsmitteln schon vor. Ob in der Instantjägersauce aber nun wirklich Jäger drin war, konnte ich anhand der Verpackung leider nicht erkennen… 😉

Mein Abschlußurteil:
Schweineschnitzel: ++
Jägersauce mit Pilzen: +
Kaisergemüse: + (weil TK-Ware und beim Kochen etwas zermatscht)
Rösti-Ecken: ++

Zanderfilet [10.07.2009]

Die Auswahl am heutigen Tag bestand aus “Zanderfilet mit mediterranem Gemüse und Rosmarinkartoffeln” und “Nasi Goreng“. Ich hatte in letzter Zeit ja recht häufig Nasi- bzw. Bami Goreng, daher entschied ich mich heute mal für den Fisch.

Zanderfilet /pikeperch filet

Der Koch versicherte mir, dass er soweit wie möglich die Gräten entfernt hatte – bemerkte aber gleichzeitig dass dies bei Zander schwierig sei und er nicht garantieren könnte, alle erwischt zu haben. Das erwies sich dann auch als korrekt, denn während des Verzehrs fand ich noch einiges an haarfeinen, winzigen Gräten, die ich entfernte. Davon aber abgesehen erwies sich der Zander als ein sehr leckerer Fisch – zart und wohlschmeckend. Dass noch etwas Haut auf der Oberseite zu finden war, tat dem keinen Abbruch. Und auch das Gemüse, bestehend aus Karotten- und gelben Rübenscheiben, Schoten und Brokkoli passte gut dazu. Darüber ob es sich dabei aber nun unbedingt um “mediterranes” Gemüse handelte kann man natürlich streiten. Was die Sauce über dem Fisch war erschloss sich mir leider nicht, war aber sehr lecker. Zwischen den mit Rosmarin gewürzten Pellkartoffeln mit Schale fanden sich außerdem noch Stücke von gelber und roter Paprika. Und alles war noch annehmber heiß als ich es verzehrte. Ein wirklich gutes Gericht zum Wochenabschluss – ich war (abgesehen von den Gräten, mit denen man bei Fisch aber leider rechnen muss) sehr zufrieden.

Mein Abschlußurteil:
Zanderfilet: ++
Sauce: ++
Mediterranes Gemüse: ++
Rosmarinkartoffeln mit Paprikastückchen: ++

Mandarinen-Kaltschale [09.07.2009]

Heute gab es mal das Dessert als Hauptgericht. Denn das Angebot bestand zum heutigen Tage aus “Mandarinen-Kaltschale mit Pfannkuchen und Vanilleeis” oder “Putenbrust auf Salatteller mit Joghurtdressing”. Und ich entschied mich für die Kaltschale.

Mandarinen-Kaltschale

Normalerweise bin ich ja eher ein Freund des kräftigen Mittagessens, aber irgendwie klang das mit der Mandarinen-Kaltschale auch sehr lecker. Und ich bereute die Wahl nicht, denn auch wenn die Portion recht klein war, erwies sich das Gericht als wirklich lecker. Die Kaltschale war im Grunde genommen nichts anderes als eine süße Suppe, die mit reichlich Mandarinenstücken versehen war. Dazu gab es einen eher nicht sonderlich süßen Pfannkuchen, der mit zwei Kugeln leckeren Vanille-Eis bedeckt war. Für den Sommer zwar genau das richtige, aber so ganz satt geworden bin ich dann doch nicht. Zum Glück hatte ich mir noch eines der Brötchen vom Morgen aufgehoben, so dass ich nicht hungrig durch den Nachmittag gehen musste.

Mein Abschlußurteil:
Mandarinen-Kaltschale: ++
Pfannkuchen: +
Vanilleeis: ++

Bolognese & Überraschungsdessert [08.07.2009]

Heute war wie jeden Mittwoch eigentlich wieder Schnitzeltag. Auf der Karte stand ein “Schnitzel mit Pommes Frites und kleinem Salat” und als Alternative “Spaghetti Bolognese sowie ein Überraschungsdessert“. Obwohl ich ja ein großer Freund von Schnitzeln aller Art bin, klangen auch die Spaghetti und vor allem das damit verbundene Überraschungsdessert sehr verlockend – also entschied ich mich heute mal für die Alternative und wählte das Nudelgericht.

Spaghetti Bolognese

Wie man auf dem Bild leicht erkennen kann, bestand das Überraschungsdessert aus einer Scheibe frischer Wassermelone – was nicht nur mich, sondern auch einige Kollegen etwas enttäuschte. Ein Mousso Chocolate oder ein Fruchtquark wäre vielen wohl lieber gewesen – aber seis drum. Auch die Wassermelone hat letztlich sehr gut geschmeckt.
Und die Spaghetti mit Bolognesesauce und frisch vom Koch persönlich darauf geriebenen Parmesankäse waren ebenfalls nicht zu verachten. Die Tomatensauce mit Hackfleisch und fein gehackten Zwiebelchen hätte zwar etwas dickflüssiger sein können, aber geschmacklich war sie absolut in Ordnung – ebenso wie die Nudeln. Was ich unserem Koch an dieser Stelle zu Gute halten muss ist, dass er als er merkte dass die Spaghetti bereits etwas abgestanden waren in die Küche verschwand und frische Nudeln holte, die er uns dann auch den Teller lud. Ich fand das heutige Gericht jedenfalls sehr lecker und sättigend.

Mein Abschlußurteil:
Spaghetti: ++
Bolognese-Sauce: ++
Wassermelone: ++

Mini-Steaks & Mango-Chutney [07.07.2009]

Heute hatte sich unser Koch mal für etwas exotischeres entschieden und bot neben einer “Penne Arabiata mit kleinem Salat” auch “Mini-Steaks vom Schweinenacken mit würzigem Mango-Chutney, Kartoffelspalten und Ananas-Gurken-Salat” an. Auch wenn ich eigentlich kein großer Fan von Gurkensalaten aller Art bin, entschied ich mich schließlich doch dazu, mir die Steaks zu bestellen.

Mini-Steaks & Mango-Chutney

Irgendwie meinte der Koch es dann auch gut mit mir, denn er machte mir vier kleine Steaks auf den Teller. Dabei vergaß er jedoch zuerst die Mango-Chutney, weswegen ich noch einmal zur Theke zurückkehren musste. Aber war ja alles kein großes Ding. Das Fleisch der Mini-Steaks war Ok, nicht zu sehnig und einigermaßen zart. Nur an den Rändern waren kleinere Unschönheiten in Form von etwas zu hart gebratenen Stellen zu entdecken, aber die Anzahl war so gering, dass ich darüber hinwegsehen kann. Bei den Kartoffelspalten hatte ich Glück, denn sie kamen frisch aus der Friteuse und waren dementsprechend heiß und knusprig. Das Mango-Chutney schließlich erwies sich als wirklich sehr würzig, um nicht zu sagen ziemlich scharf, was ich sehr lecker fand und was dem ganzen eine angenehm würzig-fruchtige Note gab. Der Salat schließlich war ebenfalls in Ordnung, auch wenn ich mich größtenteils darauf beschränkte, die Ananasstücke heraus zu klauben. Nur das Dressing hätte hier etwas dickflüssiger sein können. Ich fand die Kreation aber in der Summe sehr gelungen.

Mein Abschlußurteil:
Mini-Steaks: ++
Mango-Chutney: ++
Kartoffelspalten: ++
Ananas-Gurken-Salat: +/-