Gnocchi mit Limonenauce & Lachswürfeln [23.08.2017]

Ich wusste zwar heute von Anfang, dass die Gebratenen Mienudeln mit verschiedenem Asia-Gemüse in Hoi Sin Sauce oder das Rindlfisch mit Broccoli und Karotten in Austernsauce an der Asia-Thai-Theke nichts für mich waren. Mein großer Favorit war wiederum das Rinderhacksteak mit Tomate und Speck gratiniert, dazu BBQ-Sauce und Country Potatoes bei Globetrotter, obwohl auch die Gnocchi mit Limonensauce und Lachswürfeln bei Vitality sowie sie Hausgemachte Spinat-Ricotta-Lasagne mit Tomatensauce bei Tradition der Region ihren gewissen Reiz besaßen. Wohl in alter, aber etwas eingeschlafener Tradition dass Mittwochs mein zweiter Fischtag ist, entschied ich mich schließlich für die Gnocchi.

Gnocchi with lime sauce & salmon diced / Gnocchi mit Limonensauce & Lachswürfeln

Selten hatte ich mich so falsch entschieden wie heute, denn die Gnocchi erwiesen sich fast sprichwörtlich als ein kleiner “Griff ins Klo”: Die Gnocchi selbst waren leicht versalzen und von ihrer Konsistenz her sehr klebrig, an der Sauce schmeckte man nichts von Limonen, viel eher schmeckte man den leider fast nur homöopathisch eingesetzten Dill heraus – da halfen auch die eingestreuten Mini-Cherrytomaten wenig. Und die Lachswürfel waren leider recht trocken geraten. Es war zwar gerade noch genießbar, wobei der Hunger auch seinen Anteil daran trug dass ich alles verzehrte, aber von einem Genuss war das weit entfernt.
Da hätte ich wohl besser doch besser meinem ersten Impuls folgen und mich, wie die meisten anderen Gäste auch, für das Rinderhacksteak mit BBQ-Sauce und Country Potatoes entscheiden sollen, dem somit auch Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala zustand. Auf dem zweiten Platz sah ich Spinat-Ricotta-Lasagne, gefolgte von den Asia-Gerichten auf Platz drei und den Gnocchi auf heute verdienterweise einem vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Gnocchi: +/-
“Limonen”-Sauce: +/-
Lachswürfel: +/-

Cevapcici mit Ajvar, frischen Zwiebeln & Djuvecreis [22.08.2017]

Auch am heutigen Dienstag bestand die Speisekarte unseres Betriebsrestaurants mal wieder aus vielen Standardgerichten. Am außergewöhnlichsten war da wohl noch der Gebratene marinierte Tofu mit Ingwer-Currygemüse bei Vitality, während sowohl der Gebratene Eierreis mit verschiedenem Gemüse und die der Gebackene Seelachs mit Thaigemüse in Massamansauce an der Asia-Thai-Theke als auch die Cevapcici mit Ajvar, frischen Zwiebeln und Djuvecreis bei Globetrotter sowie das Schweinegeschnetzelte “Zurcher Art” mit Röstis zu den alten Bekannten zählten. Da ich Appetit auch Fleisch verspürte, fiel der Tofu für mich aus und bis in die Schweiz wollte ich mich nach dem griechischen Essen gestern noch nicht vorwagen – zumal die Sauce des Zurcher Geschnetzelten sehr dünn und leicht wässrig aussah – also blieb ich Essenstechnisch heute mal auf dem Balkan und griff beim Cevepcici zu. Dazu klaubte ich mir die allerletzten Reste des fast aufgebrauchten Krautsalats aus der leeren Schale an der Salattheke.

Cevapcici with ajvar, fresh onions & tomato rice / Cevapcici mit Ajvar, frischen Zwiebeln & Djuvecreis

Der mit Erbsen, Paprika und Tomaten versehen Reis war heute mal wieder sehr gut gelungen und besaß einen angenehm fruchtigen Geschmack. Von den genau abgezählten fünf Hackfleischröllchen, den Cevapcici, waren heute zwar zwei etwas “knuspriger” als üblich gebraten, aber das minderte ihren Genuss glücklichweise nicht, vor allem wenn man sie mit dem leider nur milden und nicht scharfen Ajvar sowie etwas frischen, knackigen Zwiebeln kombinierte. Und auch beim Krautsalat gab es, obwohl es nur Reste waren, nichts auszusetzen. Ich denke, ich hatte mich gut entschieden.
Und auch auf den Tabletts der anderen Gäste dominierten heute die Cevapcici und konnten sich den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Aber das zweitplatzierte Schweinegeschnetzelte war ihm eng auf den Fersen. Der dritten Platz bot eine kleine Überraschung, denn hier lag das Tofu knapp vor den Asia-Gerichten.

Mein Abschlußurteil:
Cevapcici: ++
Ajvar: ++
Frische Zwiebeln: ++
Djuvecreis: ++
Krautsalat: ++

Griechisches Gyros vom Schwein mit Tzaziki, frischen Zwiebeln & Pommes Frites [21.08.2016]

Zum neuen Wochenenanfang wartete die Speisekarte unseres Betriebsrestaurants mal wieder mit vielen alten Bekannten auf. Aber die Farfalle mit Auberginenragout bei Vitality schienen mir ebenso wenig zum Stillen meines Hungers geeignet wie die Asia-Thai-Angebote wie Gebackene Frühlingsrollen (die heute auch sehr dunkel aussahen) oder Gaeng Gai Ma – Hähnchenstreifen in roter Kokosmilchsauce an der Asia-Thai-Theke. Mit dem Fleischpflanzerl mit Bratensauce und Röstkartoffeln im Abschnitt Tradition der Region hätte ich leben können, noch besser erschienen mir aber noch die Griechisches Gyros vom Schwein mit Tzaziki, frischen Zwiebeln und Pommes Frites aus dem Abschnitt Globetrotter. Also griff ich beim Gyros zu und ergänzte das Ganze, da heute leider kein weißer Krautsalat angeboten wurde, mit einem Rotkrautsalat aus dem heutigen Angebot der Salattheke.

Greek prok gyros with tzatziki, fresh onions & french fries / Griechisches Gyros vom Schwein mit Tzaziki, frischen Zwiebeln & Pommes Frites

Das Gyros selber war leider mal wieder recht Kleinteilig geraten, erwies sich aber dennoch als angenehm mager und von recht guter Qualität. Dazu passten wunderbar die frischen und knackigen Zwiebelringe. Das Tzatziki, war leider – wie üblich – ohne Knoblauch, da man in unserem Betriebsrestaurant ja “leider” viel Rücksicht auf die Kollegen in den Büros nimmt, aber geschmacklich gab es auch hier nichts auszusetzen. Ebenso wenig kann ich die ausreichend gesalzenen, knusprigen und frischen Pommes Frites kritisieren, die ich mir natürlich wie üblich mit etwas Ketchup garniert hatte. Einzig beim Rotkrautsalat hätte ich mir ein etwas intensiveres Dressing gewünscht, denn er erwies sich als geschmacklich als irgendwie langweilig. Insgesamt keine leichte Kost, so viel steht fest, aber sehr gelungen und lecker. Ich war aber zufrieden.
Natürlich lag das Gyros mit Pommes heute auch bei den anderen Gästen besonders hoch in der Gunst und konnte sich mit klarem Vorsprung vor allen anderen Gerichten den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Auf Platz zwei folgte das Fleischpflanzerl, den dritten Platz belegten die Asia-Gerichte und auf Platz vier folgten schließlich die vegetarischen Farfalle mit Auberginenragout.

Mein Abschlußurteil:
Gyros: ++
Zwiebeln: ++
Tzatziki: ++
Pommes Frites: ++
Rotkrautsalat: +

Gebackene Calamari mit Remoulade & Country Potatoes [18.07.2017]

Heute standen im Abschnitt Globetrotter mal wieder meine geliebten Gebackenen Calamari mit Remoulade und Country Potatoes auf der Speisekarte unsere Betriebsrestaurants. Dem entgegen stand allerdings bei Vitality ein Mexikanischer Tortillawrap mit Chili con Carne und Sour Cream, dazu kleiner Salat und ich bin auch einem Chili nicht unbedingt abgeneigt. Das Apfelküchle mit Vanillesauce bei Tradition der Region eignete sich hingegen, meiner Meinung nach, eher als Nachtisch und auch auf die Angebote der Asia-Thai-Theke wie Gebratenes Gemüse in Massamansauce oder San Sei Chop Suey – Verschiedene Fleischssorten mit Gemüse in Spezial-Sauce hatte ich keinen großen Appetit. Letztlich blieb ich dann aber doch bei den Calamari, auch wenn ich schließlich feststellen musste dass man heute die Zitronenecken zu den Calamari offensichtlich vergessen hatte – was den Genuss etwas trübte.

Calamari, Remoulade & Country Potatoes

Es lag bestimmt nicht daran, dass ich irgendwie verhungert aussehe, die dazu führte dass mir die Thekenkraft eine mehr als großzügige Portion auf den Teller getan hatte. Und obwohl ich die Garnitur aus Zitronensaft etwas vermisste, waren die Calamari – also zarte, saftige Tintenfischringe in knusprigen Teigmantel – auch so sehr gelungen. Vor allem wenn man sie mir der würzigen Remoulade garnierte. Nur an den Country Potatoes muss ich heute ein klein wenig Kritik anbringen, denn sie waren teilweise etwas zu knusprig gebacken und auch leicht versalzen. Als Sättigungsbeilage durchaus geeignet, aber die habe ich hier auch schon mal besser erlebt. Insgesamt war ich mit meiner Wahl aber dennoch zufrieden, auch wenn ich nicht alles schaffte und entgegen meiner üblichen Verhaltensweise ein paar Reste zurückgehen ließ. Vielleicht ordere ich mir beim nächsten Mal einfach eine halbe Portion, denn die hätte meiner Meinung nach zum satt werden vollkommen ausgereicht. 😉
Wie üblich waren auch diesen Freitag die Besucherzahlen im Betriebsrestaurant deutlich geringer als während der Woche – die Gründe hierfür sind vielfältig: Teilweise gibt es viele Wochenendpendler, die bereits zur Mittagszeit nach Hause fahren und auf das Essen verzichten, außerdem nutzen viele auch die Möglichkeit am letzen Wochentag HomeOffice zu machen und einige wenige ältere Kollegen haben sogar das Privileg einer vier Tage Woche und kommen am Freitag gar nicht. Dennoch war eindeutig zu bestimmen, dass ie Calamari heute das beliebteste Gericht war und ihnen somit Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala gebührt. Auf dem zweiten Platz sah ich die Asia-Gerichte, die aber nur knapp vor dem Chili-con-Carne-Wrap lagen. Den vierten Platz belegte schließlich das Apfelküchel mit Vanillesauce.

Mein Abschlußurteil:
Gebackene Calamari: ++
Remoulade: ++
Country Potatoes: +
Fehlende Zitronenecken:

Holzfällersteak mit Bratensauce & Röstkartoffeln [17.08.2017]

Die Auswahl meines heutigen Mittagsgerichts in unserem Betriebsrestaurant fiel mir leicht, denn die Farfalle al peperoni bei Vitality und der Hackfleischspieß mit Zigeunersauce und Reis bei Tradition der Region waren definitiv nichts für mich. Ich überlegte nur kurz, ob ich nicht beim Hühnerfleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in Kokosmilchsauce zugreifen sollte, das neben Gebackene Ananas und Banane an der Asia-Thai-Theke angeboten wurde, zugreifen sollte. Doch letztlich blieb ich dann doch beim Holzfällersteak vom Schweinenacken mit Bratensauce und Röstkartoffeln aus dem Abschnitt Globetrotter und ergänzte das Gericht mit etwas Rosenkohl aus dem heutigen Angebot der Gemüsetheke.

Pork steak with roast onions, grvy & roast potatoes / Holzfällersteak mit Bratensauce & Röstkartoffeln

Das mit zahlreichen, butterweich gedünsteten Zwiebeln garnierte Schweinenackensteak war zwar recht durchwachsen, aber sehr gelungen gewürzt und gut durchgebraten. Anders bei den Röstkartoffeln, die teilweise aus einer hart gebackenen dünnen, etwas gummiartignen Schale mit einem butterweichen inneren bestanden. Zwar besaßen nur zwei oder drei der Kartoffeln diese Eigenschaft, aber Röstkartoffeln stelle ich mir anders vor – daher kann ich hier keine volle Punktzahl geben. An der Bratensauce gab es aber nichts auszusetzen und auch der noch einigermaßen heiße und schön knackige Rosenkohl bot keinen Grund zu weiterer Kritik. Kein leichter, aber ein doch sehr leckerer Genuss – ich war zufrieden.
Und auch auf den Tabletts der anderen Gäste sah man vermehrt das Holzfällersteak, so dass ich diesem Gericht ohne Zweifel den diesem Gericht Platz eins auf der heutigen Allgemeinen Beliebtheitsskala zubilligen kann. Auf dem zweiten Platz sah ich den Hackfleischspieß, der sich aber nur knapp gegen die Asia-Gerichte durchsetzen konnte. Die Farfalle al peperoni folgte schließlich auf dem vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Holzfällersteak vom Schwein: ++
Zwiebeln: ++
Bratensauce: ++
Röstkartoffeln: +
Rosenkohl: ++