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Cevapcici mit frischen Zwiebeln, Ajvar & Tomatenreis [14.09.2016]

Tuesday, September 13th, 2016

Während mich die Spinat-Ricottatortellini mit Tomatensauce und Parmesan aus dem Abschnitt Vitality sowie der Abgebräunte Leberkäse mit Bratensauce und Kartoffelsalat bei Tradition der Region auf der heutigen Speisekarte unseres Betriebsrestaurants nicht sonderlich reizten, kamen sowohl die Cevapcici mit frischen Zwiebel, Ajvar und Tomatenreis aus der Sektion Globetrotter als auch Kal Tzau Fhan – Gebratener Eierreis mit verscheidenem Gemüse oder den heute irgendwie mal sehr verlockend aussehende Moo Pad Prik Bai – Gebackener Seelachs mit scharfem Basilikum und Thaigemüse in Austernsauce in die nähere Auswahl. Nach kurzem Abwägen fiel die Entscheidung schließlich zugunsten der Cevapcici aus, die ich mir noch mit etwas Krautsalat aus dem heutigen Angebot der Gemüsetheke ergänzte.

Cevapcici with fresh onions, ajvar & tomato rice / Cevapcici mit frischen Zwiebeln , Ajvar & Tomatenreis

Die genau abgezählten sechs Stück Cevapcici waren heute wirklich gut gelungen, denn sie waren gut gewürzt und von ihrer Struktur her locker geraten. Das hatte ich auch schon anders erlebt, denn Cevapcici können bei falscher Zubereitung auch leicht gummiartig werden. Doch dem war heute glücklicherweise nicht so. Gemeinsam mit den frischen Zwiebelringen und dem fruchtigen, aber (leider) nur milden Ajvar wirklich sehr lecker. Der sehr lockere und körnige Tomatenreis hätte vielleicht noch ein klein wenig mehr Tomatenaroma vertragen können, aber für einen Abzug in der Benotung reicht das nicht aus. Und der mit kleinen Speckwürfelchen und Kümmelsamen bayrisch angemachte Krautsalat rundete das heutige Mittagsmahl wie ich fand sehr gelungen ab.
Sah man sich auf den Tabletts der anderen Gäste um, erkannte man schnell dass auch hier am häufigsten zu den südosteuropäischen Hackfleischröllchen gegriffen worden war. Auf dem zweiten Platz folgten die Spinat-Ricottatortellini, die aber nur einen winzigen Vorsprung vor den heute ebenfalls sehr beliebten Asia-Gerichten aufzeigten. Einem guten vierten Platz belegte schließlich der Leberkäse.

Mein Abschlußurteil:
Cevapcici: ++
Frische Zwiebeln: ++
Ajvar: ++
Tomatenreis: ++
Krautsalat: ++

Gemüse-Risotto mit Rotbarsch – Resteverbrauch

Thursday, November 21st, 2013
Gemüse-Risotto mit Rotbarschfilet

Heute war mal Resteverbrauch angesagt, denn ich hatte in meinem Gefrierfach noch eine Portion des selbst zubereiteten Gemüse-Risotto mit Rotbarsch tiefgefroren aufbewahrt und das hält bestimmt nicht ewig. Nachdem es aufgetaut und in der Mikrowelle erwärmt worden war, erwies es sich zwar noch essbar, aber frisch zubereitet ist es eindeutig besser. 😉

Gebackener Seelachs in Chili-Zitronengras-Sauce [06.12.2012]

Thursday, December 6th, 2012

Heute war ich zu Beginn zwischen den Penne “Pesto Genovese” mit frischen Kräutern, Kirschtomaten und Parmesan aus der Sektion Vitality und dem Maccaroniauflauf mit gekochtem Schinken, Tomatensauce und Käse gratiniert bei den Globetrotter-Gerichten hin und her gerissen. Der traditionell-regionale Spanferkelrollbraten in Dunkelbiersauce mit Kartoffelknödel und Bayrisch Kraut sah zwar auch sehr schmackhaft aus, aber war mir eindeutig etwas zu fett. Ich war schon kurz davor, mich für den Maccaroniauflauf zu entscheiden, als ich an der Asia-Thai-Theke neben Chop Suey – Gemischtes Asia-Gemüse in gelben Thai-Curry in Kokosmilchsauce und Gaeng Phet Gai – Hühnerfleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in Kokosmilchsauce heute auch noch Gebackenen Seelachs mit verschiedenem Gemüse in Chili-Zitronengras-Sauce entdeckte. Das, so dachte ich bei mir, war eine gute Gelegenheit das gestern versäumte Fischgericht nachzuholen, das ich ja mindestens ein Mal pro Woche essen möchte. Also bog ich auf dem Weg zur Maccaroniauflauf-Ausgabestelle doch noch kurzentschlossen ab und befüllte mir einen Teller mit dem asiatischen Seelachs-Gericht sowie eine Schale mit Reis. Beim bezahlen an der Theke gab es außerdem – passend zum heutigen Nikolaus-Tag – noch ein Stückchen Nikolaus-Schokolade.

Gebackener Seelachs in Chili-Zitronengras-Sauce

Zwar waren die paniert gebackenen Stücke Seelachsfilets mal wieder sehr groß geraten, dafür aber angenehm zart, saftig und natürlich frei von Gräten. In Kombination mit der wie üblich bunten Gemüsemischung aus Weißkohl, Möhren, Auberginen, Blumenkohl, Lauch, Sprossen, Paprika und Mangold, der leicht scharfen Sauce mit dem Aroma von Zitronengras sowie einer Note von Chili und natürlich dem Reis als Sättigungsbeilage ergab sich so eine überaus schmackhaftes und mehr als ausreichendes Mittagsmahl. Da hätte es den Glückskeks und das Stückchen Schokolade mit Nuss-Nougat-Füllung gar nicht mehr gebraucht, aber wirklich geschadet hat es auch nicht – außer vielleicht ein bisschen der heutigen Kalorienbilanz.
Auf der heutigen Allgemeinen Beliebtheitsskala machte heute natürlich der Spanferkelrollbraten das Rennen und belegte mit deutlich erkennbaren Vorsprung den ersten Platz. Den zweiten Platz teilten sich meiner Meinung nach der Makkaroni-Auflauf und die Asia-Gerichte und auf Platz drei folgten die Penne “Pesto Genovese”, die sich trotz dieses letzten Platzes eines überaus breiten Zuspruchs erfreuten. Ob das damit Zusammenhing, dass dieses Nudelgericht mit Pesto und Kirschtomaten heute das allererste Mal in dieser Form angeboten wurde kann ich natürlich nicht sagen, aber ein Zusammenhang ist zumindest nicht ganz auszuschließen. 😉

Mein Abschlußurteil:
Seelachs in Chili-Zitronengrassauce: ++
Reis: ++

Kurztest Abbelen’s umgedrehter Döner

Sunday, July 18th, 2010

Gestern entdeckte ich im hiesigen teGut ein neues Fertigprodukt der Firma Abbelen, das sich meiner Meinung nach zu testen Wert erschien: Abbelen’s umgedrehter Döner, ein Mikrowellen-Döner aus Geflügelfleisch zum Preis von 1,99 Euro.

01 - Abbelen's umgedrehter Doener

Ich habe ja schon viele Fertiggerichte getestet, aber ein Dönergericht war bisher noch nicht darunter gewesen – das machte mich natürlich Neugierig. Was hat es also damit auf sich.

02 - Packung vorne
Verpackung vorne

03 - Packung hinten
Verpackung hinten

Unter der Papierbanderola findet sich eine Plastikschale, in dem sich von einer Folie bedeckt der eigentliche Döner befindet. Leider war dieser offensichtlich etwas verrutscht.

04 - Doener verrutscht
Döner – verrutscht

Doch das ließ sich nach entfernen der Fole leicht korrigieren.

05 - Doener korrigiert
Döner – korregiert

Für die Zubereitung wird die Schale mit dem Döner für eineinhalb Minuten in die Mikrowelle.

06 - In Mikrowelle
Döner in Mikrowelle

Anschließend ist das ganze aufgewärmt und leider zu heiß um ihn direkt aus der Schale zu nehmen.

07 - Doener fertig in Schale
Döner fertig in Schale

Ich wartet also ein paar Minuten bis ich endlich die Schale wie in der Zubereitungsbeschreibung umdrehen und den Fertigdöner entnehmen konnte.

08 - Doener in Hand

Nun können wir auch anhand der Schale sehen, wie die Zubereitung des Fertigdöners von statten geht. Im inneren der Schale befindet sich ein kleines Fach, in dem Wohl die Fleisch-Saucen-Zubereiung aufbewahrt wurde. Darum gestülpt befand sich das Brot.

09 - Schale
Die Döner-Schale

Leider war das Brot etwas eingerissen, daher war es nicht möglich es nur aus der Hand zu essen. Also nahm ich mir einen Teller als Unterlage.

10 - Doener auf Teller
Abbelen’s umgedrehter Döner – fertig

Natürlich fehlten Salat, Tomaten, Zwiebeln, diese hätten eine längere Aufbewahrung im Kühlschrank wohl auch kaum überstanden. Viel mehr bestand der Döner ausschließlich aus Brot, Fleisch und einer Würzsauce. Geschmacklich waren Fleisch und Sauce durchaus aktzeptabel. Einzig das Brot war etwas schlabberig geraten wie ich fand – aber bei einem Fertiggericht kann man natürlich auch kein frisch gebackenes Fladenbrot erwarten.

Werfen wir noch kurz einen Blick auf die Nährwerte:

Nährwerte:
  100g 200g
(Portion)
Brennwert: 851 kj
202 kcal
1702 kj
404 kcal
Eiweiß: 15g 30g
Fett:
davon gesättige Fettsäuren:
6g
0,6g
12g
1,2g
Kohlehydrate:
davon Zucker:
22g
5,5g
44,0g
11,0g
Ballaststoffe: 1,9g 3,8g
Natrium: 0,7g 1,4g

Das entspricht 11 WW ProPoints.
Nichts außergewöhnliches, aber durchaus genießbar wie ich fand und auch am Preis-Leistungsverhältnis gab es nichts zu meckern. Natürlich ist ein frisch zubereiteter Döner vorzuziehen, ist aber keine Dönerbude in der Nähe kann man auch gerne mal zum Fertigdöner greifen. 😉

Meine Wertung: 2,5 MG

Schweinegulasch mit Knöpfle [15.03.2010]

Monday, March 15th, 2010

Zwar wäre heute das Vitality-Gericht in Form eines “Gemüseteller mit Schafskäse” die optimalste Wahl gewesen und auch die “Gefüllte Paprika mit Gemüsereis” bei den Globetrotter-Speisen wäre kalorientechnisch bestimmt optimaler gewesen. Aber meine Wahl fiel dennoch auf den “Schweinegulasch mit Knöpfle“, der heute als traditionell-regionales Angebot lockte. Außerdem hätte es auch noch zwischen kleine Frühlingsrollen und Schweinefleischstreifen mit gebratenen Gemüse an der Asia-Theke wählen können – aber meine Entscheidung stand fest. An der Gemüse-Theke gab es leider nichts wirklich passendes dazu, daher wandte ich mich an die Desserts und entdeckte dort Tiramisu-Creme, mit der ich schließlich mein heutiges Mittagessen komplettierte.

Schweinegulasch mit Knöpfle

Es handelte sich bei Gulasch mit Nudeln natürlich um ein typisches Kantinengericht, aber das was man hier aus relativ mageren Schweinefleisch, Karottenstreifen und Champignons gekocht hatte, muss ich als durchaus gelungen bezeichnen. War wirklich sehr zufrieden mit dem Gericht, zu dem die Knöpfle-Nudeln perfekt passten. Der krönende Abschluss war aber natürlich die mit zwei Schokobohnen garnierte Tiramisu-Creme, die zwar an der Oberfläche durch den Luftkontakt etwas fester geworden war, aber der lockere und leckere Gesamtgeschmack der für hiesige Verhältnisse riesige Portion ließ mich darüber hinweg sehen.
Der Renner unter den Kantinengästen war dann auch ganz eindeutig der Schweinegulasch. Platz 2 belegten meiner Meinung nach die Asia-Speisen, knapp gefolgt von der gefüllten Paprika. Das vegetarische Gericht mit Schafskäse erfreute sich deutlich weniger großer Beliebtheit, wurde aber auch gegessen. Ich war mir aber Sicher mit dem Schweinegulasch eine gute Wahl getroffen zu haben – es muss ja nicht immer etwas exotisches sein.

Mein Abschlußurteil:
Schweingulasch: ++
Knöpfle: ++
Tiramisu-Creme: ++