Posts Tagged ‘möhren’

Nasi Goreng mit verschiedenen Fleischsorten [02.11.2010]

Tuesday, November 2nd, 2010

Mein erster Gedanke war es heute, meine Wahl auf die Gnocchipfanne mit Kohl in der Sektion Vitality fallen zu lassen. Zwar klangen auch der traditionell-regionale Hirschgulasch “Jägerart” mit Knöpfle und Preiselbeeren (den ich übrigens hier schon mal in ähnlicher Form gegessen hatte) und das Griechische Gyros mit Pommes Frites und Tzatziki (welches wie ja von hier und hier schon kennen) bei den Globetrotter-Speisen gut, aber ich hatte hier kalorientechnische bedenken. Dann aber entdeckte ich bei den Asia-Gerichten neben dem Gebratenen Curry-Gemüse nach Thai-Art auch das Nasi Goreng – Gebratener Gorengreis mit verschiedenen Fleischsorten und Gemüse, ein Reisgericht dass mir recht schmackhaft und interessant erschien. Also änderte ich meine Entscheidung und wählte dieses Gericht. Auf zusätzlichen Reis oder Dessert verzichtete ich.

Nasi Goreng mit verschiedenen Fleischsorten / Nasi Goreng with different kinds of meat

Das leicht scharf geratene Asia-Gericht erwies sich mal wieder als wirklich vorzügliche Wahl. Die drei Fleischsorten entpuppten sich als Rindfleisch, Schweinefleisch und Geflügel, ganz wie erwartet. Dazu gab es die übliche eine reiche Auswahl an Gemüsesorten, ich entdeckte Karottenscheiben, Paprika, Keimlinge, Zucchini, Frühlingszwiebeln und einiges mehr. Ich war mal wieder sehr zufrieden mit meiner Wahl und die Sättigung hielt auch trotz der fehlenden Sättigungsbeilage bis zum Abend vor.
Bei den anderen Kantinengäste lag heute natürlich – ganz wie erwartet – das Gyros mit Pommes Frites auf Platz eins auf der Beliebtheitsskala. Ihm folgten danach wohl die Asia-Gerichte, die aber eng vom Hirschgulasch gefolgt wurden. Die Gnocchi mit Kohl waren zwar auch nicht unbeliebt, fristeten aber wie die meisten vegetarischen Gerichte ihr Dasein dennoch auf dem letzten Platz. Wenn mich das Nasi Goreng heute nicht so angelacht hätte, wäre es dennoch meine Wahl gewesen.

Mein Abschlußurteil:
Nasi Goreng: ++

Gai Pad Prik Wan [28.10.2010]

Thursday, October 28th, 2010

Nachdem ich den Rest der Woche mich auf die westlich angehauchten Gerichte beschränkt hatte, wandte ich meine Aufmerksamkeit heute endlich mal der asiatischen Küche zu. Mit ein Grund dafür war wohl, dass ich heute aus meiner Sicht nichts wirklich interessantes dort angeboten wurde. Am ehesten wäre noch das Zusatzangebot in Form eines “Putengeschnetzelten mit Knöpfle” in Frage gekommen. Das “Holzefällersteak Westmoreland (Mixed Pickles, Zwiebeln), dazu Bratkartoffeln” bei Globetrotter klang zwar gut, war mir aber eindeutig zu kalorienreich. Außerdem wurden noch eine “Gefüllte Aubergine mit Gemüse-Zartweizen” bei Vitality und “Burgunderbraten mit Kartoffelknödel und Rotweinsauce” bei den traditionell-regionalen Gerichten angeboten – aber beides sprach mich irgendwie nicht an. Bei den Asia-Gerichten fand ich schließlich neben “Thaoo Tod – Tofu gebacken auf Bratgemüse mit Koriandersauce” auch “Gai Pad Prik Wan – Gebratene Hähnchenfleischstreifen mit frischem Gemüse in süsser Chilisauce“. Süße Chilisauce klang sehr lecker wie ich fand – also entschied ich mich schließlich für dieses Angebot. Dazu nahm ich mir wie üblich eine Schälchen Reis, dass ich heute nicht mit Sambal Olek, sondern mit einer rötlichen, ebenfalls süß-scharfen Sauce ganierte sowie außerdem noch – ausnahmsweise – ein Becherchen Cappucinocreme als Nachtisch.

Gai Pad Prik Wan

Die Sauce erwies sich trotz des Chili nicht als sonderlich scharf, aber in Kombination mit dem zarten Hähnchenfleisch und dem zahlreichen Gemüsesorten als wirklich sehr lecker. Ich entdeckte Frühlingszwiebeln, Karottenscheiben, Zucchini, Champignons, Keimlingen, Salat und einiges mehr – wie immer eine reichhaltige und sehr gelungene Kombination. Dazu passte der Reis und die süßlich-scharfe Sauce perfekt. Ich war mit meiner Wahl auf jeden Fall sehr zufrieden und bin auch gut satt geworden. Die angenehm luftig-lockere Caramelcreme wäre zwar nicht mehr unbedingt notwendig, aber trotzdem sehr schmackhaft.
Bei den anderen Kantinengästen lag heute eindeutig das Steak am höchsten im Kurs, gefolgt von dem Putengeschnetzelten und den Asia-Speisen. Aber auch der Burgunderbraten erwies sich als recht beliebt. Einzig die gefüllte Aubergine sah ich eher selten, aber das hatte ich auch nicht anders erwartet.

Mein Abschlußurteil:
Gai Pad Prik Wan: ++
Reis: ++
Caramelcreme: ++

Curry Gai [14.10.2010]

Thursday, October 14th, 2010

Zwar klang der “Marinierte Tofu mit Ingwer-Currygemüse” bei Vitaliy, was ich in ähnlicher Form hier schon mal probiert hatte, ganz gut. Und auch die “Gefüllte Paprikaschote mit Fleisch, dazu Reis und Tomatensauce” bei Tradition der Region sah ganz gut aus und selbst das “Cevapcici auf Tomatenreis mit Ajvar und Zwiebeln” bei Globetrotter schienen mir kalorientechnisch noch Vertretbar. Dennoch war mir heute irgendwie nach Asiatisch. Die “Poh Piard Thord – knusprige Frühlinsgröllchen” wären als Hauptmahlzeit jedoch zu wenig gewesen, also entschied ich mich schließlich für das “Curry Gai – Hühnerfleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in Erdnußsauce“. Dazu gabs natürlich noch eine Schale Reis, die ich mir mit einem Esslöffel Sambal Olek auf der einen und einem Esslöffel süß-saurer Sauce auf der anderen garnierte.

Curry Gai

Die Kombination des scharfen Sambal Olek und der ebenfalls leicht scharfen, aber viel mehr süß-sauren Sauce auf dem Reis erwies sich als gute Entscheidung. Dazu passte sehr gut natürlich das Curry Gai, das neben reichlich zarten, gebratenen Hähnchenfleischstücken wie üblich auch eine bunte Auswahl an verschiedenen Gemüsesorten enthielt. Ich entdeckte Zucchini, Karotten, Schoten, Keimlinge, Salat, Frühlingszwiebeln und einiges mehr. Garniert mit einer ganz leicht scharfen Erdnußsauce ein wahrer Genuß.
Bei der Allgemeinheit der Kantinengäste lag natürlich das Cevapcici in der Beliebtheit ganz vorne und somit auf Platz eins. Auf Platz zwei kamen heute meiner Meinung nach die Asia-Gerichte, knapp gefolgt von der gefüllten Paprika auf Platz drei und diese dann auch sehr knapp danach dem Tofu. Kalorientechnisch wäre natürlich das Tofu auch für mich am besten gewesen, aber letztlich dürfte auch das Geflügel mit viel Gemüse und Reis sich nicht allzu schlecht auf die Tagesbilanz ausgewirkt haben.

Mein Abschlußurteil:
Curry Gai: ++
Reis: ++

Erbsen-Nudel-Hähnchenpfanne mit Baked Beans – Das Rezept

Friday, August 6th, 2010

Nach zwei Tagen mit Fertiggerichten war mir heute mal wieder nach kochen. Das heutige Rezept erschien mir sehr geeignet, weil ich noch eine Dose Baked Beans im Schrank hatte, die langsam mal weg musste – außerdem klang die Zusammenstellung einfach interessant und mit Baked Beans hatte ich noch nie etwas gekocht. Ich nenne das ganze einfach mal eine Erbsen-Nudel-Hähnchenpfanne mit Baked Beans – doch seht selbst:

Was brauchen wir also für 2-3 Portionen?

200g Nudeln nach Wahl – ich entschied mich für Farfalle
01 - Zutat Farfalle Nudeln

1 Stange Poree – in Ringe geschnitten
02 - Zutat Porree in Ringen

1 Dose Baked Beans – Weiße, gebackene Bohnen in Tomatensauce
03 - Zutat Baked Beans

250g Hühnerbrustfilet
04 - Zutat Hühnerbrustfilet

200g TK Erbsen
05 - Zutat TK Erbsen

Eine kleine Dose feine Möhrchen (110g Abtropfgewicht)
06 - Zutat Feine Möhrchen

Ein bis zwei Esslöffel Tomatenmark
07 - Zutat Tomatenmark

sowie Gewürze nach Wahl – ich entschied mich für Salz, Pfeffer und einen Schuss Tabasco.

Zuerst kochen wir die Nudeln nach Packungsangabe und schütten sie nach Abschluß des Kochvorganges ab.
08 - Nudeln kochen

Während die Nudeln kochen, schneiden wir die Hühnerbrust in mundgerechte Stücke und braten sie in einer Pfanne mit etwas Olivenöl an.
09 - Hühnchenbrust anbraten

Ist das Fleisch gut rundherum angebraten, fügen wir das Porree hinzu.
10 - Porree mit braten

Sind die Porree-Ringe etwas mit angebraten, fügen wir auch die Erbsen hinzu.
11 - Erbsen hinzufügen

Nach ein bis zwei Minuten folgen nun die Baked Beans samt der Tomatensauce
12 - Baked beans dazu

und auch gleich die feinen Möhrchen. Diese hätte man vielleicht noch ein wenig kleiner schneiden können – ich verzichtete aber darauf.
13 - Möhren rein

Anschließend rühren wir das Tomatenmark ein
14 - Tomatenmark unterrühren

und lassen das ganze einige Minute köcheln. In dieser Zeit können wir das ganze auch gleich mit den Gewürzen nach Wahl abschmecken. Ich nutzte hier wie gesagt Salz und Pfeffer sowie einen Schuß Tabasco. Ich hab mir übrigens endlich mal eine Mühle für Salz und Pfeffer besorgt – frisch gemahlen wird ja als deutlich besser angepriesen, das wollte ich natürlich mal probieren.
15 - Würzen

Zum Schluß rühren wir noch die Nudeln unter und lassen sie wieder mit heiß werden.
16 - Nudeln hinzu

Und fertig ist diese neue Kreation – die em>Erbsen-Nudel-Hähnchenpfanne mit Baked Beans.
17 - fertiges Gericht

Mit etwa 500kcal oder 9 WW ProPoints pro Portion gemäß meiner Berechnung ein angenehm leichtes Gericht. Und Geschmacklich fand ich es wirklich gelungen – auch wenn man hier durchaus noch mit mehr Gewürzen hätte experimentieren können. Der Schuß Tabasco erwies sich dabei aber auf jeden Fall als gute Wahl.
18 - Erbsen Nudel Hähnchenpfanne mit Baked Beans - CloseUp
Die Tomatensauce der Baked Beans mit ihrer Tomatensauce hatte dabei ganz gut “Schmatze” bzw. Sauce gegeben, auch wenn etwas mehr nicht geschadet hätte. Vielleicht hätte ich hier noch etwas passierte Tomaten hinzufügen können – aber daran hab ich leider zu spät dran gedacht. Aber auch so war ich mit dem Ergebnis auch so ganz zufrieden und bin auch gut satt geworden. Ich kann dieses Rezept also durchaus empfehlen.

Coq au Vin & Tagliatelle [15.06.2010]

Tuesday, June 15th, 2010

Bei den Asia-Gerichten lockten heute u.a. “Kao Pad – Gebratener Reis mit Ei, Frühlingszwiebeln und Gemüse, Sojasauce” und “Nua Pad King – Rindfleisch scharf mit Frühlingszwiebel, Bambus und Ingwer“, was beides sehr lecker klang, aber nach dem gestrigen Asia-Tag wollte ich heute doch lieber mal etwas aus der regulären Küche versuchen. Hier wären die “Mexikanische Chili- Linsen mit Reis” aus dem Bereich Vitality kalorientechnisch mit Sicherheit die beste Wahl gewesen und sah außerdem auch sehr verlockend aus. Das traditionell-regionale “Holzfällersteak vom Schweinenacken mit Zwiebeln und Röstkartoffeln” wiederum erschien mir etwas zu mächtig, obwohl es auch sehr verlockend aussah. Nach einigem Abwägen fiel meine Wahl dann auf den goldenen Mittelweg in Form eines “Coq au Vin – Geschmorte Hähnchenkeule in Rotweinsauce auf Tagliatelle“, die ich mir mit einer Schale Erbsen und Möhren von der Gemüsetheke noch etwas aufwertete. Ein gleichartiges Gericht hatte ich hier und hier auch schon mal probiert und für gut befunden.
Coq au Vin
Schon beim ersten Bissen merkte ich das meine Wahl sehr gelungen war. Es gelang mir ohne Probleme das reichlich vorhandene, zarte Geflügelfleisch von der Keule zu schälen. Die Tagliatelle waren ebenfalls sehr gelungen, auch wenn sie sich irgendwie wehrten mit der Gabel aufgenommen zu werden. Einzig den Erbsen und Möhren merkte man schon etwas an, dass sie bereits einige Zeit in der Gemüsetheke gelegen hatten. Geschmacklich waren aber auch sie ansonsten vollkommen in Ordnung.
In der allgemeinen Beliebtheit lag meiner Ansicht nach das Holzfällersteak deutlich vorne. Auf dem zweiten Platz lagen etwa gleich auf schließlich die Asia-Gerichte und der Coq au Vin und auf Platz drei folgten schließlich die Mexikanischen Chili-Linsen.
Mit 12 WW ProPoints für den Coq au Vin und noch mal 5 für die Nudeln lag ich mit meiner Hähnchenkeule auf jeden Fall absolut im Plan – ich bereue meine Wahl auf jeden Fall nicht.

Meine Abschlußwertung:
Coq au Vin: ++
Tagliatelle: ++
Erbsen & Möhren: +