Kartoffel-Möhren-Pfanne mit Pfefferbeißer – das Rezept

Auch heute konnte ich den Herd mal wieder nicht kalt bleiben lassen. 🙂 Bei der Auswahl des zu kochenden Gerichtes fiel meine Wahl auf etwas, das man wohl eher als gute Hausmannskost bezeichnen kann: eine Kartoffel-Möhren-Pfanne. Da ich noch Pfefferbeißer im Kühlschrank hatte, entschied ich mich dazu diese zu verwenden das Gericht zu verfeinern.
Was für Zutaten brauchen wir also ?

2-3 Karotten
01 - Zutat Karotten

Eine halbe Zwiebel
02 - Zutat Zwiebel

Ein halber bis ein dreiviertel Apfel
03 - Zutat Apfel

Zwei Kartoffeln
04 - Zutat Kartoffeln

Speck – ich hatte noch gewürfelten im Kühlschrank, man kann hier aber auch durchwachsenen nehmen und dieses selbst schneiden
05 - Zutat Speck

Etwas Gemüsebrühe
06 - Zutat Gemüsebrühe

Muskatnuss, Pfeffer und Salz
07 - Gewürze

Ein bis zwei Pfefferbeißer
08 - Zutat Pfefferbeisser

Kommen wir zur Zubereitung:
Zuerst schneiden wir erst einmal wieder die Zwiebel in kleine Stücke.
09 - Zwiebeln schneiden

Ebenso würfeln wir die Karotten,
10 - Karotte würfeln

die Kartoffeln
11 - Kartoffel würfeln

und den Apfel.
12 - Apfel würfeln

Haben wir alles vorbereitet, geben wir etwas Öl in eine Pfanne
13 - Öl in eine Pfanne

und geben den Speck dazu.
14 - Speck dazu

Es folgen die Zwiebelwürfel.
15 - Zwiebeln hinzufügen

Nun geben wir die Karotten in die Pfanne und lassen sie etwas mit anbraten.
16 - Karotten dazu

Es folgen Kartoffelwürfel
17 - Kartoffeln rein

und die Apfelstücke.
18 - Apfelwürfel hinzu

Nach kurzer Anbratzeit geben wir nun ca. 250ml Wasser in die Pfanne
19 - Mit Wasser aufgiessen

und fügen den Würfel mit der Gemüsebrühe hinzu.
20 - Gemüsebrühe einfügen

Nun würzen wir das ganze mit Pfeffer, Salz und Muskatnuß. Aber vorsicht – wenn man später die Pfefferbeißer hinzufügen möchte am besten mit den Gewürzen Pfeffer und Salz sparsam sein, da die Würstchen auch noch gut mitwürzen.
21 - Pfeffern 22 - Salzen 23 - Muskatnuss

Während der Pfanneninhalt auf niedriger Stufe vor sich hin köchelt
24 - Köcheln

zerschneiden wir die Pfefferbeißer in Scheiben
25 - Pfefferbeisser-schneiden

und geben sie zu dem Rest in die Pfanne.
26 - Pfefferbeißer beigeben

Bei geschlossenem Deckel lassen wir das ganze dann für 45 bis 60 Minuten weiterhin auf niedriger Stufe vor sich hinköcheln.
27 - Bei geschlossenem Deckel köcheln

Nach einer Dreiviertelstunde probierte ich das ganze mal, vor allem um zu prüfen welche Konsistenz Karotten und Kartoffeln nun hatten – und neben der Tatsache dass alles gut durch war musste ich auch feststellen, dass die Pfefferbeißer wirklich ziemlich kräftig nachgewürzt hatten. Aber es war mehr als nur genießbar.
28 - probieren

Das Ergebnis war mal wieder wirklich sehr gelungen.
29 - das fertige Gericht
30 - Closeup
Ich hätte wohl beim Pfeffer und Salz sparen können, denn der Geschmack erwies als wirklich ziemlich deftig – wie oben bereits erwähnt wohl eine Folge der Verwendung der Pfefferbeißer, die ich mitköcheln ließ. Letztlich ein wirklich sehr schmackhaftes Gericht, dass ich in dieser Zubereitungsweise vorbehaltlos weiterempfehlen. Ich hatte noch überlegt, gleich am Anfang noch ein paar Chilischoten mit anzubraten – aber das wäre wohl zu viel des Guten gewesen. 😉 Leckere deutsche Hausmannskost würde ich mal sagen. Die oben angegebenen Mengen reichen für eine einzelne gute Portion – wer mehr kochen will sollte die Mengen entsprechend anpassen.

Meine Wertung: 3 MG

Schweinebraten mit Karottenrahmgemüse [15.08.2008]

Heute setzten wir unsere Nicht-Standardmittagslocation Reihe fort und statteten dem Maarhof, einem Restaurant an der Ecke Maarweg / Widdersdorfer Straße einen Besuch ab. Das Restaurantinnere erwies sich als rustikal und sehr geräumig – die Einrichtung als zwar bereits etwas älteren Datums, jedoch sehr gepflegt. Ein typisch gutdeutsches Restaurant – das trifft es wohl am besten.

Das dortige Angebot umfasst eine täglich wechselnde Mittagskarte von fünf bis sechs Gerichten aus gutbürgerlich-deutscher Küche – und am Dienstag findet offensichtlich ein Schnitzeltag statt. Heute umfasste die Karte neben knusprigen Speckpuffern für 6,90, Rotbarschfilet, Cordon-Bleu und Schnitzel Florentiner Art auch einen Schweinebraten mit Karottenrahmgemüse und Petersilienkartoffeln. Da meine erste Wahl, die Speckpuffer, leider bereits aus waren, entschied ich mich schließlich für den Schweinebraten. Dieser war mit 8,20 €uronen zwar recht teuer, aber hin und wieder kann man auch mal einen solchen Preis für ein Mittagessen ausgeben.

Ich muß sagen daß ich wirklich rundum zufrieden mit diesem Gericht war, denn das Fleisch war extrem zart und von wirklich vorzüglicher Qualität und Zubereitung und das Karotten-Rahmgemüse erwies sich als eine exzellente Beilage aus in Würfel geschnittenen und weich gekochten Karotten in Rahmsauce. Über Kartoffeln als typische Sättigungsbeilage lässt sich im allgemeinen natürlich wenig sagen, aber auch wenig kritisieren. Ich war auch hier sehr zufrieden. Der Preis lässt sich aufgrund der hohen Qualität der servierten Speisen auf durchaus rechtfertigen, auch wenn dadurch ein häufigerer Besuch eher unwahrscheinlich wird. Aber ich denke so ein Mal in der Woche ließe sich so etwas durchaus einrichten – denn das was ich dort verzehren konnte war wirklich mal ein Genuß.

Mein Abschlußurteil:
Schweinebraten: ++
Karotten-Rahm-Gemüse: ++
Kartoffeln: +

Gulasch mit Semmelknödeln [14.08.2007]

Es führte am heutigen Dienstag unser Mittagsausflug mal wieder in die geliebhasste DVB-Kantine. Geliebt weil sie so günstig ist, gehasst (wobei man das nicht so ernst nehme sollte), weil das Essen dort nun wirklich nicht das beste hier in der Gegend ist.

Aber ich muß wirklich sagen, daß uns das heutige Angebot fast schon positiv überraschte. Neben Gefüllten Kartoffel-Käse-Taschen mit Dip und Garnitur sowie Hähnchen, gefüllt mit Aprikosen und Parika sowie Handpanada gab es Gulasch mit böhmischen Knödeln und Kaisergemüse. Ich tendierte einen Moment zwischen Hähnchen und Gulasch hin und her, entschied mich dann aber für den Gulasch, für den ich gerade mal 2,70 €uronen zu löhnen hatte. Außerdem hatte es der Koch offensichtlich sehr gut mit mir gemeint und mir gleich 4 der Knödelscheiben auf den Teller gemacht – und das obwohl ich nun wirklich nicht aussehe als würde ich gerade verhungern. 😉

Diese wirklich reichliche Portion eines für eine Kantine erstaunlich gut gelungenen Gerichtes “maked my day” – zumindest ein wenig. Ich hatte zumindest Erfahrungsgemäß eher weniger erfreuliches erwartet. Ob es sich hierbei um eine positive Ausnahme handelt oder ob sich die Kantine tatsächliche gebessert hat wird sich erweisen. 🙂

Hackbraten und Stampfkartoffeln [23.01.2007]

Am heutigen Tag verschlug uns kurz entschlossen mal wieder ins Alt-Jena am Martkplatz.

Die Spezial-Mittagskarte hatte sich im Vergleich zum letzten Male wieder leicht gewandelt. Zwar war das Bauernfrühstück gleich geblieben, doch sie bot nun z.B. mit Käse überbackene Spätzle mit Zwiebeln


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und neben weiteren Gerichten schließlich Hackbraten mit Stampfkartoffeln und Mischgemüse – für 5,50 Euronen inkl. Getränk erschien mir dies am verlockensten.

Stampfkartoffeln sind ja etwas, was man eher selten serviert bekommt. Größter Unterschied zum Kartoffelbrei ist hier, daß man im Brei auch noch größere Stücke der beliebten Essenbeilage darin findet. Halte ich für eine sehr gute Alternative zum Brei oder Püree wie man es sonst bekommt. Ich bezweifle des weiteren, daß es Stampfkartoffeln als Fertiggericht zu kaufen gibt – viel mehr vermute ich, daß hier “Handarbeit” im Spiel war bzw. das ganze zumindest maschinell aus frischen Kartoffeln produziert wurde. Und da schmeckt man schon einen Unterschied.
Auch am Hackbraten und dem Mischgemüse gibt es nichts auszusetzen – das leicht mit Zwiebeln versetzte Fleisch des Hackbraten schmeckte vorzüglich und das Mischgemüse, bestehend aus Bohnen, Karotten und Broccoli, war schön zart und wohl nur gedünstet, nicht etwa gekocht.
Alles in allem auf jeden Fall wieder ein sehr lohnender Besuch zum kleinen Preis – ich kann meine Empfehlung für das Alt-Jena als Location zum Mittagsessen nur aufrecht erhalten. 🙂