Karibisches Geflügelcurry [14.09.2009]

Neben meiner heutigen Wahl, einem “Karibischen Bananen-Geflügel-Curry mit Ananas und Kokos an Basmatireis” stand auch eine “Mit Hackfleisch gefüllt Kohlroulade mit kohligem Gemüse und Salzkartoffeln” auf der Karte. Aber auf Kohl, auch wenn ich es nicht prinzipiell ablehne, hatte ich heute keine Lust.

Karibisches Geflügelcurry

Von dem Gemüse, bestehend aus Karotten, Erbsen, Schoten und Schwarzwurzelgemüse, stand zwar nichts auf der Karte, aber es erwies sich als schmackhafte Ergänzung zum Gesamtgericht. Von denen angegebenen Bananen bemerkte ich hingegen nichts – entweder war die Menge zu gering oder man hatte sie weggelassen und dafür das Gemüse ergänzt. Alles in allem war das dieses mal noch sehr heiße Gericht aber sehr gut gelungen. Das Geflügelfleisch erwies sich als angenehm zart und gut gekocht, die Ananasstücke darin gaben dem ganzen dabei eine angenehm fruchtige Note. Auch das Gemüse war gut durchgekocht und sehr lecker, und auch am Reis gab es nichts auszusetzen. Mal wieder ein kleines Lob an den Koch: gute Arbeit.

Mein Abschlußurteil:
Geflügelcurry: ++
Gemüse: ++
Basmatireis: ++

Schnitzel mit Erbsen & Möhren [06.05.2009]

Heute war mal wieder Schnitzeltag in unserer Kantine. Heute hatte der Koch sich entschieden, Erbsen & Möhren sowie Pommes Frites zu servieren. Eigentlich standen auf der Karte dazu Bratkartoffeln und es sollte morgen Pommes geben, aber irgendwie hatte er da wohl was verwechselt. <img src = "/wp-images/smiley/smile.gif" hheight = "18" wwidth = "18" align="absmiddle"> Na ja, was solls. Als Alternative standen noch Spaghettinudeln nach Bami-Goreng-Art mit Geflügelfleisch auf der Karte, was auch nicht schlecht klang. Aber ich bin nun mal Schnitzelfan.

Schnitzel mit Erbsen & Möhren

Heute habe ich das Foto das zweite Mal mit dem iPhone gemacht, und es ist unglücklicherweise wieder etwas unscharf geworden. Ich werde wohl doch lieber das N95 zum fotografieren nehmen, die Auflösung ist dort einfach besser und es hat einen LED-Blitz. Hoffentlich wird die Bildqualität mit dem iPhone OS 3.0 besser – Gerüchte darüber habe ich bereits auf einschlägigen Seiten gelesen.
Aber kommen wir schließlich zum heutigen Mittagessen: Das Schnitzel war mal wieder ganz gut gelungen und auch noch annehmbar heiß als ich es mir holte. Leider nicht so die Pommes Frites, denn ich hatte das Pech die letzten aus der so gut wie leeren Schüssel bekommen. Aber als kleiner Ausgleich brachte der Koch mir anschließend noch ein paar heiße Fritten an den Tisch, was das ganze letztlich ausglich. Sie hätten etwas krosser sein können, aber das ist natürlich auch Geschmackssache. Am Gemüse in Form von Erbsen und Möhren mit einer Fondorsauce gab es ebenfalls nichts auszusetzen. Beide Bestandteile waren gut durchgekocht und die Sauce lecker und sämig. Ich war auch jeden Fall wieder sehr zufrieden – auch wenn das Essen gestern natürlich noch einen Tick besser war.

Mein Abschlußurteil:
Schnitzel: ++
Erbsen & Möhren: ++
Pommes Frites: +

Jägerpfanne mit Röstis [30.03.2009]

Im Herkules-Markt in Bebra entdeckte ich vor kurzem fertig zubereitete Päckchen, die mit “Jägerpfanne” bezeichnet waren. Keine Markenware, sondern wohl eine Kreation der hiesigen Fleischerei. Die Zutaten waren wohl Kasslerfleisch mit Weißkraut, Bohnen, Erbsen, Möhren, Rosenkohl und Speck – alles fertig gewürzt und vorbereitet. Musste nur noch in eine Pfanne gegeben und gebraten werden. Dazu erschienen mir ein paar Kartoffel-Röstis – ebenfalls schnell mit etwas Öl in der Pfanne gebraten – genau richtig.

Jägerpfanne mit Röstis

Die Komposition war wirklich gelungen – das ganze war gut gewürzt und deftig im Geschmack. Ein gutes Mittagsmahl, das man sich in recht kurzer Zeit Zubereiten kann. Hat mir auf jeden Fall sehr gut geschmeckt – gerne wieder.

Kartoffel-Möhren-Pfanne mit Pfefferbeißer – das Rezept

Auch heute konnte ich den Herd mal wieder nicht kalt bleiben lassen. <img src = "/wp-images/smiley/smile.gif" hheight = "18" wwidth = "18" align="absmiddle"> Bei der Auswahl des zu kochenden Gerichtes fiel meine Wahl auf etwas, das man wohl eher als gute Hausmannskost bezeichnen kann: eine Kartoffel-Möhren-Pfanne. Da ich noch Pfefferbeißer im Kühlschrank hatte, entschied ich mich dazu diese zu verwenden das Gericht zu verfeinern.
Was für Zutaten brauchen wir also ?

2-3 Karotten
01 - Zutat Karotten

Eine halbe Zwiebel
02 - Zutat Zwiebel

Ein halber bis ein dreiviertel Apfel
03 - Zutat Apfel

Zwei Kartoffeln
04 - Zutat Kartoffeln

Speck – ich hatte noch gewürfelten im Kühlschrank, man kann hier aber auch durchwachsenen nehmen und dieses selbst schneiden
05 - Zutat Speck

Etwas Gemüsebrühe
06 - Zutat Gemüsebrühe

Muskatnuss, Pfeffer und Salz
07 - Gewürze

Ein bis zwei Pfefferbeißer
08 - Zutat Pfefferbeisser

Kommen wir zur Zubereitung:
Zuerst schneiden wir erst einmal wieder die Zwiebel in kleine Stücke.
09 - Zwiebeln schneiden

Ebenso würfeln wir die Karotten,
10 - Karotte würfeln

die Kartoffeln
11 - Kartoffel würfeln

und den Apfel.
12 - Apfel würfeln

Haben wir alles vorbereitet, geben wir etwas Öl in eine Pfanne
13 - Öl in eine Pfanne

und geben den Speck dazu.
14 - Speck dazu

Es folgen die Zwiebelwürfel.
15 - Zwiebeln hinzufügen

Nun geben wir die Karotten in die Pfanne und lassen sie etwas mit anbraten.
16 - Karotten dazu

Es folgen Kartoffelwürfel
17 - Kartoffeln rein

und die Apfelstücke.
18 - Apfelwürfel hinzu

Nach kurzer Anbratzeit geben wir nun ca. 250ml Wasser in die Pfanne
19 - Mit Wasser aufgiessen

und fügen den Würfel mit der Gemüsebrühe hinzu.
20 - Gemüsebrühe einfügen

Nun würzen wir das ganze mit Pfeffer, Salz und Muskatnuß. Aber vorsicht – wenn man später die Pfefferbeißer hinzufügen möchte am besten mit den Gewürzen Pfeffer und Salz sparsam sein, da die Würstchen auch noch gut mitwürzen.
21 - Pfeffern 22 - Salzen 23 - Muskatnuss

Während der Pfanneninhalt auf niedriger Stufe vor sich hin köchelt
24 - Köcheln

zerschneiden wir die Pfefferbeißer in Scheiben
25 - Pfefferbeisser-schneiden

und geben sie zu dem Rest in die Pfanne.
26 - Pfefferbeißer beigeben

Bei geschlossenem Deckel lassen wir das ganze dann für 45 bis 60 Minuten weiterhin auf niedriger Stufe vor sich hinköcheln.
27 - Bei geschlossenem Deckel köcheln

Nach einer Dreiviertelstunde probierte ich das ganze mal, vor allem um zu prüfen welche Konsistenz Karotten und Kartoffeln nun hatten – und neben der Tatsache dass alles gut durch war musste ich auch feststellen, dass die Pfefferbeißer wirklich ziemlich kräftig nachgewürzt hatten. Aber es war mehr als nur genießbar.
28 - probieren

Das Ergebnis war mal wieder wirklich sehr gelungen.
29 - das fertige Gericht
30 - Closeup
Ich hätte wohl beim Pfeffer und Salz sparen können, denn der Geschmack erwies als wirklich ziemlich deftig – wie oben bereits erwähnt wohl eine Folge der Verwendung der Pfefferbeißer, die ich mitköcheln ließ. Letztlich ein wirklich sehr schmackhaftes Gericht, dass ich in dieser Zubereitungsweise vorbehaltlos weiterempfehlen. Ich hatte noch überlegt, gleich am Anfang noch ein paar Chilischoten mit anzubraten – aber das wäre wohl zu viel des Guten gewesen. ;-) Leckere deutsche Hausmannskost würde ich mal sagen. Die oben angegebenen Mengen reichen für eine einzelne gute Portion – wer mehr kochen will sollte die Mengen entsprechend anpassen.

Meine Wertung: 3 MG

Schweinebraten mit Karottenrahmgemüse [15.08.2008]

Heute setzten wir unsere Nicht-Standardmittagslocation Reihe fort und statteten dem Maarhof, einem Restaurant an der Ecke Maarweg / Widdersdorfer Straße einen Besuch ab. Das Restaurantinnere erwies sich als rustikal und sehr geräumig – die Einrichtung als zwar bereits etwas älteren Datums, jedoch sehr gepflegt. Ein typisch gutdeutsches Restaurant – das trifft es wohl am besten.

Das dortige Angebot umfasst eine täglich wechselnde Mittagskarte von fünf bis sechs Gerichten aus gutbürgerlich-deutscher Küche – und am Dienstag findet offensichtlich ein Schnitzeltag statt. Heute umfasste die Karte neben knusprigen Speckpuffern für 6,90, Rotbarschfilet, Cordon-Bleu und Schnitzel Florentiner Art auch einen Schweinebraten mit Karottenrahmgemüse und Petersilienkartoffeln. Da meine erste Wahl, die Speckpuffer, leider bereits aus waren, entschied ich mich schließlich für den Schweinebraten. Dieser war mit 8,20 €uronen zwar recht teuer, aber hin und wieder kann man auch mal einen solchen Preis für ein Mittagessen ausgeben.

Ich muß sagen daß ich wirklich rundum zufrieden mit diesem Gericht war, denn das Fleisch war extrem zart und von wirklich vorzüglicher Qualität und Zubereitung und das Karotten-Rahmgemüse erwies sich als eine exzellente Beilage aus in Würfel geschnittenen und weich gekochten Karotten in Rahmsauce. Über Kartoffeln als typische Sättigungsbeilage lässt sich im allgemeinen natürlich wenig sagen, aber auch wenig kritisieren. Ich war auch hier sehr zufrieden. Der Preis lässt sich aufgrund der hohen Qualität der servierten Speisen auf durchaus rechtfertigen, auch wenn dadurch ein häufigerer Besuch eher unwahrscheinlich wird. Aber ich denke so ein Mal in der Woche ließe sich so etwas durchaus einrichten – denn das was ich dort verzehren konnte war wirklich mal ein Genuß.

Mein Abschlußurteil:
Schweinebraten: ++
Karotten-Rahm-Gemüse: ++
Kartoffeln: +