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Griechisches Bifteki mit frischen Zwiebeln, Tzatziki & Dujvec-Reis [12.04.2016]

Dienstag, April 12th, 2016

Heute überlegte ich tatsächlich kurz, ob ich nicht mal an der Asia-Thai-Theke zugreifen sollte, wo sowohl der Kao Pad- Gebratener Reis mit Ei, Frühlingszwiebeln und Gemüse in Sojasauce als auch das für Dienstag übliche Pla Pad Ped – Gebratenes Fischfilet mit Chili-Bratgemüse sahen heute recht gelungen aus. Zumal mich weder die Spinat Cannelloni mit Tomatensauce und leichter Weißweinsauce gratiniert bei Vitality noch der recht trocken wirkende Wiener Tafelspitz mit frischem Meerrettich und Kürbiskernöl, dazu Wirsing und Bouillonkartoffeln bei Tradition der Region nicht sonderlich ansprachen. Doch dann entschied ich mich doch für den Griechischen Bifteki mit frischen Zwiebeln, Tzatziki und Djuvecreis aus dem Bereich Globetrotter der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants. Dazu gesellte sich noch ein Schälchen Mischgemüse von der Gemüsetheke sowie ein Becherchen Weißes Schokomousse mit Kirschen aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Greek bifteki with fresh onions, tzatziki & djuvec rice / Griechisches Bifteki mit frischen Zwiebeln, Tzatziki & Dujvec-Reis

Im Vergleich zu früheren Varianten der Bifteki wie zum Beispiel hier, hier oder hier, bei denen man dieses griechische Hacksteak es in Form von mehreren kleinen, mit Schafskäse versetzten Frikadellen serviert hatte, bestand es dieses Mal aus einem einzelnen großen Stück, das nicht nur schön locker und saftig war, sondern auch mit Tomatenstückchen versetzt und einem großzügigen Stück Feta gefüllt war.

Greek bifteki - Lateral cut / Griechische Bifteki - Querschnitt

Ich fand diese Variante sehr gelungen und hoffe, dass man sie auch in Zukunft beibehält. Das mit Gurkenstückchen versetzte Tzatziki war heute zwar leider etwas dünn geraten, aber von seiner Würze her passte es gut und half außerdem, den heute recht körnigen, leicht gewürzten Reis zu binden, damit er besser mit der Gabel aufgenommen werden konnte. Allerdings hätte man aus dem Reis meiner Meinung nach noch etwas mehr machen können, denn für einen richtigen Djuvec-Reis war er mir zu lasch und bleich – daher kann ich hier keine volle Punktzahl geben. An den frischen Zwiebeln gab es aber nichts zu meckern. Dafür wurde ich wiederum vom Mischgemüse aus orangen und gelben Möhren sowie Schwarzwurzeln ziemlich enttäuscht, denn das Gemüse war nicht nur stark abgekühlt, sondern auch total zerkocht und matschig. Glücklicherweise entschädigte mich das recht süße, aber sehr schmackhafte und cremige weiße Schokomousse auf einer Schicht entkernter Kirschen mich wieder etwas für diesen Fehlgriff. Abgesehen vom Gemüse konnte ich also zufrieden sein.
Als ich mich auf den Tabletts der anderen Gäste umsah, meinte ich erkennen zu können dass auch hier viele zum Bifteki gegriffen hatten, womit diesem Gericht eindeutig der erste Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala zustand. Auf Platz zwei folgte der Tafelspitz, der sich aber nur mit einem kleinen Vorsprung gegen die Asia-Gerichte auf dem dritten Platz durchsetzen konnte. Mit ebenfalls geringen Abstand schlossen sich danach die vegetarischen Spinat-Cannelloni auf Platz vier an.

Mein Abschlußurteil:
Bifteki: ++
Frische Zwiebeln: ++
Tzatziki: ++
Djuvec-Reis: +
Mischgemüse: –
Weisses Schokomousse mit Kirschen: ++

Pangsasius in Parmesan-Eihülle, dazu Tomatensugo & Penne Rigate [18.12.2015]

Freitag, Dezember 18th, 2015

Nachdem ich am Mittwoch ja zugunsten der Kaninchenkeule ja schon auf den Fisch verzichtet hatte, wollte ich das heute nicht schon wieder tun – auch wenn die Hähnchenbrust aus dem Ofen nach provenzialischer Art mit Schmorgemüse Kartoffeln bei Vitality durchaus verlockend aussah. Aus diesem Grund griff ich heute zum Pangsasius in Parmesan-Eihülle, dazu Tomatensugo und Penne Rigate bei Globetrotter. Die anderen Angebote wie Milchreis mit roter Grütze bei Tradition der Region oder die Aisa-Thai-Angebote wie Gebackenen Ananas und Banane und Nua Pad King – Rindfleisch scharf mit Frühlingszwiebeln, Bambus und Ingwer kamen nicht in die nähere Auswahl, aber ich nahm mir noch ein Schälchen Vanillemousse aus dem heutigen Dessert-Angebot. Immerhin ist heute der letzte Tag dieses Jahr, an dem ich hier zu Mittag esse. 😉

Sutchi catfish in parmesan egg coating with tomato sauce & penne rigate / Pangsasius in Parmesan-Eihülle, dazu Tomatensugo & Penne Rigate

Das Fischfilet wirkte durch die Panade zwar etwas zerfetzt, aber das wurde durch die Größe und die angenehme Würze des Panade alle mal wett gemacht. Und auch die Röhrennudeln, kombierte mit der fruchtigen und mit zahlreichen Kräutern versehenen Tomatensauce gaben keinen Grund zur Kritik und bildeten eine gelungene Sättigungsbeilage zum Fisch. Das cremige Dessert schließlich, das heute mal nicht im sonst üblichen kleinen Becher sondern in einem Schälchen kam, hätte zwar auch heute etwas mehr Aroma vertragen können, hatte sich im Vergleich zu früheren Versionen schon deutlich verbessert, so dass ich heute mal von einem Punktabzug absehe.
Sah man sich auf den Tabletts der anderen Gäste um, erkannte man schnell dass auch auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala das Pangasiusfilet ganz weit vorne lag und sich somit den ersten Platz sichern. Auf Platz zwei folgte die Hähnchenbrust mit provenzialischen Ofengemüse, die Asia-Gerichte belegten den dritten Platz und der Milchreis mit roter Grütze kam auf Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Pangasius in Parmesan-Eihülle: ++
Tomatensugo: ++
Penne Rigate: ++

Griechische Bifteki mit Tzatziki & Paprikareis [09.12.2015]

Mittwoch, Dezember 9th, 2015

Ursprünglich hatte ich heute ja geplant, mal endlich bei den Angeboten der Eintopfwoche zuzugreifen, doch leider stand heute nur eine Minestrone auf dem Speiseplan und die war mir trotz des beiliegenden Brots zu dünn für ein Hauptgericht. Außer den regulären Gerichten wie einer Spanischen Paella mit Meeresfrüchten, Hühnerfleisch und mediterranen Gemüse bei Vitality, Rahmschwammerl mit hausgemachten Semmelknödel bei Tradition der Region, 3 Stück griechische Bifteki mit Tzatziki und Paprikareis sowie den Asia-Thai-Gerichten wie Asiatisches Gemüse herzhaft gebraten mit Thaicurry in Kokosmilchsauce und Nua Pad Pram Hoi – Rindfleisch mit Broccoli und Karotten in Austernsauce fand sich noch noch ein Rindergeschnetzeltes mit Kroketten als zweites Zusatzangebot auf dem heutigen Speiseplan. Da fiel die Entscheidung natürlich schwer und ich tendierte zuerst zwar zur Paella, interessierte mich aber aber auch gleichzeitig für die Bifteki und das Rindergeschnetzelte. Letztenendes wählte ich dann aber doch den Klassiker in Form der Bifteki, die zusätzlich noch mit frischen Zwiebeln garniert wurden. Dazu gesellte sich noch ein Waldbeeren-Quark-Mousse aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Greek bifteki with tzatziki & bell pepper rice / Griechische Bifteki mit Tzatziki & Paprikareis

Einzige negative Anmerkung zu diesem Gericht war von meiner Seite her, dass ich das mit Gurkenstückchen versetzte Tzatziki ein klein wenig zu dünnflüssig fand, ansonsten war ich mit dem Gericht aber sehr zufrieden. Die drei Bifteki, die mit etwas Schafskäse versetzt waren, erwiesen sich als locker und gut gewürzt, der Reis mit seinen zahlreichen Paprikastückchen war angenehm fruchtig und die Zwiebel und das mit etwas Knoblauch versetzte Tzatziki rundeten das Gericht geschmacklich schließlich sehr gut ab, wobei das Tzaziki gleichzeitig auch dafür sorgte, dass das Gericht nicht zu trocken wirkte. Ich war mit dem Hauptgericht sehr zufrieden. Und auch beim luftig-lockeren und cremigen Quark-Mousse gab es heute nichts auszusetzen, denn im Gegensatz zu früheren Versionen war es heute angenehm fruchtig und geschmackvoll.
Sah man sich auf den Tabletts der anderen Gäste um, erkannte man sofort das auch auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala die Bifteki ganz weit vorne lagen und sich mit einem klaren Vorsprung den ersten Platz sicherten konnte, Auf Platz zwei folgten die Rahmschwammerl mit Semmelknödel, den dritten Platz belegten meiner Meinung nach die Asia-Gerichte und das Rindergeschnetzelte auf dem vierten Platz lag nur knapp vor Minestrone und Paella, die sich den fünften Platz teilten.

Mein Abschlußurteil:
Bifteki: ++
Zwiebeln: ++
Tzaziki: ++
Paprikareis: ++
Quark-Mousse: ++

Hokifilet mit Fenchel in Safransauce & Wildreis-Mix [02.12.2015]

Mittwoch, Dezember 2nd, 2015

Wie eigentlich am Mittwoch üblich, aber in letzter Zeit von mir leider etwas vernachlässigt, wollte ich heute nun endlich mal wieder beim für diesen Wochentag üblichen Fischgericht zugreifen und ich hatte Glück, denn mit einem Gebratenen Hokifilet mit Fenchelgemüse in Safransauce und Wildreismix stand im Bereich Vitality ein bereits bekanntes und bewährtes Gericht auf der Speisekarte. Obwohl ich zugeben muss, dass mir die Entscheidung etwas schwer fiel, denn sowohl die Allgäuer Käsespätzle mit Röstzwiebeln bei Tradition der Region als auch das außerplanmäßige Zusatzangebot in Form eines Kalbsbratens mit Bratensauce und Kartoffelsalat hatten ihren gewissen Reiz. Nur das Züricher Geschnetzelte vom Schwein mit Kartoffelröstis bei Globetrotter lehnte ich wegen seiner wässrigen Sauce von vornherein ab. und auch für die Asia-Thai-Gerichte an der Wok-Theke wie Asiatisches Gemüse herzhaft gebraten mit Thaicurry in Kokosmilchsauce und Nua Pad Pram Hoi – Rindfleisch mit Broccoli und Karotten in Austernsauce konnte ich mich nicht begeistern. Zum Fisch gesellte sich dann noch ein Glas Mousse Weiße Schokolade aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Hoki filet with fennel in saffron sauce & rice / Hokifilet mit Fenchel in Safransauce & Wildreis-Mix

Das in dünner Panade gebratene Hokifilet war heute nicht wie sonst am Stück, sondern in kleineren Stücken serviert worden, wobei die Panade teilweise etwas sehr knusprig geraten war, aber das Fischfilet im Inneren war zart und saftig wie gewohnt, so dass ich hier keinerlei Abzüge in der Wertung zu geben gedenke. Und das Fenchelgemüse in seiner leicht cremigen Safransauce erwies sich dieses Mal als deutlich würziger als ich es von früheren Versionen in Erinnerung hatte, aber das machte es nicht schlechter und es passte dennoch wunderbar zum Fisch. Der lockere, körnige Reis, in den zahlreiche Wildreis-Körner gemischt worden waren, erwies sich ebenfalls als überaus passende Sättigungsbeilage. Einzig beim Aroma des Dessert haperte es heute wieder ein wenig, aber glücklicherweise wurde das durch die Fruchtsauce, sie man zum garnieren verwendet hatte gut kompensiert, so dass ich hier heute mal ausnahmsweise auf einen Punktabzug verzichte.
Auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala lieferten sich heute das Züricher Geschnetzelte und die Käsespätzle ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen um den ersten Platz und ich war nach mehrmaligen hinsehen der Meinung, dass die Käsespätzle dieses mit knappen Vorsprung für sich entscheiden konnten und das Geschnetzelte somit auf Platz zwei verweisen. Auf dem dritten Platz folgten die Asia-Gerichte und Platz vier belegte meiner Meinung nach der Kalbsbraten und knapp dahinter folgte das Hokifilet auf dem fünften Platz.

Mein Abschlussurteil:
Hokifilet: ++
Fenchelgemüse in Safransauce: ++
Wildreismix: ++
Mousse weiße Schokolade: ++

Spaghetti Vongole [20.10.2015]

Dienstag, Oktober 20th, 2015

Eigentlich hatte ich heute geplant, mal nicht bei dem Zusatzangebot der aktuell in unserem Betriebsrestaurant stattfindenden Fischwoche zuzugreifen, sondern wollte mich für das Putenrahmgeschnetzelte mit Champignons, Karotten und Erbsen, dazu Kartoffelrösti bei Tradition der Region zugreifen. Obwohl auch das Hausgemachte Fleischpflanzerl mit Bratensauce und Röstkartoffeln aus dem Abschnitt Globetrotter nicht schlecht klang. Die Farmerkartoffel mit Blattspinat und Sauerrahmdip bei Vitality und die Asia-Thai-Angebote wie Kai Tzau Fhan – Gebratener Eierreis mit verschiedenem Gemüse und Moo Pad Prik Karpra – Gebackener Seelachs mit scharfem Basilikum und Thaigemüse in Austernsauce kamen nicht in die nähere Auswahl. Jedoch sahen sowohl beim Putenrahmgeschnetelten als auch beim Fleischpflanzel die Saucen mal wieder sehr dünn aus, was mich letztlich dann doch dazu bewog, kurz entschlossen auf die Spaghetti Vongole e Broccoli mit würzigem Tomaten-Muschelragout und Parmesan umzuschwenken. Hinzu kam, dass man sich an dieser separaten Theke heute wirklich Mühe gab, das Gericht besonders herzurichten – und auf so etwas stehe ich ja, denn das Auge isst bekanntlichermaßen mit. Zum Nudelgericht gesellte sich dann noch ein Becherchen Erdbeer-Himbeer-Mousse aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Spaghetti Vongole

Von dem auf der beschriebenen Broccoli konnte ich zwar nichts entdecken und bei der Menge des Parmesan war man etwas zu großzügig gewesen, dennoch konnte das zusätzlich mit frischem Dill und einer Zitronenecke garnierte Gericht mich letztlich geschmacklich überzeugen. Zwar hatte man auch heute – wie beim letzten Mal als es ein ähnliches Angebot gegeben hatte – wieder keine Venusmuscheln wie im Originalrezept sondern Miesmuscheln verwendet, aber die Kombination aus würziger Tomatensauce, Muscheln, Parmesan und den Nudeln erwies sich dennoch als überaus schmackhaft. Und der Parmesan war trotz seiner großen Menge glücklicherweise nicht zu dominant geworden. Der kleine Becher fruchtigen Mousses mit zahlreichen Fruchtstückchen schloss das heutige Mittagsmahl sehr schmackhaft ab.
Bei den anderen Gästen nahmen die Muschel-Spaghetti heute keinen so hohen Stellenwert ein, viel mehr schienen die meisten Gäste heute dem Fleischpflanzerl zuzusprechen, das somit auf dem ersten Platz landete. Auf Platz zwei landete das Putengeschnetzelte und erst auf dem dritten Platz folgten die Spaghetti, die sich somit aber nur sehr knapp gegen die Asia-Gerichte auf Platz vier durchsetzen konnte. Auf Platz fünf folgte schließlich die Farmerkartoffel mit Blattspinat.

Mein Abschlußurteil:
Spaghetti Vongole: ++
Erdbeer-Himbeer-Mousse: ++

Gebackenes Seelachsfilet mit Remoulade & Kartoffel-Gurkensalat [16.10.2015]

Freitag, Oktober 16th, 2015

Einen kurzen Moment überlegte ich zwar, bei der Zarten Hähnchenbrust mit Basilikumpesto auf Tagliatelle al Tomato aus dem Bereich Vitality zuzugreifen, da mich der Milchreis mit heißen Kirschen und Zimt-Zucker bei Tradition der Region und die Asia-Thai-Gerichte wie Gebackenen Ananas und Banane sowie Pad Pieew Wan – Schweinefleisch süß-sauer mit Ananas, Kirschtomaten und Lauchzwiebeln erst mal nicht reizten. Doch das Geflügelgericht klang mal wieder besser als es aussah, daher entschied ich mich dann doch für den Freitags-Klassiker bei Globetrotter, ein Gebackenes Seelachsfilet mit Remoulade und Kartoffel-Gurkensalat, dass sich auf der Speisekarte des Tages im Abschnitt Globetrotter fand. Dazu gesellte sich noch ein Becherchen Vanillemousse aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Baked Coalfish with remoulade & potato cucumber salad  / Gebackener Seelachs mit  Remoulade & Kartoffel-Gurkensalat

Das von einer lockeren Panade umschlossene Seelachsfilet, das ich mir natürlich mit dem Saft der beiliegenden Zitronenecke garnierte, war zwar zart und saftig, aber bröselte beim zerteilen auch recht stark. Keine perfekte Qualität, aber das habe ich bei industriell panierten Fischfilets auch nicht anders erwartet. Dennoch sehe ich mal von einem Punktabzug ab. Gemeinsam mit der würzigen Remoulade und dem Salat aus vielen Kartoffel- und einigen Salatgurken-Scheiben ergab sich aber ein überaus akzeptables und sättigendes Mittagsgericht. Der kleine Becher schaumigen, nicht zu süßen Vanillemousses schloss das Mahl schließlich sehr schmackhaft ab.
Und auch bei den anderen Gästen lag das Seelachsfilet heute mit großem Vorsprung vor allen anderen Gerichten am höchsten in der Gunst und konnte sich so unangefochten den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Auf Platz zwei sah ich die Asia-Gerichte, die ich meinte etwas häufiger gesehen zu haben als die knapp dahinter liegende und somit drittplatzierte Hähnchenbrust mit Basilikumpesto. Auf einem guten vierten Platz folgte schließlich der Milchreis mit heißen Kirschen.

Mein Abschlußurteil:
Gebackenes Seelachsfilet: ++
Remoulade: ++
Kartoffel-Gurkensalat: ++
Vanillemousse: ++

Gebackene Forelle „Balkan Art“ mit Rosmarinkartoffeln [16.09.2015]

Mittwoch, September 16th, 2015

Sowohl das Asia-Thai-Angebote wie Nasi Goreng – Gebratener Gorengreis mit verschiedenen Gemüsesorten und Gaeng Ped Mua – Schweinefleisch gebraten mit verschiedenen Gemüsesorten in Kokosmilchsauce als auch die Gebackene Forelle „Balkan Art“ mit Rosmarinkartoffeln bei Vitality, das Gebratene Holzfällersteak mit glasierten Zwiebeln, dazu Rotweisauce und Röstkartoffeln bei Tradition der Region und schließlich das Chicken Tikka Masala mit Basamatireis im Abschnitt Globetrotter sahen heute recht gut aus und besaßen ihren gewissen Reiz. Und obwohl ich zuerst zum Holzfällersteak tendierte, entschied ich mich dann doch für das Fischgericht bei Vitality, das mit 543kcal einen einigermaßen leichten Genuss versprach, und ergänzte es noch durch einen kleinen Becher Orangenmousse aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Baked trout "balkan style" wit rosemary potatoes / Gebackene Forelle "Balkan Art" mit Rosmarinkartoffeln

Als ich mir die Sauce noch einmal genauer ansah, musste ich feststellen dass es sich hier wohl um genau die selbe Zusammenstellung aus Mais, Möhren, grünen Bohnen und Paprika zu handeln schien, die man gestern bereits als Gemüsesalsa zum Hacksteak serviert hatte. Bereits vor fast zwei Jahren hatte man die Forelle mit genau der selben Sauce serviert, zwischendurch aber immer mal neue bessere Varianten wie zum Beispiel hier als Ratatouille oder hier mit weißen Bohnen kreiert, die ich aber trotz der gelungenen Zusammenstellung nie ein zweites Mal gesehen habe. Sehr schade, denn auch wenn die heutige Sauce nicht schlecht war und genau so gut zum Fisch wie zum Hacksteak passte, wäre ein bisschen mehr Abwechselung schon recht. Dennoch verzichte ich auf einen Punktabzug, denn Ideenlosigkeit kann ich ja schlecht bestrafen – hätte ich es aber gleich erkannt, wäre wohl doch das Holzfällersteak auf meinem Tablett gelandet. Die ganze Forelle war wie üblich ohne Rückgrat und mit so gut wie keinen Gräten in ihrer eigenen Haut gebacken worden und enthielt eine große Menge angenehm zarten und leckeren Fleischs, so dass ich hier vorbehaltlos volle Punktzahl geben kann. Und abgesehen von einem etwas zerkochten Exemplar gaben auch die kleinen Rosmarinkartoffeln keinen Grund zur Kritik. Das angenehm cremige, fruchtige und nicht zu Süße Orangenmousse schloss das heutige Mahl schließlich überaus schmackhaft ab.
Sah man sich bei den anderen Gästen um, erkannte man schnell dass es heute natürlich das Holzfällersteak, das sich mit deutlichem Vorsprung vor den anderen Gerichten den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern konnte. Auf Platz zwei folgte das Chicken Tikka Masala, das sich aber nur mit einem hauchdünnen Vorsprung gegen die Asia-Gerichte durchsetzen konnte, die somit dem dritten Platz landeten. Auf einem guten Platz vier folgte schließlich die Forelle „Balkan Art“ – wobei man ihr heute den Balkan ja nicht wirklich abnehmen konnte. 😉

Mein Abschlußurteil:
Forelle: ++
Balkan-Sauce: ++
Rosmarinkartoffeln: ++
Orangemousse: ++

Grillteller mit Ofenkartoffel & Quarkdip [02.09.2015]

Mittwoch, September 2nd, 2015

Für einen Mittwoch sahen heute eigentlich alle Gerichte recht gut aus. An der Asia-Thai-Theke, reizte mich besonders das Gung Po Jau Yu – Tintenfisch gebraten mit Gemüse und Chinapilzen in Hoi Sin Sauce, das dort neben Gebratenen Mienudeln mit verschiedenem Gemüse in Hoi Sin Sauce angeboten wurde. Das heutige Fischgericht bei Vitality, heute ein Gedünstetes Seelachsfilet nach „Espanyol Art“ mit Kräuter-Knoblauchkartoffeln, sah zwar auch gut aus, konnte sich aber nicht mit den heute sehr verlockend aussehenden Spinat-Ricottatortellini mit Tomatensugo und Mozzarellakugeln bei Globetrotter und vor allem nicht mit dem Grillteller mit Schweine- und Putensteak, Grillwürstchen und Bauchspeck, dazu Ofenkartoffel mit Quarkdip bei Tradition der Region messen. Und da die Schlange vor der Theke mit Fisch und Tortellini deutlich länger war, fiel meine Wahl schließlich auf den Grillteller. Dazu gesellte sich noch ein selbst zusammengestellter Salat von der Salattheke sowie ein als weiße Schokolade Mousse aus dem heutigen Dessert-Angebot.

BBQ dish with pork & turkey steak, sausages & pork belly & oven potato with curd dip / Grillteller mit Schweine- & Putensteak, Grillwürstchen & Bauchspeck, dazu Ofenkartoffel mit Quarkdip

Sowohl die beiden kleinen Steaks von Pute und Schwein als auch die beiden kleinen Bratwürstchen Nürnberger Art waren von recht guter Qualität und auch über die wenigen Knorpel in dem Stück Bauchfleisch konnte man hinweg sehen. Bei den Röstzwiebeln, mit denen man das Fleisch großzügig garniert hatte, musste ich allerdings feststellen, dass man es mit dem Rösten nicht ganz so genau genommen hatte, denn zwischen den knusprigen Stücken fanden sich auch größere Stücke, die nicht ganz geröstet worden waren. Eine kleine Nachlässigkeit, über die ich aber ebenfalls hinweg sehen kann, da ich Zwiebeln in fast allen Formen schätze. Bei der mehr als männerfaustgroßen, in Folie gegarten Kartoffel musste ich schließlich zwar feststellen, dass sie ein klein wenig weich geraten war, aber das würde durch die außen in der Folie mitgegarten Kräuter und den sehr gelungenen Quark-Kräuterdip mehr als nur aufgewogen. Und auch die kleine Schüssel Salat, die mir heute aus weißen Riesenbohnen, Mais, Streifen von roter Beete und Kidneybohnen mit einem Balsamico-Dressing zusammengestellt hatte, gab keinen Grund zur Kritik. Nur beim angenehm luftigen und lockeren Dessert musste man mal wieder das Aroma etwas suche. Es schmeckte eindeutig nach weißer Schokolade, aber man musste seine Geschmacksmuskeln mal wieder etwas anstrengen. Deswegen hier heute ein kleiner Punktabzug. Inesgesamt zwar ein recht fleischlastiges gericht, aber auf jeden Fall sehr lecker.
Beim Rennen um die Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala lag der Grillteller heute zwar knapp vorn, aber die vegetarischen Tortellini waren ihm eng auf den Fersen und konnten Platz zwei für sich sichern. Auf dem dritten Platz folgten die Asia-Gerichte und der Fisch belegte mit kleinem Abstand Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Fleisch: ++
Röstzwiebeln: ++
Ofenkartoffel: ++
Quark-Kräuterdip: ++
Saltmischung: ++
Mousse weiße Schokolade: +