Gerollte Ofenschnitzel in Tomaten-Kräutersauce – das Rezept

Heute entschied ich mich dazu, mal ein paar gerollte Ofenschnitzel zuzubereiten. Im Grunde genommen handelt es sich dabei um eine Variation der klassischen Roulade, nur eben aus Schweinefleisch und gefüllt mit gekochtem Schinken und Käse. Dazu passte meiner Meinung nach wunderbar eine Kräuter-Tomatensauce, in der die Schnitzel im Ofen dann fertig gegart wurden. Das Ergebnis war schließlich ein Gericht, das sich als überaus lecker erwies. Daher möchte ich es natürlich nicht versäumen, das zugehörige Rezept hier einmal in gewohnter Art und Weise vorzustellen.

Was benötigen wir also für 4 Portionen?

4 dünne Schweineschnitzel
01 - Zutat Schweineschnitzel / Ingredient pork schnitzel

3 Scheiben gekochten Schinken
02 - Zutat Kochschinken / Ingredient ham

4 Scheiben Käse, z.B. Gouda oder Grünländer
03 - Zutat Käse / Ingredient cheese

etwas Tomatenmark (optional)
04 - Zutat Tomatenmark / Ingredient tomato puree

1 mittlere Zwiebel (ca. 110-120g)
05 - Zutat Zwiebel / Ingredient onion

1 Zehe Knoblauch
06 - Zutat Knoblauch / Ingredient garlic

1 Glas trockener Rotwein (ca. 100ml)
07 - Zutat trockener Rotwein / Ingredient dry red wine

400g passierte Tomaten
08 - Zutat passierte Tomaten / Ingredient pureed tomatoes

Kräuter der Provence
09 - Zutat Kräuter der Provence / Ingredient Provençal herbs

1 Kugel Mozzarella
10 - Zutat Mozzarella / Ingredient mozzarella

sowie etwas Salz & Pfeffer zum würzen
und etwas Butterschmalz oder Öl zum braten

Als Sättigungsbeilage eignen sich z.B. Reis oder Nudeln. Ich entschied mich für Reis:

200g Reis
11 - Zutat Langkornreis / Ingredient long grain rice

Beginnen wir nun also mit der Zubereitung. Nachdem wir das Schnitzelfleisch gründlich gewaschen haben
11 - Schnitzelfleisch waschen / Wash schnitzel meat

würzen wir es von beiden Seiten mit etwas und Pfeffer. Dabei sei erwähnt, dass ich mein Fleisch bereits beim Metzger hatte flach klopfen lassen, wenn man es “ungeklopft” gekauft hat, sollte man es vor dem würzen noch flach klopfen.
12 - Schnitzelfleisch mit Salz & Pfeffer würzen / Season with salt & pepper

Anschließend bestreichen wir die Schnitzel von einer Seite dünn mit etwas Tomatenmark – wobei ich mich dazu entschied nur zwei der vier Schnitzel damit zu versehen –
13 - Mit Tomatenmark bestreichen / Dredge with tomato puree

und belegen es dann mit Kochschinken
14 - Mit Schinken belegen / Cover with ham

und natürlich dem Käse.
15 - Käse auflegen / Add cheese

Dann klappen wir die Seiten ein (damit der Käse beim Braten nicht so sehr heraus läuft), rollen die Schnitzel auf
16 - Seiten einklappen & aufrollen / Roll up

und sichern sie schließlich mit je einer Rouladennadel. Ist etwas nicht zur Hand ist, tut es aber auch ein Zahnstocher.
17 - Mit Rouladennadeln verschließen / Secure with roulade needles

Außerdem schälen und würfeln wir die Zwiebel
18 - Zwiebel würfeln / Dice onion

und schälen und zerkleinern die Knoblauchzehe.
19 - Knoblauch zerkleinern / Mince garlic

Nun erhitzen wir in einer Pfanne etwas Butterschmalz oder Öl auf erhöhter Stufe
20 - Butterschmalz in Pfanne zerlassen / Melt ghee in pan

und geben die gerollten Schnitzel hinein
21 - Schnitzelrollen in Pfanne geben / Put schnitzel rolls in pan

um sie darin rundherum scharf anzubraten.
22 - Rundherum scharf anbraten / Sear from all sides

Während die Schnitzel braten, fetten wir eine Auflaufform aus
23 - Auflaufform ausfetten / Grease casserole

und legen die rundherum angebratenen Schnitzel hinein.
24 - Schnitzelrollen in Form legen / Put schnitzel rolls in casserole

Nachdem wir begonnen haben, den Ofen auf 175 Grad vorzuheizen, dünsten wir im verbliebenen Bratenfett die gewürfelte Zwiebeln und die zerkleinerte Knoblauchzehe an,
25 - Zwiebeln & Knoblauch andünsten / Braise onions & garlic lightly

löschen sie dann mit dem trockenen Rotwein ab
26 - Mit Rotwein ablöschen / Deglaze with red wine

und lassen diesen dann fast komplett einkochen.
27 - Wein fast vollständig einkochen lassen / Let wine reduce

Anschließend geben wir die pürierten Tomaten hinzu,
28 - Pürierte Tomaten dazu geben / Add pureed tomatoes

verrühren alles gut miteinander, lassen es kurz aufkochen,
29 - Verrühren & kurz aufkochen lassen / Mix & boil up

geben die Kräuter der Provence hinzu
30 - Mit Kräutern würzen / Season with herbs

und schmecken schließlich alles mit Salz und Pfeffer ab.
31 - Mit Salz & Pfeffer abschmecken / Taste with salt & pepper

Nachdem wir die Sauce einige Minuten haben kochen lassen, geben wir sie zu den Sauce zu den Schnitzeln in die Auflaufform.
32 - Schnitzelrollen mit Sauce übergießen / Douse schnitzel rolls with tomato sauce

Nun schneiden wir die Kugel Mozzarella in Scheiben,
33 - Mozzarella in Scheiben schneiden / Cut mozzarella in slices

belegen die gerollten Schnitzel damit
34 - Schnitzelrollen mit Mozzarella belegen / Cover schnitzel rolls with mozzarella

und schieben dann die Form für etwa dreißig Minuten in den inzwischen vorgeheizten Ofen.
35 - Im Ofen überbacken / Bake in oven

Während die Schnitzel im Ofen fertig garen, bringen wir einen Topf mit 425ml Wasser zum kochen, versehen ihn mit einem Esslöffel Salz
36 - Wasser salzen / Salt water

und geben den Reis hinein, um ihn über 20 Minuten bei niedriger Hitzezufuhr zu garen.
37 - Reis kochen / Cook rice

Sobald dann auch die gerollten Schnitzel fertig sind, können wir die Auflaufform entnehmen
38 - Gerollte Ofenschnitzel - Fertig gebacken / Rolled oven schnitzel - finished baking

und die Schnitzelröllchen gemeinsam mit dem Reis servieren.
39 - Gerollte Ofenschnitzel - Serviert / Rolled oven schnitzel - served

Ich hatte eine der Schnitzelrollen mit Tomatenmark erwischt, das zu der Kombination aus zarten und mageren Schnitzelfleisch, dem milden Kochschinken und dem würzigen Käse noch eine leicht fruchtige Note hinzufügte. Gemeinsam mit der angenehm würzig-fruchtigen Tomatensauce und dem lockeren Reis ergab sich ein überaus gelungenes und doch recht einfach zuzubereitendes Gericht.

40 - Gerollte Ofenschnitzel - Seitenansicht / Rolled oven schnitzel - Side view

Werfen wir zum Abschluss wie üblich noch einen Blick auf die Nährwerte dieses Gerichtes. Entgegen meiner Befürchtung erwies sich die gesamte Zubereitung exklusive der Sättigungsbeilage als einigermaßen leicht. Meiner Berechnung nach belaufen sich die Werte der gerollten Schnitzel mit Tomatensauce auf 1500kcal, aufgeteilt auf 4 Portion kommen wir also auf 375kcal, dazu kommen noch einmal je 175kcal für den Reis, womit wir insgesamt bei 550kcal pro Portion liegen. Für ein so reichhaltiges Fleischgericht mit gleich zwei Sorten Käse ein überaus akzeptabler Wert wie ich finde.

Mamma Gina Mini Steinofen Pizza – der Kurztest

Heute Abend musste ich mal etwas Platz in meinem Gefrierfach schaffen, daher entschloss ich mich dazu endlich mal die Mamma Gina Mini Steinofen Pizza in Geschmacksrichtung Salami-Käse zuzubereiten, die ich vor einiger Zeit für 1,59 Euro in einer hiesigen Filiale der Discounter-Kette Netto erworben hatte. Mamma Gina ist übrigens eine der Hausmarken der Netto-Supermärkte, wobei Hausmarken ja nicht unbedingt schlecht sein müssen.

01 - Mamma Gina Mini Steinofen Pizza - Verpackung vorne / Boxing front
Verpackung vorne

02 - Mamma Gina Mini Steinofen Pizza - Verpackung hinten / Boxing back

Die 12 kleinen Pizzen á 30g, insgesamt also 360g, sind laut Herstellerangeben aus Pizzateig (46%), Tomatensauce (23%), Mozzarella (13%), Salami (13%) und Oregano hergestellt, können aber dabei auch Spuren von Senf, Fisch und Sesam enthalten. Nachdem wir die Papp-Verpackung geöffnet haben, finden wir darin drei in durchsichtiger Folie verpackte Sets zu je vier Mini-Pizzen.

03 - Mamma Gina Mini Steinofen Pizza - in Folie / in foil

Die Folie lässt sich angenehm leicht öffnen und die Pizzen anschließend auch so entnehmen, dass sich nichts vom Belag löst. Auch in den Folien fand sich erfreulicherweise nichts vom Belag – eine Tatsache die man leider nicht bei allen Mini-Pizzen erlebt.

04 - Mamma Gina Mini Steinofen Pizza - ausgepackt / unwrapped

Wirft man einen näheren Blick auf die einzelnen Mini-Pizzen mit ihrem Durchmesser von jeweils 5,5 cm, kann man erkennen, dass der Belag aus Tomatensauce, winzigen Salamistückchen und Mozzarella relativ gleichmäßig verteilt und dabei recht großzügig bemessen ist.

05 - Mamma Gina Mini Steinofen Pizza - gefroren / frozen - Nahaufnahme / CloseUp

Die Zubereitung ist relativ einfach: Nachdem man den (Ober-/Unterhitze-)Backofen auf 220 Grad vorgeheizt hat (Umluft: 180 Grad), soll man die Mini-Pizzen für 7 bis 8 Minuten hinein schieben. Leider ist die aufgedruckte Anleitung hier sehr ungenau, sie benennt weder ob man ein Backblech oder einen Rost noch welche Schiene im Ofen man verwenden soll. Ich beschloss aufgrund meiner bisherigen Erfahrungen, einen mit etwas Backpapier abgedeckten Rost zu nehmen und diesen auf der mittleren Schiene in den Ofen zu schieben. Denn auf dem Rost werden sie von allen Seiten gleichmäßig knusprig.

06 - Im Ofen backen / Bake in oven

Die angegebenen sieben bis acht Minuten reichten nicht ganz, aber nach etwa 10 Minuten sahen mir die Mini-Pizzen genau richtig aus, so dass ich sie aus dem Ofen entnehmen und servieren konnte.

07 - Mamma Gina Mini Steinofen Pizza - Fertig gebacken - Serviert / Served
Mamma Gina Mini Pizza – serviert

08 - Mamma Gina Mini Steinofen Pizza - Fertig gebacken - Nahaufnahme / CloseUp
Einzelne Mini-Pizza – fertig gebacken – Nahaufnahme

Und auch geschmacklich konnten diese Pizzazubereitung wirklich überzeugen. Die fruchtige Tomatensauce harmonierte wunderbar mit der würzigen Salami und dem aromatischen Mozzarella-Käse, der einigermaßen gleichmäßig auf dem über dem restlichen Belag geschmolzen war. Und auch das Verhältnis von Teig zu Belag war gut ausgewogen – ich war sehr zufrieden.

09 - Mamma Gina Mini Steinofen Pizza - Fertig gebacken - Querschnitt / Lateral cut
Mamma Gina Mini Pizza – Querschnitt

10 - Mamma Gina Mini Steinofen Pizza - Fertig gebacken - Seitenansicht / Side view

Werfen wir abschließend wie üblich noch einen Blick auf die Nährwerte dieses Fertig-Gerichtes:

Nährwerte:
  100g 360g
Brennwert: 978 kj
233 kcal
2934 kj
699 kcal
Eiweiß: 10,2g 30,6g
Fett:
davon gesättige Fettsäuren:
8,8g
3,6g
31,8g
12,9g
Kohlehydrate:
davon Zucker:
27,3g
3,0g
81,9g
9,0
Ballaststoffe: 1,8g 6,6g
Natrium: 0,68g 2,04g

Dass so ein Fertiggericht natürlich keine leichte Kost ist, dürfte von Anfang an klar gewesen sein. Vor allem die hohen Zucker- und Fettwerte fallen dabei wie üblich ins Auge. Aber wer zu Fertiggerichten greift, muss nun mal mit so etwas rechnen. Mir hat diese Pizza-Zubereitung der Netto-Hausmarke Mamma Gina auf jeden Fall sehr gut geschmeckt und ich kann sie auch was ihr Preis-Leistungsverhältnis wirklich weiter empfehlen. Hin und wieder geht so ein TK-Fertiggericht schon mal – man darf es eben nur nicht damit übertreiben. 😉

Meine Wertung: 3 Sterne

Pizza Hawaii [05.02.2014]

Auch wenn sowohl die Angebote an der Asia-Thai-Theke wie Com Ranh – Gebratener Reis mit Ei und gemischten Gemüse oder Gaeng Pad Kai – Putenfleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in Kokosmilchsauce als auch die anderen Angebote der regulären Küche wie das Hähnchen Cordon Bleu mit Zitronenecke und Pommes Frites bei Tradition der Region oder Erbsensuppeneintopf mit Wiener Würstchen und Bauernbrot bei Globetrotter recht gut aussahen, so hatte ich ursprünglich geplant gehabt, bei der Gebackenen Forelle auf Balkan-Art mit Rosmarinkartoffeln zuzuschlagen, ganz in meiner alten Tradition, Mittwochs bei Fisch oder Meeresfrüchten zuzuschlagen. Doch noch bevor ich den Schankraum betrat, ließ ein Geruch schon Vermutungen aufkommen, welche sich unmittelbar bestätigten als ich schließlich die Theken erreicht: Es gab heute frisch im Steinofen zubereitete Pizza, und zwar Pizza Hawaii. Wahrscheinlich war es auch die Tatsache, dass die Forelle etwas krebelig aussah, die mich daher den Entschluss fassen ließ, auch diesen Mittwoch erneut bei der Pizza zuzuschlagen. Was die Planer des Betriebsrestaurants geritten hatte, als sie sowohl ein Gericht mit Pommes als auch Pizza an einem Tag auf den Speiseplan setzten erschloss sich mir hier zwar nicht, aber es schien sich schnell herumgesprochen zu haben, denn der Laden war brechend voll – deutlich voller als sonst. Und sie kamen bei den Pizzen mit dem Backen im zweistöckigen Steinofen kaum nach, so dass ich etwas warten musste. Dafür wurde sie aber von der Thekenkraft nach dem Backen in vier Stücke zerteilt und mit italienischen Kräutern und Olivenöl garniert, bevor ich endlich bezahlen und mich an den Verzehr machen konnte.

Pizza Hawaii

Zwar war der Rand dieses Mal etwas schmaler und nicht ganz so kross gebacken wie beim letzten Mal, aber leider liess die Verteilung der Hauptzutaten, nämlich des Schinkens und der Ananasstücke etwas zu wünschen übrig. Denn genau diese Komponenten waren nicht nur in der Mitte konzentriert und ungleichmäßig verteilt, weswegen die Randstücke nur aus Teig und etwas Tomatensauce und wenn man Glück hatte noch etwas Käse bestanden. Geschmacklich war die Pizza Hawaii zwar absolut in Ordnung, aber aufgrund dieser kleinen Nachlässigkeit muss ich leider einen kleinen Abzug in der Benotung geben. Dennoch bereute ich die Entscheidung für die Pizza nicht.
Auf der heutigen Allgemeinen Beliebtheitsskala konnte sich aber das Cordon Bleu mit Pommes mit klarem Vorsprung durchsetzen und nahm den ersten Platz vor der somit zweitplatzierten Pizza Hawaii ein. Auf dem dritten Platz folgte der Erbsensuppeneintopf, den ich meinte noch ein klein wenig häufiger auf den Tabletts der anderen Gäste gesehen zu haben als die Asia-Gerichte. Die Forelle auf Balkan-Art landete schließlich, obwohl nicht vegetarisch, auf Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Pizza Hawaii: +

Tortellini al pomodoro mit Mozzarella & Basilikum [29.07.2013]

Mit den Tortellini al pomodoro mit Mozzarella und Basilikum fand sich heute im Bereich Globetrotter für mich sofort ein Gericht, das sich nicht nur lecker anhörte, sondern mich auch visuell sehr ansprach. Da konnten mich weder die Asia-Gerichte wie Poh Piard Thord – Knusprige Frühlingsröllchen und Nua Pad Pram Hoi – Rindfleisch mit Broccoli und Karotten in Austernsauce noch die anderen Gerichte der regulären Küche wie Papardelle mit Blattspinat und Kren bei Vitality oder die Bratwurstschnecke mit Sauerkraut, Bratensauce und Kartoffelpüree bei Tradition der Region mich noch umstimmen. Das Gericht garnierte ich noch mit Parmesan, der optional bereits stand. Und dazu gesellte sich schließlich noch ein Becherchen Naturjoghurt auf roter Grütze aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Tortellini al pomodoro

Und ich bereute meine Entscheidung absolut nicht. Zu den mit Ricotta gefüllten Tortellini spinaci hatte man eine angenehm fruchtige Sauce aus Tomaten und milden Zwiebeln serviert, die man zusätzlich noch mit einigen Streifen Mozzarella und schließlich frischem Basilikum versehen hatte. Einziger Wermutstropfen war, dass man sich beim Basilikum auf ein einzelnes großes Blatt beschränkt hatte – hier hätte ich es begrüßt wenn man gleich ein paar mehr dazu getan hätte. Der geriebene Parmesan gab dem Ganzen schließlich noch eine angenehm würzige Note. Sehr lecker muss ich sagen. Und auch an dem Becherchen roter Grütze und Naturjoghurt, die man mit Kirschen und einer Scheibe Orange garniert hatte, gab es absolut nichts auszusetzen.
Ich hatte vermutet, dass heute die Bratwurstschnecke das Rennen um den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala gewinnen würde, doch als ich meine Blicke über die Tabletts der anderen Gäste schweifen ließ stellte sich schnell heraus, dass die (wohlgemerkt vegetarischen) Tortellini alla pomodoro noch ein klein wenig beliebter erschienen und dem Fleischgericht diesen Rang streitig machten. Somit folgte die Bratwurstschnecke also erst auf Platz zwei, gefolgt von den Asia-Gerichten auf Platz drei und schließlich den Parpadelle mit Blattspinat und Kren auf Platz vier. Wirklich ungewöhnlich, dass es mal ein vegetarisches Gericht auf Platz geschafft hat, aber hier hat mich Sicherheit auch der visuelle Eindruck eine große Rolle gespielt. Das Auge isst eben mit. 😉

Mein Abschlußurteil:
Tortellini: ++
Pomodoro-Tomatensauce: ++
Naturjoghurt & rote Grütze: ++

Steak & Salate [29.06.2013]

Steak & Salad @ Grillabend / BBQ

Ein schönes großes Steak, frisch vom Grill, und dazu einige leckere Salate und natürlich Bier vom Faß – was gibt es besseres zu einem erfolgreichen Grillabend…
Der Kritharaki-Salat oben rechts mit seinem eher milden Dressing und dem Mais und Paprika dazu war schon mal sehr gelungen und auch an dem gekochten halben Ei mit dem Klecks Remoulade, den angebratenen Bacon-Würfeln und dem Schnittlauch gab es auch nichts auszusetzen. Mein Favorit war aber der Nudelsalat aus Spaghetti, den man unten rechts sieht. Nicht nur dass er mit zahlreichen kleinen Mozzarella-Kugeln und Cherry-Tomaten versehen war, die Krönung war das würzige Dressing mit viel Knoblauch. Sehr lecker. Oh, und das riesige Steak war natürlich auch nicht von der Hand zu weisen…